News Bald 40+: Deutsche Spieler werden immer älter

Hatte den selben Spaß mit meinen Großeltern. Und hab es immer noch. Da wird man dann gefragt, ob man mit dem, was man macht, wirklich Geld verdiene. Ob das nich viel eher ein Hobby is. Mein Interesse an Harry Potter, lassen sie zumindest zu. Hat allerdings auch ein paar Jahre gedauert. ^^ Dass ich als Hobby auch kleine Plastikfiguren bemale, lass ich dann einfach mal unter den Tisch fallen.
Meine Frau liebt Harry Potter ebenfalls und hat auch von Lego einiges (auch das große Hogwarts). Ich liebe es, sie blüht darin richtig auf. Nebenbei hat sie noch 350 Nagellacke und übt immer wieder neue Stamps und Lackierungen. Meine Eltern haben immer das gleiche Narrativ: Das Geld sieht man doch nie wieder. Für wen machst du das? Aber wehe ich komme auf die endlosen Stunden abends vor dem Fernseher zu sprechen. Denn sie gucken ja nur Qualitätsfernsehen mit irgendwelche Schnulzen-Serien im ÖRR. :D
 
Das Geld sieht man doch nie wieder.
Ich dachte, dass das der Punkt bei Hobbys is. Ich mein, wenn mein Hobby das Heimwerken wäre, dann würd ich das Geld doch auch nich wieder sehen. Und für wen man was macht? Bei nem Hobby? In der Regel für sich? Aber ich kenn das Spiel ... Wenn man meinen Großeltern glauben darf, bin ich wegen meiner Hobbies noch nich verheiratet und mit Familie. Nicht nur, weil Gaming sehr kindisch ist, sondern auch, weil ich ja nur typisch männliche Hobbies hab. Aber das is halt einfach ne andere Generation. Man könnte natürlich erklären, würde aber in ner Diskussion mündet und am Ende kann man nur verlieren. Da bleibt nur noch, weiter machen und diverse Sprüche einfach ignorieren.
 
Es wird ganz frisch-fröhlich dahin gealtert und nicht nur bei den Deutschen - überall.
Jetzt fällt es auch beim Gaming auf, dass die Leute zu wenig Zeit mit Babies machen verbringen und es an Nachwuchs mangelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für die Branche ist das doch eigentlich ganz gut. Wenn die Leute ihre Karrieresprünge gemacht haben, sitzt das Geld auch lockerer.
Würde man meinen, aber drei Kindern und Arbeit lassen kaum platz für mehr.

Hab daher meine ganze Spiele Sammlung letztens verkauft.

Die Auktion mit meiner PS5 Pro endet Samstag.

Hab nur noch eine Xbox 360, einen SNES und eine Xbox One X als Blu Ray Player.

Mein PC 7950x3D, und die 4060Ti dienen mir als Workstation.

Wenn ich 8 Stunden auf der Arbeit auf einen Bildschirm blicken dann brauche ich das Zuhause nicht mehr.

Meine Kinder zocken meist eh auf Tablet oder schauen dort ihre Sachen.

Switch wird ab und zu genutzt und bei der Tochter verstaubt ihre PS5.
 
Ich finde das ist gerade für die Entwickler ein ganz wichtiges Thema, wie es mir zB bei den Battlefield Playtests auffällt.
Es gibt die Jüngeren, die eher auf lootboxen und Selbstdarstellung durch skins etc stehen und die älteren, die einfach nur ein solides Spiel ohne Schnickschnack möchten.
Ähnliches merkt man auch bei "hell let loose" um noch ein Beispiel zu nennen. Die älteren schaffen ein koordiniertes Spiel mit viel Zusammenhalt und Erfolg.
Was die Jüngeren da oft versuchen,! geht schon in den ganzen Beleidigungen unter (um es mal überspitzt zu sagen).

Ich selbst fange ja auch schon langsam an zu riechen und ständig über das Wetter zu nörgeln und ja: mit fehlen ganz simple Games und die das aller erste Battlefield wäre ich sofort zu begeistern.
Einfach joinen, Flugzeug schnappen und los.
 
Ich dachte, dass das der Punkt bei Hobbys is. Ich mein, wenn mein Hobby das Heimwerken wäre, dann würd ich das Geld doch auch nich wieder sehen. Und für wen man was macht? Bei nem Hobby? In der Regel für sich? Aber ich kenn das Spiel ... Wenn man meinen Großeltern glauben darf, bin ich wegen meiner Hobbies noch nich verheiratet und mit Familie. Nicht nur, weil Gaming sehr kindisch ist, sondern auch, weil ich ja nur typisch männliche Hobbies hab. Aber das is halt einfach ne andere Generation. Man könnte natürlich erklären, würde aber in ner Diskussion mündet und am Ende kann man nur verlieren. Da bleibt nur noch, weiter machen und diverse Sprüche einfach ignorieren.

