DarkScorpion
PCGH-Community-Veteran(in)
Komisch fast alles was du geschrieben hast, passiert in Berlin jedes Jahr zum 1. Mai. Und noch ist deswegen keine Regierung gestürzt.
Auf deutsch gesagt, wenn ich eine Demo in Deutschland starte, auf die Sicherheitskräfte Molotov-Cocktails und Steine werfe und dann Frau Merkel aus dem Amt vertreibe, ist es solange legal bis das Verfassungsgericht das für illegal erklärt?
Solides Rechtsverstädnis.
Regierungsgebäude besetzen, Straßensperren errichten und die Sicherheitskräfte des Landes mit Steinen und Molotov-Cocktails beschmeißen zeugt von großer demokratischer Stärke.
Und ich Idiot geh alle vier Jahre wählen...
Komisch fast alles was du geschrieben hast, passiert in Berlin jedes Jahr zum 1. Mai. Und noch ist deswegen keine Regierung gestürzt.
Die Demonstranten haben Janukowitsch nicht aus dem Amt gejagt, sondern unter Vermittlung von aussen Neuwahlen mit ihm vereinbart. Anschliessend ist er geflohen und wurde unmittelbar danach seines Amtes enthoben.
Die Demonstrationen haben diesen Prozess initiiert, ohne Frage. Aber ihn darauf im Allgemeinen und auf eine gewalttaetige Minderheit im Besonderen zu reduzieren, ist geschichtsklitternd.
Geh doch in die Ostukraine. Da wirft man nicht nur mit Steinen, sondern sogar mit Granaten und Bomben, die ein nicht genannt werden wollender Sponsor grosszuegig zur Verfuegung stellt.
Ach also hat Janukowtisch den "Demonstranten" auf dem Maidan den Befehl gegeben, die Sicherheitskräfte mit Molotov-Cocktails und Steinen zu bewerfen? Wird ja immer besser hier.
PS: Ich wäre ja sehr gespannt auf die Antwort, welche Demo deiner Meinung nach undemokratische Absetzungen von gewählten Politiker legitimiert.
War es nicht eine klare Mehrheit des Parlamentes die Janukowitch absetzte ? Ein schönes Hintergrundfaktum ist, dass Janukowitch zur Wahlzeiten auf der Ostukraine mehr Stimmen erhielt als im Westen. Er warb mit dem EU Beitritt der Ukraine und die Ostukraine wollte klarer in die EU als der Westen, abzulesen am Wahlergebnis.
An den Tagen häuften sich auch Berichte über Massenschlägereien zwischen Ukrainern und Russen in der Ostukraine. Es wäre schön, wenn man Weltpolitik losgelöst von allen anderen Vorgängen betrachten kann. Nur so funktioniert weder Diplomatie, noch Politik geschweige denn Geschichte.

Aber die demokratische Möglichkeit der Abwahl Janukowtisch wurde den Ukrainern nicht zugestanden, insbesondere nicht denen in der Ostukraine wo Janukowtisch die meisten seiner Wähler hatte.
Ich nicht, das wart mehr ihr. Ich bin nachwievor gegen Doppelmoral.
Außerdem, wenn der Präsident abgesetzt wurde, mit einer Begründung die in der Verfassung nicht vorgesehen ist, wie Verfassungskonform kann das wohl sein?
Ups Sry Verständnisproblem meiner seits. Habe es so gelesen als ob die Sicherheitskräfte schmeißen würden
Es war doch Obama, der die "Krim-Annexion" mit dem IRAK-Krieg verglichen hat, um den Irak-Krieg zu beschwichtigen und zu rechtfertigen!Stimmt, deswegen führen wir ja auch jährlich Kriege mit Frankreich ums Elsass, weil Politik und Diplomatie einzig und allein darauf basieren, dass man solange Krieg führt, bis man der ultimative Sieger jeder historischen Streitigkeit ist.
Idealerweise nimmt man auch gleich noch Kriege, die dritte gegen vierte geführt haben, als diplomatische Grundlage für Eroberungsfeldzüge.
