News Autobahnen: Mehrheit begrüßt Tempolimit und hat konkrete Geschwindigkeitsvorstellungen

Was es bei dem Thema überhaupt zu diskutieren, ist, ist wohl ein Fall für Galileo Mystery. Gerade bei den immer wieder aufgeführten, lustigen Gründen dagegen.
Es gibt keine lustigen Gründe dagegen. Es gibt nur eben keine -Faktenbasierende- Gründe dafür. Alleine etwas als Indiskutabel zu bezeichnen passt sehr gut zum vorherrschenden Zeitgeist.
Bringt nichts viel für dies, das und jenes, macht eh kaum jemand, geht ja auch nur selten.
Ja und weil die Fakten nicht passen, kann man sie negieren?
In ~100% aller anderen Länder funktioniert es mit auch.
Also in allen anderen Ländern gibt es keine Verkehrstote auf Autobahnen? Und die Länder ohne Autobahnen zählst du gleich mit?

Achja weil es in anderen Ländern auch funktioniert, können wir die Demokratie abschaffen, Todesstrafe einführen, Frauen diskriminieren etc. Das funktioniert ja auch in anderen Ländern prächtig.
Ohne jetzt nachzuforschen...
Genau das ist das Problem mit den lustigen "Verbotlern". Wir gucken was andere machen, wenn es uns ideologisch passt wird es gefordert. Wenn die Fakten nicht dafür/dagegen Sprechen wird was gebastelt. So lange bis das Ergebnis passt. Hurra wir haben ein Verbot...ähh eine Lösung für etwas, das nie ein Problem darstellte.
 
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Und ich bin für eine Fahrrad Helm und Beleuchtungspflicht in Kombination mit Reflextions Kleidung.. + Versicherungs Kennzeichen.

Bringt nix.
Der Charakter am Lenker/Fahrrad entscheidet.
Wer sich selbst für den größten hält, stellt sich gern über's Gesetz/ die Regeln.

Da muss man nicht die Allgemeinheit drunter leiden lassen. Ansonsten kann man deine Forderung ebenso gut auf das Tempolimit umlegen.
 
Meine Kiste ist bei echten 290km/h elektronisch abgeriegelt, was die Tachonadel demnach auf über 300Km/h bringt. In meinen Augen, mit dem heutigen Verkehrsaufkommen und vollkommener Unachtsamkeit ohne verkehrstechnisches Miteinander, völlig aus der Zeit gefallen und auf öffentlichen Straßen überflüssig.

Daher ist es mir inzwischen egal, ob ein Tempolimit kommt oder nicht, ich bin meist eh nur noch im Chillmode unterwegs. Den Stress ziehe ich mir nicht mehr rein.
 
Yeah, der Klassiker: "Klar bin ich dafür, ALLE dazu zu zwingen, nur so schnell zu fahren, wie ich das maximal will."
Wer ein "R"-Wort sucht, dass die Situation auf deutschen Straßen erklärt, ist bei solchen Umfragen schon ganz nah dran. Aber es lautet nicht "Raser" (auch wenn die, im Gegensatz zu Schnellfahrern, eine Teilmenge sind), sondern "Rücksicht, verweigert".

Wo ich aber sofort dabei wäre wäre eine generelle Obergrenze, die zwar für >99,9% aller Verkehrsteilnehmer völlig irrelevant ist, aber die handvoll Irren davon abhalten würde, Autobahntourismus in Deutschland zu betreiben nur dass sie hier ohneirgendeine Erfahrung in dem Bereich mit 300 Klamoptten alles um sie rum in Lebensgefahr bringen.

