AfD, Pegida und Co.

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Das ist das zynische Ergebnis von durchgezogener Bürokratie. Es ist ja sinnvoll, Flüchtlingen eine rechtsstaatliches Aufnahmeprozedere zu geben, aber in Krisenzeiten sollte die Verwaltung auch mal flexible reagieren können.

Das ganze ist nur ein Zeichen dafür, wie morbide und kaputt unsere Gesellschaft ist. Den absteigenden Ast Deutschlands erkennt man daran, das nichts mehr wirklich gut funktioniert, es gibt keine langfristigen politischen Reformen (Krankenkassen, Renten, Steuergesetze, Energiepolitik, ....) und es gibt kaum noch funktionierende Großprojekte, schaut man auf BER, Stuttgart 21 oder die Elbphilharmonie. Alles geht an völlig übertriebenen Genehmigungsverfahren zugrunde, deren Komplexität niemand mehr in Gänze versteht.

Ähnlich ist es mit den Flüchtlingen. Anstatt schnell 100 Helfer einzustellen, die Personalien aufnehmen und erst einmal das grundsätzlichste Regeln, wird bei jedem das volle Programm durchgelaufen, während vor der Tür die Flüchtlinge erfrieren. Das ist so widerlich.
 
Naja halt Berlin, die ganze Stadt besteht aus ner völlig inkompetenten Verwaltung.

Wohl kaum, viel mehr hat man in Berlin halt die Verwaltung kaputtgespart. 4 Monate Wartezeit bei den Bürgerämtern, als Beispiel, mit Termin, kommen schließlich kaum nur durch Inkompetenz zustande. ;)
Ich muss da nur mal an die Zeit vor der Terminvergabe zurück denken,als man noch direkt beim Bürgeramt ne Wartenummer ziehen konnte. Als ich da beim Bürgeramt war, Wartebereich rappelvoll aber nur 3 Mitarbeiter die alles abarbeiten mussten, Wartezeit im Schnitt 6 Stunden...

interessierterUser hat da schon recht, das Problem ist die überzogene Bürokratie und auch in erheblichen Maß das mangelnde Personal.
 
Na du bist ja ein ganz Cleverer. Zu dem Zeitpunkt war die Staatsquote auch schon über 40%, also von freien Märkten keine Spur.

Mit dem https://en.wikipedia.org/wiki/Community_Reinvestment_Act hat man Banken dazu gebracht kreditunwürdigen Familien große Kredite zu gewähren.
Man hat den Banken mit hilfe der staatlichen FED halt bail outs versprochen wenn mal was nicht klappt.

Somit ist die Finanzkrise ein staatlich verursachtes Problem und wäre in einem freien Markt nie aufgetaucht. Der Markt lässt Blasen schon viel früher platzen und nicht so groß werden das sie ganze Volkswirtschaften erschüttern.
Aber die Lüge das der Kapitalismus schuld ist kann ja nicht oft genug wiederholt werden. Wenn der Staat weiter wächst wird alles besser, versprochen! ;)

Schau mal genau hin.
Das ist Lobbyarbeit in Perfektion. Die Banken wollten das ja, damit sie noch mehr Geld machen können.
Jeder, der auch nur einigermaßen bei Verstand ist, weiß, dass das langfristig nichts wirt, aber den Menschen wurde das Blaue vom Himmel gelogen, damit sie zustimmten und sich die Banken noch weiter die Taschen voll machen konnten.
Genauso wie hier in Deutschland. Als die Versicherungskonzerne und Banken keine weitere Einnahmequelle mehr hatten.
Da wurde die Riester Rente erfunden. Die gesetzliche Rente wurde ausgehöhlt und die Riester Rente erschaffen, bei der sich die Versicherungskonzerne und Banken auf Kosten der Bürger reich gemacht haben.
All das ist reine Lobbyarbeit, weil die Finanzwelt alles kontrolliert und sich für unverzichtbar hält.

Waterpiep, du redest hier, abgesehen von dem ganzen Schwachsinn den du da von dir gibst, von einer Welt ohne staatliche Kontrolle.
Eigentlich komplett ohne Staat, wenn ich dich richtig verstanden habe. Wenn nicht, Verzeihung an dieser Stelle, bin halt nicht ganz so erleuchtet.

Ohne staatliche Struktur funktioniert das nicht, denn du brauchst ja jemanden, der Gesetze erlässt und sie durchführt.
Ansonsten hast du Anarchie und alles andere als freie Märkte. Wobei freie Märkte sowieso nur Illusion sind -- gäbe es freie Märkte, gäbe es keine Subventionen, aber die gibt es überall, wo Interessen bestehen.
 
