Appellieren an den Endverbraucher der falsche Weg ?

Ok, danke.
Weist du was lustig ist? Er hat im Interview mit der Vegan Website halt die Hälfte weggelassen...
Das eine wäre, wie Du es meinst, Allgemeinwissen und was Dr. Graf persönlich favorisiert und praktiziert, das Andere ist der von ihm favorisierte Ansatz der pflanzlichen Vollwertkost. Was allein diese nach seinem Konzept bewirken kann, beschreibt er kurz auf dieser Internetseite: Willkommen - In 3 Wochen isst du gesund
Dort schreibt er nichts von Sport, sondern er setzt erst einmal auf eine Ernährungsumstellung zu einer Ernährungsweise hin, die beobachtbare Verbesserungen bewirken kann. Es soll "einen niederschwelligen Weg zu gesunder und nachhaltiger Ernährung ermöglichen." Somit ist Deine Interpretation schon recht schräg. Er ist ja nicht der einzige, der so einen Ansatz vertritt und dabei Erfolge beobachtet. Es gibt da auch andere, wie bspw. Dr. Caldwell Esselstyn, der zusammen mit Dr. Campbell durch die sogenannte China Study recht bekannt wurde. Hier wurde ja bereits geäußert, dass ausgewogene Ernährung wichtig sei. In diese Richtung gehend sehe ich auch solchen Ansatz, der allerdings dadurch hervorsticht, dass entlang der Begründungen jener Vegane-Vollwertkost-Vertreter*innen Tierprodukte und verarbeitete Produkte weggelassen werden.
Nein ich bin Vegetarier, weil ich die meisten Milchersatzprodukte durch eine Kreuzallergie nicht vertrage. (und weil ich Reismilch, die ich vertrage, ekelhaft finde)
Ah, ok. Wobei Du dennoch die Position des Veganismus vertrittst?
Zum Glück habe ich keine Lebensmittel-Allergie noch eine Lactose-Unverträglichkeit.
Auf Milchprodukte will ich nicht verzichten.
Ich habe mal Sojamilch probiert die schmeckte mir nicht.
Mandelmilch war aber ok.
Wobei es ja in diversen Super-/Drogeriemärkten eine große, wachsende Auswahl gibt: verschiedene Hersteller und verschiedene Zusammensetzungen. Hafermilch ist seit einer Weile recht populär. Es gibt auch eine Barrista-Variante, die zum Kaffee empfohlen wird ...

Genau da liegt ja der Hund begraben. Es ist immernoch weithin umstritten, insbesondere bei Schwangeren, Babies (Klein)Kindern und Jugendlichen.
Gerade dieses auf Teufel komm' raus ist eigentlich sowas von schwachsinnig, Hauptsache Vegan, trotz aller verbunden Risiken und Fallstricken.
Mal ganz ehrlich: Meinen Kindern, sollte ich mal welche haben, werde ich garantiert keine vegane oder auch vegetarische Ernährung antun...
Wie gesagt, ist mein Ansatz der, um mal den von dir verlinkten Artikel zu bemühen, sich für eine Aufklärung einzusetzen, damit auch das zehnte von zehn vegan ernährten Kindern gesund aufwachsen kann. Also die Elternteile unterstützen, die sich für eine vegane Ernährung entscheiden. Es geht also weniger um die Elternteile, die nicht vegan leben wollen.

Haushunde und -Katzen stammen von wildlebenden Tieren ab und die haben auch alles gefressen, vorwiegend aber Fleisch. So ist auch deren Darmlänge und eigentlich auch das gesamte Verdauungssystem ausgelegt. Es gibt sehr viele, pflanzliche Nahrungsquellen die für Hunde giftig oder unverdaulich sind, die wir Menschen problemlos essen können. Das ist wieder pure Selbstgerechtigkeit einiger.
Du magst das als selbstgerecht sehen. Für andere ist es naheliegend, entsprechend ihrer Überzeugung ihr Handeln zu reflektieren und anzupassen. In Bezug auf Tierhaltung stellt sich aus Sicht des Veganismus eben das Problem, dass Rinder, Hühner, Schweine u.ä. für die eigene Katze/Hund getötet werden, also Tierleben gegeneinander aufgewogen werden. Da ist es doch eine gute Sache, sich darüber zu informieren, ob und wie eine vegane Ernährung der eigenen Tiere möglich ist, um nicht für noch mehr Tierleid zu sorgen. Und um andererseits zu vermeiden, was Du schreibst, dass eigene Tiere ungeeignete und giftige Nahrung vorgesetzt wird. Weiter hier zu vertiefen, wäre wohl eine noch größere Entfernung vom eigentlichen Thema ...

