Allgemeiner Diskussionsthread zu Netzteilen

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Daher überlasse ich das lieber Soulpain und höre auf ihn. Wenn er sagt "Das ist gut" dann nehm ich das. Sagt er "Das ist nicht so gut" dann lass ich die Finger weg :D Der hat das Handbuch sicherlich im Kopf. ;)
 
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Hi,

ich hätte eine kurze Frage, undzwar:

Ich hab mir nen Netzteiltester gekauft für meinen gebrauchtes Netzteil, was länger rumlag und nun verkauft werden soll.
Das Nt funktioniert eig. ohne Probleme und das Gerät zeigt auch keine Fehler an - bis auf den ATX-Strang.

Alle LEDs leuchten für die verschiedenen Spannungen, nur gibt es eine LED, die nicht leuchtet: -5V.

Jetzt hab ich mir dieses hier mal herausgesucht:

full


Da ist nirgends was von -5V zu sehen. Was bedeutet das jetzt für mich? Ist das Netzteil in Ordnung oder hat es irgendnen Knacks weg?
 
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-5V Leitungen sind mittlerweile weggefallen. Die nutzen aktuelle Boards nicht mehr und ist auch nicht mehr in der aktuellen ATX Spezifikation enthalten. Kurz, das NT ist in Ordnung. Aktuelle NTs haben einfach keine -5V Schiene mehr. Und braucht man auch nur für sehr alte Rechner.
 
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ja ich weiß :) aber wenn man anfängt eigene TestProgramme/abläufe zu Programmieren wird doch bissl komplizierter.

@TOpic

hier gibt es einen test der neuen NZXT

PC-Experience - Das IT-Portal für Reviews, Artikel, Windows Tipps und Tricks PC-Experience-Reviews : | NZXT Hale Power 90+ Modular 750 Watt Netzteil

wie man auf dem Bild sieht


http://www.pc-experience.de/Bilder-Reviews/NZXT2/hale.20.jpg

ist der Hersteller kein Unbekannter in dem Thread pssssst 19&6 Buchstabe im Alphabet ;)
 
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ein Superblümchen mit der gewohnten Lötquali :ugly: ... ansonsten sind die Ergebnisse ja nicht übel ... der Preis ist auch ganz ok ... nicht übel
 
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Nach dem was hier abgegangen ist aber aus Prinzip nicht.;)
Vielleicht in fünf Jahren noch mal.
Und nein, eigentlich bin ich nicht nachtragend.:D

Hätte ich jetzt auch nicht vermutet :D

Mich nervt viel mehr das die meine Testsampleanfrage nichtmal beantwortet haben ... eine ziemlich traurige Leistung ... vorallem wenn ich bedenke wie Feuer und Flamme einige andere Hersteller/Labels waren ...
 
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ja ich weiß :) aber wenn man anfängt eigene TestProgramme/abläufe zu Programmieren wird doch bissl komplizierter.
Hallo poiu

Du stellst es dir komplizierter vor als es ist.
Unsere Chroma 6000 ATS wird z.B. von einem PC angesteuert, entsprechend gibst du die gewünschte Last in ein Eingabefeld einer Software ein.
Ist also eigentlich ganz easy.
 
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ach ja stimmt da hängt ein PC dran, danke, ist die Software zuverlässig?

ich bin da immer dran gewöhnt gleich Unix vorgesetzt zu bekommen :lol:
 
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Ich hab wegen meinem Urlaub vielleicht nicht mitbekommen und ich hab wirklich keine Lust die letzten 120 Seiten durchzuwälzen.^^
Hat sich mittlerweile mal jemand eine verständliche Erklärung einfallen lassen was die OCP bei starken Singlerail-NT's betrifft?
 
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Einfaches Beispiel: Ein Draht mit geringem Widerstand bildet eine Brücke zwischen elektrisch getrennten Bereichen oder durch einen Baufehler entsteht ein Kurzschluss. Ein vielfach höheres des vorgesehenen Betriebsstromes (z.B. 70A) fileßt nun je nach Störquelle auf einem oder wenigen Leitern zu den damit verbundenen Komponenten. Da die Überstromschutzeinrichtung erst bei noch höheren Strömen (z.B. 80A) greift oder nicht realisiert ist, kann der Fehlerstrom sein volles Schadpotenziel entfalten. Wirkt der Strom dabei mehr als ein paar ms, glühen im schlimmsten Fall die Leiter durch und Komponenten erleiden Defekte.

Einen Anschluss auf 20A zu dimensionieren, ist einfach und wenn der Schutzmechanismus bei 20A aktiv wird, wird niemals ein schädliches Niveau erreicht bzw. das Netzteil schaltet sich schnell genug aus. Nur ist dann natürlich auf die Verteilung der Anschlüsse und spitzenströme zu achten.

Allerdings muss das Netzteil erstmal den worst-case erreichen und zumindest bei Kurzschlüssen gibt es Möglichkeiten durch Hilfsmittel, wodurch sich das Netzteil dann auschaltet. Das prinzipielle Gefahrenpotenzial steigert sich jedenfalls, je höher die Grenze gesetzt oder je schwächer die Komponenten ausgelegt sind und je länger ein hoher Strom wirkt.
 
