News Autobahnen: Mehrheit begrüßt Tempolimit und hat konkrete Geschwindigkeitsvorstellungen

Prinzipiell gebe ich dir ja Recht - aber wenn ein Tempolimit so gewählt ist, dass offenbar der Großteil der Bevölkerung keine Ahnung hat wieso und sich auch nicht daran hält (und manche die Nerven verlieren und überholen) sind wahrscheinlich nicht die ganzen Fahrer schuld sondern ein unsinniges bzw. zu geringes Limit. :ka:
Das halte ich für das größte Problem bei der Sache: Die Leute haben keine Ahnung, warum das Limit gesetzt wurde, halten sich aber für schlauer und ignorieren es, weil es sie sonst ein paar Minuten kosten könnte. Und Minuten ist noch hoch gegriffen. Ein Kilometer 60 statt 80 kostet 15 Sekunden. Es gibt in aller Regel einfach kein rationales Verhältnis zwischen dem Zeitverlust durch geringere Geschwindigkeit und dem Risiko, das viele Autofahrer eingehen, um ihm entgegenzuwirken.
 
Also in Bayern hast aufgrund der vielen Bastellen jetzt schon ein Tempolimit. Dort könnte man das Tempolimit locker einführen und die Mehrheit würde es nicht einmal bemerken. Die gedrosselten E-Autos unterstützen das Tempolimit dann noch mehr.
 
Das halte ich für das größte Problem bei der Sache: Die Leute haben keine Ahnung, warum das Limit gesetzt wurde, halten sich aber für schlauer und ignorieren es, weil es sie sonst ein paar Minuten kosten könnte. Und Minuten ist noch hoch gegriffen. Ein Kilometer 60 statt 80 kostet 15 Sekunden. Es gibt in aller Regel einfach kein rationales Verhältnis zwischen dem Zeitverlust durch geringere Geschwindigkeit und dem Risiko, das viele Autofahrer eingehen, um ihm entgegenzuwirken.

Ich glaube hier ist eher das Problem, dass gefühlt alle zwei Kilometer eine Langsamfahrstelle mit 60/80 kommt. In der Summe sind es in D einfach zu viele. Natürlich ist es kein Freifahrtschein, es sind einfach zu viele Baustellen usw. Das nervt und veranlasst den ein oder anderen schneller zu fahren.

Wenn ich in Dänemark unterwegs bin, fährt man dort auch nur 130 auf der Autobahn und 80 auf der Landstraße, dafür aber konsequent und ohne ständiger Baustellen!

D ist ein Armutszeugnis.
Alle Länder in der EU bekommen es hin, D nicht. Das ist nur noch peinlich! Aber anderen Ländern erzählen wollen, was sie zu tun haben!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man wollte, gäbe es gar keine Autos, die mehr als 130 schaffen.
Die Entscheidungsträger möchten das halt nicht..aus welchen Gründen auch immer. :ka:
Man denke an die Autolobby......ist aber ein Geheimnis, nicht weiter erzählen.
 
Die Mehrheit der Deutschen würde ein Tempolimit auf Autobahnen begrüßen und man hat sogar recht konkrete Geschwindigkeitsvorstellungen.
Daran glaube ich nicht. Die Mehrheit ist wer? Wenn ich mich so umhöre will keiner wirklich ein Tempo Limit haben. Es sei denn man ist grün gesinnt...:haha:
 
Was?
Du willst Reifenabrieb reduzieren?
Bau leichte Autos.
Du willst Kosten für Autobahnbau reduzieren?
Bau leichte Autos.
Und was sollen leichtere Autos in Zukunft bringen?
Es geht um die Flotte welche jetzt auf der Straße ist.
Tote Verkehrsteilnehmer?
Sind inner- und außerorts mehr als auf der Autobahn.
Auf den Autobahnen sind es aber deutlich schwerere Unfälle mit Toten.
 
Auf den Autobahnen sind es aber deutlich schwerere Unfälle mit Toten.
Es ist vollkommen egal wie schwer der Unfall ist, tot ist tot.
Die wenigsten Toten gibt es nunmal auf der Autobahn.
Wenn muss mal überall ansetzen und nicht nur politisch hochtrabent bei der Autobahn.
 
