ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Nö, eigentlich nicht, denn die Ein-Kind-Politik bedeutet ja, dass die Bevölkerung schrumpfen muss, denn wenn zwei Menschen nur ein Nachkommen haben, wenn sie sterben, sinkt die gesamte Bevölkerungszahl mit der Zeit, ist in China aber nie der Fall gewesen.
Damit die Bevölkerung nicht steigt, brauchst du mehr Todesfälle, als Geburten. Wenn deine alten Jahrgänge aber zahlenmäßig kleiner sind, als die gebärenden Jahrgänge (weil 1930 halt weniger geboren wurden - und viele davon schon vor 1970 gestorben sind...) und zudem die Lebenserwartung steigt, dann steigt auch die Bevölkerung vorläufig weiter an.
Derzeit liegen sie bei 1,54 Kindern pro Frau.
Auch haben die Chinesen einerseits das Problem, dass deutlich mehr Jungen als Mädchen geboren werden (was statistisch unmöglich ist).
Statistisch ist das sehr wohl möglich. Gezielte Abtreibung, Präimplantationsdiagnostik, leicht selektiv wirkende Spermienbremsen und schlichtweg die offizielle Erlaubniss, ein zweites Kind zu bekommen, wenn das erste ein Mädchen war.
Sie können das Bier ausm Kühlschrank holen oder dich aus der Kneipe holen, wenn du völlig zugeschüttet unterm Tresen liegst.![]()
Können Frauen auch - und zusätzlich kochen /Stammtischtieferleg
Andere Informationen habe ich nicht, die Neuronen sind halt anders aufgebaut als eine normale Zelle. Klar kannst du mit Stammzellen was machen, doch du weißt sicher auch, wie weit die Forschung da ist
Weit genug, dass ich eine Anwendbarkeit innerhalb des nächsten Jahrzehnts für machbar halte. Es gibt finanzielle und ethische Beschränkungen, klar - aber hat sich die Menschheit davon jemals aufhalten lassen? Leider nicht.
Schwer zu sagen, "alte" Köpfe denken in "alten" Wegen, gerade wenn neue Leute mit frischen Ideen dazu kommen, verändert sich die Sichtweise.
Es gibt verdammt flexible alte Köpfe, man darf da nicht immer von seinem Opa ausgehen.
Da gibts bestimmt Lösungen, immerhin gibts eine Stiftung für den Nobelpreis, damit der Gewinner auch immer sein Geld bekommt.
Würde mich mal interessieren, was daraus wird, wenn sich die Stiftung verzockt und pleite geht.![]()
Dann endet die Zeit der Nobelpreise - so wars vom Stifter eigentlich auch mal vorgesehen, dass das Vermögen nach 1-2 Jahrzehnten aufgebraucht ist. Nur die Stifter waren zu geschickt

Trotzdem wage ich zu bezweifeln, dass irgend einer der "bezahlen sie uns für das Einfrieren von Leichen"-Vereinen so organisiert ist. Da geht es um Bereicherung und Verarsche von Leuten, nicht um Nachhaltigkeit. Wird aber sicherlich ein spannendes ethisch-juristisches Problem, den Konkurs abzuwickeln

Ne keine Ahnung, ich dachte wenns bei Obst&Gemüse was bringt vielleicht auch bei Menschen![]()
Soll Menschen finden, denen es Spaß bringt - aber die altern vermutlich auch nicht langsamer.
Der Trick bei Frischhaltefolie auf Gemüse ist zum einen die Abschirmung von Keimen, was den Befahl des Lebensmittels ein bißchen verlangsamt, vor allem aber soll Austrocknung und die Annahme (oder Abgabe) von Gerüchen verhindert werden.
Zum Glück zählen die hier nicht!![]()
Posts im WPW zählen, deswegen gibts hier auch eins aufn Deckel, wenn man zuviel spamt *auf Quanti schiel*
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass man einen Kopf abtrennen und dann wieder (auf einen neuen Körper) annähen kann, ohne dass es zu sehr schweren Komplikationen kommt, wie Lähmung.
Kannst du dich daran erinnern, dass man ein tiefgefrorenes Säugetier wiederbeleben kann?
Siehste, kein Unterschied

Wenn man es irgendwie schaffen könnte den geistig gesunden Zustand eines Menschen über längere Zeit aufrechterhalten, wäre es überhaupt erst möglich darüber nachzudenken, wie man ihn länger Leben lassen könnte.
Wenn ich mir so den durchschnittlichen 70-80 jährigen ansehe, ist weniger lang leben dann doch besser denke ich...
Auch Gehirne müssen trainiert werden. Leider tendieren viele Menschen dazu, ab ~35 nur noch Schema F abzuspulen und im Alter fallen dann ggf. noch ein Teil der wenigen Aktivitäten aufgrund körperlicher Gebrechen weg. Wenn man sich geistig aktivere Leute anguckt, dann bemerkt man keine Spur von Alterung. Gerade an Unis gilt das Prinzip "wenn man mit der Lehre durch und in "Ruhestand" ist, kann man sich endlich der Forschung widmen". Und die Greise wissen ihr Wissen einzusetzen...
Um das ganze mal etwas aus Psychologischer Sicht zu betrachten:
Wie soll ein Mensch es aushalten noch länger zu Leben? Irgendwann wird er buchstäblich Lebensmüde, weil es nichts mehr gibt, was seinem Leben Spaß,Freude oder allgemein einen Sinn gibt. Schließlich kann man an keiner Sache ewig Freude haben. Irgendwann hat man alles bis zum äußersten ausgereizt und lebt letztendlich nur noch um des Lebens willen. Vergleichbar mit einer Emotionslosigkeit.
Unsere Spaßgesellschaft hat zumindest in den letzten 50 Jahren neue Unterhaltung schneller ausgespuckt, als ich sie konsumieren könnte. Von intellektuellen Reizen und der Vielfalt der Welt mal ganz abgesehen.
Sicherlich: Unsterblichkeit (d.h. auch Selbstmord unmöglich) wäre riskant, solche Zeiträume kann man nicht überblicken. Aber 3-4 Jahrhunderte? Ich wäre sehr zuversichtlich, dass die nicht langweilig werden. Und irgendwann rücken dann auch interstellare Reisen in den Bereich des möglichen (gerade wenn 50-80 Jahre Flugzeit "kurz" sind)





