Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Da hat der strenggläubige ehemalige Vizeadmiral vielleicht doch noch die Chance, hackestramm zusammen mit Russland gegen die gelbe Flut anzutreten. :ugly:
Na hoffentlich hat er dann auch wenigstens ein paar Brocken russisch glernt, um sich mit seinen christlichen Brüdern / Schwestern im Geiste auch ohne einen Dolmetscher verständigen zu können. ^^
 
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Aber du musst halt trennen zwischen die Bedrohungslage einer Invasion ist relativ hoch (was sie ist) und die Russen haben schon die Motoren gestartet und fahren gleich los (was in etwa den Äußerungen der letzten Tage entspricht). ;)
Das habe ich nie so wahrgenommen. Das sie kurz davor sind einzumarschieren. Immer nur das die Russen einmarschieren "könnten". Aber mehr auch nicht.
 
Das habe ich nie so wahrgenommen. Das sie kurz davor sind einzumarschieren. Immer nur das die Russen einmarschieren "könnten". Aber mehr auch nicht.

Das Nachfolgende ist aber genau letzteres im politischen Sprech. ;)


Das heißt quasi wir rechnen ziemlich fest damit das der Angriff sehr bald kommen wird.
Dann käme nur noch der Angriff kommt und man evakuiert per Militär aus der Luft das übriggebliebene Botschaftspersonal in den Botschaften.
 
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Wenn sie es erkannt und korrekt in ihre Pläne einkalkuliert hätten, dann hätten ihre Pläne auch funktioniert. Einen Aspekt auch nur "ansatzweise kapieren" ist aber halt mehr, als ihn mal irgendwo in der Planung anzusprechen und nachweislich war die Berücksichtigung nicht einmal Näherungsweise angemessen.



Deutschland hat Kapazitäten für rund 23 km³ Erdgas, also 26% des Jahresverbrauchs. Zur witterungsabhängigen Verteilung letzteren kann ich keine aktuellen Zahlen finden, aber eine Einschätzung des wissenschaftlichen Dienstes von 2009 sprach bei 20 km³ Kapazität und 97 km³ Verbrauch (=20% Speichermöglichkeit) von einer 40-Tages-Reserve. Da sich seitdem mehr bei der Gebäudeisolierung getan hat als bei den industriellen Prozessen dürfte die Saisonalität nicht zu, sondern eher abgenommen haben, wir haben somit bei vollen Gasspeichern Reserven für mindestens 50 Tage Heizperiode, vielleicht sogar für 60. "Knapp einen Monat" erreichen wir selbst beim jetzigen, wir-warten-dass-es-billiger-wird-damit-der-Rubel-rollt-Speicherstand noch.



Wahrheit: 50 Tage 100%
Nightslaver Absatz 1: "25 Tage 100%"
Nightslaver Absatz 2: "17 Tage 50%"
:wall:

Selbst beim jetzigen Stand würden die Speicher ohne Russland bis zum Ende der aktuen Heizperiode reichen, Ende März könnte es dann allenfalls unbequem aber nicht mehr lebensbedrohlich werden. Wenn wir die Speicher als strategische Reserve und nicht als Spekulationsobjekt nutzen, sie also voll lassen würden, könnten wir den deutschen Verbrauch sogar für eine komplette Heizperiode ohne Russland decken - und das ohne unsere anderen Lieferverträge anzupassen oder den Verbrauch in nicht-lebenswichtigen Bereichen drosseln zu müssen, was wohl beides immer noch gute Alternativen zu "erfrieren" sind.

Ein größeres Problem ist, dass wir mit dieser sehr komfortablen Speichersituation die einzigen in Europa sind und wir vermutlich auch andere nicht erfrieren lassen wollen. Wenn Putin z.B. November 2022 komplett zudreht (und wir die Speicher bis dahin gefüllt haben...) müsste man also europaweit erdgasabhängige Industrie stilllegen, damit alle sicher über den Winter kommen. Das ist ein nicht unerhebliches Drohpotential, solange wir keine ausreichenden Anladungsmöglichkeiten für Flüssiggas als Backup und/oder gesteigerte Produktionskapazitäten in Europa haben.




Das sie einschließlich Entwicklung billiger wird, höre ich gerade zum ersten Mal und glaube es erst, wenn ich eine belastbare Quelle (also keine von deinen typischen) dazu sehe. (Gleiches gilt für angebliche ADF-Tauglichkeit)
Ohne Berücksichtigung der bereits bezahlten Entwicklung ist sie jetzt die günstigere Option für die USA im Vergleich zu einer Neu-/Weiterentwicklung anderer Typen. Da ist "F-35 bauen" billiger als "etwas statt F-35 bauen". Aber das ist nicht die Perspektive der Türkei, die ausgestiegen ist, bevor sie einen angemessenen Teil der Entwicklung gezahlt hat und die den jetzt nachholen müsste. Unter diesen Bedingungen ist die F-35 teurer, erst recht wenn man wenig Bedarf für Stealth und null für Teile-Teilkompatibilität zu Flugzeugträgermustern hat.
Du vergisst das seit damals einige Atomkraftwerke vom Netz gingen und der Wind bläst nicht immer.
Es wird nicht reichen und wir pumpen ja im Moment noch nach Polen und der Ukraine Gas. Bringt ordentlich Profite.
 
