Aogo und Lehmann, Identitätspolitik und Cancel Cultur "at it's best"

Der Mensch bleibt Mensch.
Wow, nichts anderes wollte ich sagen!
Du warst eigentlich auch nicht wirklich der Adressat meines Postes, sondern dein Post war für mich nur noch einmal der Aufhänger mit dem Begriff PoC "abzurechnen" und eher an die Leute gerichtet, die sich hier im Thread selber als PoC aus welchen Gründen auch immer bezeichnet haben.
 
***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***, ***.
Immerhin wird verhindert dieses Wort zu schreiben, super.
Wieso war Quotenschwarzer eigentlich rassistisch. Es gibt doch auch Quotenfrauen.
 
Stammt aber auch nur vom Wort Negro ab und allgemein ist Nigger die Beleidigung und nicht N3ger.
N3ger auf Englisch heißt Negro. Zu Nigger gibt es keine Übersetzung.
Er hat dir eindeutig klar gemacht, das N3ger nicht die Übersetzung von Nigger ist, was du behauptet hast oder immer noch tust. Das deutsche Wort N3ger war nie als Schimpfwort wie Nigger angelegt, sondern hat sich dazu im Laufe der Zeit gewandelt und damit hat er recht und du unrecht!
[...] nämlich eine latainische Ableitung, früher hat man auch von negroider oder negrider Bevölkerung gesprochen. Das deutsche Wort N3ger ist nicht als Beleidigung wie das Wort Nigger enstanden, was hier behauptet wurde! [...] Das Wort N3ger kommt häufiger vor, weil es zur damaligen Zeit, der gängige deutsche Begriff für farbige/schwarze Menschen war.
Erst im laufe der Zeit, hat sich das gewandelt.
Wie ignorant man sein kann :wall: Also mal ganz ehrlich, wenn ihr schon so intellektuell tut und hier irgendwas vom lateinischen Wortursprung faselt, dann müsst ihr euch auch die Realität der Nutzung anschauen: Natürlich waren N3ger/Mohr usw. die "normalen" Bezeichnungen und ja der Wortursprung basiert auch auf der Bezeichung "schwarz", das sind historische Fakten. Das allein sagt aber noch absolut nichts darüber aus, ob dieser Begriff heute noch "okay" ist, ob er es jemals war, oder ob er rassistisch ist. Nur weil er nicht die wörtliche Übersetzung von amerikanischen Beleidigungen ist, macht es das nicht zwangsläufig besser.
Ihr scheint zu vergessen, dass zu der Zeit, zu der N3ger & Co. die alltägliche Bezeichnung waren, schwarze Menschen ebenso alltäglich Menschen zweiter Klasse und je nach Ort direktes Opfer oder sogar Eigentum der weißen Unterdrücker waren.
Ihr könnt euch also gerne einreden, dass N3ger ja kein rassistisches Schimpfwort sei, richtiger wird es davon nicht.
Obwohl Natives ist ja schon ein gezwungen neutraler Begriff. Wenn du es nur so sagst weiß am Ende auch keiner von welchem Ende der Welt man spricht.
Wie gut, dass es in der Kommunikation zwischen Menschen Kontext gibt.
PoC ist ein selbst erfundener (Kampf) Begriff der Identitätspolitik, unter der sich jedermann selbst subsumieren kann, wenn er das denn will, es gibt dazu überhaupt keine seriösen wissenschaftlichen Abhandlungen. Insoweit ist der Begriff alleine politisch motiviert, nichts anderes.
1. Es ist der Sinn des Begriffs, eine selbst gewählte Bezeichnung und eben kein Fremdbegriff zu sein. Das wüsstest du, hättest du dich damit befasst.
2. Der Begriff wird in den Gesellschaftswissenschaften selbstverständlich behandelt, aber ich gehe mal davon aus, dass du Rassismusforschung, Critical Race Theory usw. als böse identitätspolitisch verseucht bezeichnen würdest.
Schlichtweg ist es kompletter wissenschaftlicher Schwachsinn, wenn Spanier und Portugiesen "weiß" sein sollen, aber Argentinier und Brasilianer PoC.
q.e.d du hast keine Ahnung, was der Begriff bedeutet. Nur um das klarzustellen, man kann die Bezeichnung kritisieren und auch die Bezeichnung abstrakter Gesellschaftsstrukturen als "Weiß" und "Schwarz" (jeweils groß geschrieben) für falsch halten, darüber wird ja auch in der Forschung noch drüber gestritten. Man sollte aber wissen, wovon man redet.

