Chia: Neue Kryptowährung könnte SSD- und HDD-Preise explodieren lassen

Wie gut das ich mir noch eine 2,5" HDD 500 GiB für mein Oldie Notebook günstig schießen konnte.
Ich verstehe den ganzen Hype von Crypto-Mining nicht, weil ich es einfach nicht verstehe.
Aber eins ist völlig klar, wenn das so weiter geht wird Hardware immer teuer bleiben.:daumen2:
 
Das ist es eben.
Die ganzen Leute, die sich denken: "Ach, hätte ich damals nur Bitcoins für 10 Cent pro Stück gekauft!"
Die hätten sie bei nem Kurs von 100 Euro genauso wieder verkauft. Spätestens :D
Wer hätte auch ahnen können, dass der Kurs sich so krass entwickelt? ^^

2009/10 hätte ich mir für 50 Euro Bitcoins gekauft und ich wäre heute Millionär.
 
Also die Chia Dudes betiteln es eher als Farming da man ja auf einer am besten Pci-E 4
m2 oder etwas in der Richtung quasi sein Feld be/er/arbeitet, es dann aber auf einer Sata
Parkt.
 
Hey: Endlich was, wofür ich meine 3 DWPD nutzen kann. :-)



Der Wert einer Krypto-Währung hängt nicht von den Minern ab, sondern von den Investoren. Es hängt also nicht von einer "Minebarkeit" ab, was oder ob überhaupt etwas die Rolle von Ethereum einnimmt, wenn es im Sommer auf PoS umstellt. (welchen Sommer eigentlich? Zum ersten Mal habe ich dieses Versprechen für 2017 oder 2018 gehört.)
Es gibt wortwörtlich hunderte Cryptos, die sich technisch gar nicht von Ether unterscheiden und es gibt tausende genauso gut schürfbare, wenn wir noch Bitcoin-Derivate und eigenständiges dazunehmen. Selbst PoS und sogar Kombinationen aus PoW und PoS, wie sie für Etherium im Übergang gelten, gibt es seit langem. Aber: Solange dort niemand Geld investiert, lohnt sich das Minen nicht und die Beachtung geht gegen null. Investoren könnten sich aber gerade nach der Umstellung auf PoS stärker denn zuvor auf Ether konzentrieren, schließlich kriegen sie dann so etwas wie Zinsen, oder aber sie könnten auch ganz aus dem Markt aussteigen.

Man darf nicht vergessen, dass seit gut einem Jahr die Aussichten auf Spekulationsgewinne in der Realwirtschaft miserabel sind, gleichzeitig aber Milliarden von Fördermitteln verteilt werden. Perfekte Bedingungen also für eine Spekulationsblase. Das die irgendwann platzen muss, ist aber jedem klar und die Konzerne konzentrieren sich zunehmen auf Nach-Corona-Zeiten. Wenn das freie Kapital wieder in Aktien fließt, werden Bitcoin & Co in den Dornrößchenschlaf zurückkehren, in dem sie nach dem letzten Run 2018 verfallen sind und niemand wird über "next Ether" reden. (Außer den Leuten, die auch 2019 darüber geredet haben, ob XRP besser als LTC ist, ob man Rechenleistung lieber in XMR oder DOGE investiert und wieso ETH eigentlich ein halbes Jahrzehnt braucht um eine Technik auf die Beine zu stellen, die bei GRC von Anfang an funktionierte. Leute also, deren Handeln keinem Coin zu nenneswertem Wert verhilft.)
Stimmt in vielen Punkten. Ist aber meiner Meinung nach nicht ganz richtig. Es wird sich tatsächlich in Sachwerte, Aktien, Betongold und Rohstoffe sowie deren Technologien geflüchtet, aber btc/eth sind erst im Kommen. Die Menschen haben noch kein Vertrauen in diese Zahlungsmittel. Die Masse bedient also die konventionellen Märkte, die völlig überzeichnet daliegen.
Im Umkehrschluß bedeutet ein Platzen dieser Blase und die Offenbarung der bereits eingesetzten starken Inflation eben nicht den Dornröschenschlaf für btc.
btc spiegelt aktuell die Euro- oder Dollarinflation sehr gut. Knappheiten und Preissteigerungen werden sich verstärken. Das muß man erkennen und erkennen wollen. Ein Umdenken oder besser breiteres Denken wird notwendig sein, um das in Gänze zu erkennen. Man muß sich vorstellen wie wenig $ und € plötzlich wert sein müssen, wenn komische Assets steigen. Die Gelddruckereien der Notenbanken lassen sich nicht länger verdecken.
Mining in egal welcher Form ist kein Staatsverbrechen. Zumindest noch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt in vielen Punkten. Ist aber meiner Meinung nach nicht ganz richtig. Es wird sich tatsächlich in Sachwerte, Aktien, Betongold und Rohstoffe sowie deren Technologien geflüchtet, aber btc/eth sind erst im Kommen. Die Menschen haben noch kein Vertrauen in diese Zahlungsmittel. Die Masse bedient also die konventionellen Märkte, die völlig überzeichnet daliegen.
Im Umkehrschluß bedeutet ein Platzen dieser Blase und die Offenbarung der bereits eingesetzten starken Inflation eben nicht den Dornröschenschlaf für btc.
btc spiegelt aktuell die Euro- oder Dollarinflation sehr gut. Knappheiten und Preissteigerungen werden sich verstärken. Das muß man erkennen und erkennen wollen. Ein Umdenken oder besser breiteres Denken wird notwendig sein, um das in Gänze zu erkennen. Man muß sich vorstellen wie wenig $ und € plötzlich wert sein müssen, wenn komische Assets steigen. Die Gelddruckereien der Notenbanken lassen sich nicht länger verdecken.
Mining in egal welcher Form ist kein Staatsverbrechen. Zumindest noch nicht.
Kryptowährungen haben eine Inhärente Schwäche:
Die Berechnung einer Währungseinheit und auch allein die Berechnung für Bestätigungen einer Transaktion werden immer aufwändiger und langwieriger.
Bei Bitcoin wurde schon beim ersten Hoch von drei- bis vierstelligen Transaktionsgebühren berichtet.
Diese Schwäche haben traditionelle Währungen einfach nicht (es sei denn, man lebt in den USA, wo online Überweisungen echt schweineteuer sind).

