AMD Ryzen 3000: Engineering Sample mit 16 Kernen soll 4,2 GHz erreichen

Ich bin kein Intel Fanboy ich warte doch selbst auf die Amds weil ich jetzt die nächsten Wochen/Monate mein neuen Rechner zusammenstellen will und mir hier empfohlen wurde auf AMD zuwarten


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Damit musst du dich leider anfreunden - in letzter Zeit eskalieren die "AMD vs. Nvidia"-Diskussionen hier häufig und recht zügig. Aber es ist gut und sinnvoll, noch auf AMD zu warten, wenn du den Rechner nicht sofort brauchst. Es könnte schließlich allen Ernstes eine CPU am Ende dabei rauskommen, die mit Intel durch die Bank den Boden wischt. Könnte. Preislich ansprechend werden sie jedenfalls ohne Wenn und Aber. Alles andere wäre grober Unfug.
gRU?; cAPS
 
8 Kerne sind heute schon knapp.

Viele Spiele nutze 12Threads+ und dazu dann streaming + TS. Ich persönlich halte 16 für einen guten Wert, 12 Kerne reichen für Einsteiger.

Ich wage es zu bezweifeln das es hier mehr als eine handvoll Leute gibt die überhaupt wissen was es bedeutet wenn eine CPU knapp wird. Dischord + TS nutze ich seit Jahren auf dem Smartphone während ich auch dort parallel im Netz surfen kann und und und... Ein 200€ Smartphone mit der Leistung einer Desktop CPU gleichzusetzen klingt schon etwas frech. Deine CPU ist erst dann am Ende wenn deine Lüfter wie Sirenen aufheulen und deine Bedienbarkeit in allen Lagen lagt. Ich bin mir ziemlich sicher das du dich weitab dessen bewegst. Sollte es anders sein ist ein CPU Upgrade nur eine Nuance und du wartest besser 10 Jahre bis eine CPU sich grundsätzlich absetzen kann. Andererseits frage ich mich wie du die letzten 10 Jahre durchgekommen bist. TS habe ich schon zur Jahrtausendwende bei Unreal Tournament genutzt, auf einer ollen 1 Kern 32 Bit CPU mit nicht einmal 2 GHz Takt. Im Hintergrund liefen Browser und auch Emule Downloads. Wenn ich deinen Kommentar lese das du 12 Kerne für Einsteiger hälst, dann müssen wir es mit richtig schlechten CPUs zu tun haben und das seit etlichen Jahren. Ich glaube nicht daß du weißt wovon du redest.
 
Ich wage es zu bezweifeln das es hier mehr als eine handvoll Leute gibt die überhaupt wissen was es bedeutet wenn eine CPU knapp wird. Dischord + TS nutze ich seit Jahren auf dem Smartphone während ich auch dort parallel im Netz surfen kann und und und... Ein 200€ Smartphone mit der Leistung einer Desktop CPU gleichzusetzen klingt schon etwas frech. Deine CPU ist erst dann am Ende wenn deine Lüfter wie Sirenen aufheulen und deine Bedienbarkeit in allen Lagen lagt. Ich bin mir ziemlich sicher das du dich weitab dessen bewegst. Sollte es anders sein ist ein CPU Upgrade nur eine Nuance und du wartest besser 10 Jahre bis eine CPU sich grundsätzlich absetzen kann. Andererseits frage ich mich wie du die letzten 10 Jahre durchgekommen bist. TS habe ich schon zur Jahrtausendwende bei Unreal Tournament genutzt, auf einer ollen 1 Kern 32 Bit CPU mit nicht einmal 2 GHz Takt. Im Hintergrund liefen Browser und auch Emule Downloads. Wenn ich deinen Kommentar lese das du 12 Kerne für Einsteiger hälst, dann müssen wir es mit richtig schlechten CPUs zu tun haben und das seit etlichen Jahren. Ich glaube nicht daß du weißt wovon du redest.

Wenn Spiele auf 8 Kerne optimiert werden und du streamen willst, hast du einen Flaschenhals mit einer 8 Kern CPU.
Streaming ist über die Graka, als über die CPU möglich (vereinfacht ausgedrückt). Da du in der Regel den Flaschenhals bei 1440p+ bei der Graka haben wirst, brauchst du die Kerne um zu streamen.

Entsprechend kann man einem Streamer heute zum Beispiel keinen i9-9900k empfehlen. That´s it.
 
Normal limitiert bei größeren Chips die Anzahl an Transistoren und die Verdrahtungslogik irgendwann einen höheren Clock.

