AMD: Chiphersteller verliert weiter Marktanteile - nur noch 16,1 Prozent

Ich denke man muss Marketing eine gewisse Mindestlaufzeit strahlen lassen und hin und wieder Impulse wiedergeben, um das Bewusstsein auch zu halten.
Auch ist es mit unterlegen Produkten schwerer sich ins Rampenlicht zu setzen.

AMD muss eben die wenigen Vorzüge der Visheras besonders betonen, oder die Vorteile der APUs den Kunden deutlich machen. Aber wenn keine Sau weiß, dass es AMD überhaupt gibt, bzw. wenn der Großteil der Bevölkerung nur Intel-CPUs kennt, wie sollen die dann überhaupt AMD-CPUs wollen können?
 
AMD muss eben die wenigen Vorzüge der Visheras besonders betonen, oder die Vorteile der APUs den Kunden deutlich machen. Aber wenn keine Sau weiß, dass es AMD überhaupt gibt, bzw. wenn der Großteil der Bevölkerung nur Intel-CPUs kennt, wie sollen die dann überhaupt AMD-CPUs wollen können?

Richtig, das Problem liegt auch an der Werbung vom AMD bzw der Marktingabteilung, da muss einiges gemacht werden aber anscheinend hält AMD das nicht für so wichtig.
 
AMD muss eben die wenigen Vorzüge der Visheras besonders betonen, oder die Vorteile der APUs den Kunden deutlich machen. Aber wenn keine Sau weiß, dass es AMD überhaupt gibt, bzw. wenn der Großteil der Bevölkerung nur Intel-CPUs kennt, wie sollen die dann überhaupt AMD-CPUs wollen können?
Und das wird die Absatzzahlen dramatisch erhöhen?
Es kostet Geld und ohne Langzeitwirkung ist es wohl nicht unbedingt lohnenswert.
 
Und das wird die Absatzzahlen dramatisch erhöhen?
Es kostet Geld und ohne Langzeitwirkung ist es wohl nicht unbedingt lohnenswert.

Es hilft mindestens etwas, wie sehr es sich lohnt das zeigt sich erst nach der Werbekampagne.
Ich kenne keine Firma die nur AMD PCs zusammenbaut aber es gibt solche die haben nur Intel, leider.
 
Es hilft mindestens etwas, wie sehr es sich lohnt das zeigt sich erst nach der Werbekampagne.
Ich kenne keine Firma die nur AMD PCs zusammenbaut aber es gibt solche die haben nur Intel, leider.
Falls es AMD besser gehen sollte, könnte sie ihre Marketing-Praktikanten ja wieder einstellen, aber bis dato will ich kein Geld in dummer Werbung verbrennen sehen.
 
Aber na ja, vllt. wird's ja später noch was, weil zu P4-Zeiten stand Intel eben bescheiden da und vllt kommt ja eine neue Wunderarchitektur und dann passiert das selbe wie mit der Q- bzw I-Reihe von Intel. Wer weiß das schon.

Das AMD zu P4 Zeiten gut da stand, lag aber nicht an der Existenz von Wunderarchitekturen, sondern daran, dass Intel bei Netburst schlichtweg Eigenschaften zugunsten des Taktes vernachlässigt hat, die den Käufern letztlich wichtiger waren, als reine Rechenleistung. Solange Intel dieser Fehler nicht noch einmal unterläuft, kann AMD auf diese Art nicht wieder hochkommen - und ich rechne nicht damit, dass Intel die damaligen Entscheidungen wiederholen wird. Denn es war nicht nur die Existenz eine fehlgerichteten Architektur, die AMD nach oben spülte, sondern vor allem die Arroganz, daran festzuhalten und die Preise oben zu lassen. Denn mit dem Pentium M hatte Intel eigentlich die ganze Zeit die bessere Antwort griffbereit (Core2 war keine Wunderarchitektur, sondern eine stink normale Weiterentwicklung des bestehenden) und mehr als genug Gewinne (während AMD bei ±0 war), um die Preise zu senken.
Diese Arroganz hat Intel aber eben abgelegt, als der Athlon 64 X2 auf einmal auf merklich über 20% schnellte. Seitdem nimmt man AMD ernst genug, um sich auf einen Preiskampf einzulassen und die eigene Entwicklung notfalls neu auszurichten, um AMDs Stärken zu kontern (siehe aktuelle GPU-Entwicklung). Solange Intel das macht (und ich denke nicht, dass sie damit aufhören werden, solange sie AMD nicht wieder zu dem kleinen 10%-Billig-Hersteller zusammengestaucht haben, der AMD einmal war), hat AMD keine Chance, auf breiter Front Paroli zu bieten (und bis auf weiteres auch nicht den Mut, sich auf ein Kerngebiet zu konzentrieren) - das ist einfach das Gesetz des Marktes:
Es kann im Kapitalismus nur einen geben, der an der Spitze steht.


