Bundesregierung kippt Gesetz zur geplanten Obsoleszenz

AW: Es gibt keine "geplante Obsoleszenz"!

[...] Auch das Beispiel mit den Druckern bzw. den Zählern ist gerade kein Beispiel für geplanten Verschleiß, da der Drucker schließlich weiterhin betrieben werden kann. Manche Herrsteller bauen so genannte Blattzähler ein, weil die Auffangbecken für überschüssige Druckertinte ja irgendwann voll sind. Dann wird der weitere Druck zunächst verhindert, nach Reset des Zählers geht's aber normal weiter. Ein Verschleiß ist das also nicht, erst recht kein geplanter. Das wäre, als ob jemand behaupten würde, es wäre geplanter Verschleiß, dass der Drucker nicht ohne Anschluss an das Stromnetz druckt. Die Zähler sind auf jene Zahl eingestellt, nach der durchschnittlich das passiert. Natürlich kann es bei eigenen Drucker dabei Abweichungen geben. Aber es wäre eben deutlich teurer, beispielsweise einen Feuchtigkeitssensor einzubauen, der mehr kostet als der Rest des Druckers. Wer sich einen Drucker für 30 Euro kauft, der kann eben nicht High-End erwarten. It's simple as that.
Klar, deswegen gibts da auch eine Wartungsklappe, unter der man das Auffangbecken entnehmen kann, danach drückt man dort einen kleinen Taster und der Zähler ist resettet. Ein Ding von keinen 5 Minuten und in jedem Elektronikladen für 10 Euro möglich.
Oder doch nicht?

Der Vergleich mit dem Stromnetz ist natürlich Schwachsinn, aber ich denke das weist du selbst.
Genau so wie das mit dem Feuchtigkeitssensor. Das glaubst du ja wohl selbst nicht. :schief:
Findest du nicht auch, dass den kompletten Drucker wegschmeißen nicht in Relation zur Möglichkeit das Auffangbecken zu entlehren steht?
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