Der Vergleich hinkt aber gewaltig.
Im Irak wurde eine komplette Volksgruppe (Sunniten) nach dem Fall des Saddam-Regiems von der Regierungsbeteiligung ausgeschlossen, das ist schon etwas sehr anderes als hätte man in Deutschland nach 45 nur sämtliche Anhänger des politischen Nationalsozialismus von sämtlichen Ämtern ausgeschlossen und hätte sicherlich nicht zu vergleichbaren Folgen wie im Irak geführt (z.B. das die Sunniten mit dem IS gemeinsame Sache gemacht haben).
Das ist wieder unpräzise und deshalb falsch.
Die Amerikaner haben nach der Invasion alles was mit der Baath Partei verbandelt war aus öffentlichen Ämtern verbannt. Armee, Verwaltung, zigtausende Lehrer - Weg. Das hatte nix damit zu tun dass das Sunnis waren, das hatte ausschließlich mit ihrer Zugehörigkeit zur Baath Partei zu tun.

Die Sunnis wurden rausgekegelt nachdem die neue, von den Amerikanern eingesetzte Interrimsregierung schiitisch geprägt war - das war ein Folgeeffekt.


Weil der strategische Wert des Bosporus für die NATO einfach imens ist, verwehrt es im Zweifel Russland doch vollständig den Zugang zum Mittelmeer, gibt einemselbst "uneingeschrenkten" Zugang ins Schwarze Meer und das wärend es wesentlich leichter zu verteidigen ist, als an irgend einer anderen Stelle im Mittelmeer.
Exakt das ist Russlands Problem.

Russland würde selbst wenn Syrien die Stabilität in Persona wäre seine Schwarzmeerflotte nicht nach Tartus verlegen, da man im Ernstfall keinerlei gesicherte Versorgung mehr gewehrleisten könnte, sobald die Türkei den Bosporus dicht macht und auch über Land kann ja keine gesicherte Versorgung gewehrleistet werden, da Syrien keine direkte Grenze zu Russland besitzt.
Ganz zu schweigen davon das sie, wäre sie in Tartus stationiert und der Bosporus dicht, ihre wichtigste Aufgabe, im Schwarzen Meer Russlands Seegrenze zu schützen und im Ernstfall offensive Operationen zu unterstützen, gar nicht mehr erfüllen könnte.
Es würde also nur jemand mit einer völligen Meise unter solchen Vorraussetzungen eine seiner wichtigsten Flotten dort so völlig exponiert stationieren. ;)
Das ist auch meine Einschätzung, dennoch war Tartus sowie mindestens ein Hafen in Libyen vor 2009 schon als Alternativhafen im Gespräch - durch Russland. Beide Optionen konnten aber, neben den strategischen Nachteilen, auch durch die Entwicklungen in beiden Ländern nicht realisiert werden.

Russland hat nach 2004 erkannt, dass die Krim vllt doch nicht der ewige Hafen ist für den man ihn gehalten hat und aktiv nach Alternativen gesucht. Man darf auch nicht vergessen, 2004 hatten wir ein ganz anderes Verhältnis zu Russland als wir es heute haben.
Zudem stand ein Modell im Raum, Teile der Flotte ins Mittelmeer zu verlegen, damit wäre es auch einfacher für den Rest der Flotte einen neuen Hafen im Schwarzen Meer zu finden. Würde den Nachteil der Dardanellen nicht aufheben, aber auch neue Möglichkeiten eröffnen.


So übertrieben ist das nicht, wir haben bei vollen Gasspeichern (100% Füllstand) im besten Fall Gasreserven für knapp 1 Monat Heizperiode und der Gasspeicher war das letzte mal um 2019 rum relativ voll (bei ca. 89% Füllstand), seitdem kam er kaum mal über die 70% Füllung.
Würden die 50% Gaslieferung aus Russland wegfallen würden bei einem entsprechend kalten Winter also bereits nach spätestens 2-3 Wochen Millionen Haushalte in Deutschland ohne Heizung dasitzen (Fernwärme über Gas) und frieren und es dürfte wohl unzweifelhaft ein Fakt sein das man im Winter schneller erfriert als in Russland Menschen wegen eine crashenden Wirtschaft verhungern werden. ;)
Du missverstehst.
Wenn Russland "den Gashahn zudreht" und daraufhin in Europa Menschen erfrieren, dann wird man nach diesem Ereignis mit aller Macht versuchen den Status Quo zu ändern - das wird Russland als Öl & Gasexporteur nicht überleben. Wir haben (noch) kein LNG Terminal in Deutschland, aber so schnell wird man garnicht kucken können wir wie Frackinggas aus den USA verfeuern wenn dieser Extremfall eintreten sollte - und unsere Scheu vor Windrädern verlieren die "zu nahe" an Siedlungen stehen.