Man muss zwischen Hobbies und Interessen unterscheiden. Ab und zu bischen Heimwerken oder Fingernägel lackieren sind nicht zwingend Hobbies.

Auf der anderen Seite hat der Kapitalismus uns den grenzenlosen und Teilweise sinnlosen Konsum gelehrt.

Unsere Vorfahren übten sich in Zurückhaltung und Mäßigung.

Ich werde viele Katastrophen nicht mehr erleben, aber meine Kinder schon.

Klimawandel & Co werden uns zusetzen, daher tuts nicht etwas weniger auch?

Braucht es wirklich 300 Nagellacke, wusste nichtmal das soviele existieren?

Käufe lösen ja bekanntlich Dopamin aus, daher gibt es bei uns keine digitalen Käufe auf Tablet & Co.

Ich erlebe zurzeit eine sehr verunsicherte Jugend ohne klare Ziele und Chancen. Die Kiddies sind teilweise überfordert/unterfordert und es fehlt an Gemeinschaft und Familie. Viele stürzen sich in Sucht Zigaretten/Vapes, Alkohol & Co. Die Migration hinterlässt auch ihre Spuren.

Zum Heiraten braucht man auch das passende Gegenstück, aber in einer Gesellschaft der ICH Individualisten ist dieser part deutlich schwerer. Außer man steht auf Rouge Like dann durchaus machbar.

War auch spät dran und hätte im Leben nie gedacht, zu heiraten und drei Kinder zu erziehen.

Gaming ist längst etabliert, meine Oma 81; Mutter sind ja mit meinem Gaming aufgewachsen und haben mir das nur negativ ausgelegt als die Noten schlecht waren :-).

Es ging meisten ja nur um ein gesundes Maß.
 
Man muss zwischen Hobbies und Interessen unterscheiden. Ab und zu bischen Heimwerken oder Fingernägel lackieren sind nicht zwingend Hobbies.

Auf der anderen Seite hat der Kapitalismus uns den grenzenlosen und Teilweise sinnlosen Konsum gelehrt.
ich redete bewusst von Hobbies. Die Anzahl der Hobbies, die wirklich gar nichts kosten, ist sicherlich nicht sehr hoch. Es sind verschiedene Formen der Kosten. Das Angeln produziert andere Kosten als WH40k, aber beides produziert Kosten. Und warum ich gerade das Reiten gewählt hab? Ein Hobby durch die Jahrzehnte.
 
Ich erlebe zurzeit eine sehr verunsicherte Jugend ohne klare Ziele und Chancen. Die Kiddies sind teilweise überfordert/unterfordert und es fehlt an Gemeinschaft und Familie. Viele stürzen sich in Sucht Zigaretten/Vapes, Alkohol & Co. Die Migration hinterlässt auch ihre Spuren.

Zum Heiraten braucht man auch das passende Gegenstück, aber in einer Gesellschaft der ICH Individualisten ist dieser part deutlich schwerer. Außer man steht auf Rouge Like dann durchaus machbar.
Ich hab genau das Gegenteil bei der Jugend erlebt. Die, die ich kennenlernen durfte, wissen sehr genau, was sie wollen (oder eben nicht wollen). Und das mit den Süchten find ich interessant, wo doch die Welle der gestiegenen Anzahl an Nichtrauchern weiter anhält.

Übrigens: Das Gegenstück hat bei mir nie gefehlt. Ich war selten lang allein. Die Frage ist, ob man bereit ist zu heiraten, und das war ich bislang einfach noch nicht.
 
Ich dachte, dass das der Punkt bei Hobbys is. Ich mein, wenn mein Hobby das Heimwerken wäre, dann würd ich das Geld doch auch nich wieder sehen. Und für wen man was macht? Bei nem Hobby? In der Regel für sich? Aber ich kenn das Spiel ... Wenn man meinen Großeltern glauben darf, bin ich wegen meiner Hobbies noch nich verheiratet und mit Familie. Nicht nur, weil Gaming sehr kindisch ist, sondern auch, weil ich ja nur typisch männliche Hobbies hab. Aber das is halt einfach ne andere Generation. Man könnte natürlich erklären, würde aber in ner Diskussion mündet und am Ende kann man nur verlieren. Da bleibt nur noch, weiter machen und diverse Sprüche einfach ignorieren.