Natürlich erkrankt nicht automatisch jeder Veganer an Osteoporose oder ähnlichem. Nur das Risiko für solche Krankheiten ist höher.
Hierfür gibt es auch gegenteilige Hinweise von Ernährungswissenschaftler*innen, wonach die Knochengesundheit aufgrund veganer Ernährung kein Problem darstellt. Hier gibt es Hinweise darauf, worauf zu achten ist: https://www.theveganrd.com/vegan-nu...imers/protecting-bone-health-on-a-vegan-diet/

Das ist schlicht blanke Pauschalverurteilung ohne genauer Kenntnis von der Branche zu haben.
Nicht überall herrschen Zustände wie bei der Massentierhaltung.
Das will ich damit auch nicht sagen. Aus Tierrechtlicher Sicht ist das vorherrschende Mensch-Tierverhältnis problematisch. Dass Tiere vorherrschend als Waren und Eigentum gelten, macht es schwierig/unmöglich, ihr Interesse auf Leben zu wahren und ihre Wesenseigenschaften wie Schmerzempfinden zu berücksichtigen. Entlang vorherrschender Perspektive des Menschen, gelten Tiere als Ressource. Die Nutzung der Tiere geschieht unter kapitalistischen Vorzeichen. Das betrifft auch Bio-Tierproduktion. Auch diese muss im System konkurrenzfähig sein, was "Tierschutzbestrebungen" entgegenläuft. Etwas anderes mag Tierhaltung zur Landschaftspflege sein. Daran habe ich nicht gedacht. Hierbei wäre dann zu diskutieren, ob diese Ausbeutung ist. Aber das wäre dann wieder ein anderes Thema ...

Und ich auch keine Kleinbauern und nicht jeden Nutztierhalter pauschal verurteile, ohne dessen Lebensumstände zu kennen.
Sicher, Blindenhundhaltung oder Lawinenhundhaltung, sowie Tierhaltung von Nomad*innen sind anders zu diskutieren als Nutztierhaltung in einer komplexen arbeitsteiligen, technologisch breit und weit entwickelten Gesellschaft aufgrund Geschmacksgründen. Thema des Threads ist ja, ob Appellieren an den Endverbraucher*innen der falsche Weg sei. Insofern geht es hier um Tierproduktion bzw. Tierproduktkonsum, was ich entsprechend im Hinterkopf gehabt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich ist eine ausgewogene Ernährung die, womit man durch die Aufnahme von Nahrung, alle wichtigen Nährstoffe zu sich aufnimmt und abdeckt.
Und vegan ist das ja scheinbar nur mit Zusatzprodukten - und Chemiepanschereien möglich.
Gerade für Säuglinge und kleine Kinder sehr ungeeignet.

Zumindest für Erwachsene ist es auch ohne chemische Zusätze möglich. Aber es bleibt dann halt deutlich weniger Flexibilität im Speiseplan für andere Ansprüche oder Fehler in der Planung und die überwältigende Mehrheit der Durchschnittsernährung ist überhaupt nicht geplant. Während man bei einer omnivoren Ernährung mit "Iss, nach was dein Körper verlangt, aber von Salz (exkl. salzige Snacks)/Zucker/Fett jeweils nur ein Drittel" schon ziemlich weit kommt, ist die Aufnahme aller wichtigen Nährstoffe auf veganem Wege etwas (Sport und Flüssigkeitsaufnahme in empfohlenem Maße vorausgesetzt, sonst vielleicht eher ein Fünftel probieren), das durchgerechnet werden muss. (Das gilt prinzipiell übrigens auch bei Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln, wenn auch in Gegenrichtung: Da die oft als Kombipräparate verkauft werden, kann der Ausgleich eines bekannten Mangelpunktes veganer Ernährung auch zu einer Überdosis bei einem anderen Nährstoff führen, der mehr als ausreichend in der Nahrung und zusätzlich noch konzetriert im Ernährungsmittel vorhanden ist. Da muss man also sorgfältig planen. Oder so, wie die meisten Selbstoptimierer in meinem Umfeld, regelmäßig Blutuntersuchungen machen lassen, bis man sich im Trial & Error Verfahren eingependelt hast. Ist halt ein Problem, wenn man kein 365 Tage konstantes Verhalten hat...)


Dann argumentierst Du noch häufiger gegen Armut? Denn die ist wohl die weitverbreiteste Ursache für Mangelernährung.

Wenn mir jemand begegnen würde, der Armut als toll und gutes Konzept für jeden vom Embryo bis zum Greis propagiert, ärgumentiere ich dagegen, ja. Ist mit bislang aber noch nie begegnet im Gegensatz zu vorbehaltlosem Lob für Veganismus, weswegen ich ersteres nicht häufiger als letzteres relativieren kann.

Ich gab mit Absicht diese Quelle an, da für diese ihrerseits mit nachvollziehbaren, wissenschaftlichen Quellen gearbeitet wird und der Inhalt der Seiten von Ernährungswissenschaftler*innen eingepflegt wird.

