AfD, Pegida und Co.

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Um nochmal auf die Wahlen zurück zu kommen.
Die Sendung "Fakt" war an meinem Arbeitsort unterwegs, und hat ähnlich wie der Spiegel, Leute befragt warum sie AFD gewählt haben.
Video "Nachgefragt in Bitterfeld: Wer wahlt AfD?" | FAKT | ARD Mediathek

Man sollte sich das komplett ansehen, denn selbst der Kurde vom Dönerstand weiß warum hier viele Leute AFD wählten. (Kein Witz, siehe Video)
In jedem Fall stellt sich so die Sache etwas klarer dar als im Spiegel.
Auch weil ,wenn auch nur kurz, ein bisschen auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten eingegangen wird.
 
Um nochmal auf die Wahlen zurück zu kommen.
Die Sendung "Fakt" war an meinem Arbeitsort unterwegs, und hat ähnlich wie der Spiegel, Leute befragt warum sie AFD gewählt haben.
Video "Nachgefragt in Bitterfeld: Wer wahlt AfD?" | FAKT | ARD Mediathek

Man sollte sich das komplett ansehen, denn selbst der Kurde vom Dönerstand weiß warum hier viele Leute AFD wählten. (Kein Witz, siehe Video)
In jedem Fall stellt sich so die Sache etwas klarer dar als im Spiegel.
Auch weil ,wenn auch nur kurz, ein bisschen auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten eingegangen wird.
Das ist auch ein neutraler Bericht.
Der vom Spiegel war von Anfang an darauf ausgerichtet ein bestimmtes Bild zu generieren.

Deshalb lobe ich an dieser Stelle mal den ARD.
 
Die Politik von Merkel in der Flüchtlignskrise, ob man sie nun für richtig oder falsch hält, hat garnichts mit den Anschlägen in Paris oder Brüssel zu tun.

Oh doch, eingereiste Terroristen, die über die Flüchtlingsrouten sich mit reingeschmuggelt haben und es so sehr einfach hatten, haben sehr wohl was mit der ganzen Tralala Politik zu tun. Ohne die Kirmes hätte die es schwerer gehabt oder es vielleicht sogar gar nicht erst gechafft. Auf den normalen Wegen wurde schon so einiges verhindert, bei den Flüchtlingen hat keine Sau einen Überblick. Ob diese Kackköpfe davon nun ebenfalls profitiert haben, wird sich zeigen.

Das mag Deine Meinung sein,

Das war nicht meine Meinung, das war Ironie. Traurig, das du nicht mal diese erkennst. Wenn es daran schon scheitert, schalte dich besser hier mal ab. Da kommt ohne Ende nur Schwachsinn.

Es gibt einen gravierenden Unterschied. Linksradikale, oder besser gesagt Autonome, kämpfen gegen die Staatsgewalt (Polizei) und gegen Rechtsextreme.

Die Rechtsextremen dagegen kämpfen heimtückisch gegen normale Mitbürger, die schwachen davon. Es gibt Straftaten gegen Ausländer, Behinderte etc. Gewalt ist immer zu verachten und nie ein adaquates Mittel, aber es macht trotzdem einen Unterschied, ob man gegen besser ausgerüstete und darauf trainierte Polizisten los geht, oder gegen schlafende Frauen und Kinder, denen man Molotow-Cocktails in die Wohnung schmeißt.

Von der AfD fehlt mir immer noch eine klare Distanzierung gegen brennende Flüchtlingsheime, genauso wie mir seinerzeit von Kohl eine klare Distanzierung gegen brennende Asylantenheime fehlte, als deren geistiger Vater er mit seiner unerträglich ausländerfeindlichen Politik er gesehen werden kann. Es wirkt auf mich durchaus wie ein tolerieren der AfD, zum Teil wirkt es gar wie ein anstacheln zu diesen Taten. Das allerdings kommt bei Pediga viel stärker zum Vorschein.

