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Back to the future or back to the roots

Moin,
ich merke, das Ganze wird doch komplizierter als ich Anfangs dachte..


Zu der oben gestellten Frage, was ich überhaupt benötige. Vielleicht hier mal der Hintergrund für mein Vorhaben.
Vor knapp einem Jahr habe ich mir einen iMac (27" i7 Quad Core) im Wert von 2.500 EUR gekauft. Für einen flotten Mac Pro hat das Geld nicht gereicht. Dann wird es so richtig teuer.
In der Zwischenzeit habe ich mich oft über das Teil geärgert. Es sieht schön aus, der Monitor mit der Auflösung ist der absolute Wahnsinn. Einen zweiten Monitor konnte man auch ohne Probleme anschließen und an sich ist er auch flott.
Aber meine wichtigen Programme laufen nur unter Windows. Kein Problem, kann man via BootCamp booten und damit arbeiten.
Nur ist das Teil mit der einen SATA-Platte krotten lahm mit den Zugriffen und die Graka ist ne ATI 48er, die auch an ihre Grenzen stößt. eSata hat das Teil auch nicht und von USB 3.0 brauchen wir gar nicht zu sprechen. Der Höhepunkt war letzte Woche, als der Rechner nach 14 Monaten den Geist aufgegeben hat.
Meine Überlegung war zuerst. Es muss ein MacPro her, da mit meinen digitalen Geländemodellen oder sonstigen Anwendungen der iMac einfach am Limit gelaufen ist. Maus bewegt, 2 Minuten Stillstand und die HD hat gerötelt wie abgerissen, etc. Da haben auch 16 GB Ram nichts mehr geholfen.
Wenn man sich dann mal anschaut, was Apple an Preise verlangt und das bei altem Standard. Das kann einfach nicht sein und das sehe ich nicht mehr ein.
Fakt ist, wenn mein iMac hoffentlich morgen aus der Reparatur kommt, wird er verkauft. Dann werde ich mir mit Sicherheit auch keinen gebrauchten MacPro für rund 1.800 EUR kaufen, der schon 3 Jahre alt ist und ganz alten Standard hat.
Ich möchte wieder zurück zum PC, mir einfach neue Hardware konfigurieren können und das es dann mit den Programmen so richtig ab geht.
1.950 EUR ist die max. Schmerzgrenze!
Ich war mir Anfangs am überlegen, ein DUAL Xeon Prozessor System aufzubauen, wie es die MacPros haben. Allerdings wird das dann schon sehr teuer mit den ursprünglichen Komponenten PCIe & Co. Die inzwischen ja rausgefallen sind.
Ganz ehrlich! Ich habe mich bei allen Herstellern mal umgeschaut. Von der Masse an Boards und Sockel, etc war ich so erschlagen, dass ich es einfach eingegrenzt habe.
Lösung war für mich. Schauen wir bei Alternate, was up to date ist, was gut bewertet ist und vergleichen dann auf den Seiten der Hersteller. Bei den SSDs, war der Vorgang. Sortieren was am schnellsten ist. Dadurch habe ich gesehen, dass es PCIe-SSDs gibt und habe danach gegoogelt.

Jetzt dürfte so mancher von Euch die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Aber das war für mich halt der einzige Weg da rein zu kommen. Bis ich dachte, ich frage jetzt hier mal nach. Weil selbst nach mehrtägigem Grübeln, war ich mir einfach unsicher.
Wie ich sehe, war das auch gut so. Weil von meiner Konfig ja gar nichts gepasst hat. Mir fehlt da einfach das Wissen und die Erfahrung.

Was meine Anforderungen sind.
Der Rechner soll einfach richtig schnell sein, aber auch stabil! Da ich damit hauptsächlich arbeite.
Anwendungen sind so Sachen wie AutoCAD Civil 3D, Map3D, Renderings mit E-On Vue 9 Infinite. Der Rest halt normale Anwendungen wie Office, Surfen und dann auch mal ein Game zocken wollen.
Ich habe hier noch eine Wacom Tablet (USB), eine Kamera mit SD Karten, BT sollte es haben und für meine externe Lacie entweder FW800 oder besser eSata. Zwei Monitoranschlüsse.
Schnick-Schnack brauche ich nicht. OC werde ich auch nicht. Ich glaube auch nicht, dass ich da wieder in Versuchung kommen werde. Das Teil soll einfach richtig schnell laufen.