Und was sollen leichtere Autos in Zukunft bringen?
Es geht um die Flotte welche jetzt auf der Straße ist.
Weniger Reifenabrieb durch Tempolimit war doch dein Argument.
Keine Ahnung von welcher Zukunft du redest, aber mir würde eine Zukunft mit besseren Alternativen, welche die Menschen automatisch zum Umstieg bewegt besser gefallen, als wie jetzt, Zeit und Geld für „Verbote“ zu verschwenden.
Ich kann mir diese Mentalität nicht erklären, bei der man meint, dass Beschränkungen einen Fortschritt herbeizaubern soll.
Auf den Autobahnen sind es aber deutlich schwerere Unfälle mit Toten.
Tot ist tot.
Weiss nicht auf was du mit der schwere der Unfälle hinaus willst.
 
Wenn man wollte, gäbe es gar keine Autos, die mehr als 130 schaffen.
Die Entscheidungsträger möchten das halt nicht..aus welchen Gründen auch immer. :ka:
Man denke an die Autolobby......ist aber ein Geheimnis, nicht weiter erzählen.
Und für Tempolimits ist dann wer? Die Verkehrsschild-Lobby?

Wenn du gerne in solchen Kriterien denkst, dann glaub mir, dass der Mann mit dem Geld-Koffer der für Tempolimits ist, der gleiche ist, den du gerade meinst, der das verhindern will.


Für meinen Geschmack denken wir in diesem Land zu radikal und suchen stets immer jemand schuldigen. Dadurch lassen wir uns ablenken und geben uns dann mit so lächerlichen Lösungen zufrieden.
Ist ja wie mit Waffenverbotszonen.
So. Wir haben ein Verbot. Problem gelöst.

Hier im Thread werden ja auch gerne wieder andere Länder als Beispiel genannt, bei denen das ja funktioniert.
Sollte aber hierbei nicht vorrangig ein anderes Beispiel übertragen werden, bevor man überhaupt auf die Idee kommt über Tempolimits nachzudenken?

Sinnvolle und bezahlbare Öffis zB.
Gescheit umsetzen und dann sehen wir am Ende was übrig bleibt und ob wir überhaupt noch über Tempolimits reden müssen.

Wir geben uns zu schnell mit Billo-Maßnahmen zufrieden.
„Wir haben doch was gemacht. So.“
 
Natürlich werden es immer, die Mehrheit kauft trotzdem weiter Verbrenner.

Immerhin ist das E-Auto über dem Diesel in deinem Link. Und wenn man den Benziner betrachtet, hat auch dieser Rapide abgenommen.

Was man viel öfter mitbekommt, ist die Tatsache, dass immer mehr junge Menschen kein Auto haben. Die Autoversicherung ist dermaßen teuer geworden, dass viele junge Menschen bewusst auf das Auto verzichten oder es sich nicht leisten können. Der Führerschein liegt inzwischen auch bereits bei um die 4000€.

Ich zahlte damals noch um die 1200€ mit Anhänger extra, heute ist man bei 4000€ nur das Auto. Wahnsinn!
 
Und für Tempolimits ist dann wer? Die Verkehrsschild-Lobby?
Sag Du es uns?
Wenn du gerne in solchen Kriterien denkst, dann glaub mir, dass der Mann mit dem Geld-Koffer der für Tempolimits ist, der gleiche ist, den du gerade meinst, der das verhindern will.
Keine Ahnung was Du meinst.

Erhelle uns mit deiner Weisheit, wer will Tempolimits?
Warum sind die nicht durchgesetzt?
Wer oder was will keine Tempolimits?
 
Führerschein waren irgendwas um die 2200 DM bei mir.
Wenn ich in der Innenstadt wohnen und arbeiten würde, hätte ich auch kein Auto.

Und klar sind es weniger Benziner geworden, aber E-Autos sjnd relativ stabil bei den Zulassungen.
Aber wie sich manche Leute die Versicherung nicht leisten können, können sich manche auch kein neues Auto leisten.
 