Das ist wohl das Minimum für eine Quelle, kein besonderes Lob. Der Vorwurf des Cherrypicking besteht darin, dass nur einzelne, prinzipiell offen klingende Sätze zitiert wurden, nicht aber weitere, negative Fakten und Einschränkungen. Auf eine wissenschaftliche Untersuchung aufzubauen, die Risiken und Chancen beschreibt, aber nur die Chancen weiter zu thematisieren, ist nicht neutral.

Sicherlich könnte mensch so polemisch wie Du die Supplementierung kritisieren.

Polemisch? Ich habe nicht einmal ein wertendes Adjektiv zu Nahrungsergänzungsmitteln geschrieben, sondern nur darauf hingewiesen, dass mit Chemie alles möglich ist und dass eine Aussage, die die Möglichkeiten der Chemie ausdrücklich als Bedingung einschließt, nicht auf bio-öko-naturnah-roh-und-frisch-Diäten anwendbar ist, die häufig mit Veganismus assoziiert werden.

...Um so besser ist es doch, dass je weiter die Zeit voranschreitet, Menschen nun sich über ihre Ernährungsbedarfe besser informieren können. ... Veganismus ist für viele vegane Elternteile eine bewusste Lebensentscheidung, die sie auch bezüglich Kinder wollen und meiner Ansicht nach bzw. des Wissenstandes von Ernährungswissenschaftler*innen nach auch umsetzen können.

Eine sauber von informierten Leuten geplante Ernährung ist immer eine gute Idee, vollkommen egal ob vegan, vegetarisch oder omnivor. Aber wie du selbst schon mehrfach hier gepostet hast, sind ettliche Aspekte rund um Veganismus in Wachstumsphasen "kontrovers" oder weniger euphemistisch formuliert: Mindestens die Hälfte der Ernährungswissenschaftler erzählt Bullshit. Hier reicht es nicht mehr, ein paar Webseiten oder 1-2 [von Veganern] empfohlene Bücher zu lesen, um informiert zu sein, wenn selbst hauptberuflich damit beschäftigte Experten zu keinem klaren Schluss kommen. Da ist sehr viel Planung, sorgfältige Beobachtung und tiefgehendes Wissen über die zugrunde liegenden Mechanismen nötig, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Und bei einem Kleinkind kannst du auch nicht die Blutwerte heranziehen, denn dessen Entwicklung läuft zu schnell, um über Anpassungen alle paar Monate zu reagieren.

Ich werde, eben aufgrund der mangelhaften Informationslage, nicht behaupten, dass eine saubere vegane Ernährung für diesen Lebensabschnitt unmöglich ist, aber sie ist definitiv sehr schwierig. Und während ich die zustimme, dass die meisten Veganer (im Gegensatz zu vielen Vegetarieren) eine sehr bewusste Entscheidung zu dieser Ernährung treffen, endet es zumindest bei den Beispielen in meiner Umgebung ganz schnell bei der bewussten Information über die wissenschaftlichen Hintergründe. Kann ich verstehen, Physiologie mochte ich auch nie sonderlich und würde mich da privat nicht jahrelang einlesen wollen, aber in dem Moment, wo die Ernährung jemand anderen geplant werden soll, wird es schwierig. Das würde ich zumindest den Veganern in meinem privaten Umfeld ganz klar nicht zutrauen. (Exemplar 1: "voll gesund" => ernährt sich primär von Huel, Ernährungswissen beschränkt sich auf die Mischanleitung...; Exemplar 2: "wegen Tierschutz" => "super informiert" über diverse Webseiten, die unter anderem auch regelmäßiges Trinken von Chlorit-Lösung empfehlen, rät anderen Leuten ungefragt auf keinen Fall vorverarbeitete Lebensmittel zu kaufen, weil nur frisch zubereitetes vor Corona schützt...)

Deswegen auch die meine Reaktion auf deine Aussagen, nicht auf deine Person: Es mag sein, dass es Leute gibt, die ein Kind komplett vegan hochgepäpelt bekommen. Aber es kann definitiv nicht jeder und vermutlich weit weniger als die Hälfte, die deine sehr positiv formulierten Posts lesen, aber in der Mehrheit der Fälle hoffentlich nicht befolgen.

