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CD Projekt Red: Source-Code von Cyberpunk 2077 wird angeblich versteigert

D0pefish

Software-Overclocker(in)
Wenn die Besucher mit ihrem Souvenir weiterhin solche Wellen machen und nicht umgehend die RGB-Beleuchtung abschalten, tippe auf baldige Denunziation.
 

Nuallan

PCGH-Community-Veteran(in)
CDProjekt scheint wohl ein Fluch zu verfolgen. Ob da nicht Sapkowski dahinter steckt... :ugly:
Der "Fluch" ist das scheinbar inkompetente Management. Deswegen die Probleme mit der Stabilität des Spiels, die fehlenden versprochenen Features, die Lügen zum Zustand der Konsolenversionen und die Verheimlichung jenes Zustandes bis zum Releasetag, die daraus resultierenden Sammelklagen der Investoren, die mangelhafte IT-Sicherheit..

Das da "oben" immer noch nicht freiwillig reagiert wurde oder Investoren keinen Druck machen die Führung auszutauschen ist bemerkenswert.
 

Crashingbear

Schraubenverwechsler(in)
Wenn CDPR jetzt schlau wäre, würden sie jetzt selber den Quellcode für CP2077 und Gwent ins Netz stellen und jeder, der damit etwas entwickelt muss -wie anderswo üblich- ne Provision an die Jungs zahlen, sonst kommt die Anwaltskeule. So würden sie den Hackern in die Suppe spucken, die Community hätte was, womit sie arbeiten könnte und Ich denke mal so ganz unlukrativ würde das auch nicht werden. Auf alle Fälle besser als jetzt, wo der Mist ohne CDPRs Kontrolle bald eh irgendwie im Netz "strandet". Denn sein wir mal ehrlich...die Besten sind die polnischen Strafverfolgungsbehörden nun nicht wirklich. (Womit Ich nicht sagen will, dass unsere Jungs hier so viel besser sind).
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Ja und?
Kann so oder so Code in jedes Spiel injecten und es verändern. So funktionieren Cheats bei BF und CS:GO.

Mit dem Quellcode kann man viel genauer zuschlagen und Dinge machen, die sonst einfach nicht bemerkt worden wären. Aber das ist hauptsächlich bei Multiplayerspielen interessant.

Warum machen die Spielehersteller keine Insellösung - Programmier- u. Codebereich autark und nicht ans Inet angebunden? Das Softwareklau-Beispiel von Valve damals, hat wohl keinen aufgeweckt?

Das muß man erst einmal durchziehen. Quasi jeder noch so kleine Mist benötigt heute Internet. Man kann ja noch nicht mal eine eMail schreiben oder etwas bei Google suchen. Dann müssen sich da auch alle dran halten. Wenn man hunderten Mitarbeitern je einen Arbeits- und einen Internet PC hinstellt, dann dauert es nicht lange, bis jemand an seinem Arbeits PC die Internetverbindung einstöpselt (ist ja heute ganz einfach, dank USB Tethering) und umgekehrt werden sich viele die Arbeit auf ihren Internet- oder Privat PC kopieren, um dort arbeiten zu können.

Solange man keine überlebenswichtigen Daten, auf die nur eine handvoll Personen zugreifen darf (z.B. die Liste der eigenen Spione) ist das heute nicht mehr so praktikabel, erst recht nicht bei einem so großen Unternehmen.

Da sollte man dann eben die entsprechenden Gegenmaßnahmen ergreifen, um das Netz bestmöglich gegen Hacker zu sichern.
 

Tarjei

Komplett-PC-Käufer(in)
Ach das interessiert doch keinen Menschen und das würde ich jetzt auch nicht deratig aufbauschen.

Immerhin ist das Spiel mit PC gut spielbar. Ja, es gibt ein paar Dinge, die wirklich schöner sein könnten,
aber nichts, was das Spiel (auf PC) unspielbar macht und bisher gab es keinen einzigen Absturz oder Hänger.