Na ja, weiß nicht, ob man jetzt dem Verwaltungsapparat die Schuld dafür geben kann. Merkel sagt: "Wir schaffen das!" In Wirklichkeit muss es aber heißen: "Wir schaffen das nicht!" Nicht nur das Lageso ist mit der Situation überfordert, sondern auch die Bundespolizei, deren Mitarbeiter seit Monaten 12 Stunden Schichten schieben, Helfer in maßlos überbelegten Unterkünften und nicht zuletzt auch die Flüchtlinge selber, die in jenen Unterkünften unter unzumutbaren Bedingungen ausharren müssen. Und über das Thema Integration braucht man gar nicht erst zu reden, solange Merkels Flüchtlingspolitik des permanenten Ausnahmezustands beibehalten wird. Wo soll das alles hinführen und wem ist damit geholfen?
 
Na ja, weiß nicht, ob man jetzt dem Verwaltungsapparat die Schuld dafür geben kann. Merkel sagt: "Wir schaffen das!" In Wirklichkeit muss es aber heißen: "Wir schaffen das nicht!" Nicht nur das Lageso ist mit der Situation überfordert, sondern auch die Bundespolizei, deren Mitarbeiter seit Monaten 12 Stunden Schichten schieben, Helfer in maßlos überbelegten Unterkünften und nicht zuletzt auch die Flüchtlinge selber, die in jenen Unterkünften unter unzumutbaren Bedingungen ausharren müssen. Und über das Thema Integration braucht man gar nicht erst zu reden, solange Merkels Flüchtlingspolitik des permanenten Ausnahmezustands beibehalten wird. Wo soll das alles hinführen und wem ist damit geholfen?

Sie hat das auch bewusst falsch formuliert, es hätte ehr heißen müssen: "Ich schaffe das!" Und das wird sie wohl leider auch. Die Zahl der Flüchtlinge die es noch bis Deutschland schaffen nimmt ab, ohne das sie, wie immer, groß was dafür getan hätte. Noch ein paar Monate weiter kann sie den Erfolg ihres politischen Kurses / Aussitzens verkünden und ihre Kritiker rund machen... Mission erfüllt. ;)
 
Sie muss nur aufpassen, dass Bild, Bunte und Co sie nicht fallen lassen.
Was passiert, wenn Springer und Mohn einen fallen lassen, kann Christian Wulff genau beurteilen.
 
Und bitte nicht illegale Einwanderer als Flüchtlinge bezeichnen! Da muss man endlich mal anfangen zu differenzieren. Wer durch 10 sichere Staaten hier her kommt flüchtet nicht! Das was hier abläuft ist keine Flüchtlingskrise wie der Staatsfunk das immer noch verkauft sondern reine Armuts-Migration.
 
10 sichere Staaten?
Wie viele Staaten sind denn zwischen Syrien und Deutschland?
Da ist die Türkei. Na ja, sicher ist was anderes.
Was kommt danach? Oder reist du kreuz und quer, damit du die 10 Staaten voll kriegst?
 
Wenn ich das lese, werde ich sauer:
Griechenland droht Schengen-Rauswurf

Das Problem auf Griechenland zu schieben ist einfach zu einfach. Hilfe anzubieten und tausende deutsche, Französische und andere Grenzschützer nach Griechenland zu senden wäre ein Weg, aber einfach mit dem Finger zu zeigen ist alles andere als gut. Oder es ist der Anfang vom Ausstieg für Griechenland. Immer hin hat sich Griechenland mit bewußt gefälschten Daten eingeschlichen. Das finde ich immer noch alles andere als gut....
 
Wenn ich das lese, werde ich sauer:
Griechenland droht Schengen-Rauswurf

Das Problem auf Griechenland zu schieben ist einfach zu einfach. Hilfe anzubieten und tausende deutsche, Französische und andere Grenzschützer nach Griechenland zu senden wäre ein Weg, aber einfach mit dem Finger zu zeigen ist alles andere als gut. Oder es ist der Anfang vom Ausstieg für Griechenland. Immer hin hat sich Griechenland mit bewußt gefälschten Daten eingeschlichen. Das finde ich immer noch alles andere als gut....

