AW: AMD Radeon R9 290X im Test: Der langersehnte Titan-Killer für 479 Euro?
1. Genau das sagen wir ja. Es ist quasi das selbe, nur unter anderem Namen. Mit dem Unterschied, dass das eine mitgestestet wird und das andere nicht.
2. Das kannst du mir nicht erzählen. Mit der entsprechenden Lüfterkurve (dann wird die NVidia zwar lauter, bleibt aber immer noch leiser als die AMD

) boostet meine Karte selbst bei drei aufeinanderfolgenden Benchmarks mit Heaven und/oder Valley nicht herunter. Stattdessen lief sie das sogar mal mit 1250 MHz durchgehend.
Fairerweise muss ich sagen, dass der Raum recht kühl ist. Trotzdem ist das keinesfalls kürzer als die AMD-Karte.
Ich habe den Artikel gelesen und verstanden. Letzteres trifft nur leider nicht auf alle zu (auf dich aber schon

).
ähm.. Also mit STandardbios, das nur 106%PT zulässt wage ich das mal SCHWER zu bezweifeln
Ich revidiere gar nichts. Wenn die Karte durchweg bei fast allen Reviews miserables OC Potential aufweist, ist die Warscheinlichkeit nun mal sehr hoch, dass die gesamte Serie unter diesem "Makel" leidet. Sprich: Dass es einen Grund gibt, wieso fast alle Testexemplare davon betroffen sind. Der Chip ist einfach ab Werk an seinem Limit, damit er mit dem GK110 mithalten kann. Punkt!
Dir ist schon aufgefallen, das es noch keine Karten mit Customkühler gibt, es noch nicht möglich war für die Tester die Spannung von Hand zu wählen, und der neuste OC-Weltrekord mit eben ner 290X aufgestellt wurdE?
Ich mecker gerne. Und wenn ein Hersteller proprietäre Standards in einem Bereich erzwingen will, der schon mit offenen Standards krepiert, schüttel ich nur noch den Kopf.
Dem kann ich nur zustimmen
Die Treiber brächte man für solide Entwicklung ja auch und bei ECC muss man gucken, worum es geht. Im wissenschaftlichen Umfeld bei großen Clustern wäre non-ECC ein no-go. Aber iirc drängen die GPGPU-Hersteller auch in Bereiche, in denen es eher um möglichst schnelle Hochrechnungen geht. Wenn ich versuche, zu prognostizieren, wie sich die Börsenkurse der nächsten Stunde entwickeln, dann ist es einfach egal, ob ab und zu mal ein Bit umkippt. Aufgrund der Variabilität der zu simulierenden Prozesse werde ich ohnehin jede Fragestellung x-fach mit dutzenden verschiedener Ausgangsabschätzungen berechnen lassen. Da sind dann 3-4 mal soviel Rechenleistung zum gleichen Preis weitaus mehr wert, als ECC.
Also für FirePro, also wirklich reines GPGPU sind die Treiber eigentlich relativ wurscht. Wenn man OpenGL-Anwendungen machen will, dann kann man von mir aus auch wirklich FirePros kaufen. Das ist einfach definitiv rein auf Firmen ausgelegt. Die Sache ist halt, die Workdistibution ist halt nicht bekannt auf GPUs. Dazu kommt noch, das man selbst DAten von Hand hin und her kopieren muss usw usw.
Da Performancevorhersagen zu treffen, wie man wo wann schneller ist, ist ganz ganz ganz ganz schwer. Da muss man nen Gefühl für entwickeln und auch oft etwas rumspielen. Das macht die Sache auch kompliziert, weil man einige Stellschrauben hat um an der Performance zu drehen. Man veruscht eigentlich nur den Datenreuse nach oben zu drehen. Das ist das was einen meistens limitiert. Leider führt das dazu, das schon kleinere Änderungen an der Architektur neue Parameter erfordern, damit die ganze Sache auch wirklich rund läuft...
@Finanzwirtschaft:
Also meine Erfahrung, die ich so mitbekommen habe ist, das ECC da SEHR wichtig ist, weil die Sachen nicht doppelt gerechnet werden, und wenn nen Bitflip da ist, macht man wenns dumm läuft ne Order über paar Millionen
Doppelt berechnen ist aber auch nicht...
Nen Studienkollege hat mir nur mal erzählt, der was im Bereich HighFrequencyTrading gemacht hat, dass die da Xeons mit Kompressorkühlung dastehen hatten, und alle paar Monate die CPUs getauscht haben
Hardware und auch STromkosten spielen da fast keine Rolle. DAs ist SO krank... gehört meiner Meinung nach auf verboten, aber das ist ein anderes Thema...
Jup, unvorstellbar. Da gäbe es dann z.B. Mittelklasse-CPUs mit weniger logischen Kernen, als bei den Oberklasse-Modellen und Low-End müsste sogar auf verschiedene Befehlssätze für Virtualisierung, Ent-/Verschlüsselung oder im Extremfall für die neuesten SIMD-Einheiten verzichten. Neeeee - da könnte man ja gleich noch einzelne Kerne oder Cache-Teile deaktivieren, die Grafikeinheit abspecken oder sogar Versionen mit niedrigerem Takt verkaufen
Befehlssätze sind was anderes als ganz allgemeine DP-Rechenleistung
GPU-Direct kannst du in die Klasse wie Befehlssatzerweiterungen von mir aus packen.