Kurze Zusammenfassung:
PoC meint Menschengruppen, die in einer Mehrheitsgesellschaft als "coloured" also andersfarbig bzw andersartig wahrgenommen werden und daher u.a. Rassismus erfahren.

Die Begriffe "Weiß"/"Schwarz" meinen ähnliche gesellschaftliche Kategorien, primär in Bezug auf Europa/Nordamerika. Weiß steht dabei für die dominante Position der Mehrheitsgesellschaft und Schwarz für eine diskriminierte Minderheit.

Zu deinem Beispiel, Spanier/Portugiesen vs Argentinier/Brasilianer (mal abgesehen davon, dass du dir das ausgedacht und das hier sonst niemand behauptet hat:
Ich gehe mal davon aus, dass du die Grundzüge der Kolonialgeschichte Spaniens, Portugals und Südamerikas kennst. Erstere haben sich das Land angeeignet, mit den üblichen Konsequenzen, Sklaverei, Zwangsarbeit, Ressourcenausbeutung usw.
Spanisch- bzw portugiesichstämmige sind heute noch in den meisten südamerikanischen Ländern finanziell, bildungstechnisch und de-facto rechtlich privilegiert. Deswegen kann man, wenn man die Theorie teilt, durchaus sagen, dass Spanier und Portugiesen also "Weiß" sind, im Vergleich zur indigenen Bevölkerung Südamerikas. Das hat aber, wie gesagt, hier sowieso niemand getan.
 
PoC ist ein selbst erfundener (Kampf) Begriff der Identitätspolitik, unter der sich jedermann selbst subsumieren kann, wenn er das denn will, es gibt dazu überhaupt keine seriösen wissenschaftlichen Abhandlungen. Insoweit ist der Begriff alleine politisch motiviert, nichts anderes.
Ja, er ist ein politischer Begriff, allerdings nicht von der Identitätspolitik erschaffen (wie kann etwas Abstraktes überhaupt was erschaffen?).
Deine Behauptung, dass "keine seriösen wissenschaftlichen Abhandlungen" darüber existieren stimmt nicht. Ich selber, habe an der Uni Seminare belegt, die sich mit PoC auseinandersetzen (Kritische Weißseinsforschung*).

Davon abgesehen glaube ich, dass manchen nicht ganz klar ist, für was PoC überhaupt steht.

Kurze Einweihung:
People of Colour ist eine Selbstbezeichnung von Menschen mit Rassismuserfahrung, die nicht als weiß, deutsch und westlich wahrgenommen werden. PoC sind nicht unbedingt Teil der afrikanischen Diaspora, ursprünglich ist der Begriff u.a. zur Solidarisierung mit Schwarzen Menschen entstanden. Schwarz und weiß sind dabei politische Begriffe. Es geht nicht um Hautfarben, sondern um die Benennung von Rassismus und den Machtverhältnissen in einer mehrheitlich weißen Gesellschaft.

*https://de.wikipedia.org/wiki/Kritische_Weißseinsforschung
 
Ihr könnt euch also gerne einreden, dass N3ger ja kein rassistisches Schimpfwort sei, richtiger wird es davon nicht.
Deine Aussage ist faktisch falsch, ich hab das mehrfach dargelegt und auch Jasins Quellen sagen das.
Wie gut, dass es in der Kommunikation zwischen Menschen Kontext gibt.
Nicht immer...
Es ist der Sinn des Begriffs, eine selbst gewählte Bezeichnung und eben kein Fremdbegriff zu sein.
Selbstgewählt? Ja von ein paar Aktivisten.
Es geht nicht um Hautfarben, sondern um die Benennung von Rassismus und den Machtverhältnissen in einer mehrheitlich weißen Gesellschaft.
Demnach existieren außerhalb der westlichen Welt (weitgefasst mit Südafrika) keine POCs?
 
