Alterung - Wie alt kann der Mensch werden, wo sind die Grenzen?

Nö, eigentlich nicht, denn die Ein-Kind-Politik bedeutet ja, dass die Bevölkerung schrumpfen muss, denn wenn zwei Menschen nur ein Nachkommen haben, wenn sie sterben, sinkt die gesamte Bevölkerungszahl mit der Zeit, ist in China aber nie der Fall gewesen.

Damit die Bevölkerung nicht steigt, brauchst du mehr Todesfälle, als Geburten. Wenn deine alten Jahrgänge aber zahlenmäßig kleiner sind, als die gebärenden Jahrgänge (weil 1930 halt weniger geboren wurden - und viele davon schon vor 1970 gestorben sind...) und zudem die Lebenserwartung steigt, dann steigt auch die Bevölkerung vorläufig weiter an.
Derzeit liegen sie bei 1,54 Kindern pro Frau.

Auch haben die Chinesen einerseits das Problem, dass deutlich mehr Jungen als Mädchen geboren werden (was statistisch unmöglich ist).

Statistisch ist das sehr wohl möglich. Gezielte Abtreibung, Präimplantationsdiagnostik, leicht selektiv wirkende Spermienbremsen und schlichtweg die offizielle Erlaubniss, ein zweites Kind zu bekommen, wenn das erste ein Mädchen war.

Sie können das Bier ausm Kühlschrank holen oder dich aus der Kneipe holen, wenn du völlig zugeschüttet unterm Tresen liegst. ;)

Können Frauen auch - und zusätzlich kochen /Stammtischtieferleg

Andere Informationen habe ich nicht, die Neuronen sind halt anders aufgebaut als eine normale Zelle. Klar kannst du mit Stammzellen was machen, doch du weißt sicher auch, wie weit die Forschung da ist

Weit genug, dass ich eine Anwendbarkeit innerhalb des nächsten Jahrzehnts für machbar halte. Es gibt finanzielle und ethische Beschränkungen, klar - aber hat sich die Menschheit davon jemals aufhalten lassen? Leider nicht.

Schwer zu sagen, "alte" Köpfe denken in "alten" Wegen, gerade wenn neue Leute mit frischen Ideen dazu kommen, verändert sich die Sichtweise.

Es gibt verdammt flexible alte Köpfe, man darf da nicht immer von seinem Opa ausgehen.


Da gibts bestimmt Lösungen, immerhin gibts eine Stiftung für den Nobelpreis, damit der Gewinner auch immer sein Geld bekommt.
Würde mich mal interessieren, was daraus wird, wenn sich die Stiftung verzockt und pleite geht. :D

Dann endet die Zeit der Nobelpreise - so wars vom Stifter eigentlich auch mal vorgesehen, dass das Vermögen nach 1-2 Jahrzehnten aufgebraucht ist. Nur die Stifter waren zu geschickt ;)
Trotzdem wage ich zu bezweifeln, dass irgend einer der "bezahlen sie uns für das Einfrieren von Leichen"-Vereinen so organisiert ist. Da geht es um Bereicherung und Verarsche von Leuten, nicht um Nachhaltigkeit. Wird aber sicherlich ein spannendes ethisch-juristisches Problem, den Konkurs abzuwickeln :ugly:


Ne keine Ahnung, ich dachte wenns bei Obst&Gemüse was bringt vielleicht auch bei Menschen :D

Soll Menschen finden, denen es Spaß bringt - aber die altern vermutlich auch nicht langsamer.
Der Trick bei Frischhaltefolie auf Gemüse ist zum einen die Abschirmung von Keimen, was den Befahl des Lebensmittels ein bißchen verlangsamt, vor allem aber soll Austrocknung und die Annahme (oder Abgabe) von Gerüchen verhindert werden.


