Appellieren an den Endverbraucher der falsche Weg ?

Das möchte ich so nicht stehen lassen. Dafür hat unangemessene Ernährung schon zu oft irreparable Schäden bei Kindern angerichtet.
Dann argumentierst Du noch häufiger gegen Armut? Denn die ist wohl die weitverbreiteste Ursache für Mangelernährung. Bezüglich veganer Ernährung in Deutschland ist es ja so, dass diese von stetig mehr Menschen praktiziert wird und es dann wichtig ist, Zugang zu Informationen zu schaffen/haben. Vegane Ernährung soll eben nicht ein Projekt wohlhabender Akademiker*innen sein, wie mensch manchmal den Eindruck erhalten kann.
Bereits deine garantiert nicht omnivor-vorbelastete, sondern eher cherrypicking betreibende Quelle ...
Ich gab mit Absicht diese Quelle an, da für diese ihrerseits mit nachvollziehbaren, wissenschaftlichen Quellen gearbeitet wird und der Inhalt der Seiten von Ernährungswissenschaftler*innen eingepflegt wird. Die Zitate, die ich angab, stammen aus einer Einleitung (!) eines dortigen Artikels. Die Quellen sind ebenso angegeben (hier noch mal zur direkten Einsicht verklinkt) wie auch darauf aufbauende konkrete Informationen zu den Anforderungen zur veganer Ernährung während der Schwangerschaft und Kindheit. So Du Informationen auf deutsch vorziehst, kannst Du in die Infobroschüre der Veganen Gesellschaft reinlesen, die von einer Ernährungswissenschaftlerin zusammengestellt wurde
-> K L I C K. Das alles dient der schnellen Information. Klar sind Bücher da genauer, da kann mensch sich ja bei näheren Interesse reinlesen. Sicherlich könnte mensch so polemisch wie Du die Supplementierung kritisieren. Erwachsene Veganer*innen müssen allerdings bloß auf die Supplementierung von Vitamin B12 achten. Kann körperbedingt Vitamin B12-Mangel bei Menschen und eben nicht abhängig von der Ernährung vorkommen, kann unausgewogene Ernährung oder umweltbedingte Abhängigkeiten an sich (!) (eben nicht nur Veganer*innen!), wie Vitamin D-Mangel während den dunklen Jahreszeiten vorkommen und dann ist zu empfehlen, die Ernährung umzustellen oder eben Nährstoffe durch Supplemente zu ergänzen. Schwangeren Personen ist an sich (!) angeraten (also nicht nur Veganer*innen!), ihre Blutwerte checken zu lassen und ihre Ernährung anzupassen. Um so besser ist es doch, dass je weiter die Zeit voranschreitet, Menschen nun sich über ihre Ernährungsbedarfe besser informieren können. Denn, auch wenn mensch Zweifel hat (kann mensch diese durch sich belesen ja ausräumen ;)) oder bezüglich eigener Kinder es nicht tun würde, ist es doch eine gute Sache, dass Kinder gesund aufwachsen können, da sich u.a. um eine gute Ernährung gekümmert wurde. Veganismus ist für viele vegane Elternteile eine bewusste Lebensentscheidung, die sie auch bezüglich Kinder wollen und meiner Ansicht nach bzw. des Wissenstandes von Ernährungswissenschaftler*innen nach auch umsetzen können.

Schon rein Bio wird schwierig, auch wenn es in Kombination mit deutlich reduziertem Fleischkonsum und damit effizienterer Bodennutzung klappen könnte. Aber der Unterschied in der Wirkung zwischen künstlichem (konventionell) und tierischem Dünger (bio) ist auch relativ klein, verglichen mit dem Unterschied zwischen tierischem (bio) und gar keinem.
Dass kein Dünger verwendet würde, ist falsch. Neben der Verwendung von mineralischem Dünger. ist der Ansatz der bioveganen Landwirtschaft ein anderer. Da geht es um den Aufbau von Humus. Näheres dazu kannst Du bspw. hier finden:
Veganer OEkolandbau – wie geht das denn?
oder da:
https://veganorganic.net/articles/
Was die Einschätzung angeht, dass eine Gesellschaft im großen Rahmen nicht zu ernähren wäre, wäre ich vorsichtig. Ein Beispiel: Einem Permakulturhof wurde gar von (französichen) nationalen Landwirtschaftsinstitut bescheinigt, dass es einen höheren Ertrag (!) erzeugt als sogenannte konventionelle Landwirtschaft(!). Siehe kurze 3Sat-Sendung h i e r.