Mit den 16 GB hattet Ihr auch recht. Das ist wohl doch etwas zuviel. Die konnte ich nur ausreizen, wenn ich Win unter VMWare laufen ließ. Da hatte ich der VMware und OSX aber jeweils 8 GB zugewiesen. Das heißt 8 GB sollten auch reichen. Allerdings würde ich mir da gerne die Option offen lassen ggf. auf 16 GB nachzurüsten. Also, jetzt nicht alle Bänke mit kleinen Riegeln belegen.
 
Apple :kotz: Wenn du viel zu viel Geld hast, dann gehst du zu Apple ;) Die nehmen horrende Preise und verkaufen den letzten Mist, schade, dass so viele Unwissende darauf reinfallen :daumen2: Tut mir leid für dich, aber besser spät als garnicht...

Poste nochmal deine aktuelle Konfig, nur mit 2,4GB Ram, dann können wir ja darüber weiterdiskutieren, jetzt wo du alles nochmal haarklein erläutert hast :daumen:
 
Ja, ich denke es ist besser ich lege alles offen (Hintergrundgeschichte). Dann stochert man nicht im Halbdunkeln.
Zu den Boxed Kühler. Haben die sich in den letzten Jahren verbessert. Ich habe so in Erinnerung, dass die früher immer gerne verreckt sind.


Hier meine aktuelle Konfig:

Mainboard:
ASUS P8Z68-V PRO (Sockel 1155; Z68)

CPU:
Intel Core i7-2600K - 3,40 GHz (Sockel 1155)

Kühlung:
Boxed-Kühler

RAM: (8GB)
Corsair DDR3-1333MHz XMS3 CMX8GX3M2A1333C9 (2x 4 GB)

GPU:
ASUS EAH6950 DCII/2DI4S /// oder /// Sapphire HD6950 DIRT3 Edition

Festplatten:
1. HD:
SATA 600: Crucial m4 (256 GB)
2. HD:
SATA 300: Samsung Spinpoint F3 - 1TB

Netzteil:
be quiet! Dark Power Pro P9 550W

Laufwerk:
LiteOn iHAS324

Gehäuse:
Fractal Define R3, Titanium grey

Kleinteile:
Diverse Kleinteile (Paste, Kabelbinder, Kabel, Steckern Entkoppler)
Sharkoon HDD Vibe-Fixer 3

Gehäuselüfter:
Enermax T.B.Silence 120mm (11dB bei 900rpm) (2 Stk.)
 
Gegen Apple war damals nichts einzuwenden. XP hat mich total genervt, mit den Treiber Problemen, etc. Man ist morgens an seinen Rechner und auf einmal kam nach dem Hochfahren eine Fehlermeldung. Permanent Probleme. Man hat sich Hardware gekauft, morgen war sie total überholt. Das schlimmste war einfach die Lautstärke. Ich habe mir einen Rechner bauen lassen. Nachdem einschalten habe ich aus dem Fenster geschaut mit der Annahme, dass im Garten gerade eine Boing 747 landen würde. Meine Freundin kam vom Wohnzimmer ins Büro und hat gefragt, was so laut sei!!!! Seitdem bin ich allergisch auf Lüfter. Daher die Wahl der ersten Lüfter in meiner Konfig. Ich will einfach nichts oder nahezu nichts hören.
Da ist mir der Kragen geplatzt und habe komplett zu Apple gewechselt. Ein damaliger Freund hatte einen MacPro und den hatte man nicht gehört. Ich dachte er wollte mich "verappeln" :) Ich war auch begeistert. Schnell, leise, geiles Design. Damals vom Preis her noch nicht so überzogen und die Standards waren an sich fast gleich.
Aber inzwischen hat sich da viel geändert und es wird nicht besser werden. Der Erfolg ist Stevie & CO wohl in den Kopf gestiegen. Der Hype ist zu groß.


Aber egal. Tut ja jetzt hier nichts zur Sache.
 
Nun ja, da hat dir wohl der falsche den Rechner zusammengebaut. ;)
Rechner zu laut bedeutet eigentlich, dass man alles grottig zusammengeschustert hat. XP selbst läuft aber sehr gut, auch hier tippe ich mal, dass das alles nur halbe Sachen waren.
So gesehen würde ich behaupten, dass nicht Windows Schuld hat, sondern dass einfach der Falsche das Falsche für dich gemacht hat.