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ruyven, ich dachte, du hast dich mit der Ukraine beschäftigt und hier mitgelesen. Das scheint aber offensichtlich nicht der Fall gewesen zu sein!Wenn ich mich richtig erinnere, hast du mal die These vertreten, dass die Bevölkerung der ostukrainischen Gebiete sich von der Ukraine losgesagt und eigene Staaten gegründet hat, dass sie also nicht mehr ukrainischen Wahlen teilnehmen wollten. Könntest du kurz erklären, wieso da noch Diskussions-/Kritikbedarf bestehen sollen?
Oder bist du mittlerweile doch zu dem Schluss gekommen, dass die Ostukrainer in der Ukraine sein wollen und nur die Opfer russischer Einmischung in ihre Region sind, oder gelten hier wieder verschiedene Maßstäbe für "past Kaaruzo in den Kram" und "würde Kaaruzos Behauptungen widersprechen"?
Schön, dass du ihm wenigstens DAS zugestehst.hmmm...
Wenn ich mich recht erinnere, lautet eine der verbreiteten Begründungen, dass er sich aus dem Amt zurückgezogen hat. Ein Rücktritt ist von der Verfassung vorgesehen.

Konnte man auch durchaus so lesen. Und da sein Post rein gar keinen Bezug zum Thema dieses Threads hatte, sondern sich mit einer hypothetischen Situation befasste, in der Demonstranten einen Präsidenten absetzen, gab es auch keine Anhaltspunkte, in welche Richtung die undeutliche Formulierung zu interpretieren wäre.
Du hast eine lustige Definition für DemokratieWar es nicht eine klare Mehrheit des Parlamentes die Janukowitch absetzte ?
Ein schönes Hintergrundfaktum ist, dass Janukowitch zur Wahlzeiten auf der Ostukraine mehr Stimmen erhielt als im Westen. Er warb mit dem EU Beitritt der Ukraine und die Ostukraine wollte klarer in die EU als der Westen, abzulesen am Wahlergebnis.

Nach den ersten Aufständen russischer Kräfte in der Ostukraine welche symbolisch Behördengebäude besetzten, wurden Stimmen laut "man bräuchte hier mehr Russen", weil sich keine Sau den Aufständen anschließen wollte. Paar Tage später meldetten ukrainische Zöllner die Grenze schließen zu wollen weil massenhaft junge nationale Russen in die Ukraine unterwegs seien um ... Urlaub zu machenAn den Tagen häuften sich auch Berichte über Massenschlägereien zwischen Ukrainern und Russen in der Ostukraine.

Klare Sache alsofür jene die ihre Logik auch benutzen: so sieht Destibilisation aus. Vor einem Jahr herrschte dort Frieden und EU Begeisterung/Hoffnung, wo jetzt ein von Moskau geschürter Krieg tobt.
Die EU braucht keine "Grundlage", um ihrer Auffassung nach zu verurteilendes Verhalten mit Sanktionen zu belegen. Das Verhalten im konkreten Fall ist die im Maerz von der UN-Vollversammlung verurteilte Annexion der Krim.
Geh doch in die Ostukraine. Da wirft man nicht nur mit Steinen, sondern sogar mit Granaten und Bomben, die ein nicht genannt werden wollender Sponsor grosszuegig zur Verfuegung stellt.


Die Demonstranten haben Janukowytsch nicht aus dem Amt gejagt, sondern unter Vermittlung von aussen Neuwahlen mit ihm vereinbart. Anschliessend ist er geflohen und wurde unmittelbar danach seines Amtes enthoben. Selbst seine eigene Partei der Regionen ging hart mit ihm ins Gericht. Die Demonstrationen haben diesen Prozess initiiert, ohne Frage. Aber ihn darauf im Allgemeinen und auf eine gewalttaetige Minderheit im Besonderen zu reduzieren, ist geschichtsklitternd.
) haben Janukowytsch beim Versuch, ihn zu lynchen, "aus Versehen" aus der Stadt gejagt. http://www.nachdenkseiten.de/?p=24167 schrieb:....
Am 22. Februar enthob das nationale Parlament (Werchowna Rada) Viktor Janukowitsch mit einer einfachen Abstimmung vom Amt des Präsidenten. 328 von 450 Abgeordneten (72,9 Prozent) stimmten für die Absetzung. Die Rada begründete ihren Schritt damit, dass sich Janukowitsch selbst von seinem Amt zurückgezogen habe. Parlamentsvorsitzender Alexander Turtschinow wurde Übergangspräsident.
