Einen Ryzen 3 hätte es zu Beginn von AM5 FÜR AM5 gebraucht -- da waren nämlich keine Einstiegs- und Budget-CPUs verfügbar. Die letzten Ryzen 3, die nicht "beschnitten" waren, stammen übrigens von 2020. Der 3300X hatte sogar ein recht bemerkenswertes Alleinstellungsmerkmal und konnte oft gut damit punkten: Denn als einzige Ryzen-CPU waren hier alle Kerne auf einem einzigen Core-Complex versammelt. Das gab einen guten Latenzboost bei der Kommunikation zwischen den Kernen.
Intel fährt hingegen ihre Core i3s-- die zumindest
im Mittel gar nicht mal so mies abschneiden, obwohl Intel nicht mehr viel investieren und den "Kleinen" kaum weiterentwickeln. Bin übrigens selbst erst zum Jahreswechsel von einem Ryzen 3 3100 auf einen 5 5600 umgestiegen. Jetzt noch nen Vierkerner für Gaming ist trotzdem a) nicht nötig, da Budgetsechskerner auch für AM5 verfügbar, für AM4 sowieso seit jeher. Und b) nicht empfehlenswert. c) ist Gaming hier natürlich auch nicht mehr die Zielgruppe.
Trotzdem: AM5 hätte zu Markstart Ryzen 3 gebraucht, isso.