Ach, man will Griechenland jetzt nur loswerden, nachdem man das Tafelsilber das es noch hatte abgesahnt hat und es nichts mehr zu holen gibt.
Auch wenn Griechenland sich in denn Euro gemogelt haben mögen, haben doch Staaten wie Deutschland davon mehr profitiert als es ihnen geschadet hat und das doppelt, einmal durch den über Jahre erleichterten Handel mit den Griechen und dann jetzt nochmal beim Ausverkauf des griechischen Staates. :ugly:

Siehe dazu auch hier: Griechenland: Bundeshaushalt profitiert von der Krise - DIE WELT
Oder auch hier: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutschland-profitiert-von-griechenland-krise-101.html
 
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Auch interessant vom Vorzeigeeinwanderungsland:
Polisens larm: â€Vi gÃ¥r pÃ¥ knäna nu†- Nyheter | SVT.se
eine Uebersetzung (Englisch): Swedish police warn Stockholm's main train station is overrun by migrant gangs 'groping girls' | Daily Mail Online


10 sichere Staaten?
Wie viele Staaten sind denn zwischen Syrien und Deutschland?
Da ist die Türkei. Na ja, sicher ist was anderes.
Was kommt danach? Oder reist du kreuz und quer, damit du die 10 Staaten voll kriegst?

Natuerlich hat Amon uebertrieben, aber meinst du deinen Post wirklich ernst?
Schauen wir uns doch die Routen an:
1.) Griechenland, Mazedoinien, Serbien, Ungarn, Oesterreich, Deutschland
2.) Griechenland, Albanien, Italien, Oesterreich, Deutschland
3.) Griechenland, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Slowenien, Oesterreich, Deutschland
4.) Tunesien/Lybien, Italien, Oesterreich, Deutschland
Vielleicht noch Andere.

Natuerlich sieht man hier das das alles unmoegliche Kriegsgebiete sind die durchquert werden, nur um im sicheren Deutschland Asyl zu beantragen.
Das dabei Grenzen gestuermt werden, Zaeune fast eingerissen und ueberwunden ist eigentlich egal. Das Hoheitsrecht der Staaten muss ja ausgesetzt werden, da es sich um arme Kriegsfluechtlinge handelt.


Manche reden noch immer von einer europaweiten Verteilung usw. Da laesst sich nix verteilen. Die werden dahingehen wo sie hinwollen. Das machen sie schon die ganze Zeit.
Solang es auch keine Konsequenzen gibt, wenn man illegal ueber eine Grenze geht, wird sich an der Gesamtsituation genau Null aendern.
Deutschland koennte hier etwas steuern, aber dafuer muessten die Anreize drastisch gekuerzt werden oder gar gestrichen und es muesste eine offizielle Ansage mal her, das eben nicht ausnahmslos Jeder willkommen ist.

Das wird aber nicht passieren. Zumindest nicht vor den naechsten Landtagswahlen. Merkel hat hier noch mit der Jahreszeit glueck. Das daemmt den Zuwanderungsstrom ein klein wenig.
Den Kurswechsel wird es geben, wenn die etablierten Parteien bei den Wahlen (viel) verlieren und moeglicherweise die AfD unerwartet? stark wird.
Sollte das nicht passieren und AfD und andere Protestparteien keine nennenwerten Gewinne einfahren, wird sich genau nix aendern.
 
Ach, man will Griechenland jetzt nur loswerden, nachdem man das Tafelsilber das es noch hatte abgesahnt hat und es nichts mehr zu holen gibt.
Auch wenn Griechenland sich in die EU gemogelt haben mag, haben doch Staaten wie Deutschland davon mehr profitiert als es ihnen geschadet hat und das doppelt, einmal durch den über Jahre erleichterten Handel mit den Griechen und dann jetzt nochmal beim Ausverkauf des griechischen Staates. :ugly:

Vor allem haben alle "Rettungsverusche" den Griechen nicht geholfen (siehe ALquote). Ein Austritt aus dem Euro wäre ein echter Versuch dem Land wirklich zu helfen.
Die haben sich in den Euro gemogelt nicht in die EU.
 
Vor allem haben alle "Rettungsverusche" den Griechen nicht geholfen (siehe ALquote). Ein Austritt aus dem Euro wäre ein echter Versuch dem Land wirklich zu helfen.
Die haben sich in den Euro gemogelt nicht in die EU.

Ja richtig, meinte ich auch, habs korrigiert. ;)
Böse Zungen vertreten übrigens auch nicht ganz zu Unrecht die Ansicht das eine "Rettung" garnicht das erklärte Ziel war und es eigentlich von Anfang an nur um eine Ausschlachtung Griechenlands ging.
Also am Ende nur eine Bereicherung, und oh welch Wunder, auf Kosten eines hilfebdürftigen Staates ging.
Und schaut man sich auch mal an wer da profitiert hat sind das neben Staaten wie Deutschland auch nicht wenige Personen die beim griechischen Staat mit hohen Summen in der Schuld stehen, die aber nun in der Krise fleißig eingekauft haben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob sie in der EU wirtschaftlich falsch sind, ist eigentlich gar nicht das Streitthema, welches von ,,interessierterUser" angesprochen wurde. In seinem Post bezieht er sich auf die Schuldzuweisung seitens einiger Länder, dass Griechenland die Grenzen nicht schützen würde. Meiner Meinung nach kann es Griechenland auch gar nicht, 1. haben die andere Probleme und 2. wie sollen die ihre komplette Grenze sichern? Das Land ist geographisch eine Katastrophe, wenn man die Grenzen überwachen möchte.

