Chia: Neue Kryptowährung könnte SSD- und HDD-Preise explodieren lassen

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Gerade gekauft und die 980 Pro fliegt raus!

SN850 ! - Das Beste was man momentan kaufen kann :)
.
Oh man
ich glaub ja das die Meldungen nun überall zu erhöhtem Kaufverhalten führen und dadurch schon die Preise steigen :/

Ich hatte eigentlich geplant ende des Jahres eine 1 TB SSD zu kaufen

Es stimmt, erst die Meldungen werden eine Verknappung herbei führen. SSDs sind die letzte Zeit immer weiter im Preis gesunken und die Hersteller versuchen durch alle möglichen Mittel (Zeitungsenten) die Nachfrage anzukurbeln und eine Verknappung und dadurch Preiserhöhung durchzusetzen.
 
Gerade gekauft und die 980 Pro fliegt raus!
Würde ich auch gerne :D
Hab noch die SN750 1TB auf der Wunschliste ^^

Aber gerade wenig geld weil 2 geplante nebenjobs covid bedingt weggefallen ist und ich einen neuen stuhl brauche (hat höhere prio als ssd oder cpu)

Das was ich atm monatlich ausgebe für Protein/Booster und kleinkram ist quasi das was ich an geld bekomme :(

Hoffentlich ändert sich das bald ^^
 
Ich hoffe Du isst auch mal was anderes und nicht nur das Pulverzeug.
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Haha ja :D, aber hab nicht soviel Einfluss auf die Ernährung wie ich gern hätte gibt halt das was es gibt, wenns mir nicht passt esse ich dann nichts

Das Pulverzeugs nutze ich ja hauptsächlich also Protein zur Ergänzung um auf 160g protein pro Tag zu kommen ^^
und Creatin zur Leistungssteigerung

Hat schon ne Menge gebracht / mein Körper hat sich in den letzten 2 Jahren heftig verändert ^^ (wobei ja nun die Frage ist wie wäre das gelaufen ohne Ergänzungsmittel :D)
 
Ich hoffe ja das noch viel mehr von den Crypto Mist kommt, so das sie das werden was sie eh schon sind....Mist.
Ist ja nur eine Zeitfrage bis diese Abzockblase platzt und die ersten von der Brücke springen.
 
Gibt es eigentlich auch Vorteile von Cryptowährungen ? Ich sehe permanent nur Nachteile...
Für mich ist das einfach nur eine rein spekulative Blase, die genausoschnell platzen kann.
Mal ganz ab von Themen wie Strom/Resourcenverbrauch.
Klar, Strom kommt aus der Steckdose und Grafikkarten haben sich ja gar nicht verteuert und
nun auch noch Speichermedien, das wird ja alles immer bekloppter. Da frage ich mich, muss das denn sein ?
 
Kryptowährungen haben eine Inhärente Schwäche:
Die Berechnung einer Währungseinheit und auch allein die Berechnung für Bestätigungen einer Transaktion werden immer aufwändiger und langwieriger.
Bei Bitcoin wurde schon beim ersten Hoch von drei- bis vierstelligen Transaktionsgebühren berichtet.
Diese Schwäche haben traditionelle Währungen einfach nicht (es sei denn, man lebt in den USA, wo online Überweisungen echt schweineteuer sind).

Bitcoin ist auf eine endliche Geldmenge ausgelegt - das steckt in der Grundidee und auch unveränderlich im Code.
Real wächst die Geldmenge aber seit Jahrhunderten an. Das bedeutet, dass Btc sehr bald an die Währungsgrenzen stößt, ohne einen Ausweg zu haben... außer durch etwas anderes ersetzt zu werden, dass eine höhere Währungsmenge erlaubt und gleichzeitig den Wert jeder Einheit der neuen Währung erhöht - siehe auch sämtliche Währungsreformen der Geschichte.

Am Ende ist btc nichts wirklich neues, sondern sehr alter Wein in neuen Schläuchen - am ehesten mit dem Goldstandard zu vergleichen, da die Goldmenge ebenfalls begrenzt war... am Ende reichte das Gold nicht für die benötigte Geldmenge und so verschwand dieser Standard.
Das ist keine Satire, oder? Alles, was eine Währung wirklich stark und vertrauenswürdig macht, verklärst Du zur Schwäche. Die unfassbare Enteignung durch die Abkoppelung vom Goldstandard soll an der Endlichkeit von Edelmetallen gescheitert sein und nicht etwa, weil man mit Goldstandard keine Kriege finanzieren, willenlos Zocken oder durch Gelddruck enteignen kann?
 