Viel wichtiger/interessanter ist doch, wann weitere Fixes und Erweiterungen kommen. Der Rest (also auch die Mängelliste) ist ja nun hinreichend bekannt... da gibts doch nichts mehr zu diskutieren oder zu spekulieren.
Bei mir gab´s Abstürze (bei einem sonst sehr stabilen System), aber das ist im Grunde auch OffTopic. Was da passiert ist mit dem Datenklau und der Erpressung ist das worum es geht, und das kann man unabhängig von persönlichen Befindlichkeiten nicht gutheißen. Das was CP2077 angeht bleibt davon unabhängig und unbenommen wie es eben ist.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Das Startgebot und der Sofortkauf-Preis sind viel zu hoch, um lediglich einigermaßen betuchte Nerds anzulocken.

Manche Konkurrenten hätte sicherlich die Kohle, würde sich aber nur sehr ungern durch einen Kauf gestohlener Daten exponieren, könnten das Ganze auch nur sehr indirekt verwerten und auch nicht von exklusivem Erwerb (Daten kann man beliebig oft kopieren und verkaufen) ausgehen, der ihnen tatsächlich einen Vorsprung brächte.

Das führt mich zu dem Schluss, dass die Jungs darauf hoffen, dass CDPR selbst ganz diskret und verschämt die eigene Daten zurückkauft.
Was nicht geschehen wird. Nicht unbedingt, weil CDPR angekündigt hat, sich nicht erpressen zu lassen, sondern aus bereits oben genanntem Grund: Man hätte keine Garantie, die einzige Kopie zu erwerben.

(Übrigens: Ortszeit Moskau! Wo bleiben die Leute, die den FSB und Putin höchstselbst dahinter vermuten; mit einer perfiden Aktion, Polen zu düpieren, weil sie der NATO beigetreten sind? Ist denn hier auf niemanden mehr Verlass, kreuzhimmeldonnerwetternocheins? :D)
 

Standeck

BIOS-Overclocker(in)
Wer kauft sich für 7 Mio einen Source Code der sowieso in ein paar Tagen überall im Netz zum runterladen verfügbar ist?
 

homunkulus

Komplett-PC-Käufer(in)
Angeblich wurde der Quellcode verkauft. Ich finde das Ganze irgendwie traurig und bin gespannt wie's nun weitergeht bei Strafverfolgung und mit CDPR als Firma.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Geht bei der heutigen Entwicklungsweise nicht mehr. Zun einen gibt es zwar momentan Homeoffice.
Auf der anderen Seite und das ist viel eher der Grund, gibt es oft ein Studio das mehrere Sitze in unterschiedlichen Ländern hat oder verschiedene Studios die in an einem Projekt arbeiten und die müssen ja jederzeit auf den aktuellen Source-Code zugreifen können. So ein Spiel ist bei der Auslieferung ja heute normal schon 100GB groß. Das heißt der eigentliche Source-Code ist noch viel größer, also muss es zentral auf einem Server liegen. Man kann ja nicht ständig irgendwelche Datenträger durch die Gegend schicken, nur damit jeder die aktuellen Daten hat.

Bei Entwicklungen die nur an einem festen Ort stattfinden oder bei sehr sensiblen Entwicklungen wird sowas auch gemacht, dass die Entwicklung in einem abgeschotteten Netz stattfindet, aber sicher nicht bei Spielen.

Auch wenn es stimmt, dass ein Spiel in Entwicklung auf einen noch einmal größeren Dateiberg darstellt, der für alle zugänglich sein muss: Der Source Code macht davon nur einen kleinen Teil aus. Platzfreser sind Texturen, Sounds, Level und 3D-Modelle in voller Auflösung.


Hat man den gleichen Zugriff, wenn man die Engine lizensiert?
Mein Beitrag hat sich auf die Entwicklungskosten bezogen.

