AfD, Pegida und Co.

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Baden-Wuerttemberg - ca. 7,7 Mio. Wahlberechtigte, tatsaechlich gewaehlt haben davon ca. 66% entspr. 5,13 Mio. Es gab ca. 770.000 AfD-Waehler. Auf einen AfD-Waehler kommen demnach ca. 10 Nicht-AfD-Waehler.

Rheinland-Pfalz - ca. 3,1 Mio. Wahlberechtigte, tatsaechlich gewaehlt haben davon ca. 70% entspr. ca. 2,17 Mio. Es gab ca. 271.250 AfD-Waehler. Auf einen AfD-Waehler kommen demnach ca. 10 Nicht-AfD-Waehler.

Sachsen-Anhalt - ca. 1,9 Mio. Wahlberechtigte, tatsaechlich gewaehlt haben davon ca. 65% entspr. ca. 1,23 Mio. Es gab ca. 308.750 AfD-Waehler. Auf einen AfD-Waehler kommen demnach ca. 5 Nicht-AfD-Waehler.

Bis zur Machtergreifung, aehm, zum Politikwechsel ist es wohl noch ein wenig hin ...

Kannst du das mal mit den anderen Parteien auch machen? Ist dann nicht mehr ganz so lustig.


Wer von euch hat denn das AFD Parteiprogramm gelesen ? Wird in Sachsen echt noch spannend, ich bezweifle, dass da in den nächsten Jahren viel von der AfD kommen wird.
Haben doch schon gesagt das sie erstmal in der Opposition bleiben wollen.
Ob sich diese Partei lange halten wird, werden wir in einigen Jahren sehen.
Bisdahin werden sie einen aehnlichen Weg wie auch andere Parteien, die am Anfang standen, gehen.


@JePe Genau.

Auch wäre es ganz gut wenn AfD Sympathisanten Worte wie "erwachen", "ergreifen", und "Dolchstoß" weniger inflationär verwenden würden, wenn man nicht in die Ecke "Nazi" gehören möchte...

Also wenn ich solche Worte verwende bin ich automatisch ein AfD Sympathisant und durch die Verwendung auch automatisch ein Nazi?
Bei so einer Logik bekommen meine Synapsen einen Knacks.

Wer bestimmt denn was die "boesen" Worte sind und was nicht?
Wenn das bestimmt ist, gibts da irgendwas wo man nachschauen kann. Man will ja politisch korrekt sein.

Andersrum, manche scheissen auf solche "Meinungen". Mir ist auch die politische Korrektheit ziehmlich egal, wenn ich mich dafuer verbal so sehr verbiegen muss.
 
Das ist der Grund ua., warum ich meine Energie nicht darin verschwenden werde, ein durch und durch Korrupptes kapputtes System zu ünterstüzen, indem ich Wählen gehen würde.
Energie verschwinden weil mein 1 mal im Jahr wählen müsste...

Wer zur "Wahl" geht, akzeptiert dieses System !
Andere Menschen kämpfen täglich auf der Welt um so eine Möglichkeit zu bekommen und hier schmeißen sie einige einfach weg... Die Wahlbeteiligung ist in allen 3 Bundesländern aber zum Glück wieder deutlich gestiegen. Dies finde ich sehr positiv.

Noch einmal: Eine vollständige Reformierung muss her, indem die "MENSCHEN" in Deutschland per Volksentscheid miteinscheiden sollten, wie zB. nach dem Schweizer Vorblid, das wäre fair und auch ehrlich.
Die AfD ist für Volksentscheide;) Davon ab es gibt auch in der Schweiz noch Parteien und Wahlen und nicht nur Volksentscheide.
 
Ich wäre dafür, zumindest mal das Mindestwahlalter herabzusetzen.:schief:
Bier ab 16, Wählen ab 18?
Was soll eigentlich dieser Unsinn?:hmm:
Bitte, bitte nicht !!!

Die meisten können nicht zwischen linken und rechten Parteien unterscheiden, wissen allgemein NICHTS über die Politik und wie das alles abläuft.

