Allgemeiner Film-Diskussions Thread!

  • Ersteller Ersteller TankCommander
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Bei mir stehen im Moment noch 2 Kino Besuche aus

- Mad Max Fury Road (bin ein Riesenfan der Reihe)
- The Avengers 2

Hoffe das ich es bald ins Kino schaffe. Bin mal gespannt auf 3D bei Mad Max.
 
Mein Kumpel hat mich auch schon angehauen wegen Avengers 2 ins Kino zu gehen. Falls es nicht klappt kommen die beiden Filme eh auf BR ins Haus
 
Bei Avengers 2 werde ich hoffentlich stark bleiben, will Disney aktuell nicht unterstützen... dass er dem Hype wohl nicht ganz gerecht wird machts ein wenig einfacher.

Aber Mad Max Fury Road will ich auch unbedingt sehen. Optisch machen die Trailer mich schon ziemlich an. Und der Rest scheint ja auch zu überzeugen.
 
Der wahre Fimfreak schaut die HDR Trilogie im Ext. Cut in einem Rutsch an :D

Wäre das denn schlimm? Oder peinlich oder asozial? :(:P:schief:
 
Soll jeder machen wie er will, ich bezog mich ja nur auf das Sitzfleisch. 726 Minuten in einem Rutsch da muss das Furzdeck aber ganz schöne Schwielen haben
 
Hat schon jemand "Herz aus Stahl" gesehen?

Kann man sich den Film ansehen oder lieber bleiben lassen?
 
Wollt ich mir die Tage besorgen, ich denke das nicht wenige ein Problem mit dem Patriotismus haben.
 
Totaler Ami Patriotismus aber für jemanden der sich mit dem Panzerkrieg im WW2 auskennt ist der Film nette comedy. Ich hab stellenweise herrlich gelacht. ;)
 
Das ist eben das was die Masse der Menschen sehen will, besonders die Amis selbst und das Reich konnte ja nicht gewinnen
 
Ich glaube ich mache einen großen Bogen um den Film.

Wenn es Kriegsfilm sein muss, guck ich lieber "Steiner und das Eiserne Kreuz" oder "Stalingrad".
 
Totaler Ami Patriotismus aber für jemanden der sich mit dem Panzerkrieg im WW2 auskennt ist der Film nette comedy. Ich hab stellenweise herrlich gelacht. ;)

So in etwa hätte ich den auch eingeschätzt (aber noch nicht gesehen) und das bei einem Film bei dem angeblich auf Realismus wert gelegt wurde. :fresse:

Wenn man die Sache verbissener sieht läufts wohl eher auf versuchte Geschichtsfälschung hinaus.
 
Wieso Geschichtsfälschung?

Naja, wird im Film nicht z.B. die ganze Zeit der Eindruck vermittelt die heldenhaften Amis hätten in Unterzahl gegen eine deutliche deutsche Übermacht gekämpft und gewonnen? Dabei war es praktisch immer umgekehrt, was die zahlenmässige Überlegenheit angeht. Klar ist das nur ein Film, aber ein bischen was bleibt beim Mob immer als real hängen und in diesem Fall wird das sicher gerne in kauf genommen.
 
Husarenstücke hatte es auf allen Seiten schon gegeben. Gute Kriegsfilme sind aber generell Mangelware man stolpert einfach zu oft über billige Produktionen aus dem Osten. Saints of Soldiers III und Red Tales könnten was sein je nach Anspruch.
 
Naja, wird im Film nicht z.B. die ganze Zeit der Eindruck vermittelt die heldenhaften Amis hätten in Unterzahl gegen eine deutliche deutsche Übermacht gekämpft und gewonnen? Dabei war es praktisch immer umgekehrt, was die zahlenmässige Überlegenheit angeht. Klar ist das nur ein Film, aber ein bischen was bleibt beim Mob immer als real hängen und in diesem Fall wird das sicher gerne in kauf genommen.

Ein Film muss doch nicht "realitätsgetreu" sein. Ein Film wird immer von zahlreichen Faktoren beeinflusst und bildet nie die Realität ab, sondern immer eine Projektion des derzeitigen Wertesystems, des Weltbilds des Regisseurs und und und. Wenn die Menschen das nicht verstehen, sind sie selbst schuld. Es ist ein Unterhaltungsfilm, keine Dokumentation, welche jetzt eher den Anspruch hat, Ereignisse reflektiert und möglichst neutral zu zeigen.

Ein Film ist keine Geschichtsfälschung und ist auch keine so leicht zu interpretierende Quelle für Historiker wie ein Protokolleintrag oder ein Tagebuch, da muss man sehr viel in Betracht ziehen und es genau analysieren. Heute betrachtet doch die Nazi-Propagandafilme auch keiner mehr als Realität, sind sie nun Geschichtsfälschung? Nein. Man kann daraus aber sehr wohl Schlüsse ziehen zu gewissen Themen (wie sah die Propaganda aus, welche Elemente hat man benutzt etc), nur darf man nicht den Fehler machen, einen Film als korrekte Abbildung der Realität bzw der Vergangenheit zu sehen, denn das ist einfach nicht möglich.
Geschichtsfälschung betrifft vor allem Literatur. Da kann man "Geschichte" sehr leicht fälschen, indem man gewisse Dinge einfach weglässt. Ein Spielfilm ist aber keine Literatur, er erhebt gar nicht den Anspruch, historisch "korrekt" zu sein.
 
@Leob12
Schön geschrieben, ich stimme Dir voll und ganz zu!
Es gibt aber schon viele Filme die historisch angelehnt sind und filmisch ganz gut umgesetzt sind.

Allerdings wird viel verdreht (Heldentum, Patriotismus etc.) bei den meisten Kriegsfilmen, das Gefällt nicht jedem (inkl. mir).
Ich gehe sogar soweit und sage: Beste Werbung für die nächsten Rekruten.

Einer der besten Kriegsfilme ist für mich "Duell im Atlantik" von 1954 wenn ich mich nicht täusche.
Bei dem Film wird keiner für dumm verkauft! Toller Film der damals schon auf die gnadenlose physische Belastung
der Besatzung eines U-Bootes hinwies.
 
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