Moment: Hobbies, die eine Frau in die Aufmerksamkeitssphäre von Männern bringen, sollen die Wahrscheinlichkeit verringern, einen männlichen Partner zu finden? :hmm:

Ich wünschte die Hersteller würden dem auchmal rechnung tragen... Ich will einen Skalierbaren Mauszeiger :D

Gibt es doch längst. Unter Windows 11 sogar frei (Barrierefreiheit\Mauszeiger-Größe), aber schon früher konnte man die verwendeten Sprites einfach ändern und Windows bringt zumindest seit 95 auch entsprechende Großformate mit. (unter 11: Geräte\Maus\Verwandte Einstellungen - Zusätzliche Mauseinstellungen\Zeiger\Schema - [irgendwas mit "groß"])
 
Ist das nicht Folge von Anfangsalter und Zeitpunkt als sich das Thema etwas weiter verbreitete, nicht mehr völlig verrückter Kinderkram war?

Sagen wir mal in den (späten?) 1990 wurde das so langsam salonfähig und auch von jüngeren in größerer Zahl genutzt, dann wär für mich der Altersdurchschnitt 2000 nachvollziehbar geringer als 2020.

Ab 2050 kann man da mit der Statistik anfangen, wenn ein Großteil ab 10 Jahren die Möglichkeit hatte um damit in Berührung zu kommen.

Klimawandel & Co werden uns zusetzen, daher tuts nicht etwas weniger auch?
Endlich mal wieder irgendwas mit Klimaaaaaaaaaaaaaa!!!!:hail:
Ich werde gleich mal einen Kurzstreckenflug buchen.


Gibt es doch längst.
Aber nicht grundsätzlich und an die Systemeinstellung angepasst in den Spielen selbst.
In WoW und War Thunder als Schnelltest bleibt der ohne andere Anpassung, sofern überhaupt möglich, unverändert.
 
Moment: Hobbies, die eine Frau in die Aufmerksamkeitssphäre von Männern bringen, sollen die Wahrscheinlichkeit verringern, einen männlichen Partner zu finden? :hmm:

Ja, liegt evtl. an der dort vorzufindenden Klientel :D , oder daran, das sich Gegensätze anziehen.
Ich weiß, es heißt auch "gleich und gleich gesellt sich gern", aber gesellen ist was für Kumpels.
 
Warum sollte es "junge Mädchen" stören
Na ja, die alten Mädels von heute sind ja die jungen Mädels von damals und die hatten es nicht so mit Gaming. Zumindest in meiner Wahrnehmung nicht. Bin 85er Baujahr. Als ich 15-16 war, war Gaming durch und durch mit dem männlichen Geschlecht durchsät.

Heute höre ich häufiger von weiblichen Jugendlichen, dass sie gerne Fortnite & Co. spielen und das ist für alle ganz normal, was ich eigentlich cool finde. Ich hätte mir damals so eine breite Akzeptanz auch gewünscht. Gaming war in den 90ern ja noch eine Nische, der man gesellschaftlich misstraute, bishin Verderbnis vorgeworfen hatte (Killerspiel Debatte).
 
Hobbies, die eine Frau in die Aufmerksamkeitssphäre von Männern bringen, sollen die Wahrscheinlichkeit verringern, einen männlichen Partner zu finden?
Jap, weil ich damit maskulin wirke und nich mehr nur noch da sitze und stumm nicke. Ich muss mich doch gefälligst mit Shopping und den "schönen Dingen des Lebens" beschäftigen. Letzteres übrigens Zitat meiner Großmutter ^^
 
Ich hab genau das Gegenteil bei der Jugend erlebt. Die, die ich kennenlernen durfte, wissen sehr genau, was sie wollen (oder eben nicht wollen). Und das mit den Süchten find ich interessant, wo doch die Welle der gestiegenen Anzahl an Nichtrauchern weiter anhält.

Übrigens: Das Gegenstück hat bei mir nie gefehlt. Ich war selten lang allein. Die Frage ist, ob man bereit ist zu heiraten, und das war ich bislang einfach noch nicht.
Der Trend war sinkend, aber meine tägliche Wahrnehmung sieht anders aus.

Unabhängig davon, er hat den alle Jugendlichen in DE befragt? Die haben bestimmt wieder Mathe verwendet.

Es erweckt ja bewusst eine Wahrnehmung, die beim Abgleich der Realität hinkt.

Es wird auch Jugendliche geben mit Plan und Zielen.
 
Diejenigen welche in den 70er, 80´ern und 90´ern geboren sind, haben außerdem noch technischen Revolutionen und Meilensteine miterlebt. Heutzutage gibt es solche Sprünge nicht mehr.
 
Jap, weil ich damit maskulin wirke und nich mehr nur noch da sitze und stumm nicke. Ich muss mich doch gefälligst mit Shopping und den "schönen Dingen des Lebens" beschäftigen. Letzteres übrigens Zitat meiner Großmutter ^^
Nette Großmutter, die hat’s ja auch geschafft.

Für jeden gibt’s ein Deckel, alles andere sind Oberflächlichkeiten, die interessieren den der es ernst meint eh nicht.
 
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