Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

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Weiter unten in den Kommentaren steht, dass Kiril (Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche) ein Schlüsselmitglied von Putins Mafia und selbst Milliardär sei.

Die russisch-orthodoxe Kirche ist alt, Putin hat einen erheblichen Teil der sowjetischen Enteignungen rückgängig gemacht, die Russen sind sehr gläubig und der Patriarch intern fast so mächtig wieder Papst. Ich glaube nicht, dass man bei Kyrill sinnvoll zwischen Privat- und Kirchenvermögen trennen kann, aber das vergoldete Ding in seiner Hand ist garantiert kein Bettelstab. Und die von Putin gegebenen Staatsgeschenke zahlt seit langem mit engster Loyalität zurück - normalerweise ist die Kirche aber von geringerer Bedeutung als Putins Unterstützer bei Militär, Medien, Mafia, Wirtschaft, Geheimdienst und Politik, weil sie durch ihre eigene Tradition wenig Handlungsspielraum hat. Das sie mittlerweile so betont wird, obwohl sie wenig mehr macht als Putins Morden den kirchlichen Segen zu geben, anstatt sie zu verurteilen, wirft die Frage auf, was mit Putins anderen Machtsäulen ist?


panzer mit flugabwehr, der aber auch am boden verheerend sein kann ist also nicht schlimm.
haubitze mit zig kilometer schussreichweite und verheerender wirkung ist okay.
harpoons, die im zweifelsfall ganze kriegsschiffe versenken können? goar keen problem.

ey, aber bitte keine kampfpanzer westlicher bauart, weil? die könnten sich bei eroberten modellen etwas abschauen? (bei den vorher aufgezählten systemen nicht?) ganz ehrlich, das wird alles immer undurchsichtiger.

Ich habe es schon bei der Ankündigung des Gepard-Deals gesagt und bleibe erstmal dabei:
Der Westen liefert alles, was später nicht als rauchendes Wrack in die russischen Nachrichten kommt. Tragbare Waffen? Kleinkram kann man nicht propagandistisch ausschlachten. Raketen? Kommen als zerfetzes Alu an. Geschütze und Flugabwehr? Bleibt in zweiter Reihe und kann sich normalerweise zurückziehen, wenn man aufpasst. Aber Kampf- und Schützenpanzer, Hubrschrauber und Flugzeuge: Das ist der Kram, der nach verlorenen Schlachten rumliegt. Da soll nur Zeug stehen, dass für Laien wie russische oder Ukraine-eigene Hardware aussieht.

Hat neben der medialen ggf. auch eine keine militärische Wirkung: So oft, wie die Russen in diesem Krieg auf kaltem Fuß überrascht wurden, kann ihre Aufklärung nicht all zu toll sein. Vermutlich können sie also nur schlecht zwischen original ukrainischem und zugeliefertem Ex-Sowjetmaterial unterscheiden und somit schlecht abschätzen, wieviel des ursprünglichen Bestandes schon ersetzt werden musste.



Die Russen fliegen sogar richtig Luftangriffe und verwenden den TOS Werfer, als Laie würde ich behaupten, es ist keine gutes Zeichen, wenn der mit seiner kurzen Reichweite einfach meine Position treffen kann.

Der TOS-1A wird eher auf größere Entfernungen als Kampfpanzer eingesetzt und wurde explizit gebaut, um deren Schutzniveau zu bieten, also ähnlich nah an die gegnerische Front ranzugehen. Bei verhärteten Fronten ist also rein von der Reichweite her eine sehr naheliegende Waffe und Russlands Eroberung von Luhansk steht seit drei Monaten fix auf ~85%.

Die schlechte Nachricht ist nicht, dass die Russen auf kurze Entfernung feuern, sondern was sie damit bezwecken: Der TOS-1A ist weder für Präzisionsangriffe noch gegen gehärtete Ziele gedacht ist, sondern dafür großflächig alles zu töten, was nicht geflohen ist. Leider ist das eine sehr vorhersehbare Nachricht und ich hoffe einfach mal, dass die Ukrainer einen Teil ihrer Unterstände entlang der alten Demarkationslinie druckertüchtigen konnten.
.
hm, wenn dem so ist, dann schei**. immerhin könnten sie ao aber "nur" schiffe mit vergleichsweise geringer größe und tiefgang relativ frei bewegen.

