Allgemeiner Diskussionsthread zu Netzteilen

Wichtig ist vor allem meiner Meinung nach Schutzschaltungen (hatte schon mit dem Thermaltake genug Erfahrung mit versagenden Schutzschaltungen), dann eine vernünftige Spannungsregulation ( idealerweise halt Indy reguliert), vertrauenswürdig gefertigt mit funktionierender Qualitätskontrolle (CWT mit Enermax - raus), Restwelligkeit mit guten Chancen dass die in absehbarer Zeit ähnlich bleibt (Filterkondensatoren nicht gleich nach 3-4 Jahren am röcheln), natürlich Lautstärke und eine gewisse Langlebigkeit.
Was da mit Geizhals los ist, interessiert mich jetzt auch. Geht es um die Community oder noch mal was anderes?
 
Der Schutzleiter ist dazu da, dass Lebewesen keinen Stromschlag bekommen. ;)
Bei einer vernünftigen Installation kannst du einen laufenden Fön in die Badewanne werfen und das stört dich nicht, denn bevor du einen elektrischen Schlag bekommst, hat der Schutzleiter schon ausgelöst.

Das ist ebenso unsinnig wie gefährlich!
Grundsätzlich hat der Schutzleiter zwar die Aufgabe einen künstlichen Kurzschluss herbeizuführen, wenn ein stromführendes Teil an das Metallgehäuse o.Ä. kommt, damit die Sicherung auslöst weil zu viel Strom (meist: >16 Ampere) ohne Widerstand plötzlich fließt... ABER:
Die klassische Sicherung ist zunächst nichts anderes als ein Leitungsschutzschalter und hat ebenfalls eine gwisse Auslösezeit, der davor schützen soll, dass über eine Leitung zu viel Strom fließt und die Installation und/oder angeschlossene Geräte dadurch schaden nehmen. Mehr nicht.
Hier kommt zusätzlich noch der sog. FI ins Spiel: Das ist eine Art "Fehlerstromdetektor" der (verereinfacht gesagt) die Summe des ausgehenden und eingehenden Stroms deines Hausanschlusses misst... weicht das voneinander um mehr als (meist) 30mA ab löst er aus und trennt alle 3 Phasen vom Netz... Damit ist z.B. sichergestellt, dass Du z.B. gleichzeitig an eine separat geerdete Heizung und ein stromführendes Teil/Kabel tatschen kannst und dennoch nicht komplett gegrillt wirst ... denn dein innerer Widerstand in Kombination mit z.B. Lack auf der Heizung, trockene Haut, ggf. weitere Widerstände "in" der Heizung können durchaus dafür sorgen, dass der Stromfluss unter den berühmten 16 Ampere bleibt da der Gesamtwiderstand einfach zu hoch ist bzw. die Sicherung/Leitungsschutzschaltung erst auslöst, wenn die 16A erreicht sind davor biste aber schon negrillt bzw. dein Herz hat dermaßen Schaden genommen, dasses zu spät oder zumindest lebensgefährlich sein kann.

Edit: BTW: Bereits 100mA (0,1A) können bereits lebensgefährlich sein!
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich meine den FI Schutzschalter und nicht einen klassischen Sicherungsautomaten, den man zu mehreren im Sicherungskasten stecken hat.
 
Nochmal: Schutzleiter und FI sind zwei völlig unabhängige Schutzeinrichtungen...
Der FI hängt nirgendwo am Schutzleiter und andersrum...
 
Wo wir bei E Installationen sind: ich hab hier einen EasyAcc Doppellader (4,8 A)
Wenn man den einsteckt, gibt es unten in Der Steckdose (bei den Kontakten) einen Funken. Hab das schon in Küche und meinem Zimmer getestet. Bis jetzt habe ich das nur ab und an beim einstecken von größeren PC Netzteilen beobachtet.
Muss das so oder ist da was falsch?

Das würde mich jetzt auch mal interessieren... Das Kabel (so ein Eurostecker-Teil), welches von der Steckdose zum Ladeteil meines Surface-Tablets geht (das ist NICHT das Originalkabel, welches zurückgerufen wurde), verursacht auch an nahezu jeder Steckdose einen mehr oder weniger großen Funken.
 
Dieser Funke beim Einstecken ist normal...
Das liegt an der Frequenz der Wechselspannung ... Man müsste genau DANN Kontakt bekommen, wenn der richtige Wert ("Sinusberg") anliegt...

Eine etwas vereinfachte Erklärung liefert Google: (Quelle: Warum blitzt es beim Notebook-Netzteil? - administrator.de)

"bei dem "Blitz" in der Steckdose handelt es sich nicht um eine Überspannung.
Netzteile (insbesondere die gebräuchlichen Schaltnetzteile) haben zum Glätten und stabilisieren der Ausgangsspannung meist recht große Kondensatoren eingebaut. Diese "ziehen" im entladenen Zustand einen sehr großen (Lade-)Strom, was den besagten Funken auslöst.
Da dieses Verhalten normal ist, sind die Netzteile dafür ausgelegt und es stellt auch kein Problem dar.
Der einzige "Schaden" ist dabei ein minimaler Abbrand an den Kontakten der Steckdose und des Steckers - dieser ist aber vernachlässigbar klein
."