Eine Nische die von einer Nische gerade so erhalten wird.
Ausgangsbasis ist deine Annahme, dass durch Wegfall von Fleisch die Gastronomie verschwände. Was recht abwegig ist, wie ich andeutete. Aktuell werden vegane Supermärkte und Restaurants nicht mehrheitlich von Veganer*innen frequentiert. Zum einen gibt es nicht so viele Veganer*innen. Zum anderen gibt es recht viele Nichtveganer*innen, die sich für vegane Ernährung interessieren bzw. bei denen öfter veganes Essen/Produkte auf dem Teller landet.

Lustigerweise halten viele Veganer ~5 Jahre durch. Also echte, nicht solche: "Ich Esse keine Fleisch. Fisch und Geflügel sind kein Fleisch!"
Danach sind alle Reserven verbraucht die Leute Qusia tot.
Und delbst dann sind Die die ganze Zeit mit weltweit eingeflogenen Lebensmitteln und Ergänzungspillen am rumhampeln.
Dein Kommentar ist so stumpfsinnig provozierend, dass ich kaum motiviert bin darauf einzugehen. Schon wenn ich von mir und Freund*innen auszugehen beginne, ist das einfach nur Unsinn, was Du da zusammenschreibst. Ich lebe seit 11 Jahren vegan und kenne einige, die mindestens ebenso lange vegan leben. Veganismus, nach dessen Begründung/Definierung, gibt es übrigens seit 1944. Eine*r der Begründer*innen, Donald Watson, wurde 95 (!) Jahre alt ...

Vom Kalorienbedarf wäre pflanzlich besser. Mehr Kalorien pro Fläche.
Da wir aber immer mehr Menschen werden, klappt das irgendwie nicht.
Und das wir den Quark noch verschiffen müssen.
In der Tat ist vegane Ernährung effizienter. Menschliche Geburtenraten sinken zum einen und sind zum anderen von gesellschaftlichen Bedingungen abhängig, die veränderbar sind. Die Wirtschaftsweise ist heutzutage global. Nahrungsmittel, auch nicht vegane, müssen aber nicht zwingend global bezogen werden. Bio-Sojabohnen bspw., aus denen u.a. Sojamilch hergestellt wird, kommt mittlerweile zu einem großen Teil aus Europa. Mensch kann Nahrung von Solawi (mit Glück sogar biovegan), Hofläden, Wochenmärkte beziehen.

Diese ganzen einseitigen Ernährungsweisen, auch gewisse Diäten, davon halte ich gar nichts.
Von veganer Lebensweise auch nichts. Vegetarisch geht ja noch.
Am besten ist eine ausgewogene Ernährung und das heisst für mich von allen etwas.
Ich finde es mehr als unglücklich, dass Du vegane Ernährung in einer Reihe mit einem einseitigen Ernährungsweisen nennst. Vegane Ernährung einschließlich Vitamin B12-Supplementierung kann genauso ausgewogen sein, wie jede andere auch. Sie bietet zudem durchaus Vorteile:
veganhealth.org schrieb:
A vegan diet can provide many health benefits. Vegans have:

3/4–1/2 lower rates of high blood pressure (1, 2)
2/3 lower risk of type-2 diabetes (3)
15–20% lower risk of cancer (4, 5)
Significantly lower cholesterol levels (6)
Quelle: https://veganhealth.org/tips-for-new-vegans/
Hier gibt es ein interessantes Interview auf deutsch mit einem Allgemeinmediziner, der pflanzliche Vollwertkost empfiehlt und von seiner erfolgreichen Behandlung seiner Patient*innen mit chronischen Erkrankungen berichtet : -> K L I C K.
Es geht nicht um das Wohl des Menschen, sondern das Wohl der Tiere. Tiermord bleibt Tiermord.
Ich hoffe du fährst keine Auto oder Zug, dadurch würdest jährlich tausende Tiere ermorden.
Ich schätze, Seahawk meint diesen billigen Spruch ironisch, um gegen Veganer*innen zu sticheln ...
EDIT: Bezüglich Seahawks Aussage habe ich mich geirrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nö, meine ich nicht. Wenn man das Thema "fleischlos Leben" ernst nimmt, dann tut man das für die Tiere und nicht für eine bessere Ernährung von Menschen.
 