Gibt es eigentlich auch Vorteile von Cryptowährungen ?

Viele Währungen werden einfach entwertet und der Staat hat die Macht darüber. Es wird mehr Geld gedruckt (Geld wird weniger Wert) oder Staaten gehen pleite und das Geld ist nichts mehr Wert. Passiert jährlich irgendwo auf der Welt. Schaue dir mal Staaten wie Argentinien an. Aber auch die Türkei oder Russland. Was war der € vor 20 Jahren Wert und was heute? Mittlerweile gibt es sogar negative Zinsen.

Eine Kryptowährung, die nur eine festgelegte Menge an Geld hat und die dezentral organisiert ist, hat jede Menge Vorteile!

Es ist auch nicht nur so, dass Kryptowährungen Strom und Hardware brauchen, VISA und Mastercard brauchen das auch! Allerdings läuft es einfach völlig aus dem Ruder und das ist das Problem.
 
Das ist keine Satire, oder? Alles, was eine Währung wirklich stark und vertrauenswürdig macht, verklärst Du zur Schwäche. Die unfassbare Enteignung durch die Abkoppelung vom Goldstandard soll an der Endlichkeit von Edelmetallen gescheitert sein und nicht etwa, weil man mit Goldstandard keine Kriege finanzieren, willenlos Zocken oder durch Gelddruck enteignen kann?

Glaub doch bitte nicht den verklärten, romantisierten "Werbeslogan" sämtlicher Kryptowährungen. So naiv darf man wirklich nicht sein. Kryptowährungen werden nicht der Robin Hood oder Che Guevara der Finanzwelt sein. Sie sind aktuell und bis auf weiteres nur und ausschließlich eines: Ein hochspekulatives Investitionsobjekt um damit vermeintlich schnelles, relativ aufwandsloses Geld (und zwar das "pöse Fiatgeld") zu machen. Nicht mehr.

Und ganz schnell und kurz für Dich zum Thema "Fiat"-Geld: Offizielle, staatlich legitimierte Währungen beziehen ihre Absicherung durch eben staatliche Legitimation und der dahinter stehenden volkswirtschaftlichen Leistung. Zudem muss aufgrund von Wertschöpfungsmechanismen eine gewisse Flexibilität bzgl. Geldmenge im Wirtschaftskreislauf und Anpassbarkeit der Bewertung vorhanden sein. Es ist komplex und nicht unbedingt immer logisch und zugänglich, aber so ist es nunmal ganz kurz gefasst.
Please deal with it.
 
Gibt es eigentlich auch Vorteile von Cryptowährungen ? Ich sehe permanent nur Nachteile...
Für mich ist das einfach nur eine rein spekulative Blase, die genausoschnell platzen kann.
Frag mal die, die damit täglich Geld im Schlaf verdienen.
Frag mal die, die jetzt Millionäre sind, wegen dem Boom.
Frag mal die Stromkonzerne, mehr Umsatz, mehr Verbrauch.

WIN WIN WIN ! Keiner verliert ! ALLE werden Reich! ALLE !!! ALLE !!!!!!!!!
 
Viele Währungen werden einfach entwertet und der Staat hat die Macht darüber. Es wird mehr Geld gedruckt (Geld wird weniger Wert) oder Staaten gehen pleite und das Geld ist nichts mehr Wert. Passiert jährlich irgendwo auf der Welt. Schaue dir mal Staaten wie Argentinien an. Aber auch die Türkei oder Russland. Was war der € vor 20 Jahren Wert und was heute? Mittlerweile gibt es sogar negative Zinsen.

Eine Kryptowährung, die nur eine festgelegte Menge an Geld hat und die dezentral organisiert ist, hat jede Menge Vorteile!

Na gut, theoretisch ganz nett, aber ... wo sind die Sicherheiten dahinter .. Ich denke das ist alles hochspekulativ.

Es ist auch nicht nur so, dass Kryptowährungen Strom und Hardware brauchen, VISA und Mastercard brauchen das auch! Allerdings läuft es einfach völlig aus dem Ruder und das ist das Problem.

Ja, so sehe ich das auch.
 
Was meinst du mit Sicherheiten? Alle Währungen beruhen auf Vertrauen. Entweder man einigt sich auf ein Zahlungsmittel oder eben nicht. Ist selbst bei Gold nichts anderes. Wenn morgen keiner mehr dem Euro vertraut, dann ist der Euro nichts mehr Wert.
 
