Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Also ich finde das was ein "experte" im TV gesagt hat sinnvoller, also...
...
Schritt 4: Den russen auf der krim klar machen, das man sie überall treffen kann, die nachschublinien blockieren aber die krim-brücke intakt lassen, damit die russen sich zurück ziehen können und nicht gezwungen sind zu kämpfen

Das ist, abseits der Formulierung, der einzige Unterschied zu meinem Vorschlag. Aber den Punkt halte ihn für widersprüchlich bis komplett falsch. Man kann nicht den (nach der Trennung der Festplandsverbindung) leistungsfähigsten Nachschubsweg "intakt lassen", wenn man "die Nachschublinien blockieren" will. Es macht einfach keinen Sinn, so eine Kombination vorzuschlagen.

Und weder die russische Flotte noch die russische Luftwaffe/Marineflieger brauchen überhaupt eine Brücke, um den wertvolleren Teil ihres Equipments in Sicherheit zu bringen. Die Bodentruppen vor der Krim auf ukrainischem Festland wiederum werden für Putin, wie alle Bodentruppen, erst einmal zu großen Teilen Verbrauchsmaterial sein. Wenn man anfängt, Flieger und Flotte auszulagern, kann man zudem einen sehr großen Teil davon mit Brücke, Fähren und Frachtern versorgen. Was du hier als Vorschlag zitierst läuft darauf hinaus, die Krim Meter für Meter gegen Widerstand in voller Stärke zu erkämpfen.

Und Artilleriemunition mit der gewünschten Reichweite hat die Ukraine überhaupt nicht in hinreichender Zahl, um damit großflächig Schaden auf der Krim anzurichten. Ganz abgesehen davon, dass die Ukrainer diese erobern wollen, nicht in großem Maßstab verwüsten. Der einzige Weg dahin ist imho, Nachschub über die Straße von Kertsch komplett zu verhindern. Die Brücke zu unterbrechen wäre dazu ein wichtiges Element. Und es ist ja auch nicht so, als würde die in absehbarer Zeit noch einmal jemand brauchen.


2. Evt. am schwarzen meer den dnepr mit einer handvoll truppen überqueren und sich fest setzen

Wie setzt man sich mitten im platten Land als Angreifer "fest"?
Und wie wird man jenseits des Flusses versorgt?

3.Schauen wo die russen ihre verteidigungslinie aus dünnen und dort einen keil rein treiben. Den rest der verteidingung geht man dann von hinten an. (haben wir deutsche doch schon beim überfall auf frankreich so gemacht)

Ich zähle mich und Nazis nicht als "wir" zusammen.
Aber selbst "ihr" seit nicht über den Atlanik der französischen Armee in den Rücken gefallen und auf dem Landweg flankiert man die Verteidiger einer Halbinsel eher schlecht.

Einziges manko, ab dem durchbruch muß man zumindest richtung donbass sehr schnell sichern bevor die russen material heran schaffen können.

Nein, den Durchbruch muss man gegen die geballte Ladung russischen Materials überhaupt erst einmal hinbekommen. Das ist schließlich schon da und eine Truppenkonzentration, die die befestigten Frontstellungen durchbrechen kann, kriegst du nicht lange geheimgehalten. Lange genug, das nicht ausgerechnet an deiner Angriffsstelle eine dritte, vierte, fünfte Verteidigungslinie auf dich warten: Ja. Aber ehe die Ukrainer am Meer sind, werden die Russen bereits alles nur denkbare Material in diese Richtung in Bewegung gesetzt haben und das wird dort auch eintreffen, bevor die Ukrainer größere Befestigungen anlegen können. Russland rechnet schließlich auch mit so einem Angriff, der wurde angekündigt. Nur die genaue Position und der Zeitpunkt sind unklar.

Von wo aus wurde die moskwa versenkt?

Die bessere Frage lautet "mit was?", direkt gefolgt "und wieviel hat die Ukriane davon noch?". Russland schießt immer mal wieder auch von Seeseite und bislang hat die Ukraine keine weiteren Erfolge verbucht. Für eine Eroberung der Krim wäre es sehr hilfreich, wenn sie die vorhandenen technischen Fähigkeiten zu einer strategisch relevanten Stärke ausbauen würden. Bislang verhindern sie nur, dass die russische Marine küstennah operieren kann, aber für einen Angriff auf die Krim sollte man in der Lage sein, seinerseits Spezialkräfte an beliebiger Stelle anzulanden.
 