Mir wäre bislang keine Statistik bekannt, der zu Folge Autobahntouristen überdurchschnittlich häufig an Raserunfällen beteiligt wären. Verglichen mit den Kosten für eine Reise nach Deutschland und denen für den Besuch auf einer heimischen Rennstrecke würde ich auch ehrlich gesagt nicht erwarten, dass irgendjemand NUR dafür hierher kommt UND keinerlei Erfahrung im Bereich >150 hat. Ganz abgesehen davon, dass mich auch in z.B. Italien schon mehrfach Leute mit mindestens 40, eher 50 km/h über dem Limit überholt haben und im weiteren Verlauf noch zu beschleunigen schienen. Wer rasen will, der rast. Auch außerhalb Deutschlands. Umgekehrt gibt es weiterhin das marktbedingte Limit bei 250 km/h, jenseits derer es kaum Serienwagen zu kaufen und noch weniger zu mieten gibt. Mit Ausnahme der wenigen Porsche- und der verschwindend geringen Anzahl Ferrari-/Lamborghini-/...Fahrern auf deutschen Straßen stehen die von dir beschriebenen 300+ km/h nur Leuten offen, die ganz bewusst in Tuning und Freischaltung investiert haben. Das macht aber niemand, der diese Geschwindigkeit nur einmal 20 Jahre später im Urlaub in Deutschland nutzen könnte. Das machen Leute, die dauerhaft oder zumindest regelmäßig hier unterwegs sind, Leute die gezielt auf Rundkurse gehen oder Leute, denen die Regeln sowieso egal sind. Erstere beiden haben dann die von dir vermisste Erfahrung. Letztere ggf. weniger, aber die kümmern sich dann auch nicht um hiesige Limits, sondern wollen den vergleichsweise guten Zustand mancher Straßen austesten.


Da sind die ADAC usw. Umfragen noch halbwegs brauchbar. Am "geilsten" sind ja die Meinungsmache-"Umfragen" wie vor ein paar Tagen beim linksgrünen Spiegel der selbstverständlich das tempolimit als unausweichlich einzig richtige Entscheidung darstellen will: Da gibts dann ne Umfrage, bei der bei "wollen sie ein Tempolimit" bis letzte Woche erst mal JA vorausgewählt war und wenn man nein ankreuzte noch gesagt bekommt "ja dann kannste die zweite Frage [nach der Höhe] aber nicht beantworten".
Auf die Art kriege ich dann auch die 80+% bei "Ja". :ugly:

Die beschriebene Umfrage finde ich jetzt ehrlich gesagt weniger verwerflich, als den Ausdruck "linksgrüner Spiegel". (Nicht, dass ich den Spiegel toll fände. Im Gegensatz zu vielen, was "links" oder "grün" einsortiert wird. Aber das inhaltlich sinnvolle Positionen sind eben was anderes als eine manipulative Publikation)
Aber ja, Manipulationen sind in dem Bereich ein Klassiker. Ganz besonders beliebt: "Finden sie ein Tempolimit von 130 km/h für Klimaschutz/Sicherheit/Sahnetorten/etc. sinnvoll?"
Dass es ein "Tempolimit 130 km/h für Klimaschutz" überhaupt nicht gibt, sondern man dafür eins von 100 km/h oder weniger machen müsste, um etwas zu bewirken? Scheiß drauf. Das es ein Tempolimit für Sicherheit auf Autobahen gar nicht gibt, sondern man dafür vor allem Tempo 70 außerorts allgemein, Tempo 50 außerorts in Alleen sowie Tempo 20 innerorts einführen müsste: Den Umfragenden doch egal. Am Ende ihres Framings gehen die trotzdem mit "Deutsche fordern Tempo 130" hausieren. :kotz:


Wer für weniger unnötige Todesopfer und Verletzte ist, aber auch flüssigeren Verkehr möchte, ist für ein Tempolimit.

Solange DE hier limitlos ist, ist es heuchlerisch über die viel selteneren Todesfälle in anderen Bereichen der Gesellschaft in aller Lautstärke und in Dauerschleife zu schimpfen, besonders wenn etwas nicht deutsch genug klingt.

Frankreich, ebenfalls als traditionelle Auto-Nation, fährt ja auch schon seit Ewigkeiten gut mit Tempo 130.