AMD hat mit dem Bulldozer leider ein Produkt versucht auf den Markt zu bringen, an dem man sich überhoben hat, weil man zuviel wollte.

Das war nicht (nur) Bulldozer. Der PhenomI war eine noch viel größere Pleite, der PhenomII nur über Niedrigpreise zu verkaufen. Auch die Grafiksparte muss denkbar knapp kalkulieren und vor allem: Sie war verdammt teuer. AMDs Krise begann, als man für ATI ~beinahe doppelt soviel Geld ausgegeben hat, wie die ganze Firma heute noch wert ist. Seitdem spart man allen Ecken und Enden - Fertigung, Entwicklung,... . Aber wie schon geschrieben: Es kann nur ein Spitzenunternehmen geben und das ist nicht dass, was langsamer vorranschreitet. Und vom zweitbesten braucht man im IT-Bereich nicht zu kaufen.
 
Auch wenn ich weiß, dass mein Kommentar niemand mehr liest bzw. keiner mehr drauf antwortet, will ich das mal eben loswerden:

Dass es AMD "so schlecht" geht liegt, neben der von anderen erwähnten Tatsache, dass die Intels derzeit besser sind als die AMD CPU/APUs, auch an den PC/Notebookherstellern. Es stimmt zwar, dass die reine CPU Leistung bei AMD derzeit schlechter als bei Intel ist, dafür bieten sie aber das bessere P/L-Verhältnis und zumindest was die APUs angeht die bessere IGP. Was haben jetzt die Hersteller wie Lenovo, Asus, Sony und Co. damit zu tun? Nun, die bringen einfach keine oder kaum Produkte mit AMD Chips auf den Markt.

Seit es Windows 8 gibt, geht der Trend hin zu Convertibles. Also eine Mischung aus Notebook und Tablet. Das ist in meinen Augen auch die beste Einsatzmöglichkeit für Windows 8, wenn man das neue Windows UI benutzen möchte. Schon als die Developer Preview gezeigt wurde, dachte ich mir schon, dass ein Hybrid aus Notebook und Tablet wohl die beste Einsatzmöglichkeit für das neue OS sind. Kurze Zeit später wurden erste Produkte vorgestellt. Ich bin also der heimliche Erfinder dieser Art Notetablets ^^ Aber zurück zum Thema. Wirklich toll, dass es sowas wie Convertibles jetzt gibt. Aber warum bietet jeder Hersteller diese Dinger nur mit Intel Prozessoren an? Ich hätte gerne eine Convertible im Stile des Sony VAIO Duo 11 ( VAIO ) aber mit einer AMD APU wie z.B. dem A10-4600M oder dem A6-4455M. Findet mir mal bitte sowas. Sucht man nach erster APU im Preisvergleich generell findet man ganze 7 ("normale") Notebooks, die diesen Prozessor verbaut haben. Findet ihr das Fair? Ist doch nicht verwunderlich, wenn kaum einer AMD kauft, wenn es kaum in Endprodukten verbaut wird, oder?

Mit einem Intel i5 und 4GB RAM würde man für das VAIO DUO 11 rund 1.500€ berappen müssen. Mit einem AMD Prozessor und einem anderen Hersteller (Vaio Prudukte sind generell teurer) würde ich meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ein solches Gerät mit identischer Ausstattung für 899€ machbar wäre.