Du hast echt irgendwas quer sitzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh doch, eingereiste Terroristen, die über die Flüchtlingsrouten sich mit reingeschmuggelt haben und es so sehr einfach hatten, haben sehr wohl was mit der ganzen Tralala Politik zu tun. Ohne die Kirmes hätte die es schwerer gehabt oder es vielleicht sogar gar nicht erst gechafft. Auf den normalen Wegen wurde schon so einiges verhindert, bei den Flüchtlingen hat keine Sau einen Überblick. Ob diese Kackköpfe davon nun ebenfalls profitiert haben, wird sich zeigen.

So schwer denke ich haetten die es auch nicht gehabt.
Natuerlich mit ueberforderten Beamten und wenn nicht alle registriert werden ist es wesentlich einfacher.
Aber ist ja nicht so das der IS bettelarm ist oder zumindest war. Hinzu kommen noch offizielle Dokumente durch Eroberungen.
Wenn die wirklich wollen, dann bekommen die das auch hin.
Wuerde man sowas etwas daemmen wollen, muesste Europa tatsaechlich zu einer Festung werden.

Die Frage die sich dann stellt ist: wieviel Freiheit sind wir bereit fuer Sicherheit aufzugeben.
Auf der anderen Seite, selbst wenn man kompromisslos Freiheit bevorzugt, wie schauts aus wenn man selbst Opfer wird und ueberlebt oder wenn die naechsten die man liebt Opfer werden?
Es ist immer einfach Aussagen zu treffen, wenn man nicht selbst betroffen ist.
 
Das stimmt schon, aber der Punkt ist halt, dass es durch Merkels Kinderzirkus erheblich vereinfacht wird. Also liegt da auch irgendwo eine Mitschuld begraben. Da steht die Frage schon berechtigt im Raum, ob es bei solchen Fällen ohne diese Politik verhindert hätte werden können. Beispielsweise wenn der Täter eigentlich bekannt war, aber eben unter den Millionen unsichtbar wandern konnte.
 
Das stimmt schon, aber der Punkt ist halt, dass es durch Merkels Kinderzirkus erheblich vereinfacht wird. Also liegt da auch irgendwo eine Mitschuld begraben. Da steht die Frage schon berechtigt im Raum, ob es bei solchen Fällen ohne diese Politik verhindert hätte werden können. Beispielsweise wenn der Täter eigentlich bekannt war, aber eben unter den Millionen unsichtbar wandern konnte.

So einfach kann man sich das nicht machen.
Mal rein spekulativ:
Die Terroristen waren 30 Jahre alt, und gebürtige Belgier syrischer Abstammung (setzt statt syrisch ein was ihr wollt, ist nur ein Beispiel).
Was hat dann die Politik von Merkel damit zu tun?
Das hat ja nichts mit der Flüchtlingswelle über Europa, oder gar mit Einwanderungspolitik in Deutschland zu tun.
Die wurden ja auch nicht erst vor 2 Monaten radikalisiert sondern vermutlich weit früher.
Und das die in Belgien nicht vorher erwischt wurden, ist auch keine Schuld der "deutschen-merklischen" Sicherheitspolitik, sondern der fehler wäre eher in Belgien zu suchen.

Wie gesagt, es weiß ja noch keiner wer die Täter waren, aber reflexartig --> Merkel ist Schuld! zu rufen, finde ICH verfrüht.
 
...Wie meinst du das mit Kohl, also welche Asylantenheime haben da gebrannt? In Rostock oder wo/welche?
Das ist ja schon ein paar Jahre her, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass unser Altkanzler in der Richtung blind war..
Unser Altkanzler stellt sich Anfang der neunziger Jahre hin und sagte "Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir die Ausländer wieder aus dem Land bekommen". Diese ganzen unsäglichen Diskussionen nahmen Menschen z.B. in Rostock-Lichtenhagen zum Anlass, die Situation in Kohls Sinne zu klären. Das ist das, was man mit politischen Brandstiftern meint. Bestimmte Politiker sind darum mittelbar für die Ereignisse verantwortlich.

