AfD, Pegida und Co.

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Tolle Überschrift die mal wieder nichts mit dem gesagtem zu tun hat. Aber was soll man jetzt auch von der Zeit erwarten da Herr Schmidt tot ist...

Natürlich hängt das zusammen, die AfD ist nicht regierungsfähig.
Du brauchst in einer Partei einfach Leute mit Erfahrung und das hat die AfD im viel zu geringen Maße.
Aber er sagt auch, dass die AfD die Verantwortlichen zum jagen tragen will, also ihnen auf die Sprünge helfen.
Ist doch nichts verwerfliches und auch nichts warum man die AfD nicht wählen sollte.
 
Die westlichen Werte sind am Ende. Wir sind heute dick und fett und satt und natürlich nicht bereit, etwas an sterbende Hunde abzugeben. Warum auch? Das lese ich aus den hunderten der letzten Beiträge zwischen den Zeilen heraus und könnte kotzen. Gnade Euch allen Gott, dass ihr niemals zu den Nehmenden gehört, immer eine Arbeit habt, in keinen Krisenfall, Krieg kome oder eine schwere Krankheit habt.

Aber so ist der Turbokapitalismus. Der Reiche triumphiert, der Arme kann verrecken. Abscheuliches Weltbild
Tut mir Leid dich da enttäuschen zu müssen, aber Nächstenliebe ist nun mal ein Konstrukt menschlicher Einbildung.
 
Solange es sich um Familienangehörige handelt, stimme ich dir vollstens zu.

Sobald es aber um fremde geht, ist der soziale Drang zur Hilfe bei den meisten schon schnell verflogen.

Auch das ist falsch.
Wie erklärst du dir die Helfer bei Bränden?
Wie erklärst du dir die Helfer bei Fluten?
Wie erklärst du dir die Helfer bei Erdbeben?
All das liegt in der Natur des Menschen, dass er eben das sozialste Lebewesen auf der Erde ist.
 
All das liegt in der Natur des Menschen, dass er eben das sozialste Lebewesen auf der Erde ist.

Na wenn das so offensichtlich ist, wieso gibt es dann Unterdrueckung, Gier, Machtbessenheit, Morde, etc.?
Der Mensch kann sozial sein, das stimmt.
Aber das der Mensch per se sozial ist?
Bei Einigen ist es etwas staerker ausgepraegt als bei Anderen.
Andere wiederum vollfuerhren durchaus Soziales, aber auch nur wenn sie daraus einen Profit bekommen.

Verhaelt sich halt wie mit allen anderen Verallgemeinerungen :)
 
"Schuld" bei den "weniger sozialen" Menschen haben aber weniger die Gene, sondern eher Erziehung, frühe, negative Erfahrungen sowie soziales Umfeld.

Bringt man einem Mensch beispielsweise in den ersten 4-5 Jahren seiner Entwicklung keine grundlegenden Werte, wie Fremdachtung, Respekt, Zuwendung und Liebe bei, so lernt er das später u.U. entweder nur mit viel Mühe oder so gut wie gar nicht.:schief:
 
Na wenn das so offensichtlich ist, wieso gibt es dann Unterdrueckung, Gier, Machtbessenheit, Morde, etc.?
Der Mensch kann sozial sein, das stimmt.
Aber das der Mensch per se sozial ist?
Bei Einigen ist es etwas staerker ausgepraegt als bei Anderen.
Andere wiederum vollfuerhren durchaus Soziales, aber auch nur wenn sie daraus einen Profit bekommen.

Verhaelt sich halt wie mit allen anderen Verallgemeinerungen :)