Das tritt eigentlich nur bei älteren Exempleren (ich sag mal 5 Jahre+) auf... die neueren sind mit einem kleinen Schutzmechanismus ausgestattet, der das vermeidet...
Im Studium wusste ich mal woran genau das liegt etc., aber das ist zu lang her... :rollen:

Grundsätzlich: Ungefährlich und normal. Die Steckdosenleiste/Steckdose sollte natürlich nicht in einem geschlossenen Raum der mit höchstbrennbarem Gas gefüllt ist betrieben werden oder direkt in der Nähe von Ultrahochentzündlichen Flüsigkeiten, da hier tatsächlich ein Funke generiert wird... ansonsten in "normaler" Umgebung absolut unbedenklich.
 
Außerdem bin ich eigentlich gänzlich gegen Fass aufmachen und Clickbait Bild Titel alle " ...auf Kante gebaut"
Dazu hätte ich jetzt am liebsten einen Link präsentiert. Leider hab ich auch vergessen einen Screenshot davon zu machen.

Aber der Herr, wo für den Titel verantwortlich war, hat sich ziemlich geoutet...
Mich ziemlich beleidigt/angegriffen und zielich miese Dinge geschrieben (u.A, dass ich nicht in der Lage bin, Tests zu schreiben, naja, ich glaube, das seht ihr anders, oder? ;)
Und auch las sich das, was er so schrieb auch noch so, als ob der überhaupt keine Ahnung hätte, was DX12/Vulkan überhaupt bringen sollen.

wir sind dafür da euch die Werte aufzuarbeiten, zu präsentieren und ein seriöses Fazit mit Pro und Contra zu schreiben. Ihr könnt da gerne Fass aufmachen, am liebsten würde ich aktuell wegen Geizhals ein Fass aufmachen, aber das ist auch Zeitverschwendung!
Joa, dem kann ich mich nur anschließen...

Was sich einige rausnehmen, ist einfach nur unter aller Sau...

Na ja, die Restwelligkeit sollte nicht zum Mond schießen, wenn das Netzteil bei 95% Last oder so ankommt.
Innerhalb der möglichen Belastung und auch darüber hinaus, bis eben die Schutzschaltungen greifen, sollte die Restwelligkeit schon stimmen.
Ja, meinte ja im Rahmen der Spezifikationen, selbstverständlich...

Aber wie einige Netzteile bewerten und nieder machen, nur weil die Restwelligkeit z.B. 80mV auf +12V beträgt geht gar nicht.
Klar kann man dann erwähnen, dass das ganze dann im Vergleich zu den Mittbewerbern eher nicht so gut abschneidet...

Oder die Spannungsregulation zum größten Punkt der Bewertung zu machen, so dass du, wenn du nicht gerade 1% Regulation und unter 10mV Restwelligkeit hast, bei einer 30% Wertung endest...

Und Schutzschaltungen werden einfach mal komplett ignoriert...
Dafür aber sogar schon Teapo Kondensatoren gebasht...

Aber, wie sagt man so schön: Eine gute Schaltung braucht keine hochwertigen Kondensatoren.
Die braucht man nur, wenn das ganze stark (thermisch) belastet wird...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow,
das Prime schein wohl offenbar das non plus Ultra zu sein. Extrem gute Spannungsregelung, alle Schutzschaltungen sind vorhanden, ultimative Effizienz, 10 Jahre Garantie, leise, arbeitet bei 50°C usw.. Das die sich um die Stützzeit gekümmert haben ist auch gut, ich hoffe das andere Hersteller da nachziehen, auch wenn es mich mit meiner VI USV nicht betrifft. In jedem Fall hat Listan jetzt einiges das sie am DPP 12 verbessern können und es gab einige die beim DDP P11 dachten es ginge nicht besser, auch die anderen Hersteller werden sich daran messen müssen..

Lediglich das es Single Rail ist wirkt leicht störend und eine digitale Überwachung wäre auch nett gewesen (man will ja wissen was sein Netzteil so zieht). Die schwarzen Flachbandkabel sind Geschmackssache, ich mag eher die bunten, da weiß man mit was man es zu tun hat.

Erinnert mich irgendwie an mein X-460FL, damals das beste auf dem Markt und auch heute noch sehr gut, wobei das Prime dann doch einiges drauflegt.
 
Die Fanless Variante erscheint übrigens wohl erst im neuen Jahr.

Die Spannungsregulation am EPS Stecker war einfach O_o der betrug selbst bei dem "defektne NT" 0,03V

Ich bin echt gespannt auf das Ersatzgerät
 
In jedem Fall hat Listan jetzt einiges das sie am DPP 12 verbessern können und es gab einige die beim DDP P11 dachten es ginge nicht besser, auch die anderen Hersteller werden sich daran messen müssen..

Das P11 ist ja nicht perfekt. Aber das P12 wird sicher auch in Titanium kommen. Dafür muss es aber erst mal eine Grundlage geben. So schnell wird das also nicht passieren.
Ansonsten sieht das Prime schon sehrt gut aus. Bin mal gespannt, wie die Preise sind. Es nützt nichts, wenns sehr gut ist, aber das 600 Watt Modell dann 150€ kostet oder so.

Lediglich das es Single Rail ist wirkt leicht störend und eine digitale Überwachung wäre auch nett gewesen (man will ja wissen was sein Netzteil so zieht). Die schwarzen Flachbandkabel sind Geschmackssache, ich mag eher die bunten, da weiß man mit was man es zu tun hat.

Das digitale Zeugs sehe ich eher als sinnlos an. Sowas braucht einfach niemand.
Und die schwarzen Flachbandkabel sind eher ein no Go. Aber scheinbar will jeder die haben. :ka:
 
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