Ich habe schon so was gehört wie:

Wer Flüchtlinge magt wählt linke Parteien und wer keine Flüchtlinge will wählt rechte Parteien (Halloooo CDU ist eigentlich eine rechte Partei).


Ich wette sie könnten die Parteien (linke/rechte) nicht einmal zur Hälfte richtig zuordnen. Von so etwas wie Wahlprogramm gar nicht zu sprechen.
 
Die direkte Demokratie wäre doch kein Heilsbringer. Glaubt ihr diesen Unsinn wirklich? Oder wollt ihr nicht verstehen, dass jedes politische System Vor- und Nachteile hat?


Das habe ich mich gerade auch gefragt.

Manche stellen es hier gerade so hin, als wäre das demokratische System der Schweiz das Non-Plus-Ultra :schief:


Demokratie ist ein fortlaufender Prozess und keine feste Sache. Es wird immer etwas geben was verändert werden muss.

Und an Krankheiten wie verstärkter Lobbyismus in demokratischen Systemen werden Volksentscheide grundlegend auch erstmal nichts ändern.
 
Bitte, bitte nicht !!!

Die meisten können nicht zwischen linken und rechten Parteien unterscheiden, wissen allgemein NICHTS über die Politik und wie das alles abläuft.
Dafür sollte man eben entsprechenden Unterricht an den Schulen geben, Sozialkunde mit Politikwissen wird meiner Meinung nach viel zu spät vermittelt.:schief:

Es kann aber nunmal rein prinzipiell nicht sein, dass Alkohol - auch in geringerer Form - schon ab 16 Jahren zugänglich ist, sich aber an der Demokratie beteiligen und mitreden zu dürfen erst mit der Volljährigkeit.^^

Erinnert mich an Edmund Stoiber, der war auch immer strikt gegen jugendliche Wähler.
 
Also wenn ich solche Worte verwende bin ich automatisch ein AfD Sympathisant und durch die Verwendung auch automatisch ein Nazi?
Bei so einer Logik bekommen meine Synapsen einen Knacks.

Wie kommst du denn darauf. Ich habe geschrieben, dass es für die Kredibilität entsprechender Personen nicht förderlich ist diese Worte inflationär! zu verwenden.
Mit "politisch korrekt" hat das wenig zu tun, es sind halt exakt die selben rhetorischen Mittel die die NSDAP damals verwendet hat, was man damit macht muss man selbst entscheiden.
 
Wer bestimmt denn was die "boesen" Worte sind und was nicht?

Na das Vieh auf der Weide bestimmt das. ;)
Wenn du dein Kind mit Vornamen Adolf nennst halten dich viele auch erstmal für einen Nazi, obwohl Adolf eigentlich ein völlig normaler Vorname ist, der auch von einigen bekannteren Personen getragen (z.B. Gustav Adolf von Schweden, oder auch Adolf Dassler der Gründer von Adidas) wurde die nicht mit Nachnamen Hitler hießen, aber da heute ja jeder mit Adolf automatisch Hitler und Nazis verbindet ist es nicht mehr korrekt sein Kind Adolf zu nennen...
 
Du findest es also besser, das eine selbsternannte kleine Elitäre Gruppe über die Gesammtheit entscheiden sollte ?

Hast du gelesen was ich geschrieben habe ? "(Damit will ich nicht sagen, dass das aktuell unbedingt besser ist, da werden keine Experten sondern Interessenvertreter Einzelner an die Entscheidung geschickt)."
Ist da irgend etwas nicht klar ?