Ich glaube hier ist eher das Problem, dass gefühlt alle zwei Kilometer eine Langsamfahrstelle mit 60/80 kommt. In der Summe sind es in D einfach zu viele. Natürlich ist es kein Freifahrtschein, es sind einfach zu viele Baustellen usw. Das nervt und veranlasst den ein oder anderen schneller zu fahren.
Ich denke mal, dass es hier eher um Tempolimits an gefährlichen Stellen ging. Die lassen sich kaum vermeiden.
Wenn ich in Dänemark unterwegs bin, fährt man dort auch nur 130 auf der Autobahn und 80 auf der Landstraße, dafür aber konsequent und ohne ständiger Baustellen!
Kann ich mir gut vorstellen. Vielleicht haben die Dänen nicht so ein ausuferndes Autobahnnetz, die Autobahnen müssen nicht auf Möchtegernrennfahrer ausgelegt sein und ich meine gehört zu haben, dass die eine ziemlich hohe Steuerlast haben. So kann man das vielleicht auch ordentlich finanzieren. Wir dagegen bauen noch weiter aus, während uns die Wartung jetzt ganz überraschend mehr und mehr auf die Füße fällt, nachdem man sie jahrelang hat schleifen lassen.
 
Und wer ist diese undefinierte Menge an „Die Mehrheit der Deutschen“? Gibt es dazu eine Quelle?
 
Lol?
Du hast doch die Verschwörungstheorie mit den „Lobbyisten gegen Tempolimits gebracht.“

Keine Ahnung was Du meinst.

Erhelle uns mit deiner Weisheit, wer will Tempolimits?
Warum sind die nicht durchgesetzt?
Wer oder was will keine Tempolimits?
Also hast du einfach mal rausgeknallt und nur mal geraten, ein erdölverschmierter, v12 verkaufender Raser hat da am besten in deine Fantasie gepasst.
 
Da kommt ja eine ganze Reihe an Aussagen, die ich gerne mal kommentieren möchte.

Ich bin dagegen, es ist nicht das Problem der Geschwindigkeit. Es ist das Problem hinter dem Steuer. Keine Fahrpraxis, Verkehrsregeln gelten nur die eigenen, weil man schlicht und ergreifend das korrekte Verhalten nicht (mehr) kennt.
Fahrpraxis haben Berufskraftfahrer in Transportern und Dienstwagen mehr als genug. Natürlich auffällig durch neuere (dickere) Fahrzeuge und gerne auch durch gehobene Kleidung wie ein Anzug. Gefühlt diejenigen, für die die rechte Spur nur zum Erreichen der Ausfahrt gedacht ist. Gerne auch auffällig durch sehr späte und entsprechend ich-muss-jetzt-aber-die-Ausfahrt-nehmen Reindrängel-Aktionen. Das ist Fahrpraxis, die sich kein Anfänger mit Absicht leisten würde und sorgt beim nachfolgenden Verkehr wieder für unnötiges Bremsen/Verlangsamen. Glorifizieren kann ich das genauso wenig wie spekulatives Auffahren in der Hoffnung, dass der Vordermann aus dem Weg geht.
Gute Fahrpraxis definiere ich eher dadurch, dass du so vorausschauend fahren kannst, dass du die Bremse auf der Fahrspur nicht benötigst und die anderen Fahrer und ihre möglichen Manöver mit einkalkulierst anstatt sie z.B. mit 130 km/h auf einen LKW auffahren zu lassen, obwohl du easy dafür sorgen könntest, dass er vor oder hinter dir auf deine Spur ziehen kann. Setzt natürlich voraus, dass du nicht gerade mit 250 Sachen unterwegs bist, was ich per se schon wegen der Differenzgeschwindigkeit zur Nebenspur fahrlässig finde.

Es ist am Ende egal ob das Fahrzeug neben mir mit 130/160/200Km/h ins Auto kracht, nur weil er meint "ich blinke also darf ich". Da stört mich der depp mit Lichthuper eher weniger. Wenn er es eilig hat, halte ich mich eben an die Verkehrsregeln und lasse ihn fahren.
Schiebe ich auf mangelnde Verkehrsbeobachtung im Rückspiegel, falsches Einschätzen d(ein)er Geschwindigkeit oder schlichtweg ein sehr ungünstiger Fall, dass du mit dem rasanten Tempo irgendwie durch die Blicke in die Spiegel geschlüpft bist. Habe ich erlebt. 220 km/h auf der A5 und jemand zieht von der mittleren auf meine Spur. Der war schon zu 1/3 auf der linken Spur, bis er gemerkt hat, dass da ein Auto knapp auf dem Gras fahrend vorbeischießt. Gegenseitige Rücksichtnahme und mit Fehlern anderer rechnen ist muss man gerade, wenn man schnell unterwegs ist.


