AfD, Pegida und Co.

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Hab mir selbst schon das Programm der AfD durchgelesen und kann da echt kein 'rechtes Gedankengut' finden.
Die Punkte soll mir mal einer zeigen.

Die sind gegen ...
gegen die ...
gegen ...
gegen ...
gegen ...

Muß ehrlich gestehen, das kann ich alles nur befürworten.

Wie wäre es mal mit "für" etwas sein? "Dagegen" ist einfach nur Populismus: Wenn es 1245 Meinungen gibt, wie eine Sache anzugehen ist, dann gibt es auch 1244 Gruppierungen, die "gegen" den von z.B. einer Regierung gewählten Weg sind. Aber das heißt nicht, dass eine Partei, die laut "dagegen" brüllt, die richtige für diese ist. 1243 Gruppierungen werden da sehr enttäuscht sein...
(und wahrscheinlich hinter her wieder auf die "korrupten Politiker" schimpfen, statt auf ihre eigene Dummheit)

Ich wiederhole an der Stelle mal meine Frage von weiter oben:
Wofür wählt man AFD? Was erwartet man, was die AFD macht?
(!= "verhindert". Selbst man "nichts tut" sorgt die Welt dafür, dass sich etwas verändert -siehe Merkel-, eine Regierung muss aktiv handeln.)


Natürlich ist die AfD Rechts, aber im großen und ganzen nicht weiter als die CSU.
Obwohl die AfD halt Ausreißer wie Höcke hat.

Höcke ist kein "Ausreißer"!
Er ist Vorsitzender der zweitgrößten AFD-Fraktion (nach Brandenburg) und Sprecher des zweiterfolgreichsten AFD-Landesverbandes (Bundestagswahl 2013, nach Sachsen).


Natuerlich Die Partei - sie ist sehr gut!

Bricht auch Wahlversprechen, nicht zuletzt weil sie inkompetenterweise unerfüllbare Versprechen gemacht hat.
Zugegeben: PARTEI-Wähler rechnen eher damit, als die anderer Parteien :ugly:


Er hat es rassisch dargestellt, dabei ist das was er meint gesellschaftlich und nicht biologisch.
Er hat einen Terminus aus der Biologie benutzt, das ist alles. Ich habe die komplette Rede gehört und konnte da nichts faschistisches finden.

Wer biologische Begriffe falsch auf soziopolitologische Themen anwendet, ahmt 1:1 die NSDAP nach. Und bei jemandem in seiner Position sollte so etwas nicht aus Dummheit geschehen. Das war knallhartes Kallkül und seine Anhänger haben es auch alles andere als negativ aufgenommen.


Ist doch ganz einfach.
Steuerpflicht an die Staatsbürgerschaft koppeln.
Wer dann woanders leben will, kann das gerne machen, er muss aber weiterhin entsprechend seines Einkommens hier Steuern zahlen.

Und Leute, die ohne deutsche Staatsbürgerschaft in Deutschland leben, nutzen diverse staatlich finanzierte Einrichtungen für lau?

Wenn Politik so "einfach" wäre, dann hätten Populisten tatsächlich erfolg. Die Welt ist aber komplex.


Folgende Handhabung die die Schweiz bei Asylsuchenden anwendet finde ich gar keine so uninteressante Idee.

Demnach müssen Asylsuchende die mehr Geld als 1000 Schweizer Franken (rund 914 Euro) dabei haben den Mehrbetrag bei der Einreise abgeben um sich an den Verfahrens- und Vollzugskosten beteiligen. Weiterhin werden bei einer Arbeitsaufnahme für bis zu 10 Jahre, oder alternativ einer Maximalhöhe von 15.000 Schweizer Franken, 10% des Lohns an den Staat abgeführt:

Schweiz beteiligt Asylsuchende an Kosten

Finde ich auch sehr fair, hat aber volkswirtschaftlich einen ganz großen Haken:
Diese Regelung stört nur Leute, die etwas abzugeben haben. Damit schreckt die Schweiz gezielt nur diejenigen Flüchtlinge ab, die etwas Besitzt für den Aufbau eines neuen Lebens retten konnten und/oder diejenigen, deren Ausbildung eine Bereicherung für die aufnehmende Gesellschaft sein könnte.


Das liegt nicht am System, sondern am Zustrom.
Was die AfD daran ändern will ? Den Zustrom stoppen !

