AfD, Pegida und Co.

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Was hat das jetzt mit der Bundeswehr, Schusswaffen oder dem Fliegen zu tun?:what:
Und welche Gründe wären es bitte, unter 18 nicht wählen zu dürfen?
Da fällt mir jetzt spontan bestenfalls nur einer ein, für Alkohol, egal ob "weichen" oder "harten", ab 18 oder besser 21, dagegen schon recht viele.^^

Wieso dann die Grenze bei 16 ziehen?
Mach doch 14 oder 12 draus oder jeder Mensch hat eine Stimme, egal wie alt er ist und wenn er noch nicht lesen kann, machen seine Eltern das Kreuz für ihn.
 
Wieso dann die Grenze bei 16 ziehen?
Mach doch 14 oder 12 draus oder jeder Mensch hat eine Stimme, egal wie alt er ist und wenn er noch nicht lesen kann, machen seine Eltern das Kreuz für ihn.
Habe ich bei 16 eine Grenze gezogen?:hmm:
Nö, es ging darum dass Saufen (auch Bier oder Wein, das haut rein:ugly:) schon mit 16 erlaubt ist, Wählen aber nicht.
Wenn eine Grenze, dann eher bei 15.
Man könnte die dann noch weiter herabsenken, wenn die Schulen für eine bessere politische Bildung sorgen würden.^^
 
Bier und Wein ist bei uns erst mit 18 erlaubt.
Bei uns aber wieder nicht, da dürfen sich die Jugendlichen jedes Wochenende einen ansaufen und sich dabei Bierflaschen gegenseitig über den Schädel ziehen.^^

Ist auch in den ländlichen Gebieten andauernd der Fall.
Da fällt es mir wirklich schwer zu glauben, dass früherzeitiges Wählengehen schädlicher sein soll, als Alkohol.:schief:
 
Bier und Wein ist bei uns erst mit 18 erlaubt.

Wo das? :O
Also ich hätte mich hier mit 16 jeder zeit mit Wein in die Kiste 2m tiefer Trinken

Bei uns aber wieder nicht, da dürfen sich die Jugendlichen jedes Wochenende einen ansaufen und sich dabei Bierflaschen gegenseitig über den Schädel ziehen.^^

Ist auch in den ländlichen Gebieten andauernd der Fall.
Da fällt es mir wirklich schwer zu glauben, dass früherzeitiges Wählengehen schädlicher sein soll, als Alkohol.:schief:

Ist es bestimmt aber nicht für die Jugendlichen sondern für ganz andere Leute :D
 
Die Abiturienten kriegen tendenziell leichter die Jobs, für die kein Studium notwendig ist, insbesondere die anspruchsvolleren.
Aber was machen dann die mit Realschulabschluss bzw. Mittlerer Reife?
Die müssen dann u.U. eher auf die Hauptschulberufe ausweichen, wofür sie eigentlich überqualifiziert wären.
Und was machen dann die Hauptschüler?

Auf den Strich gehen?:schief:
Du hast damit vollkommen recht, wenn die ganzen Abiturienten die "Realschul" Berufe besetzen, müssen die Realschüler aus Mangel an Ausbildungsplätzen auf die Hauptschulberufe ausweichen, das ist auch vollkommen falsch wie es momentan läuft, man sollte die Abiturienten ihr Studium machen lassen, und die anderen zwei Kategorien weiter ausbildungstechnisch fördern. Ist doch völlig egal ob die Hauptschüler keine Lust haben sich weiterzubilden, man sollte sie trotzdem in das Sozialsystem integrieren damit wir Vorteile daraus ziehen, es geht nicht darum dass sie faul sind und die Studenten viel mehr geleistet haben, wenn wir die sozial schwachen dazu bewegen einfach an Arbeit zu kommen, dann hat jeder was davon. Mehr Rente z.B. für den Akademiker!