Länge und Breite dürften überhaupt kein Problem sein. Höhe = Brücken schon eher, aber wenn es hart auf hart kommt, würde ich erwarten, dass Russland die einfach abbaut. Tiefgang kann durch zusätzliche Pontons und ggf. Teildemontagen deutlich verringern, notfalls schweißt man eine Trägerschiff zusammen, dass die eigentliche Last Huckepack nimmt und seinen Auftrieb auf viel größerer Fläche verteilt. Mit ähnlichen Methoden (und ein paar Schwerlasttransportern) haben die Nazis drei U-Boote ins Schwarze Meer verfrachtet, obwohl damals weder der Oberlauf des Mains noch der Donau für große Pötte ausgebaut waren und es keinen Kanal dazwischen gab.
Aber: Das alles kostet Zeit. Und es kostet auch Zeit in Gegenrichtung. Von daher will das seitens Russland wohl überlegt sein, da auch die Nordmeerflotte nicht gerade an Überkapazitäten leidet und wenn man nach einem Monat Transfer feststellt, dass große Schiffe im Schwarzen Meer mangels Seekrieg auch nichts nützen, aber die NATO Manöver in der Barentsee abhalten will, dann wäre das doch ärgerlich.

Ich persönlich sehe weiterhin keinen Sinn in so einer Badewannenmarine. Nicht umsonst sind die Landungsboote um Snake Island die bislang wichtigsten Marine-Einheiten in dem Krieg. Um die Handelssschiffe zu stoppen reicht etwas Kleinkram, der sich in den Weg stellt, und Marineflieger, die notfalls ein Exzempel statuieren. Marschflugkörper gegen Landziele kann man mit Tu-95 leichter starten. Da braucht man keine Hochseeinheiten zu verlegen und auch nicht zu riskieren, dass die Ukrainer wieder Tiefseeinheiten draus machen.


Lavrov hat auch schon wieder gewarnt, wenn Waffensysteme geliefert werden, die russischen Boden treffen, dann würde das zu weiteren Eskaltaionen führen. Erpressen und drohen, das können sie sehr gut.

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Soll er doch erstmal sagen, was weitere Eskalationen sein sollten. Zuletzt war das einzige, womit Putin noch drohen konnte, der nukleare Holocaust.
 
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Bericht: USA wollen eventuell Langstrecken-Raketensysteme für Ukraine​

03.11 Uhr: Die US-Regierung zieht einem Medienbericht zufolge in Erwägung, fortschrittliche Langstrecken-Raketensysteme in die Ukraine zu schicken. Die in den USA hergestellten Waffensysteme könnten Raketen über Hunderte Kilometer abfeuern, berichtete der Sender CNN am Donnerstag unter Berufung auf mehrere Beamte.

Ein neues militärisches Hilfspaket könnte bereits in der kommenden Woche angekündigt werden. Die Ukraine habe um diese Art von Waffen gebeten, hieß es weiter. Allerdings sei die US-Regierung zögerlich gewesen, da befürchtet werde, dass die Ukraine die Raketensysteme für Angriffe auf russisches Gebiet nutzen könnte. Es stelle sich die Frage, ob dies eine russische Vergeltungsmaßnahme zur Folge haben könnte, so CNN.

Bericht: Bei Geheim-Gipfel in Litauen wollen Putin-Kritiker den „russischen Bär erschlagen“​

06.18 Uhr: Laut eines Berichtes der „Bild“-Zeitung findet am Freitag ein geheimer Anti-Putin-Gipfel statt.Litauens Außenminister Gabrielius Landsbergis hat dafür amtierende und ehemalige Spitzenpolitiker, Geschäftsleute, Menschenrechtler und Journalisten aus Europa, der USA und auch Russland eingeladen.

Die geladene Gruppe diskutiere auf dem Gipfel über eine mögliche Strategie, um Russland zu „deputinisieren“ und den „Bären zu erschlagen“. So das Programm des zweitägigen Gipfels.