Die AfD verhält sich ähnlich und führt mit ihrer extremen Agitation gegen Flüchtlinge dazu, dass Menschen als Resultat dieser Äußerungen meinen, es wäre eine gute Sache, Asylantenheime anzuzünden. Auch hier kann man darum von mittelbarer Verantwortung sprechen.

Um Dir nochmal den Unterschied zwischen den Gewaltarten zu deutlichen. Der Unterschied liegt in der Heimtücke. Verwerflich ist jede, sagte ich deutlich und distanzierte mich von jeder Gewalt, auch wenn das hier einige nicht verstehen wollen. Die Qualität der Taten ist aber unterschiedlich. Das ist ähnlich dem Unterschied von Totschlag zu Mord. Ähnlich, und doch grund verschieden.

@Iconoclast, wenn Du meinst, dass ich Deine Ironie nicht verstehe, aber als rhetorisches Stilmittel einfach darüber hinweg gehe, dann tut es mir leid für Dich. In sachlichen Diskussionen sollte man Ironie einfach unterlassen, es macht einen angreifbar. Ebenso hilft verständliches Deutsch "Auf der anderen Seite ..." ist nicht gleichbedeutend mit "Auch die andere Seite meint..."
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Glaube ich ehrlichgesagt nicht.
Bestes Beispiel war doch der G7 Gipfel auf Schloss Elmau.
Was da fuer Kontrollen veranstaltet wurden und was alles nebenbei endeckt wurde war finde ich bisschen heftig.
Ging halt irgendwie unter und fand allgemein wenig Beachtung.
Hier sieht man das eigentlich dieses ganze Schengenkonzept nicht so wirklich funktioniert. Ist aber auch kein Wunder wenn die EU-Aussenstaaten alleine gelassen werden und ihnen einfach eine so wichtige Aufgabe aufgebrummt wird.
Mögliche Attentaeter oder Terroristen muessen es nur in den EU-Raum schaffen. Dort kann man sich eigentlich relativ frei bewegen, wenn man nicht auffaellt.

Was aber nicht bedeutet das mit den ganzen Fluechtlingswellen nicht auch Extremisten, Islamisten und Terroristen nach Europa gelagen. Wurde ja von verschiedenen Seiten schon bestaetigt.

Ist halt total verkehrt wenn man Globalisierung foerdert, aber nur die Vorzuege der Globalisierung mitnehmen will und nicht, wie es eigentlich sein sollte bei einer Globalisierung, saemtliche Laender der Erde.
Aber wir koennen uns hier die Finger wund tippen. Solange in Deutschland weder irgendwelche schlimmen Dinge passieren oder die Macht und der Futtertrog der Altparteien wirklich bedroht wird, werden Entscheidungen fuer die Wirtschaft getroffen und nicht was fuers Volk und fuers Land gut ist. Oder auch was der Befehlshaber im Oval Office gerne haette, siehe Sanktionen gegen Russland, wo eigentlich nur Europa stark drunter leidet.

Ich bin der Meinung, will Europa als Gemeinschaft wirklich bestehen, muss es an Europa arbeiten. Nicht an der Nato oder sonstigen Buendnissen.
Europa sollte hier vorgehen, mit einem starken geeinten Europa koennen wir auch anderen leichter und besser helfen.
Und Europa muss hier selbststaendiger werden.
 
So einfach kann man sich das nicht machen.
Mal rein spekulativ:
Die Terroristen waren 30 Jahre alt, und gebürtige Belgier syrischer Abstammung (setzt statt syrisch ein was ihr wollt, ist nur ein Beispiel).
Was hat dann die Politik von Merkel damit zu tun?