Bitcoin ist auf eine endliche Geldmenge ausgelegt - das steckt in der Grundidee und auch unveränderlich im Code.
Real wächst die Geldmenge aber seit Jahrhunderten an. Das bedeutet, dass Btc sehr bald an die Währungsgrenzen stößt, ohne einen Ausweg zu haben... außer durch etwas anderes ersetzt zu werden, dass eine höhere Währungsmenge erlaubt und gleichzeitig den Wert jeder Einheit der neuen Währung erhöht - siehe auch sämtliche Währungsreformen der Geschichte.

Am Ende ist btc nichts wirklich neues, sondern sehr alter Wein in neuen Schläuchen - am ehesten mit dem Goldstandard zu vergleichen, da die Goldmenge ebenfalls begrenzt war... am Ende reichte das Gold nicht für die benötigte Geldmenge und so verschwand dieser Standard.
 
Wer hätte auch ahnen können, dass der Kurs sich so krass entwickelt? ^^

2009/10 hätte ich mir für 50 Euro Bitcoins gekauft und ich wäre heute Millionär.

Hab damals sogar direkt mitbekommen wie das aufgekommen ist und das Mining wahrgenommen.
Hab es sogar mit Freunden diskutiert, aber wir sind schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass sich das Mining bei den Strompreisen in Deutschland nicht lohnt. Dass es Sinn machen könnte auf den Kurs zu spekulieren und einfach mal mitzumachen, auch wenn unterm Strich nix übrig bleibt, darauf ist kein Mensch gekommen, da wir einfach keine Ahnung von sowas hatten.

Wie dumm wir doch waren :schief:


Was mir angst macht: Das Fazit ist heute genau das gleiche.

Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass man die Dinge einfach nicht vorhersieht, selbst wenn sie im Nachhinein absolut offensichtlich erscheinen.


Bin schon am überlegen, ob ich einfach ein bisschen Nebenbei mine, so dass ich in einigen Monaten auf irgendwas zwischen 100 und 1000€ an Wert komme und das dann einfach mal 10 Jahre liegen lasse. Wer weiß was passiert...