Zum Glück zählen die hier nicht!:D

Posts im WPW zählen, deswegen gibts hier auch eins aufn Deckel, wenn man zuviel spamt *auf Quanti schiel*


Ich kann mich nicht daran erinnern, dass man einen Kopf abtrennen und dann wieder (auf einen neuen Körper) annähen kann, ohne dass es zu sehr schweren Komplikationen kommt, wie Lähmung.

Kannst du dich daran erinnern, dass man ein tiefgefrorenes Säugetier wiederbeleben kann?
Siehste, kein Unterschied ;)


Wenn man es irgendwie schaffen könnte den geistig gesunden Zustand eines Menschen über längere Zeit aufrechterhalten, wäre es überhaupt erst möglich darüber nachzudenken, wie man ihn länger Leben lassen könnte.
Wenn ich mir so den durchschnittlichen 70-80 jährigen ansehe, ist weniger lang leben dann doch besser denke ich...

Auch Gehirne müssen trainiert werden. Leider tendieren viele Menschen dazu, ab ~35 nur noch Schema F abzuspulen und im Alter fallen dann ggf. noch ein Teil der wenigen Aktivitäten aufgrund körperlicher Gebrechen weg. Wenn man sich geistig aktivere Leute anguckt, dann bemerkt man keine Spur von Alterung. Gerade an Unis gilt das Prinzip "wenn man mit der Lehre durch und in "Ruhestand" ist, kann man sich endlich der Forschung widmen". Und die Greise wissen ihr Wissen einzusetzen...

Um das ganze mal etwas aus Psychologischer Sicht zu betrachten:
Wie soll ein Mensch es aushalten noch länger zu Leben? Irgendwann wird er buchstäblich Lebensmüde, weil es nichts mehr gibt, was seinem Leben Spaß,Freude oder allgemein einen Sinn gibt. Schließlich kann man an keiner Sache ewig Freude haben. Irgendwann hat man alles bis zum äußersten ausgereizt und lebt letztendlich nur noch um des Lebens willen. Vergleichbar mit einer Emotionslosigkeit.

Unsere Spaßgesellschaft hat zumindest in den letzten 50 Jahren neue Unterhaltung schneller ausgespuckt, als ich sie konsumieren könnte. Von intellektuellen Reizen und der Vielfalt der Welt mal ganz abgesehen.
Sicherlich: Unsterblichkeit (d.h. auch Selbstmord unmöglich) wäre riskant, solche Zeiträume kann man nicht überblicken. Aber 3-4 Jahrhunderte? Ich wäre sehr zuversichtlich, dass die nicht langweilig werden. Und irgendwann rücken dann auch interstellare Reisen in den Bereich des möglichen (gerade wenn 50-80 Jahre Flugzeit "kurz" sind)
 
Komplette Unsterblichkeit halte ich auch für sehr unwahrscheinlich. Dafür müsste man schon Naturgesetze und Naturkonstanten ändern, sowie Energie aus dem Nichts erschaffen können. Irgendwann wird die Energie und Materie im Universum so verdünnt sein, dass man sie nicht mehr sinnvoll nutzen kann. Dann müsste man einen Weg finden, einen neuen Urknall auszulösen oder eine nicht materielle Form der Existenz anzunehmen.
 
Damit die Bevölkerung nicht steigt, brauchst du mehr Todesfälle, als Geburten. Wenn deine alten Jahrgänge aber zahlenmäßig kleiner sind, als die gebärenden Jahrgänge (weil 1930 halt weniger geboren wurden - und viele davon schon vor 1970 gestorben sind...) und zudem die Lebenserwartung steigt, dann steigt auch die Bevölkerung vorläufig weiter an.
Derzeit liegen sie bei 1,54 Kindern pro Frau.

Dann warte doch mal ab, was kommen wird. Wenn die Ein-Kind-Politik so weiter geht, wirst du irgendwann sehr viele alte und wenig junge Menschen haben und dann hast du mehr Sterbefälle als Geburten, sowas dauert eben einige Jahrzehnte, aber es wird kommen.