Nicht zwingend, es kommt auf die kritischen Pfade an und die können auch bei großen Chips mit vielen Transistoren kurz sein. Soll heißen, dass es für den Takt eines einzelnen CPU-Kerns egal ist, ob jetzt alle CPU-Kerne auf einem großen oder mehreren kleinen Chips liegen. Bei Netburst wurden die kritischen Pfade durch eine übermäßige Zahl an Pipelinestufen verkürzt. Solange es keine falschen Sprungvorhersagen gab, war das alles auch recht fix.

Der damalige AMD-Vorteil lag ja da drin, dass die CPUs 32 und 64bit in einem Chip beherrscht hatten während Intel ja seine P4s mit 32bit belassen hatte und die Xenons damals auch nur entweder 32 ODER 64 bit beherrschten.

Das war so, hatte aber mit der überlegenen Spieleleistung der Athlons nicht viel zu tun. Eher mit den hohen Pipelineflushpenalties der Netburstarchitektur.

Daher kann man realistisch gesehen, sagen, ein aktueller i5 oder R5 ist für Spiele immer genug.

Also meine aktuelle Rimworldkolonie zwingt meinen 9700K zunehmend unter die 60 Fps. Und ich bin selbst in WQHD nicht im GPU-Limit. Verrückt! ;)
 
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Zitat von Scorpio78 Der damalige AMD-Vorteil lag ja da drin, dass die CPUs 32 und 64bit in einem Chip beherrscht hatten während Intel ja seine P4s mit 32bit belassen hatte und die Xenons damals auch nur entweder 32 ODER 64 bit beherrschten.



Das war so, hatte aber mit der überlegenen Spieleleistung der Athlons nicht viel zu tun. Eher mit den hohen Pipelineflushpenalties der Netburstarchitektur.


Also meine aktuelle Rimworldkolonie zwingt meinen 9700K zunehmend unter die 60 Fps. Und ich bin selbst in WQHD nicht im GPU-Limit. Verrückt! ;)

Das war auch nicht auf die Performance bezogen, war von mit vielleicht in dem Fall zu allgemein ausgedrückt.
Ich meinte damit eigentlich, dass AMD hier sogar zu der Performance auch noch die Richtung im Heimbereich lenken konnte.
Lenken war ja eher Intels Angelegenheit, z.B. MMX.
Die Netburst-Architektur war, wie Du schreibst, sehr performant, wenn die Trefferqoute passte. Zudem war sie ja auch auf hohe Taktraten ausgelegt. Intel sprach ja damals sogar von
10 Ghz. Bis sich die Netburst als Sackgasse erwies und man erkannte, das Effiziens die bessere Richtung war. AMD machte es ja vor: Mehr Leistung pro Mhz.

Eigentlich schon witzig, wenn man mal zurück denkt wie sich alles bis heute entwickelt hat.
 
Wenn Spiele auf 8 Kerne optimiert werden und du streamen willst, hast du einen Flaschenhals mit einer 8 Kern CPU.
Streaming ist über die Graka, als über die CPU möglich (vereinfacht ausgedrückt). Da du in der Regel den Flaschenhals bei 1440p+ bei der Graka haben wirst, brauchst du die Kerne um zu streamen.

Entsprechend kann man einem Streamer heute zum Beispiel keinen i9-9900k empfehlen. That´s it.

Und wo ist das Problem die Encoder der GPU zu nutzen? Die Ressourcen sind frei und unangetastet der üblichen Recheneinheiten. Das gerenderte Frame kann ja abgegriffen werden und z.B. mit Hilfe der CUDA Einheiten encodiert und per Stream ins Netz verfrachtet werden, in h264 oder 265 kein Problem. Der einzige Grund warum man dies der CPU überlässt liegt schlicht und ergreifend daran das man die Möglichkeiten nicht nutzt. Alles was zeitkritisch ist und mit Videos verbunden wird gehört sowieso auf die GPU verlagert, da die Hardware Decoder/Encoder für die komprimierten Formate ein vielfaches schneller sind. Jede aktuelle Intel iGPU ist schneller als eine CPU.
 
Und wo ist das Problem die Encoder der GPU zu nutzen? Die Ressourcen sind frei und unangetastet der üblichen Recheneinheiten. Das gerenderte Frame kann ja abgegriffen werden und z.B. mit Hilfe der CUDA Einheiten encodiert und per Stream ins Netz verfrachtet werden, in h264 oder 265 kein Problem. Der einzige Grund warum man dies der CPU überlässt liegt schlicht und ergreifend daran das man die Möglichkeiten nicht nutzt. Alles was zeitkritisch ist und mit Videos verbunden wird gehört sowieso auf die GPU verlagert, da die Hardware Decoder/Encoder für die komprimierten Formate ein vielfaches schneller sind. Jede aktuelle Intel iGPU ist schneller als eine CPU.