Nö, meine ich nicht. Wenn man das Thema "fleischlos Leben" ernst nimmt, dann tut man das für die Tiere und nicht für eine bessere Ernährung von Menschen.
Primär würde ich das auch ethischen Gründen machen.

Aber ich hatte es ja auch schon mal als Vegetarier probiert. Hatte ich hier geschrieben.
Leider nicht lange durchgehalten. Das war schon sehr hart.
Als reiner Veganer das wäre noch heftiger.
 
Nö, meine ich nicht. Wenn man das Thema "fleischlos Leben" ernst nimmt, dann tut man das für die Tiere und nicht für eine bessere Ernährung von Menschen.
Ah, ok. Dann lag ich falsch, sorry. Wenn ich Dich richtig verstand, bist Du aber kein*er Veganer*in, oder?
Deiner Begründung würde ich so nicht zustimmen. Neben der Tierethik gibt es ja weitere Motivationen, vegan zu werden - nämlich Bekämpfung aktueller Klimaerhitzung und Eingriffe in die Umwelt. Die Motivation lässt sich auch aus menschlicher Sicht herleiten, da auch der Mensch nur auf einem Planeten mit funktionierenden Ökosystemen leben kann. Es sollte also menschliches Interesse sein, seine Lebensgrundlagen zu erhalten. Hierfür ist vegane Ernährung eine einfache, effiziente Beitrag zur Abmilderung aktueller Bedrohung. Eine weitere Motivation ist die Gesundheit. Wie ich beispielhaft erwähnte, erzielt der Allgemeinmediziner Dr. Hannes Graf anhand seiner Behandlung, begleitete pflanzliche Vollwertkost, Erfolg insbesondere bei Herzkrankheiten. Veganismus hat zudem den Vorteil, dass so eine konsequentere respektvolle Haltung gegenüber Tieren möglich ist und zudem kein*e Mensch psychisch abstumpft aufgrund der Arbeit, der direkten Tötung von Tieren (bzw. Beteiligung daran) im Schlachthof. So gesehen ist es eine bessere Ernährung von Menschen.
 
Also entweder alle retten oder gar keinen?

Wer bestimmt denn was rettenswert ist und was nicht?
Wir Menschen?
Wenn wir das bestimmen, dann können wir gleich bestimmen, was sterben muss.
Achja, machen wir ja schon.

Aber mal im Ernst, wenn es um Pandas etc geht gibt es riesen Aufschreie.
Für irgendeinen Nacktmull in ner Höhle interessiert sich so gut wie keiner.
 
Aber mal im Ernst, wenn es um Pandas etc geht gibt es riesen Aufschreie.
Für irgendeinen Nacktmull in ner Höhle interessiert sich so gut wie keiner.
Ich interessiere mich für beide. Deswegen schrieb ich ja das unsere oberste Priorität sein muss soviel Arten wie möglich zu schützen.
Besonders dann, wenn wir für ihr Aussterben mit verantwortlich sind.

Und die Unterscheidungen "wichtig" und "unwichtig" oder "ökologisch nützlich" oder "weniger nützlich" wie z.B. beim Eisbären finde ich sehr problematisch.

Welchen Nutzen hat der Mensch denn für die Natur?
Der Mensch ist als letzte Spezies hier auf der Erde aufgetreten.
Was hat er Natur bisher gebracht? Nicht viel. Eher das Gegenteil. Er plündert sie und verschmutzt die Umwelt. Rottet Arten aus.

Also sollte man vorsichtig mit solchen Bewertungen sein.
 
Wer bestimmt denn was rettenswert ist und was nicht?
Wir Menschen?
Wenn wir das bestimmen, dann können wir gleich bestimmen, was sterben muss.
Achja, machen wir ja schon.

Natürlich ist das pervers, aber kann es die Lösung sein einfach nichts zu tun? Jedes erhaltene Leben mehr ist etwas gutes.
 