Statistisch ist das sehr wohl möglich. Gezielte Abtreibung, Präimplantationsdiagnostik, leicht selektiv wirkende Spermienbremsen und schlichtweg die offizielle Erlaubniss, ein zweites Kind zu bekommen, wenn das erste ein Mädchen war.

Genau das meinte ich ja eben nicht. Wenn man der Natur freien Lauf lässt, ist das, was in China ist, statistisch unmöglich, also muss da nachgeholfen werden, anders ist das nicht zu erklären. Das gleiche Phänomen kannst du inzwischen auch in Indien feststellen und auch in anderen Ländern, in denen die Geburtenrate sehr hoch ist. Als Staat kannst du das eben nur schwer kontrollieren, vor allem, wenn die Korruption entsprechend hoch ist.

Weit genug, dass ich eine Anwendbarkeit innerhalb des nächsten Jahrzehnts für machbar halte. Es gibt finanzielle und ethische Beschränkungen, klar - aber hat sich die Menschheit davon jemals aufhalten lassen? Leider nicht.

Da bin ich anderer Meinung, die Forschung ist noch lange nicht so weit, dass man einen wirklich Nutzen innerhalb der nächsten 10 Jahre ziehen kann. Als in den 90ern das Klonen anfing, hatte man auch angenommen, dass Klonen in 10-20 Jahren normal ist. Wo ist das Klonen heute? Genau, in einer Sackgasse, weil man nicht versteht, was man da eigentlich macht. Einfach eine Eizelle entkernen funktioniert nicht, da sind mehr Mechanismen daran beteiligt. Das merkt man schon, wenn man sich ein Spermium anschaut und es mit einer Eizelle vergleicht (es hat von der Natur schon sein Grund, wieso die Eizellen schon bei der Entwicklung im Mutterleib im Fötus gebildet werden und nicht erst mit der Pubertät entstehen und dass Eizellen, im Gegensatz zu Spermien, nicht produzierbar sind).

Es gibt verdammt flexible alte Köpfe, man darf da nicht immer von seinem Opa ausgehen.

Meine Großeltern leben nicht mehr aber wenn ich die Großeltern meiner Frau anschaue, dann sind die noch relativ gut dabei, auch wenn es nie Genies waren.

Dann endet die Zeit der Nobelpreise - so wars vom Stifter eigentlich auch mal vorgesehen, dass das Vermögen nach 1-2 Jahrzehnten aufgebraucht ist. Nur die Stifter waren zu geschickt ;)
Trotzdem wage ich zu bezweifeln, dass irgend einer der "bezahlen sie uns für das Einfrieren von Leichen"-Vereinen so organisiert ist. Da geht es um Bereicherung und Verarsche von Leuten, nicht um Nachhaltigkeit. Wird aber sicherlich ein spannendes ethisch-juristisches Problem, den Konkurs abzuwickeln :ugly:

Es gibt leider keinerlei Belege, wie groß das Stiftungsvermögen ist und wo es angelegt wird. Ich denke aber mal, dass selbst wenn es mal aufgebraucht sein sollte, wird es Leute geben, die die Finanzierung übernehmen werden.
Bei den Cryostase Leute gibts eher keine Finanzierer, die hinter dem Projekt stehen. Wenn das Geld ausgeht, ist es Essig mit irgendwann wieder auftauen.

Posts im WPW zählen, deswegen gibts hier auch eins aufn Deckel, wenn man zuviel spamt *auf Quanti schiel*

Da gibts noch mehr...
*auf andere schiel* :D

Kannst du dich daran erinnern, dass man ein tiefgefrorenes Säugetier wiederbeleben kann?
Siehste, kein Unterschied ;)

Was bei Fröschen funktioniert, kann auch bei Säugetieren funktionieren, einfach mal darüber forschen und es nicht gleich ausschließen, du denkst ja auch, dass das mit den Stammzellen klappen wird ;)

Komplette Unsterblichkeit halte ich auch für sehr unwahrscheinlich. Dafür müsste man schon Naturgesetze und Naturkonstanten ändern, sowie Energie aus dem Nichts erschaffen können. Irgendwann wird die Energie und Materie im Universum so verdünnt sein, dass man sie nicht mehr sinnvoll nutzen kann. Dann müsste man einen Weg finden, einen neuen Urknall auszulösen oder eine nicht materielle Form der Existenz anzunehmen.