Dass kein Dünger verwendet würde, ist falsch. Neben der Verwendung von mineralischem Dünger. ist der Ansatz der bioveganen Landwirtschaft ein anderer. Da geht es um den Aufbau von Humus. Näheres dazu kannst Du bspw. hier finden:
Veganer OEkolandbau – wie geht das denn?
oder da:
Articles and information sheets (mainly about growing) – Vegan Organic Network

Wenn man Regenwürmer, Insekten und weitere unverzichtbare ""Mikroorganismen"" bei der Kompost- und Humusbildung als Pflanzen deklariert, mag das vegan sein, aber bei Algenimporten aus Frankreich (garantiert nicht von tierischem Aufwuchs befreit?) kann von "bioZYKLISCH" garantiert nicht mehr die Rede sein. :ugly:
Humus-Aufbau involviert in aller Regel Tiere und er ist kein Gegenstück zu Düngung, sondern ein Prozess, der unter anderem auf Düngung (bzw. auf die Einbringung von mehr Nährstoffen als entnommen werden) aufbaut.

Was die Einschätzung angeht, dass eine Gesellschaft im großen Rahmen nicht zu ernähren wäre, wäre ich vorsichtig. Ein Beispiel: Einem Permakulturhof wurde gar von (französichen) nationalen Landwirtschaftsinstitut bescheinigt, dass es einen höheren Ertrag (!) erzeugt als sogenannte konventionelle Landwirtschaft(!). Siehe kurze 3Sat-Sendung h i e r.

Interesssant :) . Allerdings verzichten die eben nicht auf die Vorteile einer Kreislaufwirtschaft mit Tierbeteiligung (in Anbetracht der durchs Bild laufenden Nackensteaks sind sie nicht einmal vegetarisch) und der Mehrertrag wird ausdrücklich auf die viele Handarbeit zurückgeführt, die ganz neue Möglichkeiten bei Synergie und Flächennutzung schafft. Das entspricht (ebenso wie die praktisch 100% Einsparungen bei Chemie) durchaus bestehendem Wissen (auch wenn ich instinktiv die Möglichkeiten viel niedriger eingeschätzt hätte. Vielleicht hilft die im Beispiel offensichtlich sehr gute Wasserversorgung in Kombination mit französischer Sonne), lässt sich aber leider nicht übertragen: Im Beitrag werden Eingangs 1400 m² erwähnt, zum Ende hin 15 Angestellte. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass letztere bei so einem idealistischen Gartenbauprojekt eher ein paar Stunden am Wochenende oder nach Feierabend machen, aber selbst wenn man es auf die Eigentümer als zwei Vollzeitkräfte herunterbricht, ergeben sich, hochgerechnet auf 181651656000 m² landwirtschaftliche Fläche Deutschlands, rund 260 Millionen Arbeiter. (Also rund 259 Millionen mehr, als heute beschäftigt werden)
Das ist also nicht die Form von Bio-Landwirtschaft, die ich mit "anders wäre möglich, wenn auch nicht einfach" meine. Das ist eine traumhafte Symbiose mit der Natur, die (leider) praktisch unmöglich ist ;) . Selbst die DDR hatte zum Schluss nur noch 11% Beschäftigte in der Agrarindustrie, mehr als 5%/2 Millionen werden wir uns volkswirtschaftlich kaum leisten können, weil dann einfach Arbeitskräfte an anderer Stelle fehlen und man kann auch keinen 80 jährigen übers Feld kriechen lassen. Das heißt die auch die künftige Ernährung Deutschlands muss maschinell erfolgen, aus dem französischem Beispiel kann bestenfalls eine feinere Verpflechtung verschiedener Pflanzensorten übernommen werden. (Wobei zu prüfen wäre, in weit die Synergieeffekte gerade in der Schädlingsvermeidung bei Geräte-breiten Pflanzstreifen noch zum tragen kommen und wie stark der Arbeitsaufwand bei auch ökologisch begrenzten Streifenlängen ansteigt.)


Da ist mein Wissen nicht so groß, ehrlich gesagt. Bei Hunden soll das recht gut gehen, bzgl. Katzen habe ich von veganen (angehenden) Veterinär*innen gehört, dass dies nicht zu empfehlen ist. Das Dilemma ist aus veganer Sicht, Tiere anhand des Tötenlassen von anderen Tieren zu ernähren. Folglich ist zumindest u.a. aus diesem Grund eine Zucht abzulehnen. Mh, schwieriges Thema.

Canis lupus ernährt sich in eigenen Regionen der Welt bereitwillig über mehrere Wochen vegan. Obst schmeckt und rennt nicht weg. Nimmt man die menschlichen Möglichkeiten zur Aufbereitung und Aufschließung von Nahrung hinzu, sollte die eine pflanzliche Grundlage keine Probleme bereiten. Auch gibt es meines Wissens nach keine Stoffe, die überhaupt nicht aus pflanzlicher Kost gewonnen und nicht vom Körper selbst produziert werden können. Von daher sollte Hunde prinzipiell vegan ernährt werden können, es wird aber mehr Aufbereitung und/oder Ergänzungsmittel als bei Menschen brauchen, weil die Verdauung primär an fleischliche Kost angepasst ist und somit die Aufnahmeraten für viele Nährstoffe deren Gehalt entsprechen. Einfach nur Pflanzen in den Napf zu schütten dürfte bei Bello entweder zu Mangelerscheinungen oder zu Durchfall führen, weil er zum Ausgleich des Mangels einfach viel größere Mengen zu siche nehmen müsste. Mit Ergänzungsmitteln sehe ich die größten Probleme aber bei der Kalorienbilanz und der Zahnhygiene: Kaum reinigende Kauwirkung und viel mehr Kohlenhydrate.

