Wirkt auf den ersten Blick auch nicht unbedingt nachvollziehbar, da AMD ja explizit auf diesen Umstand hinweißt.
Bevor hier jetzt jeder den Teufel an die Wand malt, hier mal das, was AMD tatsächlich gesagt und was ich gemacht habe.
AMD hat in Begleitung des CPU-Samples Dokumente verteilt. In diesen heißt es unter anderem, dass der PPM-Bereitstellungsdatei-Treiber beim direkten Wechsel von 7950X3D auf 7800X3D für eine niedrigere Performance sorgen kann. Es kann passieren, so laut AMD, dass der genannte Treiber auf den 7800X3D angewendet wird, obwohl das nicht so von AMD gewollt ist. Der PPM-Bereitstellungsdatei-Treiber ist dazu da, Kerne zu parken. AMD hat daraufhin empfohlen, Windows neu zu installieren, damit das nicht passiert.
Interessanterweise wird der PPM-Bereitstellungsdatei-Treiber bei der Installation des Chipsatztreibers bei einem verbauten 7800X3D mit angeboten! Zudem habe ich mir beim Lesen gedacht, wie der zukünftige Testalltag aussehen soll, wenn ich von einem 7950X3D auf den 7800X3D tausche, um damit Benchmarks durchzuführen: soll ich dann jedes einzelne Mal Windows neu installieren? Das kann doch nicht die Lösung sein.
Ich habe also den Chipsatztreiber komplett entfernt, bevor ich den 7800X3D eingebaut habe. Nach dem Einbau habe ich den Chipsatztreiber
ohne PPM-Bereitstellungsdatei-Treiber und ohne 3D-V-Cache Optimizer installiert. Diese beiden Komponenten werden nur für den Betrieb der Ryzen-9-3D-Prozessoren benötigt. Nach einem Neustart habe ich die Taktraten und die Leistungsaufnahme durch Hwinfo überprüft, es schien alles korrekt. Es wurden keine Kerne geparkt und alle Kerne beschleunigten auf 5 GHz. Dann habe ich die Tests durchgeführt.
Meine Frage an euch: Wie testen denn "die anderen"? Auch mit DDR5-5200? Welche Szenen, welche Spiele, welche Auflösung? Inwiefern lassen sich die Zahlen tatsächlich mit unseren vergleichen? Welcher Treiber war bei den Ryzen 9 mit 3D-Cache aktiv und welcher beim Ryzen 7? Wurde jedes mal Windows dazwischen neu installiert?