Hmm? Ich rede doch von eingereisten Terroristen und nicht von gebürtigen Belgiern. Selbst wenn einer gebürtiger Belgier ist, dann zu den Spinnern ausreist und wieder kommt. Ändert das irgendwas an der Vereinfachung der Einreise?

Und das die in Belgien nicht vorher erwischt wurden, ist auch keine Schuld der "deutschen-merklischen" Sicherheitspolitik, sondern der fehler wäre eher in Belgien zu suchen.

Aha, also ist Belgien schuld, wenn sie keine Möglichkeit haben sicherheitstechnisch dem entgegenzusetzen, was dank Merkel so groß in Gang gesetzt wurde? Wenn ich jetzt sage bei dir ist morgen 'ne Poolparty und da kommen ungefragt 200 Leute und reißen dir die Bude ab. Bist du dann auch selber Schuld, weil hättest ja besser alles absichern können?
 
....Ich bin der Meinung, will Europa als Gemeinschaft wirklich bestehen, muss es an Europa arbeiten. ....
Das sehe ich ja auch so. Dabei stören aber all jene Rechtspopulisten, die nichts als chauvinistische Nationalpolitik betreiben. Wir sind in Deutschland mit der eher unbedeutenden AfD und der völlig unbedeutenden NPD noch relativ gut aufgestellt, wenn man vergleichend ins europäische Ausland schaut. Die Briten werden den Europäischen Gedanken nie verstehen, bei den Östereichern bekomme ich ständig nur noch Kopfschütteln hin, über Ungarn und Polen kann ich aktuell gar nicht reden etc.

Vielleicht wäre eine weitere Abstufung innerhalb der EU doch sinnvoll. Mit Frankreich und den Benelux-Staaten könnten wir z.B. langsam über Rechtsgleichheit und eine gemeinsame Armee nachdenken, bei anderen Ländern wäre ein Austritt aus der Währungsunion durchaus ein denkbares Szenario.

Die AfD finde ich in diesem Prozess nur störend, weil sie mit einer Politik z.B. zurück zur D-Mark jede weitere gemeinsame Europäische Einigung und ein engere Zusammenrücken in jeder Hinsicht untergräbt.
 
Demonstrationen sind aber eine der Möglichkeiten, in denen der Souverän mal seine Meinung darlegen kann. Ich denke da z.B. an die letzte Freiheit statt Angst Demo. Und so weh es mir tut, immer die "besorgten Bürger" in Protestunion mit den Nazis zu sehen, die Durchführung von Versammlungen (=>Demonstration) ist ein Menschenrecht. Wenn dieses eingeschränkt wird - Auflagen, Vebote - müssen strengste Maßstäbe angelegt werden.

Klar, verbieten oder so darf, sollte und kann man nicht. Aber ich habe irgendwie eine Abneigung dagegen "auf die Straße" zu hören.
 
Und wenn der linke Mob in Leipzig durch die Südverstadt zieht und dabei Autos mit Steinen bewirft oder anzündet, weiß ich nicht was das mit "kämpfen gegen Staatsgewalt" zu tun haben soll.

Man könnte es Kampf dem Privateigentum nennen.
Einige Linke Autonomer -- ich kenne die Szene natürlich nicht, verfolge aber die örtlichen Erscheinungen -- haben grundsätzlich was gegen privates Eigentum.
Ich hab auch keine Ahnung, wie sich die Autonomen einen Staat vorstellen, der ihnen entspricht. :ka:
Die Polizei brauchst du nun mal, um die bestehenden Gesetze durchzusetzen, den Staat brauchst du, um Strukturen zu schaffen, in der eine Gesellschaft leben kann.
Wer also jetzt gegen den Staat ist, ist gegen die Gesellschaft, die darin lebt und wer gegen die Polizei ist -- werden eigentlich auch Feuerwehrleute mit Steinen beworfen? -- ist gegen die staatliche Ordnung und die Einhaltung von Gesetzen.
Also, ich will hier keine autonome Gesellschaft, die keine Regel kennt, die keine Gesetze befolgt ,die gegen alles ist.
Wenn ich sowas sehen will, gucke ich mir Mad Max an.
 