Also gehe ich mal davon aus, dass du zusammenbauen lassen willst?
Dann ist Alternate OK, die bauen zusammen und haben einen guten Service.

Die Zusammenstellung kannst du so lassen, WLP extra brauchst du aber nicht, der Boxed hat ein WLP Pad fest drauf.
Kabelbinder sind beim Gehäuse bei, Kabel beim Brett. Entkoppler kannst du kaufen, brauchst du aber auch nicht, die Lüfter sind schon leise oder du nimmst die Silent Wings USC, die haben integrierte Entkoppler und sind sehr leise.
Wenn du selbst bauen willst, empfehle ich einen Tower Kühler extra statt des Boxed, der ist noch mal leiser und vor allem kühler.
 
Von Apple kann man nur immer mehr Abstand nehmen, aber das hast du ja glücklicherweise jetzt auch rausgefunden ;)

Die Konfig sieht gut aus, der Boxed zählt aber nicht zu den fast unhörbaren Lüftern! Wenn du wirklich verdammt weit drosseln können willst, brauchst du doch den Nordwand, der Boxed ist "nur" leise. Ansonsten sieht das alles soweit gut aus!

Die Lüfter kannst du so nehmen, wenn du die Be Quiet! nimmst (siehe Quanti) solltest du die aber noch drosseln, denn da liegt ihre Stärke!
 
Weil das Netzteil schon sehr viele Jahre 24/7 durchgehend laufen muss, damit sich die Mehrkosten amortisieren :ugly:

Aber wenn die Kohle da ist, einfach mal rausblasen :D
 
Weil das Netzteil schon sehr viele Jahre 24/7 durchgehend laufen muss, damit sich die Mehrkosten amortisieren :ugly:

Wenn der Rechner eine Zeit halten soll, wieso nicht?

Aber wenn die Kohle da ist, einfach mal rausblasen :D

Jup, mein Reden, wenn die Knete da ist, kann man sich auch was gönnen und muss nicht knausern, man kennt das ja, wenn man ein günstiges NT kauft... ist zwar technisch OK, aber eben auch nicht wirklich leise. Daher einfach mal aus den Vollen schöpfen und das kaufen, was Top ist und was auch noch im nächsten Rechner drin sein kann.
Von daher könnte man auch das 600 Watt Modell nehmen, wer weiß, was die GTX 680 zieht. :D
Enermax MODU87+ 600W ATX 2.3 (EMG600AWT) | Geizhals.at Deutschland
 
Einer meiner besten Freunde hat mir die Rechner immer zusammengebaut.
Damit war ich auch immer sehr zufrieden. Bis auf die Lautstärke nachher. Windows hat mich nachher auch nur noch angenervt.
Er war damals ziemlich stinkig, dass ich zu Apple gewechselt bin.
Er würde ihn mir auch heute wieder zusammenbauen. Ich möchte mich allerdings schlau machen und wissen was Sinn oder Blödsinn ist.
Außerdem möchte ich mir die Komponenten selbst zusammenstellen.
Nur selbst zusammenbauen traue ich mich nicht. Am Ende würden Funken schlagen oder zumindest hätte ich beim Einbau der CPU schon einige Pins verbogen oder abgerissen.
Ich kann Euch gar nicht sagen, wie froh ich daher hier über Eure Unterstützung bin.

Die jetzige Konfig:
Mainboard:
ASUS P8Z68-V PRO (Sockel 1155; Z68)
CPU:
Intel Core i7-2600K - 3,40 GHz (Sockel 1155)
Kühlung:
EKL Alpenföhn Nordwand // oder // be quiet! Dark Rock Advanced C1
RAM: (8GB)
Corsair DDR3-1333MHz XMS3 CMX8GX3M2A1333C9 (2x 4 GB)
GPU:
ASUS EAH6950 DCII/2DI4S // oder // Sapphire HD6950 DIRT3 Edition
Festplatten:
1. HD:
SATA 600: Crucial m4 (256 GB)
2. HD:
SATA 300: Samsung Spinpoint F3 - 1TB
Netzteil:
Enermax MODU87+ 600W ATX 2.3 (EMG600AWT)
Laufwerk:
LiteOn iHAS324
Gehäuse:
Fractal Define R3, Titanium grey
Kleinteile:
Sharkoon HDD Vibe-Fixer 3
Gehäuselüfter:
Silent Wings USC (2 Stk.) 120mm​
 
Du kannst auch ein 500W-NT nehmen, das reicht dicke!

