Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Dann zeig uns das!
... ich habe jetzt ne halbe Stunde die Posts von Kadyrow auf den Messengern durch geschaut ... mir fehlt die Zeit dazu. Ich korrigiere meine Aussage.
Nein, deine Ausführungen mussten als Erklärung für den Angriffskrieg herhalten. Du hast erst auf meinen Einlass zu einem anderen User auf mich reagiert . Verdrehung der Tatsachen Nr. 1.


Und hier betreibst du Verdrehung der Tatsachen Nr. 2, denn alle Daten liegen teils oder deutlich NACH den von Russland ausgehenden Aggressionen zur Zersplitterung und sogar gar Vernichtung der gesamten Ukraine als Staat.

Wenn man dieser Logik folgt, dann wird für dich wohl auch die nun, angesichts der offenkundigen Aggression Russlands gegenüber seines/r Nachbarn, geänderte NATO Doktrin, die Russland ja nun ebenfalls wegen seiner Taten als Hauptgegner definiert, Legitimation genug sein gegen die Mitglieder der NATO Krieg zu führen.

Heiligs Blechle, das ist ja argumentativ noch viel verquirllter als von deinem Alter Ego!

Der 19.02.2022 liegt bekannter Maßen vor dem Einmarsch. Also bitte verschone die Leserschaft mit deinem an den Haare herbeigezogenen Diskreditierungsversuch.
 
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Nein man bannt lieber @Don-71 oder mich weil wir mal die passenden Worte benutzen :D
Wir können 'nen Club gründen! ;)
Der 19.02.2022 liegt bekannter Maßen vor dem Einmarsch. Also bitte verschone die Leserschaft mit deinem an den Haare herbeigezogenen Diskreditierungsversuch.
Das war 5 (!) Tage vor dem Angriff von hunderttausenden Soldaten, die seit Monaten an der Grenze zur UKR zusammen gezogen wurden und nach der Annexion der Krim und dem Anzetteln von Aufständen im Donbass mit und durch Russland. Wenn du jetzt so tust, als wenn diese Aussage von Selensky aus einem "Manöver" ein Links-Abbiegen-Angriffskrieg gemacht hat, dann falle ich von jeglichem Glauben ab!
 
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Der 19.02.2022 liegt bekannter Maßen vor dem Einmarsch. Also bitte verschone die Leserschaft mit deinem an den Haare herbeigezogenen Diskreditierungsversuch.
Der 19.02.2022 liegt vor allem acht Jahre nach der Annektion der Krim und den von Russland initiierten bewaffneten Aufständen in der Ostukraine.

Innerhalb dieser Zeit kann schon sehr berechtigt die Erkenntnis reifen, das Russland gegenüber der Ukraine wie ein Feind agiert und daher als solcher zu betrachten ist - und dass ein atomarer Schutzschirm nicht die dümmste Idee wäre, um sich gegen diesen Feind zu schützen.
 
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Öhäm... weder Tschernobyl, Druckwasserreaktor Typ RBMK-1000 mit zw. 2-2,4% Urananreicherung
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/RBMK)
oder Saporischschja Typ WWER-1000/320 mit ca. 4,26% Urananreicherung
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/WWER#WWER-1000)
sind technisch in der Lage, kernwaffenfähiges Material herzustellen.
Die technisch notwendige Urananreicherung reicht also für den Betrieb, aber nicht zur Produktion von Waffen.
Z. B. alle Reaktoren in Saporischschja zusammen bräuchten ungefähr 55 Jahre, um das Material für eine kleine Atombombe (20kT) zu produzieren.

Diese militärische Urananreicherung findet in sogenannten Gaszentrifugen statt:
Ukraine hat gar keine Kapazitäten hierzu
Anhang anzeigen 1404215

Der technisch 2. Weg wäre die Erbrütung von Plutonium.
Da aber die Kernkraftwerke in der Ukraine als Druckwassereaktoren ausgelegt sind, fällt technisch bedingt kaum Plutonium in Reinform an.

Richtig ist, wie auch bei deutschen AKWs, der radioaktive Abfall mit untergemischtem, unreinen Plutonium genau mit das größte Thema auch bei der Endlagerung ist.
Da die ursprüngliche Zwischenlagerungsmethode der UdSSR-AKWs -vorsichtig ausgedrückt- äußerst mangelhaft war, lagern in der Tat z. B. bei Tschernobyl bis zu 180.000 to schwer/mittel-radioaktives Material.
Daraus lassen sich aber keine Nuklearwaffen bauen.