In einem TV-Interview aus der Ostukraine am selben Tag weigerte sich Janukowitsch jedoch zurückzutreten und bezeichnete die Vorgänge als „Staatsstreich“. Er sei weiter der rechtmäßige Präsident des Landes. Für Marieluise Beck ist das Propaganda. Doch um herauszufinden, wer Recht hat, ist ein Blick in die ukrainische Verfassung hilfreich:Artikel 108. „Die Befugnisse des Präsidenten der Ukraine enden vorzeitig in folgenden Fällen:Da Janukowitsch seinen Rücktritt verneinte, blieb der Rada durch diese Verfassungsvorgaben als einzige realistische Möglichkeit nur das Amtsenthebungsverfahren. Dieses ist in Artikel 111 näher geregelt.
- Rücktritt;
- Verhinderung der Amtsausübung aus gesundheitlichen Gründen:
- Amtsenthebung in einem Amtsenthebungsverfahren;
- Tod.
Artikel 111. Der Präsident der Ukraine kann wegen des Begehens von Hochverrat oder eines anderen Verbrechens vom Parlament der Ukraine in einem Amtsenthebungsverfahren vorzeitig des Amtes enthoben werden. (…)[4]Die Verfassung beschreibt präzise die Vorgehensweise bei einer Amtsenthebung. Die politischen Sieger des Maidan-Aufstandes haben jedoch keine einzige dieser eindeutigen Vorgaben im Falle Janukowitschs eingehalten. Es gab keine Untersuchungskommission, es gab kein gerichtliches Urteil zur Bestätigung des Hochverrats oder eines anderen Verbrechens, es gab keine Prüfung durch das Verfassungsgericht und die parlamentarische Drei-Viertel-Mehrheit kam ebenfalls nicht zustande.[5]
Zur Durchführung der Untersuchung bildet das Parlament der Ukraine eine besondere nichtständige Untersuchungskommission, der ein Sonderstaatsanwalt und Sonderermittler angehören. (…)
Der Beschluss über die Amtsenthebung des Präsidenten der Ukraine im Amtsenthebungsverfahren wird vom Parlament der Ukraine mit der Mehrheit von mindestens drei Vierteln der durch die Verfassung bestimmten Anzahl seiner Mitglieder nach der Prüfung der Sache durch das Verfassungsgericht der Ukraine und nach Erhalt seines Gutachtens bzgl. der Einhaltung des verfassungsmäßigen Verfahrens der Untersuchung und Behandlung des Amtsenthebungsverfahrens und des Gutachtens des Obersten Gerichts darüber, dass die Handlungen, deren der Präsident der Ukraine angeklagt wird, den Tatbestand des Hochverrats oder eines anderen Verbrechens erfüllen, gefällt.
Rechtsexperten bestätigen Verfassungswidrigkeit
Rechtswissenschaftler bestätigen diesen Befund[6]: In der Stuttgarter Zeitung bezeichnet Matthias Hartwig vom Heidelberger Max-Planck-Institut für Völkerrecht die Machtübernahme der Opposition als „Staatsstreich“. Der Bonner Rechtsprofessor Stefan Talmon spricht bei tagesschau.de von einer „rechtswidrigen Regierung“, die nach Janukowitschs Flucht Ansprechpartner der internationalen Gemeinschaft geworden sei. Selbst Spiegel-Online bestätigt den zumindest „rein juristisch“ unrechtmäßigen Präsidentschaftswechsel.
Die deutschen Rechtsexperten legitimieren den Machtwechsel aber häufig mit der „revolutionären Situation“ dieser Februartage. Auch hiesige Leitmedien schwenken in ihren wenigen Artikeln zum Thema auf diese Argumentationslinie. Allerdings gibt es hierbei mehrere Probleme: Zum einen ließen sich so auch gewalttätige Machtübernahmen wie in Donezk oder Lugansk rechtfertigen.[7] Zum anderen werden Verfassungen bei dieser Rechtfertigung ihrer grundsätzlichen Gültigkeit beraubt.
