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PC aufrüsten für Windows 11

Quick1012

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich möchte
Aktuellen PC aufrüsten
Aktuelle PC-Hardware
Asrock Z170 Extreme 4
Intel i5 6600K
32GB DDR4 RAM
MSI GTX 1060 6 GB
be quite Straight Power 10 500W
Monitor(e)
Benq GW2760s
Budget
500
Kaufzeitpunkt
In den nächsten 2 Wochen
Anwendungszweck
  1. Spielen
Zusammenbau
Nein, ich baue selbst
Speicherplatz SSD (in TiByte)
1
Hallo zusammen,

ich hatte jetzt erst Zeit mich mit dem Thema des auslaufenden Windoes 10 Supports zu beschäftigen und haben festgestellt, dass mein System (v.a. Mainboard und CPU) Windows 11 nicht unterstützen.

Mein System ist jetzt bald 10 Jahre alt, läuft und ist eigentlich für meine Zwecke ausreichend. Auch wenn ich früher regelmäßig aufgerüstet haben, hat sich die Notwednigkeit zuletzt nicht mehr ergeben, da ich durch Familie und Arbeit eigentlich von den Spielen irgendwann stehen geblieben bin und immer das gleiche alte Zeug gezockt habe.

Grundsätzlich rechne ich jederzeit damit, dass DAS Spiel erscheint, dass mich nochmal aufrüsten lässt und die Option steht jederzeit im Raum. Das Aufrüsten jetzt hat ja aber einen anderen Grund. Daraus ergeben sich für mich zwei Optionen:

1. So einfach und günstig wie möglich, damit Windows 11 läuft

Dafür würde ich nur Mainboard und CPU austauschen und den ganzen Rest übernehmen. In Frage kommt also nur ein AM4 System oder ein Board mit Sockel 1700 das DDR4 unterstützt. Sehe als Option aktuell auch genau diese Kombis günstig gebraucht bei Kleinanzeigen.

Nicht zukunftssicher, aber die günstigste Lösung für den Moment. Für künftiges Aufrüsten, würde man dann antürlich ggf. bei Null anfangen.


2. Aufrüsten mit der Option künftig das System noch weiter aufzurüsten

Hierfür wäre nach meinen Recherchen das sinnvollste ein AM5 System zu bauen. Auch hier könnte ich alles übernehmen bis auf dem RAM :-(



Im Endeffekt gibt es die richtige Entscheidung nicht. Wenn ich in weiteren 10 Jahren das System nicht aufgerüstet habe, freue ich mich rückblickend, dass ich jetzt die Minimallösung genommen habe. Andersrum kommt vielleicht in zwei Jahren der Anlass zum Aufrüsten und man hätte das Geld für die "kleine Lösung" in den Sand gesetzt.

Meine Fragen an der Stelle:


- Lässt sich DDR4 RAM noch gut verkaufen. Bei Option 2 wäre es schade, wenn 32GB RAM im Schrank verstauben und das Geld wäre im neuen System gut aufgehoben.
- Reicht das Netzteil für die o.g. Optionen? Ist ein Gold 80+ Netzteil.
- Hab eine alte 128 GB SSD für Windows, die zu klein ist, daher wollte ich eine neue M.2 SSD holen. Ich denke eigentlich reichen 500 GB, aber die Aufpreise zu 1 TB sind ja verhältnismäßig gering. Ich habe einfach die Empfehlung von PCGH genommen. Gibt es etwas besonderes zu beachten (Kompatiblität zu verschiedenen Mainboards o.Ä.)?
- Ich lese viel, dass grundsätzlich zu den X3D Prozessoren von AMD geraten wird. Hatte mit dem Ryzen 5 7500F und dem Ryzen 5 7500X3D mal zwei Modelle für ein günstiges und "teures" Setup genommen. Sind das sinnvolle Prozessoren für ihren Preis?
- Die Mainboards waren ebenfalls in der Liste der PCGH Selbstbau Empfehlung. Gibt es sinnvolle Alternativen?