Die bessere Frage lautet "mit was?"
Anti-Schiffsraketen ukrainischer Produktion.

..., direkt gefolgt "und wieviel hat die Ukriane davon noch?".
Sicherlich noch ein paar.

Russland schießt immer mal wieder auch von Seeseite und bislang hat die Ukraine keine weiteren Erfolge verbucht.
U-Boote lassen sich im getauchten Zustand üblicherweise auch schlecht mit Anti-Schiffsraketen abschießen, können ihrerseits aber im getauchten Zustand problemlos Marschflugkörper auf Landziele abschießen.
Genau das macht die russische Marine im Schwarzen Meer auch, seit der Versenkung der Moskwa.

Für eine Eroberung der Krim wäre es sehr hilfreich, wenn sie die vorhandenen technischen Fähigkeiten zu einer strategisch relevanten Stärke ausbauen würden. Bislang verhindern sie nur, dass die russische Marine küstennah operieren kann, aber für einen Angriff auf die Krim sollte man in der Lage sein, seinerseits Spezialkräfte an beliebiger Stelle anzulanden.
Ohne eigene Flotte doppelt schwierig für die Ukraine, weil die hat Russland, mit der unrechtmäßigen Anektierung der Krim (2014), gleich nahezu 100% mitanektiert, da sie ebenso in Sewastopol stationiert war.
 
Hier haben wir mal wieder eine recht nette Anekdote, über die Selbsthilfe eines ukrainischen Bauern, aus der Region Kharkiv.

Da die Zeit zur Aussaht näher rückte, viele Felder in der Ukraine aber immer noch vermint sind, die ukrainischen Minenräumkräfte aber auch heillos überlastet sind, ist der ukrainische Bauer im Video etwas "kreativ" und selbst aktiv geworden und hat seinen Traktor mit einer Fernsteuerung ausgerüstet, dazu mit einem improvisierten Minenräumgerät (u.a. aus Teilen eines abgeschossenen russischen Panzer) und selbst damit begonnen seine Felder zu entminen:

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Verdammt riskant. Das Ding löst mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die Minen aus, aber es räumt nichts. Zünder nicht richtig erwischt, falsche Gewichtsklasse für die Mine, Mine die erst nach mehreren überfahrten auslöst, etc. etc. etc.. Da gibt es sehr viele Optionen, wieso etwas gefährliches im Feld verbleibt. Als sicher geräumt gilt für gewöhnlich nur Gelände, dass manuell Stück für Stück abgesucht oder aber bis in 30-50 cm und iirc <10 cm breite durchgefräst wurde. (Danach könnte er sich zumindest das Pflügen sparen :) )
 
Ein russisches Treibstofflager nahe der Krim-Brücke in der russischen Region Krasnodar ist nach Angaben des Gouverneurs der Region in Brand geraten. "Das ist ein Brand der höchsten Schwierigkeitsklasse", schrieb Gouverneur Weniamin Kondratjew auf Telegram. Das Feuer sei im Dorf Volna im Verwaltungsbezirk Temryuk ausgebrochen. "Es werden alle Anstrengungen unternommen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern." Es bestehe keine Gefahr für die Bewohner des Dorfes.

Es gab zunächst keine Berichte über Verletzte, die Ursache des Feuers ist bislang unklar. In sozialen Medien kursiert die Behauptung, ein unbekanntes Flugobjekt habe das Depot getroffen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Quelle: Treibstofflager nahe Krim-Brücke steht in Flammen

Es brennt wohl wieder ein russisches Treibstofflager. Vermutlich war es ein ukrainischer Angriff.
 
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Ein weiterer Güterzug ist auch entgleist.
Das kann alles kein Zufall sein. Die Angriffe zur Schwächung der russischen Logistik und Infrastruktur nehmen zu.
 
Verdammt riskant. Das Ding löst mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die Minen aus, aber es räumt nichts. Zünder nicht richtig erwischt, falsche Gewichtsklasse für die Mine, Mine die erst nach mehreren überfahrten auslöst, etc. etc. etc.. Da gibt es sehr viele Optionen, wieso etwas gefährliches im Feld verbleibt. Als sicher geräumt gilt für gewöhnlich nur Gelände, dass manuell Stück für Stück abgesucht oder aber bis in 30-50 cm und iirc <10 cm breite durchgefräst wurde. (Danach könnte er sich zumindest das Pflügen sparen :) )
Problem ist nur, das wird auch im Video (gegen Ende) von einem Offiziellen des "Ukrainischen Minenräumdienstes" gesagt, sie bräuchten noch Jahre bis sie dieses Feld überhaupt anfangen könnten zu räumen und wenn sie dann mit Hand ein Feld dieser Größe räumen müssten würde dies wohl ebenfalls Jahre beanspruchen.

