Ich habe schon Viele Teure Kabel mIt Kupfer, Silber, mit Luftlehrem in spiralen gedrehten Leitern in mega querschnitten, MIt laufrichtungen etc pp oder mit 2-3 Isolatorschichten. vom boden angehoben oder auf liegend 100 Stunden "eingespielt" oder Brand Neu...... und weis der Teufel noch eins...
Sorry fürs "Klugscheißen", aber ein Kabel muss man nicht einspielen, das klingt auch so
Das mit dem Kabel einspielen ist ein Mythos, der nutzt eigentlich nur dem HiFi Händler, dass Du das sündhafte Kabel nicht sofort wieder zurückgibst und Dich "gefälligst" an den(selben) Klang gewöhnst, sowie auch an die Tatsache, dass Du de facto hunderte oder über € 1000 € in den Sand gesetzt hast.
Über die Zeit "entdeckst" Du dann dank Deines Superkabels und psychoakustischer Effekte auf einmal die erstaunlichsten Dinge in Deinem Musikmaterial. Alles, was Du auch sonst gehört hast, wird nun durch erhöhte Aufmerksamkeit "neu-" bzw. "wiederentdeckt" und natürlich dem teuren Superkabel zugeschrieben.
Um in dieser Sache selbst Gewissheit zu bekommen, auch wirklich nichts zu verpassen, habe ich also zwei "eingespielte" Demokabel vom HiFi-Händler bekommen, ein Pärchen um die 800 €, das andere über 1300 €.
Gut, die Testbedingungen waren nicht ideal, schnelle A/B Tests bekommt man mit Kabeltausch einfach nicht hin. Aber mit einer gesunden Portion Skepsis mussten meine Frau und ich sagen, das klang auch nicht anders als sonst und ist das Geld nicht wert.
Das entsprach der Aussage eines guten Bekannten, der solche Geräte erfolgreich designed, "nimm doch mal nen Klingeldraht und Du wirst schon sehen".
Was aber definitiv anders klingt, das ist die neue HiFi-Anlage, bestehend aus highendigen Komponenten.
RME-Referenzwandler und eine Accuphase / B&W Kombination.
Ich sehe das genauso wie Incredible Alk. Ein Kupferkabel mit einem vernünftigen Querschnitt (in Abhängigkeit von der Kabellänge) reicht vollkommen aus.
Anstelle von Vodoo-, Silber- und sonstigen Kabeln investiert man die Kohle besser in die HiFi Komponenten.
Der Brüller schlechthin sind audiophile digitale Kabel (USB, etc). Das verkauft sich immer noch ganz gut, weil die meisten Audiophilen (sorry, ein schreckliches Wort) noch derartig in den Kabelmythen der analogen Welt verfangen sind und digitale Übertragung von Musik nicht verstanden haben.
Da nützt meistens auch kein gutes Zureden und jegwede Erklärungsversuche sind nur allzuoft zum Scheitern verurteilt.
Da ist es dann sehr erfrischend, dass der deutsche Hersteller RME eine Serie von Referenzwandlern herausgebracht hat (ADI-2 DAC FS, ADI-2 Pro FS R BE, ADI-2/4 Pro SE) bei der man durch das Abspielen einer kurzen .wav-Datei (1.5 - 6 MB Länge, je nach Sample-Rate) die verlustfreie Übertragung von der Quelle (Player) bis zum DSP des Referenzwandlers überprüfen kann.
Das ist bei einigen Leuten die einzige Möglichkeit, das Thema zu adressieren, dass es zB bei USB Kabeln völlig ausreichend ist, einfach nur eine gute Qualität einzukaufen mit gut gelöteten Steckern und sauberer Abschirmung. Lindy liefert hier hervorragende Kabel im Bereich von €20 (+/-).