Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")

Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 84 51,2%
  • Nein

    Stimmen: 80 48,8%

  • Umfrageteilnehmer
    164
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wir werden uns langfristig vom Individualverkehr verabschieden müssen, zumindest auf lange Strecken.
Die Reise von Berlin nach Griechenland mit dem Auto ist heute schon wirtschaftlich nicht vertretbar, wieso sollte sie es in 50 Jahren sein?
Heute fliegt man mit dem Flugzeug weite Strecken oder mit der Bahn. Beides ist besser als mit dem Auto fahren.
Für LKWs sehe ich Hybridtechnik, da die LKWs genügend Platz bieten. Aber neben den Emissionen ist auch der Reifenabrieb ein Problem. Hier müsste ebenfalls noch daran gearbeitet werden, dass Reifen effizienter werden.
 
Eine Infrastruktur kann man aufbauen, das sehe ich nicht so als Problem an.
Kabelfernsehen wurde auch mal verlegt. ;)

Das ist schon richtig. Aber wo der Strom ins Auto soll, muß auch ein Kabel verlegt werden. Das ist an sich noch kein unüberwindbares Hindernis. Kann man ja machen. Aber wie sollen bei all den auf dem Bürgersteig gespannten Stromkabeln noch die Muttis mit dem Kinderwagen durchkommen? Was, wenn Dein Hintermann aus Versehen mit einem Rad auf Deinem Kabel parkt und Du morgens nicht weg kannst? Was, wenn Dir irgendwelche Rabauken nachts einfach den Stecker aus der Karre ziehen? Dein Chef wird die Entschuldigung mit den Nachbarskindern und der Steckdose nicht ewig akzeptieren, wenn Du morgens nicht zur Arbeit kannst.

Bevor es hier keine wirklich bis ins letzte Detail überzeugende Lösung gibt, glaube ich nicht an das Elektroauto. Meines Wissens wurde allerdings letztens irgendwo ein System vorgestellt, mit dem man das Auto innerhalb von ca. 10 Minuten bis auf 80% der Batteriekapazität bringen kann. Das wäre natürlich wieder diskutabel.

Andererseits finde ich den generellen Gedanken, einen teuren Abschleppdienst zahlen zu müssen, weil ich mir den Tank leergefahren habe, ziemlich abseitig. Benzin kann man im Kanister holen. Strom... tja. Schwierig, oder?

Mir fehlt zugegebenermaßen eine Statistik, aber afaik legen sich viele Deutsche eher ein Eigenheim zu, als einen Zweitwagen (nicht zuletzt wegen dem Parkplatzmangel bei Mehrfamilienbebauung ;) ). Ich bin also schon bei meinem Post von einer eher kleinen Nutzergruppe ausgegangen - eben deswegen halte ich es ja nicht für sinnvoll, staatliche Mittel an diesen Irrweg zu verschleudern. Würde der für 80% der Bevölkerung passen, könnte man darüber reden. Tut er aber nicht.

Die Deutschen haben mit 43% die geringste Wohneigentumsquote in Europa. Der europäische Durchschnitt liegt bei 60%. Ich weiß allerdings nicht, wieviele Personen bzw. Familien mehr als ein Auto haben oder wie groß die Überschneidung dieser Gruppen ist.

Wir werden uns langfristig vom Individualverkehr verabschieden müssen, zumindest auf lange Strecken.
Die Reise von Berlin nach Griechenland mit dem Auto ist heute schon wirtschaftlich nicht vertretbar, wieso sollte sie es in 50 Jahren sein?
Heute fliegt man mit dem Flugzeug weite Strecken oder mit der Bahn. Beides ist besser als mit dem Auto fahren.

Ich habe bisher noch keine Strecke gefunden, die sich mit der Bahn besser gerechnet hätte als mit dem Auto, sobald mehr als eine Person dieselbe Strecke zurücklegt. Ich halte sowas für ein absolutes Gerücht. Auch wenn man sich die nackten Zahlen ansieht, kann man eigentlich nur zu dem Schluß kommen, daß die Bahn im Personenverkehr nicht so gut abschneidet, wie gerne behauptet wird. Denn im Schnitt bewegt die Bahn pro Passagier 14 Tonnen Material durch die Gegend. Die meisten Züge sind so gut wie leer. Selbst im Auto mit nur einer Person sind das nur in den seltensten fällen mehr als 2 Tonnen pro Mann. Dazu kommt noch, daß die Bahn eben nicht von Tür zu Tür fährt, sondern die zurückgelegte Strecke für die einzelne Person im Schnitt um rund 20% ansteigt.