Revolutionäre Lage?
Und schließlich bleibt es sogar bei Annahme dieser Argumentation sehr fraglich, ob damals in Kiew tatsächlich eine „revolutionäre Lage“ herrschte. Im Wortsinn stehen Revolutionen für grundlegende Umwälzungen. Aber allein die ernüchternden Erfahrungen nach der letzten „Revolution“ – der wiederholten Präsidentschaftswahl 2004 („Orange Revolution“) – machten auch im Februar 2014 skeptisch.
Aber vor allem wegen des siegreichen Oligarchen- und Politpersonals waren auch diesmal keine tiefgreifenden innergesellschaftlichen oder gar weltgeschichtlichen Umbrüche zu erwarten. Bis heute hat lediglich der erwartbare Elitenwechsel stattgefunden. Die Praktiken in der ukrainischen Politik sind hingegen dieselben geblieben wie unter Janukowitsch.[8]
Staatsstreich?
Bis heute spricht wenig für eine Revolution und viel für einen Staatsstreich. Die Bundeszentrale für Politische Bildung versteht unter „Staatsstreich“ einen „verfassungswidrigen (gewaltsamen) Umsturz, mit dem es bereits an der Macht Beteiligten (z. B. Militärs) gelingt, die gesamte Staatsgewalt zu übernehmen“. Im ukrainischen Falle übernahmen zwar keine Offiziere die Macht, aber durchaus auch davor schon etablierte „pro-westliche“ Politeliten und milliardenschwere mächtige Wirtschaftsbarone.
...
http://www.nachdenkseiten.de/?p=24167 schrieb:Völkerrechtlich unerheblich
Juristisch gesehen hat Janukowitschs Absetzung allerdings nur staatsrechtliche Relevanz. Aus völkerrechtlicher Sicht spielt der ukrainische Verfassungsbruch keine Rolle. Am deutlichsten führt dies der Rechtswissenschaftler Jasper Finke am 5. März im Interview mit tagesschau.de aus:
„Es ist völlig unerheblich, ob Janukowitsch noch rechtmäßiger Präsident der Ukraine ist nach dem ukrainischen Verfassungsrecht. Denn hier greift der sogenannte Effektivitätsgrundsatz – das heißt, völkerrechtlich kommt es darauf an, ob die neue Regierung effektiv Herrschaftsgewalt in der Ukraine ausübt. Das heißt, selbst wenn der Umsturz verfassungswidrig war, dann sind wir doch zumindest jetzt an einem Punkt, an dem die neue Regierung eindeutig die Ukraine nach außen vertritt.“
Warum soll ich auf deinen Wunsch hin gegen die Forenregeln verstoßen?Du hättest die Seite komplett zitieren sollen
Du hättest die Seite komplett zitieren sollen

Was du gemacht hast ist Einen Text genommen und einfach nur den Teil zitiert den du gut fandest.
Das nennt man unter anderem auch Propaganda.
Die Regel der komplett Zitaten bezieht sich wohl eher darauf das ich nicht einfach unwichtiges zitiere. Aber bei dir wurde das wichtigste (Das Fazit) weggelassen.
Aber wo ist denn nun die Klage gegen die unrechtmäßige Absetzung.
Ups habe vergessen die gibt es ja gar nicht.

Also der schwarze Block der Antifa würde ich aber fast als paramilitärische Gruppe bezeichnen.
Wikipedia schrieb:Der Rechte Sektor war aus meiner Sicht entscheidend für den Umsturz, weil er […] bereit war, in Kampfhandlungen mit den Polizisten, mit den Sicherheitskräften einzutreten. Sie waren gut organisiert […], so dass sie einen großen Anteil am Erfolg des Maidans gehabt haben.“ Die Gruppe selbst bezeichnete sich als „Teil des Selbstverteidungssystems des Maidan“. Dmytro Jarosch, ein Sprecher und späterer Parteichef, gab Anfang Februar 2014 in einem Interview an, er und seine Kräfte seien bereit zum „bewaffneten Kampf“, seine Organisation verfüge auch über Schusswaffen.
Desweiteren wurden in der Ukraine mit Scharfschützen auf Demonstranten geschossen. Mach das in Deutschland und die Politiker können nicht schnell genug abdanken.