Weit über die Hälfte der deutschen Verkehrsopfer kommen auf Straßen mit Tempo 100, Tempo 80 und weniger zustande und in Frankreich stockt es auf freien Straßen genauso wie bei uns, in der Regel dann bei Limit 110, 90, 70 oder mittlerweile bei Paris sogar Tempo 50. Wo es in Frankreich flüssig läuft, ist auf Mautstrecken mit Ausweichmöglichkeit, weil da einfach die meisten letztere nehmen und erstere entspannt-leer sind. Genauso entspannt kannst du in Deutschland aber auch auf leeren Straßen am Arsch der Welt fahren, dann sogar mit 200+. (Nur wie oft fährt man schon am Arsch der Welt rum?)

Fazit1: Wer für weniger unnötige Todesopfer ist, ist für Tempo 70 auf Landstraßen und Tempo 30 in Städten
Fazit2: Wer für flüssigeren Verkehr (für die oberen 10%) ist, ist für Autobahnmaut
Wer dagegen ausschließlich Tempo 130 auf Autobahnen mit dem einen oder anderen assoziiert, ist entweder unzureichend informiert oder ein widerwärtiger Manipulator, der bewusst irreführende Darstellungen verbreitet.

Der Großteil des deutschen Autobahnverkehrs dürfte sich ohnehin auf bereits begrenzten Strecken abspielen (rund 1/3 hat ein Limit und darunter sind sämtliche dicht befahrenen Strecken in den Ballungsräumen, während eben gerade wegen den Vorschriften zur Unfallvermeidung nur die Gebiete freigegeben bleiben, in denen wenige und das unter vergleichsweise guten Bedingungen fahren) und der Rest läuft überwiegend mit Tempo 130 oder weniger. Weil die Leute freiwillig (je nach Spritkurs) oder wegen der vorliegenden Verkehrssituation nicht schneller fahren wollen. Dementsprechend wenig Einfluss hätte ein derartiges Limit überhaupt. Da geht es einzig und allein darum, Leute die ohnehin nicht schneller fahren wollen (aka die Mehrheit) von der Verpflichtung zu befreien, überhaupt mal in den Rückspiegel zu gucken, respektive anderen vorzuschreiben, was man selbst für richtig hält. Ohne sachlichen Grund jenseits dessen. Insbesondere nicht mit einem direkten Zusammenhang zu Sicherheit und Verkehrsfluss, denn die Mehrheit der EU-Länder hat trotz Limits mehr Tote auf den Straßen und man kommt dort langsamer voran, als es in Deutschland (sicher) möglich ist (wenns mal sein muss).
 
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Dann hol bitte deine Möbel etc. auch mit deinem Lastenrad ab und Fahr zu einer Amazon Abholstation außerhalb der Stadt.
Zack, schon änderst du deine Meinung.
der möbelladen ist nicht in der innenstadt und zur amazon abholstation fahr ich tatsächlich immer mit fahrrad

ich weiß kannst dir als 200km/h autobahnjunky der mindestens bis zur eingangstür der geschäfte mit dem SUV fahren muss gar nicht vorstellen


wie die leute das leben in den niederlanden bloß hinbekommen, die haben schon das was ich Vorschlage

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falls du nicht fitt genug bist, gibt auch welche mit elektro ne


wo kommt das recht bloß her mit tonnenschweren fahrzeugen alleine durch die stadt zu fahren? als ob das n menschenrecht ist
 
Wenn es die Regierung mit dem Klimaschutz ernst meint kommt sie um ein Tempolimit nicht herum. Kostet nichts und spart CO² Emissionen. Zusätzlich werden Reifenabrieb und schwere Unfälle reduziert und die Kosten für den Autobahnbau ebenfalls .
Was?
Du willst Reifenabrieb reduzieren?
Bau leichte Autos.
Du willst Kosten für Autobahnbau reduzieren?
Bau leichte Autos.

Tote Verkehrsteilnehmer?
Sind inner- und außerorts mehr als auf der Autobahn.

Welchen Vorteil hat das Limit auf Autobahnen nochmal?

So ein Sattelschlepper drückt dich auch mit Tempolimit am Stauende aus dem Diesseits.
 
