Ich lasse es aus zwei Gründen an:
Erstens sinken durch Deaktivierung von SMT die Min-FPS und die Frametimes können sich erhöhen.
Die Min-FPS sind viel wichtiger als AVG-/ oder Max-FPS, denn die Min-FPS und Frametimes sind das was einem in der Realität auffällt (Ruckler und Lags).
Zweitens opfere ich nicht für durchschnittlich 0-6% mehr AVG-FPS im Gaming bis zu 50% meiner Multicore-Performance.
Daher einfach anlassen und die CPU nehmen wie sie ist.
Wenn ich so geil auf diese paar FPS wäre hätte ich mir einen i9 geholt.
Stehe aber eher auf die allgemeine Leistung und dieses Cache-Monster von R9 (72Mb FTW).


Was heißt schon gelogen....Naja Nvidia hatte ja in den Specs gelogen, AMD nicht, imo kein Vergleich, würde auch keine Parallelen ziehen.


@Duvar
Lässt du eigentlich deinen RAM wirklich auf 1,5V laufen daily?

Zwar etwas älteres Video, aber grad auf CB gesehen.
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4way SMT? (4 Threads pro Core)
Was heißt schon gelogen....
Im Preisvergleich steht "Speichercontroller: Dual Channel PC4-25600U (DDR4-3200) - Speicherbandbreite: 51.2GB/s", aber nichts davon dass das nur auf die Transferrate beim Lesen zutrifft, bzw. es beim Schreiben 50% weniger sind - von mir aus ist das nicht gelogen, aber die Wahrheit ist es auch nicht. Auf der Produktseite von AMD steht, dass die Frequenz des Speichers 3200 beträgt, es sich um DDR4 handelt, und 2 Kanäle vorhanden sind. Auch hier wird die "Eigenart" - und genau so nennt man die absolut unübliche asymmetrische Anbindung des RAMs - nirgends erwähnt. Auch hier, nicht wirklich gelogen, aber auch nicht die Wahrheit.
In meinen Augen durchaus ein angebrachter Vergleich, denn in den meisten Spielen haben auch die langsamen (= ebenfalls asymmetrisch angebundenen) 500MB damals nichts ausgemacht. Gut, die Sache mit dem "Ach, also da hat unser Marketing wohl was falsch verstanden BLABLA" war natürlich noch ne Spur frecher. Trotzdem.
Und bitte versteht mich nicht falsch: Weder will ich die 3000 Ryzen schlecht machen, noch werden sie deswegen im Nachhinein schlechter. Aber ungeachtet der Leistung der CPU ist es offensichtlich Fakt, dass die Bandbreite beim Schreiben um 50% geringer ist als sie eigentlich sein sollte. Und selbst so manche Hardware-Tester können nicht pauschal/zuverlässig sagen, welche Auswirkungen dieser Umstand am Ende überall haben wird bzw. hat. Nicht mal von AMD selbst gibt es eine akzeptable Auswertung darüber (oder sie ist zumindest nicht öffentlich einsehbar), welchen Stellenwert bei welchen Berechnungen/Anwendungen/Szenarien die Schreibrate hat, bzw. welche Auswirkung bei einer Halbierung auftreten können.
Und bitte seid ehrlich Jungs, das gleiche bei einer neuen Intel-Gen und es wäre plötzlich nicht mehr so unwichtig.
Alles was ich wollte/will sind aussagekräftige Infos darüber, wie wichtig heutzutage die Bandbreite beim lesen oder schreiben in welchen Anwendungen ist. Einfach nur um mit dieser Information dann selbst entscheiden zu können, wie wichtig mir das ist. Meine nächste CPU soll wieder 6-7 Jahre (oder länger) halten, da brauch ich schon bissl mehr als nur "Aber der Hersteller sagt dass das nicht schlimm ist"...![]()
LOLWahrscheinlich würde sogar 1.6V 24/7 möglich sein, die Teile haben doch 10J oder lebenslang Garantie, kannst ja zur Not in die RMA schicken.