Oh doch, eingereiste Terroristen, die über die Flüchtlingsrouten sich mit reingeschmuggelt haben und es so sehr einfach hatten, haben sehr wohl was mit der ganzen Tralala Politik zu tun. Ohne die Kirmes hätte die es schwerer gehabt oder es vielleicht sogar gar nicht erst gechafft. Auf den normalen Wegen wurde schon so einiges verhindert, bei den Flüchtlingen hat keine Sau einen Überblick. Ob diese Kackköpfe davon nun ebenfalls profitiert haben, wird sich zeigen.

Das stimmt schon, aber der Punkt ist halt, dass es durch Merkels Kinderzirkus erheblich vereinfacht wird. Also liegt da auch irgendwo eine Mitschuld begraben. Da steht die Frage schon berechtigt im Raum, ob es bei solchen Fällen ohne diese Politik verhindert hätte werden können. Beispielsweise wenn der Täter eigentlich bekannt war, aber eben unter den Millionen unsichtbar wandern konnte.

Nochmal. Fast alle Terroristen der Pariser und vermutlich auch der Brüsseler Attentate kamen selbst aus Paris oder Brüssel, also Menschen die schon hier waren.

Dazu kommt, das man eher sagen muss Merkels Flüchtlingspolitik hat es den Terroristen, wenn sie denn über die Flüchtlingsrouten gekommen sind, schwerer gemacht, denn die Grenzkontrollen sind nicht erst seit kurzem wieder eingeführt worden.

Mit der nötigen Planung und natürlich auch Glück kommt man durch Grenzkontrollen. Es ist und bleibt nur eine Frage der Zeit, bis es einer schafft.

Die Frage ist nämlich nicht ob sondern wann. Man kann von Merkels Politik halten was man will, aber ihr eine Mitschuld für diese beiden Terrorangriffe zu geben ist einfach falsch.


Selbst der verdammte Atlantik konnte Terroristen nicht aufhalten und mal ehrlich, gibt es einen Ort an dem man eher erkannt wird als am Check-In eines Flughafens? Klar, an einer mehrere Tausend Kilometer langen Grenze.
:schief:

Grenzkontrollen schützen nicht vor Attentaten, wenn verzögern sie diese nur.
 
Wir sind in Deutschland mit der eher unbedeutenden AfD
Deshalb ist die AfD auch in den Medien und bei den etablierten Parteien neben der Flüchtlingskrise, Thema Nummer 1...
Wenn man vergleichend ins europäische Ausland schaut. Die Briten werden den Europäischen Gedanken nie verstehen, bei den Östereichern bekomme ich ständig nur noch Kopfschütteln hin, über Ungarn und Polen kann ich aktuell gar nicht reden etc.
Also im Prinzip alle anderen außer Deutschland...
Deine Aussage sagt übrigens aus, dass du dich den anderen Europäern moralisch überlegen fühlst.
Vielleicht wäre eine weitere Abstufung innerhalb der EU doch sinnvoll. Mit Frankreich und den Benelux-Staaten könnten wir z.B. langsam über Rechtsgleichheit und eine gemeinsame Armee nachdenken, bei anderen Ländern wäre ein Austritt aus der Währungsunion durchaus ein denkbares Szenario.
Gemeinsame Armee mit Frankreich ? Ernsthaft ? Wenn du dauerhafte Auslandseinsätze willst, kannst du dich ja freiwillig bei den Franzosen melden...
Ich sag da nur Lybieneinsatz und 2. Irakkrieg. Frankreich betreibt militärisch eine Interventionspolitik, Deutschland eine Isolationspolitik (mit Ausnahmen).
Die AfD finde ich in diesem Prozess nur störend, weil sie mit einer Politik z.B. zurück zur D-Mark jede weitere gemeinsame Europäische Einigung und ein engere Zusammenrücken in jeder Hinsicht untergräbt.
Europäische Einigung ?
Die hat Merkel zunichte gemacht mit ihrer Politik.
 