Sobald alle Elektro fahren sind es nur die wenigsten die noch 200km/h fahren (können).
Da kennst du die Petrolheads aber schlecht. Elektro ist nicht laut und schmutzig und hat doch keine Leistung. Dass sie damit keine 200 km/h mehr fahren können, ist für sie nur ein Grund, weiterhin Verbrenner zu kaufen. Sobald das Verbrennerverbot durch ist, wird es aber auch langsam dahin treiben.

Du hast kein Bock auf > 130 Km/h ? Gut. Bleib halt auf der rechten Spur oder fahr Landstraße.
Auf der rechten Spur fahren LKW mit 80-90 km/h. Wenn du nur 120 fahren willst, wirst du wohl oder übel mal überholen und das darfst du auch mit 120 km/h. Du bist halt ein Arsch, wenn du mit 90 km/h links rüber ziehst und dann mit 100 PS aus 1 L Hubraum anfängst deine 1,2 Tonnen Gewicht zu beschleunigen. Da braucht man halt mal Anlauf und Drehzahl. So einem Schleicher bin ich auch mal fast mit 240 reingeknallt. Einsam hinter einem einzelnen LKW hatte er sich genau im falschen Moment überlegt, dass man mal überholen könnte. Rettet die gesamte Situation nicht, aber auch bei 130 km/h ist so etwas nicht nur ärgerlich sondern eine Behinderung des fließenden Verkehrs.

Weiterhin sollte man bei solchen Umfragen mal eher die Leute befragen welche wirklich Auto und vor allem
Autobahn fahren. Das die Sabine welche im Jahr 80 Km auf der AB verbringt für ein Tempolimit ist, ist klar.
Grundsätzlich habe ich auch keine Lust, dass aus der Stadt mit gut ausgebautem ÖPNV und entsprechender Veranlagung (lass es Abos auf Fahrkarten, Bahncards und Mietservices sein, um günstiger an Dienstleistungen zu kommen, die ein eigenes Auto einfach völlig unwirtschaftlich machen) irgendwie über die Außenbezirke regiert wird, weil man aus irgendeiner einfachen Überzeugung wie z.B. "CO2 einsparen" eine vermeintlich einfache Lösung für ein Problem sieht.
Dennoch lässt sich deine Aussage wie ein Hufeisen umkehren: Die Stadt gehört nicht den Autofahrern sondern Menschen, die dort leben. Hier wurde sich oft genug gegen Tempo 30 ausgesprochen. Ich kenne ein paar Straßen in Städten, wo ich es für absolut dämlich halte, das nicht zu machen, weil dort viel Fußverkehr ist und ohnehin viel Energie in den Bremsen endet.
Aber das soll gar nicht mein Argument sein. Wenn du mit dem Argument kommst, dass deine Interessen als Vielfahrer auf der AB mehr Wert sein sollten, würde ich das andersherum auch so sehen, dass du mehr für die Infrastruktur aufkommen solltest. Frankreich wurde hier schon genannt. Autonation mit Tempolimit und entspannter Fahrt auf der Autobahn... zumindest da wo eine Maut kassiert wird. Du würdest eine Menge nerviger Leute von der Autobahn vertreiben, wenn du einfach mal eine angemessene Summe für die Benutzung kassieren würdest. Da überlegt sich Sabine auch, ob sie wegen 3 Ausfahrten dort mit ihrem Kleinstwagen fahren möchte oder auf der Landstraße bleibt.
Eine "Ich als Betroffener/Hauptnutzer" Argumentation ist immer schwierig, weil am Ende dann doch wieder weitere Interessenten auftreten, die dann (indirekt) unter Folgen oder Nebenwirkungen leiden. Am Ende müssen wir alle irgendwie miteinander auskommen und ich verweise da gerne auf StVO §1.