Aber wegen der Frage was die Hauptschüler dann machen sollen... das selbe was ich damals getan habe, Abendschule / Tagesrealschule mit Schulfremdenprüfung. Dauert zwei Jahre, ist aber verdammt schwer wenn man nicht vorher direkt auf dem Gymnasium / auf einer Realschule war. Da ALLEIN die schriftlichen Prüfungsnoten zählen und zum kleinen Teil die mündlichen. Die Prüfungen dauern zirka 9 Tage a' durchschnittlich 4 Stunden. Die Prüfer kennt man vorher nicht, kostet etwa 3600€ Schulgebühren in den beiden Jahren. Dadurch ist die Durchfallquote extrem hoch, im ersten Jahr sprangen rund 60% ab, und im vorherigen Schuljahr hat nur jeder Dritte den Abschluss geschafft, was aber oftmals daran lag, dass die Noten die wir praktisch während unserer Sitzungen schreiben nicht zählen, es gibt auch keine Mitarbeitsnoten, einzig und allein was du in den beiden Prüfungswochen schreibst, zählt. Und genau deshalb sollte man solche Maßnahmen fördern, damit auch die sozial schwächsten die Chance haben noch einen ordentlichen Schulabschluss zu erlangen und nicht ihr Leben lang zu versauern. Ich denke manchen ist gar nicht klar wie wenig Möglichkeiten es gibt die Mittlere Reife zu erlangen vom Hauptschulabschluss aus, und selbst wenn man sich für die oben genannte übliche Methode entscheidet, werden einem trotzdem Steine in den Weg gelegt.

Edit: Was ich an dem ganzen aber sehr positiv fand : Wöchentlich 4 x 2 Stunden und 2 x 1 Stunde Politische Bildung, das macht abzüglich Ferien rund 700 Stunden in denen wir über die Politik geredet haben und uns auf die Prüfung vorbereitet haben, dort habe ich Dinge gelernt welche ich wirklich nützlich für das Leben empfand. War auch ein Prüfungsfach bei der Abschlussprüfung, sprich wer keine Zeit investiert das ganze zu verstehen, wird unter Umständen keinen Abschluss erlangen können, und das ist das tolle. Die ganzen Mitschüler von damals, sind top informiert, wissen was erlaubt ist und nicht. Und das differenziert sie von den kurzsichtigen AfD wählern. Ich fordere mehr Politische Bildung für Wähler, man sollte erst beweisen dass man verstanden hat wen man da überhaupt wählt, und nicht einfach nur sein Kreuzchen bei Partei XY machen weil der Nachnahme sympatisch ist.
 
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Die prägendsten Jahre sind die ersten vier bis fünf, da sind die Eltern die Götter.
Ein Großteil, ich würde sagen, fast alles, hängt bei der Entwicklung eines Menschen von der Erziehung und den persönlichem Umfeld ab und das am meisten vor der Pubertät. Bringt man einem Mensch in seinen allerersten Lebensjahren nicht grundlegende Dinge, wie Respekt, einen gewissen Arbeitswillen und Liebe lernt er das später nur sehr schwer oder unter Umständen gar nicht.
Klar, man durchlebt immer eine Reife, auch nach dem Erwachsenwerden, aber wenn ein 16-jähriger ein naiver und/oder rebellischer Rowdy ist, dann weniger, weil er 16 ist, sondern weil schon lange vorher die Weichen dafür gestellt wurden.^^

Hmm, ah ja, darum rebellieren wohl Kinder die eigentlich sehr behütet aufgewachsen auch gerne?


Pauschalisieren kann man es weder von der einen noch von der anderen Seite.^^
Aber es gehört schon eine ziemlich Unvernunft dazu, die "falschen" Parteien zu wählen oder sich früh gewissen, rechs- oder linksradikalen Gruppierungen anzuschließen. Man darf einfach nicht die vernunftbegabten, engagierten Jugendlichen aussperren, nur weil es auch Jugendliche gibt, die das eben nicht sind.:schief:
Deppen findest du in jedem Lebensalter, ich habe schon viele Erwachsene erlebt, teils deutlich ältere als ich, die argumentativ nicht mit gebildeten Jugendlichen mithalten konnten.