Das stimmt so nicht. Das wird in den Ernährungswissenschaften kontrovers diskutiert. Wenn Du nach Ernährungsempfehlungen suchst, kommt es darauf an, auf welche Quellen Du Dich beziehst. Die DGE bspw. ist da sehr konservativ. Es gibt allerdings ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse, die besagen, dass eine gut geplante vegane Ernährung gegenüber einer ausgewogenen omnivoren Ernährung GENAUSO empfehlenswert ist, wie bspw. hier nachzulesen ist:

Quelle: Pregnancy, Infants, and Children – Vegan Health
Sorry, aber deinen offenbar aus einseitigen Quellen stammenden "Erkenntnisse" kann ich kaum Glauben schenken:

ZEIT ONLINE | Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder imPUR-Abo. Sie haben die Wahl.

So gefaehrlich ist vegane Ernaehrung fuer Kinder - WELT

Baby lediglich vegan ernaehrt – Eltern verurteilt - WELT

Man kann inzwischen auch beobachten, dass Menschen, die als Kinder vegetarisch oder vegan ernährt wurden, häufig eine geringere Muskel- und Knochendichte aufweisen und im Durchschnitt kleiner sind. Kinder und Jugendliche kannst du nicht mit Erwachsenen gleichsetzen, die haben aufgrund des Wachstums einen ganz eigenen Nahrungsbedarf. Mediziner empfehlen eine vegane Ernährung für Kinder im allgemeinen nicht, daher kannst du auch schlecht behaupten, dass das so nicht einfach stimmt. Denen schenke ich da schon lieber glauben, als das, was auf einer Website offenbar von Veganern für Veganer steht.
Wie ruyven selbst auch schon ausgeführt hat, hat es schon viele Fälle von irreparablen Entwicklungsschäden bei Kindern aufgrund falscher Ernährung gegeben.
Es gibt auch Idioten, die ihre Hunde und/oder Katzen vegan ernähren. Bei solchen frage ich mich dann schon echt...:klatsch:

Proteinmangel durch vegane Ernährung ist ein Mythos. Pflanzliche Quellen geben genügend verschiedene Proteine her. Bspw. Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen) und Vollkorngetreide kombiniert, decken diverse Proteinbedarfe ab. Es gibt diverse Spitzensportler*innen die vegan leben und in ihrem Sport sehr erfolgreich sind. Siehe auch:
Vegane Sportler - Vegane Weltmeister & Spitzensportler (Update 2020)
Das stimmt so nicht. Siehe auch:
Protein Part 1—Basics – Vegan Health
Es gibt auch ganz andere Studien, die besagen, dass Veganer anfälliger für Osteoporose, Thrombose und Arteriosklerose sind; Der Mangel an Jod, Vitamin-B12 und Omega-3-Fettsäuren spielt hier eben eine Rolle. Da würde ich mich lieber vegetarisch ernähren. ;)

Diese extra Suppementierung ist das Problem. Man kann es dadurch vielleicht ausgleichen, aber der Mensch ist hierbei schlicht auf einfache Arten der Zufuhr ausgelegt.

Das stimmt. Sie werden auch für Kosmetika, Potenzmittel, Medikamente, Kleidung usw. getötet. Bei Wald/Landbesitzer*innen herrscht oftmals das Interesse vor, zu jagen. Um Tiere jagen zu können, wird durch Futtermittel im Winter versucht, die Tierzahl zu erhalten.
Ich bezog mich damit vorwiegend auf den deutschen Raum. Und meines Wissens werden hier keine Breitmaulnashörner wegen vermeintlicher Aphrodisiaka gejagt.^^
Desweiteren gäbe es mehr Raubtiere, die Rehe, Wildschweine etc. essen würden, wenn sie nicht bejagt würden oder die Landschaft nicht so zersiedelt werden würde.
Naja, also es sind auch in Deutschland immernoch viele Wildschweine mit Caesium belastet. Das stelle ich mir nicht so gesund vor, wenn das ein Wolfsrudel frisst.
Außerdem sind die Wölfe nicht dumm; bevor die sich mit einem ausgewachsenen Keiler anlegen, nehmen die doch lieber mit einer nahegelegenen Schafsherde vorlieb.
Interessanterweise machen u.a. Tierhalter*innen/ausbeuter*innen selbst Druck, bspw. Wölfe zu bejagen. Schließlich soll der Mensch die "Nutztiere" töten, nicht der Wolf. Die Tierhalter*innen wollen für ihren Lebensunterhalt sorgen.
Hab's korrigiert.
Und Schafshalter sind eher daran interessiert, ihre Wollquellen am Leben zu halten. Daher zählen die auch nicht so zu den Fans des Wolfs...
Wobei Du wohl nicht das geplante Züchten, Quälen und Töten von Rindern und Schweinen u.ä. mit dem "Zerdeppern" einer Mücke gleichsetzen willst, oder?
Och, mir geht's nur um die Doppelmoral, die so einige Veganer und Vegetarier haben. Bloß kein Fleisch, damit auch ja kein Tier umgebracht wird, aber wenn die Spinne überm Bett hängt, wird der Staubsauger rausgeholt.
Mir geht's da nur ums Prinzip. :D
 