Und das ist ja auch voll auf ok.
Das ist aber kein €€€-Argument. Gerade im produktiven Einsatz würde niemand plötzlich OpenCL@AMD vorziehen, nur weil die Firma eine niedrigere vierstellige Summe in der Anschaffung von Entwicklerkarten sparen kann. Die beiden GPU-Hersteller sollten sich sicher mal Mühe geben, GPGPU durchzusetzen, bevor der x86-Zug abgefahren ist. Aber dafür müssen sie nicht die Consumer-Modelle freischalten, insbesondere nicht die High-End-Modelle (den Low-End-Karten die gleiche DP-Leistung, wie den High-End-Modellen zu geben, wäre aber ggf. interessant für Entwickler, die einen großen Markt suchen).
Ja genau, ich habe das aber auch nicht behauptet. Mir gehts rein darum, das man mit solchen Aktionen die Akzeptanz und Verbreitung von GPGPU behindert, und GPGPU kann alles vertragen, aber keine weitere Behinderung... Da gibts schon zu viele von. Jeder einzelne Programmierer, der sich von GPGPU abschrecken lässt, ist ein herber verlust. Und gerade im Uniumfeld verhindert sowas halt, das sich mal einer hinsetzt und schaut ob es bei ihnen was bringt. Zeit ist für sowas schon wenig da, wenns dann aber auch noch viel Geld kostet kannstes gleich knicken.
OpenCL kannst du mittlerweile auf (fast) jeder Intel-CPU vernünftig nutzen. Ich weiß nicht, ob es die Entwicklergemeinde vergrößeren würde,
Kein einziger. OpenCL auf der CPU ist total fürn Arsch. Das ist wirklich NUR! ein Fallback, damit man Software überall laufen lassen kann, aber die Performance ist grottig. Optimierungsaufgaben kannste auch gar nicht machen. Das ist total sinnfrei.
wenn die Faszination dicker Chips@Home hinzukäme - aber die technischen Möglichkeiten sind derzeit nicht das Limit. Jeder kann sich an den Grundlagen versuchen. Und jeder Heimanwender mit Grafikkarte hat die für ihn sinnvolle Leistung in der für ihn sinnvollen Genauigkeit. Und jedes Unternehmen, dass nenneswert Verwendungsmöglichkeiten für höhere Genauigkeit hat, kann sich auch Karten für seine Entwickler leisten.
Jaein. Du weist doch wie das läuft. MAn soll mal so grob zeigen, ob was erfolgsversprechend ist. Da nimmt aber keine 3k€ mal einfach so in die Hand, wobei man teilweise ehrlich sagen muss, ja, man kann durchaus auch schon einiges zeigen, indem man einfach SP nimmt... Vielleicht reagier ich da jetzt rein auf die DP-Beschneidung, für mich ist es aber wie schon mehrfach gesagt viel mehr. Eben ein Philosophiewechsel
Die einzige Lücke, die klafft, ist in der Tat universitäre Forschung. Die würde gerne mit dem besten arbeiten, was geht, kriegt aber nur den letzten Schrott finanziert. Nur dummerweise ist das ein in Stein gemeißeltes Gesetz, d.h. die Unis sind für Nvidia und AMD auch als Kundschaft komplett uninteressant.
Naja, es hat aber bei GPGPU auch schon seinen Grund. Man konkurriert immer mit CPUs, und ohne die ganz dicken GPUs ist es ziemlich schwer nen Leistungsvorteil für die GPU zu realisieren, wenn man wirklich einen FAIREN Vergleich macht.
Wie gesagt: Ob die Leute wegen den Einschränkungen keinen Bock haben, kann ich nicht beurteilen. Aber wenn sie wollten, könnten sie alles lernen, was sie brauchen. Es geht ja nicht darum, fertig optimierte Programme in der Hand zu haben, sondern darum die Prinzipien zu kennen. Ob man während des Studiums ein paar Beispiel-Anwendungen auf die Leistungsbalance einer GTX780 (oder gar 770) optimiert hat, oder auf die Balance einer Tesla, ist dem Arbeitgeber, der 2 Jahre später einen Entwickler für ein Maxwell-System sucht, doch egal.
Das Problem an der DP-Beschneidung ist, das man so gar keine Vergleichsstudien machen kann. DAs Byte/Flop Verhältnis verändert sich einfach dramatisch. Die Latenzen teils auch usw usw. Die "Erkenntnisse" aus der Optimierung kannste voll in die Tonne treten.