Bei Katzen wird das schwieriger, deren Verdauung und Metabolismus sind meines Wissens nach wesentlich spezialisierter, sodass mehrere nicht-pflanzliche Aminosäuren essentiell sind. Kann man war, siehe mein letztes Post, mit genug Chemie kompensieren, aber da entfernt man sich doch sehr weit von der natürlichen Lebensweise und wenn man sich anguckt, wie groß die Streitereien schon bei der menschlichen Ernährung sind, dann brauch mir keiner zu erzählen, der Nahrungsbedarf von Haustieren währe hinreichend genau erforscht. (Das gilt dann erst recht für deren Wachstumsphasen.)

Ich verstehe aber auch ehrlich gesagt das Problem nicht: Wer Tiere liebt, hält sich in 90% der Fälle keine zu seiner Belustigung. Mit Ausnahme von den wenigen Leuten, deren Grundstück und/oder Lebenswandel wirklich gute Haltungsbedingungen ermöglicht und die Tierheim-Tieren annehmen, ist "kein Tier" immer noch die tiefreundlichste Lösung. Und für besagte 10% Ausnahmen ist eine zumindest teilweise tierische Fütterung unter heutigen Bedingungen überhaupt kein Problem, denn es gibt Teile von Rind und Schwein, die der typische Deutsche sowieso nicht auf seinem Teller haben will. Ehe man die zu Fleischkohle verarbeitet (und dann für Filtierung veganer Getränke nutzt :ugly:), kann man auch Tierfutter draus machen. Das Angebot übersteigt den Bedarf meines Wissens nach bei weitem und wie ich die Deutschen kenne, wird das auch noch lange so bleiben.

Tja, Doppelmoral soll ab und an vorkommen. Sie soll auch auf Omnivore zutreffen - wenn sie zum Beispiel meinen, sie wären eigentlich Tierfreund*innen und sie ihren Hund unter dem Tisch stehend streicheln und beherzt mit dem Messer das Schnitzel zerteilen, das vor ihnen auf dem Teller, der wiederum auf dem Tisch liegt.

Das Schnitzel zu streicheln und dem Hund das Messer reinzusrammen wäre definitiv unfreundlicher :) .
Allerdings finde ich es auch immer wieder merkwürdig, wie sehr sich viele Deutsche, mit dem Mund voll Grillwurst, darüber aufregen können, wenn in China Hunde oder Katzen geschlachtet werden. Denn da sprechen dann nicht diejenigen, die sich der trophischen Konsequenzen der systematischen Nutzung von Raubtieren bewusst sind (was dann ggf. noch mit einem Schwertfischsteak für diejenigen, die keine Lust auf Nacken haben, unterstrichen wird), sondern Leute, für die es aus irgendwelchen (aber keinen geschmacklichen oder ökologischen) Gründen einen gigantischen Unterschied macht, welcher Art der Hals umgedreht wird.
 
Ok, danke.

Das eine wäre, wie Du es meinst, Allgemeinwissen und was Dr. Graf persönlich favorisiert und praktiziert, das Andere ist der von ihm favorisierte Ansatz der pflanzlichen Vollwertkost. Was allein diese nach seinem Konzept bewirken kann, beschreibt er kurz auf dieser Internetseite: Willkommen - In 3 Wochen isst du gesund
Dort schreibt er nichts von Sport, sondern er setzt erst einmal auf eine Ernährungsumstellung zu einer Ernährungsweise hin, die beobachtbare Verbesserungen bewirken kann. Es soll "einen niederschwelligen Weg zu gesunder und nachhaltiger Ernährung ermöglichen." Somit ist Deine Interpretation schon recht schräg. Er ist ja nicht der einzige, der so einen Ansatz vertritt und dabei Erfolge beobachtet. Es gibt da auch andere, wie bspw. Dr. Caldwell Esselstyn, der zusammen mit Dr. Campbell durch die sogenannte China Study recht bekannt wurde. Hier wurde ja bereits geäußert, dass ausgewogene Ernährung wichtig sei. In diese Richtung gehend sehe ich auch solchen Ansatz, der allerdings dadurch hervorsticht, dass entlang der Begründungen jener Vegane-Vollwertkost-Vertreter*innen Tierprodukte und verarbeitete Produkte weggelassen werden.