Da es offensichtlich nicht klar war was ich mit dieser Antwort bezwecke: Ich kritisiere Eindeutig, dass Interessenvertreter Einzelner momentan entscheiden. Der Rest sollte sich aus meinem Post ergeben.
Auch das Damit will ich nicht sagen, dass das aktuell unbedingt besser ist sollte eigentlich meine Position zu diesem Thema verdeutlicht haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dafür sollte man eben entsprechenden Unterricht an den Schulen geben, Sozialkunde mit Politikwissen wird meiner Meinung nach viel zu spät vermittelt.:schief:

Es kann aber nunmal rein prinzipiell nicht sein, dass Alkohol - auch in geringerer Form - schon ab 16 Jahren zugänglich ist, sich aber an der Demokratie beteiligen und mitreden zu dürfen erst mit der Volljährigkeit.^^

Erinnert mich an Edmund Stoiber, der war auch immer strikt gegen jugendliche Wähler.

Es gibt doch Politik-Unterricht, in Sachen heißt es Gemeinschsftskunde. Von den meisten wird es leider ignoriert bzw. als unnötiges Fach angesehen obwohl wir einen wirklich guten Lehrer habe (etwas älter, ehemaliger Firmenbesitzer).

Am sinnvollsten fände ich wenn es Tests dazu gebe ob die Person reif genug ist wählen zu dürfen. Manche sind es mit 16, manche nichtmal mit 21. Das Problem wäre dann natürlich, dass man den Wählerkreis einschränken können.
 
Die direkte Demokratie wäre doch kein Heilsbringer. Glaubt ihr diesen Unsinn wirklich? Oder wollt ihr nicht verstehen, dass jedes politische System Vor- und Nachteile hat?

Wie waers wenn man Volksentscheide fuer wichtige Fragen einfuehrt?
Funktioniert in anderen Laendern ganz gut. Wird der Deutsche fuer zu bloed dafuer gehalten?
Oder hat man Angst, was dabei rauskommen koennte?

Die AfD hat kein Parteiprogramm. Anlaesslich der Bundestagswahl 2013 hatte sie ein Wahlprogramm verabschiedet und ausserdem ein Parteiprogramm in Aussicht gestellt, dass es bis heute nicht gibt. Aktuell wird der April als Stichtag gehandelt; vermutlich wollte man den heutigen Tag abwarten und analysieren, welche Buzzwords beim Stimmvieh besonders gut verfangen. Eine Sneak Preview gibt es hier.

Was macht Merkel? Die Wahlen abwarten, bevor sie die naechste Kursrichtung bekanntgibt. Warum wurden die Verhandlungen wohl auf den 17.03 verlegt?
Mich wuerde jetzt ein Kurswechsel von Merkel nicht zu sehr wundern.


Richtig, es gibt Themen in die man sich einarbeiten muss und bei denen oft die populäre Meinung verklärt und ungenau ist. (Damit will ich nicht sagen, dass das aktuell unbedingt besser ist, da werden keine Experten sondern Interessenvertreter Einzelner an die Entscheidung geschickt).
Volksentscheide sind schwierig, da dann mit reiner Polemik Politik gemacht wird und Fakten und kühle Abwegung in der Masse untergehen werden. (Zu diesem Thema u.a Gustave LeBon: Psychologie der Massen)

Natuerlich kann man hier Meinungen steuern. Was genau machen denn die "Wahlprognosen"?

Trotzdem waeren mir Volksbefragungen/entscheidungen lieber.
Ich finde z.b. die Verhandlungen von TTIP unmoeglich und in einer Demokratie ein NoGo!


Das habe ich mich gerade auch gefragt.

Manche stellen es hier gerade so hin, als wäre das demokratische System der Schweiz das Non-Plus-Ultra :schief:


Demokratie ist ein fortlaufender Prozess und keine feste Sache. Es wird immer etwas geben was verändert werden muss.

Und an Krankheiten wie verstärkter Lobbyismus in demokratischen Systemen werden Volksentscheide grundlegend auch erstmal nichts ändern.

Was ist so schlimm an solchen Aspekten einer direkten Demokratie?
Weil es eben ein dynamischer Prozess ist. Die Waehler 2009 wussten bestimmt nicht was die Katastrophe 2011 in Japan ausloesen wuerde mit all den Nachwirkungen.
Aehnliches gilt fuer die Waehler 2013. Wer wusste damals das sich die Fluechtlingskrise in den Nahoststaaten zuspitzen wuerde und, speziell von den eher konservativen Waehlern Merkels, wer wusste damals wie die Bundeskanzlerin dann mal eben 2 Jahre spaeter entscheiden wird.
Dann heißt es aber: ihr habt das ja selbst gewaehlt.