Kurzum, selbst wenn die Ukraine es wollte, hätte diese gar nicht die notwenigen technischen Anlagen, um Atomwaffen in einem nennenswertem Umfang und in einem überschaubaren Zeitraum herzustellen.

Die angeregte Diskussion mit @brooker hierzu ist also eine müßige...

Du hast der sehr viel geschrieben, aber das ändert trotzdem nichts an der Tatsache. Die an den benannten Orten lagernden Bestände an angereicherten Material sind für eine schmutzige Bombe völlig ausreichend.

 
Alle Fakten werden akzeptiert, und nicht ignorant überlesen damit es einem in den Kragen passt.

Akzeptierst du denn auch den Fakt dass die Ukrainer im Gegensatz zu den Russen ihre Ziele auch treffen ? Bei den Himars zB habe ich eine Quote zwischen 93%-97%, Durchschnitt. Neue sind auch schon unterwegs samt Munition. Also keine Sorge, so lange die Russen besser im Wegrennen als Kämpfen sind wird alles gut ;)

Ist die Quote dein Wunschdenken oder aus welcher Quelle stammt diese?
 
Die Amis sehens doch so: Für den Russen reichts. Und die Erniedrung darüber dass nur paar Stückzahlen an westlichen Waffen die gesamte russische Front seit Monaten dezimieren und tausende Russen in Panik flüchten wie Hasen, wird schön in die Länge gezogen damit diese historische Niederlage sich auch gut in die russische Geschichte einbrennt, als Warnung für die Zukunft dass man sich nicht mit den Amerikanern anlegen sollte, weil die wie wir gerade alle sehen, nur mit dem Finger schnippen zu brauchen um den russischen Staat ins Wackeln zu bringen. Statt militärischen Siegen probt Russland mal wieder die eigene Leidfähigkeit, wie schon so oft in der Geschichte..

Man sollte nun auch nicht zu euphemistisch werden, bei seinen Darstellungen und dabei bedenken, hier wurden von russischer Seite bereits eklatante Fehler deutlich im Vorfeld dieses Angriffs gemacht, u.a. eine zu geringe Personaldecke für die geplanten Angriffsachsen, das man die Soldaten nicht informiert hat, in ein reales Gefecht zu gehen, was die Moral bereits von Beginn an Richtung null hat gehen lassen, zusätzlich zur schlechten Versorgung, durch eine Logistik die völlig mangelhaft ausgelgt war, ect.

Ob die Situation der Ukraine, auch in dem Fall "so rosig" ausgeschaut hätte, wenn alleine diese grundlegenden Sachen nicht so begangen worden wären und wir es hier mit einem entsprechend gut vorbereiteten und vorgetragenen Angriff Russlands zu tun gehabt hätten, darf zu Recht mal angezweifelt werden und entsprechend genauso, ob dann die "paar westlichen Waffen gereicht hätten" um "die Russen wie Hasen laufen zu lassen".

Genauso auch, wie zu meinen, das weil die Ukrainer sich gegen "diese russische Armee" so gut geschalgen haben und schlägt, wirklich wesentlich mehr von Mehrfrontenkriegen verstehen würden als wir alle, wie Focus Online, vor zwei Tagen in einem Beitrag meinte zu titeln, was, um mich nicht falsch zu verstehen, nicht heißen soll das man da nicht durchaus das eine oder andere von der ukrainischen Armee lernen kann.

Man sollte aber eben auch mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben und die sind nunmal, wir können uns alle, Westen, wie Ukraine, glücklich schätzen, dass das was die russische Armee dort in der Ukraine bei ihren Angriff am 24.02.2022 an den Tag gelegt hat, so ziemlich mit das militärisch stümperhafteste war, was man nahezu die letzten 75 Jahre zu Gesicht bekommen hat und wir heute auch vor ganz anderen, vollendeten Tatsachen, stehen könnten, wäre dem nicht so gewesen.
Die Möglichkeiten dazu hatte Russland, nur glücklicherweise nicht auch die Kompetenz, es in dem Fall umzusetzen.

Das muss man auch mal als Realität anerkennen, bei allen berechtigten Lorbeeren für die ukrainische Armee und allen "Späßen" über die russische Armee.
 
Du hast der sehr viel geschrieben, aber das ändert trotzdem nichts an der Tatsache. Die an den benannten Orten lagernden Bestände an angereicherten Material sind für eine schmutzige Bombe völlig ausreichend.
Für den Bau (nicht nur) einer schmutzige Bombe bräuchte die Ukraine diese Bestände nicht. Sie haben auch Kernkraftwerke im Westen des Landes, die Material für selbige liefern könnten.

