Allgemeiner Diskussionsthread zu Netzteilen

Traditionsmarke weiterhin auf selbst entwickelte Schaltungen sowie eigene Komponentenauswahl und Qualitätskontrolle.

Wenn die Kontrollen oft und ordentlich durchgeführt werden würden könnte man denoch hoffen das die Qualität auf nem höheren Niveau liegt als bei anderen Netzteilen die von CWT hergestellt werden.
 
aber Fremdfertigen ist nun mal nichts ganzes...
Das ist mit verlaub völliger Bullshit.

Das ganze hängt einfach davon ab, wie man das macht, was man vereinbart oder ähnliches. Nur weil man etwas selbst macht, heißt noch lange nicht, dass das auch wirklich gut ist. Oder weil man etwas 'auslagert', heißt das noch lange nicht, dass das zum brechen wird.

Es hängt von sehr vielen Faktoren ab, unterm Strich bleibt zu sagen: you get what you paid for and what you want!

Einige Hersteller sagen, wenn man Änderungen wünscht: Das kostet das und das.
Andere Hersteller sagen: geht nicht/machen ma nicht...


Und hier einfach die Fremdfertigung zu verteufeln ist einfach nicht angebracht...

Denn nach deiner Logik wäre ja Leadman, Casing Macron, Deer und einige andere ja unglaublich toll, weil die fertigen ja selbst. Und andere Hersteller wie Supermicro ja nicht, weil die fertigen ja nich selbst...

Naja, bis ca. 50A (ca. 550W) geht SR noch in Ordnung, meiner Meinung nach.
Aber nur mit OCP auf +12V!
Nicht mit einem '8beiner'...
 
Und wieso kann man bei modernen single rail Netzteilen mit beinahe 100% Leistung auf 12 Volt die Funktion der ocp nicht einfach durch die opp übernehmen lassen? Weil sie primärseitig geschalten ist und deshalb viel träger ist?
Andersherum gefragt: opp durch ocp ersetzen möglich?
 
Hö? Warum das? OCP und UVP/OVP sind wohl komplett getrennte Sachen? OCP arbeitet über einen Shunt, die VPs über eine Messung der Spannung. Warum sollte Eines nicht ohne das Andere realisierbar sein?

Bei SR-NTs, die den Großteil der Last auf der 12V Schiene stemmen, die OCP durch die OPP zu ersetzten wäre - bei entsprechendem Aufbau dieser - vermutlich praktikabel. Man müsste diese halt entsprechend schneller und empfindlicher einstellen.

Problematisch wirds bei Fehlern auf der +5/+3,3V Schiene. Bis diese die OPP auslösen brennt schon der halbe PC^^
 
Das Problem was Stefan meinte ist, dass wenn OCP fehlt, meistens auch OVP/UVP fehlt. Dabei kommt nämlich meistens ein blöder Sicherheits-IC wie dieser zum Einsatz:
Enermax_Revoxt_Sicherheits-IC.jpg
Der eben kaum was kann ;) Und dann passiert nämlich das was hardwareluxx letztens im Test mit dem Enermax und Lepa Netzteil hatte. Das Netzteil powert fröhlich weiter, obwohl die 12V Rail schon bei 6V lag.
 
Okay, wenn man eines streicht, und dann gleich ersatzlos alles streicht, ist das natürlich sehr schlecht :D
Dass sich namhafte Hersteller so was erlauben ist echt frech...

Single Rail, zähneknirschendes ok.
Keine OCP, stattdessen eine etwas lasch eingestellte OPP, okay, wenn es denn unbedingt sein muss.
Aber sobald OVP und UVP fehlen/nicht funktionieren, finde ich das eine bodenlose Frechheit.
 
jop, dieses Bild habe ich von einem 70 Euro teuren Markennetzteil geschossen. Welches das genau ist verrate ich nicht, aber der Hersteller bekommt in letzter Zeit in Tests öfters auf den Sack, mein Review geht in den nächsten Tagen auch online ;) Immerhin ist OVP noch durch den PFC-Controller realisiert worden, UVP fehlt allerdings genau so wie OCP.
 
Ich sehs schon kommen, eines Tages muss ich mir mein eigenes Netzteil bauen :D
Studium auf Ingenieur in Elektrotechnik umwechseln und der PC Welt mal wieder was Brauchbares bescheren :P

Ne, schön wärs, wenn ich so was Komplexes hinkriegen würde... Einfache Schaltwandler sind noch drin, aber so was leider nicht^^

Naja, noch gibts ja einige Lichtblicke am PC-Markt. Ich hoffe, das bleibt so.
 
Laut LEPA sind Schutzschaltungen gegen Überspannung, Überlastung und Kurzschluss mit an Bord, was als ausreichend zu bezeichnen wäre. Unsere 40A-Last auf 5 Volt schaltet das Netzteil ab, auf 3,3 Volt hingegen erfolgt trotz Unterspannung von 4,5V auch bei 40 Ampere nach mehreren Sekunden keine Abschaltung. Auf 12 Volt sieht die Sache ähnlich aus. Letztendlich konnten wir unsere Chroma auf 100 Ampere voll hochfahren, ohne dass sich das LEPA abgeschaltet hat. Da dann die Spannung auf 6 Volt abgefallen war, können wir das Fehlen eines Unterspannungsschutzes und auch einer OCP-Überlastschaltung definitiv bestätigen.

Krasse Sache :what:

Mich hätte trotzdem mal interessiert ob der Kurzschlussschutz gegriffen hätte

Wie darf ich den Zusammenhang der Schutzschaltungen eigentlich sehen.

Nehmen wir an meine +12V Schiene kann 45 Ampere ... Jetzt wird die Schiene außerordentlich belastet sagen wir mir 60 - 70 Ampere ... Würde in diesem Fall die Spannung absinken so das im Falle eines Falles der Unterspannungsschutz greifen würde wenn der Überstromschutz dies nicht tut ?
 
Wenn das Netzteil einbricht, ja.

Wenn es eine sture Regelung hat, dann hält die das NT, wenn OCP/OPP nicht greifen, bis zur thermischen Selbstzerstörung auf 12V.
Wenn es absackt, dann könnte die UVP, sofern nicht "wegrationalisiert" immerhin das Schlimmste verhindern, wenn die anderen Schutzschaltungen versagen (was eigentlich, sofern sie eingebaut wurden, fast unmöglich ist).
 
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