Sony war im übrigen nur ein Beispiel. Geräte wie das Lenovo Yoga oder das Asus Taichi fallen alle in die teure Ultrabook Klasse. Dementsprechend sind es Intel CPUs und dementsprechend kosten sie auch. Ich hätte lieber ein solches Gerät mit einer AMD apu. Gibt's aber nicht. Und darum verliert AMD unter anderem Marktanteile. Meine Meinung!
 
Ich finde AMD eigentlich richtig klasse und fände es wirklich schade, wenn sie pleite gehen würden aber wenn sie es nicht mit Steamroller schaffen nahe an Intel ranzukommen, oder DIE apu erschaffen, die eine Grafikkarte unnötig macht und genügend rechenleistung liefert würde ich sagen, sie sollten wirklich ihre CPU/APU abteilung verkaufen und sich nur noch auf GPUs und eventuell auf ARM-Chips konzentrieren. Wie kann es eigentlich sein, dass sie ihre GPUs schon in der 28nm Architektur fertigen, während die CPUs immer noch mit 32nm umherdümpeln? Sind diese Architekturen denn so unterschiedlich, dass man nicht die Technik einsetzen kann, die auch bei der GPU-Fertigung angewand wird?
 
Auch wenn ich weiß, dass mein Kommentar niemand mehr liest bzw. keiner mehr drauf antwortet, will ich das mal eben loswerden:

Dass es AMD "so schlecht" geht liegt, neben der von anderen erwähnten Tatsache, dass die Intels derzeit besser sind als die AMD CPU/APUs, auch an den PC/Notebookherstellern. Es stimmt zwar, dass die reine CPU Leistung bei AMD derzeit schlechter als bei Intel ist, dafür bieten sie aber das bessere P/L-Verhältnis und zumindest was die APUs angeht die bessere IGP. Was haben jetzt die Hersteller wie Lenovo, Asus, Sony und Co. damit zu tun? Nun, die bringen einfach keine oder kaum Produkte mit AMD Chips auf den Markt.

Seit es Windows 8 gibt, geht der Trend hin zu Convertibles. Also eine Mischung aus Notebook und Tablet. Das ist in meinen Augen auch die beste Einsatzmöglichkeit für Windows 8, wenn man das neue Windows UI benutzen möchte. Schon als die Developer Preview gezeigt wurde, dachte ich mir schon, dass ein Hybrid aus Notebook und Tablet wohl die beste Einsatzmöglichkeit für das neue OS sind. Kurze Zeit später wurden erste Produkte vorgestellt. Ich bin also der heimliche Erfinder dieser Art Notetablets ^^ Aber zurück zum Thema. Wirklich toll, dass es sowas wie Convertibles jetzt gibt. Aber warum bietet jeder Hersteller diese Dinger nur mit Intel Prozessoren an? Ich hätte gerne eine Convertible im Stile des Sony VAIO Duo 11 ( VAIO ) aber mit einer AMD APU wie z.B. dem A10-4600M oder dem A6-4455M. Findet mir mal bitte sowas. Sucht man nach erster APU im Preisvergleich generell findet man ganze 7 ("normale") Notebooks, die diesen Prozessor verbaut haben. Findet ihr das Fair? Ist doch nicht verwunderlich, wenn kaum einer AMD kauft, wenn es kaum in Endprodukten verbaut wird, oder?

Mit einem Intel i5 und 4GB RAM würde man für das VAIO DUO 11 rund 1.500€ berappen müssen. Mit einem AMD Prozessor und einem anderen Hersteller (Vaio Prudukte sind generell teurer) würde ich meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ein solches Gerät mit identischer Ausstattung für 899€ machbar wäre.

Sony war im übrigen nur ein Beispiel. Geräte wie das Lenovo Yoga oder das Asus Taichi fallen alle in die teure Ultrabook Klasse. Dementsprechend sind es Intel CPUs und dementsprechend kosten sie auch. Ich hätte lieber ein solches Gerät mit einer AMD apu. Gibt's aber nicht. Und darum verliert AMD unter anderem Marktanteile. Meine Meinung!