Ferner hätte Russland, wenn es tatsächlich den Einsatz von Dirty Bombs seitens der Ukraine befürchten müsste, diese niemals angegriffen. Denn solche Bomben kann man notfalls binnen weniger Stunden fertigen und auf unzähligen Wegen gegen Russland zum Einsatz bringen - auch jetzt noch. Das stand aber nie zur Debatte, weil Dirty Bombs eben nicht zur nuklearen Abschreckung taugen.

Also wieder einmal kompletter Schwachfug deinerseits.
 
An die Beschwerdeführer:
Wenn ihr sagt jemandes Behauptung kam schon und wurde wiederlegt -> meldet mit Link und es gibt Spam Punkte.
Wenn ihr sagt ihr werdet per PN belästigt-> meldet die entsprechenden PNs und es gibt ebenfalls Punkte.


Entsprechende Vorwürfe offtopic, öffentlich ohne Beleg verteilen hilft dagegen 0.
 
Für den Bau (nicht nur) einer schmutzige Bombe bräuchte die Ukraine diese Bestände nicht. Sie haben auch Kernkraftwerke im Westen des Landes, die Material für selbige liefern könnten.
Schmutzige Bomben sind militärisch völlig wertlos, da es im Grunde nur konventionelle Bomben sind, die radioaktives Material in einem gewissen Umkreis verteilen.
Das wäre für Terroristen interessant, die damit vor hätten Zivilisten treffen zu wollen, ist militärisch aber, wie eingangs gesagt, völlig wert- und bedeutungslos.

Warum sollte die Ukraine also forcieren schmutzige Bomben zu bauen und einzusetzen?
Und entpsrechend, entweder hat unser lieber brooker hier mal wieder null komma keine Ahnung, wovon er da bei dem Thema eigentlich redet, oder versucht er hier, mal wieder, andere, die keine Ahnung zur Materie haben, mit Nebelkerzen zu blenden.

An die Beschwerdeführer:
Wenn ihr sagt jemandes Behauptung kam schon und wurde wiederlegt -> meldet mit Link und es gibt Spam Punkte.
Wenn ihr sagt ihr werdet per PN belästigt-> meldet die entsprechenden PNs und es gibt ebenfalls Punkte.


Entsprechende Vorwürfe offtopic, öffentlich ohne Beleg verteilen hilft dagegen 0.

Lieber Olstyle, weißt du wie müßig es ist, bei mehreren dutzend Seiten in diesen Thread, pro Tag, genau den Beitrag rauszusuchen, von vor 1 oder 2 Wochen, wo er das schon einmal geschrieben hat?
Genau dadrauf baut betreffende Person doch hier, das sie die gleichen Beahauptungen und Quellen einfach ein paar Wochen später immer wieder aufs neue bringt, so das es müßig ist, bereits widerlegtes von ihm als Spam melden zu können.
 
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mir fehlt die Zeit dazu.
Die Zeit sollte man sich aber nehmen, bevor man evtl. Unsinn von sich gibt.

Desweiteren hast du nichts "korrigiert", sondern die Entsprechende Passage einfach aus deinem Beitrag entfernt.

Umgangssprachlich könnte man das auch als "den Schwanz einziehen" umschreiben.

Aber nun sind wir alle schlauer, danke dir trotzdem.
 
Schmutzige Bomben sind militärisch völlig wertlos, da es im Grunde nur konventionelle Bomben sind, die radioaktives Material in einem gewissen Umkreis verteilen.
Würde ich keinen Jahressold drauf wetten, will es aber auch nicht herausfinden.

Aber ich denke es müssten schon sehr spezielle Umstände eintreten damit sowas passiert.
 
Man sollte nun auch nicht zu euphemistisch werden, bei seinen Darstellungen und dabei bedenken, hier wurden von russischer Seite bereits eklatante Fehler deutlich im Vorfeld dieses Angriffs gemacht, u.a. eine zu geringe Personaldecke für die geplanten Angriffsachsen, das man die Soldaten nicht informiert hat, in ein reales Gefecht zu gehen, was die Moral bereits von Beginn an Richtung null hat gehen lassen, zusätzlich zur schlechten Versorgung, durch eine Logistik die völlig mangelhaft ausgelgt war, ect.