Weil auch das ein Aspekt des menschlichen Wesens ist, denn sich im Grunde auch nur der Mensch meint leisten zu können, und welches allerdings eines ist was dem grundlegenden Wesen der sozialen Fürsorge um seine Angehörigen und seinen Stamm zuwieder läuft.
"Nässtenliebe" oder besser gesagt soziale Fürsorge findest du nämlich nicht nur beim Menschen, auch Delphine, Affen, Bieber und Hamster kennen das zum Beispiel, weil auch diese Tiere soziale Gemeinschaften haben.
Und grade Delphine und Affen helfen auch Artgenossen die die nicht mit ihnen verwand sein müssen, Delphine gehen sogar soweit das sie in der Vergangenheit immer wieder Menschen geholfen haben, obwohl diese eine ganz andere Spezies sind. ;)
In einer sozialen Gemeinschaft ist die Hilfe und Unterstützung von anderen auch eine zwingend notwendige Eigenschaft, weil es für das überleben der ganzen Gemeinschaft wichtig ist.
Wenn ich keinen sozialen Zusammenhalt in einer Gemeinschaft habe und nur zwingend an mich denke bringt das die ganze Gemeinschaft in Gefahr weil man auf die Zusammenarbeit beim jagen, bei der Geburt von Nachwuchs und beim Schutz vor Gefahren angewiesen ist.
Gibt es in einer Gemeinschaft also nur Egoismus und Eigennutz gibt es auch kein Vertrauen mehr und niemand hilft dem anderen mehr beim jagen, usw. und gibt es entsprechend auch keine Gemeinschaft mehr.

Der Mensch ist auf der Erde auch das einzige Lebewesen ohne stark spezialisierte Überlebenseigenschaften (Geschwindigkeit, Kraft, Ausdauer, stark ausgeprägte Sinne wie riechen, sehen, usw.), wie bei Tigern, Löwen, Füchsen, Haien ect. zu finden, das die Eigenschaft entwickelt hat in einer Gemeinschaft egoistisch sein zu wollen, weil er meint sich das leisten zu können und damit leider auch durch kommt.
Aber auch beim Menschen funktioniert das nur solange wie nicht die große Mehrheit so denkt, denn wenn alle so denken führt das unweigerlich zum Zusammenbruch der Menschheit, denn ohne soziale Fürsorge, ohne Zusammenarbeit und Hilfe um gemeinschaftlich etwas zu erreichen funkioniert eine solch komplexe Gesellschaft und Infrastruktur nicht, auch wenn Verfechter des Egoismus, wie waterpiep zum Beispiel einer ist, meinen das es ein erstrebenswerter Zustand sei.
Glücklicherweise aber denken noch die meisten Menschen auf dem Planeten nicht so und besitzen noch ein Mindestmaß an sozialer Hilfsbereitschaft und Fürsorge der unsere Zivilisation am laufen hält, man kann aber auch nur hoffen das dies so bleibt...

Von daher, nein, Gier und Machtbessenheit sind keine grundlegend ausgeprägten Eigenschaften des Menschen, das sind Dinge die wir erst im Laufe unserer Entwicklung uns angeeignet haben. Soziale Fürsorge hingegen ist etwas das dem Menschen zutiefst zueigen ist weil ohne diese frühe Stammesgemeinschaften in der Steinzeit, und auch später, garnicht funktioniert hätten. Dort war man darauf angewiesen das die Jäger für die Gruppe jagen, das die alten für die Jungen die Waffen für die Jagd fertigen und die Frauen sich gegenseitig bei der Geburt helfen und für alle Beeren sammeln und Felle gerben und alle am Ende diese Dinge miteinander teilen und sich unter die Arme greifen.
Hätte jeder Mensch damals schon wie heute teilweise nur an sich gedacht und nur der persöhnlichen Gier und dem Egoismus gefröhnt, die Menschheit hätte wohl keine 10.000 Jahre überlebt.
 
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Wartet die Berufung einfach mal ab

Es haette niemals zu einer Verhandlung kommen duerfen.


Vielleicht haette sich der Helfer den Angreifern nur auf eine Armlaenge Distanz naehern sollen und dann versuchen das Opfer aus der Gefahrenzone zu bringen!


Ich habe fuer solch ein Verhalten der deutshen Justiz absolut kein Verstaendniss. Das hier ein Taeterschutz so ausgepraegt zelebriert wird ist einfach eine bodenlose Frechheit.
Oder kam es unerwartet fuer die Aggressoren, das vielleicht doch jemand Courage hat und einem Opfer hilft?
Was ist das eigentlich fuer ein Rechtsstaat?
Erwische ich einen Einbrecher in meiner Wohung/Haus darf ich den gar nicht erst daran hindern. Der koennte mich ja verklagen wenn ich dem eine ueberziehe und mein Hab und Gut zu schuetzen versuche.
Vielleicht kommt nochmal eine Anweisung, das man sichtlich aelteren Einbrechern noch beim Tragen helfen muss, weil die haben ja eventuell Ruecken.
Notwehrsituation genauso, es muss immer Verhaeltnissmaessig sein. WTF? In einer NOTwehrsituation? Wie soll ich das auf die Schnelle entscheiden? Vorher irgendwen anrufen? Den Angreifer um ein Timeout bitten, damit ja alle moeglichen rechtlichen Belange geklaert sind?