Einfaches Beispiel: Wenn ich von Bonn in meine Heimat fahre, sind das mit dem Auto etwa 45 Kilometer. Mit der Bahn sind es allerdings 75. Wenn ich früh morgens oder spät abends fahre, sind in dem ganzen Zug vielleicht 10 Personen. Danach muß ich noch rund 7 Kilometer mit dem Taxi wieder in die Gegenrichtung fahren, bis ich wirklich da bin. Ich komme halt vom Land. Wie die Bahn da insgesamt effizienter als das Auto abschneiden will, ist mir ziemlich schleierhaft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Strom an sich ist ja überall verfügbar, man muss ihn dann nur dort hinlegen, wo er gebraucht wird, das sollte nicht das Problem sein. Dafür kann man pro Parkplatz einen Pylonen hinstellen, in dem es einen Anschluss gibt. Eventuell auch einen zweiten für das nebenan stehende Fahrzeug und natürlich auch welche in Tiefgaragen und Parkplätze

Und das mit dem Abschleppen halte ich für sehr leicht lösbar. Bleibt man wegen eines Defektes liegen, wird man abgeschleppt, kostenlos (egal ob jetzt der Akku leer ist oder nicht). Wer aber wegen Dummheit liegen bleibt, weil er meint mit fast leeren Batterien noch nach Hause fahren zu müssen oder sonst wo hin, hat Pech gehabt.
 
Kostenloses Abschleppen ist ja nett. Aber wer zahlt das dann? Kostenlos bedeutet in dem Fall ja nicht, daß überhaupt keine Kosten entstehen.
 
Wer bezahlt, wenn Oma Knack ein neues Hüftgelenk bekommt?
Sie alleine?
Nein, das bezahlt die Gemeinschaft.
Auch das kann die Gemeinschaft bezahlen.
Schließlich bezahlt ein Elektromotor Besitzer keine Steuern mehr pro Hubraum, oder?
 
Wir werden uns langfristig vom Individualverkehr verabschieden müssen, zumindest auf lange Strecken.

Wenn du den Zweitnutzen des Langstrecken-Individualverkehrs streichst, an dem scheinbar ein Großteil der Deutschen ihren Autokauf ausrichtet (denn für die Stadt wäre ein großer Audi/BMW nicht nur unnötig, sondern sogar nachteilig), dann kannst du den Individualverkehr gleich ganz abschaffen. Nirgendwo ist das Auto so leicht zu ersetzen, wie in der Innenstadt.
Ich für meinen Teil sehe auch in Zukunft noch Bedarf für Transporte auf längeren Strecken. Mit dem Flugzeug (erst recht ein Auslaufkonzept) kann ich nicht zum Campen, mit der Bahn nicht zum Tauchen. Beides will ich aber auch außerhalb der 50-80 km Aktionsradius eines Elektroautos machen können.

Für LKWs sehe ich Hybridtechnik, da die LKWs genügend Platz bieten.

Deine Vorschläge werden immer abstruser.
Was willst du bitte schön mit einem Hybridantrieb in einem Fahrzeug, dass (bei sinnvoller Verkehrsplanung - die sollten wir unabhängig vom Antrieb durchsetzen) 95% der Zeit mit konstanter Geschwindigkeit unterwegs ist? Hybrid wäre da einfach nur sinnloser, teurer (sowohl in € als auch in tCO2) Balast.


Bevor es hier keine wirklich bis ins letzte Detail überzeugende Lösung gibt, glaube ich nicht an das Elektroauto. Meines Wissens wurde allerdings letztens irgendwo ein System vorgestellt, mit dem man das Auto innerhalb von ca. 10 Minuten bis auf 80% der Batteriekapazität bringen kann. Das wäre natürlich wieder diskutabel.

Siehe oben: Das geht dann aber mit geringer Reichweite einher.
Selbst wenn man die heute noch utopischen 10 kWh/100 km nimmt, wäre in den 10 Minuten bei vielleicht-noch-handhabbaren-1000 V und 30 A nur Strom für 50 km geflossen. Das ist viel, wenn man in der Steckdose auflädt - aber zuwenig, wenn man während einer Fahrt nachtanken muss.

Andererseits finde ich den generellen Gedanken, einen teuren Abschleppdienst zahlen zu müssen, weil ich mir den Tank leergefahren habe, ziemlich abseitig. Benzin kann man im Kanister holen. Strom... tja. Schwierig, oder?