Einer der Teilnehmer erklärte gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Mit dem brutalen Krieg gegen die Ukraine hat Putin den Bogen überspannt. Seit Kriegsbeginn mussten bereits Zehntausende Russen für seinen Größenwahn mit ihrem Leben bezahlen. Wenn wir Russland jetzt nicht von ihm befreien, wann dann?“



edit:


:daumen:
 
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07:35 Uhr

Bürgermeister: Rund 1500 Menschen in Sjewjerodonezk getötet


Die ostukrainische Stadt Sjewjerodonezk ist laut ihrem Bürgermeister zum Schauplatz heftiger Angriffe der russischen Truppen geworden. Rund 1500 Menschen seien getötet worden, teilte Olexandr Strjuk mit. Rund 12.000 bis 13.000 seien in der Stadt verblieben, 60 Prozent der Wohngebäude seien dort zerstört worden. Die ukrainischen Kräfte hielten den Angriffen noch stand, doch sei eine russische Aufklärungs- und Sabotagegruppe in ein Hotel in Sjewjerodonezk eingedrungen, meldete Strjuk.

Die Stadt ist das einzige Gebiet der Region Luhansk im Donbass, das von der ukrainischen Regierung kontrolliert wird. Russische Truppen versuchen die Stadt vom Rest des von der Ukraine dominierten Territoriums abzuschneiden. Die Hauptstraße zwischen der Nachbarstadt Lyssytschansk und dem weiter südwestlich gelegenen Bachmut sei zwar noch offen, doch seien Reisen gefährlich, sagte Strjuk. Am Donnerstag hätten nur zwölf Menschen evakuiert werden können.
 

Marina und andere Mütter protestierten gegenüber dem russischen Militär, sie wollten wissen, wo ihre Söhne seien. Das russische Verteidigungsministerium gab gut zwei Wochen nach Kriegsbeginn zu, dass auch Wehrpflichtige in der Ukraine eingesetzt wurden, relativierte aber: „Praktisch alle diese Soldaten sind inzwischen nach Russland zurückgebracht worden.“ Einige seien aber in ukrainische Gefangenschaft geraten. Laut russischen Angaben soll Putin davon nichts gewusst haben.

Marina durfte ihren jüngeren Sohn abholen, keiner der beiden hatte den Vertrag unterzeichnet. In den Krieg wurde ihr Jüngster dennoch geschickt. Sie ist sauer, dass die Regierung und seine Vorgesetzten sie immer wieder belogen haben. „Als ich ihn wiedersah, wirkte er völlig durcheinander“, erzählt Marina. Ihr Sohn habe nicht viel von seinem Einsatz erzählt. Immerzu wehrte er ihre Fragen ab: „Es ist besser, wenn du nicht weißt, was dort passiert ist.“
 
17:20 Uhr

Russische Abgeordnete kritisieren öffentlich Militäreinsatz


In der Region Primorje im östlichsten Teil Russlands haben zwei kommunistische Abgeordnete öffentlich ein Ende der Offensive in der Ukraine gefordert. "Wenn unser Land die Militäroperation nicht stoppt, wird es noch mehr Waisen in unserem Land geben", sagte der Abgeordnete Leonid Wasjukewitsch während einer Sitzung des Regionalparlaments.

"Wir verlangen den sofortigen Rückzug der russischen Truppen." Wasjukewitschs Fraktionskollege Gennadij Tschulga pflichtete ihm bei. Nach der Rede, die auf den Youtube-Kanälen des Regionalparlaments und der Zeitung "Kommersant" übertragen wurde, war vereinzelter Applaus zu hören.

Es ist das erste Mal, dass Abgeordnete der Kommunistischen Partei in Russland (KPRF) sich öffentlich derart äußern. Die KPRF unterstützt den Militäreinsatz in der Ukraine. Der bei der Parlamentssitzung anwesende Gouverneur der im Osten Sibiriens gelegenen Region Primorje, Oleg Koschemjako, warf den beiden kommunistischen Abgeordneten vor, "die russische Armee zu diskreditieren (...), die gegen den Nazismus kämpft".

Beiden Abgeordneten wurde daraufhin mit 27 zu fünf Stimmen für die Dauer des Tages ihr Stimmrecht im Regionalparlament entzogen. Der kommunistische Fraktionsvorsitzende Anatolij Dolgatschew wandte sich umgehend gegen seine Kollegen und versprach "härteste Strafmaßnahmen".
Sehr mutig von ihnen. Hoffentlich kommt das noch öfter und in größeren Ausmaß vor.
Die Menschen in Russland müssen endlich aufwachen und aufstehen.
 