Ob die Situation der Ukraine, auch in dem Fall "so rosig" ausgeschaut hätte, wenn alleine diese grundlegenden Sachen nicht so begangen worden wären und wir es hier mit einem entsprechend gut vorbereiteten und vorgetragenen Angriff Russlands zu tun gehabt hätten, darf zu Recht mal angezweifelt werden und entsprechend genauso, ob dann die "paar westlichen Waffen gereicht hätten" um "die Russen wie Hasen laufen zu lassen".

Genauso auch, wie zu meinen, das weil die Ukrainer sich gegen "diese russische Armee" so gut geschalgen haben und schlägt, wirklich wesentlich mehr von Mehrfrontenkriegen verstehen würden als wir alle, wie Focus Online, vor zwei Tagen in einem Beitrag meinte zu titeln, was, um mich nicht falsch zu verstehen, nicht heißen soll das man da nicht durchaus das eine oder andere von der ukrainischen Armee lernen kann.

Man sollte aber eben auch mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben und die sind nunmal, wir können uns alle, Westen, wie Ukraine, glücklich schätzen, dass das was die russische Armee dort in der Ukraine bei ihren Angriff am 24.02.2022 an den Tag gelegt hat, so ziemlich mit das militärisch stümperhafteste war, was man nahezu die letzten 75 Jahre zu Gesicht bekommen hat und wir heute auch vor ganz anderen, vollendeten Tatsachen, stehen könnten, wäre dem nicht so gewesen.
Die Möglichkeiten dazu hatte Russland, nur glücklicherweise nicht auch die Kompetenz, es in dem Fall umzusetzen.

Das muss man auch mal als Realität anerkennen, bei allen berechtigten Lorbeeren für die ukrainische Armee und allen "Späßen" über die russische Armee.
Ist mir alles bekannt und ich unterschreibe es auch so. Meine Worte waren einfach nur als leichte Provukation an unsere Putinverstehen gerichtet :)

Die Fehler wie wir sie beim russischen Vormarsch auf Kiew sahen, übhaupt diese irrsinnig schlechte Planung, haben solche Dimensionen dass sämtlichen Experten vor Unglaube die Spucke weg blieb. Bis heute hab ich noch nicht verstanden was die Russen sich dabei dachten Brigaden aus Rekruten, so ziemlich das schlechteste was sie aufstellen konnten, und dazu ungefähr die Hälfte dessen was nötig wär, tatsächlich zu Eroberung Kiews einsetzten. Am Marsch auf Kiew war so viel ich weiß nur eine Einheit an Spezialkräften beteiligt mit der bei der Eroberung des Flughafens kurzer Prozess gemacht wurde, der Rest der Armee bestand überwiegend aus Vollblutamateuren.

Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall, und das ist doch auch schön anzusehen meine ich :)
 
In meinen Ausführungen verwendete ich eindeutig klärende Formulierungen wie u.a. "gefühlt", "denke ich" und abschließend "so meine Meinung". Von daher sollte klar sein was es ist - eine eindeutige Meinungsbekundung

Solche Formulierungen zusätzlich reinzuschmeißen, ändert nichts an aufgestellten Behauptungen.

Das hier:

Ich habe nicht das Gefühl, dass Russland gänzlich aus Europa verdrängt ist.
Es ist derzeit unter den durch die USA provozierten Umständen so, richtig. Aber da gefühlt mehr und mehr Europäer mitbekommen ... , wird sich das in absehbarer Zeit auch wieder ändern. Denn mittlerweile ist es denke ich für jeden klar,
...: die EU und insbesondere Deutschland von den preiswerten Energien aus Russland zu trennen. Damit geht einher die Zerstörung der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland, ein Abwandern der dortigen Industrien in Länder, wie bspw. die USA mit preiswerterer Energie und Sicherheiten, und dem Abfluss des Kapitals sowie der Erträge aus Deutschland in die USA. So meine Meinung dazu.

sind Meinungen respektive eine Zukunftsprognose. Also nicht, was den Anspruch erhebt, ein Fakt zu sein, den man belegen müsste.

Das hier dagegen

wer das Lied des Todes angestimmt hat
[wer] die Leier mit Milliarden über Milliarden immer weiterdreht und sie bevormundet
die USA mit dieser Eskalation noch bezweckt haben

das sind Tatsachenbehauptungen. Ziemlich schwerwiegende sogar. Und ich habe jetzt extra nochmal den ganzen Thread durchgeschaut, seitdem andere dich um Quellen dazu gebeten haben. Aber obwohl du seitdem mehrfach aktiv warst, kam gar nichts. Entweder solltest du das schleunigst nachholen oder ein Moderator sollte sich mal ein paar Tage Zeit nehmen und detailliert erklären, wie eine gesitte Diskussion und wie Achtung gegenüber Diskussionspartnern aussehen und wie nicht.