Die Evolution hat die Sterblichkeit ja extra "erfunden", wird also sein Grund haben, warum die Lebewesen sterblich sind.
 
Die Evolution wird beim Menschen schon längst durch technologischen Fortschritt abgelöst. Ich persönlich würde es auch vorziehen kein organisches Wesen mehr zu sein :ugly:
 
Dann warte doch mal ab, was kommen wird. Wenn die Ein-Kind-Politik so weiter geht, wirst du irgendwann sehr viele alte und wenig junge Menschen haben und dann hast du mehr Sterbefälle als Geburten, sowas dauert eben einige Jahrzehnte, aber es wird kommen.

Eben.
(Allerdings ist man aktuell, wie gesagt, schon dabei das ganze aufzuweichen, damit das nicht in einer Katastrophe endet. Wäre aber auch so schon ne ziemliche Leitstung, ein stabiles System auf Basis eine konstanten Bevölkerung aufzubauen, und das in deutlich unter einem Jahrhundert)

Genau das meinte ich ja eben nicht. Wenn man der Natur freien Lauf lässt, ist das, was in China ist, statistisch unmöglich, also muss da nachgeholfen werden, anders ist das nicht zu erklären. Das gleiche Phänomen kannst du inzwischen auch in Indien feststellen und auch in anderen Ländern, in denen die Geburtenrate sehr hoch ist. Als Staat kannst du das eben nur schwer kontrollieren, vor allem, wenn die Korruption entsprechend hoch ist.

Das hat weniger was mit der Geburtenrate und mehr mit der Kultur zu tun. Neben Indien gibts derartige Anzeichen auch in einigen afrikanischen Ländern. Nur steht da zu befürchten, dass die Wahl der Mittel wesentlich unethischer ist...

P.S.: "statistisch" ist was vollkommen anderes, als "biologisch" ;)

Da bin ich anderer Meinung, die Forschung ist noch lange nicht so weit, dass man einen wirklich Nutzen innerhalb der nächsten 10 Jahre ziehen kann. Als in den 90ern das Klonen anfing, hatte man auch angenommen, dass Klonen in 10-20 Jahren normal ist. Wo ist das Klonen heute? Genau, in einer Sackgasse, weil man nicht versteht, was man da eigentlich macht. Einfach eine Eizelle entkernen funktioniert nicht, da sind mehr Mechanismen daran beteiligt. Das merkt man schon, wenn man sich ein Spermium anschaut und es mit einer Eizelle vergleicht (es hat von der Natur schon sein Grund, wieso die Eizellen schon bei der Entwicklung im Mutterleib im Fötus gebildet werden und nicht erst mit der Pubertät entstehen und dass Eizellen, im Gegensatz zu Spermien, nicht produzierbar sind).

:hmm:
Ich glaube, du hast weder eine Ahnung vom Klonen, noch vom aktuellen Stand der Anwendung, noch von den wissenschaftlichen Erwartungen der 90er (die der Boulevardpresse mögen enttäuscht worden sein). Das therapeutische Klonen steckt derzeit in Deutschland (und z.T. auch andernorts) in der Sackgasse, ja - das liegt aber schlichtweg an ethischen Limitierungen. Bei Nutztieren ist Klonierung heute in erster Linie eine Preisfrage. Will man einfach nur verwandte Tiere, ist der natürliche Weg einfach um Längen billiger - aber möglich ist es mitlerweile bei sehr vielen Tierarten und afaik z.T. mit Erfolgsquoten >10%. (was verdammt viel ist, wenn man bedenkt, wie gering die Erfahrung ist und dass konventionelle Befruchtung im Reagenzglas kaum über 30% kommt)
Und Spermien haben damit rein gar nichts zu tun, ebensowenig die Bildung von Eizellen oder deren Produzierbarkeit (die in nicht Säugetieren sehr wohl gegeben ist). Die Eizelle dient einfach nur als ursprüngliche Umgebung und Nahrungsquelle, da gibt es nichts unverstandenes. Woran man derzeit arbeitet, das ist die Despezialisierung des Zellkerns.