Immer wieder die gleichen platten Argumente...
WAS? Die Umfrage passt nicht in mein Weltbild? -- Dann ist sie entweder a) gekauft b) schlecht gemacht c) nicht repräsentativ d) alles zusammen

Und auf der Autobahn gibt's dann wie immer die 3 verschiedenen Fahrer:
- langsamer als "Ich" -- elende Schleicher, die auf der Autobahn ja mal gar nichts zu suchen haben. Schon gar nicht wenn "Ich" komme!!!111einself
- schneller als "Ich" -- alles verka**te Raser die zu viel Kohle haben und tendenzielle Mörder!
- gleichschnell -- die sind cool :daumen:

btw. das beste Beispiel hab ich quasi vor der Haustür.
A24 Berlin <-> Rostock.
Hatte ein Tempolimit 130 -> wenige Unfälle -> Tempolimit entfernt weil wenig Unfälle -> mehr Unfälle -> Diskussion ob Tempolimit wieder eingeführt werden soll...

Seht es ein. Manchmal muss man die Leute vor sich selbst schützen. Geht gegen keinen persönlich.
 
Ich persönlich wäre auch für ein Tempolimit!

Allerdings nur, weil die üblichen Verdächtigen mit einem Stern, 4 Ringe oder 3 Buchstaben, der Meinung sind, sie müssten auf einer zwei Spurigen Autobahn, einen Geschwindigkeitsrekord aufstellen!
Als ehemaliger BMW Fahrer kann ich nur sagen, so schlimm sind wir doch gar nicht. Selbst den Blinker nutzen wir hin und wieder :)
 
Halte das Tempolimit für unnötig (dagegen bin ich aber nicht). Wie hier schon richtig angemerkt wurde: Konsequenter verfolgen und härtere Strafen - und einen Teil der Strafgelder gerne direkt in die Infrastruktur stecken wäre mein Ansatz.
 
Mir wäre bislang keine Statistik bekannt, der zu Folge Autobahntouristen überdurchschnittlich häufig an Raserunfällen beteiligt wären. Verglichen mit den Kosten für eine Reise nach Deutschland und denen für den Besuch auf einer heimischen Rennstrecke würde ich auch ehrlich gesagt nicht erwarten, dass irgendjemand NUR dafür hierher kommt UND keinerlei Erfahrung im Bereich >150 hat. Ganz abgesehen davon, dass mir auch in z.B. Italien schon mehrfach Leute mit mindestens 40, eher 50 km/h über dem Limit überholt haben und im weiteren Verlauf noch zu beschleunigen schienen. Umgekehrt gibt es weiterhin das marktbedingte Limit bei 250 km/h, jenseits derer es kaum Serienwagen zu kaufen und noch weniger zu mieten gibt. Mit Ausnahme der wenigen Porsche- und der verschwindend geringen Anzahl ausländischer Ferrari-/Lamborghini-/...Fahrern auf deutschen Straßen stehen die von dir beschriebenen 300+ km/h nur Leuten offen, die ganz bewusst in Tuning und Freischaltung investiert haben. Das macht aber niemand, der diese Geschwindigkeit nur einmal 20 Jahre später im Urlaub nutzen könnte.
Der Autobahntourismus war nur als Beispiel gedacht, nicht als (umfassende) Problemgruppe. Natürlich sind nicht alle die mit solchen geschwindigkeiten über die Bahn knattern Touristen, aber das ist halt wirklich was was wir nicht bräuchten und was mMn auch mit dem "Freiheitsgedanken" der oft gebracht wird nicht mehr gerechtfertigt werden kann.
200? Von mir aus. 250? "Weißisch net Diggah...". 300+? No way.

Und das sind ja nicht seltene Einzelfälle. Wenn ich beispielsweise später Abends von PCGH aus ins Saarland fahre gibts auch lange gerade und zu dieser zeit auch weitgehend leere unbeschränkte Autobahnstrecken. Wenn ich da dann mit 180 oder sowas unterwegs bin gab es bisher keine einzige Heimfahrt, bei der ich nicht irgendwo auf der Strecke mit einer Differenzgeschwindigkeit überholt wurde, die eher 250+ als 200 des Überholenden nahelegt. Und das müsste halt wirklich nicht sein. Wer weit über 200 fahren will möge sich doch bitte ein Ticket aufm Ring kaufen.