Das mit der gemeinsamen Armee funktioniert sowieso nicht.
Solange die Franzosen Atomwaffen besitzen, will ich die hier nicht haben. Sollen sie doch in Mali, Kongo oder wo auch immer sie früher mal Kolonien hatten, für Ordnung sorgen -- oder auch nicht.
 
Man könnte es Kampf dem Privateigentum nennen.
Einige Linke Autonomer -- ich kenne die Szene natürlich nicht, verfolge aber die örtlichen Erscheinungen -- haben grundsätzlich was gegen privates Eigentum.
Mag alles sein, gibt ihnen aber noch lange kein Recht hier Privateigentum zu zerstoeren.
Es wird sowieso eher "den kleinen Mann" treffen. Ich hab durch meinen Beruf mit reichen Leuten zu tun. Die lassen quer durch die Bank ihre Autos nicht an der Strasse stehen.
Im Grunde ist es Terror gegen die "Normalbevoelkerung".
Absolut null Verstaendniss dafuer!

Ich hab auch keine Ahnung, wie sich die Autonomen einen Staat vorstellen, der ihnen entspricht. :ka:
Die Polizei brauchst du nun mal, um die bestehenden Gesetze durchzusetzen, den Staat brauchst du, um Strukturen zu schaffen, in der eine Gesellschaft leben kann.
Wer also jetzt gegen den Staat ist, ist gegen die Gesellschaft, die darin lebt und wer gegen die Polizei ist -- werden eigentlich auch Feuerwehrleute mit Steinen beworfen? -- ist gegen die staatliche Ordnung und die Einhaltung von Gesetzen.
Also, ich will hier keine autonome Gesellschaft, die keine Regel kennt, die keine Gesetze befolgt ,die gegen alles ist.
Wenn ich sowas sehen will, gucke ich mir Mad Max an.

So sehr gegen den Staat koennen die gar nicht sein.
Waeren die Damen und Herren bisschen konsequent, wuerden sie sich an einer Stelle zusammenfinden und bestreben sich von Deutschland abzuspalten. Dann koennten sie ihren eigenen Staat ohne Staat gruenden und gluecklich dort leben.
Die Wahrheit ist doch das diese sogenannten Autonomen doch lieber vom Staat versorgt werden bzw die Annehmlichkeiten mitnehmen aber sich nichts sagen lassen wollen.
Wenn die wirklich Autonom sein wollen, bitte gerne, aber dann komplett mit allen Konsequenzen!
 
Vielleicht wäre eine weitere Abstufung innerhalb der EU doch sinnvoll. Mit Frankreich und den Benelux-Staaten könnten wir z.B. langsam über Rechtsgleichheit und eine gemeinsame Armee nachdenken, bei anderen Ländern wäre ein Austritt aus der Währungsunion durchaus ein denkbares Szenario.
Wir arbeiten ja teilweise auch schon ziemlich eng mit den Niederländern zusammen. Eine engere Zusammenarbeit mir Frankreich würde aber auch mehr deutsche Soldaten in Kampfeinsätzen wie Mali, Syrien oder Libyen bedeuten.

Die AfD finde ich in diesem Prozess nur störend, weil sie mit einer Politik z.B. zurück zur D-Mark jede weitere gemeinsame Europäische Einigung und ein engere Zusammenrücken in jeder Hinsicht untergräbt.
Man kann auch ohne gemeinsame Währung zusammenarbeiten;)(Es haben ja auch nicht alle Länder in der EU den Euro eingeführt) Der Euro ist ein ziemlich Flop und die aktuelle Politik der EZB eine totale Katastrophe. Außerdem geht es vielen EU Staaten und Staaten in Europa auch ohne Euro sehr gut.(Island,Schweden, Dänemark, Schweiz, Norwegen, England) Vor dem Euro ging es uns auch schon sehr gut. Die Panikmache vor einem Austritt aus dem Euro finde ich stark übertrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mag alles sein, gibt ihnen aber noch lange kein Recht hier Privateigentum zu zerstoeren.