Was bei Fröschen funktioniert, kann auch bei Säugetieren funktionieren, einfach mal darüber forschen und es nicht gleich ausschließen, du denkst ja auch, dass das mit den Stammzellen klappen wird ;)

Es klappt bei einigen sehr wenigen Arten, die entsprechende Gefrierschutzproteine in ihren Zellen und z.T. auch im Blut haben. Einige nicht-Wirbeltiere erreichen ähnliches durch Trockenstadien. Aber es gibt afaik kein einziges Tier, das intrazelluläre Eisbildung nenneswerte Zeit überlebt - und es gibt afaik keine Methode, das Zellplasma jeder einzelnen Zelle im menschlichen Körper/Kopf gegen eine frostsichere Substanz auszutauschen, ohne sie irreparabel zu schädigen.
Möglich, dass sowas in Zukunft gefunden wird - man soll keinen Fortschritt ausschließen (nur nicht drauf hoffen). Aber die heutigen Methoden, bei denen afaik maximal das Blut ausgetauscht wird, hinterlassen ein Stück Tiefkühlfleisch, meist vergiftetes Tiefkühlfleisch.
Dazu kommt noch, dass es nicht wirklich viele Cryonic-Center gibt, d.h. die Leute werden nicht sofort nach Feststellung des Todes behandelt (es sei denn, sie haben ein behandelndes Krankenhaus verlassen und sich zur Firma begeben, was die Überlebenschancen allgemein nicht steigern dürfte), sondern müssen erstmal transportiert werden. Der Kadaver, der dann eingefroren wird, dürfte sich im besten Fall im gleichen Zustand befinden, in dem sich jemand nach 1-2 Stunden Herzinfarkt befindet. Widerbelebungschancen nach Behebung der Todesursache Herzstillstand?
0.
Nach einfrieren-auftauen-beheben garantiert nicht >0 ;)

Die Evolution hat die Sterblichkeit ja extra "erfunden", wird also sein Grund haben, warum die Lebewesen sterblich sind.

Evolutionärer Fortschritt (oder eben fehlende Anpassung). Aber eine Art wie der Mensch, die sich seit Jahrtausenden vornehmlich über kulturelle/technische Evolution entwickelt und die das Potential für gezielte genetische Entwicklung besitzt, könnte darauf verzichten.
 
P.S.: "statistisch" ist was vollkommen anderes, als "biologisch" ;)

Ich rede rein von statistischen Wahrscheinlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit, dass in einer Familie über Jahrhunderte nur Jungen geboren werden, ist verschwindend gering bis unmöglich.

:hmm:
Ich glaube, du hast weder eine Ahnung vom Klonen, noch vom aktuellen Stand der Anwendung, noch von den wissenschaftlichen Erwartungen der 90er (die der Boulevardpresse mögen enttäuscht worden sein). Das therapeutische Klonen steckt derzeit in Deutschland (und z.T. auch andernorts) in der Sackgasse, ja - das liegt aber schlichtweg an ethischen Limitierungen. Bei Nutztieren ist Klonierung heute in erster Linie eine Preisfrage. Will man einfach nur verwandte Tiere, ist der natürliche Weg einfach um Längen billiger - aber möglich ist es mitlerweile bei sehr vielen Tierarten und afaik z.T. mit Erfolgsquoten >10%. (was verdammt viel ist, wenn man bedenkt, wie gering die Erfahrung ist und dass konventionelle Befruchtung im Reagenzglas kaum über 30% kommt)
Und Spermien haben damit rein gar nichts zu tun, ebensowenig die Bildung von Eizellen oder deren Produzierbarkeit (die in nicht Säugetieren sehr wohl gegeben ist). Die Eizelle dient einfach nur als ursprüngliche Umgebung und Nahrungsquelle, da gibt es nichts unverstandenes. Woran man derzeit arbeitet, das ist die Despezialisierung des Zellkerns.