Ich habe es selbst noch ausprobiert, aber meinem Wissen nach erhält man nach einer einfachen Registrierung das komplette SDK. Zahlen muss man erst, wenn man individuellen Support möchte oder wenn man einen größeren Titel mit der Engine veröffentlicht, aber im stillen Kämmerlein kann und darf man bei den großen "freien" Engines umsonst werkeln. Möglich, dass Quelltextzugriff dort auch nicht eingeschlossen ist, man also das Gerüst der Engine nur schlecht selber weiterentwickeln kann. Da hätte das Angebot der Hacker dann einen winzigen Vorteil. Aber wer hat ein Team von Engine-Entwicklern und ein lohnendes Projekt für sie und riskiert den ganzen Laden durch Ankauf und Hehlerware, die er am Ende von vorne bis hinten umschreiben muss, damit der Diebstahl am fertigen Produkt nicht mehr nachweisbar ist? Zumindest in anderen Bereichen versuchen sich Entwickler zum Teil absichtlich NICHT über Konkurrenprodukte zu informieren, damit sie nicht Gefahr laufen, unbewusst etwas zu entwickeln, dass einer bereits rechtlich geschützten Lösung ähnelt.

Wenn CDPR cool wären, würden sie den Spiel- und Engine-Code (ohne oder mit stark reduzierten Assetts, damit man nicht das komplette Spiel für lau bekommt) einfach selbst freigeben, ggf. als Lehrmaterial an Unis oder in Verbindung mit einem kleinen Bug-Fixing Wettbewerb. Nötig hätten sie letzteres ja sowieso mal. :-)
 

Finallin

Software-Overclocker(in)
Auch wenn sie mit Cyberpunk vieles falsch gemacht haben, das haben sie nicht verdient.
Ich denke nicht das CDPR in der Art und Weise wie sie momentan bestehen überleben können. =/
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Das ist natürlich bitter - ich gehe davon aus, dass die Daten früher oder später über alle möglichen Kanäle verteilt werden.

Mich wundert, dass das noch unangekündigte Projekt nicht bei den gekaperten Daten enthalten war ..
Das ist halt in dem selben Status wie Cyberpunk 2077 bei seiner Ankündigung: außer dem Video gibts noch nix :D
 

Standeck

BIOS-Overclocker(in)
Auch wenn sie mit Cyberpunk vieles falsch gemacht haben, das haben sie nicht verdient.
Ich denke nicht das CDPR in der Art und Weise wie sie momentan bestehen überleben können. =/

warum nicht? Am Starttag waren schon alle Entwicklungs- und Marketingkosten wieder reingespielt. Selbst wenn man die ca. 2 Mio Rückerstatungen berücksichtigt war und ist das Spiel ein großer Erfolg. Da fällt Pleitegehen schwer. Aber nochmal brauchen sie sich so einen Release nicht mehr erlauben. Piranha Bytes hat man es auch einmal verziehen, der nächste Release muss dann wieder 100% sitzen.

Ich hab jetzt fast 80h und die Story durchgespielt. Mache jetzt die Nebenmissionen. Das Spiel macht end viel Spaß, besonders wenn du ein paar Legendäre Sniper Waffen hast dann fetzt es richtig. Night City schaut auch einfach geil aus mit RT und allem drum und dran. Auch wenn einiges nicht so toll ist. Das schlechteste und nervigste sind die sofort Spawnenden Cops wenn du eine Gruppe Fußgänger überfährst. Die Leichen sind noch nicht mal auf den Boden aufgeschlagen dann hast du um dich rum schon 10 Cops plus Mechs die dein Auto sofort zerstören. Das ist ziemlich ärgerlich wenn man grad kurz vor dem Missionsziel war. Das sollten sie auf jeden Fall ändern. Sonst gibts ein paar kleinere Bugs und Glitches.

Es ist ein sehr gutes Spiel geworden. Aber ich finde mit ein, zwei Jahren mehr Entwicklungszeit hätte noch so viel mehr draus werden können.
 