Vor allen auch vor dem Hintergrund wenn man zu den Millionen ehr Einkommensschwachen Haushalten in Deutschland zählt, die dann nicht einfach für so einige Euros mehr Stromkosten im Monat einen elektrischen Heizkörper an die Steckdose kabeln können, oder in dieser Situation dann sogar noch den "Luxus" besitzen einen alten Holzofen in der Wohnung ihr eigen nennen zu dürfen, den man mit etwas Holz / Kohle befeuern kann.
Sind wir selbst mit Schuld dran.

Die Preise in diesen Verträgen sind jedoch nicht konstant, sondern hängen in weiten Teilen von aktuellen Preisen an europäischen Börsen ab. Steigt der Börsenpreis, bekommt Gazprom mehr Geld für seine Exporte. Sinkt der Börsenpreis, verdient Gazprom weniger. Die EU und auch Gazproms europäische Kunden haben über Jahre auf diese Bindung gepocht, die die Preise für Europa transparenter und günstiger machen sollte. Der Anteil von Gazproms europäischen Verträgen, die an die Börsenpreise gebunden sind, stieg seit 2010 von 15 auf 87 Prozent.

Und bitte beachten, 2020, mit Lockdowns in weiten Teilen Europas wurde teilweise weit weniger Energie verbraucht, das lief 2021 alles wieder an, da die Verträge keine präzisen Mengen benennen konnten wir so 2020 weniger Gas abnehmen, jetzt da der Bedarf wieder steigt, steigt der Preis.
 
Prognosen?
Ich tippe auf Georgienszenario.
Ukraine greift Donezk und Lugansk an, bekommen dann ordentlich auf die Mütze, alles krakeelt das Russland angegriffen hat und die Sanktionsspirale dreht sich.
Der Sieger sitzt auf der anderen Seite des Teiches. Die Ukraine zerbricht in einem Bürgerkrieg?
Zeitpunkt idealerweise während Olympia, wie bei Peking und Sotschi.
Danach kein NS2, und alle Wirtschaftsverbindungen werden gekappt.
Wenn wir "Glück" haben bleibt es dabei.
@hoffgang

Die russische Schwarzmeerflotte ist hauptsächlich dafür gedacht und im Mittelmeer viel zu verwundbar.
Mit ihren neuen Waffen zB Kalibr, ist das auch egal, wie Angriffe auf den IS in Syrien von der Kaspiflotte zeigten.
Wichtiger ist den Russen das das Schwarze Meer russisch ist und daran lässt sich wohl nichts ändern, den die Krim ist wie eine vorgelagerte Festung, die im Prinzip Abgriffe auf Russland aus der Richtung verhindert.
 
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Wenn Russland "den Gashahn zudreht" und daraufhin in Europa Menschen erfrieren,
Ich werde das ungute Bauchgefühl nicht los, dass, sollte es dazu kommen, hier in Ostdeutschland die Bude lichterloh brennt und das was man bei Corona-Demos oder damals während der Flüchtlingskrise sehen konnte, dagegen Pillepalle sein wird.
 
Ich werde das ungute Bauchgefühl nicht los, dass, sollte es dazu kommen, hier in Ostdeutschland die Bude lichterloh brennt und das was man bei Corona-Demos oder damals während der Flüchtlingskrise sehen konnte, dagegen Pillepalle sein wird.
Das kann gut möglich sein. Dann werden sich bestimmt nicht Wenige auf den Weg nach Berlin machen.

Die Bundesregierung hat dafür zu Sorgen, dass genug Reserven vorhanden sind, im Ernstfall.
 
Prognosen?
Ich tippe auf Georgienszenario.
Ukraine greift Donezk und Lugansk an, bekommen dann ordentlich auf die Mütze, alles krakeelt das Russland angegriffen hat und die Sanktionsspirale dreht sich.
Der Sieger sitzt auf der anderen Seite des Teiches. Die Ukraine zerbricht in einem Bürgerkrieg?
Zeitpunkt idealerweise während Olympia, wie bei Georgien und Sotschi.
Danach kein NS2, und alle Wirtschaftsverbindungen gekappt
Dann ist deine Deduktion leider grottenschlecht.