Richtig, so ausgeprägt ist mein Wissen nicht, ich habe mich vor Jahren mal eine Zeit lang damit beschäftigt, aber inzwischen nicht mehr.
Allerdings gibt es immer noch das Problem des Alters, denn daran stirbt jeden Klontier immer noch und zwar schneller als geplant. Denn die Zelle, die geklont wird, bzw. die, die genommen wird, hat ein bestimmtes Alter erreicht, klont man sie nun und erzeugt ein neues Lebewesen, dann hat es die "programmierte" Alterung der Zelle schon erreicht, das bedeutet, dass das Lebewesen schneller altert und praktisch nur so lange lebt, wie auch die Zelle noch leben könnte.
Ich hab noch keinen Bericht gelesen, der belegt, dass dieses Problem umgangen werden kann.
Und somit ist Klonen sinnfrei, oder man packt sich bei der Geburt gleich mal ein paar Zellen weg, von denen man dann klonen kann.

Möglich, dass sowas in Zukunft gefunden wird - man soll keinen Fortschritt ausschließen (nur nicht drauf hoffen). Aber die heutigen Methoden, bei denen afaik maximal das Blut ausgetauscht wird, hinterlassen ein Stück Tiefkühlfleisch, meist vergiftetes Tiefkühlfleisch.

Ausschließen will ich das auch nicht, aber ein Frosch ist nun mal was anderes als ein Mensch.

Dazu kommt noch, dass es nicht wirklich viele Cryonic-Center gibt, d.h. die Leute werden nicht sofort nach Feststellung des Todes behandelt (es sei denn, sie haben ein behandelndes Krankenhaus verlassen und sich zur Firma begeben, was die Überlebenschancen allgemein nicht steigern dürfte), sondern müssen erstmal transportiert werden. Der Kadaver, der dann eingefroren wird, dürfte sich im besten Fall im gleichen Zustand befinden, in dem sich jemand nach 1-2 Stunden Herzinfarkt befindet. Widerbelebungschancen nach Behebung der Todesursache Herzstillstand?
0.
Nach einfrieren-auftauen-beheben garantiert nicht >0 ;)

Keine Ahnung, wie das abläuft, aber ich denke mal, dass man die Leute einfriert, die noch Gehirnaktivitäten haben, bzw. solche, bei denen sich das auch lohnt. Der Tod an sich ist ja noch nicht mal genau definiert. Im Organspendebereich geht man von Gehirnaktivitäten in den drei Gehirnbereichen aus, aber sonst ist nichts festgelegt.
 
Wo wir grad bei Gemüse sind:
Glaubt ihr es bringt was einen noch Lebenden Menschen in Frischhaltefolie ein zu packen? Also, im ernst jetzt :D

Machen das nicht manche Leute um abzunehmen? Darunter schwitzt man immerhin wie verrückt. Ansonsten passiert erstmal nicht so fürchterlich viel. Das heißt, Du mußt natürlich die Atemwege frei lassen. :-D
 
Machen das nicht manche Leute um abzunehmen? Darunter schwitzt man immerhin wie verrückt. Ansonsten passiert erstmal nicht so fürchterlich viel. Das heißt, Du mußt natürlich die Atemwege frei lassen. :-D

Schwitzen bedeutet aber Wasserverlust, kein Fettverlust. ;)
Der Organismus muss erst mal Energie aufbringen um Fett in Zucker umzuwandeln, daher wirft er lieber den "Hunger" Apparat an und sagt dem Gehirn, dass die Hände zum Burger greifen sollen.
 
