Aogo und Lehmann, Identitätspolitik und Cancel Cultur "at it's best"

Es ging um das Wort N3gerküsse/N3gerkuss als Süßigkeit,






Das ist einfach falsch, sonst wäre das Wort N3ger nicht in zig alten seriösen deutschen Büchern abgedruckt und wie hier schon gesagt wurde, z.B. bei Pippi Langstrumpf Filmen so synchronisiert worden.
Weil damals noch weniger Sensibilität gegenüber rassistischen Sprachgebrauch vorhanden war. Hinzu gab es auch nur wenige oder keine selbstorganisierte PoC-Gruppen in BRD, die sich politisch dagegen gewehrt haben. Jetzt sieht es anders aus.
Wie es sich entwickelt hat und wie es heutzutage aufgefasst wird, wissen wir alle, deshalb kann man aber nicht frank und frei behaupten, das Wort N3ger wäre genauso als Beleidugung entstanden, wie das englische Wort Nigger!
"*** | GRA - Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus" https://www.gra.ch/bildung/glossar/***/

"Das N-Wort | bpb" https://m.bpb.de/gesellschaft/migration/afrikanische-diaspora/59448/das-n-wort

"Petition zum Verbot des N-Wortes gestartet - "Es ist verletzend, beleidigend und nicht okay" (Archiv)" https://www.deutschlandfunkkultur.de/petition-zum-verbot-des-n-wortes-gestartet-es-ist.1008.de.html?dram:article_id=466546

"Demo in Hamburg: Nie wieder das N-Wort!" https://amp.dw.com/de/demonstration-in-hamburg-nie-wieder-das-n-wort/a-52266817

Viel Spaß beim Weiterbilden!
 
Bin ich der einzige bei dem die Links nicht funktionieren?
Upps, funktionieren bei mir auch nicht. Versuch mal bitte copy/paste in die Suchleiste.
Jasin, willst du aber auch endlich mal eingestehen, dass du mit der Übersetzung falsch liegst?
Ich habe gar nicht behauptet, dass sei eine Übersetzung. Ich habe gesagt, dass es der deutsche Pendant ist zum englischen Begriff und somit auch rassistisch konnotiert ist.

Natürlich ist das 2. Wort auch eine Beleidigung - ist doch einfach nur das deutsche Pendant zum 1. Wort aus dem e
Englischsprachigen.
Edit: und beide Wörter stammen vom lateinischen Negro ab. Ist also kein Argument dafür, dass es doch allein deshalb nicht rassistisch sein kann.
 
Ich habe gar nicht behauptet, dass sei eine Übersetzung.
Stimmt
Ich habe gesagt, dass es der deutsche Pendant ist zum englischen Begriff und somit auch rassistisch konnotiert ist.
Macht diese Aussage aber nicht wahrer.
Ist also kein Argument dafür, dass es doch allein deshalb nicht rassistisch sein kann.
Hab ich irgendwo gesagt, dass *** nicht rassistisch ist? Ich habe nur gesagt, dass dieses Wort etymologisch keine Beleidigung darstellt.

Rein logisch betrachtet ist ein Begriff der mehr als das tatsächlich vorhandene nur auf Basis des tatsächlich vorhandenen Unterschieds impliziert immer rassistisch, alleine weil Vorurteile aufgrund ethischer Merkmale rassistisch sind.
Was es auf Senderseite aber nicht automatisch zur Beleidigung macht.
 