Fly4Fun

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Manche werden insgeheim denken, "Schlechte Presse ist auch irgendwo gute Presse", CDPR wird sich aber nicht davon erholen können.
Vor jedem Update gibt es Gespräche über "Viel wird sich ändern", aber es ändert sich nichts.
Die Updates, die zum Spiel gebracht wurden, werden nur gebracht um die Fehler zu beseitigen die den Fortschritt der Geschichte/Story verhindern. Mit anderen Worten, sie müssen sich nicht darum kümmern alle Fehler zu beseitigen, so etwas ist sowieso unmöglich. Auch tut CDPR so, als wäre alles so gewollt. Wollten sie denn, dass die Cops so bescheuert programmiert werden? Nach dem Release haben sie es noch schlimmer gemacht. Lügen tun wir alle, wenn du aber erwischt wirst und weiter lügst, bei Twitter denen Likes gibst die Sony wegen dem Rauswurf von CP2077 aus dem Store angreifen, auch 3 Monate danach so tust als wärst du hier das Opfer, ich weiss nicht.
Sie denken nicht mal im Traum daran, all jenes versprochene einzufügen. Denen ist nur wichtig zu
verkaufen, verkaufen und verkaufen.
War dieses Spiel so genau geplant, oder hat die Zeit nicht gereicht?
In den nächsten Wochen wissen wir endlich alle mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:

AyC

PC-Selbstbauer(in)
Wie sieht es denn mit Sicherheitslücken im Spiel selbst aus? Können nicht auch PCs angegriffen werden, welche die Spiele installiert haben?
 

SFT-GSG

Software-Overclocker(in)
Dabei stellt sich natürlich die Frage, mit welchem Motiv man die Quelldaten kaufen sollte.

Genau das ist der Punkt. Entweder kaufe ich die daten um Sie zu nutzen und zu verbreiten, oder gar nicht. Die sind Ihre Daten wohl nicht losgeworden und wollten Ihr Gesicht wahren...
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
(...), CDPR wird sich aber nicht davon erholen können.

Glaube ich eher nicht.

Es gibt soviele CDPR Fanboys, die auch den größten Mist bis aufs Blut verteidigen. Da könnte eine geheime Folterkeller gefunden werden, in dem mißliebige Leute verschwunden sind, diese Leute würden immer noch zu CDPR halten. Sowas kenne ich eher von Altkommunisten und dem Schießbefehl an der Mauer.

Dann ist CDPR einfach zu groß, als dass ihnen dies etwas anhaben könnte. Ein Publisher, der nur diesen einen Blockbuster als Stütze hat, der kann da durchaus instabil werden. CDPR hat hingegen noch soviele Spiele und obendrein GoG, die sollten nicht so leicht untergehen.

Zu guter Letzt wird das auch bald vergessen sein. Der Verbraucher ist dumm und zieht keine Lehren daraus. Besonders da das Spiel in spätestens einem Jahr auf ultimatives Hit Niveau gepatcht wird und in 5+ Jahren ist es dann die legendäre Perle, eines der Spiele des Jahrzehnts. Zwar werden wohl noch vereinzelt Leute darauf hinweisen, dass Cyberpunk 2077 damals absolut mies erschienen ist, aber das wird soweit weg sein, wie für uns der dreißigjährige Krieg.

Wie sieht es denn mit Sicherheitslücken im Spiel selbst aus? Können nicht auch PCs angegriffen werden, welche die Spiele installiert haben?

Unwahrscheinlich, da man bei Multiplayerspielen heute mit nur dem Server kommuniziert. Etwas anderes wäre es, wenn die Multiplayerspiele Peer2Peer gehostet würden, dann könnte das böse ins Auge gehen. Aber auf das Konzept setzt keiner auch wenn es durchaus gut wäre, da man den Multiplayer niemals abschalten könnte.
 

Nuallan

PCGH-Community-Veteran(in)
Das Angebot kam von außerhalb des Forums und der Deal kam mit der Verpflichtung zustande, die Source-Codes nicht weiterzuverkaufen oder anderweitig zu verbreiten.
Ob CDPR doch die Kröte geschluckt hat? Die paar Millionen wären wohl weit billiger als der Schaden der bei nem Leak entstehen würde. Aber einer Epressung nachzugeben wäre echt hart, auch wenn eine Wiederholung in diesem Fall unwahrscheinlich wäre. Böse Zwickmühle.