Sehr mutig von ihnen. Hoffentlich kommt das noch öfter und in größeren Ausmaß vor.
Die Menschen in Russland müssen endlich aufwachen und aufstehen.
Das Problem ist halt, du bekommst ohne gute Kontakte (Vitamin B) direkt einen schlechten Eintrag in deine Akte und zerstörst dir damit dein Leben, weil du kaum noch Karrierechancen hast, da hältst du lieber die Klappe. In Russland sind auch so viele Leute beim Staat beschäftigt, das ist ein riesen Apparat und die wenigsten Leute werden sich gegen ihren Arbeitgeber stellen. Leute würden sich Sowas halt erst trauen, wenn die Chancen auf einen Regimewechsel gegeben ist und danach sieht es nichts aus, oder sie sowieso schon nichts mehr haben.

Am Beispiel eines 15 Jährigen Mädchens aus einer der ärmsten Regionen, aus der auch prozentual mit am meisten Soldaten gestorben sind.


Der Schulleiter wurde dafür gefeuert, die Mutter hat eine Geldstrafe bekommen und die Mutter + Tochter mussten ein Entschuldigungsvideo mit entsprechendem Inhalt drehen. Zusätzlich haben die Eltern einen Punkt in ihre Akte bekommen und sie werden im Dorf angefeindet.

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(Ich glaube ihre kleine Antikrieg-Aussage, werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen, ähnlich wie das Video mit den beiden Asov Panzern aus Mariupol, welche mitten in der Stadt die Position halten. )
 
schau an, schau an.

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8.41 Uhr: Ukraine muss vorerst noch schwere Schläge hinnehmen​

Der frühere Bundeswehr- und Nato-General Hans-Lothar Domröse geht davon aus, dass die Ukraine dem russischen Vormarsch im Donbass in den kommenden Wochen nicht vollständig standhalten kann. "Jetzt kommt der große Schwung der Weltmacht Russland zum Tragen. (...) Sie sind reichweiten- und zahlenmäßig überlegen", sagte Domröse dem Nachrichtenradio MDR Aktuell. Die ukrainischen Kräfte könnten den Vormarsch maximal hier und da verzögern.

Ab Herbst könnten die Ukrainer aber wieder mehr Widerstand leisten, so Domröse. In etwa einem halben Jahr werde das Land viel mehr westliche Waffensysteme haben und die Soldaten viel besser an diesen ausgebildet sein. "Bis dahin werden sie aber noch schwere Schläge hinnehmen müssen", sagte Domröse. Die Zeit spiele etwas für die Ukraine, "wenn sie durchhält".

2.03 Uhr: USA wollen Ukraine laut Medienbericht eventuell mit Mehrfachraketenwerfern ausstatten​

Die US-Regierung zieht einem Medienbericht zufolge in Erwägung, fortschrittliche Langstrecken-Raketensysteme in die Ukraine zu schicken. Die in den USA hergestellten Waffensysteme könnten Raketen über Hunderte Kilometer abfeuern, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf mehrere Beamte. Ein neues militärisches Hilfspaket könnte bereits in der kommenden Woche angekündigt werden. Die Ukraine habe um diese Art von Waffen gebeten, hieß es weiter. Allerdings sei die US-Regierung zögerlich gewesen, da befürchtet werde, dass die Ukraine die Raketensysteme für Angriffe auf russisches Gebiet nutzen könnte. Es stelle sich die Frage, ob dies eine russische Vergeltungsmaßnahme zur Folge haben könnte, so CNN. US-Präsident Joe Biden hatte erst am Wochenende ein neues Milliarden-Hilfspaket der USA für die Ukraine mit einem Volumen von fast 40 Milliarden Dollar (38 Milliarden Euro) in Kraft gesetzt. Aus dem Paket entfällt rund die Hälfte der Gesamtsumme auf den Verteidigungsbereich.

16.43 Uhr: China sperrt Luftraum für russische Boeing- und Airbus-Flugzeuge​

China sperrt nach einem Medienbericht seinen Luftraum für russische Flugzeuge vom Typ Boeing und Airbus. Das Verbot betreffe Maschinen, deren rechtlicher Status nach den westlichen Sanktionen und der Umregistrierung in Russland nicht geklärt sei, berichtete die russische Nachrichtenagentur RBK. China habe von den russischen Fluggesellschaften einen Nachweis dafür gefordert, dass die Flugzeuge nicht mehr im Ausland registriert seien.