Deppen findet man in jedem Alter ja, das ändert aber nichts daran das man Menschen die in einer Selbstfindungsphase sind an eine Wahlurne lassen sollte. Du kannst nur weil es momentan so ist nicht Rückschlüsse darauf ziehen wie es wäre wenn Parteien aktiv um das Wählerklientell werben.
Würden dann immer noch soviele 10 bis 16 jährige Vernunft walten lassen?
Wie gesagt, ich kenne genug Menschen in dem Alter die man ob nun auf einem privaten Gym, oder einem öffentlichen Gym, oder einer Gesamtschule sehr schnell zum politischen umfallen bewegen konnte, oder die heute noch das eine politisch toll fanden und morgen das andere.
Das ist nicht representativ aber gibt mir zu denken das ich keinen 16 jährigen und erst recht keinen 10 jährigen an eine Wahlurne lassen würde.

Was hat das jetzt mit der Bundeswehr, Schusswaffen oder dem Fliegen zu tun?:what:

Wer reif genug ist seine Stimme abzugeben der ist doch auch reif genug Verantwortung für denn Umgang mit einer Schusswaffe, oder für ein Flugzeug zu übernehmen, oder nicht? Schließlich ist eine politische Stimme nicht weniger verantwortungsvoll zu gebrauchen, zumindest in der Theorie.
Außerdem, warum ist jemand mit 16 vermindert schuldfähig und nicht voll geschäftsfähig aber wählen lassen will man ihn?
Man spricht ihn also ab seine Handlungen vollumfänglich begreifen zu können aber teils komplexe politische Themen soll er vollmündig mit seiner Stimme entscheiden können.
Vieleicht sollten wir dann auch die Geschäftsfähigkeit und Strafmündigkeit auf 16 Jahre senken, oder auf 10 Jahre wenn wir da schon beim wählen ansetzen. ;)

Man kann im Gegenzug auch eine Mindestaltersgrenze für bescheuerte Äußerungen einführen, hätte ich bei manchen Personen echt nichts dagegen.:schief:

Du willst uns doch hier erzählen das du mit 10 schon voll hinter den Irakkrieg gestiegen bist und deshalb die SPD gewählt hättst, was total objektiv ist. :ugly:

Hmm...
Mal Nachdenken...:rollen:
Die Abiturienten kriegen tendenziell leichter die Jobs, für die kein Studium notwendig ist, insbesondere die anspruchsvolleren.
Aber was machen dann die mit Realschulabschluss bzw. Mittlerer Reife?
Die müssen dann u.U. eher auf die Hauptschulberufe ausweichen, wofür sie eigentlich überqualifiziert wären.
Und was machen dann die Hauptschüler?

Auf den Strich gehen?:schief:

Ah ja, also ist der Abiturient schuld für die idiotischen und realitätsfernen Anforderungen der Wirtschaft?
Sehr logisch.
Darum schreiben also Unternehmen so oft in ihre Bewerbungsprofile gesucht sind Abiturienten?
Warum dann nur enden durchaus qualifizierte Studierte in der Systemgastronomie von Mc Donalds und Burger King, oder anderen Niedriglohnberufen?
Haben die dann auch den Job vom Hauptschüler geklaut, obwohl sie studiert haben?
Oder liegt es vieleicht daran das es nicht genug qualifizierte Berufe für entsprechende Personengruppen gibt?

Wieso dann die Grenze bei 16 ziehen?
Mach doch 14 oder 12 draus oder jeder Mensch hat eine Stimme, egal wie alt er ist und wenn er noch nicht lesen kann, machen seine Eltern das Kreuz für ihn.

Gabs denn Vorschlag nicht sogar schon mal ernst gemeint? Mir war so.
Irgend wer hatte doch sogar schon mal vorgeschlagen das jeder ab der Geburt eine Stimme haben sollte und bis zum 12 Lebensjahr dann die Eltern für einen das Kreuz machen dürfen.
Eltern mit 6 Kindern haben dann halt 6 Stimmen, die mit 1 Kind nur eine, würde sicher Parteien wie der NPD gefallen. Die halten ihre Wählerschaft dann zum zeugen von möglichst viel arrischen Nachwuchs an um an mehr Stimmen zu kommen...
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Landtagswahlen WTF?! Und jetzt? #analyse - YouTube
Mein Reden!