Meine Einstellung diesbezueglich mag radikal sein. Hat einer der so offensichtlich und bewusst gegen geltendes Recht verstoesst, Diebstahl, Einbruch, Koerperverletzung, Vergewaltigung, etc etc, einfach seinen Rechtsanspruch verwirkt.
 
Die Exekutive des Staates hat Freispruch verlangt, aber wie du weißt muss die Judikative nicht auf die Exekutive hören.
Ich denke nicht, dass wenn die Staatsanwaltschaft Freispruch verlangt ein weiterer Richter auch so urteilen wird.
 
Na wenn das so offensichtlich ist, wieso gibt es dann Unterdrueckung, Gier, Machtbessenheit, Morde, etc.?

Macht, Profitgier,
Auch das ist ein Bestreben, dass den Homo Sapiens von anderen Lebewesen unterscheidet.
Ein Löwe käme nie auf den Gedanken, mehr Gazellen zu töten als er zum Leben braucht, um sie zu horten und an andere Löwen oder Leoparden zu verkaufen.

Der Mensch kann sozial sein, das stimmt.

Nein, er ist sozial. Ist er immer.

Aber das der Mensch per se sozial ist?

Absolut.

Bei Einigen ist es etwas staerker ausgepraegt als bei Anderen.
Andere wiederum vollfuerhren durchaus Soziales, aber auch nur wenn sie daraus einen Profit bekommen.

Das nennt man Geld verdienen, das hat mit Sozialisation nichts zu tun.
Sozialität fängt mit Empathie an, Mitgefühl.
Klar gibt es Menschen, die derartige Gefühle nicht haben, bzw. nie entwickeln konnten. Das liegt aber eben am sozialen Umfeld, wenn sich sowas nicht entwickelt, bzw. Fehlentwickelt.
Ändert aber nichts daran, dass der Homo Sapiens das sozialste Lebewesen auf der Erde ist.
 
Ändert aber nichts daran, dass der Homo Sapiens das sozialste Lebewesen auf der Erde ist.

Sind wir das sozialste? Ich bin mir da nicht so sicher, Jüngste Forschungen bei den Delphinen sprechen ihnen auch ein enorm ausgeprägtes Sozialverhalten zu.
Ich würde daher ehr sagen das der Mensch eines der am stärksten ausgeprägten Sozialverhalten auf der Erde besitzt, aber nicht zwingend das stärkste. ;)
 
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Sind wir das sozialste? Ich bin mir da nicht so sicher, Jüngste Forschungen bei den Delphinen sprechen ihnen auch ein enorm ausgeprägtes Sozialverhalten zu.
Ich würde daher ehr sagen das der Mensch eines der am stärksten ausgeprägten Sozialverhalten auf der Erde besitzt, aber nicht zwingend das stärkste. ;)

Ja doch. Am nächsten kommt da noch der Orang Utan.
Delphine können in Gruppen agieren. Aber an der Szzialfähigkeit des Homo Sapiens kommt niemand heran.
Elefanten z.B. trauern um ihre Toten, aber nur um die in der Gruppe. Außenstehende Elefanten werden nicht beachtet.
Um ein Sozialwesen zu werden, brauchst du die Fähigkeit, dich in andere hineinversetzen zu können.
Neben dem Menschen, der das sehr ausgeprägt kann, gibt es nur wenige Tierarten, die in Ansätzen dazu fähig sind. Aber eben nur Ansätze. Nicht den gesamten Umfang.
 
Mich würde ja mal interessieren, was Länder wie Jordanien sagen, dass sie keine Flüchtlinge mehr aufnahmen und alle zurück schicken oder direkt in ein Boot nach Europa setzen.
 
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