Was meinst du mit Sicherheiten? Alle Währungen beruhen auf Vertrauen. Entweder man einigt sich auf ein Zahlungsmittel oder eben nicht. Ist selbst bei Gold nichts anderes. Wenn morgen keiner mehr dem Euro vertraut, dann ist der Euro nichts mehr Wert.
Geld an sich, hat keinen Gegenwert, denn es wird unendlich aus dem Nichts erschaffen. Jedes mal wenn man einen Kredit bei einer Bank aufnimmt, wird das Geld aus dem Nichts bei der Zentralbank erschaffen. Und nicht wie man denken würde aus dem Guthaben bei der Bank. Nicht umsonst, möchte der Staat soviel wie möglich Schulden machen und nie zurückzahlen. Damit mehr Geld in den Umlauf kommt.
 
Nicht umsonst, möchte der Staat soviel wie möglich Schulden machen und nie zurückzahlen. Damit mehr Geld in den Umlauf kommt.

Kann man so pauschal auch nicht sagen. Die DM war z.B. sehr stabil und man hat darauf geachtet nicht zu viel Geld zu drucken, damit die DM wertvoll bleibt. Innerhalb der EU, gerade die Südländer, haben eben ein anderes Interesse, weil sie ihre Schulden ohne Entwertung nicht mehr zurückzahlen könnten.

Komplexes Thema, jedenfalls haben Kryptowährungen ihre Vorteile. Spekulativ bleibt es natürlich trotzdem.
 
Glaub doch bitte nicht den verklärten, romantisierten "Werbeslogan" sämtlicher Kryptowährungen. So naiv darf man wirklich nicht sein. Kryptowährungen werden nicht der Robin Hood oder Che Guevara der Finanzwelt sein. Sie sind aktuell und bis auf weiteres nur und ausschließlich eines: Ein hochspekulatives Investitionsobjekt um damit vermeintlich schnelles, relativ aufwandsloses Geld (und zwar das "pöse Fiatgeld") zu machen. Nicht mehr.

Und ganz schnell und kurz für Dich zum Thema "Fiat"-Geld: Offizielle, staatlich legitimierte Währungen beziehen ihre Absicherung durch eben staatliche Legitimation und der dahinter stehenden volkswirtschaftlichen Leistung. Zudem muss aufgrund von Wertschöpfungsmechanismen eine gewisse Flexibilität bzgl. Geldmenge im Wirtschaftskreislauf und Anpassbarkeit der Bewertung vorhanden sein. Es ist komplex und nicht unbedingt immer logisch und zugänglich, aber so ist es nunmal ganz kurz gefasst.
Please deal with it.
Staatlich legitimierte Währungen beziehen Ihre Absicherung durch staatliche Legitimation? Das ist ja wirklich sehr komplex. Da lasse ich den Cantillon besser gleich stecken.
 
Kann man so pauschal auch nicht sagen. Die DM war z.B. sehr stabil und man hat darauf geachtet nicht zu viel Geld zu drucken, damit die DM wertvoll bleibt. Innerhalb der EU, gerade die Südländer, haben eben ein anderes Interesse, weil sie ihre Schulden ohne Entwertung nicht mehr zurückzahlen könnten.

Komplexes Thema, jedenfalls haben Kryptowährungen ihre Vorteile. Spekulativ bleibt es natürlich trotzdem.
Ich denke so komplex ist es nicht.
ALLE Welt verschuldet sich im Eiltempo momentan. Ziel ist es damit sehr viel Geld in den Umlauf zu bekommen, WELTWEIT. Dadurch wird endlich die Inflation steigen und die Schulden bauen sich von ganz alleine wieder ab. WIN WIN für den Staat, der Wohltaten verteilen kann, und die Schulden lösen sich langsam auf.
Gewinner sind die Reichen, die davon profitieren, weil sie mehr Waren verkaufen.
Verlierer sind die Armen, weil Sie nicht mehr Gehalt bekommen und das Geld weniger Wert wird.
 
Also, die hohen Hardwarepreise sind schon ärgerlich.