Erweiterte Starthilfe erscheint naheliegend: Batterie bei einem hilfreichen Zeitgenossen ein bißchen aufladen, bis zur nächste Tanke, im das Nachtanken spendieren.
Aber wie gesagt - damit das elektrisch möglich ist, müssten wir Fahrzeuge nutzen, die ~einem Liegerad mit Verkleidung und e-Motor entsprechen. Ein Porsche Cayenne braucht nicht nur deswegen soviel, weil Verbrennungsmotoren ineffizient wären, sondern einfach weil es sehr viel Energie braucht, soviel masse so zu bewegen.

Die Deutschen haben mit 43% die geringste Wohneigentumsquote in Europa. Der europäische Durchschnitt liegt bei 60%. Ich weiß allerdings nicht, wieviele Personen bzw. Familien mehr als ein Auto haben oder wie groß die Überschneidung dieser Gruppen ist.

43 % wären ja schon (für mich) überraschend viele, schließlich kommen da noch die Leute mit gemieteten Haus und -im Rahmen der hiesigen Fragestellung- Tiefgarage unterm (Hoch)haus dazu. Aber selbst wenn das insgesamt 60% ergibt und auch wirklich alle Eigentumswohnungsbesitzer die Möglichkeit hätten, ihren Stellplatz zu elektrifizieren, hätten wir vermutlich <25% der Haushalte, die das tatsächlich innerhalb eines Jahrzehnts auch umsetzen (neben Willen braucht man nunmal auch Kosten - und Genehmigungen. Und jemand, ders macht. Aufgrund oben erwähnter Stromstärken reicht ein Elektriker mit heutiger Ausbildung dem deutschen Amt sicherlich nicht. Starkstromtechniker wachsen aber nicht auf Bäumen -> weitere Verzögerung)
 
Wenn du den Zweitnutzen des Langstrecken-Individualverkehrs streichst, an dem scheinbar ein Großteil der Deutschen ihren Autokauf ausrichtet (denn für die Stadt wäre ein großer Audi/BMW nicht nur unnötig, sondern sogar nachteilig), dann kannst du den Individualverkehr gleich ganz abschaffen. Nirgendwo ist das Auto so leicht zu ersetzen, wie in der Innenstadt.

Nicht jeder lebt in Kiel und genießt dort den tollen öffentlichen Nahverkehr. :D
Viele leben, wie ich, in kleinen Dörfern oder Gemeinden und fahren ihre 20km zur Arbeit, das meine ich mit nahem Individualverkehr.
Fahrgemeinschaften wären toll, aber sich aber noch nie durchgesetzt.
Und wenn du unbedingt von Bayeren aus an die Ostsee willst, weil du mit deinem Surfbrett Jet Ski Fahrer ärgern willst (:schief:), kannst du mit der Bahn bis nach Kiel fahren und dort ein Elektrofahrzeug mieten.

Dass die meisten Leute ein Auto kaufen, das nicht zu den Gewohnheiten oder tatsächlichen Ansprüchen ihres Lebens gehört, ist klar, aber das ist nur eine Frage der Erziehung und Aufklärung.

Ich für meinen Teil sehe auch in Zukunft noch Bedarf für Transporte auf längeren Strecken. Mit dem Flugzeug (erst recht ein Auslaufkonzept) kann ich nicht zum Campen, mit der Bahn nicht zum Tauchen. Beides will ich aber auch außerhalb der 50-80 km Aktionsradius eines Elektroautos machen können.

Das Flugzeug ist kein Auslaufmodell, es gibt nichts, das es ersetzen kann, auch langfristig nicht (oder kennt du ein Konzept, mit dem man in wenigen Stunden Kontinente und Ozeane überqueren kann?).
Doch beim Flugzeug gibts eine Menge zu machen, damit die Effizienz besser wird.

Deine Vorschläge werden immer abstruser.

Nenne sie verzweifelter. :ugly:
Ich bin ja für die Verlegung auf die Bahn, in jedem Kaff gibts einen Bahnhof, dort könnte man beladen und auch wieder entladen, mit kleinen Transportfahrzeugen.

Was willst du bitte schön mit einem Hybridantrieb in einem Fahrzeug, dass (bei sinnvoller Verkehrsplanung - die sollten wir unabhängig vom Antrieb durchsetzen) 95% der Zeit mit konstanter Geschwindigkeit unterwegs ist? Hybrid wäre da einfach nur sinnloser, teurer (sowohl in € als auch in tCO2) Balast.

Hybrid bezieht sich hier auf die Nutzung des Elektroantriebes in Städten, wenn der LKW über die Autobahn rollt, reicht der Dieselantrieb völlig aus. Aber starke Diesel Emissionen in Städten müssen nicht sein.
 