Bisserl Widerspruch.
 
Genau, viele von den Lehrern beeinflusste linke Schüler würden Grüne/SPD/Linke/Piraten und die Tierschutzpartei reinwählen.
Und einige würden aus "Spaß" für die NPD stimmen...

Wir hatten mal einen erzkonservativen von der CDU der immer noch die Parole "lieber tot als rot" gelebt hat. Komisch, dass es in deinem Weltbild nur linke Lehrer gibt :what:
Aber das mit der Spaßgesellschaft kann ich bestätigen.
 
In einer Gesellschaft wo bei der Jugend sowieso schon gilt "have fun um jeden Preis" wäre das auch kein Beinbruch mehr. :ugly:
Das war zu meiner Jugendzeit aber auch schon so.;)

Wie gesagt, es ist nunmal völliger Schwachsinn, dass man sich mit 16 theoretisch schon ins Koma saufen kann, dafür aber nicht zum Wählen gehen.:schief:
Wir trauen der ja heute so schlimmen Jugend zwar zu, frühzeitig mit Alkohol umgehen zu können, aber keine politische Meinungsäußerung.
 
Am sinnvollsten fände ich wenn es Tests dazu gebe ob die Person reif genug ist wählen zu dürfen. Manche sind es mit 16, manche nichtmal mit 21. Das Problem wäre dann natürlich, dass man den Wählerkreis einschränken können.

Ah ja... und reif genug ist man dann wann? Sobald man hundertprozentig nur noch CDU/CSU, SPD, FDP, oder die Grünen wählt? :ugly:

Das war zu meiner Jugendzeit aber auch schon so.
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Wie gesagt, es ist nunmal völliger Schwachsinn, dass man sich mit 16 theoretisch schon ins Koma saufen kann, dafür aber nicht zum Wählen gehen.
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Wir trauen der ja heute so schlimmen Jugend zwar zu, frühzeitig mit Alkohol umgehen zu können, aber keine politische Meinungsäußerung.

Man traut ihr eigentlich nur "leichte" alkoholische Getränke zu, starken Alkehol darfst du auch erst mit 18 trinken. ;)
Aber davon ab, ich traue einem 16 jährigen nicht zu mit Alkehol umgehen zu können, ich traue es nicht mal vielen 18 jährigen zu...
 
Das war zu meiner Jugendzeit aber auch schon so.;)

Wie gesagt, es ist nunmal völliger Schwachsinn, dass man sich mit 16 theoretisch schon ins Koma saufen kann, dafür aber nicht zum Wählen gehen.:schief:
Wir trauen der ja heute so schlimmen Jugend zwar zu, frühzeitig mit Alkohol umgehen zu können, aber keine politische Meinungsäußerung.

Naja die haben Angst :D
PARTEI schrieb:
An Schulen und bei U18-Wahlen hat Die PARTEI regelmäßig mittlere zweistellige Wahlergebnisse, in Altenheimen dagegen regelmäßig unter Null Prozent.
Die PARTEI fordert deshalb eine Ausweitung des Wahlalters bei gleichzeitiger Beschränkung: Wählen darf, wer zwischen 12 und 52 ist.
 
Ah ja... und reif genug ist man dann wann? Sobald man hundertprozentig nur noch CDU/CSU, SPD, FDP, oder die Grünen wählt? :ugly:
Habe ich so etwas je geschrieben? Du kannst gerne meine vorherigen Posts lesen und dann entscheiden ob ich die CDU/SPD und Co. toll finde ;).

Ehrlich gesagt ich weiß nicht wie so ein Test aussehen sollte, viell. Fragen über das Wahlsystem, den Bundes-/Landestag und die Parteien. Oder doch ein Psycho-Test ? Keine Ahnung, ich bin keine Psychologe.
 
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