Die waren aber immer vorn mit dabei, wenn es um Militärübungen nah an Russlands Grenze ging.

Eigentlich nicht. Dafür, dass die USA regelmäßig auf der ganzen Welt Militärübungen abhalten (was man kritisieren kann, aber das wäre ein eigener Thread), tauchen sie sogar recht selten in der Nähe russischer Grenzen auf. Russland ist immerhin die größte Nation der Erde und sollte somit rein zufällig alle naslang von zufallsverteilt irgendwo stattfindenen Militärmaneuvern betroffen sein. Sind sie aber nicht. Vor der Nordgrenze des russischen Einflussbereichs gab es afaik seit Ewigkeiten (definitiv länger als die Existenz Russlands als eigenständiger Staat) keine große Militärübung mehr, vor den noch längeren südlichen Grenzen überhaupt noch nie eine mit US-Beteiligung.

Einzig in der Nähe von zwei relativ engen Abschnitten im Osten und Westen, die zusammen vielleicht 5% der russischen Grenzlinie ausmachen, kommt es alle paar Jahre zu Übungen, an denen die USA teilnehmen. Das sind aber schlichtweg Verteidigungstraining von Norwegen, Estland, Litauen, Lettland, Norwegen oder Korea IN DEREN HEIMAT. Die können ja schlecht nach Burkhina Faso zur Übung mit ihrem Verbündeten fahren und mit Ausnahme von Norwegen sind diese Länder auch zu klein, um "ans andere Ende des Landes" zu wechseln (und im Falle Norwegen liegen da die Zentren des nicht verbündeten Schwedens, sodass wieder irgendwer gute Gründe hätte, drei Augenbrauen zu heben).

Ein geographischer Bezug zu Russland besteht da also nicht und unter diesem Gesichtspunkt sollten sich wenn dann z.B. Papua Neuginea, Sri Lanka oder die Kap Verden Gedanken machen. In deren Nähe kreuzen die USA nämlich auch gerne mal ohne lokalen Partner. Genau das macht umgekehrt Russland z.B. vor Irland oder Italien: Ohne Heimatbezug und ohne lokalen Partner (wie z.B. bei russischen Militärmaneuvern mit Syrien vor türkischer oder mit Lybien vor ägyptischer und maltesischer Haustür) vor fremden Küsten mit einer Streitmacht aufkreuzen. Ebenso prolematisch: Die russischen Übungen in der Nähe von Estland, Litauen, Lettland und Polen. Russland wäre groß genug, um die auch einfach woanders abzuhalten und nur selten nimmt Weißrussland teil, sodass es überhaupt keinen Grund gibt, eine potentielle Angriffsarmee vor fremden Grenzen aufmarschieren zu lassen. Die Ukraine zeigt ja, dass das keine abstrakte Gefahr ist, wie bei US-Manövern (z.B. vor dem Irak oder Afghanistan hatten die noch nie große Militärübungen abgehalten), sondern eine reale Bedrohung.


Ich denke das der Angriff der Russen nicht mehr sehr lange auf sich warten lassen wird und wahrscheinlich aus 3 Richtungen startet .

Gibt es dazu auch eine logische Schlussfolgerung basierend auf belastbaren Fakten, über die man hier diskutieren könnte, oder wolltest du nur mal bekanntgeben, dass du nachgedacht hast?

Nicht zu übersehen sind auch bisherige weitere Angriffe mit Bodengewinnen im Donbass.

Um ehrlich zu sein: Wenn ich mir eine Karte der von Russland heute besetzten Gebiete der Ukraine angucke und eine Karte der von vor drei Monaten daneben lege, dann würde ich die russischen Bodengewinne sehr wohl als "zu übersehen" bezeichnen. Eigentlich sogar als "unsichtbar". Das im Rahmen "taktischer Rückzüge" geräumte Gebiet hat dagegen mittlerweile mehr Fläche als die Krim. Wenn man die russischen Verluste von März bis Juni mit dazu nimmt, sogar mehr als doppelt so groß respektive daumen*pi ein Drittel des gesamten Einmarschgebiets.

Die Ukrainer sollten vielleicht verhandeln, sonst werden weitere Gebiete verloren gehen.