Ei Ei Ei, viel los hier... natürlich auch viel Unsinn wieder :schief:
Zeit und vor allem Lust auf Alles einzugehen habe ich ehrlich gesagt nicht.
Hier nur eine kleine Auswahl meiner Gedanken:
Widersprichst du meiner Bewertung:
Nein, aber man kann sich eben auch nicht nur an der "Historie" eines Wortes festhalten.
In Deutsch wird die Unterscheidung aber gemacht, zwischen Inder und Indianer.
Das Stimmt, wir Deutschen sind da immer etwas überkorrekt ggü. anderen Sprachen.
Aber im Englischen ist "Indians" genau so falsch für die Ureinwohner auf dem Amerikanischen Kontinent, wie bei uns das "Indianer". Ich finde diese Trennung sogar fast noch besser, so weiß man ob man Inder oder ein indigenes Volk meint. Im Englischen ist das ein Abwasch, alles "Indians" shice egal, ob da tausende Kilometer den Wohnort trennen.
abgrenzender Begriff entstanden, aber nicht als Beleidigung.
Entstehung einerseits, aber es gibt auch die Wandlung anderseits (s.u.).
Mir ist die Oma, die ein Paket Negerküsse kauft und sich damit in der Strassenbahn ohne Angst neben eine Person of Colour setzt weit lieber
Super :daumen:
Meine Omma hat auch früher immer Negerkuss gesagt, weil sie es nicht anders kannte über die Jahrzehnte.
Würde mir deshalb aber nicht einfallen, unsere Großeltern zu missionieren, denn Diese sterben nach und nach aus dank der Biologie. Was aber die Heranwachsenden für einen Sprachgebrauch haben, das können wir ja zu einem Teil beeinflussen. Andererseits: Inzwischen kann ich auch mit den meisten "Jugendwörtern" nichts mehr anfangen obwohl ich noch kein biblisches Alter erreicht habe :ka:
Im Gegensatz dazu versteht heute manch Teenager noch nicht einmal mehr die Bedeutung meiner Jugendsprache :ugly:
du hast von alten Menschen gesprochen die
dich fragen wo die Negerküsse liegen? Würdest du sagen diese Menschen wollen jemanden beleidigen?
Nein, auf keinen Fall. Das ist da so gelernt und Gewohnheit, s.o.
Aber ist das ein Grund daran festzuhalten? Nein!
Meinem Sohn bringe ich jedenfalls "Schaumkuss" oder "Schokokuss" bei, warum auch nicht?
Auf die Hautfarbe gehen wir generell nicht ein, sofern es nicht doch irgendwie relevant ist, sondern Sprechen von Menschen, deren Herkunft sich evtl. unterscheidet. :ka:
Allerdings ist mein Lütter in einer bungemischten Kita, und ihn interessiert das Thema Hautfarbe (oder die Bezeichnung dafür) null, so wie es sein soll.
Das deutsche Wort N3ger war nie als Schimpfwort wie Nigger angelegt, sondern hat sich dazu im Laufe der Zeit gewandelt
Genau, wieder Wandel. Dazu kommt noch dies:
Gäbe es da so einen Lateinischen Begriff über den wir uns grade unterhalten.
Wenn man so weit zurück denkt, dann wären alle Deutschen, Franzosen, Engländer, Österreicher, Schweizer etc. auch "Barbaren", womit die Römer alles über einen Kamm geschert haben was nicht-römisch war...
Sagt heute auch keiner mehr, oder?

Doch mehr geworden, als ich wollte...

PS (und extra provokativ, ehrlich gesagt):
Was haltet ihr eigentlich von dem N3ger von "Der Aktionär TV", der ständig auf n-tv zu sehen ist?

Ist der gute Mann ein "Quotenschwarzer" oder ist er dort auf Grund seiner Expertise/Erfahrung/Ausbildung tätig?
1621089759083.png

Kann sich Jeder seinen Teil zu denken, wie er möchte.
Für mich ist es einfach nur ein Mann/Mensch und ich würde da niemals an das Wort N3ger denken. :ka:
Immerhin spricht er viel besser Deutsch und ist tausendmal eloquenter, als viele Jugendliche/Forenuser hier :ugly:
Ach... blödes Vorurteil... N3ger können doch gar kein deutsch, oder? :wall:
 
Macht diese Aussage aber nicht wahrer.
Doch, macht es.

Lies es gerne nach >

"*************** | GRA - Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus" https://www.gra.ch/bildung/glossar/***************/

Edit: Beim Einfügen des Links, wird das N-Wort auf der PCGH-Seite zensiert. Kann es sein, dass er deshalb die Seite nicht aufruft? Ansonsten...

www.gra.ch/bildung/glossar/

...und N-Wort suchen. Da wird auch erklärt, warum sogar historisch gesehen, dass N-Wort rassistisch ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, aber man kann sich eben auch nicht nur an der "Historie" eines Wortes festhalten.
Tut niemand, aber die Historie lässt sich auch nicht umschreiben.
Im Englischen ist das ein Abwasch, alles "Indians" schice egal, ob da tausende Kilometer den Wohnort trennen.
Ich kenne es aus eigener Erfahrung aber eher, dass man von natives spricht.
Aber ist das ein Grund daran festzuhalten? Nein!
Hättest du die nächste Zeile mal mit zitiert :)

@Ja---sin
Irgendwann bringe ich dir auch noch bei wie man Links postet der funktioniert nämlich aus bekannten Gründen nicht

Aber ich zitiere mal aus deinem Link:
Während im deutschsprachigen Raum *** sowohl rassistisch wie auch «neutral» verwendet wurde, wurden im englischen Sprachraum die Begriffe «Negro» als «neutrale» Bezeichnung und «Nigger» als rassistisches Schimpfwort gebraucht.

UND NICHTS ANDERES SAGE ICH HIER DIE GANZE ZEIT
 
UND NICHTS ANDERES SAGE ICH HIER DIE GANZE ZEIT
Nope, es ging die ganze Zeit um das N-Wort.
Im link steht eindeutig, dass das N-Wort aus der damaligen Rassentheorie kommt und seit jeher rassistisch gemeint war.

Aber interessant zu sehen, wie selektiv du meinen link liest.