Es sind die Mittelspurschleicher, Schleicher im generellen und unaufmerksamen welche die AB kaum nutzen.
Ich kann nur mutmaßen, was einen Mittelspurschleicher dazu bewegt. Entweder sind es renitente Fahrer, die selbst nach einem Hinweis, dass die rechte Spur seit 3 km frei ist, nicht wechseln, weil "rechts fahren ja die LKW" und so ist es bequem, weil man einfach sein Tempo fährt. Oder man weigert sich einfach, weil man sonst nicht mehr so einfach auf die Spur kommt, weil der Verkehr zu dicht ist (Lücken müssen ja sofort geschlossen werden!).
Frag mich nicht. Schönstes Beispiel, das ich mal erlebt habe: Eine Kolonne aus 4 Autos fährt mit gleichbleibendem Tempo auf einer Autobahn mit 4 Spuren (in jeweils beiden Richtungen). Sie ziehen alle gemeinsam von ganz rechts, nach ganz links und drücken ihm unterwegs jeweils eine Lichthupe rein, weil er auf der 2. Spur von links mit 120 km/h eiert während die Autobahn quasi frei ist. Anschließend scheren sie vor ihm wieder nach ganz rechts ein.
Hat das etwas gebracht? Nein. "Idioten" war vermutlich sein Gedanke.

Aber nein, ich komme, also wird vor mir mit 120 auf die linke Spur gezogen und die wundern sich dann noch und regen sich auf, wenn man die Lichthupe macht weil ich voll den Anker werfen muss.
Sorry, dein Blick sollte schon weiter in der Ferne liegen, wo du eventuell siehst, dass jemand mit seiner Geschwindkeit seinem Vordermann aufschließt und gleich ausscheren wird. Von 160 auf 120 in 500m ausrollen lassen, ist in der Regel kein Problem... außer du hast den nächsten Spacko hinter dir, der nicht so weit denken kann und entsprechend nicht so schnell fahren sollte...

Würde die Polizei das Rechtsfahrgebot mal wirklich ahnden mit 250€ Strafe würde der Verkehr auf der AB in 6 Monaten wieder richtig laufen.
JA BITTE! Wenn Leute auch mal wegen 500m mal eben Platz machen würden (und auch die Gelegenheit bekämen, wieder überholen zu dürfen anstatt dafür abgestraft zu werden), könnten wir vermutlich alle ein wenig entspannter voran kommen. Ein paar Polizeistreifen auf der Autobahn, die Leute wegen allerlei egoistischer, fahrlässiger oder dummer Aktionen rausziehen und verwarnen, wären ganz nett.

Bei den Öffis wird aber auch gern Getrickst und mit Suggesitv Fragen was hingebogen, wie man es halt gerade gerne hätte.
Sowieso. Ich habe mich diesen Monat entschieden, meine 2 kleine Reisen mit dem D-Ticket zu erledigen, weil es günstiger war. Eine Reise war in Ordnung ohne große Störungen. Die andere hingegen eine Katastrophe, wo man sich dann doch wieder eine isolierte Fahrkabine wünscht in der man ganz für sich einen Podcast genießen kann. Wenn aus 2 1/2 Stunden Fahrt 4 Stunden werden und man unterwegs so vielen unangenehmen Leuten begegnet, verstehe ich vollkommen, dass man wieder zum Auto greifen will. Keine Wartezeiten auf Gleisen, keine Leute, die laut auf ihrem Smartphone irgendwelchen Kram hören, keine betrunkenen Fußballfans oder Kaffeefahrten und vor allem niemand, der sich unmittelbar in der persönlichen Distanz befindet. Die angenehmen Begegnungen oder auch nur das passive Zuhören von Gesprächen oder die Möglichkeit eventuell zu Entspannen wiegeln das leider überhaupt nicht wieder auf.
Aber zu solchen Fällen werden ja leider selten Fragen gestellt bzw. die Antwort ist am Ende schwierig, individuell bis hin zu menschenverachtend. Alleine in diesem Thread sehen wir genügend Anfeindungen gegenüber vermeintlich schlechteren Fahren. Hilft nichts. Wir haben belegte Statistiken zur Verspätung der Bahn (und die ist immer noch niedrig genug, dass man sich Boni für die Pünktlichkeit auszahlen kann). Wir sehen Staus und Verzögerungen auf der Autobahn. Lüdenscheid kostet tagsüber gut und gerne eine halbe Stunde.

Umfragen mit öffentliche Umfragenergebnisse mit Fragen, die auf echten Erfahrungen basieren und Leute auch dazu anregen mal darüber nachzudenken, ob ihnen nicht auch mal so etwas widerfahren ist, wäre wissenschaftlich schon ein Fortschritt.