Er meint ja auch zu dem Zeitpunkt, das vielleicht TR auf Zen 2 Basis übersprungen werden könnte. Das ist ja heute bereits bestätigt falsch.Zwar etwas älteres Video, aber grad auf CB gesehen.
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Danke für den Link. Das Review ist von vor dem NDA-Fall? Ich denke nicht. Und hast du den Te[x]st auch gelesen?Außerdem war das von AMD vorher bekannt, und wurde auch von z.B. Igor thematisiert in seinem Review.
https://www.igorslab.media/amd-ryzen-3900x-und-3700x-im-test-igorslab/3/
Andererseits beunruhigt mich der 3700X beim DRAM-Schreibtest, wo er nur halb so effizient ist, wie er eigentlich sein sollte. Beim Kopieren wiederum zeigt der Prozessor gute Werte und ist den Intel CPUs überlegen. Es ist durchaus möglich, dass die Messsoftware AIDA64 beim 3700X derzeit noch fehlerhaft läuft und mit zukünftigen Versionen oder neueren AMD Chipset-Treibern bessere Ergebnisse erzielen wird.
Auch beim L3 Cache weisen die neuen Ryzen CPUs eine hohe Leistung und eine enorme Bandbreite auf. Im Hinblick auf den möglichen Software-Bug in AIDA64 sind Ergebnisse schon jetzt überaus vielversprechend und deutlich höher als die der Intel-CPUs. Gute Voraussetzungen für spätere Optimierungen per Sofware-Update also. Dass der 3900X beim Lesen über die TB/s-Marke kommt, weiß zu beeindrucken.
Danke für den Link. Das Review ist von vor dem NDA-Fall? Ich denke nicht. Und hast du den Te[x]st auch gelesen?
Genau was die meisten Reviewer/Tester dachten, es sei ein Bug bzw. Treiber-Problem. Und genau dieser Punkt ist es, der mich am meisten stört - weil die meisten (egal ob Kunden oder Tester/Reviewer) es heute genau so nicht wussten, wie damals bei der GTX970. Du erinnerst dich noch? Damals hatte ein User extra ein Programm geschrieben, welches die VRAM-Aufteilung/-Problematik der GTX970 ans Licht brachte.
Und es irgendwo "im kleinen" zu sagen (ich habe bis jetzt noch keinen einzigen Hinweis gesehen, das AMD es schon im Vorfeld kommuniziert hat!!!), aber anschließend quasi unter den Tisch zu kehren (wo steht es denn auf AMD-Webseiten geschrieben, wenn man nach Ryzen 3000 schaut?), ist auch nicht wirklich so viel besser.
Wie gesagt, ich will hier kein "Fass" aufmachen, will mit keinem hier "Beef" anfangen, oder gegen AMD "haten". Ich wollte nur ganz normal das Thema ansprechen, und belastbare Informationen darüber finden.
Du weist aber schon das es bei der gtx 970 starke Probleme gab wenn es über 3,5gb VRAM ging? Per Software wurde versucht das zu unterbinden. NVIDIA hat bis zum Schluss versucht die Leute zu täuschen, das sehe ich hier bei ryzen zu keiner Zeit. Das du es ansprichst ist dein gutes Recht, interessant ist es allemal aber Betrug sehe ich hier eher weniger.
kannst ja vllt einen reviewer/Fachmann dazu befragen, denke das bringt mehr und eher zu Klärung.

QuelleWer die ersten Benchmark-Leaks zu Ryzen 3000 betrachtet hat, dem wird die geringe Schreib-Performance des 3700X bekannt vorkommen. Was zuerst wie ein Fehler aussah, entpuppt sich als direkte Folge von Designentscheidungen von AMD. Alle Prozessoren mit nur einem Compute-Chiplet haben diese “Anomalie”.
Wie schon im Technik-Teil angedeutet, antwortete AMD auf unsere Anfrage, dass es sich um ein gewolltes Ergebnis handelt. Damit meint man selbstverständlich nicht, dass man auf eine derart niedrige Schreib-Performance hingearbeitet hat, sondern dass es eine Folge gewollter Designentscheidungen ist. Nach den Aussagen von AMD gibt es im Desktop-Bereich nur sehr wenige Szenarien, in denen ausschließlich geschrieben wird. Aufgrund dessen hat man den Link zwischen CCD und cIOD schreibend nur halb so breit ausgelegt wie lesend (32 B/cycle vs. 16 B/cycle). Durch die doppelte Anzahl an Chiplets beim 3900X addiert sich die Bandbreite damit und ein erwartbares Ergebnis wird erzielt. Laut Aussage von AMD half dieser technische Eingriff, Energie und Die-Fläche zu sparen, die man anderweitig sinnvoller verwenden konnte.
Ohne es vorwegnehmen zu wollen: Uns ist kein Szenario aufgefallen, in welchem diese Entscheidung negativen Einfluss auf die Performance des 3700X in realen Anwendungen hat. Und da selbst FinalWire, der Anbieter von AIDA64, zur Write-Bandbreite schreibt, dass es sich eher um einen Einblick in die CPU-Architektur handelt, können wir beruhigt mit unseren Benchmarkergebnissen fortfahren.