Ich zitiere gerne nochmal aus meinen Link besagte Stelle:

Historisch entstand die Bezeichnung jedoch im Zusammenhang mit den Rassentheorien («Negride Rasse»). So wie die Einteilung der Menschheit in Rassen die Vormachtsstellung der Europäer gegenüber kolonisierten, ausgebeuteten oder versklavten Menschen anderer Kulturen und Hautfarbe rechtfertigte, so beinhaltete der Begriff *** immer auch eine Vielzahl von rassistischen und eurozentristischen Stereotypen. *** galten als triebhaft, kindlich, faul, kulturlos und als arme Opfer – im Gegensatz zu Europäern, die als vernünftig, erwachsen, fleissig und kulturell hoch stehend abgebildet wurden. So schrieb der Aufklärer Voltaire (1694-1778): «Die Rasse der *** ist eine von der unsrigen völlig verschiedene Menschenart […] Man kann sagen, dass ihre Intelligenz nicht einfach anders geartet ist als die unsrige, sie ist ihr weit unterlegen.»

Der Begriff beinhaltet Rassismus in seiner Reinstform und das nicht seit Heute. Nein, damals auch so.

Edit II: Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass die Reproduktion dieses Wortes hier im Forum ok sein kann. Allein das es ausgeschrieben sofort zensiert wird, spricht für sich. Trotzdem wird es umgangen durch ne 3 an Stelle der e - macht es das wirklich besser?
 
Zuletzt bearbeitet:
Jup, ist bei mir auch immer mit starker Überwindung eines Brechreizes verbunden.

Dieser kurze Artikel fasst Aogos Aussagen im Interview nochmal zusammen.

„Das ist Cancel Culture“: Dennis Aogo zeigt plötzlich Verständnis für Boris Palmer und Jens Lehmann | Politik" https://www.fr.de/politik/dennis-ao...oris-boris-palmer-rassismus-90575815.amp.html

Thx. Deckt sich mit den Eindruck zu seiner Einstellung, den ich bislang gewonnen habe:
Er hat zwar "Anzeige erstattet ... gegen den unbewiesenen Vorwurf einer rassistisch anmutenden sexuellen Anbiederung", empfindet selbst aber kein Leid wegen "Rasssimus", wenn solche Wörter verwendet werden und sieht vergleichbare, für einige Leute negativ konnotierte Ausdrücke als gewohnten Teil seiner eigenen (Jugend-)Sprache. Klagen tut er gegen die Aussage, weil sie schlichtweg falsch ist und er nicht will, dass "man einfach irgendwas ins Internet schreiben kann", das nicht stimmt und in diesem Fall sogar eine Straftat behauptet. Er selbst entschuldigt sich darüber hinaus für seine eigene Wortwahl und will solche Ausdrücke in Zukunft auch nicht mehr [öffentlich] benutzten. Aber nicht, weil er sie selbst als rassistisch empfindet oder er selbst gar Rassist ist und das verstecken möchte, sondern einfach weil ihm klar geworden ist, dass einige Leute sich durch solche Ausdrücke verletzt fühlen.

Das ist in meinen Augen auch ein verdammt großer Unterschied in Rahmen dieser Diskussion:
Ändert man [seine] Sprache aus Respekt vor den subjektiven Gefühlen einer bestimmten Gruppe, selbst wenn diese aus der eigenen Perspektive etwas irrational erscheinen?
Oder muss man bestimmte Wörter komplett verbieten, gegen ihre Nutzung/ihrer Nutzer vorgehen und diese aus der Öffentlichkeit verbannen, weil die Nutzung der Wörter selbst objektiv Rassismus darstellt?

Wollte zum Beispiel jemand die Größe des eigenen Genitals durch Bezugnahme zu einem Mehrheitlich von afroamerikanischen Darstellen geprägten Pornoklischee betonen, so wäre der Ausdruck "N3g3rschwanz" gemäß des letztgenannten Wortpolizei-Ansatzes radikal abzulehnen und derjenige, sowie alle die seine Aussage zitieren, aus öffentlichen Positionen zu entfernen. Wegen dem Wort. Aber gemäß ersterm Ansatz ist es eigentlich beinahe egal, denn hier wird ein Wort genutzt, dass Menschen auf bestimmte anatomische Merkmale oder gar auf ein Klischee derselbigen reduziert, um reduziert über ein bestimmtes anatomisches Merkmal, genauer ein Klischee desselben, zu reden. Das ist einfach nur korrekte Wortwahl und man kann zu Recht über rassistische Darstellungen in Pornos und die allgemeine Entwürdigung und Reduzierung von Menschen in Pornos klagen. Aber der Rassismus und die Entwürdigung liegt dann ganz klar in der Sache und nicht in dem dafür gewählten Wort. Dementsprechend wäre der von dem Fake-Account erfundene Spruch auch kein Bisschen besser, wenn man "N3g3rschwanz" durch "primäres cis maskulines Genitial nicht asiatischer, nicht native americanischer, nicht arabischer, nicht polynesischer, nicht aboriginalischer, nicht süd- oder mesoamerikanischer, people of colourischer Ausprägung" ersetzt. Nur Länger. Und sollte das tatsächlich jemals jemand als politisch korrekt formulierten Anmachspruch nutzen, würde die resultierende Belustigung zumindest die vorliegende sexuelle Belästigung übertünchen.