Jetzt wurde die AfD in 3 Landtage gewählt.
Die Bürger denken sich, dass Deutschland jetzt zum geilsten Land der Welt wird ... :wall:
Ich würde mich da als AfD'ler nicht zu früh freuen.

Kurzes Beispiel:
Ein YouTuber bekommt durch ein Video XY einen Abonnentenschub von 250 auf 25.000.000 Abonnenten.
Er bemerkt aber schnell, dass sich die Abonnenten in den darauffolgenden Videos nicht erhöht.
Woran liegt das?
Ganz einfach: Er wurde nur für dieses eine Video abonniert!

Übertragen auf die AfD:
Die AfD will die Flüchtlingskrise anders handhaben.
Sie macht es möglicherweise besser als die anderen Parteien, aber immer noch nicht gut!
Die Bürger werden von Rechten negativ beeinflusst und wählen schnell den, der anscheinend am besten hilft - die AfD.

Wenn die Flüchtlingskrise vorbei ist, wird die AfD schnell wieder irrelevant sein.

In meinen Augen ist die AfD eine der schlimmsten Parteien!
Kaum ein Wähler informiert sich richtig. Laut "Lügenpresse!" schreien, aber genau von dieser Lügenpresse ein falsches Wahlprogramm erfahren! :wall:

Die besorgte Bürgerin hat dazu ein gutes Video gedreht:
(K)eine Alternative fur Deutschland?! - YouTube

Sollte die AfD an die Macht kommen und ihr Wahlprogramm durchsetzen können, werde ich mit meiner Familie auswandern!
Die DM zurück als nationale Währung? Hallo Griechenland 2.0!
 
Sollte die AfD an die Macht kommen und ihr Wahlprogramm durchsetzen können, werde ich mit meiner Familie auswandern!

Na hoffentlich musst du dann nicht feststellen das andere Länder genauso ihre Macken und populistischen Partein haben die immer mal wieder Erfolge erzielen. ;)
Im Urlaub und Fernsehn / Internet sieht ja immer alles besonders toll aus, aber lebe mal einige Jahre im Ausland, erst dann sieht man wie ein Land innerlich wirklich tickt.
 
Die Reaktionen der großen Blätter sind ziemlich erheiternd. Man versucht immer noch, die AFD mit dem Begriff Populismus abzuwerten.
Unabhängig davon, was man von der AFD halten mag, zeigen die Wahlergebnisse doch eindeutig, dass am Willen des Volkes vorbeiregiert wurde. Ohne Grund bildet sich keine neue Partei und erhält so viel Zustimmung, schon gar nicht, wenn man am "menschenfeindlichen" rechten Rand ist...
In Anbetracht dessen, dass man keine Mühen scheute, um die AFD mit dem Bösen höchstpersönlich gleichzusetzen, sind die Ergebnisse umso beeindruckender.
Niemals wurde dreckigere Meinungsmache betrieben, ob von Medien, Politik oder selbst Professoren und Lehrern und doch fallen manche nicht mehr drauf rein.

Populismus ist geprägt von der Ablehnung von Eliten und Institutionen, Anti-Intellektualismus, einem scheinbar unpolitischen Auftreten, Berufung auf den „gesunden Menschenverstand“ (common sense), Polarisierung, Personalisierung und Moralisierung.
Wenn man hiernach geht, wüsste ich nicht, wieso die AFD auch nur einen Funken populistischer als andere Parteien auftreten sollte.
Da sieht man die Populisten eher in allen anderen Parteien, die sich als Moralpolizei aufspielen, dabei jedoch zutiefst unmoralisch gegenüber dem eigenen Volke agieren und ihre Ämter missbrauchen.
 