Es gibt kein Szenario, in dem es für die Ukraine Sinn ergibt, gen Donbass anzugreifen solange die russischen Truppen an der Grenze stehen und klar ist, dass die NATO nicht zur Hilfe kommen wird. Georgien 2008 lief unter dem Glauben ab, dass die Amerikaner den Georgiern zu Hilfe kommen würden und dass Russland Zurückhaltung gegenüber Georgien üben würde, weil US Soldaten im Land waren. Ist nicht passiert, hat sich Georgien verzockt. Und der Zeitpunkt entlang der Olympiade war extrem ideal, Putin & Bush konnten direkt miteinander sprechen und eine Eskalation des Konflikts verhindern.

Zudem: Niemand im Westen gewinnt etwas wenn die Ukraine in einen Bürgerkrieg zerfällt. Der glaubt (oder propagiert), dass die USA einen Nutzen davon hätten, der irrt. Oder versucht hier Anti-Amerikanische Stimmung mit falschen Behauptungen zu verbreiten, aber das will ja sicherlich niemand hier.


Die russische Schwarzmeerflotte ist hauptsächlich dafür gedacht und im Mittelmeer viel zu verwundbar.
Mit ihren neuen Waffen zB Kalibr, ist das auch egal, wie Angriffe auf den IS in Syrien von der Kaspiflotte zeigten.
Wichtiger ist den Russen das das Schwarze Meer russisch ist und daran lässt sich wohl nichts ändern, den die Krim ist wie eine vorgelagerte Festung, die im Prinzip Abgriffe auf Russland aus der Richtung verhindert.
Tell me something i don't know...
Ändert nichts an Russlands Plänen mit mindestens einer weiteren Basis im Mittelmeer zur dauerhaften Stationierung von Teilen dieser Flotte seit etwa 15 Jahren...
 
Das ist wieder unpräzise und deshalb falsch.
Die Amerikaner haben nach der Invasion alles was mit der Baath Partei verbandelt war aus öffentlichen Ämtern verbannt. Armee, Verwaltung, zigtausende Lehrer - Weg. Das hatte nix damit zu tun dass das Sunnis waren, das hatte ausschließlich mit ihrer Zugehörigkeit zur Baath Partei zu tun.

Die Sunnis wurden rausgekegelt nachdem die neue, von den Amerikanern eingesetzte Interrimsregierung schiitisch geprägt war - das war ein Folgeeffekt.
Dann habe ich deine Äußerung entweder falsch interpretiert, das du dich da konkrett auf die USA als Faktor bezogen hast, oder wir reden da schlicht aneinander vorbei?

Ich bezog mich da auf das was du den Folgeeffekt nennst, das die Shiiten den Sunniten sämtliche Regierungsbeteiligung verwehrten, eben aus Rache für die Jahrzehnte zuvor unter Sadam, nicht darauf das die USA dafür aber verantwortlich sind das die Sunniten nicht mehr dürfen.

Wie nach dem Zweiten Weltkrieg auch, das die Paralelle die es natürlich zwischen beiden gibt, hatte man da von Seiten der USA zu Beginn versucht die aus Ämtern zu entfernen wo man sicher eine politische Zugehörigkeit zur Baath Partei nachweisen konnte, meist in den wichtigsten führenden Positionen im Irak, die ihr Gesicht viel in der Öffentlichkeit gezeigt haben.

Der allgemeine große Ausschluss der Sunniten, wo sicher auch noch genug ehemalige Baath Angehörige dabei waren, aber i.d.R. nicht mehr deswegen rausflogen, fand dann aber erst nach der Wahl durch die Shiiten selbst statt, genauso wie viele ehemalige NS-Angehörige ja auch erst in den 50-70er Jahren in der BRD über ihre Vergangenheit stolperten, aber eben nicht wegen ihre Volksgruppe der sie angehörten, das ist der Unterschied.

Das ist auch meine Einschätzung, dennoch war Tartus sowie mindestens ein Hafen in Libyen vor 2009 schon als Alternativhafen im Gespräch - durch Russland. Beide Optionen konnten aber, neben den strategischen Nachteilen, auch durch die Entwicklungen in beiden Ländern nicht realisiert werden.
Ich weiß nicht, aber die Nachteile waren schon damals so offensichtlich das man es doch eigentlich nie als ernsthafte Option betachtet haben kann...
Es hatte schon damals für mich ehr sowas von einer "Alibioption / einem Strohargument", um irgendwas auf den Tisch zu bringen, als gar nichts benennen zu können...