Mit dem Einfrieren gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wenn du reich bist bestellst du dir ein Ärtzeteam Wochen/Monate bevor du sterben wirst, sofern du weißt, dass es bald so weit ist. Dann fangen die auch sofort beim Eintreten des Todes damit an deine Leiche für die Konservierung zu präparieren. Dabei wird unter anderem ein Mittel in den Körper eingespritzt, welches Frostschäden an den Zellen verhindert.
Aber Allgemein wären 1-2 Stunden nach dem Tod auch noch nicht das Problem. Die Informationen in dem Gehirn werden erst noch später unwiderbringlich verloren gehen.

Ich denke aber mal in Zukunft wird man von organischen Bestandteilen des Körpers weggehen. Es gibt ja jetzt schon Experimente, um Blinden mit "Cyborg"implantaten wieder das Sehen zu ermöglichen. Einen Körper vollständig aus anorganischen Stoffen hätte auch den Vorteil, dass man nicht mehr essen, schlafen und anderen Bedürfnissen nachgehen muss. Man läd sich einfach bei Zeiten an einer Steckdose auf oder wird von einer Radionuklidbatterie versorgt. Ersatzteile wären auch recht einfach in Massenproduktion herzustellen...
 
Das was wirklich irgendwo etwas bringen würde (mal abgesehen von dem ganzen Banalen wie z.B. gesunde Ernährung) wäre Geschwindigkeit.

Ein anderes Beispiel wäre die Bewegung eines Raumschiffes, das von der Erde startet, einen entfernten Planeten ansteuert, und wieder zurückkommt. Ein Raumschiff startet von der Erde und fliegt mit der konstanten Beschleunigung von zu einem 28 Lichtjahre entfernten Stern. Die Beschleunigung von 1g wurde gewählt, da hierdurch irdische Gravitationsverhältnisse an Bord eines Raumschiffes simuliert werden können. Auf halber Strecke ändert das Raumschiff das Vorzeichen der Beschleunigung und verzögert mit 1g. Nach Abschluss einer 6-monatigen Aufenthaltsdauer kehrt das Raumschiff auf gleiche Weise zur Erde zurück. Die vergangenen Zeiten ergeben sich für den Reisenden zu 13 Jahren, 9 Monaten und 16 Tagen (Messung mit an Bord befindlicher Uhr). Auf der Erde sind bei der Rückkehr des Raumschiffes dagegen 60 Jahre, 3 Monate und 5 Stunden vergangen.

Wesentlich extremere Unterschiede bekommt man bei einem Flug zum Andromedanebel, der etwa 2 Millionen Lichtjahre entfernt ist (bei gleichen Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen). Für die Erde vergehen etwa 4 Millionen Jahre, während für den Reisenden nur ungefähr 56 Jahre vergangen sind.

Das Raumschiff überschreitet die Lichtgeschwindigkeit nie. Je länger es beschleunigt, desto näher kommt es an die Lichtgeschwindigkeit heran, wird diese jedoch niemals erreichen. Aus Sicht der Erde läuft auf dem Raumschiff die Zeit entsprechend der Zeitdilatation langsamer, der Abstand zwischen Erde und Reiseziel bleibt in diesem Beispiel vereinfachend konstant. Da im Raumschiff sowohl Beobachter als auch Messinstrumente der Zeitdilatation unterliegen, läuft aus ihrer Sicht die Eigenzeit ganz normal, jedoch verkürzt sich aufgrund der Lorentzkontraktion der Weg zwischen Erde und Reiseziel. Wenn man nun im Raumschiff ist und seine Geschwindigkeit relativ zur Erde unter Berücksichtigung der Lorentzkontraktion bestimmt, dann kommt man auf dasselbe Resultat, wie wenn man von der Erde aus die Geschwindigkeit des Raumschiffes bestimmt. Das große Problem an diesem Beispiel ist nur, dass ein Antrieb derzeit nicht realisierbar ist, der über so lange Zeit eine so hohe Beschleunigung erreicht.