Natürlich ist das pervers, aber kann es die Lösung sein einfach nichts zu tun? Jedes erhaltene Leben mehr ist etwas gutes.

Dagegen sag ich ja nix
Nur wird halt gerne für die Spezies getan, die wir als niedlich, wehrlos etc halten.
Das aber viele Ökosysteme ohne die "unsichtbaren" Tiere nicht funktionieren, wird oft verdrängt.
 
Eine weitere Motivation ist die Gesundheit. Wie ich beispielhaft erwähnte, erzielt der Allgemeinmediziner Dr. Hannes Graf anhand seiner Behandlung, begleitete pflanzliche Vollwertkost, Erfolg insbesondere bei Herzkrankheiten.

Weist du was lustig ist? Er hat im Interview mit der Vegan Website halt die Hälfte weggelassen...

Auf seiner Homepage:
Pflanzenbasierte Vollwertkost sowie moderates Kraft- und Ausdauertraining begleiten mich dabei beruflich wie auch privat. Dadurch ist es in vielen Fällen möglich, auf medikamentöse Therapie zu verzichten.

Ach was? Sport hilft bei Herzerkrankungen? Mein Gott, gebt dem Mann einen Nobelpreis...
Man muss nicht komplett auf vegane Ernährung gehen um Herzkrankheiten vorzubeugen, oder bei Beschwerden Besserung herbeizuführen. Sicher ist eine Ernährungsumstellung extrem hilfreich, vor allem wenn man viel Gewicht auf den Rippen hat, aber gerade Ausdauertraining ist Gold wert. Ist halt wieder ein Paradebeispiel für Meinungsbildung, denn in seinem Interview kommt es halt so rüber, als wäre ausschließlich die Ernährungsumstellung für den Erfolg bei den genannten Erkrankungen verantwortlich.
 