Hintergrund sind die westlichen Sanktionen nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die EU und die USA haben wegen der vom Kreml befohlenen Invasion die Lieferung von Zivilflugzeugen und Ersatzteilen nach Russland sowie deren Wartung und Versicherung verboten.
Quelle: +++ TICKER +++ KRIEG IN DER UKRAINE

und

Der Kremlkritiker und frühere Chef des russischen staatlichen Ölkonzerns Yukos Michail Chodorkowski drängt den Westen zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. »Wenn den Ukrainern die Waffen, die sie anfordern, nicht geliefert werden, wird es bald wieder zu Kämpfen um Kiew kommen«, sagte der 58-Jährige der »Bild« . Er denke, westliche Politiker hätten vor allem Angst vor dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. »Sie glauben, sich nicht in einem Krieg zu befinden. Deswegen glauben sie auch, dass die Lieferung bestimmter Waffen zu einer Eskalation führen oder sie zu einer Kriegspartei machen könnte.«

Chodorkowski bezeichnete dies als »sehr dumme Haltung«, da westliche Politiker und Länder aus Putins Sicht bereits im Krieg mit Russland seien. Auf die Frage, ob der Krieg Putins Regierung stärken oder schwächen werde, antwortete er: »Das hängt davon ab, wie dieser Krieg enden wird. Wenn Putin den Krieg nicht gewinnt, wird das Regime geschwächt sein.«
Quelle: Kremlkritiker Chodorkowski drängt Westen zu Lieferung schwerer Waffen

Die Ukraine braucht unbedingt die Raketenwerfer und weitere schwere Artilleriegeschütze.
Sonst stehen die Russen irgendwann wirklich wieder vor Kiew.
 
Zuletzt bearbeitet:
Uff, zu Scholz fällt mir bald auch nichts mehr ein. Ob der sich irgendwann mal zu viele Psilos geklinkt hat, drauf hängengeblieben ist und jetzt einen auf mit übereinandergeschlagenen Beinen bei Kerzenschein und Rotwein vor sich hin sinnierenden, zufrieden in sich hineinlächelden Intellektuellen macht? Mann mann mann...

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und so kommt dann wohl auch "sowas" (siehe unten) von "sowas" (siehe oben):

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Man kann einfach nicht eine militärische Auseinandersetzung, dessen Haupträger staatliches Militär ist, mit einer bewaffneten Zivilgesellschaft die aus 340 Millionen Menschen besteht vergleichen, in deren Umlauf sich 320 Millionen Waffen befinden.
 
Zuletzt bearbeitet:
21:37 Uhr

Ukraine: Russland-Sanktionen nicht ursächlich für Nahrungsmittelkrise


Die Ukraine hat Russland erneut mit Nachdruck widersprochen, dass westliche Strafmaßnahmen gegen Moskau der Grund für die aktuelle mangelnde Lebensmittelsicherheit in der Welt seien. "Sanktionen gegen Russland haben nichts mit der sich abzeichnenden globalen Nahrungsmittelkrise zu tun", teilte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba auf Twitter mit. "Der einzige Grund für Engpässe, steigende Preise und drohenden Hunger ist, dass das russische Militär 22 Millionen Tonnen ukrainischer Lebensmittelexporte in unseren Seehäfen physisch blockiert", betonte Kuleba. Der Westen müsse Russland mit Druck dazu bringen, die Blockade zu beenden.

Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Telefonat mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron gesagt, die "fehlerhafte Wirtschafts- und Finanzpolitik der westlichen Staaten" sowie die "antirussischen Sanktionen" seien für die Probleme verantwortlich. Die Bundesregierung weist stets darauf hin, dass es keine Sanktionen gegen Lebensmittel gebe. Scholz und Macron beklagten bei dem Telefonat nach Angaben der Bundesregierung die angespannte Lage auf dem globalen Lebensmittelmarkt.

21:19 Uhr

Russland meldet erneuten Test von Hyperschallrakete


Die russische Marine hat einen weiteren Test der Hyperschallrakete Zircon durchgeführt. Es handelte sich vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs um eine Demonstration der Fähigkeit des russischen Militärs, Ziele in großer Entfernung zu treffen. Das Verteidigungsministerium erklärte, der Marschflugkörper sei von der Fregatte "Admiral Gorschkow" in der Barentssee gestartet worden und habe erfolgreich ein Ziel im Weißen Meer, etwa 1000 Kilometer entfernt, getroffen. Es hatte bereits eine Reihe von Tests der Zircon gegeben. Die Waffe soll in diesem Jahr offiziell in Betrieb gehen.