Naja, offiziell zugeben würden sie es eh nie wenn es so wäre.
 

Susi-Skywalker

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ob CDPR doch die Kröte geschluckt hat? Die paar Millionen wären wohl weit billiger als der Schaden der bei nem Leak entstehen würde. Aber einer Epressung nachzugeben wäre echt hart, auch wenn eine Wiederholung in diesem Fall unwahrscheinlich wäre. Böse Zwickmühle.

Naja, offiziell zugeben würden sie es eh nie wenn es so wäre.
Welcher Schaden würde denn dadurch entstehen?

MfG
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Glaube ich eher nicht.

Es gibt soviele CDPR Fanboys, die auch den größten Mist bis aufs Blut verteidigen. Da könnte eine geheime Folterkeller gefunden werden, in dem mißliebige Leute verschwunden sind, diese Leute würden immer noch zu CDPR halten. Sowas kenne ich eher von Altkommunisten und dem Schießbefehl an der Mauer.

Dann ist CDPR einfach zu groß, als dass ihnen dies etwas anhaben könnte. Ein Publisher, der nur diesen einen Blockbuster als Stütze hat, der kann da durchaus instabil werden. CDPR hat hingegen noch soviele Spiele und obendrein GoG, die sollten nicht so leicht untergehen.

CDPR hat seit 2007 exakt sieben Spiele entwickelt und davon waren drei Mini-Game-Auslagerungen (Thronebreaker, Gwent, Witcher Adventure Game), nur zwei kann man als AAA-Titel bezeichnen. Und zwischen denen lagen 5 Jahre Abstand. Würde Cyberpunkt floppen, wäre das ein verdammt harter Schlag für CDPR als Entwickler, denn da ist so schnell nichts weiteres in der Pipeline. Als Distributor würden sie sicherlich überleben, aber auch für GoG war Witcher ein extrem wichtiges Zugpferd und Cyberpunk sollte die Rolle eigentlich übernehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benz0r

Schraubenverwechsler(in)
Ja, die von Star Citizen.
Die von Star Citizen ist die Lumberyard (AWS) Engine von Amazon, diese ist im Kern die CryEngine, weshalb auch der Wechsel nur möglich war.

Dort fallen 5 % vom Bruttoumsatz an wenn zusätzliche Onlinefunktionen wie Multiplayer und Cloudbasierte Dienste etc. genutzt werden.
Da sich das Spiel dann wie geschnitten Brot verkauft, tippe ich mal auf weit mehr als 100 Mio. xD.
 

X-Bow

PC-Selbstbauer(in)
Genau das ist der Punkt. Entweder kaufe ich die daten um Sie zu nutzen und zu verbreiten, oder gar nicht. Die sind Ihre Daten wohl nicht losgeworden und wollten Ihr Gesicht wahren...

Die plausibelste Lösung wäre das CDPR die Daten selbst gekauft hat aber unter anderem Namen oder mittels Mittelsmann. Dadurch würden sie Offiziell nicht der Erpressung nachgeben, hätten Ihr Gesicht gewahrt aber dennoch Ihre Daten wieder.
 

Terracresta

Software-Overclocker(in)
Die plausibelste Lösung wäre das CDPR die Daten selbst gekauft hat aber unter anderem Namen oder mittels Mittelsmann. Dadurch würden sie Offiziell nicht der Erpressung nachgeben, hätten Ihr Gesicht gewahrt aber dennoch Ihre Daten wieder.
Daten können kopiert werden und würde man bei solchen Leuten wirklich darauf vertrauen, dass diese nach Verkauf keine Kopie behalten und später weiterverbreiten würden? Der Kauf durch CDPR wäre dadurch sinnfrei, da sie die Daten bereits haben und nicht sicher stellen könnten, dass Kriminelle ihr Wort halten.
 