Meine Interpretation ist leider überhaupt nicht schräg.
Der gute Dr. spricht davon Herzleiden mit Ernährungsumstellung kurieren zu wollen (bis hin zur Medikamentenfreiheit!), hat aber weder die entsprechende Ausbildung (Facharzt Kardiologie?), noch die Diagnosemethoden sofern man seiner Homepage glauben darf. Sono, Stressecho, Kardio CT / MRT - selbst wenn, er könnte es nicht befunden. Woher ich das weiß? Weil meine Frau Fachärztin der Kardiologie ist. In dem von Ihm gegebenen Interview wird aufgrund der Antworten suggeriert, dass alleine die Umstellung der Ernährung auf Vegan massiv Probleme mit dem Herzen lindern könnte. Dass ist so schwammig wie falsch wie nur möglich. Es gibt sehr viele verschiedene Herzleiden, die allermeisten kann der gute Dr. weder diagnostizieren, noch therapieren und diejenigen die z.b. eingeschränkte Herzpumpfunktion aufgrund von massivem Übergewicht haben mit einer Diät und Bewegung Linderung zu verschaffen hat 0,0% mit veganer Ernährung zu tun, sondern einfach nur mit einem generellen Lebenswandel. Der kann gerne in Richtung vegan ausfallen, muss er aber nicht um erfolgreich zu sein.

Vegane Ernährung ist ja schon alleine deshalb "gesund" weil diejenigen Quellen die für Probleme bei übermäßigem Konsum sorgen erst garnicht angezapft werden. Zuviel rotes Fleisch ist schädlich. Bei Veganern kein Problem, weil überhaupt kein Fleisch.
Wer jetzt aber Fleisch isst, aber den Konsum von rotem Fleisch deutlich reduziert, der ernährt sich auch schon gesünder und kann den Effekt erreichen, dass seine Leiden gelindert werden. Mir gefällt das framing des Interviews nicht. Wer das liest könnte der Meinung sein, mit einer Ernährungsumstellung in 3 Wochen auf vegan könnte man Krankheiten einfach so bekämpfen. Das hat was vom Glauben an Globuli, aber der Herr Dr. verschweigt eben das Kernkonzept seiner Praxis im Interview.

Sportmedizin
Sport und Bewegung als gesundheitsfördernde Maßnahme sind Mittelpunkt unserer Bemühungen. Wir stehen Ihnen auch für sportmedizinische Atteste und Tauglichkeitsuntersuchungen zur Verfügung.
Leistungen - Dr. Hannes Graf

Und da muss ich halt sagen, er hat einfach den wichtigsten Teil weggelassen. Denn mit fdh und beweg dich mehr können, unabhängig von der Art der Ernährung, grundsätzlich Leiden wie Diabetes und gewisse Probleme mit dem Herz erfolgreich gemildert werden. Nur kann man das halt auf ner Veganerwebsite so nicht sagen.

Ich hab absolut nichts gegen Veganer, deren Art zu leben, oder sonstwas. Aber mich regen solche Dinge extrem auf weil man doch gerade heute immer wieder sehen kann wohin das führt. Dank selektiver Wahrnehmung kommen Klaus und Gudrun auf so eine Website und denken sich auf einmal die Lösung aller Probleme zu kennen. Ja wow, es gibt jetzt echt einen Dr. der eine vegane Website hat. Das ist schön und seine Bemühungen anderen diese Lebensweise näher zu bringen ist aller Ehren wert (das meine ich ohne Spott). Nur bitte, im Sinne aller Patienten, gerade bei medizinischen Themen sollte man die ideologische Scheuklappe außen vor lassen und allen reinen Wein einschenken. Das ist am Ende genauso dumm wie übergewichtigen Menschen einfach zu raten joggen zu gehen. 2 kaputte Knie und vollkommen demotiviert später haben die dann keinen Bock mehr auf Sport und einen Lebenswandel.
 
Wenn man WIRKLICH was ändern wollte, dann nimmt man 10-20 Millionen € in die Hand, macht ein Forschungsprojekt mit Larven, Insekten, was halt kreucht und fleucht und schaut, was man hier effizient züchten kann.
Gab es vor einiger Zeit auch im Deutschlandfunk was drüber:
Deutschlandfunk: Zukunft der Ernaehrung - Mehlwuermer, Algen und regionale Alternativprodukte (Archiv)
Deutschlandfunk: Insekten als Lebensmittel - Im Landeanflug auf den EU-Markt (Archiv)
 
Nun hat auch Sachsen Tiertransporte ins nicht EU-Ausland verboten. Tierschutz: Mehrere Laender stoppen Langzeittransporte | tagesschau.de
Angeblich nach ARD-Medienberichten vom Montag.
Doku: Reportage & Dokumentation: Tiertransporte gnadenlos (ab 12 Jahren) - Viehhandel ohne Grenzen | ARD Mediathek
Bericht: Tiertransporte: Eine Qual - mit amtlicher Genehmigung | tagesschau.de