Anm.: Wer das vor hat, möge a) nochmal drüber nachdenken, was für ein Arsch er ist und b) prüfen, ob ich alle auszuklammernden Ethnien bedacht habe. Der PC-Ausdruck "People of Colour" umfasst ja unpraktischerweise die Mehrheit der Weltbevölkerung und ist eben kein freundliches Synonym zu "N3g3r", sodass man den vor allem in US-Pornos klischeehaft überzogen präsentierten Phänotyp, für den es kein zutreffendes, nicht als rassistisch bezeichnetes Wort mehr gibt, nur durch expliziten Ausschluss aller anderen in PoC umfassten Phänotypen herausarbeiten kann.
Anm.2: Darf man eigentlich nicht-Deutschen, die behaupten, Deutsch wäre ein unnötig komplizierte Sprache, vorwerfen, sie wären Rassisten?
 
Ich kenne es aus eigener Erfahrung aber eher, dass man von natives spricht.
Ja, mittlerweile... aber auch nicht überall in den USA...und wie lange hat das gedauert...
Bitte nicht mit, "die haben, also dürfen wir doch auch!" ankommen, das ist Kindergarten.

Deine Neutralität und das krampfhafte Festhalten an den Fakten, in allen Ehren @Sparanus, aber rüberkommen tun deine Beiträge nicht immer neutral und faktisch, sondern im Gegenteil eher (wertungsfrei) sehr konservativ.
Du hast ja im prinzip recht, aber man kann es doch auch mal gut sein lassen, oder? ;)

Wie gesagt, Sprache wandelt sich. Viele Wörter bekommen eine neue Bedeutung im Laufe der Zeit, viele Wörter verlieren ihre Bedeutung. Viele Wörter sind auch einfach falsch und mit noch mal mehr Wörtern wird etwas falsches Verbunden (gedanklich).
Da gibt es unzählige Beispiele. Wenn in den letzten Jahren nun mal das Wort "N3ger" in Deutschland immer öfter auf Ablehnung stößt, dann kann man es auch einfach weg lassen.
"Negro" = "schwarz", ja, aber dann sagt man halt "Schwarzer" oder "Afrodeutscher" :ugly:
Stereotype sind halt nicht automatisch eine Beleidigung.
Schwierige Aussage mMn.
Automatisch nicht, nein, aber in den allermeisten Fällen eben doch :ka:
"Schlitzauge" anyone? :rollen:
 
Stammt aber auch nur vom Wort Negro ab und allgemein ist Nigger die Beleidigung und nicht N3ger.
Ok, es ist rassistisch aber keine Beleidigung. Erklär mir dann was du damit meinst?

Böse gedeutet, könnte man jetzt verstehen, dass das N-Wort für einen weißen Deutschen nicht beleidigend verstanden oder gemeint wird, zeigt aber auch dann nur wieder, dass was von PoC-Aktivisten immer wieder angeprangert wird: (konservative) Weiße sind PoC's gegenüber ignorant und unsensibel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wollte zum Beispiel jemand die Größe des eigenen Genitals durch Bezugnahme zu einem Mehrheitlich von afroamerikanischen Darstellen geprägten Pornoklischee betonen, so wäre der Ausdruck "N3g3rschwanz"
Ich glaube "BBC" ist deutlich öfter in der Pornobranche zu finden, als "BWC" :D
"primäres cis maskulines Genitial nicht asiatischer, nicht native americanischer, nicht arabischer, nicht polynesischer, nicht aboriginalischer, nicht süd- oder mesoamerikanischer, people of colourischer Ausprägung"
Gib das mal bei pornhub ein :ugly:

Sorry, klingt dumm mein Kommentar.
Sprache soll und muss natürlich einfach sein und bleiben, aber einen Wandel darf man trotzdem nicht ablehnen.
"N3-ger" und "Schwar-zer" haben beide nur 2 Silben, das kann doch jedes Kind ;)
"People of Colour" umfasst ja unpraktischerweise die Mehrheit der Weltbevölkerung
Unpraktisch oder nicht, aber eindeutig: Ja!
Die große Mehrheit der Weltbevölkerung ist nicht-weiß!

Moment...