Zudem stand ein Modell im Raum, Teile der Flotte ins Mittelmeer zu verlegen, damit wäre es auch einfacher für den Rest der Flotte einen neuen Hafen im Schwarzen Meer zu finden. Würde den Nachteil der Dardanellen nicht aufheben, aber auch neue Möglichkeiten eröffnen.
Hätte aber natürlich auch die im Mittelmeer stationierte Flotte im Ernstfall faktisch wertlos werden lassen und die im schwarzen Meer verbliebene Schwarzmeerflotte spürbar geschwächt. ;)
 
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Aber wie auch nach dem Zweiten Weltkrieg auch, das die Paralelle die es natürlich zwischen beiden gibt, hatte man da nur die entfernt wo man sicher eine Angehörigkeit zur Baath Partei nachweisen konnte, meist in den wichtigsten führenden Positionen.
Nein, nicht ganz. Man hat einfach den ganz groben Besen genommen und alles wo Baath draufstand rausgekehrt. Was ja dann dazu geführt hat, dass ehemalige Militärs bei Al Qaida & Isis gelandet sind.
In Deutschland sind Nazis Jahrzehntelang in der Politik unterwegs gewesen. Mein Beispiel mit dem Irak war: Man muss einen Versöhnungsprozess einläuten, ohne diesen geht sowas schief. Im Irak gabs das nicht, stattdessen hat man sie Baathisten abgesetzt, das Land in Unsicherheit gestürzt und entlang religiöser Trennlinien versucht aufzubauen indem man den Unterdrückten die Macht gegeben hat.

Wie das lief? Eher so semi...


Der allgemeine große Ausschluss, wo sicher auch noch genug ehemalige Baath Angehörige dabei waren, aber i.d.R. nicht mehr deswegen rausflogen, fand dann aber erst nach der Wahl durch die Shiiten selbst statt, genauso wie viele ehemalige NS-Angehörige auch erst in den 50-70er Jahren in der BRD über ihre Vergangenheit gestolpert sind, aber eben nicht wegen ihre Volksgruppe, das der Unterschied. ;)
Der wesentliche Ausschluss fand mit Auflösung der Sicherheitskräfte & der Verwaltung 2003 durch Bremer statt. Kein funktionierender Staat mehr, keine Organisationen zur Garantie der Sicherheit.

Und ja, Baathisten im Irak waren Sunnis. Aber die USA haben diese Personengruppe nicht aus den Ämtern geworfen weil Sie Sunnis waren, sondern Baathisten.


Ich weiß nicht, aber die Nachteile waren schon damals so offensichtlich das man es doch eigentlich nie als ernsthafte Option betachten konnte.
Es hatte schon damals ehr sowas von Alibioption, um irgendwas auf den Tisch zu bringen, als gar nichts benennen zu können...
Hätte aber natürlich auch du im Mittelmeer stationierte Flotte im Ernstfall faktisch wertlos werden lassen und die im schwarzen Meer verbliebene Schwarzmeerflotte spürbar geschwächt. ;)
Du verkennst den Charme dauerhaft russische Uboote im Mittelmeer operieren lassen zu können und damit gleich mehreren NATO Marinen auf den Zeiger zu gehen. Und wie gesagt, 2004 hatten wir bei weitem nicht dasselbe Spannungsverhältnis wie heute. Russland hätte noch immer gern einen dauerhaften Hafen im Mittelmeer.
 
Nein, nicht ganz. Man hat einfach den ganz groben Besen genommen und alles wo Baath draufstand rausgekehrt. Was ja dann dazu geführt hat, dass ehemalige Militärs bei Al Qaida & Isis gelandet sind.
In Deutschland sind Nazis Jahrzehntelang in der Politik unterwegs gewesen.

Ja gut, aber das Militär und die Polizei waren ja halt auch viele in der Baath-Partei, irgendwo auch logisch, Sadams Macht stützte sich auf Militär und Polizei und es waren eben auch alles Sunniten, schließlich kannst du eine Mehrheit (Shiiten) nunmal schlecht unterdrücken wenn du sie im eigenen Sicherheitsaperat hast, bzw. sind sie dann eine ständige Gefahr für Unterwanderung.
Das man das entsprechend "aufgelöst" hat, weil schneller ging und weniger aufwendig war ging ja auch durch alle Medien damals.

Trotzdem verblieben in den staatlichen Behörden und Ministerien immer noch Sunniten die halt keine höheren Positonen bekleidet haben als einfache Mitarbeiter, die flogen aber eben erst später raus, durch die Shiiten und hatten dann auch keine Chance mehr in Regierungspositionen zu kommen.

Mein Beispiel mit dem Irak war: Man muss einen Versöhnungsprozess einläuten, ohne diesen geht sowas schief. Im Irak gabs das nicht, stattdessen hat man sie Baathisten abgesetzt, das Land in Unsicherheit gestürzt und entlang religiöser Trennlinien versucht aufzubauen indem man den Unterdrückten die Macht gegeben hat.
Das hatte ich ja auch schon weiter oben zu Don geschrieben, das es für die Versöhnung im Land nicht förderlich ist.
Und natürlich funktioniert es genauso nicht, wenn eine Minderheit Jahrzehnte lang eine Mehrheit unterdrückt und diese dann die Retourkutsche rausholt.