Es tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber viele Leute (vermutlich wie dein Freund) haben kein umfassendes Wissen über PCs und da werden so Dinge wie Lautstärke gerne mal vernachlässigt. Damalige PCs waren so dermaßen verbrauchsarm, die hätte man auch komplett lautlos kühlen können.
 
Einer meiner besten Freunde hat mir die Rechner immer zusammengebaut.
Damit war ich auch immer sehr zufrieden. Bis auf die Lautstärke nachher.

Nun ja, dann hat er die falschen Komponenten ausgesucht, denn Leiseheit kommt mir guten Lüftern und einem guten Netzteil.

Windows hat mich nachher auch nur noch angenervt.

Lief es denn mal gut?

Er würde ihn mir auch heute wieder zusammenbauen. Ich möchte mich allerdings schlau machen und wissen was Sinn oder Blödsinn ist.
Außerdem möchte ich mir die Komponenten selbst zusammenstellen.

Das ist schon mal eine gute Idee. :daumen:

Nur selbst zusammenbauen traue ich mich nicht. Am Ende würden Funken schlagen oder zumindest hätte ich beim Einbau der CPU schon einige Pins verbogen oder abgerissen.
Ich kann Euch gar nicht sagen, wie froh ich daher hier über Eure Unterstützung bin.

Das ist nicht schwer und Pins kannst du nicht verbiegen, da die CPU LGA ist, sie hat keine Pins. :D

Die Asus ist sehr leise, ebenso der BeQuiet Kühler.

Du kannst auch ein 500W-NT nehmen, das reicht dicke!

Es tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber viele Leute (vermutlich wie dein Freund) haben kein umfassendes Wissen über PCs und da werden so Dinge wie Lautstärke gerne mal vernachlässigt. Damalige PCs waren so dermaßen verbrauchsarm, die hätte man auch komplett lautlos kühlen können.

Damals gabs aber auch keine Gehäuse, die 140mm Lüfter hatten. ;)
 
Mahlzeit!

Super, dann wäre die Sache mit dem Kühler und der Graka auch geklärt.

Damals war es vielleicht von uns auch etwas übertrieben.
Ich und zwei weitere Freunde hatten uns alle Rechner bei ihm zusammenbauen lassen.
Es musste alles speziell sein.
Die dicksten Grakas, die und die CPU übertakten, der Eine bekam noch ein dual Opteron System mit iWill oder Tyan Board. Das hatte damals niemand! Also nicht im privaten Bereich. Das Ganze dann noch in einem Mini-Gehäuse, usw.
Bei mir dann noch die 4 HDs als RAID-0. Ich denke, dass Das damals bestimmt keine 0815 Rechner waren. Man hat sich hochgeschaukelt und wollte immer die Benchmarks vom anderen knacken. Tja, und dieser Freund musste schauen, wie er das Ganze in die Realität umsetzen konnte. Daher kreide ich ihm das gar nicht als Unwissenheit oder Fehler an.
Wondows wurde damals auch immer mit TuneUp & Co bearbeitet. Daher darf ich genau genommen Windows auch nicht schlecht machen. Ich denke an einem ganz normalen Rechner ohne Gebastel hätte es solche Probleme auch nicht gegeben.
Aber das ist jetzt ja egal. So soll es ja nicht mehr werden. Lange ist es her.

Zu dem Gehäuse. Gäbe es da etwas was Ihr empfiehlt oder wo Ihr sagen würdet, dass ich darauf achten sollte. Da ist mein Anspruch nur, dass es aus Metall sein und vom Design her schlicht sein sollte. Und bezahlbar! Ich habe gesehen, dass man da auch ein Vermögen loswerden kann.

Wie keine Pins mehr. Nicht mehr die millionen Nadeln, die man mit nem ruhigen Händchen auf den Sockel bekommen muss?



Aha: http://de.wikipedia.org/wiki/Land_Grid_Array
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin auch mal die Anleitung von dem ASUS Board durch gegangen und mit dem Wissen, was ein LGA ist.
Ich würde sagen, dass ein PC-Zusammenbau kein Hexenwerk mehr ist oder bin ich schon wieder zu blauäugig?

Damals das Umrüsten war kein Thema. Halt den Grundaufbau... Mainboard einstellen (mit den Steckern und Brücken) und den CPU Einbau. Das war mir to mutch.
 
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