Also sind wir Kartoffeln/Weißbrote/"Almans" etc. im Umkehrschluss quasi die Minderheit? :wow:

... f*ck! :ugly::lol:


Kommt natürlich drauf an, ab wann man sich als "weiß" definiert oder als "Person of Colour"...
Und nicht mal da ist sich die Wissenschaft bis heute einig drüber :-_-:
Gibt ja auch noch "Rothäute" und die "Gelben", neben "schwarz" und "weiß"

Dagegen ist es bei den, eher simpel gestrickten, "Braunen" ja noch mal wieder anders...
Hach, ist das kompliziert... :ka:
 
Gehe ich auch mit. Leider sind die Auswirkungen verheerend. Ich würde da um mehr Differenzierung plädieren. Nicht jeder der rassistische Sprache benutzt, weiß das - sieht man auch oft hier Im Forum - geschweige denn, dass er ein überzeugter Rassist ist. Problematisch finde ich es eher, wenn Leute das komplett von sich weisen, und nicht mal bereit sind rassistische Wörter abzulegen, und diese dann einfach weiter reproduzieren, weil "so war das damals halt und ich will mir doch nicht die Sprache verbieten lassen...".

Das ist halt eine Grundsatzfrage:
Die einen meinen, ein Wort könne "rassistisch" sein, obwohl das Adjektiv "rassistisch" für gewöhnlich Subjekte (!) eine über ethnische Grenzen definierte, menschenfeindliche Einstellung haben beziehungsweise Taten, die von diesen aufgrund dieser begangen werden.
Die anderen meinen, dass Wörter grundsätzlich nicht "rassistisch sein" können, weil Wörter wedern handeln noch Einstellungen haben. Wörter können demnach nur "rassistisch verwendet werden", womit aus deiner Kritik an ihrer Wortwahl automatisch der Vorwurf wird, sie währen Rassisten. Und auf solche Vorwürfe reagieren 99% der Menschen (also auch 80% aller Rassisten) mit einer Blockkadehaltung.


Edit: Es ist eine große Unwissenheit ggü. rassistische Sprache in Deutschland vorhanden. Da ist der englischsprachige Raum viel weiter. Allein der Unterschied von Farbiger und Schwarzer führt immer noch zu Missverständnissen - viele denken Farbiger sei ok, und Schwarzer rassistisch. Dabei ist es genau verkehrt herum der Fall.

Es stimmt zwar, dass "Farbiger" der ältere und verwerflichere Ausdruck als "Schwarzer" ist, aber "Schwarzer" wurde längst auch von Rassisten vereinnahmt und zum Ausdruck von Rassimus verwendet und somit genauso ein rassistisches Wort, wie "N3g3r" oder "Farbiger". (Also je nach allgemeiner Einstellung zur Frage sind sie alle drei rasssitisch oder keins von beiden, siehe oben.) Die Verwendung ist definitiv nicht okay, als PC gilt aktuell nur "People of Colour". Wir führen hier ja ausdrücklich eine Diskussion darüber, dass "Quotenschwarzer" ein "rassitischer" Ausdruck ist. Ein "Quotenlinkshändler" würde nicht in vergleichbarem Maße debattiert werden, obwohl er hinsichtlich der beruflichen Qualifikation exakt die gleiche negative Aussage macht, es geht in der Debatte auch um die durch "...schwarzer" ausgedrückte Abwertung.


Wie oft wurde ich von unseren Kunden beim Edeka schon nach "N3gerküssen" gefragt :klatsch:

Aber diese, vornehmlich ältere, Kundschaft würde ich nun nicht öffentlich Anprangern...

Ich sag dann immer ganz höflich: "Sie suchen Schaumküsse? Kommen sie mal mit, zeige ich ihnen."

Korrekt verhalten: Du vermeidest einen Ausdruck, den einige Personen als respektlos empfinden könnten und du weißt deinen Gesprächspartner subtil daraufhin, dass es andere Ausdrucksmöglichkeiten gäbe, aber du erhebst keine Rassismusvorwürfe gegen eine Aussage, die offensichtlich keinen Rassismus ausdrücken sollte.


Natürlich ist das 2. Wort auch eine Beleidigung - ist doch einfach nur das deutsche Pendant zum 1. Wort aus dem e
Englischsprachigen.

Nein. Das Pendant zum deutschen N3g3r im US-Englischen ist "Negro" (nicht mit dem lateinischen Adjektiv zu verwechseln). Die Verbalhornung "Nigger" dagegen ist eine ausdrücklich als Beleidigung geprägt und somit vollkommen zu Recht verpönt, hat aber (vermutlich wegen der deutlich eingeschränkten Sklavenhaltergeschichte Deutschlands) kein deutsches Gegenstück. "N3g3r" und "Negro" waren ursprünglich sachliche Bezeichnungen, die bis ins 19. Jhd. hinein als passende Bezeichnung für Personen mit den für subsaharisch-afrikanische Völker typischen phänotypischen Merkmalen verwendet wurden. Dementsprechend wurden sie natürlich auch von Verfechtern europäisch-kaukasischer Überlegenheit und anderer Rassentheorien verwendet. Genauso wie Rassisten zu Benzin "Benzin" sagen, haben sie zu N3g3rn "N3g3r" gesagt, ohne dass das Wort für sich eine Wertung beinhaltet hätte. Da damals fast alle von oben auf nicht-christliche und/oder technisch weniger weit entwickelte Völker herabgeblickt oder diese gar unterdrückt haben, wurde "N3g3r" also intensiv FÜR Personen verwendet, die man abwerten wollte, aber nicht WEIL man diese abwerten wollte.