Aber überlegt , wenn der Euro bald bei der Politik auf Talfahrt geht. Und im worst case etwas so wie im ex Jugoslawien der Dinar damals in der Woche um 20-30% sinkt (damals hat man da in D Mark gezahlt , quasi zweitwährung).
Da kann man froh sein wenn man anfang des Monats sein Geld schnell wechselt, in Bitcoin zb.
Die größte Angst der Banken und Politik ist genau das. Deswegen wird in den USA zb unter dem Vorwand, Geldwäsche - Crypto bald reguliert, was aber nur der Anfang ist. Wenn in eine nicht durch Staat oder Banken regulierte "Währung" mehr Vertrauen gesetzt wird als in die reguläre.
Wenn unser Wallet bei der EZB ist - kann man uns beliebig minuszinsen und sonstiges aufs Auge drücken...denk mal darüber nach.
Wenn dort 0 ist bei sagen wir mal 10% minuszins - bleibt 0 ;) Außer die EU erfindet für 0 doch noch nen Wert hihi
 
Was meinst du mit Sicherheiten? Alle Währungen beruhen auf Vertrauen. Entweder man einigt sich auf ein Zahlungsmittel oder eben nicht. Ist selbst bei Gold nichts anderes. Wenn morgen keiner mehr dem Euro vertraut, dann ist der Euro nichts mehr Wert.

Ja und nein.
Ja, alle Währungen basieren in irgendeiner Form auf Vertrauen.
ABER:
Bei den "traditionellen" (nicht Krypto) Währungen ist das Vertrauen auch mit der Wirtschaftsleistung eines Landes verknüpft.
Diese Wirtschaftsleistung steigt seit Jahrhunderten. Entsprechend kann auch die Geldmenge steigen, ohne dass das Vertrauen sinkt.
Das hat auch den Effekt, dass die Reichen zwar dennoch immer mehr Geld bekommen, aber für die weniger reichen auch noch ein Stück vom Kuchen übrig bleibt.
Bei einer festen, endlichen Geldmenge würde sich schon noch mehr von der Gesamtmenge auf die Reichen konzentrieren.
Das kann man noch ganz gut an den Besitzverhältnissen während des Mittelalters sehen. Da stieg die Geldmenge zwar auch, aber sehr langsam und die vielen Leibeigenen / Besitzlosen (meist Bauern) durften nicht mal ihr Stück Land (inklusive Dorf natürlich) verlassen und hatten kaum ene Chance, überhaupt nennenswert etwas von der Gesamtmenge des Geldes abzubekommen.

Kurz und knapp kann man sagen:
Bei sämtlichen Kryptowährungen gibt es absolut nichts anderes als das reine Vertrauen in diese Währungen.

Bei den traditionellen Währungen steht die Arbeitsleistung der Bevölkerung eines Währungsraumes dahinter (Land trifft bei der EU ja nicht zu)

Terry Pratchett hat den Übergang von Goldstandard zum aktuellen Vertrauenssystem von staatlichen Währungen in "Making Money" / "Schöne Scheine" ganz gut auf den Punkt gebracht.

Bei Kryptowährungen steht aktuell nur die in Wärme gewandelte elektrische Energie dahinter.

Beim Mining werden keine Währungseinheiten berechnet, sondern die Durchführung von Berechnungen wird mit Währungseinheiten belohnt. Das Verhältnis zwischen Aufwand und Belohnung ist aber willkürlich beziehungsweise mit Blick auf die Angriffssicherheit des Netzwerkes und die Zahl der Teilnehmer festgelegt und der Anteil der eigentlichen Transaktionsberechnungen daran ist so lächerlich gering, dass die Zahl der durchgeführten Transaktionen keinen Einfluss auf den Gesamtrechenaufwand hat. Die astronomischen Transaktionsgebühren 2018 resultierten aus den Kommunikationsbeschränkungen des dezentralen Netzwerkes – viele Informationen unter vielen Teilnehmern auszutauschen ist technisch schwierig respektive die Gesamtkapazität des Netzwerkes limitiert, unabhängig von der Rechenleistung. 2018 überstieg die Zahl der geforderten Transaktionen zunehmend diese Kapazität, sodass die zu zahlenden Prämien für eine schnelle Transaktionsausführung in Bitcoin relativ hoch waren und der Kurs explodierte, sodass diese Prämien einen hohen realen Wert darstellten.
Bei Bitcoin ist es inherent im System enthalten, dass es eine maximale Menge an BTC gibt.
Das war schon immer die Grundlage des Systems.
Damit wurde und wird auch geworben.
Das Verhältnis zwischen Aufwand und Belohnung ist nur im ersten Schritt willkürlich, denn man kann nach einer erfolgten Verringerung der Belohnung pro aufgewendeter Zeiteinheit nicht plötzlich wieder zurück gehen und alles erleichtern. Das würde das Vertrauen in die Kryptowährung untergraben und damit zu einem Wertverlust führen.
Damit bleibt das Verhältnis zwar noch immer willkürlich, man kann es aber nicht einfach vor und zurück ändern.
Vor allem nicht vor dem Hintergrund einer absolut endlichen Menge an Btc.

