24 Kerner, also 6-Kern-CCDs? Sicher?
Intel macht es doch, und kann es technologisch auch. Sie setzen es nur nicht im Desktop ein, sondern im Server-Bereich. Bisher dachte Intel jedoch auch, dass solcher Cache immer Einschnitte bringt. Dann kam der 9950X3D ^^
Intel hat sowas bislang nur patentiert/ausprobiert, verkauft wird gestackter Cache aber erst wenn Clearwater Forest irgendwann erscheint. (~Nächstes Jahr) Zwar haben die großen Xeons aktuell einfach mehr Cache, aber direkt auf dem Chip als Teil der entsprechenden Architektur. Zusatz-Cache gibt es aktuell noch näherungsweise bei Sapphire Rapids HBM für HPC, aber via extra Controller angesprochene 64
GiB DRAM würde ich jetzt nicht mit AMDs in den normalen Cache-Pool intergrierten 64
MiB SRAM vergleichen. Intels letzter Ausflug in Bonus-Cache davor war Crystalwell, aber von dem hat man seit den Skylake-Iris-Pro-Ausgaben nichts mehr gesehen.
tl;dr: Können tut Intel sowas. Aber von "machen" keine Spur.
Warum auch immer. Cache ist verschlingt zwar viel Fläche. Aber "viel Fläche" ist nur teuer, wenn man sie extern kaufen muss. Sitzt man auf großen In-House-Kapazitäten, die niemand externes buchen möchte, relativieren sich die Kosten, zumal Intel in den letzten Jahren mehrfach zusätzliche Fläche in zusätzliche Kerne investiert, also sowieso genutzt hat. Wenn man auf alten oder mittelmäßigen Nodes festhängt, was ebenfalls oft der Fall war, bringen Kerne aber erhebliche Nachteile beim Verbrauch mit sich – im Gegensatz zu Cache, der recht genügsam ist. Wahrscheinlich stecken die gleichen Masterminds dahinter, die Kaby Lake X ersonnen haben und die es vollkommen für eine gute Idee hielten, 1151-Aufrüstern keine Drop-In-Aufrüstmöglichkeit anzubieten, obwohl diese wenig mehr als eine neue Pappschachtel und ein paar Einträge in der IME erfordert hätte, sondern sie vor die Wahl "Z370/Z390/Z490/Z590 oder AMD AM4 neukaufen" zu stellen.