Es war also kein Schimpfwort, so wie "Nationalsozialist" kein Schimpfwort ist, aber natürlich eine negative Konnotation hat, weil fast alle eine negative Assoziation damit haben. Wer aber ausdrücklich eine persönliche Abneigung durch seine Wortwahl zum Ausdruck bringen möchte, benutzt im US-Englischen "Nigger" bzw. im deutschen Beispiel "Nazi", diese Wörter wurden ausdrücklich abgewertend geprägt und nicht zufällig auch von Leuten mit abwertender Meinung benutzt.

Das mag jetzt wie eine akademische Spitzfindigkeit erscheinen, ist es aber nicht:
Vor "N3g3r" wurden Afrikaner (damals mangels Bewusstsein für die Unterschiede auch Nordafrikaner, allerdings mit dem Bild einer für Subsaharaafrika typischen Ethnie vor Augen) als "Mohren" bezeichnet und "N3g3r" war demgegenüber der Versuch, einen neuen, sachlich klar umgrenzten und nicht mit Stereotypen überladenen Begriff zu prägen. Nachdem "N3g3r" dann nach Meinung zu oft von Menschen, die vor allem Abneigung kommunizieren wollten, benutzt worden war, hat man als PC-Alternative "Farbiger" verwendet. Das haben die Rassisten dann aber auch irgendwann übernommen, sodass es zum "rassitischen Wort" und durch "Schwarzer" ersetzt wurde. Und das mittlerweile über genau den gleichen Mechanismus negativ konotiert worden und in der Phase, in der man es bereits nicht mehr nutzen sollte, aber gerade noch so vor dem Scheiterhaufen sicher ist, wenn man es doch macht. In 10 Jahren wird es genauso verpönt sein, wie "Farbiger" heute. Danach hatte "Maximaligmentierter" ein paar kleinere Erfolge, konnte sich aber nicht durchsetzen, und in spätestens 20 Jahren wird "People of Colour" im Ansehen soweit abgesunken sein, dass man es nicht verwenden sollte. Die Sprache von Rassisten ist eben auch lebendig. Wenn man "wird von Rassisten verwendet" als Todesurteil für Wörter erachtet, muss man also ständig neue erfinden.

Womit ich nicht mal ein Problem hätte, wenn man es denn richtig machen würde. Aber während "N3g3r" einen klar umrissenen, phänotypischen Bezug hatte und somit gut geeignet war, wenn man z.B. als Kinderbuchatuorin einen Charakter mit diesem Aussehen beschreiben wollte, war "Farbiger" bereits maximal undifferenziert und funktionierte in Deutschland nur, weil andere Ethnien gar keine Rolle spielten. "Schwarzer" und "Maximalpigmentierter" sind dagegen schlimmer als "Mohr", das sie nicht nur deskriptiv die kulturell und geschichtlich komplett anders angesiedelten Völker Nordafrikas sowie Aboriginees mit in den Topf schmeißen, sondern auch diverse subsaharische Ethnien mit brauner Hautfarbe ausklammern. Der absolute Brüller ist in meinen Augen aber ist "People of Colour". Dem Wortlaut nach ist es ein Rückfall in Zeiten übelsten Rassismusses, als zwischen "Weißen" und "Farbigen" unterschieden und dabei nordamerikansichen Ureinwohnern eine rote und Asiaten eine gelbe Hautfarbe zugeschrieben wurde, die sie überhaupt nicht haben und dem Inhalt nach ist es außerhalb von Diskussionen über Rassismus praktisch komplett unbrauchbar, weil es von Yupik bis Yap alles und jeden zusammefasst. Und damit allen nicht-Kaukasieren auch noch abspricht, überhaupt so etwas wie eine eigene differenzierte Kultur oder Geschichte zu haben. Rassistischer und unpraktischer kann man sich meiner Meinung nach in Diskussionen und Berichterstattungen kaum ausdrücken.
 