Du hast eine lustige Definition für DemokratieWar es nicht eine klare Mehrheit des Parlamentes die Janukowitch absetzte ? .
Ein schönes Hintergrundfaktum ist, dass Janukowitch zur Wahlzeiten auf der Ostukraine mehr Stimmen erhielt als im Westen. Er warb mit dem EU Beitritt der Ukraine und die Ostukraine wollte klarer in die EU als der Westen, abzulesen am Wahlergebnis.
) ist natürlich ein ausreichender Grund, um ihn undemokratisch zu entmachten.Nach den ersten Aufständen russischer Kräfte in der Ostukraine welche symbolisch Behördengebäude besetzten, wurden Stimmen laut "man bräuchte hier mehr Russen", weil sich keine Sau den Aufständen anschließen wollte. Paar Tage später meldetten ukrainische Zöllner die Grenze schließen zu wollen weil massenhaft junge nationale Russen in die Ukraine unterwegs seien um ... Urlaub zu machenAn den Tagen häuften sich auch Berichte über Massenschlägereien zwischen Ukrainern und Russen in der Ostukraine.
Klare Sache alsofür jene die ihre Logik auch benutzen: so sieht Destibilisation aus. Vor einem Jahr herrschte dort Frieden und EU Begeisterung/Hoffnung, wo jetzt ein von Moskau geschürter Krieg tobt.
Stimmt, deswegen führen wir ja auch jährlich Kriege mit Frankreich ums Elsass, weil Politik und Diplomatie einzig und allein darauf basieren, dass man solange Krieg führt, bis man der ultimative Sieger jeder historischen Streitigkeit ist.

Wenn ich mich richtig erinnere, hast du mal die These vertreten, dass die Bevölkerung der ostukrainischen Gebiete sich von der Ukraine losgesagt und eigene Staaten gegründet hat, dass sie also nicht mehr ukrainischen Wahlen teilnehmen wollten. Könntest du kurz erklären, wieso da noch Diskussions-/Kritikbedarf bestehen sollen?
Oder bist du mittlerweile doch zu dem Schluss gekommen, dass die Ostukrainer in der Ukraine sein wollen und nur die Opfer russischer Einmischung in ihre Region sind, oder gelten hier wieder verschiedene Maßstäbe für "past Kaaruzo in den Kram" und "würde Kaaruzos Behauptungen widersprechen"?
hmmm...
Wenn ich mich recht erinnere, lautet eine der verbreiteten Begründungen, dass er sich aus dem Amt zurückgezogen hat. Ein Rücktritt ist von der Verfassung vorgesehen.
Wikipedia schrieb:Es ist umstritten, ob die Absetzung von Janukowytsch mit der ukrainischen Verfassung vereinbar war.[33][39][40] Laut Artikel 108 sieht die ukrainische Verfassung nur vier mögliche Gründe für eine Absetzung vor: ein Rücktritt des Präsidenten, gesundheitliche Gründe, im Zuge eines Amtsenthebungsverfahrens oder durch Tod des Amtsinhabers. Eine Amtsenthebung kommt unter Artikel 111 bei Hochverrat und anderen schweren Verbrechen in Frage.
Das Amtsenthebungsverfahren hätte von der verfassungsmäßigen Mehrheit der Obersten Rada der Ukraine initiiert werden müssen. Zur Durchführung des Untersuchungsverfahrens müsste die Oberste Rada der Ukraine eine spezielle Untersuchungskommission auf Zeit einsetzen, die aus einem Spezialbevollmächtigten sowie speziellen Ermittlern besteht. Die Ergebnisse und Vorschläge der temporären Ermittlungskommission müssten in einer Sitzung der Obersten Rada der Ukraine berücksichtigt werden. Gegebenenfalls beantragt dann die Oberste Rada mit wenigstens 2/3 ihrer verfassungsmäßigen Abgeordnetenstimmen die Anklage des Präsidenten der Ukraine.