Allerdings hat ZDF 37° schon 2017 berichtet und auch immer wieder aufgedeckt, das sich nichts geändert hat in den folgenden Jahren.
Geheimsache Tiertransporte - Wenn Gesetze nicht schuetzen (2017) - ZDFmediathek
Tiertransporte - ein Jahr danach (2018) - ZDFmediathek
Tiertransport grenzenlos (2020) - ZDFmediathek

https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/tiertransporte-109.html schrieb:
2015 hatte der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die tierschutzrechtlichen Vorgaben der EU zum Tiertransport bis zum Bestimmungsort einzuhalten sind - auch wenn dieser in einem Drittstaat liegt.



https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-geheimsache-tiertransporte-100.html schrieb:
Manfred Karremann über den Film:

Ein Thema seit 1989
„Der Schrei aus dem Schlachthof“ hieß mein erster Film 1989. Bei den Dreharbeiten habe ich gesehen, wie elend Rinder und Schweine nach einem Transport gerade mal durch Deutschland auf Schlachthöfen angekommen sind. Das war der Anlass, sich auch einmal die internationalen Tiertransporte näher anzusehen.

Viele Filme sind in der Folge entstanden. Sie muten an wie einer, denn manche Bilder gleichen sich auf erschreckende Weise: „Dann kommt sicher wieder das Bild von der hängenden Kuh, das schon fünfzehn Jahre alt ist“, sagte mir kürzlich ein Exporteur im Gespräch über den aktuellen Film. Tatsächlich aber waren es aber viele verschiedene Schiffe und jedes Mal andere Rinder, die an Seilwinden und Kränen von Schiffen entladen wurden.

Die scheinbar immer gleichen Bilder machen mutlos - doch: Es hat sich auch ständig und vieles verbessert im Tiertransport. Bei Rindern und Schafen, aber auch bei internationalen Pferdetransporten, nur zum Beispiel. Der aktuelle Film beschäftigt sich mit der Frage: Was erwartet Tiere, wenn sie erst einmal Deutschland oder die EU verlassen haben?


Müssen die Transporte sein?
Gesetze sollen Tiere bis ans Ziel schützen. Doch das funktioniert allenfalls bei teuren Zuchttieren. Was die sogenannten „Schlacht“-Tiere betrifft, darf man letztlich auch die Grundfrage nicht vergessen: Ist es überhaupt notwendig und ethisch vertretbar, Tiere aus Europa und bis aus Südamerika zu transportieren, nur um sie am Ziel zu schlachten? Oft auf eine Art, deren Grausamkeit jede Vorstellung sprengt?

Es ehrt das ZDF als öffentlich-rechtliche Anstalt, dass man dort solchen Bildern, die das Gegenteil von Unterhaltung sind, Raum bietet. Denn natürlich ist man sich dabei bewusst, dass viele Menschen sich einen solchen Film nicht am späten Abend zumuten möchten. Die meisten Menschen sehen sich eine solche Sendung zu einer anderen Zeit, die ihnen dafür geeignet scheint, im Internet an.

Das sagen die Zuschauerquoten, und das beweist auch das Internet: Die letzte Sendung „Unser täglich Tier“ hat im Internet alle Rekorde gebrochen. Das zeigt ein erfreulich großes Interesse am Schicksal unserer Mitgeschöpfe. Quotenhits sind kritische Filme über Tierschutz in Zeiten des Internet nicht - aber genau hier erfüllt das öffentlich-rechtliche Fernsehen seine Aufgabe, einen Sendeplatz als Initialzündung auch für Diskussionen in Facebook & Co. zu bieten.

Ich bedanke mich bei allen Menschen, die sich mit dem oft unerfreulichen Thema Tierschutz auseinandersetzen. Nur dadurch, dass wir die Tiere eben nicht alleine lassen, wird am Ende alles besser.

https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/unser-taeglich-tier-huehnchen-massenproduktion-in-100.html schrieb:
Wie gehen wir mit Tieren um?
Der vielzitierte "Verbraucher" kann und wird das nicht alles ändern, sondern vor allem der Gesetzgeber ist gefordert, und die Behörden, die das Tierschutzgesetz vollziehen. So, wie beim Verbot der Käfighaltung eben auch, oder beim Stopp der Subventionen für Schlachttierexporte aus der EU. Der aktuelle Film stellt ein System im Umgang mit Tieren an sich infrage. Wie die Qualzuchten bei Hähnchen, oder die Haltung bei Puten. So kann es nicht weitergehen, glaube ich, so dürfen wir einfach nicht mit Tieren umgehen.