Das steht ja außer Frage.

Es wird sowieso eher "den kleinen Mann" treffen. Ich hab durch meinen Beruf mit reichen Leuten zu tun. Die lassen quer durch die Bank ihre Autos nicht an der Strasse stehen.
Im Grunde ist es Terror gegen die "Normalbevoelkerung".
Absolut null Verstaendniss dafuer!

Es trifft alle, denn Schaden meldest du der Versicherung, die zahlt. Alle zahlen in die Versicherung ein, ergo trifft es jeden, egal ob sein Auto gerade mit eingeschlagenen Scheiben da steht oder nicht.

So sehr gegen den Staat koennen die gar nicht sein.
Waeren die Damen und Herren bisschen konsequent, wuerden sie sich an einer Stelle zusammenfinden und bestreben sich von Deutschland abzuspalten. Dann koennten sie ihren eigenen Staat ohne Staat gruenden und gluecklich dort leben.
Die Wahrheit ist doch das diese sogenannten Autonomen doch lieber vom Staat versorgt werden bzw die Annehmlichkeiten mitnehmen aber sich nichts sagen lassen wollen.
Wenn die wirklich Autonom sein wollen, bitte gerne, aber dann komplett mit allen Konsequenzen!

Keine Sorge, alle finden den Staat dann gut, wenn er ihnen den monatlichen Hartz 4 Satz überweist -- mag sein, dass einige auch Jobs haben, aber die Mehrheit sicher nicht -- da sitzen Linke und Recht in einem Boot, wer sein Gedankengut in die Öffentlichkeit trägt, verliert früher oder später seine Arbeit.
 
Nochmal. Fast alle Terroristen der Pariser und vermutlich auch der Brüsseler Attentate kamen selbst aus Paris oder Brüssel, also Menschen die schon hier waren.

Eben, fast! Und wenn es nur einer nicht geschafft hätte, hätten wir vielleicht 20-30 Opfer weniger gehabt.

Dazu kommt, das man eher sagen muss Merkels Flüchtlingspolitik hat es den Terroristen, wenn sie denn über die Flüchtlingsrouten gekommen sind, schwerer gemacht, denn die Grenzkontrollen sind nicht erst seit kurzem wieder eingeführt worden.

Eher nicht. In dieser Zeit gab es die schwersten Anschläge in Europa. Und du sagst selber, dass nicht alle Terroristen hier gelebt haben, denn dem war ja auch nicht so. Sicherheitsdienste warnen nicht umsonst massiv vor Terroristen unter Flüchtlingen. Selbst hier gab es vor einigen Wochen eine Großraum Absperrung, es ging einfach gar nichts mehr, weil die jemanden gesucht haben. Und rein zufällig war die Polizei an den Aufnahmeeinrichtungen sehr präsent.


Grenzkontrollen schützen nicht vor Attentaten, wenn verzögern sie diese nur.

Also einfach gar nichts tun? Diese Argumentation ist unsinnig. Nur weil man etwas nicht zu 100% verhindern kann, muss man es nicht noch unnötig wahrscheinlicher machen.
 
Es trifft alle, denn Schaden meldest du der Versicherung, die zahlt. Alle zahlen in die Versicherung ein, ergo trifft es jeden, egal ob sein Auto gerade mit eingeschlagenen Scheiben da steht oder nicht.

So einfach ist das leider nicht. Beim Auto zahlt die Versicherung wenn du eine Vollkasko hast. Ansonsten bleibst du auf dem Schaden sitzen.
 
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