Sorry, aber deinen offenbar aus einseitigen Quellen stammenden "Erkenntnisse" kann ich kaum Glauben schenken:
Naja, schau Dir die Quellen und wer dort die Artikel schreibt eben an. Auch wenn Du sie aus deiner jetzigen Perspektive in Anführungszeichen setzet, sind das dort ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse aufbereitet von Ernährungswissenschaftler*innen. Eine Schwierigkeit mag derzeit sein, dass es derzeit widersprüchliche Aussagen gibt. Andererseits ist vegane Ernährung seit einer Weile ja recht präsent in der Gesellschaft, bzw. wird viel diskutiert, und so wird es da sicher noch weitere Untersuchungen geben und vegan lebende Ernährungswissenschaftler*innen geben, die mit Interesse und Motivation forschen und aufklären werden.
In dem von Dir verlinkten Zeitartikel steht auch:
ZEIT Online schrieb:
Was allerdings ebenfalls nicht unerwähnt bleiben darf: Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet lässt sich der Schluss ziehen, dass es durchaus möglich ist, sein Kind vegan zu ernähren. Schließlich haben sich neun von zehn der untersuchten Kinder normal entwickelt; zumindest was Gewicht und Körpergröße anbelangt. Laut Alexys Team kann eine vegane Ernährung bei Kleinkindern daher durchaus funktionieren – solange bestimmte Nahrungsergänzungsmittel hinzukommen. Diese seien "unabdingbar" und auf eine ausreichende Zufuhr von kritischen Nährstoffen, insbesondere Vitamin B12, sei zu achten, sagt Alexy.
Anderes schreibe ich ja auch nicht. Ich weise bzw. in den Quellen wird ja darauf hingewiesen, dass vegane Ernährung einschließlich Supplementierung auch für Schwangere und Kinder gut geeignet ist, wenn sie gut geplant ist. Wie ich zwischenzeitlich in einem anderen Kommentar schrieb, ist es eben wichtig, die richtigen Informationen an die Hand zu geben, damit Kinder gesund aufwachsen können. Dass nicht nur eine schlecht geplante vegane Ernährung problematisch ist, wird im Artikel ja auch erkannt und auf sehr hohes Gewicht hingewiesen. Nicht erwähnt wird leider Unterernährung. Am Ende heißt es dann:
ebenda schrieb:
Ganz egal, für welche Ernährungsweise sich die Eltern zum Wohl ihres Kindes entscheiden – nur wer sich informiert und beraten lässt, minimiert die Risiken.
Dito! :)
Wie ruyven selbst auch schon ausgeführt hat, hat es schon viele Fälle von irreparablen Entwicklungsschäden bei Kindern aufgrund falscher Ernährung gegeben.
Da ist es meiner Ansicht nach wichtig zu sagen, dass vegane Ernährung nicht per se problematisch ist, sie bei Schwangerschaft und in der Kindheit eben gut geplant werden muss.
Es gibt auch Idioten, die ihre Hunde und/oder Katzen vegan ernähren. Bei solchen frage ich mich dann schon echt
Da ist mein Wissen nicht so groß, ehrlich gesagt. Bei Hunden soll das recht gut gehen, bzgl. Katzen habe ich von veganen (angehenden) Veterinär*innen gehört, dass dies nicht zu empfehlen ist. Das Dilemma ist aus veganer Sicht, Tiere anhand des Tötenlassen von anderen Tieren zu ernähren. Folglich ist zumindest u.a. aus diesem Grund eine Zucht abzulehnen. Mh, schwieriges Thema.
Diese extra Suppementierung ist das Problem. Man kann es dadurch vielleicht ausgleichen, aber der Mensch ist hierbei schlicht auf einfache Arten der Zufuhr ausgelegt.
Nein, VitaminB12-Supplementierung sorgt für den nötigen Ausgleich, so lange keine körperbedingte Aufnahmestörung vorliegt - die betrifft Menschen allerdings unabhängig von der Ernährungsweise. Und sicher, vegan ist auch eine Ernährung bestehend aus Pommes mit veganer Mayo, eine Cola und Oreo-Kekse und ungesund ist das auf Dauer ebenso wie die omnivore Variante. Deswegen empfehlen Ernährungswissenschaftler*innen ja generell, dass die Ernährung - egal ob omnivor, vegetarisch oder vegan - ausgewogen sein sollte.
Ich bezog mich damit vorwiegend auf den deutschen Raum. Und meines Wissens werden hier keine Breitmaulnashörner wegen vermeintlicher Aphrodisiaka gejagt.^^
Alles klar. Ich wollte es nur erwähnt haben. :ugly:

Meine Formulierung war schon beabsichtigt, um auf Kapitalismus und Tierausbeutung hinzuweisen. Deswegen ...
Die Tierhalter*innen wollen Profit machen
... habe ich das nochmals korrigiert. ;)

Och, mir geht's nur um die Doppelmoral, die so einige Veganer und Vegetarier haben. Bloß kein Fleisch, damit auch ja kein Tier umgebracht wird, aber wenn die Spinne überm Bett hängt, wird der Staubsauger rausgeholt.
Mir geht's da nur ums Prinzip. :D
Tja, Doppelmoral soll ab und an vorkommen. Sie soll auch auf Omnivore zutreffen - wenn sie zum Beispiel meinen, sie wären eigentlich Tierfreund*innen und sie ihren Hund unter dem Tisch stehend streicheln und beherzt mit dem Messer das Schnitzel zerteilen, das vor ihnen auf dem Teller, der wiederum auf dem Tisch liegt.
Uff, und ich dachte schon, Du wolltest gleichsetzen. Prinzipientreu scheinst du bei diesem Thema hier ja zu sein. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah, ok. Dann lag ich falsch, sorry. Wenn ich Dich richtig verstand, bist Du aber kein*er Veganer*in, oder?
Deiner Begründung würde ich so nicht zustimmen. Neben der Tierethik gibt es ja weitere Motivationen, vegan zu werden - nämlich Bekämpfung aktueller Klimaerhitzung und Eingriffe in die Umwelt. Die Motivation lässt sich auch aus menschlicher Sicht herleiten, da auch der Mensch nur auf einem Planeten mit funktionierenden Ökosystemen leben kann. Es sollte also menschliches Interesse sein, seine Lebensgrundlagen zu erhalten. Hierfür ist vegane Ernährung eine einfache, effiziente Beitrag zur Abmilderung aktueller Bedrohung. Eine weitere Motivation ist die Gesundheit. Wie ich beispielhaft erwähnte, erzielt der Allgemeinmediziner Dr. Hannes Graf anhand seiner Behandlung, begleitete pflanzliche Vollwertkost, Erfolg insbesondere bei Herzkrankheiten. Veganismus hat zudem den Vorteil, dass so eine konsequentere respektvolle Haltung gegenüber Tieren möglich ist und zudem kein*e Mensch psychisch abstumpft aufgrund der Arbeit, der direkten Tötung von Tieren (bzw. Beteiligung daran) im Schlachthof. So gesehen ist es eine bessere Ernährung von Menschen.