Ich sehe das genau so. Besser hätte man das einfach nicht ausdrücken können.

Würden die Notebook- bzw. PC-Hersteller mehr Geräte mit AMD-CPUs anbieten,sehe alles ganz anders aus.
 
Seit doch einfach mal geduldig und wartet ab was passiert. Hier geht es nicht um Intel böse und AMD lieb (oder umgekehrt) :schief:
Ihr glaubt doch nicht, dass bei einer Pleite von AMD Intel einfach mal das Quasi-Monopol halten darf. Dann kommt ein neues Kapitel - und ich bin gespannt, wie dieses aussehen würde;)
 
lucmat schrieb:
Auch wenn ich weiß, dass mein Kommentar niemand mehr liest bzw. keiner mehr drauf antwortet, will ich das mal eben loswerden:

Dass es AMD "so schlecht" geht liegt, neben der von anderen erwähnten Tatsache, dass die Intels derzeit besser sind als die AMD CPU/APUs, auch an den PC/Notebookherstellern. Es stimmt zwar, dass die reine CPU Leistung bei AMD derzeit schlechter als bei Intel ist, dafür bieten sie aber das bessere P/L-Verhältnis und zumindest was die APUs angeht die bessere IGP. Was haben jetzt die Hersteller wie Lenovo, Asus, Sony und Co. damit zu tun? Nun, die bringen einfach keine oder kaum Produkte mit AMD Chips auf den Markt.

Seit es Windows 8 gibt, geht der Trend hin zu Convertibles. Also eine Mischung aus Notebook und Tablet. Das ist in meinen Augen auch die beste Einsatzmöglichkeit für Windows 8, wenn man das neue Windows UI benutzen möchte. Schon als die Developer Preview gezeigt wurde, dachte ich mir schon, dass ein Hybrid aus Notebook und Tablet wohl die beste Einsatzmöglichkeit für das neue OS sind. Kurze Zeit später wurden erste Produkte vorgestellt. Ich bin also der heimliche Erfinder dieser Art Notetablets ^^ Aber zurück zum Thema. Wirklich toll, dass es sowas wie Convertibles jetzt gibt. Aber warum bietet jeder Hersteller diese Dinger nur mit Intel Prozessoren an? Ich hätte gerne eine Convertible im Stile des Sony VAIO Duo 11 ( VAIO ) aber mit einer AMD APU wie z.B. dem A10-4600M oder dem A6-4455M. Findet mir mal bitte sowas. Sucht man nach erster APU im Preisvergleich generell findet man ganze 7 ("normale") Notebooks, die diesen Prozessor verbaut haben. Findet ihr das Fair? Ist doch nicht verwunderlich, wenn kaum einer AMD kauft, wenn es kaum in Endprodukten verbaut wird, oder?

Mit einem Intel i5 und 4GB RAM würde man für das VAIO DUO 11 rund 1.500€ berappen müssen. Mit einem AMD Prozessor und einem anderen Hersteller (Vaio Prudukte sind generell teurer) würde ich meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ein solches Gerät mit identischer Ausstattung für 899€ machbar wäre.

Sony war im übrigen nur ein Beispiel. Geräte wie das Lenovo Yoga oder das Asus Taichi fallen alle in die teure Ultrabook Klasse. Dementsprechend sind es Intel CPUs und dementsprechend kosten sie auch. Ich hätte lieber ein solches Gerät mit einer AMD apu. Gibt's aber nicht. Und darum verliert AMD unter anderem Marktanteile. Meine Meinung!

Ich hab's mir durchgelesen. ;)

Da hast du auch recht. Ist echt schade, dass es da so wenig gibt.
Ob da jetzt alleinig die Hersteller der Geräte dran Schuld sind, weiß man allerdings auch nicht.
 
Auch ein weiterer Faktor ist interressant: AMDs Börsenwert bricht ein.