Ja, mittlerweile... aber auch nicht überall in den USA...und wie lange hat das gedauert...
Obwohl Natives ist ja schon ein gezwungen neutraler Begriff. Wenn du es nur so sagst weiß am Ende auch keiner von welchem Ende der Welt man spricht.
Automatisch nicht, nein, aber in den allermeisten Fällen eben doch :ka:
"Schlitzauge" anyone? :rollen:
Gibt doch allerhand eher positive. Asiaten sind alle gut in Mathe, Italiener sind gute Köche
BBC ist ja auch keine Beleidigung. :D
Ok, es ist rassistisch aber keine Beleidigung. Erklär mir dann was du damit meinst?
Mit Rassismus ist es wie bei Vorurteilen gegenüber Behinderten.
Es gibt die einen die verspotten Menschen mit Behinderungen und es gibt die anderen die
meinen "Ach die können das ja nicht" und den Rollstuhlfahrer der sehr gut alleine klarkommt
ohne zu fragen plötzlich schieben. Glaub mit, Menschen im Rollstuhl können davon ein Lied singen,
aber sind die Menschen die anpacken und schieben jetzt böse wie die Menschen, die darüber spotten?
Nein

Genau so funktioniert Rassismus, die einen spotten darüber, dass manche Menschen anders
sind, andere meinen man müsse diese Menschen unbedingt ändern.
Das ist oft auch falsch, aber nicht böse.
 
Unpraktisch oder nicht, aber eindeutig: Ja!
Die große Mehrheit der Weltbevölkerung ist nicht-weiß!

Moment...

Also sind wir Kartoffeln/Weißbrote/"Almans" etc. im Umkehrschluss quasi die Minderheit? :wow:

... f*ck! :ugly::lol:


Kommt natürlich drauf an, ab wann man sich als "weiß" definiert oder als "Person of Colour"...
Und nicht mal da ist sich die Wissenschaft bis heute einig drüber :-_-:
Gibt ja auch noch "Rothäute" und die "Gelben", neben "schwarz" und "weiß"

Dagegen ist es bei den, eher simpel gestrickten, "Braunen" ja noch mal wieder anders...
Hach, ist das kompliziert...

Was ein grotesker Schwachsinn!

PoC ist ein selbst erfundener (Kampf) Begriff der Identitätspolitik, unter der sich jedermann selbst subsumieren kann, wenn er das denn will, es gibt dazu überhaupt keine seriösen wissenschaftlichen Abhandlungen. Insoweit ist der Begriff alleine politisch motiviert, nichts anderes.

Die Pigmentierung eines Menschen bestimmt die Natur (Genetik) zur Anpassung an das Klima des Lebensraumes, aus dem seine Erzeugergenerationen entstammen.

Schlichtweg ist es kompletter wissenschaftlicher Schwachsinn, wenn Spanier und Portugiesen "weiß" sein sollen, aber Argentinier und Brasilianer PoC.

Auch würde ich gerne mal das Ergebnis sehen, wenn sich jemand in Istanbul, Teheran und Kairo auf die Straße stellt und jeden Vorbeikommenden befragt, ob es sich als PoC betrachtet! Für einige werden die Ergebnisse höchst erstaunlich sein, wenn der Befragende das lange genug überlebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube "BBC" ist deutlich öfter in der Pornobranche zu finden, als "BWC" :D

Exakt. Und das ist ein rassistisch geprägtes Klischee. Deswegen ist ein rassistisch geprägter Ausdruck eigentlich angemessen, um darauf anzuspielen, wenn man nicht allgemein die Finger vom Rassimus lässt.

Sorry, klingt dumm mein Kommentar.
Sprache soll und muss natürlich einfach sein und bleiben, aber einen Wandel darf man trotzdem nicht ablehnen.
"N3-ger" und "Schwar-zer" haben beide nur 2 Silben, das kann doch jedes Kind ;)

Sprache muss so einfach wie möglich sein, aber auch so komplex wie nötig, um noch korrekt zu bleiben.
Und das wird zum Problem wenn man alle 10 Jahre auf den Sprachgebrauch von Nazis reagieren will und dann nicht einmal kreativ ist: "N3g3r" hat mehrere Jahrhunderte gebraucht, bis alle, die Mitglieder einer bestimmten Gruppe von Ethnien bezeichnen wollten, dieses Wort dafür gebraucht haben und ihre Zuhörer dann auch das gewünschte Bild dazu vor Augen hatten. Der Versuch der Etablierung von "Schwarzer" als Ersatz-Ersatzwort wurde meiner Erinnerung nach irgendwan in den 80er begonnen und Mitte/Ende der 90er hatte es "Farbiger" in meinem Umfeld langsam verdrängt. Aber 2010 galt es schon wieder als weniger gut, weil Nazis bis dahin auch anfingen, von "Schwarzen" zu reden.

In der kurzen Zeit konnte sich unmöglich ein allgemeines Sprachverständnis für den neu geschaffenen Ausdruck herausbilden. Zumal das Wort für sich von Anfang an ungünstig gewählt war: Ein "Schwarzer" war schon lange vorher ein Anhänger der CDU (eher ohne BBC-Bezug). Und etwas weiter gefasst haben besonders "schwarze Haut" in Afrika unter anderem Tuareg, die aber vollkommen zu Recht nicht zu der traditionell mit "N3g3r" gemeinten Gruppe gehören, während die sehr wohl dazu gehörigen z.B. Khoisan BRAUNE Haut haben, also KEINE "Schwarzen" sind.