Auch für diese mit Absolutheit formulierten Aussagen sollte ein diskussionswürdiger Forenteilnehmer sowas wie Argumentation und Quellen vorlegen, würde ich sagen.


Ich könnte mir beim Start neuer russischer Angriffe auch Handlungen gegen eine Vielzahl privater Satelliten vorstellen, die entscheidend ukrainische Truppen unterstützen.

Auszuschließen ist so etwas nicht, Russland hat ja schon diverse andere internationale Abkommen mit Füßen getreten. Warum also nicht auch Weltraumvertrag, -haftungsabkommen, etc.? Das Raumfahrt wegen dem resultierenden Schrott möglicherweise auf Jahrzehnte gar nicht mehr möglich sein würde, wäre aus Sicht einer going-to-be No-Tech-Nation wie Russland auch okay.

Erwarten würde ich so einen Schritt trotzdem nicht. So wenig Putin auch auf internationale Kooperation gibt, er würde noch viel weniger von der Zerstörung einiger TV-Satelliten, Forschungssystemen und ähnlichem profitieren. Eigentlich hat im zivilen überhaupt nur Starlink eine gewisse Bedeutung für den Ukraine-Konflikt, aber gegen so eine Megakonstellation dürfte derzeit kein Militär der Welt ankommen: Noch vor 3 Jahren waren die größten militärische Ziele am Himmel Beidou (35 Satelliten), GPS (31), Galileo (28) und Glonass (24). Für sowas hat man sich bewaffnet - aber soviel startet Musk jeden Monat und aktuell hat Starlink schon über 3000 Satelliten im Orbit. Putin bräuchte also 100 mal mehr Waffen als geplant, um etwas zu bewirken, und für so eine Aufrüstung gibt es keine Hinweise.

Die viel wichtigeren, verletzbaren Navigationssysteme kann er aber auch nicht angreifen, weil das eine Kriegserklärung an die EU, an die USA und an China wäre.

Weiter wird es eine starke Zunahme an Zerstörung von Verkehrsknotenpunkte und ähnlichem geben.

Für Laien wie mich wäre das schon seit Beginn des Rückzug vor 4 Monaten ein überfälliger Schritt, aber irgendwas hält die russische Armee davon ab, systemkritische ukrainische Infrastruktur gezielt unter Feuer zu nehmen. Möglicherweise wollen die Militärs nicht in diese Richtung eskalieren, denn die russischen Eisenbahnlinien sind ja genauso verletztlich und bleiben im Gegenzug ebenfalls von ukrainischen Raketen verschont.


Lieber Olstyle, weißt du wie müßig es ist, bei mehreren dutzend Seiten in diesen Thread, pro Tag, genau den Beitrag rauszusuchen, von vor 1 oder 2 Wochen, wo er das schon einmal geschrieben hat?

Darauf zu bauen, dass einem ein Moderator, der privat ggf. nicht einmal Bock auf diese Thema oder Ahnung davon hat, einem den Job abnimmt, sollte man aber auch nicht. Speicher die einfach Posts, bei denen sowas erwartbar ist, zwischen.
 
Tschetan ... Wie kommt es eigentlich, dass du zur Rechtfertigung russischer Politik immer wieder im konservativen und rechtsextremen Becken fischst, obwohl du dich nach eigenen Angaben weit links verortest

Hat nix mit " Querfront" zu tun.
Mich schmerzt es das Linke in dieses unreflektierte " Kriegsgeheul" einstimmig.
Dazu hatten die 8 Jahre Zeit und wo waren sie?
Ist es korrekt andere Leute zu töten, weil sie andere Meinungen vertreten und eine Autonomie wollen?

Nur weil jemand " rechts" ist, bedeutet es nicht das alles falsch ist.
Ich richte nach Gründen und nicht nach Sympathien.

Eure Meinung mag für euch richtig sein, aber ich sehe wenig Chancen der Ukraine zu gewinnen und die Massen an Opfern dafür als Sinnlos an.
Ich sehe auch keine Rechtfertigung dafür, diesen Krieg bis zum letzten Ukrainer zu führen.
 