Kurze Zusammenfassung:
PoC meint Menschengruppen, die in einer Mehrheitsgesellschaft als "coloured" also andersfarbig bzw andersartig wahrgenommen werden und daher u.a. Rassismus erfahren.
Ja und hier fängt der komplette Schwachsinn an mit dieser diese ganzen übergestülpten PoC Geschichte.
Rassismus und Diskriminierungs Erfahrung ist eben nicht ausschließlich ein "coloured" Problem, sondern es wird dazu heute politisch gemacht, um hier Identitätspolitik besser durchsetzen zu können, genauso wie der Kolonialismus Bezug, der eigentlich auch nur wirklich auf GB, Spanien, Portugal und die USA einigermaßen anwendbar ist, wenn man ihn in Zusammenhang der eigentlichen Bevölkerung sieht.

Der Begriff ist so untauglich in Bezug auf Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten in Europa, Asien und dem arabischen Kulturraum das man einfach nur kotzen kann.
Um in Europa zu bleiben, haben hauptsächlich "weiße" Minderheiten Diskriminierung und Rassismus erfahren, bis hin zum Holocaust. Wenn man sich die jüngere Geschichte der Bundesrepublik anschaut, waren da als erstes die Heimatvertriebenen, dann die italienischen Einwanderer, dann anndere europäische Einwanderer, dann die türkischen Einwanderer, dann die polnischen Einwanderer und russischen Einwanderer. Jede Minderheit wurde von einem (kleinen) Teil der Bevölkerung rassistisch diskriminiert, ich erspar mir jetzt die deutschen Schimpfwörter zu den einzelnen Minderheiten. Und dabei spielten die Pigmentierung (coloured) der einzelnen Einwanderergruppen überhaupt keine Rolle.
Genausowenig wie es beim Holocaust oder dem Genozid der Türken an den Armeniern irgendeine Rolle gespielt hat, ich kann noch unzählige andere Beispiele bringen.

Genauso wie dieser ganze Kolonialismus Bezug eine absolut einseitige Nordamerika Zentrierung ist, in Europa eigentlich nur nur wirklich auf GB anwendbar. Der Rest der Welt wird wohl nur den Kopf schütteln, denn man kann ja mal Koreaner und Chinesen oder andere Asiaten fragen, wie sie den japanischen Kolonialismus bezeichnen und ob sie sich deswegen als PoC gegenüber den Japanern sehen. Genau das gleiche gilt für den Kolonialimus des Osmanischen Reiches gegenüber einer Vielzahl von anderen arabischen Völkern, die würden alle nur den Kopf schütteln.

Außerhalb von GB, Spanien und Portugal, gab es in keinem europäischen Land irgendeine nennenswerte Anzahl von Menschen (Bevölkerungsanteil), der jemals am Kolonialismus beteiligt gewesen wäre, das erstreckte sich auf wenige tausend Menschen von zig Millionen, insoweit ist dieser Bezug auch völlig deplaziert in Bezug auf unsere heutigen alltäglichen Probleme.

Dem ganzen wird die Krone aufgesetzt, wenn sich hier in Deutschland, Leute als PoC bezeichnen, um sich mit "coloured people" zu solidarisieren und zu indentifizieren, kommen aber wohl aus einem Kulturraum, der selber haufenweise Kolonialismus, Sklaverei und sogar Genozide betrieben hat, da kann man sich nur noch totlachen.

Edit:
Es müssten ja dann auch alle Kurden in der Türkei PoC sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde nur, dass du Frankreich grade ziemlich ausklammerst @Don-71
Ich weiß nicht, im Bezug auf die Bevölkerung glaube ich nicht, das es so viele Franzosen waren, aber man kann sie mit rein nehmen, wenn es denn historisch völlig korrekt sein soll.
Es geht nicht um Hautfarben, sondern um die Benennung von Rassismus und den Machtverhältnissen in einer mehrheitlich weißen Gesellschaft.
Das habe ich glatt noch übersehen!
Es gibt da also einen Unterschied, ob nordamerikanisch/europäisch oder japanisch oder osmanisch/türkisch?

Kannst du mir bitte ausführlich erklären, welche Unterschiede es dort gibt, gerade in Bezug auf die Machtverhältnisse und die Gefühle des rassistisch Diskriminierten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Einfach nur Lol...

Sorry, aber (ähnlich wie im anderen aktuellen Thema zu Israel/Palästina und Krieg/Terrorismus): man kann Rassismus durch nichts rechtfertigen, Punkt, Ende, Aus!
Und tschüss... :wall:
 
Einfach nur Lol...