Hmm, ah ja, darum rebellieren wohl Kinder die eigentlich sehr behütet aufgewachsen auch gerne?
Mal andersrum, rebelliert jeder 16-jährige, auch wenn er nicht so behütet aufgewachsen ist?;)
Kann man eigentlich nur gegen den Staat rebellieren?
Oder vielleicht auch bloß gegen die eigenen Eltern?:schief:
Deppen findet man in jedem Alter ja, das ändert aber nichts daran das man Menschen die in einer Selbstfindungsphase sind an eine Wahlurne lassen sollte. Du kannst nur weil es momentan so ist nicht Rückschlüsse darauf ziehen wie es wäre wenn Parteien aktiv um das Wählerklientell werben.
Würden dann immer noch soviele 10 bis 16 jährige Vernunft walten lassen?
Wie gesagt, ich kenne genug Menschen in dem Alter die man ob nun auf einem privaten Gym, oder einem öffentlichen Gym, oder einer Gesamtschule sehr schnell zum politischen umfallen bewegen konnte, oder die heute noch das eine politisch toll fanden und morgen das andere.
Das ist nicht representativ aber gibt mir zu denken das ich keinen 16 jährigen und erst recht keinen 10 jährigen an eine Wahlurne lassen würde.
Dann brauchst du aber auch keinem 16-jährigem Alkohol in die Hand drücken.:schief:

Mal ernsthaft, was würde denn passieren, wenn ab morgen die Jugendlichen anfangen könnten, zu wählen?
Glaubst du etwa, unser ganzes politisches System würde verworfen und in Anarchie verfallen?:what:
Wie viele Jugendliche haben wir, wie viele Erwachsene, wie viele unzurechnugs- oder nicht wahlfähige Jugendiche und wie viele unzurechnungs- oder nicht wahlfähige Erwachsene?:schief: Rechnet man noch die heute typische Politikverdrossenheit dazu (die wahren "Rebellen" gehen erst gar nicht wählen) gleicht sich alles wieder in gewisser Maßen aus.;)

Wenn wir die Jungen wählen lassen, würden wir dann besser erkennen, wie sie wirklich ticken und uns nicht immer nach dem typischen "jung und naiv"-Klischee richten. Da könnte man sich dann drauf einstellen und sehen, wie um unsere Zukunft wirklich bestellt ist. Es gibt genug Jugendliche, die nachvollziehbare Standpunkte hätten, sich aber täglich ärgern, nicht mitreden zu dürfen.^^
Wer reif genug ist seine Stimme abzugeben der ist doch auch reif genug Verantwortung für denn Umgang mit einer Schusswaffe, oder für ein Flugzeug zu übernehmen, oder nicht? Schließlich ist eine politische Stimme nicht weniger verantwortungsvoll zu gebrauchen.
Außerdem, warum ist jemand mit 16 vermindert schuldfähig und nicht voll geschäftsfähig aber wählen lassen will man ihn?
Man spricht ihn also ab seine Handlungen vollumfänglich begreifen zu können aber teils komplexe politische Themen soll er vollmündig mit seiner Stimme entscheiden können.
Vieleicht sollten wir dann auch die Geschäftsfähigkeit und Strafmündigkeit auf 16 Jahre senken. ;)
Öhm, was hat Schusswaffenbesitz mit der Abgabe der Wahlstimme zu tun?:hmm:
Für eine Schusswaffe braucht man erst mal eine Erlaubnis und nicht automatisch jeder kriegt eine.
Ein Stimmzettel ist eine, wenn auch indirekte, politische Meinungsäußerung.
Die NSDAP gibt es nicht mehr, man kann also mit einem Stimmzettel niemanden umbringen.