Ich sehe auch keine Rechtfertigung dafür, diesen Krieg bis zum letzten Ukrainer zu führen.
Wieso, dann würde dein Weltbild doch wieder passen, das es eigentlich gar keine Ukrainer gibt, sondern nur Russen, denen vom Westen, während des Ersten Weltkrieges "der Floh ins Ohr gesetzt wurde", das sie gar keine Russen seien, sondern Ukrainer. :rollen:

Nur weil jemand " rechts" ist, bedeutet es nicht das alles falsch ist.
Ich richte nach Gründen und nicht nach Sympathien.
Nur weil ein blindes Huhn mal ein Korn findet heißt das noch nicht das es auch weiß wie man regelmäßig Körner findet und nur weil Björn Höcke auf Bildern "sympathisch ausschaut", das er es auch wirklich ist (spätestens dann, wenn er auch den Mund aufmacht). :ugly:
 
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Wenn ihr sagt ihr werdet per PN belästigt-> meldet die entsprechenden PNs und es gibt ebenfalls Punkte.

Wie kann man " belästigt " werden, wenn man nur ignorieren muß?

Gibt es dazu auch eine logische Schlussfolgerung basierend auf belastbaren Fakten, über die man hier diskutieren könnte, oder wolltest du nur mal bekanntgeben, dass du nachgedacht hast?

Es gibt Berichte über russische Truppen bei Belgorod, Richtung Lugansk und Cherson. Da sind auch viele Mobilisierte, die dort wohl ihre letzte Ausbildung erhalten. Außerdem sollen Truppen nach Weißrussland verlegt werden, wie auch 700 Flugzeuge. Das könnte bedeuten das drei Angriffsrichtungen existieren könnten.
Außerdem wird ein ukrainischer Angriff Richtung Berdjansk erwartet, da sich dort große Truppenkonzentrationen der Ukraine befinden sollen.

dann würde ich die russischen Bodengewinne sehr wohl als "zu übersehen" bezeichnen

Bakmuth ist der Schlüssel zum Donbass und wird allmählich eingekreist.

diverse andere internationale Abkommen mit Füßen getreten. Warum also nicht auch Weltraumvertrag,

Wo gibt es ein Verbot zivile Sateliten zu vernichten, die aktiv am Krieg beteiligt sind, gerade wenn sie Detailierte Luftaufnahmen liefern, die mit Hilfe von Starlink, den Ukrainern eine Netzwerk zentrierte Kriegsführung und Kommunikation ermöglicht?

Eigentlich hat im zivilen überhaupt nur Starlink eine gewisse Bedeutung für den Ukraine-Konflikt

Es gibt genug private Firmen die Satellitenbilder liefern.

Für Laien wie mich wäre das schon seit Beginn des Rückzug vor 4 Monaten ein überfälliger Schritt,

Wir sind eben Laien. Der Krieg eskaliert und vieles was am Anfang nicht denkbar war, ist jetzt normal.
Vielleicht ist das auch alles eine Falle und sie wird irgendwann zuschnappen?
Nehmen wir an, die Russen lassen die Ukrainer angreifen, ziehen sich zurück und bauen ihren Gegenschlag auf.
Die Ukrainer haben jetzt alles auf freiem Feld versammelt und plötzlich fliegen die Brücken in die Luft, Wärmekraftwerke, Stellwerke ...
Bomber veranstalten Flächenbombardements und der Nachschub ist abgeschnitten.
Angriff aus mehreren Richtungen und Gegenangriffe der sich zurückziehenden russischen Verbände.
Unmöglich?
Dezember könnte dann Ruhe sein.


während des Ersten Weltkrieges "der Floh ins Ohr gesetzt wurde", das sie gar keine Russen seien, sondern Ukrainer. :rollen:

Wer ist denn Ukrainer?

Die Polen in der Westukraine mit ihrer historischen Stadt Lemberg?
"Bis 1944 lebten mehrere Millionen Polen in den heute zum Westen der Ukraine gehörenden Gebieten Galizien, Bukowina und Wolhynien. 1944 kam es vor allem in Wolhynien durch Ukrainer zu Massakern an der polnischen Bevölkerung, denen über 40.000 Polen zum Opfer fielen. Nach dem Krieg wurde die polnische Bevölkerung im Zuge der Annexion der polnischen Gebiete östlich des Bug vertrieben."

Die Rumänen der Nordbukowina ?

Die Ruthen ?
"Die slowakische Regierung hat Rusyns ( Rusíni ) zu einer eigenständigen nationalen Minderheit erklärt (1991) und die russinische Sprache als eigenständige Sprache anerkannt (1995). [8]"https://en.wikipedia.org/wiki/Ruthenians

Die Ungarn in Transkarpatien?

Die Russen?