Aktuell beträgt AMDs Marktkapitalisierung nurnoch extrem niedrige 1,12 Milliarden Euro; zum Vergleich: nVidia ist etwa 6,12 Milliarden wert, Intel 81,5 Milliarden.

AMD wird damit zu einem billigen Übernahmekandidaten; Firmen wie etwa Samsung, Toshiba, Qualcomm oder prinzipiell auch Apple könnten AMD praktisch aus der Portokasse kaufen.


Tatsächlich gab es in den letzten Jahren öfters Gerüchte das Samsung AMD kaufen könnte. Samsung besitzt viel eigenes Know-How auf dem Gebiet der CPU- und GPU Entwicklung (aus dem ARM Bereich) und besitzt zudem eine technologisch sehr weit fortgeschrittene eigene Fertigung... und massig Geld... von einer solchen Übernahme könnte AMD also stark profitieren (auch wenn es dann wohl nichtmehr AMD heißen würde), Samsung könnte dann kosteneffizient eigene CPUs und GPUs für die eigenen PCs und Notebooks fertigen. Allerdings gibt es in der keine wirklichen handfesten Hinweise darauf das Samsung Interresse an AMD hat.


Das klingt ja zunächst alles recht schön. Allerdings ist das Problem bei dem Aufkauf, das wohl dei x86 Lizenz neu verhandelt werden muss. Und das will sich scheinbar keiner antun.


Auch wenn ich weiß, dass mein Kommentar niemand mehr liest bzw. keiner mehr drauf antwortet, will ich das mal eben loswerden:

Dass es AMD "so schlecht" geht liegt, neben der von anderen erwähnten Tatsache, dass die Intels derzeit besser sind als die AMD CPU/APUs, auch an den PC/Notebookherstellern. Es stimmt zwar, dass die reine CPU Leistung bei AMD derzeit schlechter als bei Intel ist, dafür bieten sie aber das bessere P/L-Verhältnis und zumindest was die APUs angeht die bessere IGP. Was haben jetzt die Hersteller wie Lenovo, Asus, Sony und Co. damit zu tun? Nun, die bringen einfach keine oder kaum Produkte mit AMD Chips auf den Markt.

AMD bietet mitnichten das bessere P/L Verhältnis. Die Bereiche auf die du das eventuell noch zutrifft kannst du mit der Lupe suchen.
In der CPU Leistung ist man weit zurück, in der CPU Effizienz auch. Mit der Grafikeinheit könnte man zwar Stiche machen, problematisch ist nur das die Intel IGP auch für alles ausreicht. Surfen, Casual fb games, filme schauen usw. Wem nutzt denn die bessere IGP? Die meisten Rechner die ne Llano oder Trinity APU gehabt haben, die ich gesehen hab in der Werbung, hatten dann meistens noch ne dedizierte Graka verbaut. Großes Kino.
Und bei Intel bekommst du eben vieles aus einer Hand sowie den besseren Support. Eigene CPUs, eigene Mainboards.
Das Problem für AMD ist einfach, das man zu klein und unreleveant ist um für OEMs wirklich eine Alternative zu sein.

Den Rest deines Postings lass ich mal teilweise in meine weiteren Punkt einfließen.

Wo liegen denn dei Problem von AMD bzw. warum war diese Entwicklung abzusehen?
Die Gründe liegen meiner Meinung nach auf der Hand.

-Die Kunden sind kaum bereit etwas mehr für die Produkte zu zahlen.
Sieht man direkt an mehreren Posts hier im Thread. "AMD, AMD, AMD, aber nicht wenns mehr als 1,50 kostet"
Woher soll AMD dann das Geld nehmen um gute Produkte zu enwtickeln wenn der Großteil der Kunden die Konkurrenz aus Preisgründen meidet(ob das nun Sinn macht oder nicht ist eine andere Sache) und man selber seine Produkte fast zu Ramschpreisen raushauen muss, damit man überhaupt was verkauft.

