Kosten tut es den Steuerzahler so oder so.
Du verwechselst da was: ALG II (landläufig als Hartz 4 bekannt) wird komplett aus Steuern finanziert, nicht aus den Beiträgen zur Sozialversicherung. ALG I wird aus den Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung finanziert. Sozialhilfe (SGB XII) muss vom jeweiligen Landkreis finanziert werden.Du meinst den Steuerzahler, der in die Sozialsysteme einzahlt, das macht nicht jeder Steuerzahler.
Aber ... was solls? Wir wissen bereits, dass Flüchtlinge den Steuerzahler viel Geld kosten. Das kriegen wir schon hin, wenn Mutter Teresa bis zum Frühling die Grenzen dicht macht.
Der Skandal ist der, dass sich daran in ferner Zukunft auch nichts ändern wird und die Politik keine Bestrebungen zeigt, etwas anderes zu tun, als Geld zu verschenken.Nein, die kosten Geld ? Was ein Skandal ...
Für Schulen, Infrastruktur und die Bürger war auch immer kein Geld da.Nein, die kosten Geld ? Was ein Skandal ...
Es ist ja auch völlig unerheblich, ob ein HartzIV-Empfänger nun Migrationshintergrund hat oder nicht.
Kosten tut es den Steuerzahler so oder so.

Für Schulen, Infrastruktur und die Bürger war auch immer kein Geld da.
Aber wenn es um Flüchtlinge geht sind wir plötzlich das reichste Land der Welt.

Wenn ich überlege, dass ich neben dem Studium noch extra arbeiten muss (und nebenbei bemerkt, ist es extrem einfach eine Stelle zu finden, ohne, dass man irgendeinen Beruf erlernt hat), frage ich mich, warum es dann trotzdem so viele Arbeitslose gibt. Die haben quasi den ganzen Tag Zeit.
Und was sind das für Jobs? 400 Euro Basis Aushilfe im Supermarkt, oder "Teilzeit"-Verkäufer in ner Boutique, oder Frisöse für 400 Euro?
Dumm nur das von 400 Euro keiner der arbeiten geht seinen Lebensunterhalt bestreiten kann und dann noch beim Amt aufstocken muss und das nicht jeder der in der ALG II Statistik auftaucht auch 100% Fauler Erwerbsloser ist, nicht?
Ich empfehle dazu auch mal das hier zu lesen:
http://statistik.arbeitsagentur.de/...nen/Statistik-erklaert/Statistik-erklaert.pdf
Oder meinst du die Stellen wo man irgendwelche Shimpansen mit Abitur und Studium als Vorraussetzung einstellt für Tätigkeiten die schon ein Hauptschüler erldigen könnte, die man aber nicht nimmt weil unsere Wirtschaft nen Sprung in der Schüssel hat und meint das zum Beispiel für eine berufliche Einstellung im Ausbildungsberuf des zahnmedizinischen Fachangestellten nur jemand in Frage kommt der ein Studium der Zahnmedizin abgeschlossen hat?
Oder meinst du denn Umstand das viele qualifizierte Leute nicht eingestellt werden weil sie schlicht als von der Wirtschaft als zu "alt" angesehen werden, oder aber einfach nur eine Weiterbildung bräuchten im wieder fit für die Stellen zu sein die aber weder von der ARGE bezahlt werden, noch das man in der Wirtschaft, wo man ja angeblich so händeringend Fachkräfte sucht, dafür bezahlen will und die die Leute auf Grund der Kosten (wer mal in der IT Cisco-Zertifikate gemacht hat, weiß wie schnell da die weiterführenden Dinger ins Geld gehen) nicht bezahlen können, grade als Arbeitslose. Lieber jammert man über die nicht vorhandenen Fachkräfte rum, als das man mal aktiv was dafür täte die Leute auch zu bekommen die man will, die wachsen schließlich auch nicht von selbst an den Bäumen...
Oder aber meinst du den völlig shizophränen Ansatz der Wirtschaft wo man Stellen ausschreibt wo für am besten 18 Jährige mit 5 Jahre Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen gesucht werden die umgerechnet mindestens einen Preis von 50.000 Euro haben, für eine Tätigkeit sucht die auch ein Berufsanfänger mit abgeschlossener Berufsausbildung machen könnte?
Wer sich bei all denn Dingen die da so schief laufen noch wundert warum unsere Arbeitslosenzahlen so sind wie sie sind ist im Grunde nicht mehr zu helfen...
Denn eines steht fest, an qualifizierten Menschen fehlt es in Deutschland im Grunde nicht und das meiste was fehlt ist Hausgemacht.
Und das behauptet wer? Du? Hast du für diese Behauptung zufällig auch Belege/Quellen die das belegen?Deutschlands zukünftiges Hauptproblem sind nicht die Flüchtlinge, sondern das jetzt schon immer mehr arbeitende und Steuern zahlende Bürger in Rente gehen und deutlich weniger nachkommen, die in Steuern und die Sozialkassen einzahlen.
Die paar Milliarden die die Flüchtlingskrise kostet sind für den Deutschen Haushalt aktuell Peanuts. Alleine die Bankenkrise hat ein vielfaches verschlungen, Prestigebauten wie die Elbphilharmonie kostet mittlerweile über 850Mio Euro. Und wenn für sowas Geld da ist dann sollte doch auch was für notleidende Flüchtlinge übrig sein.
Der Skandal ist der, dass sich daran in ferner Zukunft auch nichts ändern wird und die Politik keine Bestrebungen zeigt, etwas anderes zu tun, als Geld zu verschenken.
Entweder lässt man diese Leute nicht arbeiten oder es fehlt ihnen schlichtweg die Qualifikation dazu. Ziemlich bescheuert, wenn ihr mich fragt.
Für Schulen, Infrastruktur und die Bürger war auch immer kein Geld da.
(aus der KV konnte ich mich zum Glück entziehen) .
Deutschlands zukünftiges Hauptproblem sind nicht die Flüchtlinge, sondern das jetzt schon immer mehr arbeitende und Steuern zahlende Bürger in Rente gehen und deutlich weniger nachkommen, die in Steuern und die Sozialkassen einzahlen. Das kann rechnerisch auf Dauer nicht gut gehen und eine Lösung dafür gibt es aktuell nicht.
Natürlich sind 50Mrd Peanuts -> im Gegensatz zur Bankenkrise.Ach wirklich sind sie das? Ich finde nicht, dass ca. 50 Milliarden jährlich Peanuts sind.
Alles völlig richtig, was du sagst.
Ich zum Beispiel arbeite abends 15h die Woche als Paketverlader. Eine ziemlich stupide Tätigkeit, für die man lediglich ein Führungszeugnis benötigt. Das Einstiegsgehalt liegt bei 12,50€/h plus Überstunden und Bonusleistungen, ab einem bestimmten Zeitpunkt, den man dort arbeitet. Anfangs mag die Arbeit etwas schwer erscheinen. Ich bin aber knapp 2m groß und kann mich nicht mehr beschweren.