Benz0r

Schraubenverwechsler(in)
Unreal Engine: 0 Euro
Unity Engine: 0 Euro
Cryengine: 0 Euro

Da fände ich 1 Million für die Red-Engine jetzt doch eher viel. Das wäre ein guter Preis für eine kommerzielle Nutzungslizenz, die es einem ermöglichen würde, auf Basis des Codes ein kommerzielles Spiel herauszubringen. Aber Lizenzen kann nur der Rechteinhaber geben.
Am Anfang bei Unreal und Cryengine schon ja, aber wenn man dann richtig Umsatz mit dem entwickelten Spiel generiert wird es teuer, einzig Unity verlangt kein Anteil vom Umsatz.

Unreal Engine 5 ist seit dem 2. März 2015 kostenfrei – auch kommerziell – bis zu einem Umsatz von 1.000.000 $ nutzbar. Danach muss ein Anteil von 5 % der Brutto-Einnahmen, die mit einem Produkt innerhalb eines Quartals erwirtschaftet wurden, an Epic Games gezahlt werden.

Unity Technologies hat angekündigt, dass die Preise für die Game Engine ab Anfang 2020 steigen werden. Aktuell kostet eine Plus-Lizenz 35 US-Dollar pro Monat und eine Pro-Lizenz 125 US-Dollar pro Monat. Die Kosten steigen dabei weltweit auf 40$ (Plus Lizenz) und 150$ (Pro Lizenz). Für Nutzer der Personal Edition gibt es keine Änderungen – diese bleibt nach wie vor kostenlos für Personen mit einem Einkommen von unter 100.000$ im Jahr. Mit dieser ersten Preiserhöhung seit 2016 möchte das Unternehmen, laut Online FAQ, in neue Technologien, Features und Dienstleistungen investieren.

Cryengine 5.5: Künftig möchte Crytek allerdings wieder größere Beträge sehen: Ab einem Jahresumsatz von 5.000 Euro oder US-Dollar, der als Freibetrag betrachtet wird, verlangt das Unternehmen einen Anteil von fünf Prozent. Dabei ist unerheblich, ob die Summe beim Publisher oder Studio erhoben wird. Das Modell unterscheidet sich in zwei Punkten von Epic Games, die für die Unreal Engine eine Schwelle von 3.000 US-Dollar nennen und diese quartalsweise, aber als einmalig zu überschreitenden Startpunkt für den Beginn von Umsatzbeteiligungen auf den gesamten Umsatz betrachten.
 

X-Bow

PC-Selbstbauer(in)
Daten können kopiert werden und würde man bei solchen Leuten wirklich darauf vertrauen, dass diese nach Verkauf keine Kopie behalten und später weiterverbreiten würden? Der Kauf durch CDPR wäre dadurch sinnfrei, da sie die Daten bereits haben und nicht sicher stellen könnten, dass Kriminelle ihr Wort halten.
Ähm ja, und Du dachtest ernsthaft das weder ich noch die betroffenen Parteien nicht auch wissen würden?
 

Terracresta

Software-Overclocker(in)
Ähm ja, und Du dachtest ernsthaft das weder ich noch die betroffenen Parteien nicht auch wissen würden?
Ähm ja, darum ist deiner Meinung nach die plausibelste Lösung, genau das zu tun, wovon sie wissen würden, dass es sinnfrei ist? Dein Beitrag ergibt keinen Sinn, wenn es angeblich dir und CDPR klar ist, das deine "plausibelste" Lösung nicht zum Erfolg führt...
 

X-Bow

PC-Selbstbauer(in)
Ähm ja, darum ist deiner Meinung nach die plausibelste Lösung, genau das zu tun, wovon sie wissen würden, dass es sinnfrei ist? Dein Beitrag ergibt keinen Sinn, wenn es angeblich dir und CDPR klar ist, das deine "plausibelste" Lösung nicht zum Erfolg führt...
Ähm ja, es gibt durchaus Lösungen dafür damit mein Beitrag, und auch die Bemerkung im Artikel das es nicht weiterverkauft werden darf, Sinn ergibt... und die gehen über Strg+C hinaus.
Sinnfrei ist eher in einem Computertechforum zu erklären das man digitale Daten kopieren kann.
 