-Unattraktive Produkte
Der hochgelobte Llano lag wie Blei in den Regalen. Woran lags? Das wüsste AMD sicherlich selber gern.
Gründe sind wohl in der Kurzlebigkeit d es Sockels zu suchen oder eben darin, das Llano wie auch Trinity zwar nen gutes Konzept ist, man damit aber nach wie vor nur nen Nischenmarkt zwischen den Bobcats sowie Intel IGPs und den Low End dedizierten Grafikkarten bedient. Das kann auch mit an der Software liegen, die einfach noch kaum Nutzen aus einer APU ziehen kann.
Schade

Der Bulldozer auf der anderen Seite war quasi in jeder Hinsicht ne Blamage. Neue Fertigung und neue Architektur. Und was kam bei raus? Man bleib in Spielen auf Niveau der bereits alten eigenen Vorgänger und konnte damit auch nicht zur Konkurrenz aufschließen. In Anwendungen ist die Leistung je nach Anwendung und Kernauslastung sehr schwankend. Auch hier hat man sowohl im Desktop als auch im Server Bereich eine sehr starke Konkurrenz.
Die enorme Leistungsaufnahme macht dieses Paket dann quasi untragbar. Das einzig gute sind die neuen Befehlssätze, durch die man vllt den ein oder anderen zum Kauf bewegen konnte. Allerdings werden diese eben auch nur selten in der Software verwendet. Der Bulldozer war nun entweder zu früh oder zu spät, je nachdem wie man es sehen will.

-Marketing
Ist einfach kaum vorhanden. Und selbst wenn, ist es eher schlecht gemacht.
Beispielsweise hat man den Bulldozer als Gaming Prozessor angepriesen, was schon sehr gewagt ist. Und das eben bei der Kundschaft die sich eher etwas beleist. Als TV Werbung wäre das vltl noch durchgegangen aber so.
Auch die Spielepakete bei den Grafikkarten sind immer sher hübsch. Ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, das man noch besonders viel Gewinn macht, wenn man pro Grafikkarte bis zu 3 Games oben drauflegt.

-Andere Prioritäten
Die APUs sind einfach AMDs neues Lieblingskind.
Man hat ja quasi die CPU Entwicklung ausgebremst um sich auf die APUs zu konzentrieren.
Ich rede von den Frabriken. Im Bezug auf die Marktanteile im x86 Markt sollten diese wohl eine sehr große Rolle spielen oder ehergesagt der Fakt, das man keine Fabriken mehr hat.
Dort liegt einfach der enorme Vorteil von Intel.
-3-4 Jahre Vorpsung in der Fertigung vor der Konkurrenz
-Extrem frühe Engineering Samples. Einfach weil man es sich durch die eigenen Fabriken leisten kann
-dadurch bessere Entwicklung und Fehlerbereinigung in der CPU
-usw...


Ich bin gespannt wie AMD auf lange Sicht im x86 Markt verweilen wird. Ich habe aktuell das Gefühl, das man sich auf die APUs konzentriert, also Brazos und Trinity. CPUs im oberen Segment und im Servermarkt werden zunehmend uninteressanter, also auch für den Markt. Das sieht man am Trend in den mobilen Bereich. Da könnte AMD auch durchaus punkten. Eben durch ARM CPUs oder sehr sparsamer x86 APUs.
Weiterhin wird man wohl auch im Severbereich auf lange Sicht komplett auf APUs und ARM wechseln. Reine x86 CPUs werden wohl wegfallen, was ja an sich auch kein Problem ist.
 
[...]
Sony war im übrigen nur ein Beispiel. Geräte wie das Lenovo Yoga oder das Asus Taichi fallen alle in die teure Ultrabook Klasse. Dementsprechend sind es Intel CPUs und dementsprechend kosten sie auch. Ich hätte lieber ein solches Gerät mit einer AMD apu. Gibt's aber nicht. Und darum verliert AMD unter anderem Marktanteile. Meine Meinung!
AMD liefert leider auch manchmal zu spät aus. Die Unterstützung ist zweifelsohne als sehr mager zu bezeichnen.
Also die ganzen Design-Wins die AMD versprochen hat, sind mir noch nicht unter gekommen.
Ich denke auch, viele Kunden juckt es zum Teil gar nicht was drinnen ist, aber wenn 95% aller Notebooks/Desktops einen Intel enthalten haben, dann gibt es ja nicht einmal Zufallskäufe für AMD.