Nein ich bin Vegetarier, weil ich die meisten Milchersatzprodukte durch eine Kreuzallergie nicht vertrage. (und weil ich Reismilch, die ich vertrage, ekelhaft finde)
 
Zum Glück habe ich keine Lebensmittel-Allergie noch eine Lactose-Unverträglichkeit.
Auf Milchprodukte will ich nicht verzichten.
Ich habe mal Sojamilch probiert die schmeckte mir nicht.
Mandelmilch war aber ok.
 
Da ist es meiner Ansicht nach wichtig zu sagen, dass vegane Ernährung nicht per se problematisch ist, sie bei Schwangerschaft und in der Kindheit eben gut geplant werden muss.
Genau da liegt ja der Hund begraben. Es ist immernoch weithin umstritten, insbesondere bei Schwangeren, Babies (Klein)Kindern und Jugendlichen.
Gerade dieses auf Teufel komm' raus ist eigentlich sowas von schwachsinnig, Hauptsache Vegan, trotz aller verbunden Risiken und Fallstricken.
Mal ganz ehrlich: Meinen Kindern, sollte ich mal welche haben, werde ich garantiert keine vegane oder auch vegetarische Ernährung antun. Wenn sie ein urteilsfähiges Alter erreicht haben, dann können die gerne selber drüber entscheiden. Aber ich würde niemals nur aus purer Selbstgerechtigkeit heraus Kindern diesem Risiko aussetzen.
Da ist mein Wissen nicht so groß, ehrlich gesagt. Bei Hunden soll das recht gut gehen, bzgl. Katzen habe ich von veganen (angehenden) Veterinär*innen gehört, dass dies nicht zu empfehlen ist. Das Dilemma ist aus veganer Sicht, Tiere anhand des Tötenlassen von anderen Tieren zu ernähren. Folglich ist zumindest u.a. aus diesem Grund eine Zucht abzulehnen. Mh, schwieriges Thema.
Haushunde und -Katzen stammen von wildlebenden Tieren ab und die haben auch alles gefressen, vorwiegend aber Fleisch. So ist auch deren Darmlänge und eigentlich auch das gesamte Verdauungssystem ausgelegt. Es gibt sehr viele, pflanzliche Nahrungsquellen die für Hunde giftig oder unverdaulich sind, die wir Menschen problemlos essen können. Das ist wieder pure Selbstgerechtigkeit einiger.
Leider werden Hunde heutzutage häufig durch Inzucht so kaputtgezüchtet, dass sie praktisch gar nicht mehr lebensfähig sind. Unerfahrene, ungebildete Hundehalter, die offenbar meinen was kompensieren zu müssen und sich eine Bulldogge oder Rotteweiler anschaffen, der dann Kinder und altersschwache Menschen angreift.
Oder die vielen Hauskatzen, die hiesige Vögelpopulationen teils massiv dezimieren.