Davon bleiben mir abzüglich Krankenkasse, Handyvertrag, Miete und Kostgeld bei meinen Eltern rund 400-500€ im Monat, welche ich für ein Auslandssemester spare.

Viele meiner Kollegen machen das Hauptberuflich oder sind selbst Studenten und leben noch.

Das Outsourcing aufgrund des Alters ist halt eine Frechheit, aber die Wirtschaft will halt billige junge Menschen mit 20 Jahren Berufserfahrung...
Schön das du das konntest ... auch wenn es völlig legitim ist -> sich in die private Krankenkasse zu flüchten macht dich weder zu einem besseren Menschen noch hast du damit eine positivere Argumentationslage.
Du entziehst dem Sozialstaat nämlich die moment scheinbar so dringend benötigten Einnahmen.
Nein, ich bekomme kein Bafög. Meine Eltern könnten es sich dank Hausrate und weiterer Kosten nicht einmal leisten, für meine Versorgung aufzukommen, wenn ich ausziehen würde, aber Anspruch habe ich keinen. Beeindruckend....Nun darf man solche Stellen aber nunmal nicht als Regel ansehen. Viele Stellen, auch teils anspruchsvollere, werden wesentlich schlechter bezahlt, Mindestlohn, oder selbst da wird noch getrickst das am Ende weniger als Mindestlohn bei rumkommt.
Solch Stellen mit geringen Anforderungen und 12,50€ die Stunde sind wie gesagt nicht unbedingt die gängige Regel.
Bekommst du paralell noch BaföG? Weil ich bezweifle das du von 750€ (4 x 15 Wochstunden a 12,50€), vorrausgesetzt deine Eltern verlangen nur Minimalstbeträge für Miete und Essen, 400 bis 500 Euro im Monat sparen kannst.
Außerdem musst du bedenken das bei einer eigenen Wohnung die Kosten teils deutlich höher liegen, Miete, Nebenkosten, Strom (richtig schlimm wenn für Warmwasser ein Durchlauferhitzer sorgt), Essen, Telefon / Internet, Versicherungen (Krankenkasse, Haftpflicht, Kasko), ggf. Steuern und Kraftstoff für Auto, oder Fahrkarten für offentliche Verkehrsmittel, Zuzahlung zu Medikamenten, Kleidung für die Arbeit, GEZ, usw. usf.
Es behauptet auch niemand das solche Tätigkeiten umbringen würden, aber meist sind sie mehr als miserabel bezahlt und erlauben es kaum ein Leben am Existenzminimum zu führen.
Was utopisch ist, selbst bei denn meisten jungen Menschen, angeblich lag die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland 2015 bei nur 7,7% aber soweit ich das hier aus Berlin aus CDU-Kreisen mitbekomme ist das auch nur kräftig (durch Maßnahmen) frisiert und dürfte die Jugendarbeitslosigkeit 2015 real bei mindestens um die 15% gelegen haben.
Und wir reden da nicht vorwiegend von irgendwelchen faulen Hauptschülern, oder Schulabbrechern sondern oft von jungen Menschen mit mittlerer Reife, Abitur, oder abgeschlossener Berufsausbildung / Studium, ect...
Ich würde auch nie behaupten, dass jeder ALGii sich nen Lachs macht und morgens schon an der Flasche hängt, aber diese Leute gibt es nunmal