Ich sage vorab schon mal schönen Dank und frohe Ostern :)
 
Mein System ist jetzt bald 10 Jahre alt, läuft und ist eigentlich für meine Zwecke ausreichend.
Wenns noch reicht kannst du auch mit Rufus Windows11 installieren, damit die Hardwareanforderungen umgehen. Läuft tadellos seit ein paar Jahren auf meinem 14 Jahre alten AMD Rechner. Hab mit Rufus schon auf einigen Rechnern Win11 installt, jeder ist zufrieden und froh die Hardware weiter nützen zu können.

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Das ist ein guter Hinweis, danke.
Wenn ich es richtig sehe, kann ich allein aus Platzgründen nicht einfach auf Windows 11 updaten. Wenn ich über den Stick eine Neuinstallation vornehme, ist Windows 11 dann trotzdem direkt registriert (Windows 10 Lizenz liegt ja im Prinzip vor)?
Und funktioniert dann im Verlauf auch mit Updates alles reibunglos?
Soweit ich das gelesen habe ist das Problem ja der fehlende UEFI Secure Boot, den mein Mainboard nicht hat.
 
Du kannst auch ein Inplace Upgrade machen, damit bleibt alles erhalten. Den Bootstick genauso mit Rufus erstellen, nur bootest du dann nicht vom Stick sondern startest Windows normal, Stick anstecken und vom Stick dann die setup.exe starten. Dann wirst bei der Installationsroutine gefragt ob Dateien/Apps/Programme und Einstellungen behalten werden sollen, Haken setzen. Wenn nicht ist alles weg...

Wenn dein Key übers Microsoft Konto läuft ist es auch egal wenn du Windows 11 komplett sauber neu machst.
 
direkt registriert:

Nix registriert, wenn dann aktiviert
:-)


Wenn dein PC mit Win 10 mal mit einer digitalen Lizenz (das hat jetzt erstmal gar nichts mit Thema MS-Konto zu tun) aktiviert war, wird es bei dem Wechsel auf Win 11 ebenso wieder automatisch aktiviert werden (Ausnahme: Mainboardwechsel).

Von jedem Windows-PC gleich welcher Art wird eine Hardware-ID erstellt und gespeichert (die sich ändert bei Mainboardwechsel) beim ersten Onlinegang und Verbindung mit den betreffenden MS-Servern.
 
Super danke für die Antworten, das hat mir schon sehr geholfen. Ich glaube ich werde mir nur eine M.2 SSD holen und das System einmal neu aufsetzen.
 
Wenn du eh neuinstallierst, dann gleich das System entschlacken mit

Damit hast du mal gleich über 25 Prozesse weniger (Taskmanager aufrufen) am laufen, Bloatware und alles was du sowieso nie benutzt wäre auch weg.

Wenn du Rufus zur Installationsstickerstellung nutzt, darfst du da aber keine Haken setzen (kann auch mit Haken funktionieren, aber ohne ist es sicherer).
Die bei der snow ente runtergeladene autounattend.xml Datei musste du in die ISO kopieren und die wirft dann schon bei der Installation alles was du per Haken bei der Erstellung der xml abgewählt hast, runter.

Nachinstallation falls doch etwas benötigt wird später, ist kein Problem.

Der obige Link führt zu einer sicheren Webseite von der sich schon unzählige Leute eine angepasste autounattend .xml runtergeladen haben (auch ich seit Jahren schon mehrfach!) und das Ursprungstool kommt sogar von Microsoft selbst.

Bei der Erstellung der xml Datei musst natürlich schon ziemlich weit oben den Haken setzen bei Bypass Windows 11 requirements check (TPM, Secure Boot, etc.)
Weiter oben hatte ich ja schon gesagt, dass wenn du das in Rufus machen würdest (siehe Hellhammers Posting #3) die Sache schiefgehen kann.
 
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