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, die Zircon sei in der Lage, neunfache Schallgeschwindigkeit zu erreichen, bei einer Reichweite von 1000 Kilometern. Putin zufolge werde das Waffensystem die Fähigkeiten des russischen Militärs signifikant steigern. Vertreter Russlands behaupteten, es sei unmöglich, die Zircon mit bestehenden Raketenabwehrsystemen abzufangen. Putin hatte bereits in der Vergangenheit davor gewarnt, dass mit der Zircon ausgestattete russische Kriegsschiffe Russland in die Lage versetzen könnten, "Entscheidungszentren" innerhalb von Minuten anzugreifen.



21:00 Uhr

Selenskyj: Können nicht gesamtes Staatsgebiet mit Gewalt zurückholen


Die Ukraine wird Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge das von Russland in den vergangenen Jahren eingenommene Staatsgebiet nicht komplett mit Gewalt zurückholen können. "Ich glaube nicht, dass wir unser gesamtes Territorium mit militärischen Mitteln zurückgewinnen können", sagte er in einem Interview, das sein Büro in voller Länge im Internet veröffentlicht hat. Bei einem solchen Vorgehen würden Hunderttausende Menschen getötet. Das Interview wurde zuerst im niederländischen Fernsehen gesendet. Russland hatte im Jahr 2014 die Krim annektiert.

15:52 Uhr

Ukraine: Haben Antischiffsraketen und Haubitzen erhalten


Die Ukraine hat Verteidigungsminister Olexij Resnikow zufolge Harpoon-Antischiffsraketen aus Dänemark und Selbstfahrhaubitzen aus den USA bekommen. Das schrieb Resnikow auf Facebook.
Selenskyj ist wohl jetzt klar geworden, dass die russischen Geländegewinne, wohl schlecht zurück zu erobern sind. Die Russen sind einfach in der Übermacht. Aber man sollte das Territorium auf jeden Fall schützen was noch der Ukraine gehört.
 
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Die Ukraine wird Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge das von Russland in den vergangenen Jahren eingenommene Staatsgebiet nicht komplett mit Gewalt zurückholen können. "Ich glaube nicht, dass wir unser gesamtes Territorium mit militärischen Mitteln zurückgewinnen können", sagte er in einem Interview, das sein Büro in voller Länge im Internet veröffentlicht hat. Bei einem solchen Vorgehen würden Hunderttausende Menschen getötet. Das Interview wurde zuerst im niederländischen Fernsehen gesendet. Russland hatte im Jahr 2014 die Krim annektiert.

Damit ist die Krim wahrscheinlich endgültig vom Tisch für die Ukraine.

Es wird zwar behauptet, in Russland wird wieder von Kiev als Ziel geredet, aber wahrscheinlich ist die Landbrücke zur Krim inklusive der Wasserversorgung das Ziel der Wahl in der nahen Zukunft und wahrscheinlich dann auch auf Dauer.
 
Damit ist die Krim wahrscheinlich endgültig vom Tisch für die Ukraine.
Nicht nur die Krim, sondern die gesamte Ostukraine und der Süden.

Es wird zwar behauptet, in Russland wird wieder von Kiev als Ziel geredet, aber wahrscheinlich ist die Landbrücke zur Krim inklusive der Wasserversorgung das Ziel der Wahl in der nahen Zukunft und wahrscheinlich dann auch auf Dauer.
Das befürchte ich auch. Und wenn Kiew fällt, dann vermutlich auch die gesamte Ukraine.

Aber es könnte sein das die Russen erst mit dem Süden weiter machen. Odessa usw.
Und danach dann Kiew. Wenn sie wollten könnten sie mit den beiden Städten das selbe machen wir mit Mariupol.
Ständig und permanent aus der Luft bombardieren.
Vereinzelte Luftangriffe gab es ja schon. Aber die könnten noch viel intensiver werden.
Kiew könnten sie dann aus dem Norden einnehmen mit belarussischer Hilfe.
 