(Wenn du das jetzt aber auf Waffenexporte und Co. beziehst, dann bräuchte jeder einen extra Zettel für den Stimmzettel:ugly:)
Du willst uns doch hier erzählen das du mit 10 schon voll hinter den Irakkrieg gestiegen bist und deshalb die SPD gewählt hättst, was total objektiv ist. :ugly:
Ich und jeder andere in der vierten Klasse wussten, dass sowas wie Krieg falsch ist. Und weder ich noch jeder aus dieser Klasse sind später auf'm Gymnasium gelandet.
Mir ging es darum, dass bis zu einem gewissen Grad selbst jedes Kind erkennen kann, was falsch ist und was nicht.
Das war eine rhetorische Sache, ich würde einen 10-jährigen jetzt unbedingt nicht zum Wählen schicken.
Ah ja, also ist der Abiturient schuld für die idiotischen und realitätsfernen Anforderungen der Wirtschaft?
Sehr logisch.
Darum schreiben also Unternehmen so oft in ihre Bewerbungsprofile gesucht sind Abiturienten?
Warum dann nur enden durchaus qualifizierte Studierte in der Systemgastronomie von Mc Donalds und Burger King, oder anderen Niedriglohnberufen?
Haben die dann auch den Job vom Hauptschüler geklaut, obwohl sie studiert haben?
Oder liegt es vieleicht daran das es nicht genug qualifizierte Berufe für entsprechende Personengruppen gibt?
Es geht in erster Linie um Ausbildungsstellen.
Da gibt es Arbeitgeber die stellen grundsätzlich keine Abiturienten ein.^^
Dann gibt es wiederum welche, die Abiturienten bevorzugen, obwohl schon ein guter Realschulabschluss reichen würde.
Das Problem geht schon bei der Anmeldung auf dem Gymnasium los.
Was war die Intention der Eltern?
Dass ihr Kind später studiert oder bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz hat?

P.S.: Nochmal zu der Wahlsache:
Es ist grundsätzlich so - und das habe ich auch beiläufig erwähnt - dass die Bildung bei einer Herabsetzung des Mindestwahlalters mitziehen muss.
Richtiger Sozialkundeunterricht fängt oft erst in der 9. Klasse an, das ist deutlich zu spät. Man müsste die Kinder schon im letzten Jahr der Grundschule einen gewissen Grad an politischer Bildung beibringen. Tut man das nämlich so wie bisher, brauchen wir uns auch nicht über die Politverdrossenheit zu wundern.^^
 
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Das Programm der AfD war doch in erster Linie vollkommen egal, es war wichtig ein Gegengewicht zu bilden und den Großen zu zeigen, dass offensichtlich etwas schief läuft - das Wahlergebnis spricht für sich.
Jetzt aber wird es interessant zu sehen, wie sich die AfD schlägt und ob das alles nur ein einmaliges Ereignis mit viel Show war oder ob sie sich etablieren können und wirklich die Alternative bleiben - mit einem gescheiten Programm und als verlängerter Arm der Menschen und ihrer Interessen.

@

Ich finde man macht es sich ziemlich einfach zu behaupten, es würde alles von der Erziehung und dem persönlichen Umfeld abhängen... jeder hat ein eigenes "Ich" das sich Jahr für Jahr stärker durchsetzt.
Genauso einfach macht man es sich, wenn man behauptet einzig der soziale Status und das Umfeld würde jemanden Kriminell machen.

Aber ich bin selbst noch nicht sehr lange aus dem Alter raus und mein Umkreis - nicht bestehend aus dem Assi-Pack - hatte wahrlich andere Interessen als Politik, die leben das unbeschwerte Leben.
Vielleicht einfach deswegen, weil sie die Auswirkungen der Politik noch nicht so stark spüren unter der schützenden Hand der Eltern ? Das einzige "politische Thema", für das sich viele interessiert haben, war die Legalisierung von Cannabis :ugly:

Natürlich nur meine Erfahrung, weil ich die aktuelle Generation noch mitbekommen habe.
 
Das Programm der AfD war doch in erster Linie vollkommen egal, es war wichtig ein Gegengewicht zu bilden und den Großen zu zeigen, dass offensichtlich etwas schief läuft - das Wahlergebnis spricht für sich.

Ganz ehrlich nur zum Protestwählen gibt es doch wirklich bessere Parteien als den Verein :ka:
 
Gibt genug Akademiker die die AfD wählen, Wahlkreisaufstellung der AfD waren auch zwei Juristen bei uns im Ort. Von daher wäre es furchtbar kurzsichtig zu behaupten der Bildungsabschluss sagt aus wie intelligent ein Mensch ist, schließlich kommt bei denen auch nur Gestümmel raus wenn du sie fragst warum sie eigentlich dei AfD so toll finden, und was in Deutschland falsch läft. Ähh Öhh hmm... die Flüchtlinge sind an allem schuld, weil ... da möchte ich jetzt nicht drüber reden.