Ein paar hundert Mio USD in BTC aind ja auch schon verloren gegangen - sei es auf der Müllkippe in einer achtlos verschrotteten Festplatte, oder weil jemand die Passwörter für die Wallets vergessen bzw. mit ins grab genommen hat.
Damit wurde die Gesamtmenge der real jemals wieder erhältlichen BTC sogar verringert - was das Problem der endlichen Menge an BTC vergrößert.
 
Verstehe ich das richtig: die Anzahl der BTC wird limitiert damit es zu keiner Inflation kommt? Wie beim echten Geld.
Aber der Aufwand um an Bitcoins zu kommen steigt gleichzeitig?
 
Es ist auch nicht nur so, dass Kryptowährungen Strom und Hardware brauchen, VISA und Mastercard brauchen das auch! Allerdings läuft es einfach völlig aus dem Ruder und das ist das Problem.

BTC braucht derzeit schätzungsweise 1 MWh pro Transaktion, während VISA laut eigenen, nicht überprüfbaren Angaben, bei 2 Wh liegt. Selbst wenn beide Zahlen wegen methodischer Fehler oder bewusstem Schönrechnen um eine Größenordnung daneben liegen, ist Bitcoin immer noch um Faktor 5.000 ineffizienter als zentralisierte Zahlungssysteme und daran lässt sich auch nichts ändern, denn das grundlegende Funktionsprinzip lautet nun einmal "nur wer Rechenleistung in großem Maße verschwendet, kann an der Blockchain arbeiten".



Gibt es eigentlich auch Vorteile von Cryptowährungen ? Ich sehe permanent nur Nachteile...
Für mich ist das einfach nur eine rein spekulative Blase, die genausoschnell platzen kann.
Mal ganz ab von Themen wie Strom/Resourcenverbrauch.
Klar, Strom kommt aus der Steckdose und Grafikkarten haben sich ja gar nicht verteuert und
nun auch noch Speichermedien, das wird ja alles immer bekloppter. Da frage ich mich, muss das denn sein ?

Die Vorteile sind eine Frage der Betrachtung: Fans schätzen es, dass es bei Krypto-Währungen keine staatliche (und in den meisten Fällen auch keine privaten) Institutionen gibt, die sie regulieren und beispielsweise rapide Kursanstiege verhindern könnten. Ablehner stört, dass es keine staatliche Regulation gibt, die beispielsweise Kurseinbrüche verhindern könnte.


Verstehe ich das richtig: die Anzahl der BTC wird limitiert damit es zu keiner Inflation kommt? Wie beim echten Geld.
Aber der Aufwand um an Bitcoins zu kommen steigt gleichzeitig?

Ja, die Gesamtzahl der Bitcoins ist seit dem ersten Tag festgelegt und damit steht auch fest, dass es keine Inflation, sondern vielmaher sogar eine massive Deflation gibt, solange die Verbreitung von/das Interesse an Bitcoin steigt. Mit dem steigenden Wert bei gleichzeitig sinkender jährlicher Ausschüttungsrate der verbleibenden, noch nicht in Umlauf befindlichen Bitcoins, explodiert dann umgekehrt auch der Aufwand um an frische Bitcoins zu kommen. Denn zum erfolgreichen minen muss man einen möglichst großen Anteil am Gesamtaufwand liefern und da immer mehr Menschen immer mehr Aufwand treiben, solange die Kurse steigen, wird es immer aufwendiger (aber leider nicht weniger rentabel), sich ein Stück vom knappen Kuchen abzuschneiden.

Macher und Fans sehen das als massiven Vorteil des Prinzips gegenüber herkömmlichen Währungen, aber ökonomisch betrachtet ist so eine Deflation extrem riskant, da sie sich im Gegensatz zu einer Inflation nicht selbst stabilisiert. Bitcoin wird daher, solange bis das System zusammenbricht oder wegen dem Energieverbrauch verboten wird, immer ein stark flukturierendes Spekulationsobjekt aber nie ein gutes Zahlungsmittel sein.
 
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