Ich wäre eher für eine gesonderte Führerscheinprüfung für Autobahnen gegen Aufpreis mit mehr Übungsstunden.
Hilft ja nicht. Schnellfahren ist keine Pflicht und allgemein könnten so manche Kraftfahrer mal alle 3-5 Jahre eine "überwachte" Fahrt machen in der ihnen mal erläutert wird, dass sie einen ziemlich beschissenen, rücksichtslosen Fahrstil haben.
Ich find's immer wieder amüsant, dass Leute vor Blitzern bremsen oder zumindest langsamer werden, auch wenn diese ausschließlich auf der anderen Fahrbahn blitzen. Woran erkennt man bloß, dass jemand einen Blitzerwarner hat?

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Ich stehe bei 160 km/h. Mit "Toleranz" fahren dann die Schnellsten 180 km/h. Aus eigener Erfahrung kann ich einfach sagen, dass 200 km/h geistig viel Aufmerksamkeit braucht und alles darüber auch körperlich anstrengend werden. Zumal man die Geschwindigkeit ohnehin selten lange halten kann, weil irgendetwas ist. Betrachtet es mal so: Bremsen heißt Benzin in Bremsverschleiß umsetzen. Beides kostet am Ende Geld. Interessiert den Dienstwagenfahrer herzlich wenig; ist ja nicht sein Geld. Und da sehe ich einen Ansatzpunkt, wo man ansetzen sollte. "Jede Minute zählt, ist ja bezahlte Arbeitszeit!" ist ein tolles Argument, warum man schnell zum Ziel muss. Egal ob im Transporter oder Vertreterschlitten: Wer eine Fahrweise mit hohem Bremsbedarf hat, darf gerne deutlich stärker zu Kasse geben werden und das muss Firmen auch so sehr weh tun, dass sie ihre Mitarbeiter dazu anhalten, sparsamer zu fahren. Beispielsweise nimmt man die Abweichung des Kraftstoffverbrauchs von der Herstellerangabe. Selten wird man sie erreichen, aber wer sie um 20% nach oben reißt, hat definitiv einen rasanten Fahrstil. Nimm halt die steuerlichen Vergünstigungen auf Fahrzeug und Kraftstoff für Firmenfahrzeuge weg und dann wird sich schon etwas bewegen. Es ergibt sich ja eine Zwickmühle, weil die Herstelle die Angabe schlecht erhöhen können wegen Vorgaben.

Wenn man wollte, könnte man gut etwas machen. Und wenn es am Ende die beschissene Maut über eine Vignette sein muss, damit man auch den Anreiz für Raser aus dem Ausland reduziert. Die Autobahn ist keine Rennstrecke sondern Infrastruktur!
 
Lol?
Du hast doch die Verschwörungstheorie mit den „Lobbyisten gegen Tempolimits gebracht.“


Also hast du einfach mal rausgeknallt und nur mal geraten, ein erdölverschmierter, v12 verkaufender Raser hat da am besten in deine Fantasie gepasst.
Wieder jmd der um den heissen Brei redet.

Du erkennst kein Sarkasmus und bist auf Kravall gebürstet, danke fürs kennen lernen.
 
Bin häufig in Österreich unterwegs, wohne in Grenznähe ("deutsches Eck"). Sobald ich in Österreich auf der Autbahn bin, ist alles super stressfrei. Hierzulande fühle ich mich komplett ausgeliefert mit meinem 70 PS Colt - es bleibt mir häufig nichts anderes übrig, als hinter den LKWs auf der rechten Spur zu kriechen und zu hoffen, dass der LKW-Fahrer hinter mir in der Blechlawine beim nächsten Stau rechtzeitig seine Zeitung aus der Hand legt und nicht unsere Gefährte samt Insassen zu einem ekelhaften Sandwich vereint. Im Ergebnis fahre ich inzwischen keine deutschen Autbahnen mehr, sofern es sich vermeiden lässt. Nun zahle ich aber genauso Abgaben zur Instandhaltung für unsere Autobahnen wie alle anderen auch, kann diese aber kaum mehr nutzen, weil ich es überhaupt nicht einsehe, bei dieser sinnbefreiten "Aufrüstungsspirale" mitzumachen - vor 20 Jahren hatte ich einen Twingo mit 55 (!) PS, ging auch noch, heute undenkbar. Damals waren die Autos auch noch kleiner und weniger hochmotorisiert, insgesamt war das Verkehrsaufkommen auch noch nicht so hoch, diese Argrumente gelten aber gleichermaßen für Österreich und da komme ich zurück zum Anfang meines Posts - insofern: Tempolimit ja bitte!
 
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