Klar ist die Encodierung mit der GPU schneller aber es gibt auch Nachteile. Ist leider zu lange her das ich das Projekt damit hatte um das weiter zu erläutern da gibt es bestimmt welche die das technisch genauer erklären können. Ich weis noch das es Probleme mit der Kompatibilität und teilweise verschluckten B-Frames gab. Was jetzt für ein Youtube Video mit geringerem "Standard" weniger wichtig ist aber wie gesagt es gibt schon Gründe das Rendern über die CPU laufen zu lassen
 
Zuletzt bearbeitet:
Also meine aktuelle Rimworldkolonie zwingt meinen 9700K zunehmend unter die 60 Fps. Und ich bin selbst in WQHD nicht im GPU-Limit. Verrückt! ;)

Nicht verrückt, dass ist nur logisch für Strategiespiele. Du wirst nicht wissen wie die Entwickler das umgesetzt haben. Angenommen das Spiel wird an jeder Ecke wo es möglich ist in Threads gespaltet. Deine Kolonie aber kann immer innerhalb eines Threads berechnet werden, weil man Genre bedingt viele gleiche Einheiten mit Eigenschaften besitzt. D.H. aus Sicht der objektorientierten Programmierung ist eine Einheit eine Instanz dieses Objekts. Für jeden Frame der in der Sekunde gerendert wird, wird auch ein Update deiner Einheiten durchlaufen, die sie beschreiben. Es liegt nahe daß alle Einheiten des gleichen Objekts, also die Instanzen, in schleifen abgearbeitet werden. Dadurch erhöht sich mit steigender Anzahl auch die CPU Zeit. Dabei ist es unerheblich ob du viele oder wenige Kerne hast, weil der Flaschenhals durch eben diesen einen Thread oder Task erzeugt wird.
Du hast einen 9700k. Wenn das Update deiner Kolonie während eines Durchgangs bspw. 22ms benötigt (weil vllt. 1000 Einheiten), dann bist du schon um 5,3ms über der Zeit die du maximal mit Rendering und allem drum und dran haben darfst, um überhaupt 60 FPS zu erhalten.
Das war schon immer ein Problem in Strategie Spielen, dass sie mit steigender Anzahl das Geschehen verlangsamen und FPS einbrechen.
Das wird in deinem Fall auch nicht besser werden in absehbarer Zeit, weil dieser Flaschenhals an die Singlethread Leistung gebunden ist und der 9700k schon mit das Ende der Fahnenstange darstellt. Selbst wenn deine CPU 32 Kerne mit dem hohen Takt hätte, blockiert dieser eine Thread oder Task, biste raus.
 
Es gibt jetzt schon SMT8 beim IBM Power. Auf dem Desktop bringt das derzeit aber wenig, weil man keine Anwendungen hat, die das effizient nutzen könnten.

Ah alles klar. Da hast du Recht. Solange die Software genau dies nicht unterstützt, bringt es nichts. Wird langsam mal Zeit, dass mehr als nur 4 (Intel sei dank)Kerne effektiv genutzt werden.
 
Und wo ist das Problem die Encoder der GPU zu nutzen? Die Ressourcen sind frei und unangetastet der üblichen Recheneinheiten. Das gerenderte Frame kann ja abgegriffen werden und z.B. mit Hilfe der CUDA Einheiten encodiert und per Stream ins Netz verfrachtet werden, in h264 oder 265 kein Problem. Der einzige Grund warum man dies der CPU überlässt liegt schlicht und ergreifend daran das man die Möglichkeiten nicht nutzt. Alles was zeitkritisch ist und mit Videos verbunden wird gehört sowieso auf die GPU verlagert, da die Hardware Decoder/Encoder für die komprimierten Formate ein vielfaches schneller sind. Jede aktuelle Intel iGPU ist schneller als eine CPU.

Du musst auch lesen was ich schreibe. Bei mir ist meist die GPU voller bis voll ausgelastet. Die kann das Streaming nicht mehr übernehmen.
Also lasse ich das die CPU machen. Mit 12 Kernen auch kein Problem. Klar, da kommt so ein spiele-optimierter i9-9900k schon an seine Grenzen.

Wer das alles gleichzeitig meint erledigen zu müssen hat ganz andere Probleme ;)

Das nennt man Multitasking und ist mit mehreren Bildschirmen auch überhaupt kein Thema.
 
