ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Macron ist mittlerweile anscheinend auch sicherheitspolitisch völlig durchgeknallt , wenn er die Konsequenzen seiner eigenen Forderungen für die Sicherheitsordnung Europas nicht wirklich begreift.
Er hat immer noch nicht gesagt, was er sich im Detail darunter vorstellt, aber "Garantien an Russland" zu geben ist eigentlich recht einfach. Trotz allem will ja niemand in irgend einer Weise Russland aktiv schaden (jedenfalls nicht innerhalb dessen völkerrechtlicher Grenzen). Es wären zwar viele sehr froh darüber, wenn Russlands Rüstung und Wirtschaft so klein gehalten werden, dass von russischem Boden so schnell kein Krieg mehr ausgehen kann, aber niemand will dafür seinerseits einen Krieg anzetteln. Wäre ja reichlich bescheuert.
Somit kann man den Russen also fast alles garantieren, was sie wollen, solange sie innerhalb ihrer Grenzen bleiben. Das Problem bei Diplomatie in der aktuellen Situation ist die Gegenrichtung: Was sollte denn Russland wie garantieren?
"Die territoriale Integrität der Ukraine"? Haben sie schon garantiert.
"Einhaltung des Völkerrechts"? Haben sie schon garantiert.
"Achtung der Menschenrechte"? Haben sie schon garantiert.
Demokratie, Frieden, Rüstung nur zur Verteidigung, kulturelle, wissenschaftliche, sicherheitspolitische, wirtschaftliche Zusammenarbeit? Für all das gibt es seit 10-30 Jahren, in denen Russland es garantiert.
Aber eine Garantie vom derzeitigen russischen Regime ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurde. Deswegen kann man sich auf jegliche Verhandlungen mit Putin & Co schenken, denn auch diese Unterschriften wären einfach nur eine Verschwendung von Biomasse. Das einzige, was Russland bis zu einem Regierungswechsel glaubwürdig zusichern kann: "Wir werden nicht das unmögliche machen". Wenn Russland nicht mehr auf der Krim ist, werden sie niemanden auf der Krim unterdrücken. Wenn Russland keine Armee mehr hat, die die Ukraine angreifen könnte, werden sie die Ukraine nicht angreifen. Wenn Russland Werte im Umfange der Kriegsschäden abgegeben hat, werden sie ihre Reparationsleistungen nicht vernachlässigen.
Das eine ist eine Genmutation. Das bei den indigenen Völkern waren schlicht fehlende Antikörper, weil man den Krankheiten nie ausgesetzt war. Beides taugt wegen der immensen Streuwirkung - auch auf die eigenen Leute - nicht als sinnvolle Waffe; es sei denn man will eine Massenvernichtung erreichen.
Vor allem ist die Geschichte der nordamerikanischen Ureinwohner eins: Geschichte. Heute haben wir keinen nennenswerten menschlichen Populationen mehr, die einige 10000 Jahre genetisch voneinander isoliert waren. Aber das werden Rassisten nie begreifen, dass es keine menschliche Unterarten gibt. (Und Rassen mal gleich gar nicht, auch wenn einige davon träumen.)
Da ich ja ständig nach Zahlen gefragt werde.
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"The Royal United Services Institute (RUSI) is the world’s oldest and the UK’s leading defence and security think tank".
Hier sind auch Zahlen zu den eingesetzten Truppen Munitionsverbrauch und industriellen Kapazitäten.
Wenn man jetzt bedenkt das bald rund 250k frischem, voll ausgerüsteter Truppen in den Kampf eintreten auf Seiten Russlands eintreten, sollte man vielleicht andere Lösungen suchen?
Eine spekulative Hochrechung mit geschätzten Zahlengrundlagen, die maximal 40% des bisherigen Kriegsgeschehen berücksichtigt + eine spekulative Aussage zur Zukunft des Kriegsgeschehen, die 100% des bislang beobachteten Wiederspricht = 1 "Argument"