Aber die USA haben diese Personengruppe nicht aus den Ämtern geworfen weil Sie Sunnis waren, sondern Baathisten.
Hab ich doch auch nicht behauptet, sondern nur das die Shiiten später die Sunniten deswegen rauswarfen, so noch vorhanden, bzw. dann auch erst gar nicht mehr in Ämter gelassen haben.

Du verkennst den Charme dauerhaft russische Uboote im Mittelmeer operieren lassen zu können und damit gleich mehreren NATO Marinen auf den Zeiger zu gehen. Und wie gesagt, 2004 hatten wir bei weitem nicht dasselbe Spannungsverhältnis wie heute. Russland hätte noch immer gern einen dauerhaften Hafen im Mittelmeer.
Für U-Boote würde sich das in der Tat anbieten, das stimmt schon...
 
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Dann ist deine Deduktion leider grottenschlecht.

Es gibt kein Szenario, in dem es für die Ukraine Sinn ergibt, gen Donbass anzugreifen solange die russischen Truppen an der Grenze stehen und klar ist, dass die NATO nicht zur Hilfe kommen wird. Georgien 2008 lief unter dem Glauben ab, dass die Amerikaner den Georgiern zu Hilfe kommen würden und dass Russland Zurückhaltung gegenüber Georgien üben würde, weil US Soldaten im Land waren. Ist nicht passiert, hat sich Georgien verzockt. Und der Zeitpunkt entlang der Olympiade war extrem ideal, Putin & Bush konnten direkt miteinander sprechen und eine Eskalation des Konflikts verhindern.

Zudem: Niemand im Westen gewinnt etwas wenn die Ukraine in einen Bürgerkrieg zerfällt. Der glaubt (oder propagiert), dass die USA einen Nutzen davon hätten, der irrt. Oder versucht hier Anti-Amerikanische Stimmung mit falschen Behauptungen zu verbreiten, aber das will ja sicherlich niemand hier.



Tell me something i don't know...
Ändert nichts an Russlands Plänen mit mindestens einer weiteren Basis im Mittelmeer zur dauerhaften Stationierung von Teilen dieser Flotte seit etwa 15 Jahren...

Warum ergibt es keinen Sinn?
Pleite, politisch instabil und keine Chance etwas zu ändern. Selensky hat keine Basis mehr.
Was bleibt?
Ohne diese Möglichkeit Russland zu schaden, besteht keine Notwendigkeit zur Unterstützung, selber kann man sich nicht an der Macht halten.
Seit Jahren werden Ukrainische Soldsten und Offiziere durch NATO Soldaten ausgebildet und erhalten umfangreiche Waffenlieferungen. Seit 2014 soll Russland die Ukraine angreifen, immer und immer wieder. Hätten sie es gewollt, wären die Ostukrainer damals weiter marschiert.

Wen interessiert den im Westen wirklich die Ukraine? Was hat sich für die Menschen verbessert? Seit 2014 geht es ständig bergab. Die Menschen versuchen aus dem Land rauszukommen und gehen entweder in den Westen, oder Osten.
Durch den Verlust der Krim und der Ostukraine ist sie relativ wertlos und das marode Gasnetzt fliegt bald auseinander und Alternativen wie South Stream existieren schon.
Ob da jetzt Teile zu Polen, Rumänien,Ungarn abwandern, ist da relativ egal und auch Ungarn verteilt seit Jahren Pässe an ungarische Ukrainer.
Da gibt es noch Begehrlichkeiten.

Die Europäer haben überhaupt keinen Nutzen, während sich die USA und England die Hände reiben. Europa verliert einen billigen Energie und Rohstofflieferanten. Die Wirtschaft wird dadurch weniger Wettbewerbsfähig und verliert auch noch einen Absatzmarkt.

Dazu könnte es der Neuen Seidenstraße Probleme bereiten. Diese würde nämlich auch die Flugzeugträgerflotten der USA relativ sinnlos machen. Wäre also schön sie zu sabotieren.

Die USA gewinnen dabei nur, aus ihrer Sicht. Zögerliche Europäer, scharen sich wieder um ihre "Schutzmacht". Ihre Truppen bleiben in Europa, sie verkaufen ihr Gas teuer nach Europa und hoffen Russland dadurch wesentlich zu schwächen.

Hier noch eine Analyse der Rand Corporation , Einer der einflussreichen ThinkTanks aus dem Jahr 2019.
Seither hat sich das Kräfteverhältnis militärisch wesentlich verändert.
Das liest sich wie eine Blaupause.