Sorry, aber (ähnlich wie im anderen aktuellen Thema zu Israel/Palästina und Krieg/Terrorismus): man kann Rassismus durch nichts rechtfertigen, Punkt, Ende, Aus!
Und tschüss... :wall:
Bennene doch mal in den Posts die du mit" Angry" belegt hast und hier mit Lol kommentierst, wo dort Rassismus rechtfertigt wurde?
Los ich warte!
 
Ich weiß jetzt auch nicht wo Rassismus gerechtfertigt wurde.
Aber Don das mit dem People of Color in anderen Ländern fragen kann ich mal machen.
Hab eine Freundin aus Indonesien und meine Ex aus Mexiko. Jeweils dort Wohnhaft.
 
Kannst du mir bitte ausführlich erklären, welche Unterschiede es dort gibt, gerade in Bezug auf die Machtverhältnisse und die Gefühle des rassistisch Diskriminierten?
Lieber Don, bei allem Respekt, aber das Thema hatten wir doch echt lange im Thread Alter weißer Mann besprochen - und leider ist es wieder dieser seltsame Reflex, dass wenn konkret auf Rassismus in kaukasisch dominierten Gesellschaften gezeigt wird, abgelenkt wird zu anderen Nationen wie Japan/Türkei/Indonesien etc. pp.

Was bringt uns jetzt ein globaler Vergleich? Ja, es wird mit Sicherheit in anderen Ländern auf irgendeine Art und Weise auch diskriminiert. Fühlt man sich dann besser, weil man sagen kann, nicht nur wir hier diskriminieren, die ganze Welt tut es. Ist das der eigene Anspruch?
 
Hab eine Freundin aus Indonesien und meine Ex aus Mexiko. Jeweils dort Wohnhaft.
Zusammengefasst:
"Was heißt das, keine Ahnung was das sein soll, ich unterscheide nicht nach Hautfarben"
-Indonesien
"Schwarze Menschen verdienen die gleiche Behandlung wie weiße, sehe mich nicht als People of Color"
-Mexiko

Beide untere Mittelschicht, relativ frische Uni Absolventen, Lehramt bzw Jura

Ich denke immer noch, dass dieser Ausdruck von Aktivisten aus der ersten Welt kommt.
 
Zusammengefasst:
"Was heißt das, keine Ahnung was das sein soll, ich unterscheide nicht nach Hautfarben"
-Indonesien
"Schwarze Menschen verdienen die gleiche Behandlung wie weiße, sehe mich nicht als People of Color"
-Mexiko

Beide untere Mittelschicht, relativ frische Uni Absolventen, Lehramt bzw Jura

Ich denke immer noch, dass dieser Ausdruck von Aktivisten aus der ersten Welt kommt
Er kommt aus den USA. Wie kommt ihr eigentlich auf Indonesien und Mexiko. Was hat das mit unserem Thema zu tun?

Und schon wieder Hautfarbe. Alter Schwede! Es geht bei PoC nicht um Hautfarbe in 1. Linie.
 
Scroll gerne nochmal hoch, wo PoC definiert wird...
Sag es doch gleich, es definiert Menschen die einem bestimmten Bild entsprechen sollen und die wirklichen Benachteiligten unserer Welt dürfen sich nicht so bezeichnen.

Aber nein POC ist man nur wenn man als nicht Kaukasier im Westen wohnt, ist man woanders ist man kein POC mehr.
Die Person soll sich also abhängig von ihrem Standort definieren?

Oder warum sind meine beiden Beispiele keine POC?
 
Lieber Don, bei allem Respekt, aber das Thema hatten wir doch echt lange im Thread Alter weißer Mann besprochen - und leider ist es wieder dieser seltsame Reflex, dass wenn konkret auf Rassismus in kaukasisch dominierten Gesellschaften gezeigt wird, abgelenkt wird zu anderen Nationen wie Japan/Türkei/Indonesien etc. pp.
Um es mal konkret zu machen, ohne dich dabei beleidigen zu wollen, ist es für mich völlig unverständlich, sich als türkisch oder arabisch stämmig in Deutschland, als PoC zu bezeichnen, mit Verweis auf "weißen" Kolonialismus, Sklaverei und "Alte weiße Männer, wenn der Kulturraum aus dem man stammt, haargenau das gleiche gemacht hat.