Hier ist die Wahl also wohl schlicht Zitrone oder hochprozentiger Essig und da ist die Zitrone wohl immer noch angenehmer, als der Essig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also laut einem russischen Überwachungsvideo sollen die Ukrainer also mit einer Drohne direkte mittig einen Mast vom Kreml?! getroffen haben? Wo ist der Kerl der immer nur Behauptungen macht und dann abtaucht @Estilofatuo ? Wir brauchen deine Analyse!

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Von wo aus wurde die moskwa versenkt?
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viel Erfolg beim Standort ermitteln
 
Falls es überhaupt eine ukrainische Drohne war und der Kreml es nicht nur selbst gefaked hat, um einen Vorwand zu haben, die Parade am 9. Mai abblasen zu können.
Genau this!

Der Arsch geht sowieso auf Grundeis, überall in Russland (keine annektieretn Gebiete) wird auf Teufel komm raus gegraben! Da sieht man schon wie Meschugge die Russen sind, als wenn die Ukrainer "grünes Licht" von ihren Alliierten bekämen (originale) russische Grenzen massiv zu überschreiten, man glaubt an seine eigene Propaganda und fällt auf sie herein, wie schon zu Beginn dieses Feldzuges, als man meinte die Ukrainer (gerade aus dem Osten) laufen mit wehenden Fahnen über.
Nicht nur das Regime auch große Teile der Gesellschaft sind einfach völlig degeneriert, sorry man kann es gar nicht mehr anders ausdrücken.
Nach allem was ich das letzte Jahr, aber gerade auch die letzten Tage, Wochen und wenige Monate beobachtet habe, auch wenn ich mich jetzt sehr weit aus dem Fenster lehne, wird die ukrainische Gegenoffensive ein durchschlagender Erfolg, die Russen sind militärisch und vor allen dingen mental fertig, weil sie nicht die kleinste Erfolge vorweisen können. Wo soll Selbstbewusstsein, Moral, der"Spirit" etc. herkommen und jetzt haben die Ukrainer auch noch anscheinend großflächig das Hinterland infiltriert. eigentlich etwas, was ich auf russischer Seite angenommen habe, jedenfalss als der Krieg begann, hier scheinen die Russen keinen Fussbreit im ukrainischen Hinterland auf die Erde zu bekommen, jedenfalls sehe ich keine Anschläge auf die militärische oder zivile Infrastruktur im Hinterland der Ukraine, ganz im Gegenteil nicht mal die russische Armee ist in der Lage dort nachhaltige taktische geschweige denn strategische Erfolge zu erzielen, aber bei den Russen steht jetzt jede Nacht etwas anderes in Flammen, ohne das es die Ukrainer wirkliche militärische Anstrengungen kostet. Das wird sich nachhaltig auf die Moral auswirken!
 
Grundsätzlich sind die Drohnenbilder überm Kreml eine absolute Blamage für Russland.

Man befindet sich ja im Krieg, also sollte man davon ausgehen, dass so hochwichtige Lokalitäten drölftausendfach gesichert sind.
Also gelingt es tatsächlich zwei Drohnen, die allmächtige Luftabwehr der Russen über 1.000 km unbemerkt zu passieren, in den hochgesicherten Luftraum Moskaus einzudringen und erst quasi kurz vor dem Ziel auszuschalten.

Chappeau, dann waren also die zahlreichen Flugabwehrgeschütze und Raketenwerfer, die der Kreml auf vielen Hochhäusern plaziert hatte, ja total für die Katz.

Und per Zufall wird das alles noch aus zwei idealen Blickwinkeln gefilmt.

Yo, mei, ihr Trolle in St. Petersburg, verar..... kann ich mich auch alleine... :stupid:

Das ist ein Propagandafiasko hoch 27, nicht mehr und nicht weniger.

Wenn es denn noch die eigenen Drohnen gewesen wären...
Nein, so was können die nicht.
Da steht mit Sicherheit drauf: Made in Iran und China with lovely greetings from Teheran and Bejing.
Eigentor...
 
Genau this!