Unter das läuft noch als Privat, ohne dass der ganze Hof als Firma eingetragen ist.

Zumindest ist auf seinem Klingelschild ,sowie auf dem gesamten Hof kein Firmenname und auch in den Anlagenbüchern steht keiner. Das Einzige was ich weiß ist das die Anlagen von einer Firma fernüberwacht werden, er hat aber im Haus auch jederzeit die Möglichkeit seine Anlagen zu steuern/überwachen.
 
Bo, echt es reicht. Ist das hier eine Seite in der sich 2 oder 3 profilieren möchten? Wenn ich schreibe, "Aber Nachts bei Windstille" ist das als worst-case genannt. Natürlich gibts Nachts keinen Sonnenschein. UND wenn dann kein Wind bläst (außer im Norden)? Dann ist: Nachts bei Windstille!

Wenn ich das schon immer lese: Speicherkraftwerke. Ach ja, klar! Wieso bin ich nicht selbst drauf gekommen... Klingt für mich, wie Nachtspeicherheizung. Und kommt nicht immer wieder mit Effizienz der Wind und Solarenergie. Um Deutschland zu versorgen braucht es unendlich viele Kollektoren und Windräder. Und es wird so sein, daß jetzt erst nochmal die Fossilen auferstehen werden. Gas, Kohle und Öl! Das wird der Brennstoff und der Energielieferant. Auch, wenn wir das nicht wollen. Aber anscheinend habt Ihrs noch nicht verstanden. Egal, wen Ihr hier im Forum niederringt mit Eurer Weisheit, es wird genau erst mal so kommen. Da könnt Ihr noch so sicher sein, daß es auch anders ginge.

Und Mrs Teflon, wie sie hier so schön genannt wird, macht Schadensbegrenzung und ist das noch geringste Übel. Das werdet Ihr alle noch erkennen. Deutschland wird in Zukunft unregierbar sein. Zu viel Politik, zu viele Kompromisse, zu viel "politisch korrektes Verhalten." Aber dagegen zu sein UND die Meinung der lautesten 'Gegner zu vertreten ist immer am publikumswirksamsten.

Nachdenklich und nochmals hoffentlich verständlicher ironsich - kampfschaaaf
 
Zuletzt bearbeitet:
Um Deutschland zu versorgen braucht es unendlich viele Kollektoren und Windräder

Genau und wenn man 7 Atomkraftwerke abstellt geht hier alles den Bach runter und wir sitzen im Dunklen ... huch da war doch was vor kurzem und ich hab hier noch Licht?! Sorry aber ... :lol:
 
Bo, echt es reicht. Ist das hier eine Seite in der sich 2 oder 3 profilieren möchten? Wenn ich schreibe, "Aber Nachts bei Windstille" ist das als worst-case genannt. Natürlich gibts Nachts keinen Sonnenschein. UND wenn dann kein Wind bläst (außer im Norden)? Dann ist: Nachts bei Windstille!

Tagsüber kann auch mal kein Wind blasen, ich verstehe den Zusammenhang mit der Nacht nicht, den du offensichtlich breit ausführst. :schief:

Um Deutschland zu versorgen braucht es unendlich viele Kollektoren und Windräder.

Man kann sich doch ausrechnen, wie viele Anlagen mach braucht um das zu decken. :ka:

Und es wird so sein, daß jetzt erst nochmal die Fossilen auferstehen werden. Gas, Kohle und Öl! Das wird der Brennstoff und der Energielieferant. Auch, wenn wir das nicht wollen. Aber anscheinend habt Ihrs noch nicht verstanden. Egal, wen Ihr hier im Forum niederringt mit Eurer Weisheit, es wird genau erst mal so kommen. Da könnt Ihr noch so sicher sein, daß es auch anders ginge.

Das ist ja nur dann der Fall, wenn man den Energiekonzernen nicht genug Druck macht. die verweisen dann wieder darauf, dass man das nehmen soll, was da ist, also Steinkohle und Braunkohle.
In Deutschland wird das ja auch komplett ohne staatliche Subventionen abgebaut. :ugly:
Aber Mrs. Teflon wird es schon so richten, dass die Energiekonzerne den besten Kuchen abbekommen werden, zumindest bis 2013, dann weht ein anderer Wind.

Und Mrs Teflon, wie sie hier so schön genannt wird, macht Schadensbegrenzung und ist das noch geringste Übel. Das werdet Ihr alle noch erkennen. Deutschland wird in Zukunft unregierbar sein. Zu viel Politik, zu viele Kompromisse, zu viel "politisch korrektes Verhalten." Aber dagegen zu sein UND die Meinung der lautesten 'Gegner zu vertreten ist immer am publikumswirksamsten.