Das ist vergleichbar mit Jugoslawien.
Ungarn, Rumänien haben Pässe verteilt.
Diese Menschen sind als Folge des 2.Weltkrieges in der Ukraine, einer sowjetischen Verwaltungseinheit, Republik gelandet.

Die Krim war 1991 vor der Ukraine eine Autonome Sowjetrepublik.

Was ist also " die" Ukraine?

Scheinbar hat sie es nicht geschafft die Herzen aller Bewohner zu erreichen.
Vielleicht weniger Denkmäler für Leute aufstellen, die Polen, Russen und Juden in Massen ermordet haben?

"Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kam Bandera frei. 1940 spaltete sich die OUN. Bandera stand nun an der Spitze der radikalnationalistischen und antisemitischen OUN-B – B wie Bandera-Leute. Deren untere Ränge beteiligten sich an der Ermordung von bis zu 800.000 Juden durch die Deutschen in der Westukraine. Dass Bandera politisch dafür verantwortlich zeichnete, streiten seine Verehrer bis heute ab."


Wer für solche Leute Denkmäler baut, sollte sich über mangelnde Loyalität der Nachkommen von Opfern nicht wundern.

Wer meint, das dies kleine Ausrutscher sind, sollte sich fragen, warum die Bevölkerung das hinnimmt ?
Hier in Berlin wurde das Gefängnis von Rudolf Hess in Spandau abgerissen...
Warum wird das von der EU akzeptiert?

Björn Höcke auf Bildern "sympathisch ausschaut", das er es auch wirklich ist (spätestens dann, wenn er auch den Mund aufmacht). :ugly:

Wie soll man bei solch einem Unsinn vernünftig diskutieren?
Wenn Höcker sagt das der Himmel blau ist und er wirklich blau ist, werde ich das sicher nicht falsch finden.
Sicher bin ich dann für dich ein " Rechter"...
 
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Wer ist denn Ukrainer?

Die Polen in der Westukraine mit ihrer historischen Stadt Lemberg?
"Bis 1944 lebten mehrere Millionen Polen in den heute zum Westen der Ukraine gehörenden Gebieten Galizien, Bukowina und Wolhynien. 1944 kam es vor allem in Wolhynien durch Ukrainer zu Massakern an der polnischen Bevölkerung, denen über 40.000 Polen zum Opfer fielen. Nach dem Krieg wurde die polnische Bevölkerung im Zuge der Annexion der polnischen Gebiete östlich des Bug vertrieben."
Jetzt sind aber 80 Jahre vergangen. In Lemberg leben um die 90% Ukrainer ? Fühlt sich dort jemand polnisch ? Russisch ? Ötserreichisch ? Ne, sie fühlen sich ukrainisch, was ein Wunder auch ...

Was für eine Bedeutung hat die Geschichte wenn nicht ausschließlich touristische ? Heute fahren Polen dorthin und geben Geld aus, bewundern die schönen Phasaden und instern Urlaubsfotos. Hier und da finden sich noch paar Idioten mit Tarnfleckhose und Tattoos, mehr aber auch nicht. Es ist vorbei, siehe es einfach ein weil im Zeitalter der Digitalisierung keine Sau sich auch nur die Bohne dafür interessiert iwelche nationalistischen Gedankenmuster zu gewinnen, egal ob in Dland, Polen, Ukraine usw, die Leute wollen so etwas nicht mehr und haben besseres zu tuen. Das ist die Welt in die auch du hineingeboren wurdest, oder warst du vor 100 Jahren etwa im polnischen Wilno dass du heute Ansprüche der Nostalgie wegen hegst ? Wohl kaum.. also lass gut sein und spreche Menschen aus anderen Städten nicht ihre Heimat ab, denn sie ist es unabhängig davon was vor 100 Jahren mal war. Nur das heute zählt und nichts anderes.
 
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Was meint ihr?

Wenn Putin jetzt 200-300K Soldaten in die Ukraine schickt wird es dann wieder schwierig für die Ukraine?
Oder beeindruckt sie das nicht weiter? Und sind die Russen nur Kanonenfutter?
Das sind dann eigentlich nochmal genauso viele Soldaten auf russischer Seite wie am Anfang des Krieges.
Plus die, die jetzt noch über sind. Ich schätze mal 100K. Also insgesamt dann 400K.
Wie hoch ist eigentlich die aktuelle Truppenstärke der Ukraine ungefähr?
Laut Wikipedia hat oder hatte die Ukraine 900K Reservisten.
Aber wieviele wurden davon schon eingezogen?
 
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