So hat sich hier ja jeder, der mit der momentanen Lage unzufrieden ist, auch geäußert :schief:.

Es ist auch sehr interessant, dass du fremden Menschen aufgrund ihrer Stimme auf dem Wahlbogen jegliche Intelligenz abstreitest :daumen:.
 
Ich finde man macht es sich ziemlich einfach zu behaupten, es würde alles von der Erziehung und dem persönlichen Umfeld abhängen... jeder hat ein eigenes "Ich" das sich Jahr für Jahr stärker durchsetzt.
Es gilt schon lange als wissenschaftlich erwiesen, dass die Gene nur eine untergeordnete Rolle beim menschlichen Charakter haben.;)
Es gibt ein Buch eines bekannten Schriftstellers und Wissenschaftlers, dessen Name mir jetzt leider nicht einfällt, das eine Hypothese aufgestellt hat, was wäre, wenn man mehrere Menschen jeweils mit den Genen von Hilter, Stalin, Khan und Mao züchten und nach eigenen Moralvorstellungen aufziehen würde.
Das war natürlich kein Beleg und nur theoretisch hat aber sehr gut das Erziehungsmodell und die spezifischen Eigenschaften des menschlichen Gehirns im Kleinkindalter beschrieben.^^
 
So hat sich hier ja jeder, der mit der momentanen Lage unzufrieden ist, auch geäußert :schief:.

Es ist auch sehr interessant, dass du fremden Menschen aufgrund ihrer Stimme auf dem Wahlbogen jegliche Intelligenz abstreitest :daumen:.
Wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, die Stimme ließe Schlüsse über die Intelligenz des Menschen zu, ist grade zu aberwitzig.
Charakter und Intelligenz stehen natürlich auch im direkten Zusammenhang. :D
 
Intelligente Menschen lesen sich vorher das Parteiprogramm durch, und stellen fest dass es grober Unpfug ist.

Kein normaler Bürger kann mir sagen er wäre für :
Atomenergie ausbauen
Klima ruinieren
Muslime schikanieren
Abtreibung abschaffen
Ehescheidung erschweren
Frauen zurück an den Herd
Mehr Überwachung

Und warum ich das denke? Weil es jeden irgendwo betrifft. Und da die AfD Wähler hohle Nüsse sind, denken sie dass die AfD zwar die Flüchtlingskriese löst, aber was danach kommt, das weiß natürlich keiner. Ist es intelligent die oben genannten Punkte zu befürworten? Ja? Glückwunsch, dann bist du selbst nicht fähig dazu an die Zukunft zu denken, und bist genau einer der Personen, die ich so furchtbar abstoßend finde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz ehrlich nur zum Protestwählen gibt es doch wirklich bessere Parteien als den Verein :ka:

Welche andere Partei schwimmt denn nicht im selben Einheitsbrei ?
Wenn die Menschen es wollen, dann sollen sie es bekommen - es ist wichtig die Politik in Bewegung zu halten.
Lasst der AfD ihre Chance, sie allein haben es in der Hand, ob sie die Wählerschaft halten, ausbauen oder demnächst wieder in der Senke verschwinden, weil sie kein Programm vorzuweisen haben.

Wenn es nach den Meinungen hier geht, ist die AfD in einem Jahr eh wieder Geschichte, also wovor hat man Angst ? Jede Partei fängt mal an.
 
Intelligente Menschen lesen sich vorher das Parteiprogramm durch, und stellen fest dass es grober Unpfug ist.

Das ist dann aber generell eher eine Minderheit auch bei Leuten die schon die alten Parteien wählen :D

@Ruptet
wenn ich ernsthaft aus Protest wähle, wähle ich die PARTEI einfach als Protest/Spaßpartei erkennbar und das Programm gefällt mir sogar und ergibt im Gegensatz zu dem der AfD sogar Sinn ;)
 
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