Nicht nur die Krim, sondern die gesamte Ostukraine und der Süden.
Da wäre ich mir noch nicht so sicher, aber bei der Krim ist es etwas Anderes. Da die ursprünglichen Bewohner damals nach Sibirien deportiert wurden und die Halbinsel mit Russen bevölkert wurde. Später wurde die Halbinsel der Ukraine geschenkt. 2014 wurde sie ja von den Russen besetzt, da werden wohl viele Menschen vertrieben worden sein, die pro Ukraine waren, gleichzeitig sind auch neue Menschen aus Russland dort hingezogen. Die Chancen stehen also sehr hoch, dass, selbst wenn die Ukraine an der Grenze zur Insel steht, dass bei einem offiziellen Referendum unter ausländischer Aufsicht, die Menschen trotzdem weiter zu Russland gehören wollen.
Das befürchte ich auch. Und wenn Kiew fällt, dann vermutlich auch die gesamte Ukraine.
Selbst wenn es Russland schaffen sollten, dann wäre das nichts von Dauer. Sie können kein Land mit 40 Millionen Leuten dauerhaft unterdrücken.

Aber es könnte sein das die Russen erst mit dem Süden weiter machen. Odessa usw.
Dafür fehlen ihnen weiterhin die Leute und die Mobilisierung läuft auch nicht sonderlich gut. Aufgrund der aktuellen Lage könnte es aber sein, dass sie sich feste Verteidigungspositionen im Osten schaffen, die sie mehrere Monate halten können, weil dann die Ukrainer die Angreifer sind und diese mit sehr hohem Einsatz zurückerobern müssen.
Und danach dann Kiew. Wenn sie wollten könnten sie mit den beiden Städten das selbe machen wir mit Mariupol.
Wenn es die Russen wirklich schaffen, bis nach Kiev zu marschieren, dann haben sie selber schon extrem hohe Verluste erlitten. Wenn es dann einen Kampf im Stadtgebiet gegen sollte, dann brauchen sie sehr viel mehr Soldaten, die sie wohl gar nicht mehr zusammenkratzen könnten zu diesem Zeitpunkt.
Ständig und permanent aus der Luft bombardieren.
Vereinzelte Luftangriffe gab es ja schon. Aber die könnten noch viel intensiver werden.
Ich gehe stark davon aus, dass um Odessa und Kiev aktuell mit die meiste Flugabwehr steht und die Amerikaner werden noch mind. ein Patriot System für Kiev liefern. Ebenfalls bekommt Odessa eine größere Menge von Anti-Schiff Raketen, laut der Aussage eines örtlichen Politikers, genug, um die ganze Schwarzmeerflotte zu versenken.
Kiew könnten sie dann aus dem Norden einnehmen mit belarussischer Hilfe.
Um Kiev aus dem Norden einzunehmen, müssten sie auch die Truppen und das Material wieder dort hinbringen und dafür brauchen sie auch Zeit. Diese Bewegungen würden auch alle verbündeten Länder direkt melden. Lukaschenko kann sich ein eingreifen eigentlich nicht leisten, außer es läuft wirklich alles aus dem Ruder.

(Hätte Russland keine Atombomben, dann hätte Polen auch schon längst seinem Partnerland geholfen und das ukrainischen Gebiet vor Belarus verteidigt. Wahrscheinlich auch noch andere)

Die Luftwaffe der Russen macht doch aktuell die schlechteste Figur, die haben kaum Einsätze und dann fast nur mit indirektem Feuer auf statische Ziele. In den letzten 3 Tagen wurde ein russischer SU35 Jet, der die SU25 der Ukrainer jagen sollte, von einer MiG29 zerstört und ein K52 wurde von Bodentruppen aus der Luft geholt.

Ich frage mich sowieso schon die ganze Zeit, wie das ganze Militärkonstrukt in Russland überhaupt in dem Umfang funktioniert. Nimmt man deren Budget und zieht davon einen größeren Teil für Korruption und Wartung von Atombomben ab, bleibt eigentlich nur Geld für eine kleinere gut ausgestattete Armee übrig oder für eine große schlecht ausgestattete Armee, aber definitiv nicht beides Gute vereint.

Ich hoffe das die Natopartner am Ball bleiben und weiterhin liefern, vor allem freue ich mich auf die Raketensysteme, mit hoffentlich besserer Munition.
 
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