Und hier ein Artikel wie man reagieren würde.

Besser geht es doch nicht wenn man zu Hause warm und trocken sitzt und andere kämpfen?
Die USA kämpfen bis zum letzten Ukrainer?
Wer profitiert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum ergibt es keinen Sinn?
Pleite, politisch instabil und keine Chance etwas zu ändern. Selensky hat keine Basis mehr.
Was bleibt?
Ah die alte Geschichte von der Ablenkung von innenpolitischen Missständen. Greift hier nicht, da Russland offensichtlich der Aggressor ist, zudem ist der Ukraine bewusst, dass eine Offensive Richtung Donbass keinen Erfolg haben wird.

Wo sollte jetzt der Gewinn für die Ukraine sein sich in eine aussichtslose militärische Konfrontation zu stürzen wenn absehbar ist, keine internationale Hilfe für eine Offensive zu bekommen?
Auch deine Meinung zu 2014 ist nicht stimmig. Russland hat den Donbass in eine Konfliktzone verwandelt, auch um die Annexion der Krim abzusichern. Nicht dass die Ukraine in der Lage gewesen wäre die Krim mal eben so zurück zu erobern, aber mit den Kampfhandlungen im Osten der Ukraine & dem Fokus auf den heißen Konflikt hat sich niemand ernsthafte Hoffnungen gemacht, die Krim wieder in Ukrainische Hand zu bekommen, sei es durch politische oder militärische Lösungen.


Die Europäer haben überhaupt keinen Nutzen, während sich die USA und England die Hände reiben. Europa verliert einen billigen Energie und Rohstofflieferanten. Die Wirtschaft wird dadurch weniger Wettbewerbsfähig und verliert auch noch einen Absatzmarkt. Dazu könnte es der Neuen Seidenstraße Probleme bereiten. Diese würde nämlich auch die Flugzeugträgerflotten der USA relativ sinnlos machen. Wäre also schön sie zu sabotieren. Die USA gewinnen dabei nur, aus ihrer Sicht. Zögerliche Europäer, scharen sich wieder um ihre "Schutzmacht". Ihre Truppen bleiben in Europa, sie verkaufen ihr Gas teuer nach Europa und hoffen Russland dadurch wesentlich zu schwächen.
Siehst du, hier ist das Problem mit deiner Analyse. Damit dieser "Win" für die USA überhaupt eintreten müsste die Ukraine gen Donbass angreifen - was sie nicht tun wird ohne Sicherheitsgarantien der NATO / EU - welche es nicht geben wird. Zudem darfst du nicht vergessen, es war ein EU Referendum das 2014 zum Sturz der Regierung Janukowitsch geführt hat.

Du machst den Fehler, diesen Konflikt als aktuellen Konflikt zu betrachten und vergisst dabei, dass wir locker bis 2004 zurückgehen können (Orange Revolution in der Ukraine) um die verschiedenen Motivationen zu verstehen.

Die USA führen seit Jahrzehnten Offshore Balancing gegenüber Russlands durch, das ist nix neues.

Besser geht es doch nicht wenn man zu Hause warm und trocken sitzt und andere kämpfen?
Die USA kämpfen bis zum letzten Ukrainer?
Wer profitiert?
Ich frage erneut, warum sollte die Ukraine für die Amerikaner diesen Kampf führen ohne etwas davon zu haben?

Du machst es Dir insgesamt zu einfach, strickst ein Szenario das auf sehr schwachen Annahmen besteht, extrahierst damit aber das Maximum um die Amerikaner als Drahtzieher & Profiteure darzustellen.
 
Möglicherweise werden bald 8500 US-Soldaten nach Europa verlegt. Wohl also nicht in die Ukraine. Indes haben die USA dem Großteil ihres Botschaftspersonals nahegelegt, die Ukraine zu verlassen. Frech, wie die Ukraine ist, reagierte sie, indem sie unterstellte, das Personal sei in Kiew sicherer als in Los Angeles oder einer anderen US-Stadt, die von Kriminalität heimgesucht wird.

 
Ah die alte Geschichte von der Ablenkung von innenpolitischen Missständen. Greift hier nicht, da Russland offensichtlich der Aggressor ist, zudem ist der Ukraine bewusst, dass eine Offensive Richtung Donbass keinen Erfolg haben wird.

Wo sollte jetzt der Gewinn für die Ukraine sein sich in eine aussichtslose militärische Konfrontation zu stürzen wenn absehbar ist, keine internationale Hilfe für eine Offensive zu bekommen?
Auch deine Meinung zu 2014 ist nicht stimmig. Russland hat den Donbass in eine Konfliktzone verwandelt, auch um die Annexion der Krim abzusichern. Nicht dass die Ukraine in der Lage gewesen wäre die Krim mal eben so zurück zu erobern, aber mit den Kampfhandlungen im Osten der Ukraine & dem Fokus auf den heißen Konflikt hat sich niemand ernsthafte Hoffnungen gemacht, die Krim wieder in Ukrainische Hand zu bekommen, sei es durch politische oder militärische Lösungen.