Der Arsch geht sowieso auf Grundeis, überall in Russland (keine annektieretn Gebiete) wird auf Teufel komm raus gegraben!
Nicht nur das, was soll Putin am 9. Mai noch auf der Parade zeigen, womit er prahlen kann, seine alljährlichen 80 Jahre alten T-34-85, ein paar Strategische Raketen, seine T-14 Armata "Panzerwunderwaffe", die es nicht mal bis zum Realeinsatz in der Ukraine geschafft hat und eine Hand voll Luftabwehr? Weil vom Rest der "modernen" russischen Technik ist ja nicht mehr viel übrig, oder nicht mehr in der Menge, für den Einsatz in der Ukraine und die Ausbildung und die Parade zur selben Zeit.

Was hat Putin nach 14 Monaten als Erfolg seiner "Spezialoperation" vorweisen, zum Tag des "Sieges"?
Keines seiner Ziele erreicht, Teile des besetzten und unrechtmäßig okupierten Gebietes schon wieder verloren, horrende Verluste, weswegen man seine Paradearmee am 9. Mai nicht in üblicher Zahl aufmarschieren lassen kann, nur zu 90% erobertes Bachmut und Offensive die sich ansonsten weitestgehend ergebnislos festfuhr, nach x Monaten (hinter dem eigenen Zeitplan) und mit schwersten Verlusten?

All das wäre ein größerer Gesichtverlust, sich dann auch noch groß zu feiern, als eine angeblich "ukrainische Drohne", weswegen man aus "Sicherheitsbedenken" dann auch die letzte Parade in Moskau absagt.
Also warum nicht einfach mal faken, einmal haben die Ukrainer es ja in jeden Fall bis Moskau geschafft, mit einer Drohne, auch wenn das Ziel um etwa 17km verfehlt wurde.

Und per Zufall wird das alles noch aus zwei idealen Blickwinkeln gefilmt.
Zudem hampeln, rein zufällig natürlich (zwinkersmilie), 2 Typen (definitiv keine Soldaten, angeblich Feuerwehrleute), mitten in der Nacht, auf dem Dach des Kreml, an der Stelle, der kurz darauf erfolgenden Explosion umher, keine 50m entfernt (ist sogar im Video sehr gut zu sehen, einfach mal links unten auf der Kuppel schauen).

Also ich weiß ja nicht, wenn da gerade eine angeblich ukrainische Drohne über meinem Kopf fliegt, die vermutlich genau das Gebäude treffen soll und wo ich nicht sicher weiß ob sie über Sprengstoff verfügt, würde ich nicht so zur selben Zeit auf dem selben Dach rumklettern, über das die Drohne gerade fliegt, in einer Entfernung wo man sie fast noch mit einem Stein treffen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht nur das Regime auch große Teile der Gesellschaft sind einfach völlig degeneriert, sorry man kann es gar nicht mehr anders ausdrücken.
Die Gesellschaft steht dem Krieg mehrheitlich kritisch gegenüber, auch im Dauerfeuer eines ziemlich abgeschotteten Informationsumfelds.
Falls es überhaupt eine ukrainische Drohne war und der Kreml es nicht nur selbst gefaked hat, um einen Vorwand zu haben, die Parade am 9. Mai abblasen zu können.
Putin gibt sich gerne als Mann, der über alles die Kontrolle hat.
Wäre eher peinlich so etwas zu inszenieren, wenn würde man mehr auf die Kacke hauen, wie bei den Sprengstoffanschlägen in Tschetschenien, damals wahrscheinlich ein ein terroristischer Staatsakt.
In Russland leben auch pro Ukrainische Menschen, da kommt vieles in Frage.
Und per Zufall wird das alles noch aus zwei idealen Blickwinkeln gefilmt.
So zufällig sind Kameras auf dem Kreml gerichtet nun nicht.
Die Story, dass man mit dem Angriff versucht Putin zu töten ist aber absurd, sieht ja fast nach Feuerwerk aus..
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Gesellschaft steht dem Krieg mehrheitlich kritisch gegenüber, auch im Dauerfeuer eines ziemlich abgeschotteten Informationsumfelds.
Dafür hast du sicherlich Belege?
Meine Aussage stützt sich auf Umfragen eher regierungskritischer Organisationen und danach stehen 70-75% eher hinter dem Krieg. Selbst wenn wir dort eine Dunkelziffer "wegen Vorsicht" abziehen, halte ich deine Aussage für falsch, also bitte bringe für deine Aussage Belege.
Aktuell:
letztes Jahr:
 
Dafür hast du sicherlich Belege?
Ja, zum Beispiel hier:
Meine Aussage stützt sich auf Umfragen eher regierungskritischer Organisationen und danach stehen 70-75% eher hinter dem Krieg.
Wer äußert in einem Terrorstaat schon wirklich was er denkt? Steht doch mittlerweile unter Strafe sich öffentlich gegen den Krieg zu äußern.
 