Die Entscheidung über die Entfernung des Präsidenten der Ukraine aus seinem Amt im Wege des Amtsenthebungsverfahrens muss von wenigstens 3/4 der Anzahl der verfassungsgemäßen Abgeordneten getroffen werden, nachdem der Fall vom Höchsten Gericht der Ukraine überprüft und kommentiert worden ist und die Akte festgestellt worden sind, welche den Staatsverrat oder ein anderes Verbrechen des Präsidenten der Ukraine dokumentieren. Ein solcher Prozess wurde im Fall Janukowytsch nicht durchlaufen.
Du hättest die Seite komplett zitieren sollen
Was lernen wir daraus?
1. Nie luegen. Stattdessen immer eine Wahrheit nehmen und diese entweder durch Ausschmueckung mit und / oder Weglassung von Details so verzerren, dass dem zum Recherchieren zu faulen casual consumer eine ganz bestimmte Suggestion angeboten wird.
2. Nie richtigstellen. Denn das Konzept basiert allein darauf, dass irgendetwas vom Behaupteten "haengenbleibt" und so ein ganz bestimmtes Feindbild entweder erzeugt oder bedient wird, welches durch eine kontinuierliche Grundversorgung mit "Nachrichten" aus der Kategorie 1 lenkbar gemacht wird.
Nach den Kommentaren zu urteilen, die es auf sputniknews & Co. zu lesen gibt, geht diese Strategie auch auf - die ersten "Bravo"-Schreier mit Schaum vor dem Mund liessen nicht lange auf sich warten.
Nach der Logik (Effektivitätsgrundsatz) kann man ja jede Diktatur und Putsch rechtfertigen.
Mussolini, Stalin und Hitler haben auch effektiv die Herrschaftsgewalt über ihre jeweiligen Länder ausgeübt.


Am 29. Juli hat der voelkische Sputnik reisserisch berichtet, dass in Wien bewaffnete US-amerikanische Soldaten auf dem Weg in die Ukraine gestoppt worden seien. Uiuiui ...
... im Artikel wird zwar richtigerweise der "Kurier" als Quelle genannt, auf eine Verlinkung aber verzichtet. Schade eigentlich, denn dort liest sich das Ganze nicht nur weit weniger spektakulaer, man konnte auch erfahren, dass derlei auf dem speziellen Flughafen nicht unueblich sei und die Weiterreise aus formalen Gruenden gestoppt wurde.
Wiederum der "Kurier" griff das Thema zwei Tage spaeter erneut auf und stellte klar, dass die Soldaten Teil einer gegenwaertig laufenden Ausbildungsmission mit insgesamt 300 Soldaten waren, die aber nicht aktiv in der Ukraine kaempfen. Auf diese Klarstellung hat man bei sputniknews gleich ganz verzichtet.
Was lernen wir daraus?
1. Nie luegen. Stattdessen immer eine Wahrheit nehmen und diese entweder durch Ausschmueckung mit und / oder Weglassung von Details so verzerren, dass dem zum Recherchieren zu faulen casual consumer eine ganz bestimmte Suggestion angeboten wird.
2. Nie richtigstellen. Denn das Konzept basiert allein darauf, dass irgendetwas vom Behaupteten "haengenbleibt" und so ein ganz bestimmtes Feindbild entweder erzeugt oder bedient wird, welches durch eine kontinuierliche Grundversorgung mit "Nachrichten" aus der Kategorie 1 lenkbar gemacht wird.
Nach den Kommentaren zu urteilen, die es auf sputniknews & Co. zu lesen gibt, geht diese Strategie auch auf - die ersten "Bravo"-Schreier mit Schaum vor dem Mund liessen nicht lange auf sich warten.
was für ein Blödsinn!Und das auch mit ausländischer Beteiligung, denn Deutschland unterstützte die Bolschewiki jahrelang mit Geld , Waffen und Logistik.Der Unterschied ist nur das Hitler durch freie Wahlen an die Macht kam und Musolini vom italienischen König zum Staatschef ernannt wurde. Beide waren also legitimierte Herrscher die erst nach der Machtergreifung die Verfassung zu gunsten einer totalitären Herrschaft umgeändert haben.
Das ein Unterschied zu dem was in der Ukraine abgelaufen ist, das kann man noch am ehsten mit der Machtergreifung des russischen Kommunismus vergleichen, wo man sich auch an die Macht geputscht hatte.