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Hy Soulpain,
die Auswirkungen waren mir klar.
Mir gehts darum was die Hersteller dagegen machen bzw wie man dieses Problem überhaupt in den Griff bekommt.
Soweit ich Informiert bin hat noch keiner der hier vertretenen Herstellervertreter dazu mal einen Sinnvollen Kommentar abgegeben, allen voran Mr. Superblume.
 
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Ach, die gibt es doch eh nicht mehr lange.

Es gibt zwei Möglichkeit, um das Problem in den Griff zu bekommen. Sie können 1000 mm² dicke Leitungen und riesige Vorschaltdrosseln mit hoher Induktivität zur Strombegrenzung einbauen, um jede Eventualität an Überstrom abzudecken. Oder sie verteilen den Maximalstrom auf getrennte und lokal abgesicherte Bereiche. Das sind die beiden Optionen, um Sicherheit zu garantieren. Merkwürdigerweise haben sich viele Hersteller für Multi-Rails entschieden, warum, weiß ich auch nicht.

Ein effektiver Kurzschlusschutz lässt sich durch Messung der Spannung (nahe 0) bewirken, wobei sich das Netzteil dann bei definierten Werten ausschaltet. Nur muss es eben nicht unbedingt ein Kurzschluss sein, damit sich eine hoher Strom aufbaut.
 
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Na ja eine Richtige Antwort wirst du wohl nicht bekommen, ist und bleibt bissl Marketing BlaBla und zwar von beiden Seiten.

Denn seien wir mal ehrlich, es geht darum sein Produkt am Markt aus der breiten Masse hervorzuheben.

Single Rail:

In Endeffekt wie willst du zB eine 100A single Rail 100% sicher machen, das ist schon ein Problem.
na ja wobei was ist schon 100%ig sicher ;)


Multi Rail
ist auch kein all Heilmittel, denn ab wo wird es gefährlich 30A, 40A... wo legst du die grenze. Nebenbei bauen dann die Hersteller auch noch viel Überlast ein, dann schaltet das NT nicht bei 30A sondern bei 40A ab.


hier mal die letzten drei Tests

Technic3D Review: Netzteil Scythe Chouriki 2 750W im Test | Seite 6: Schutzschaltungen | Netzteile

Technic3D Review: Corsair AX850 Netzteil im Test | Seite 6: Schutzschaltungen | Netzteile

Technic3D Review: Cougar SE 400 (400W) Netzteil im Test | Seite 6: Schutzschaltungen | Netzteile


ich würde sagen MultiRail NT´s mit 40...70A Pro Rail sind auch nix halbe/Nix ganzes.


Sonst hat Soulpain einige Probleme angesprochen :daumen:


Im Endeffekt musst also eine ausgeklügelte Elektronik haben, die Schnell, Intelligent und zuverlässig reagiert.

Somit entscheidet auch die Qualität des Nt´s, ich finde bestimmt auch ein mieses Multi Rail NTs die versagen ;)

Worauf ich Hinaus will, es wird nicht so Hieß gegessen wie es gekocht wird ;)
 
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Ach, die gibt es doch eh nicht mehr lange.
Superflower? Weißt du da näheres?

Es gibt zwei Möglichkeit, um das Problem in den Griff zu bekommen. Sie können 1000 mm² dicke Leitungen und riesige Vorschaltdrosseln mit hoher Induktivität zur Strombegrenzung einbauen, um jede Eventualität an Überstrom abzudecken. Oder sie verteilen den Maximalstrom auf getrennte und lokal abgesicherte Bereiche. Das sind die beiden Optionen, um Sicherheit zu garantieren. Merkwürdigerweise haben sich viele Hersteller für Multi-Rails entschieden, warum, weiß ich auch nicht.
Gut, also nix Singlerail bei großen Leistungen.

Ein effektiver Kurzschlusschutz lässt sich durch Messung der Spannung (nahe 0) bewirken, wobei sich das Netzteil dann bei definierten Werten ausschaltet. Nur muss es eben nicht unbedingt ein Kurzschluss sein, damit sich eine hoher Strom aufbaut.
Den Part hab ich als Nichtelektriker noch nicht so ganz geschnallt.
Spannung = Volt - die ist also bei einem Kurzschluss nahe null wobei dann aber gleichzeitig der Strom - also A wie Ampere - hochschießen?
Und wenn das NT normal belastet wird ist sowohl die Spannung im Bereich von 220V und der Strom irgendwo im definiertem Bereich?

@poiu
Ich hab den Cougar Test auf AW gelesen.
Ist schon exorbitant was die Dinger mit machen ohne abzuschalten.
Wo liegt den da schon wieder der Sinn?
 
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Ja, beim Kurzschluss gibt es einen Ladungsausgleich. Die Spannung ist praktisch aber nie ganz bei 0 Volt, weil immer noch Leitungswiderstand da ist. Aber sie ist nahe Null. Das kann relativ einfach gemessen werden und das NT schaltet sich aus.

Kommt natürlich darauf an, wo der Kurzschluss entsteht. Netzspannung liegt nur in einem kleinen Bereich des Netzteils an.
 
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