Im Tierschutz gibt es immer eine Kette von Verantwortlichkeiten. Den Gesetzgeber, den, der etwas produziert, den Handel, der entscheidet, was angeboten wird, und schließlich den oder die, die kaufen. Das sind wir. Am Ende der Kette - und zugleich am wichtigsten. Wir entscheiden, welche und wie viele Tiere wir kaufen und essen. Und ob wir sie überhaupt essen möchten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde auch das Tiertransporte ins Ausland unbedingt gestoppt werden müssen.
Die sollen die Tiere in den eigenen Ländern schlachten.
 
Das ist egal. Dann sollen sie eben weniger Fleisch essen. Ist für alle besser.

Dann steigt aber auch die Nachfrage an Getreideprodukten, die werden dann auch teurer.
Zudem haben da die Arbeiter auch oft sehr schlechte Arbeitsbedingungen, was nicht gerade toll ist, nicht nur bei Fleischbetrieben.
 
Dann steigt aber auch die Nachfrage an Getreideprodukten, die werden dann auch teurer.
Muss nicht so sein. Immerhin wird dann weniger für Tierfutter verwendet und man hat dann mehr Ressourcen. Auch was Nutzflächen angeht.

Zudem haben da die Arbeiter auch oft sehr schlechte Arbeitsbedingungen, was nicht gerade toll ist, nicht nur bei Fleischbetrieben.
Dann müssen die verbessert werden.
 
Muss nicht so sein. Immerhin wird dann weniger für Tierfutter verwendet und man hat dann mehr Ressourcen. Auch was Nutzflächen angeht.


Dann müssen die verbessert werden.
Dann wird es hier zu teuer, dann wird nur noch importiert, was in der aktuellen Situation Engpässe wie beim Klopapier gegeben hätte.
 
Dir ist aber hoffentlich klar, dass das oft kein Speisegetreide ist.
Futtermais usw.

Ist eine Frage dessen, wofür man die Fläche nutzt.

Wobei das bei uns aufgrund der hohen Schwermetallgehalte nichtmal als Tierfutter verwendet werden darf, sondern direkt in die Biogasanlage geht.
Allerdings sind manche Bauern so dämlich und verteilen den Klärschlamm anschließend wieder auf dem Acker.
 
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Ist eine Frage dessen, wofür man die Fläche nutzt.

Wobei das bei uns aufgrund der hohen Schwermetallgehalte nichtmal als Tierfutter verwendet werden darf, sondern direkt in die Biogasanlage geht.
Allerdings sind manche Bauern so dämlich und verteilen den Klärschlamm anschließend wieder auf dem Acker.

Also. Wie wir alle wissen, ist die Landwirtschaft vom Wetter und vielen anderen Faktoren abhängig. Zu schreiben, es wird extra Getreide rein als Tierfutterbedarf angebaut wird, ist natürlich Quatsch. Ist natürlich beim Futtermais so, der fließt aber auch mit in die Fruchtfolge ein. Ob ein Getreide als Tierfutter gilt, entscheidet die Analyse im Labor bei Anlieferung zB beim Landhandel. Einfach mal hinfahren, zum Landhandel, und denen über die Schulter schauen. Da kannst du auch sehen, wie angepisst, einige Kollegen sind, wenn ihr Getreide nicht als Qualitätsgetreide qualifiziert und abgenommen wird.

Zum zweiten. Dem Grünland. Grünland umzubrechen, und daraus Ackerflächen zu machen hat der Gesetzgeber verboten. Da können wir Landwirte nichts für. Kommt hinzu das der allergrößte Teil von Grünlandflächen nicht als Ackernutzfläche geeignet ist. Erschwerte Bodenverhältnisse wie bspw Nässe oder Hang führen dazu, dass diese Flächen schlicht nicht bewirtschaftbar sind. Genau aus dem Grunde, haben zB wir, daheim, als einen Schwerpunkt die Mutterkuhhaltung, da wir diese Flächen so nutzen können. Sie sind einfach oftmals nicht befahrbar, nasser Marschboden. Eine leichtrahmige robuste Rinderrasse ist hier ideal.

Nächstes mal, mein lieber DKK007, frag einfach mal einen wirklichen Profi, dann kommt auch nicht so ein dümmlicher Quatsch raus. Dieses ständige rumhacken, von irgendwelchen Möchtegerns, auf uns Landwirte, es nervt einfach. Und Fachbücher wären manchmal auch nicht verkehrt.

Der Unterschied zwischen uns beiden ist, dass die Landwirtschaft mein Beruf ist, ich mach das jeden Tag, von klein auf. Und ich schau mir nebenher auch noch andere Betriebsschwerpunkte auf Fremdbetrieben an in meiner Freizeit, und klicke nicht im Internet rum, bin selber vor Ort. Selber den Hintern bewegen, und nicht labern.
 
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