Nuallan

PCGH-Community-Veteran(in)
Welcher Schaden würde denn dadurch entstehen?

MfG
Gewisse Technologien wären dann für die Konkurrenz einsehbar. Selbst wenn sie nichts direkt verwenden können, kann man sich ja "Anregungen" holen. Und viele Dokumente, auch aus dem Management, sollen ja auch dabei sein. Das wäre alles zusammen schon ein großer Schaden wenn das alles leakt. Der Aktienkurs würde auch nicht grade steigen durch sowas.

Auf Erpressungen lässt man sich grundsätzlich (öffentlich) nie ein, weil es dann Wiederholungsgefahr gibt, aber wie gesagt: In dem Fall hier gäbe es die eigentlich nicht. Die IT-Sicherheit wird wohl daraus gelernt haben. Man muss ja auch nicht direkt zahlen und sich die Blöße geben, sondern könnte das auch indirekt über dritte Personen machen.
Der Kauf durch CDPR wäre dadurch sinnfrei, da sie die Daten bereits haben und nicht sicher stellen könnten, dass Kriminelle ihr Wort halten.
So einfach ist das halt nicht. Wenn es eine Chance gibt für sagen wir hypothetische 10 Millionen das Thema vom Tisch zu haben, und ohne Zahlung ein Schaden von, keine Ahnung, sagen wir hypothetischen 100 Millionen entstehen könnte, dann kann (!) es durchaus Gründe geben zu zahlen und es zu versuchen.

So ähnlich läuft es auch vor Gericht wenn man einen Vergleich eingeht. Nur das man sich da halt wirklich drauf verlassen kann das das Thema dann durch ist, während die Kriminellen natürlich einfach trotzdem leaken könnten. Aber eine Abwägungssache ist es trotzdem immer bei so großen Entscheidungen. Es kommt immer darauf an was auf dem Spiel steht, und das weiß nur CDPR.
 
Zuletzt bearbeitet:

PureLuck

Freizeitschrauber(in)
CDPR hat 2007 exakt sieben Spiele entwickelt und davon waren drei Mini-Game-Auslagerungen (Thronebreaker, Gwent, Witcher Adventure Game), nur zwei kann man als AAA-Titel bezeichnen. Und zwischen denen lagen 5 Jahre Abstand. Würde Cyberpunkt floppen, wäre das ein verdammt harter Schlag für CDPR als Entwickler, denn da ist so schnell nichts weiteres in der Pipeline. Als Distributor würden sie sicherlich überleben, aber auch für GoG war Witcher ein extrem wichtiges Zugpferd und Cyberpunk sollte die Rolle eigentlich übernehmen.

Die melken W3 doch noch extrem. Gwent spielt Geld ein. GoG spielt Geld ein. Cyberpunk wird weiterhin Geld einspielen, spätestens wenn wieder die obligatorische "Wir haben das Spiel endlich fertiggestellt."-Version angepriesen wird.
Schau dir mal die Zahlen 2020 vor CP-Release an. So schlecht geht es denen nicht.
 

Duke711

Freizeitschrauber(in)
Das interessante daran ist doch, daß z.B. nie einer versucht hat den SourceCode eines narkoleptischen Langweilers von EA und Ubisoft (aka Battlefield Nr. 1235275634 oder AC gestern als Odyssey heute in Vahalla und morgen derselbe langweilige Mist in

AC Valhalla hat deutlich weniger Bugs bzw. keine nennenswerten und macht deutlich mehr Spaß als Cyberpunk. Vor allem ist es grafisch sehr überzeugend und braucht nicht mal im Ansatz soviel Rechenkapazität, na wer hat wohl den besseren Job gemacht ?
Man sollte seinen eigenen Geschmack nie als Referenz stellen, ansonsten sage ich einfach Du hast einen schlechten Geschmack....
 

PC_race

Kabelverknoter(in)
Servus,

Meine Meinung nach, niemand hat das gekauft, das ist nur reine bullshit.