Desweiteren gibt es nicht die kaukasische Gesellschaft und den kaukasischen Rassismus, das ist schlicht und einfach Schwachsinn!
Um mal die völlige Absurdität, dieser ganzen PoC - Kolonialismus - Sklaverei - kaukasischen Rassismus Geschichte aufzuzeigen, wenden wir uns der Gegenwart zu und werfen ein Blick nach Europa. Wo wollen Flüchtlinge im Moment in der EU/Europa am wenigsten "untergebracht" werden, welche Staaten haben seit 20 Jahren unglaublich niedrige Einwanderer/Migrations "Quoten"?
Oh ja, es sind die sogenannten Visegrád Staaten (Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien), wahrscheinlich kann man noch Rumänien sowie die Baltischen Staaten dazunehmen, auf alle Fälle gibt es bei der Visegrád Gruppe, auffallend häufig Medien Berichte über Rassismus, rassistische Übergriffe, bis hin zu staatlich gelenktem Rassismus, teilweise mit Lagern. Fragt sich jetzt blos was diese Staaten so mit Kolonialismus und Sklaverei zu tun hatten?!
Auch ist es völliger Schwachsinn einen Vergleich zwischen z.B. den USA und Deutschland in Sachen gesellschaftlichen und politischen Rassismus anzustellen, denn ich behaupte mal frank und frei, das wir in Deutschland gesellschaftlich und politisch um Lichtjahre weiter sind, alleine wenn man sich die Gesetzeslage anschaut, Training der Polizei, Verhalten des öffentlichen Dienstes, gesellschaftliches Zusammenleben oder im negativen Sinne, gesellschaftliche Übergriffe.
Alleine schon die Tatsache, das praktisch jedes Formular das man in den USA ausfüllen muss, egal ob staatlich, beim Arzt, Arbeitgeber oder sonst wo, nach deiner Rasse/ethnischen Abstammung fragt.
Jede Gesellschaft auch jede kaukasische Gesellschaft ist anders und ich behaupte, das es jeden Tag auf der ganzen Welt und in jedem einzelnen Land hunderte bis tausende rassistische oder rassistisch motivierte Übergriffe oder Diskriminierung gibt. Davon ist keine einzige Kultur, kein Land und keine Gesellschaft auf der Erde ausgenommen!
Was bringt uns jetzt ein globaler Vergleich? Ja, es wird mit Sicherheit in anderen Ländern auf irgendeine Art und Weise auch diskriminiert. Fühlt man sich dann besser, weil man sagen kann, nicht nur wir hier diskriminieren, die ganze Welt tut es. Ist das der eigene Anspruch?
Mein Anspruch bezieht sich ausschließlich auf Deutschland, weil ich fühle mich bestimmt nicht mit allen kaukasischen Gesellschaften verbunden oder empfinde deren Migrations oder Diskriminierungspolitik empfehlenswert, genauso wenig wie ich das gegenüber asiatischen oder arabischen Gesellschaften tue.
Und wenn ich mir Deutschland so ansehe, gibt es sehr wenig bis keine anderen Länder auf der Welt, wo politisch und gesellschaftlich so viel getan wird und wurde gegen Rassismus und gegen rassistische Diskriminierung.
Das betrifft sowohl Politik als auch Gesellschaft.

Niemand wird je Rassismus und Diskriminierung jemals völlig stoppen können, wer das annimmt ist für mich Fantast, woran man sich messen lassen muss sind die Ergebnisse und der Vergleich zu anderen Gesellschaften und da stehen wir zienlich gut da im Vergleich zur gesammten Welt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber nein POC ist man nur wenn man als nicht Kaukasier im Westen wohnt, ist man woanders ist man kein POC mehr.
Die Person soll sich also abhängig von ihrem Standort definieren?
Das ist das völlig absurde und schizophrene an der Sache!
Und kein Mensch kann das irgendwie auch nur Ansatzweise nochvollziehbar darstellen.

Deutsche, jüdischen Glaubens, die hier in Deutschland rassistisch beleidigt werden, ob nun von Rechts oder aus dem türkisch und arabischen Raum, sind natürlich auch keine PoC, wer soll das eigentlich begreifen?
 
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