Seht es ein. Manchmal muss man die Leute vor sich selbst schützen. Geht gegen keinen persönlich.
Das stimmt schon. problematisch wirds, wenn die Schutzfunktionen besonders sinnbefreit werden weil die Entscheider sehr... unkreativ sind.
Die Landstraße zu meiner Arbeit (kilometerweise gerade gut ausgebaut) war früher 100. Dann war 80. Dann war 70. Dann war 70-50-70-50 (immer an Ausfahrten 50). Dann war und ist bis heute durchgehend 60.
Ich kenne jetzt die Unfallstatistik da nicht sollte es eine geben aber ich kenne noch die Situation damals, als alle roundabout 100 gefahren sind oder später etwa 80 und alles war entspannt. Und heute wo da 60 ist sehe ich jede Woche zwei, drei riskante Überholmanöver weil die Leute bei 50-60 da einfach wahnsinnig werden. Wenn ich mit 60 Tempomat zur Arbeit fahre werde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dem Weg überholt.

Diese Geschwindigkeitsbegrenzung ist einfach entweder kompletter Quatsch oder mindestens für den normalen Fahrer nicht nachvollziehbar. Da die Kontrolldichte nahezu Null ist interessierts auch keinen - ich bin mir nur absolut sicher, wenn ich da zum ersten mal einen mit 85 überhole würde genau da ein Blitzer stehen. :haha:
 
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Ein Limit finde ich unnötig, die meisten fahren sowieso keine 130.
Klingt eher nach einem Argument für ein Limit.
Ich selbst fahre auch gerne schnell, aber halt nur dann, wenn es die Bedingungen auch hergeben.
Das sagen sie vermutlich alle. Die, die das richtig einschätzen können, bemerkt man vermutlich auch nicht wirklich, aber es gibt definitiv zu viele, die es absolut nicht können.
Aber wodurch entstehen denn die Probleme und Staus auf den Autobahnen?

Es sind die Mittelspurschleicher, Schleicher im generellen und unaufmerksamen welche die AB kaum nutzen.
Würde mich nicht wundern, wenn die meisten auf der Mittelspur bleiben, weil sie halt keine drölfhundert PS unter der Haube haben und sobald mal etwas mehr los ist, nicht mehr hinter den LKW rauskommen, weil die anderen eben sehr schnell fahren und auch einfach keiner mehr vernünftige Abstände einhält, so dass man sich da einfädeln kann.
Die Landstraße zu meiner Arbeit (kilometerweise gerade gut ausgebaut) war früher 100. Dann war 80. Dann war 70. Dann war 70-50-70-50 (immer an Ausfahrten 50). Dann war und ist bis heute durchgehend 60.
Ich kenne jetzt die Unfallstatistik da nicht sollte es eine geben aber ich kenne noch die Situation damals, als alle roundabout 100 gefahren sind oder später etwa 80 und alles war entspannt. Und heute wo da 60 ist sehe ich zwei, drei riskante Überholmanöver weil die Leute bei 50-60 da einfach wahnsinnig werden. Wenn ich mit 60 Tempomat zur Arbeit fahre werde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dem Weg überholt.
Ich kenne die Statistik auch nicht, aber mein Stand ist, dass fast immer erst was passieren muss, bis ein Limit gesetzt wird. Wer beim Einhalten eines Tempolimits wahnsinnig wird oder nicht versteht, wie ein Tempolimit funktioniert, sollte seinen Lappen besser abgeben.
 