Ich finde AMD eigentlich richtig klasse und fände es wirklich schade, wenn sie pleite gehen würden aber wenn sie es nicht mit Steamroller schaffen nahe an Intel ranzukommen, oder DIE apu erschaffen, die eine Grafikkarte unnötig macht und genügend rechenleistung liefert würde ich sagen, sie sollten wirklich ihre CPU/APU abteilung verkaufen und sich nur noch auf GPUs und eventuell auf ARM-Chips konzentrieren. Wie kann es eigentlich sein, dass sie ihre GPUs schon in der 28nm Architektur fertigen, während die CPUs immer noch mit 32nm umherdümpeln? Sind diese Architekturen denn so unterschiedlich, dass man nicht die Technik einsetzen kann, die auch bei der GPU-Fertigung angewand wird?
Nur mit GPUs verdient man in der Zukunft wenig Geld und die Margen sind auch schlechter, seinen Fokus nur darauf zu legen ist auch sehr gefährlich. Ich würde jetzt gar nichts opfern.

Es gibt sehr viele Gründe, wieso AMDs GPUs bei 28nm sind und die Prozessoren "nur" bei 32nm.
Erst einmal sind es unterschiedliche Auftragsfertiger: TSMC vs. Ex-AMD Fab/ GloFo
Zweitens sind das total unterschiedliche Prozesse: 28nm Bulk vs. 32nm SOI
Drittens sind die Belichtungsschritte auch anders : gate last vs. gate first.
Viertens unterscheiden sich CPUs und GPUs schon fundamental. Die einen sind auf große/viele Integrationsdichten/Einheiten spezialisiert und die anderen auf sehr schnelle Transistoren.
Das führt zu unterschiedlichen Optimierungen hinsichtlich der möglichen Transistordichte, Schaltgeschwindigkeit, "Verbrauchscharistika" usw.
 
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Ich hab's mir durchgelesen. ;)

Da hast du auch recht. Ist echt schade, dass es da so wenig gibt.
Ob da jetzt alleinig die Hersteller der Geräte dran Schuld sind, weiß man allerdings auch nicht.
Früher zumindest hatte Intel ja Druck auf die Hersteller ausgeübt, dass sie auf AMD-Produkte verzichten müssen um Rabatte zu bekommen - so kam es beim Intel-Kartellverfahren doch raus?! Bei MediaMarkt etc. hatte man doch auch solche Sachen gemacht.

So gesehen ist es natürlich noch umso schwerer, falls das iimmer noch gängige Praxis sein sollte.
 
@ lucmat DITO Wenn viel Hersteller AMD benutzen würden, könnte AMD besser forschen, entwickeln, Werbung machen und ......
Aber so ist es halt nicht.
@ GoldenMic ohne moos nix loos. Und Llano verkauft sich von alleine und war ein Kassenschlager. 3,6 bis 3,8 Millionen Llano-APUs zum Start verkauft.
AMD: 50 Prozent der Llano-APUs gehen nach China

AMD fährt auch nicht eingleisig, Vertrag mit ARM.
 
Naja Nvidia schafft es ja auch...
Ich habe nur darauf gewartet :D

Nvidia ist schon seit Jahren darauf ausgerichtet und versucht sich einige Standbeine außerhalb zu errichten.
Wie GoldenMic schon gesagt hat, Quadro/Tesla, dann Tegra für Smartphones, man hat noch project denver und Einstein usw.
Nvidias Zukunft ist praktisch gesichert.
AMD nur als GPU-Hersteller hätte keinen langen Atem und könnte nicht ausweichen oder sich einen Patzer leisten.
Wo will man denn Geld machen?
In jedem Bereich hätte man einen kürzeren Atem, als die Konkurrenz.
 
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