Man muss halt bedenken, auch wenn Cryptos mittlerweile schon riesige Kurssprünge hinter sich haben. In der öffentlichen Wahrnehmung ist das noch nicht richtig angekommen und nimmt hier gerade erst Fahrt auf. Wahrscheinlich wäre es noch nicht zu spät, einzusteigen...
Aber was weiß ich schon. :huh::-|
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
1618980835600.png


Ich rate von dieser - SSD 980 Pro - explizit ab. Die Firmware ist auch noch nach 6 Monaten nach Release verbuggt und erlaubt nur eine maximamale Schreibrate von 1000-1500 MB/sec. Je älter die SSD wird, umso langsamer wird sie.
 
Hab damals sogar direkt mitbekommen wie das aufgekommen ist und das Mining wahrgenommen.
Hab es sogar mit Freunden diskutiert, aber wir sind schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass sich das Mining bei den Strompreisen in Deutschland nicht lohnt. Dass es Sinn machen könnte auf den Kurs zu spekulieren und einfach mal mitzumachen, auch wenn unterm Strich nix übrig bleibt, darauf ist kein Mensch gekommen, da wir einfach keine Ahnung von sowas hatten.

Wie dumm wir doch waren :schief:


Was mir angst macht: Das Fazit ist heute genau das gleiche.

Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass man die Dinge einfach nicht vorhersieht, selbst wenn sie im Nachhinein absolut offensichtlich erscheinen.


Bin schon am überlegen, ob ich einfach ein bisschen Nebenbei mine, so dass ich in einigen Monaten auf irgendwas zwischen 100 und 1000€ an Wert komme und das dann einfach mal 10 Jahre liegen lasse. Wer weiß was passiert...

Man muss halt bedenken, auch wenn Cryptos mittlerweile schon riesige Kurssprünge hinter sich haben. In der öffentlichen Wahrnehmung ist das noch nicht richtig angekommen und nimmt hier gerade erst Fahrt auf. Wahrscheinlich wäre es noch nicht zu spät, einzusteigen...
Aber was weiß ich schon. :huh::-|
Wahrgenommen hab ich die Kryptokacke erst, als der Kurs 2018 massiv angestiegen ist. Vorher war das kein Thema und völlig an mir vorbei gegangen.

Ich hab allerdings auch kein Plan, wie das alles überhaupt funktioniert und was alles dahinter steckt. Ich kann nur das beurteilen, was ich sehe und das sind teils extrem schwankende Kurse und steigende Hardware-Preise. Daher lasse ich lieber die Finger davon.
 
Letztlich meinte doch ein Forscher, dass wenn der Speicherbedarf der Menschen so weiter ansteigt, in 200 Jahren mehr Bits gespeichert werden müssten, als die Erde Atome hat. Er hat so Blödsinn wie "Proof of space" wahrscheinlich nicht wirklich mit einkalkuliert ;)
 
Kryptowährungen haben eine Inhärente Schwäche:
Die Berechnung einer Währungseinheit und auch allein die Berechnung für Bestätigungen einer Transaktion werden immer aufwändiger und langwieriger.
Bei Bitcoin wurde schon beim ersten Hoch von drei- bis vierstelligen Transaktionsgebühren berichtet.
Diese Schwäche haben traditionelle Währungen einfach nicht (es sei denn, man lebt in den USA, wo online Überweisungen echt schweineteuer sind).

Bitcoin ist auf eine endliche Geldmenge ausgelegt - das steckt in der Grundidee und auch unveränderlich im Code.
Real wächst die Geldmenge aber seit Jahrhunderten an. Das bedeutet, dass Btc sehr bald an die Währungsgrenzen stößt, ohne einen Ausweg zu haben... außer durch etwas anderes ersetzt zu werden, dass eine höhere Währungsmenge erlaubt und gleichzeitig den Wert jeder Einheit der neuen Währung erhöht - siehe auch sämtliche Währungsreformen der Geschichte.

Am Ende ist btc nichts wirklich neues, sondern sehr alter Wein in neuen Schläuchen - am ehesten mit dem Goldstandard zu vergleichen, da die Goldmenge ebenfalls begrenzt war... am Ende reichte das Gold nicht für die benötigte Geldmenge und so verschwand dieser Standard.