Zeitdilatation
 
Zeitdillation ist ja schön und gut, aber für dich vergeht die Zeit noch genauso schnell. Nur deine Kollegen auf der Erde werden in der Zwischenzeit im Vergleich schneller altern. Wirklich älter als die Leute auf der Erde wirst du nicht ;)

Ja das Gehirn würde auch durch Elektronik ersetzt, aber ich denke es wird noch lange dauern bis wir genug Rechenleistung und Speicher auf einen so kleinen Ort konzentrieren können ;)
Schlaf ist nicht unbedingt nötig für das Gehirn, es soll jemanden geben der schon seit 40 Jahren nicht mehr geschlafen hat. Allerdings leidet darunter die Konzentrationsfähigkeit doch sehr und man altert im Vergleich zu anderen schneller, da der Körper dann kaum Zeit für Regeneration hat. Dazu habe ich jetzt aber keine Quelle, da es im Fernsehen in einer Dokumentation über Schlaflosigkeit erwähnt wurde :P
 
Ich denke mal eine Zivilisation, die in 56 Jahren zur Andromeda-Nebel fliegen kann, hätte das Altern schon lange besiegt ;)
 
Aber Allgemein wären 1-2 Stunden nach dem Tod auch noch nicht das Problem. Die Informationen in dem Gehirn werden erst noch später unwiderbringlich verloren gehen.

Hofft man.
Fest steht, dass man Leute, deren Hirn solange ohne Versorgung war, bislang nicht widerbeleben kann. Ob die Informationen allein in den (ggf. noch intakten) Verknüpfungen oder auch in den (verlorenen) Ladungen der Neuronen stecken, weiß man afaik nicht. (wie sollte man es auch testen?)

Ich denke aber mal in Zukunft wird man von organischen Bestandteilen des Körpers weggehen. Es gibt ja jetzt schon Experimente, um Blinden mit "Cyborg"implantaten wieder das Sehen zu ermöglichen. Einen Körper vollständig aus anorganischen Stoffen...

Ist ein komplett anderes Thema, als die Ersetzung eines Sinnensorganes oder einer Gliedmaße. Spätestens bei neuronalen Komponenten stehst du wieder vor der Frage nach dem "herunterladen" - der Antwort ungewiss ist.

hätte auch den Vorteil, dass man nicht mehr essen, schlafen und anderen Bedürfnissen nachgehen muss.

Schlafen müssen wir aus psychologischen, nicht aus physiologischen Gründen. Ein anderer Körper würde vermutlich nichts ändern. Essen tun die Einwohner der industrialisierten zu >50% aus Genuss, nicht weil der Körper es braucht (oft, obwohl der Körper nicht-essen bräuchte...). Klingt für mich nach keinen Fortschritt, zumal wir bislang keinerlei Technologiekonzepte haben, die ein leistungsfähigeres Gesamtpaket ergeben würden, als den menschlichen Körper.
Die Natur hat einfach ein paar Milliarden Jahre Vorsprung beim basteln.
 
Wenn man nur das Gehirn nehmen könnte würde sowas evtl. klappen (nicht auf dem Stand der heutigen Technologie), aber selbst Hirnzellen sterben irgendwann mal ab, also müsste es einen anderen Datenträger sprich Computer geben.. naja, nur bringt das nichts wenn man noch keine andere Planeten bewohnen kann..
 
Die Natur ist dafür aber auch um einiges langsamer als der Mensch im Basteln ;) Wenn wir genug Supercomputer und Forschungsgelder hätten, könnten wir das Wissen der Menschheit auch alle 10 Jahre vervierfachen statt zu verdoppeln :daumen:

Wieso sollte ein anderer Körper aus anorganischen Materialen noch schlafen oder essen müssen? Das wäre alles dann nur eine Frage der Programmierung. Sinn würde es machen, wenn man diese Sachen weglassen würde, um die Produktivität und Effektivität zu maximieren.
Das wir noch kein leistungsfähiges Gesamtpaket haben liegt auch daran, dass es unheimlich komplex ist Körperteile zu ersetzen. Prothesen sind ja auch immer noch nicht 100% perfekt
 
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