Unpraktisch oder nicht, aber eindeutig: Ja!
Die große Mehrheit der Weltbevölkerung ist nicht-weiß!

Die große Mehrheit der Weltbevölkerung ist vor allem eins: Keine unförmige, undifferenzierte Masse von "Mehrheit". Sondern eine Sammlung von dutzenden Kulturräumen mit individueller Geschichte, die sich mindestens so stark untereinander wie vom europäisch verwurzelten Kulturraum unterscheiden und es dementsprechend verdient haben, einzeln benannt zu werden und nicht als "die Anderen" in einem Topf zu landen.
DAS ist in meinen Augen ein Zeichen von Rassismus. Nicht "N3g3r" zu sagen.

Letzteres drückt einfach nur eine geringe Sensitivität dafür aus, dass einige Leute Begriffe aus Sklaverei-Zeiten mit persönlichem Leid verknüpfen und diese ungern höhren, insbesondere in den USA. So wie man in Deutschland auch nicht von "Endlösungen" oder "ausmerzen" sprechen und auf keinen Fall eine "Sonderbehandlung" fordern sollte, weil diese Begriffe mit Greultaten der Nazizeit verknüpft sind.

(Jetzt können sich mal alle "Rassisten" an die eigene Nase fassen, die doch schon mal von "Sonderbehandlungen" gesprochen haben. Leute, ihr seid einfach nicht "woke" genug!)
 
BBC ist ja auch keine Beleidigung.
Da musste ich lachen :D
Hauptsache Mann hat dann noch genug Blut im Kopf im falle einer Erektion :ugly:

PoC ist ein selbst erfundener (Kampf) Begriff der Identitätspolitik, unter der sich jedermann selbst subsumieren kann, wenn er das denn will, es gibt dazu überhaupt keine seriösen wissenschaftlichen Abhandlungen.
Ach, mir war gar nicht bewusst, dass es darüber wissenschaftliche Abhandlungen geben muss. Sorry, mein Fehler! :ka:
Dann eben weiter wie bisher: "Verbrennt die Wicca!" (ähm, ich meine, HEXEN!)
Oder wollen wir lieber N3gersklaven auspeitschen?
"Kampf" ist aber ein gutes Stichwort. Hauptsache nicht meiner!

Die Pigmentierung eines Menschen bestimmt die Natur (Genetik) zur Anpassung an das Klima des Lebensraumes, aus dem seine Erzeugergenerationen entstammen.
Ja, stimmt.
Schlichtweg ist es kompletter wissenschaftlicher Schwachsinn, wenn Spanier und Portugiesen "weiß" sein sollen, aber Argentinier und Brasilianer PoC.
Hat keiner behauptet.
Auch würde ich gerne mal das Ergebnis sehen, wenn sich jemand in Istanbul, Teheran und Kairo auf die Straße stellt und jeden Vorbeikommenden befragt, ob es sich als PoC betrachtet!
Geil, sogar gegendert! :hail:

Aber wo ist denn dann deine Definition von "Schwarz" und "Weiß"?
Die ganzen Abstufungen dazwischen vergessen wir dann mal, damit es nicht so kompliziert wird.
Genetik ist aber auch echt ein interessantes Feld und vor allem so eindeutig!
Da haben sich schon viele (europäische) kluge Köpfe seit dem 18/19 Jhd. drüber gedanken Gemacht.
Oh!
Ohne Ergebnis?
Krass!

Der Mensch bleibt Mensch.

PS: @ruyven_macaran Du hast soo recht :daumen: Zumindest würde ich 99% deiner Aussagen so unterschreiben.
Kann man dich wählen im September? :ugly:
Sprache ist einfach ultra-komplexes Thema.
Was man heute sagt, ist morgen evtl. schon wieder "verboten"...
Anderseits gibt es Begriffe die seit Jahrhunderten völlig wertungsfrei durch unsere Sprache geistern.
Es geht ja vor allem um die deutsche Sprache!
Was die Engländer, Franzosen, Spanier etc. mit ihrer Sprache veranstalten, kann uns ja erstmal völlig egal sein.
Man darf aber auch nie den Einfluss von Außen oder durch die Jugend außer acht lassen.
Wenn jetzt Jugendliche unter sich in (keine Ahnung, Berlin/Hamburg/Köln?), untereinander und respektvoll sich als "mein Nigger!" titulieren wollen... Ja mein Gott... Können wir nix gegen tun :ka:
Mit ein wenig Fingerspitzengefühl und gesundem Menschenverstand kann man aber, denke ich, deutlich rausfilter, ob es jemand "böse" meint, oder ob es nur "Jugendslang" ist.
(grad neulich erst "Sträter" in der ARD geguckt, mit Idil Baydar als Gast, welche wie selbstverständlich von "Kanacken" in Berlin gesprochen hat. Sie ist selbst türkischer Abstammung, aber auch: Nicht mehr "jung" mit 46 Jahren inzwischen! :fresse:)
 
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