Generell gibts meiner Meinung nach wirklich viele Perlen, die leider in der Öffentlichkeit nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Gerade 2014 war ein sehr starkes Jahr. Mit Grand Budapest Hotel, Birdman und Nightcrawler gabs letztes Jahr seit Ewigkeiten wieder mal mehr als 0-2 Filme in einem Jahr, die es in die Liste meiner Lieblingsfilme geschafft haben. Whiplash hat ebenfalls das Potential dazu, den konnte ich leider noch nicht sehen, vielleicht auch Foxcatcher. Und Boyhood muss ich auch noch sehen. Letztes Jahr gings also wieder aufwärts.

Und dazu gabs eben auch noch einige gute Actionbomber. Da fallen mir spontan Guardians of the Galaxy und der aktuelle Planet der Affen ein, die mir beide ganz gut gefallen haben.
Achtung, evtl. Spoiler zu Interstellar:
Interstellar fand ich viel zu gehetzt. Der hätte ruhig doppelt so lang sein können, auch wenn er dann wohl gefloppt wäre. Weil heute anscheinend zu lange Filme automatisch schlecht sind. Bisschen schade, wenn man Perlen wie Es war einmal in Amerika betrachtet...
Gerade der Übergang vom Farmer zum reaktivierten Astronauten ging viel zu schnell. Das macht diesen Abschnitt meiner Meinung nach leider unglaubwürdig. Und dann war da noch das Ende... die Enden der Filme finde ich bei Nolan seit Inception immer nerviger. Das ist mir alles zu theatralisch. Das wirkt so künstlich aufgeblasen. Nicht falsch verstehen, ist immernoch ein sehr guter Film, und ich hatte echt Spaß. Ist aber eben nicht mehr ganz das, was ich ursprünglich an den Nolan-Filmen so mochte.
Ich finds ein bisschen schade, bis Inception war er einer meiner Lieblingsregisseure. Seitdem baut er ab. Da schau ich mir lieber nochmal Prestige an. Bester Nolan, der zudem auch immer wieder funktioniert.

Filme wie Memento oder Inception bauen doch eher ab...
Mal schauen, heute guck ich mir Ex Machina an. Ich denke, dass der mich im Glauben, dass Kino noch nicht verloren ist, weiter bestärken könnte.