Beim Mining werden keine Währungseinheiten berechnet, sondern die Durchführung von Berechnungen wird mit Währungseinheiten belohnt. Das Verhältnis zwischen Aufwand und Belohnung ist aber willkürlich beziehungsweise mit Blick auf die Angriffssicherheit des Netzwerkes und die Zahl der Teilnehmer festgelegt und der Anteil der eigentlichen Transaktionsberechnungen daran ist so lächerlich gering, dass die Zahl der durchgeführten Transaktionen keinen Einfluss auf den Gesamtrechenaufwand hat. Die astronomischen Transaktionsgebühren 2018 resultierten aus den Kommunikationsbeschränkungen des dezentralen Netzwerkes – viele Informationen unter vielen Teilnehmern auszutauschen ist technisch schwierig respektive die Gesamtkapazität des Netzwerkes limitiert, unabhängig von der Rechenleistung. 2018 überstieg die Zahl der geforderten Transaktionen zunehmend diese Kapazität, sodass die zu zahlenden Prämien für eine schnelle Transaktionsausführung in Bitcoin relativ hoch waren und der Kurs explodierte, sodass diese Prämien einen hohen realen Wert darstellten.

Seitdem wurden aber neue Systeme eingeführt, die Transaktionen in Subnetzen ausführen und so die Kapazität des Netzwerkes deutlich gesteigert haben. Erneut ohne zusätzlichem Rechenaufwand und trotz Sicherheitsbedenken ohne Abschreckung der Investoren. In der Zukunft werden die Entwickler noch einiges an Arbeit in dieser Hinsicht vor sich haben (Bitcoin liegt derzeit global bei ungefähr 1 Promill der Transaktionen, die allein in der EU anfallen). Aber solange dies gelingt, kann BTC fortbestehen. Technisch ist nur der Gesamtstromverbrauch zur Wahrung der Netzwerksicherheit ein Problem, wie bei allen PoW-Coins. Der steigt zwar nicht mit der Zahl der Transaktionen, wohl aber mit der Zahl der Mining-Interessierten und damit mit dem Wert des Tokens – würde also bei zunehmender Nutzung von BTC als Zahlungsmittel durch die viel zu geringe Menge an Coins zu einem noch größeren Problem, als er es heute schon ist. Allerdings stellst du ganz richtig fest, dass BTC wegen der im System vorgesehenen Zwangsdeflation ohnehin kaum als Alltagswährung taugt und immer ein Spekulations-/Anlageobjekt bleiben muss, sodass vermutlich auch nie eine vergleichbare Zahl an Transaktionen wie zum Beispiel im Euro- oder gar Dollarraum bewältigt werden muss. (Übrigens gibt es auch das Cryptos, die es sinnvoller machen. Dauerstreber GRC zum Beispiel ist auf eine unbegrenzte Schürfmenge ausgelegt. Und vermutlich genau deswegen nichts wert. :-))
 
Jetzt langts langsam. Krypto Währungen müssen verboten werden!
Nein, aber wenn es so weiter geht, ist ein "Verbot" von PoW vllt. bald da... wundert mich eh, dass die "Eliten" im Klimawahn das noch nicht auf dem Schirm haben... warum nur? ;-)

@Topic: Noch nicht eingelesen, aber wenn die Laufwerke dauerhaft beschrieben werden, bye bye Chia... ich bleib dann auch beim Brot. :-)
 
Kaufen Sie jetzt! Nur noch wenige Stück am Lager und die Miner warten schon! Bald gibt es nicht mal mehr die Reste!!! PANIK am Markt! Schnell sein!!!
Obwohl ich diese Denke befürworte, ist ein Stück Wahrheit bei der momentanen Entwicklung in Sachen Krypto Mining nicht einfach damit abzutun. Naja, oder wir mikrigen Konsumneten werden alle vera..scht. Es gibt gar keinen Krypto Hype und die Konzerne nutzen das nur für ihre Highscore Profite. Denkbar is heute alles in modernem Kapitalismus :-D
 
Oh man
ich glaub ja das die Meldungen nun überall zu erhöhtem Kaufverhalten führen und dadurch schon die Preise steigen :/

Ich hatte eigentlich geplant ende des Jahres eine 1 TB SSD zu kaufen
 
Alles wird teurer habe ich das Gefühl die Verteuerung bekommt als Begründung immer einnen Namen.
Miner, Schiff sitz quer im Kanal, Rohstoffverknappung, Corona.
Also kaufe nur noch das nötigste.....
 
Ich nehm derzeit meinen Rechner abends mit ins Bett und liebkose und streichele ihn, damit unsere kleine Beziehung noch lange lange hält. Auch dieses Jahr wirds fast sicher keine Grafikkarten zu normalen Preisen geben. Und nun kommen noch Speichermedeine dazu.
 
Zurück