Die Encoding-Einheiten auf der GPU tun aber nichts, wenn man nur am Zocken ist.
Die sind quasi arbeitslos.
Also kann man das Streaming sehr wohl auf die GPU auslagern, was die GPU-Leistung nur dann senken sollte, wenn man ins Powerlimit läuft, weil dann der Takt der Shader gesenkt wird.

Bei Nvenc ist das Problem beim Streamen über die Gaming-GPU, dass der VRam auf CUDA-Geschwindigkeit (oft 3300MHz) runtertaktet und das kostet dann Leistung.


Bitte berichtigt mich, wenn ich falsch liege.
 
Ah alles klar. Da hast du Recht. Solange die Software genau dies nicht unterstützt, bringt es nichts. Wird langsam mal Zeit, dass mehr als nur 4 (Intel sei dank)Kerne effektiv genutzt werden.

In Anwendungen war das vorher schon der Fall und mehr als 4 Kerne gab's auch schon. Viel wichtiger ist das der Mehrwert auch beim Kunden ankommt. Assassin's Creed Origins wurde bei Gamestar damals für seine gleichmäßig hohe CPU Auslastung gelobt, blöde nur das die Last auch außerhalb des Animus erzeugt wurde, also in einem 2 Quadratmeter großen, NPC leeren, Gebiet. Da war klar daß dies Denuvo und sonstigen Ubi Diensten im Hintergrund geschuldet war. Viceversa muss der 4 Kerner die Last mittragen und knickt ein. Wenn mehr Kerne effektiv genutzt und nicht für derartige Dienste missbraucht werden ist das ein Schritt nach vorne, andernfalls trügt der Schein. Ich will gewiss kein WhatsApp was mich zu 12 Kernen nötigt.
 
Die Encoding-Einheiten auf der GPU tun aber nichts, wenn man nur am Zocken ist.
Die sind quasi arbeitslos.
Also kann man das Streaming sehr wohl auf die GPU auslagern, was die GPU-Leistung nur dann senken sollte, wenn man ins Powerlimit läuft, weil dann der Takt der Shader gesenkt wird.

Bei Nvenc ist das Problem beim Streamen über die Gaming-GPU, dass der VRam auf CUDA-Geschwindigkeit (oft 3300MHz) runtertaktet und das kostet dann Leistung.


Bitte berichtigt mich, wenn ich falsch liege.

Das stimmt so, cuvid, nvenc, nvdec arbeiten unabhängig und die Ressourcen stehen jederzeit zur Verfügung. Mit dem Takt weiß ich nicht genau, dass geht nicht konkret aus dem SDK hervor, oder ich hab's noch nicht gelesen. Der eigentliche Punkt ist auch, dass man eine ältere Karte für diese Aufgabe verbauen könnte, wobei gerade Karten wie ab 1070 und 1080 noch den Vorteil haben je 2 Encoder/Decoder Einheiten zu besitzen.
Auf jeden Fall ist die CPU Lösung eher solala und eigentlich nur eine Rückfall Option. Nicht jeder Entwickler ist bemüht darum die Hardwarelösung zu implementieren, obwohl mit Cuda, DX11, DXVA2, QSV, VAAPI und noch mehr genügend Optionen vorhanden sind. Das man in 2019 noch so auf die CPU Krücke beharrt ist ein Unding.
 
Das stimmt so, cuvid, nvenc, nvdec arbeiten unabhängig und die Ressourcen stehen jederzeit zur Verfügung. Mit dem Takt weiß ich nicht genau, dass geht nicht konkret aus dem SDK hervor, oder ich hab's noch nicht gelesen. Der eigentliche Punkt ist auch, dass man eine ältere Karte für diese Aufgabe verbauen könnte, wobei gerade Karten wie ab 1070 und 1080 noch den Vorteil haben je 2 Encoder/Decoder Einheiten zu besitzen.
Auf jeden Fall ist die CPU Lösung eher solala und eigentlich nur eine Rückfall Option. Nicht jeder Entwickler ist bemüht darum die Hardwarelösung zu implementieren, obwohl mit Cuda, DX11, DXVA2, QSV, VAAPI und noch mehr genügend Optionen vorhanden sind. Das man in 2019 noch so auf die CPU Krücke beharrt ist ein Unding.


Ich habe genau für den Verwendungszweck, also streamen, eine alte kleine Karte (GT730) eingebaut. Die Qualität ist eher so naja, aber ich kann tatsächlich mehr oder weniger Verlustfrei streamen.

Geht natürlich nur, wenn man genug CPU-Lanes hat.

Schade, dass die günstigen Turing-Karten den neuen Encoder nicht haben... das wäre für mich nicht schlecht. Jedenfalls, wenn man ein Single-PC-Streaming-Setup möchte.


Zurück zum Ryzen 3000... :D
 
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