Die HelloKitty wollten nur ihren Gesicht bewahren und sich nicht lächerlich machen.
Wenn diese Auktion würde paar tage dauern, dann würden die als Trottel behandelt, als totale loser :)
Nach eine Woche, dann werden schon lächerlich MEMS über HelloKitty ins Internet sein.

CDPR hat sich gut vorbereitet und für HelloKitty war das eine Niederlage.

Ob die werden das später kostenlos ins Internet werfen, bestimmt ja.
Und dann wird es SOFORT überall entfernt, so einfach.

Wenn ich mich nicht irre, Watch Dogs Legion war auch geklaut, und was ist jetzt los, nichts.

Das ist ein Sturm im Wasserglas :)

Solche Sachen passieren jetzt öfter, wegen Home Office aber auch, weil ganz viele Jugenden finden das cool.
Vor allem in China oder Russland, meistens in Armen Länder.

und Nein, CDPR hat das nicht selbst gekauft, die sind auf dem Börse.
7kk Dollar, das sind ca. 30 MLN PLN.
Die könnten das nicht einfach so vertuschen.

Wenn, die hatten das gekauft, dann werden die das auch offiziell sagen.
So finde ich das.
 
Zuletzt bearbeitet:

Xsyven

Schraubenverwechsler(in)
Am Anfang bei Unreal und Cryengine schon ja, aber wenn man dann richtig Umsatz mit dem entwickelten Spiel generiert wird es teuer, einzig Unity verlangt kein Anteil vom Umsatz.

Unreal Engine 5 ist seit dem 2. März 2015 kostenfrei – auch kommerziell – bis zu einem Umsatz von 1.000.000 $ nutzbar. Danach muss ein Anteil von 5 % der Brutto-Einnahmen, die mit einem Produkt innerhalb eines Quartals erwirtschaftet wurden, an Epic Games gezahlt werden.

Unity Technologies hat angekündigt, dass die Preise für die Game Engine ab Anfang 2020 steigen werden. Aktuell kostet eine Plus-Lizenz 35 US-Dollar pro Monat und eine Pro-Lizenz 125 US-Dollar pro Monat. Die Kosten steigen dabei weltweit auf 40$ (Plus Lizenz) und 150$ (Pro Lizenz). Für Nutzer der Personal Edition gibt es keine Änderungen – diese bleibt nach wie vor kostenlos für Personen mit einem Einkommen von unter 100.000$ im Jahr. Mit dieser ersten Preiserhöhung seit 2016 möchte das Unternehmen, laut Online FAQ, in neue Technologien, Features und Dienstleistungen investieren.

Cryengine 5.5: Künftig möchte Crytek allerdings wieder größere Beträge sehen: Ab einem Jahresumsatz von 5.000 Euro oder US-Dollar, der als Freibetrag betrachtet wird, verlangt das Unternehmen einen Anteil von fünf Prozent. Dabei ist unerheblich, ob die Summe beim Publisher oder Studio erhoben wird. Das Modell unterscheidet sich in zwei Punkten von Epic Games, die für die Unreal Engine eine Schwelle von 3.000 US-Dollar nennen und diese quartalsweise, aber als einmalig zu überschreitenden Startpunkt für den Beginn von Umsatzbeteiligungen auf den gesamten Umsatz betrachten.
Kleine Anmerkung zur Unity Engine:

Die Preise gelten jeweils nur für EINEN Arbeitsplatz.
Alternativ kann man die Enterprise Version beziehen, welche 183,33 €
/monatlich pro Platz kostet. Hier gibt es die Möglichkeit ab 10 Plätzen das ganze auch auf eine jährliche Zahlungsweise auszulegen. Bei 10 Arbeitsplätzen macht das: "Der Gesamtjahrespreis beträgt 21.999,60 € ausschl. MwSt./Vertriebssteuern."

Für kleine und mittelständige Entwickler ist das natürlich attraktiv.
 

l3e4st

Komplett-PC-Käufer(in)
Das haben sie nicht verdient. Falls sie es längerfristig überleben stecken sie mit sicherheit deutlich mehr in ihre opsec.
 
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