Das Thema ist eigentlich nicht wirklich kompliziert. Es braucht hier einfach nur strengere Gesetze und höhere Steuern. Katzen sind purer Luxus, Hunde, abgesehen bei Jägern, Blinden, Trainern oder bei Behörden (Rettungshunde, Drogenschnüffler o.ä.) ebenfalls.
Nein, VitaminB12-Supplementierung sorgt für den nötigen Ausgleich, so lange keine körperbedingte Aufnahmestörung vorliegt - die betrifft Menschen allerdings unabhängig von der Ernährungsweise. Und sicher, vegan ist auch eine Ernährung bestehend aus Pommes mit veganer Mayo, eine Cola und Oreo-Kekse und ungesund ist das auf Dauer ebenso wie die omnivore Variante. Deswegen empfehlen Ernährungswissenschaftler*innen ja generell, dass die Ernährung - egal ob omnivor, vegetarisch oder vegan - ausgewogen sein sollte.
Wie gesagt; Der Mensch ist hier für einfache Aufnahmeformen ausgelegt, schon rein evolutionär bedingt. Es gibt Studien, die da eine eindeutige Sprache sprechen.
Natürlich erkrankt nicht automatisch jeder Veganer an Osteoporose oder ähnlichem. Nur das Risiko für solche Krankheiten ist höher.
Meine Formulierung war schon beabsichtigt, um auf Kapitalismus und Tierausbeutung hinzuweisen. Deswegen ...

... habe ich das nochmals korrigiert. ;)
Das ist schlicht blanke Pauschalverurteilung ohne genauer Kenntniss von der Branche zu haben.
Nicht überall herrschen Zustände wie bei der Massentierhaltung.
Gerade Schaftierhaltung wird, obwohl sie aus unterschiedlichen Gründen wirtschaftlich notwendig ist und noch dazu der Landschaftspflege dient, weder angemessen honoriert noch bezahlt. Eine Schafsherde reicht vielen Haltern alleine nicht mal zur Existenzgründung. Dass die um selbige fürchten, wenn der Wolf vor der Tür bzw. im Wald steht, sollte sich ja wohl jedem mit gewissem Maß an Menschenkenntnis erschließen, tut es aber offenbar nicht, wie mir scheint.
Das ist genau die Form von Selbstgerechtigkeit, die viele Veganer an den Tag legen und mir jedes mal die Galle hochkommen lässt.:daumen2:
Tja, Doppelmoral soll ab und an vorkommen. Sie soll auch auf Omnivore zutreffen - wenn sie zum Beispiel meinen, sie wären eigentlich Tierfreund*innen und sie ihren Hund unter dem Tisch stehend streicheln und beherzt mit dem Messer das Schnitzel zerteilen, das vor ihnen auf dem Teller, der wiederum auf dem Tisch liegt.
Uff, und ich dachte schon, Du wolltest gleichsetzen. Prinzipientreu scheinst du bei diesem Thema hier ja zu sein. :D
Meine Prinzipien sehen so aus, dass ich weder Haustiere halte, noch Fleisch aus dem Massenmarkt konsumiere. Und jener Fleischkonsum beschränkt sich bei mir auf maximal 3x die Woche á eine Mahlzeit, eher weniger. Und ich auch keine Kleinbauern und nicht jeden Nutztierhalter pauschal verurteile, ohne dessen Lebensumstände zu kennen.
Bühne Frei für Hubert Aiwanger:
Pff, den Typ nimmt doch sowieso keiner ernst.:ugly:

Viel schlimmer sieh's da bei einem gewissen Bundesverkehrsminister und unserer viel geschätzten (*hust*) Landwirtschaftsministerin aus. Ersterer hat selbst in Zeiten von Corona Gesetze für bessere Arbeitsbedingungen in Schlachthöfen blockiert, letztere ist es viel wichtiger, in die Hintern der Lobbyisten der Lebensmittelindustrie zu kriechen, anstelle echte Reformen zu bringen.^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Prinzipien sehen so aus, dass ich weder Haustiere halte, noch Fleisch aus dem Massenmarkt konsumiere.
Auf Haustiere werde ich niemals verzichten.
Mir ist klar das wir zwischen Haus - und Nutztieren unterscheiden und mit zweierlei Maß messen.
Aber ich finde Tiere, zu denen man eine Beziehung aufgebaut hat, geben einen viel zurück.
Egal ob Hund, Katze, Maus oder Wellensittich.
 
@Two Face
ist hanebüchener blödsinn den du da schreibst, was katzen und hunde angeht.
für DICH mögen sie luxus sein, für sehr viele menschen, die alleine sind, insbesondere ältere menschen, ist so ein tier der einzige umgang mit einem lebewesen.
von tiertherapie scheinst du auch noch nichts gehört zu haben.
 
Zurück