Siehst du, hier ist das Problem mit deiner Analyse. Damit dieser "Win" für die USA überhaupt eintreten müsste die Ukraine gen Donbass angreifen - was sie nicht tun wird ohne Sicherheitsgarantien der NATO / EU - welche es nicht geben wird. Zudem darfst du nicht vergessen, es war ein EU Referendum das 2014 zum Sturz der Regierung Janukowitsch geführt hat.

Du machst den Fehler, diesen Konflikt als aktuellen Konflikt zu betrachten und vergisst dabei, dass wir locker bis 2004 zurückgehen können (Orange Revolution in der Ukraine) um die verschiedenen Motivationen zu verstehen.

Die USA führen seit Jahrzehnten Offshore Balancing gegenüber Russlands durch, das ist nix neues.


Ich frage erneut, warum sollte die Ukraine für die Amerikaner diesen Kampf führen ohne etwas davon zu haben?

Du machst es Dir insgesamt zu einfach, strickst ein Szenario das auf sehr schwachen Annahmen besteht, extrahierst damit aber das Maximum um die Amerikaner als Drahtzieher & Profiteure darzustellen.
Wir werden ja sehen was passiert.
Wenn die Ukraine nicht angreift, wie damals Georgien, wird auch nichts passieren.
Russland braucht nur warten und die Unzufriedenheit mit ihrer Situation, wird die Ukrainer irgendwann zum handeln treiben.
Immerhin hatte ja der Gewinner der " orangenen" Revolution auch die Segel streichen und Janukowitsch das Feld überlassen müssen.

Vom eigenen gesagten muß die Ukrainische Regierung ablenken. Selensky wurde zum Rohrkrepierer, der kein Versprechen eingehalten hat und hofft mit denmPopanz einer "russischen Aggression", genug Unterstützung aus dem Westen zu erhalten.
Seit Jahren sind rund 14Mrd an Hilfe in das Militär aus dem Westen geflossen, von anderen Hilfen zu schweigen .

Ich mache auch nicht den Fehler diesen Konflikt isoliert zu betrachten, sondern sehe ihn im Kontext der NATO Ausdehnung in Richtung Osten, Projekt Seidenstraße, Eurasische Union und dem Nahen Osten.
Überall köchelt es und es ist die Frage wann , wo es knallt.

Ich sehe es mit der Krim auch ein wenig anders und orte die Probleme eher in den 90ern. Die SU war ein künstliches Gebilde und wurde in Verwaltungsbezirke aufgeteilt. Dabei wurde weder auf Nationalitäten oder Historie geachtet.
Beim Zusammenbruch 91 gründete sich eine unabhängige Republik Krim und es gab jahrelang Querelen, weil die Krim und ihre Bevölkerung nach Russland wollten.
Das beruhigte sich erst 97 etwas, durch einen Freundschaftvertrag zwischen der Ukraine und Russland mit dem Pachtvertrag über Sewastopol, was früher auch nicht zur Ukraine gehörte, sondern als eigenständige Stadt galt.
Das die Ukraine durch Chruchtschow überhaupt in diesen Besitz kam, klammer ich aus.
Es steht sicher außer Zweifel, daß der überwiegende Teil der Bevölkerung zu Russland tendierte. Grundsätzlich empfinde ich das Verhältnis dieser Nationen als tragisch.
Sie würden in Kooperation mehr erreichen können, für ihr Land und ihre Menschen.

Statt dessen bei Unruhen und Protesten auf die eigene Bevölkerung zu schießen, bringt eine Gegenreaktion und da musste Russlsnd nicht einmal Öl ins Feuer gießen. Verhandlungen und Zugeständnisse wären vielleicht klüger gewesen. In einer Bevölkerung, wo viele Männer Wehrdienst geleisteten haben, Afghanistan Veteranen waren, sollte es wohl genug erfahrene Kämpfer geben, die junge, unerfahrene, schlecht ausgerüstete demotivierte Ukrainische Soldaten in arge Bedrängnis bringen konnten.
Von übergelaufenen ukrainischen Einheiten ganz zu schweigen wie Spiegel Online berichtete.
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Russland hat die Chance für eine Pufferzone genutzt, wie auch die USA die Kurdengebiete in Syrien und Irak und seine russischen "Verwandten" unterstützt.

Persönlich mache ich mir einige Sorgen, weil es auch uns betreffen wird, wenn es dort knallt.
 
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