Das mit den Latenzen glaube ich erst wenn ich es sehe. Im Gegenteil, es deutet viel darauf hin, dass HBM (und GDDR5X) bei Random Access nicht so gut dastehen wie etwa normales GDDR5. Eine GTX 1070 etwa ist beim Ether-Mining messbar flotter als eine GTX 1080. Sollte sie aber eigentlich nicht sein.
OK, meinetwegen schränke ich unter Verweis auf mein allenfalls unfundiertes Halbwissen ein, gut, vielleicht single-threaded langsamer?
Die Latenzen sind vielleicht nicht grundlegend (physikalisch) besser, aber, da gibt es einen riesigen Unterschied zur 1080 ohne HBM.
Die Latenzen sollten im Multithreaded-Access bei HBM massiv besser sein (kein Wunder, nach meinem Verständnis sind da ja nun auch etliche Speichercontroller mehr am Werk, was gleichzeitige Operationen auf unterschiedlichen Seicherbereichen ohne Konkurrenz erledigt, solange die Bandbreite reicht). Das gereicht bei etherum vielleicht nicht zum Vorteil, und sicher auch bei bestimmten Formen der Zugriffsmessung nicht.
Wenn das Multithreaded in Wahrheit nicht funktioniert, OK, dann streiche ich den Punkt oben ggf. in der Vorteilsliste, aber ich denke, daß das im Spielebetrieb durchaus relevant ist und zumindest funktionieren sollte, tut es das nicht, wäre zu klären warum.
So kann ein Speicherbereich nämlich ohne Konkurrenz gelesen werden, während in einen zweiten Speicherbereich ohne Konkurrenz z.B. Daten aus dem PCIe gestreamt werden und ein dritter irgendein z buffert und ein vierter Däumchen dreht – solange die Bandbreite reicht. Im Multithreaded Random Access sollten da klare Vorteile liegen?!
Aber vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden, mag sein.
Edit: Weiter unten hat Carsten, edit, quatsch, Torsten dann ja noch etwas dazu geschrieben, aber jetzt muss ich erst einmal nachdenken, nein, herausfinden, also verstehen, was.