Und jetzt einfach Griechenland die Schuld für das ganze Dilemma zu geben ist einfach dreist, zu diesen Personen zählen auch deutsche Politiker. Wir Deutsche haben doch damals die Menschen aus Ungarn etc. geholt, obwohl die Flüchtlinge dort hätten registriert werden müssen, Ja bitte, dass ist doch eine förmliche Einladung "Mutti Merkel macht das schon". Für die S***** sollten unsere Politiker gerade stehen, und nicht die Schuld auf Griechenland alleine abwälzen. (Wobei ich nicht behaupte, dass Griechenland keine Fehler gemacht hat)
 
Böse Zungen vertreten übrigens auch nicht ganz zu Unrecht die Ansicht das eine "Rettung" garnicht das erklärte Ziel war und es eigentlich von Anfang an nur um eine Ausschlachtung Griechenlands ging.
Das wäre zwar im Sinn des Kapitalismus aber nicht im Sinn des europäischem Gedanken. Wessen Ziel soll es gewesen sein? Ziel der AfD ist jedenfalls schon immer ein Rausschmiss der Griechen. Ich bin zuwenig Volkswirt, um Konsequenzen abzuschätzen. Aber ich ahne böses ....

Wer hintert eigentlich sieben Millionen verarmte Griechen daran, die EU-Länder zu überfluten? Oder ist das kein Problem für Rechtsaußen, weil es treue Christen sind?
 
Ob sie in der EU wirtschaftlich falsch sind, ist eigentlich gar nicht das Streitthema, welches von ,,interessierterUser" angesprochen wurde. In seinem Post bezieht er sich auf die Schuldzuweisung seitens einiger Länder, dass Griechenland die Grenzen nicht schützen würde. Meiner Meinung nach kann es Griechenland auch gar nicht, 1. haben die andere Probleme und 2. wie sollen die ihre komplette Grenze sichern? Das Land ist geographisch eine Katastrophe, wenn man die Grenzen überwachen möchte.

Und jetzt einfach Griechenland die Schuld für das ganze Dilemma zu geben ist einfach dreist, zu diesen Personen zählen auch deutsche Politiker. Wir Deutsche haben doch damals die Menschen aus Ungarn etc. geholt, obwohl die Flüchtlinge dort hätten registriert werden müssen, Ja bitte, dass ist doch eine förmliche Einladung "Mutti Merkel macht das schon". Für die S***** sollten unsere Politiker gerade stehen, und nicht die Schuld auf Griechenland alleine abwälzen. (Wobei ich nicht behaupte, dass Griechenland keine Fehler gemacht hat)

Selbst wenn Griechenland topographisch besser geschnitten wäre würde ihnen momentan das Geld fehlen um da wesentlich mehr zu machen. Der Staat ist nach wie vor neutorisch Pleite. ;)

Das wäre zwar im Sinn des Kapitalismus aber nicht im Sinn des europäischem Gedanken. Wessen Ziel soll es gewesen sein?

Günter Verheugen, ehemaliger EU Kommisar, zum Beispiel hat das mal offen in einer Diskusionrunde mal gesagt. Es ging um die Rettung privater Banken:

Zitat:
Es ging niemals um die Rettung Griechenlands, es ging um die Rettung bestimmter europäischer Banken. ... Diese Banken operieren ja nicht nur mit Einlagen, wenn sie das tun würden, hätten wir ja ein geringeres Problem.

Wer profitiert davon, private Banken, Investoren, Spekulanten und vermutlich auch der deutsche Staat. Aber genauer kann ich das auch nicht sagen da ich ebenfalls kein Ökonom bin und mich auch nicht intensiver mit dem Thema beschäftigt habe.^^


Wer hintert eigentlich sieben Millionen verarmte Griechen daran, die EU-Länder zu überfluten? Oder ist das kein Problem für Rechtsaußen, weil es treue Christen sind?

Viele junge Griechen sind doch nach der Krise ins Auslang gegangen zum Arbeiten weil es in Griechenland kaum eine Perspektive gibt.
Bleiben tun natürlich vor allem die Alten und die die noch Arbeit haben und / oder eine eigene Existenz besitzen.
 
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