Ich kühle Graka und CPU mit Watercool...
VRM ist unnötig, da es nur den Wasserkreis unnötig mehr aufheizt
Es gibt kein "Wasserkreis unnötig aufheizen". Das ist absurd. Als nächstes sagst Du, ich verbau keine Lüfter, denn das heizt nur die Luft unnötig auf ...
Je nach Effizienz der VRMs werden so sehr heiss, dass man sie keine Sekunde lang anfassen kann. Diese Energie will ich nicht in meinem Wasserkreis haben
Mit wassergekühlten VRMs kann man nicht besser OC ´en. CPU und Graka aber schon
Ich denke, eine Frage der Philosophie.
Die VRMs werden zwar heiß, setzen aber bei weitem nicht so viel Energie um, d.h. sie erhitzen das Wasser vergleichsweise wenig. Sie werden eben nur deswegen so heiß, weil sie üblicherweise so schlecht gekühlt sind (verglichen mit der CPU, die normalerweise einen Monsterkühler hat).
Natürlich kann man mit VRMs alleine kein besseres OC erzielen, aber wenn sie das Wasser um 1K wärmer machen, kannst Du deswegen auch nichts schlechter übertakten. Und ich habe lieber 40-50° Grad warme VRMs als 90° heiße.
Wenn ich die CPU (3950x) auf Volllast laufen lasse, inkl. gekühlter VRMs (zufällig mit eben diesem in dem Video getesteten Board), erwärmt sich das Wasser gerade mal um 2-3K.
Ich sehe es so:
Ne Wasserkühlung kauf man sich aus 3 Gründen.
1) Kühlung für OC
2) Niedrige Lautstärke, keine aufheulenden Lüfter
3) Optik
So.
Dem Ryzen ist es mehr oder weniger egal ob er unter Last auf 65°C oder 75°C oder 90°C läuft.
Zwar steigt bei höherer Temperatur der Widerstand und es erhöht sich die Leistungsaufnahme, aber nicht weltbewegend.
Und die Taktunterschiede sind auch minimalst, wenn überhaupt vorhanden.
Von wieviel Leistungsunterschied reden wir zwischen 4250MHz und 4200MHz? 0,1%?
Eher bringt es etwas die Vcore zu drücken. Da spart man wenigstens wirklich Strom.
Die Leistung ist doch letztendlich immer gleich. Und jetzt komm nicht man könne höher übertakten.
Die Ryzen3000er kannste ohne Trockeneis quasi überhaupt nicht übertakten und auf 10°K oder 20°K kommts da schon gar nicht an, eher so auf >50°K.
Also das Argument ist für mich irrelevant.
Entweder er läuft unter 95°C oder er ist temperaturlimitiert.
Die Grafikkarte ist bei mir immer ziemlich genau 5°C über der Wassertemperatur und eigentlich nie wärmer als 49°C.
Da limitiert also auch absolut gar nichts und es bringt auch nichts tiefer zu kühlen.
Die Ersparnis in der Leistungsaufnahme kehrt man durch extreme Kühlmethoden wieder um (Mora mit zu vielen Lüftern, Chiller, Trockeneis).
Also wozu bitte?
Ich kaufe mir doch keine Wasserkühlung damit das Wasser immer schön kalt ist.
Viel wichtiger ist doch, dass möglichst viele Komponenten des PCs in den Kreislauf mit eingeschlossen werden und unter die kritischen Temperaturen gebracht werden, wo ein Limit droht.
Die VRMs erhöhen zwar leicht den Monoblock und damit die Wassertemperatur, aber nur bis zum nächsten Radiator, der dann doch eh wieder runterkühlt, bevor es zur GPU geht.
Und ich habe auch lieber überkalte VRMs auf 40°C statt unter Last VRMs mit knapp 90°C nahe der Schmerzgrenze.
Die Wärme die da abgeführt wird, geht auch vom Board weg und senkt den Verschleiß. Außerdem braucht man weniger Airflow, wenn die heißen Teile bereits aktiv mit Wasser gekühlt sind.
Genial wären übrigens wassergekühlte RAM-Riegel, die schön auf 30-40°C laufen.
Damit wäre tatsächlich ein deutlich höheres Übertakten möglich, weil RAM teilweise schon ab 50°C etwas instabil werden kann.
Aber wie gesagt.
Ne Wasserkühlung muss in erster Linie möglichst alle heißen Komponenten kühlen, sonst verfehlt sie den Zweck.
Und sie ist nicht dazu da, damit sich der User eine niedrige Wassertemperatur angucken kann, weil nur wenig Wärme abgeführt wird.