Heist man braucht für solche Sachen die Profikarten, heist weniger Geld
Seit wann gibts Milliarden für Bildung?
Ich kenne Milliarden für einige sehr wenige Forschungsbereiche, die vom Staat gut finanziert werden (Teilchenphysik, eng verwandt Kernenergie, Luft-/Raumfahrt und einige Zweige der Medizin). Bei einigen weiteren bietet es sich an, sich an die Wirtschaft zu verkaufen (gerade in der Chemie und Pharma wohl recht häufig: Der Staat bezahlt Gehalt und Räumlichkeiten, die eigentliche Forschung die Unternehmen. Die erhalten dann auch als einzige Ergebnis bzw. Studienergebnisse nach ihrem Geschmack, womit sich die Frage stellt, warum das noch als öffentliche Einrichtung zählt, aber das sprengt das Thema)
Ja, das gibts bei uns auch, aber die Systeme rennen 24/7 und da darf keiner seine Finger dran legen, außer die Gruppen an sich, die eigentlich eh größere Systeme brüchten, aber sich mit dem zufrieden geben müssen was Sie haben. Das ganze Geld ist für die Lehre damit völlig irrelevant
Aber in anderen Fachgebieten gibt es nicht einmal das (kenne mehr als genug biologische Institute, in denen Geschirrspülen eine wichtige Tätigkeit ist, weil man es sich nicht leisten kann, Petrischalen nur einfach zu benutzen) und für die Lehre ist nirgendwo nenneswert Geld dar. (es sei denn, einzelne Profs oder Institute werden selbst aktiv)
Und das ist nen absoluter Glücksfall, und selbst wenn, gibts dann halt vielleicht eine! KArte für x Leute, und man hat auch noch den total Aufwand, weil sich keiner drum kümmern will, weil keine Zeit... Ganz abgesehen davon, dass das dann keine aktuellen Sachen sind, sondern oft das Ausgemusterte von der letzten Gen.
Wie gesagt, wir hatten in einer Vorlesung EINE! GTX460 in nem Rechner ohne BMC....

Da hat mindestens einer am Tag den REchner abgeschossen, und das Ding stand x Stunden rum, bis einer Zeit hatte nen Hardreset zu machen... Das ist halt der Witz. Mit einfach ner Karte hinstellen ist es ja nicht getan. Vor allem wenn man Leute drauf lässt, die das erst lernen... Kein MEnsch hat für Studenten paar tausend € um denen nen gutes System hin zu stellen
Vor allem brüchte man ja eins von AMD, nVidia und Intel der aktuellen und vorhergehenden Gen.