Wer beim Einhalten eines Tempolimits wahnsinnig wird oder nicht versteht, wie ein Tempolimit funktioniert, sollte seinen Lappen besser abgeben.
Prinzipiell gebe ich dir ja Recht - aber wenn ein Tempolimit so gewählt ist, dass offenbar der Großteil der Bevölkerung keine Ahnung hat wieso und sich auch nicht daran hält (und manche die Nerven verlieren und überholen) sind wahrscheinlich nicht die ganzen Fahrer schuld sondern ein unsinniges bzw. zu geringes Limit. :ka:

Ich gehe auch davon aus, dass die allermeisten Limits sinnvoll gesetzt sind, mir fällt spontan auch keine Stelle sonst ein an der es nicht so wäre (auch wenn ich andere kenne wo sich niemand dran hält OBWOHL klar ist warum da 30 ist...), aber die genannte Strecke da ist halt wirklich... strange.
 
Diese Geschwindigkeitsbegrenzung ist einfach entweder kompletter Quatsch oder mindestens für den normalen Fahrer nicht nachvollziehbar. Da die Kontrolldichte nahezu Null ist interessierts auch keinen - ich bin mir nur absolut sicher, wenn ich da zum ersten mal einen mit 85 überhole würde genau da ein Blitzer stehen. :haha:

Kleiner Side-Fact von mir.
Unsere Stadt hat letztes Jahr 3,8 Millionen € Gewinn mit Blitzern gemacht.
Ich kenne keine Blitzer bei uns, die an Schulen, Kindergärten oder Krankenhäusern stehen.
 
Bei dem, was mittlerweile auf den Straßen los ist, sehne ich mir das autonome Fahren regelrecht herbei!

Mich nervt es nur noch! Ich bin für ein Tempolimit! Aber das alleine reicht nicht. Es gibt so viele Leute, die sehr sehr langsam fahren und den gesamten Verkehr behindern. Diese Leute verursachen auch Unfälle, weil einige hintendran die Geduld verlieren und an den unmöglichste Stellen überholen.

Dann gibt es noch die überall 70 Fahrer! Egal ob 30, 50, 70, 100 oder 120 erlaubt sind. Diese Leute fahren konsequent 70! Das ist doch nicht normal!

Autonomes Fahren wäre für alle besser, dann würde das Einfädeln in Baustellen auch besser funktionieren!

Würde ich in einer Stadt wohnen, würde mein Auto die meiste Zeit nur rumstehen!

Edit: Auch an Ampeln ist es ein Krampf! Bis da so manch einer los fährt, ist Weihnachten vorbei
Oder man hält am Kreisverkehr und schaut sich um, wartet bis ein Auto kommt und fährt diesem dann vor die Karre!
Was geht da in den Köpfen vor ???

Ich höre jetzt auf, sonst rege ich mich auf! :D
 
Prinzipiell gebe ich dir ja Recht - aber wenn ein Tempolimit so gewählt ist, dass offenbar der Großteil der Bevölkerung keine Ahnung hat wieso und sich auch nicht daran hält (und manche die Nerven verlieren und überholen) sind wahrscheinlich nicht die ganzen Fahrer schuld sondern ein unsinniges bzw. zu geringes Limit. :ka:

Oder aber, dass sind Deppen die ein NEIN nicht akzeptieren wollen...

"Was? 30? Fahr ich schon aus Prinzip nicht! Ich lass mir von keinem was vorschreiben!!"
Klingt doch eher nach einem Problem mit der persönlichen Einstellung.

Bei denen darf dann auch gern der Lappen eingezogen werden für 3 Monate. Wenn's danach nicht besser wird komplett weg. Das ist gelebte Uneinsichtigkeit und damit hat man bewiesen, dass man für das Führen eines Fahrzeuges ungeeignet ist.
 
Und das ist Nötigung. Führerschein wird eingezogen und das Fahrzeug beschlagnahmt. Ich würde als Strafe sowieso häufiger das Fahrzeug beschlagnahmen.

Ja da magst du Recht haben, aber das ist gängige Praxis! Mag ich das hier Scherzhaft meinen, wird das draußen praktiziert.

Zumal die Leute auch wegen mangelnder Kontrolle immer davon zu kommen scheinen!
Mach das mal in der Schweiz oder Österreich, da geht es ratzfatz.

Hier in D können die Leute mitten in der Stadt Kaugummi auf den Gehweg spucken, passieren tut nichts. Ich war in Australien, da würde man ganz schnell auf dem Boden liegen.
 
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