Falls es überhaupt eine ukrainische Drohne war und der Kreml es nicht nur selbst gefaked hat, um einen Vorwand zu haben, die Parade am 9. Mai abblasen zu können.

Laut Tagesschau gestern wollen sie die ausdrücklich stattfinden lassen und behaupten ja auch, dass ihre Luftverteidigung die Drohne abgefangen hat.

Ich glaube nicht, dass das Fake war. Dazu produziert es zuwenig Anlass für eine besondere Reaktion (es ist ja nicht mal Schaden entstanden), geschweige denn, dass es eine tatsächlihce Reaktion gäbe, und die ganze Aktion zeigt nichts als Schwächen auf. Putin punktet damit nicht, er verliert eher an Ansehen und wäre das nicht ausgerechnet an einem Ort geschehen, wo zu viele Augenzeugen Social-Mediak-Kommentare abgelassen haben, ehe man was unternehmen konnte, wäre die Sache einfach totgeschwiegen worden. So versucht man die Deutungshoheit zu behalten und etwas notgedrungen als Stärke zu verkaufen, was definitiv keine war.


Also gelingt es tatsächlich zwei Drohnen, die allmächtige Luftabwehr der Russen über 1.000 km unbemerkt zu passieren, in den hochgesicherten Luftraum Moskaus einzudringen und erst quasi kurz vor dem Ziel auszuschalten.

Hast du dir das Video angeguckt? Zu sehen ist ein kleiner Quadcopter mit Reichweite irgendwo zwischen ein paar 100 m bis wenigen km und "ausgeschaltet" wird der in dem Moment, in dem er den Fahnenmast auf dem Kreml berührt. Da war kein Angriff von der Ukraine aus, sondern von Ukraine-Sympatisanten höchstwahrscheinlich innerhalb Moskaus, ggf. in Sichtweite zum Ziel, und die haben entweder einen Pilotenfehler gemacht oder wollten ganz demonstrativ die Flagge vom Regierungssitz sprengen. (Was aber halt bei im Best Case 50 cm und diesem Fall praktisch eher 150 cm Abstand zur Explosion nicht mit einer einfachen Sprengladung geht. Das nächste mal bitte ne CR-Ladung organisieren.)

Und per Zufall wird das alles noch aus zwei idealen Blickwinkeln gefilmt.

Und das mit den miesesten Überwachungs-/Handykameras, die man sich denken kann. Was glaubst du, wieviele Kameras jeden Abend das Weiße Haus oder den Elysee-Palast im Sucher haben? Warum sollte ausgerechnet beim Kreml niemand da sein, der filmt und ggf. auch noch auf eine mehrere Sekunden in Hörweite anfliegende Drohne schwenkt?
 
Ex-Raumfahrtchef: Russland soll Atomwaffen einsetzen

21.03 Uhr: Als Reaktion auf den angeblichen Drohnenangriff der Ukraine auf den Kreml hat der ehemalige Chef der russischen Raumfahrtorganisation, Dmitri Rogosin, sich für den Einsatz von taktischen Atomwaffen ausgesprochen. Es gebe aus seiner Sicht keine andere Möglichkeit, um die ukrainische Gegenoffensive zu stören, teilte Rogosin in einem Video via Telegram mit.

Nach der russischen Nuklear-Doktrin habe man "das Recht, taktische Nuklearwaffen einzusetzen, denn dafür gibt es sie", sagte er und bezeichnete sie als "großen Ausgleich für die Momente, in denen es eine klare Diskrepanz zugunsten des Feindes gibt". Rogosin war von 2018 bis 2022 Leiter der russischen Raumfahrtorganisation Roskosmos. Aktuell soll er sich als militärischer Berater für Russland in der Ukraine aufhalten.
Quelle: Russlands Ex-Raumfahrtchef fordert Atomwaffen-Einsatz

Der scheint auch nicht ganz bei Besinnung zu sein.
 
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