Was für eine "Schadensbegrenzung" macht sie denn? :what:
Sie macht eine völlig sinnfrei Energiepolitik, wie man ja erkennen kann.
Erst verlängert sie die Verträge, dann kommt Japan und sie meint dann, dass man doch lieber aussteigen will, obwohl sich an den Kraftwerken nichts geändert hat, Japan hin oder her. Da die Bevölkerung Atromenergie aber inzwischen mehrheitlich ablehnt und man unter anderen auch deswegen BW an die Grünen verloren hat, muss sie umschwenken, weil sonst ihre Wähler weg sind. Das alleine ist der Grund, sonst nichts.
Das größte kommt ja vermutlich noch, dass die Energiekonzerne jetzt klagen und Recht bekommen, dann muss der Staat für seine unlogische Politik auch noch Geld bezahlen.
"Schadensbegrenzung" sieht für mich ganz anders aus.
 
Es braucht keine Nacht: eine stabile Hochwetterlage im Winter langt: auf den Sonnenkollektoren liegt Schnee und Wind ist auch nicht.
So ein Szenario hatten wir vor einigen Jahren erst (war es der Winter 2008/09 oder 2009/2010?): ganz Deutschland liegt unter 'ner schönen Schneedecke, die Bahn fährt nach dem Mond und Wind war auch nicht.

Dennoch sollten wir vier Dinge bei der ganzen Diskussion nicht vergessen:

  • jeder Kraftwerksbau - egal, ob Solar, Windkraft oder fossile Energieträger - dauert in Deutschland 10-15 Jahre, weil die Genehmigungen durch juristische Probleme nicht kommen; der Bau selbst ist in 2-3 Jahren zu schaffen.
    Wobei natürlich die Frage ist, ob die Hersteller der Kernteile (Turbinen, Kessel, Generatoren, Transformatoren) bei der zu erwartenden Auftragsflut noch so schnell liefern könnten
  • ein deutsches AKW ist immer noch sicherer, als ein Schrottreaktor - womöglich noch dazu russischer Bauart - direkt hinter der Grenze
  • die beste 'Energiequelle' wäre das Energiesparen (man könnte mindestens 7 AKW's direkt abschalten) - nur redet darüber keiner, auch hier nicht.
    Da gab's vor einigen Jahren schon mal eine Quarks & Co Folge zu dem Thema, wo sie genau aufgelistet habe, wie man sofort auf alle 17 AKW's verzichten könnte - ich finde die nur leider nicht.
  • bezahlbar muss der Strom auch bleiben - grüner Strom hilft mir nix, wenn der einen Euro die KWh kostet

Ich bin mir sicher, dass ich gleich heftigen Widerspruch wegen zwei der Punkt ernten werde.....

Grüße

Jochen
 
Also die Zahlen um eine Windkraft-, oder Solaranlageanlage zu bauen (selbst ein Park mit mehreren) sind mit 2-3 Jahre etwas hochgegriffen ... meinste nicht auch?! :ugly:
 
für eine WKA ja, bei einer Solaranlage kommt's auf die Größe an.
Für ein 'normales' Kraftwerk sind zwei Jahre schon knapp, teilweise fünf realistisch.
 
Was bringt einen wenn man bei uns keine Reaktoren mehr hat und in Nachbarländern sie noch hat
bzw. sie bei uns abschaltet und in den Nachbarländern nicht
Was gibt das für einen SINN?

Hatte ich doch schon mal gesagt, man setzt ein Zeichen, dass eins der führenden Industrienationen der Erde völlig ohne atomare Energiegewinnung eine hoch produktive und effiziente Industrie hat, darüber hinaus eben auch noch Technologieführer in Sachen regenerative Energien ist.
Allein das würde dafür Sorgen, dass viele Länder dem nacheifern würden.

Man müsste Blitze einfangen können was leider nicht geht

Kann man, bringt aber nichts, weil du Energie nur begrenzt speicher kannst.
 
Warum ist Energie sparen unnötig? :what:
Wenn die Familie im Wohnzimmer hockt, muss doch nicht in jedem Zimmer Licht eingeschaltet sein und drei Computer laufen.
 
Wenn der Strom aus regenerativen Quellen kommt, spielt das doch keine Rolle mehr. Davon gibt's ja dann unendlich. (Und daher sollte er auch eigentlich fast kostenlos sein.)
 
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