Will sie das?
Alles, was ich bislang von der AFD gehört habe, war die Forderung, dass andere den Zustrom stoppen.
Ein Konzept, wie sie das selbst umsetzen will, habe ich bislang nicht gesehen. Siehe oben: Mit "dagegen" gehen Populisten auf Bauernfang. Ein "für" würde ja sowas wie Hirn vorraussetzen und Angriffsfläche bieten...


Viele verwechseln Integration mit Assimilation.
Ich glaube auch das jeder seine eigene Ansicht von Integration hat.

Es gibt eigentlich einen ganz klaren Anhaltspunkt für Integration:
Nimmt jemand in normaler Weise am gesellschaftlichen Leben teil?
Alles andere ist nicht "in die Gesellschaft integriert".

Oder wolltest du hier nur auf eine rethorisch herausragende Art mitteilen, das im Osten Deutschlands nur Nazis leben, die dumm genug, sind sich von Parolen beeinflussen zu lassen um in den Bann einer rechtsradikalen Partei gezogen werden zu koennen? Das Ganze noch mit Smileys geschmueckt damit man ja den Sarkasmus mitbekommt.
Erbaermlich sowas....

Ich vermute, er wollte darauf hinweisen, dass insbesondere Menschen mit weniger oder keiner Erfahrung mit Ausländern anfällig für ausländerfeindliche Parolen sind. >95% Prozent aller Abneigungen, die ich gegen Migranten höre (privat, in den Medien,...) beruhen auf Erfahrungen aus dritter oder vierter Hand oder noch größerer Entfernung. Nicht selten sind es komplett diffuse Meldungen aus zum Teil einschlägigen Quellen (die Krönung waren Verweise auf den NPD-Newsletter...). Wenn doch ein paar "Ausländer" im eigenen Umfeld auftauchen und wieder erwarten keine kannibalistischen, triebgesteuerten Rapemonster sind, dann gelten die halt als "Ausnahme".
Und genau diese Einstellung funktioniert nicht mehr, wenn man in einem Umfeld lebt, in dem man regelmäßig Kontakte zu dutzenden Migranten hat und feststellt, dass die zu >90% ""Ausnahmen"" sind. Deswegen haben es rechte Parteien meist besonders einfach in den nicht-mehr-ganz-so-neuen-Bundesländern (kaum Ausländerzuzug vor 1990), in ländlichen Räumen (Migration bevorzugt in Großsstädte) und in Gegenden, aus denen allgemein eher Leute wegziehen (die Gründe dafür hindern auch Migranten am Zuzug).
In Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Meck-Pomm und Thüringen findet man zu Hauf Landkreise, die alle drei Kriterien erfüllen.

Es gibt keine Konzepte, keine vernuenftigen Loesungsansaetze. Wohlgemerkt, das Alles von den regierenden Partein und auch aktuell der staerksten Oppositionsparteien.
An der Stelle könnte ich zustimmen (beim Rest des Beitrages nur sehr bedingt), möchte das aber noch erweitern:
Auch bei AFD, Pegida und Co sehe ich keine Konzepte, keine Lösungsansätze.

Und eure groesste Sorge ist die AfD? Das ist wirklich das Uebel Deutschlands? Die AfD ist DIE Gefahr fuer uns Alle?

Wenn in einer politisch brisanten Lage komplexe Konzepte entwickelt werden müssen und Bürger bei anstehenden Wahlen Grundsatzentscheidungen fällen müssen, dann sind Populisten die 15+% der Wählerschaft und 100% der öffentlichen Aufmerksamkeit und Parteienaktivitäten auf sich ziehen, ganz sicher ein Problem.

Eine gute Demokratie, vertraegt auch Parteien der rechten und linken Seite.
Nur gibt es in Deutschland ueberhaupt eine wirkliche Demokratie?

Guck dir die Wahlbeteiligung an und ziehe da noch diejenigen ab, die die gleiche Partei "wie immer" wählen, anstatt mitzudenken...
 
Und Leute, die ohne deutsche Staatsbürgerschaft in Deutschland leben, nutzen diverse staatlich finanzierte Einrichtungen für lau?

Wenn Politik so "einfach" wäre, dann hätten Populisten tatsächlich erfolg. Die Welt ist aber komplex.

Wie ist denn für Menschen, die nicht deutsche Staatsbürger sind, aber in Deutschland leben und arbeiten?
Sie zahlen ganz normal Steuern, wie jeder andere auch.
Was sollte man daran ändern?

Ein Deutscher, der im Ausland leben und dort auch sein Geld verdient, hat mit Deutschland nichts mehr zu tun. Er zahlt seine Steuern in dem Land, in dem er lebt.
Es geht um Leute, die in Deutschland den Großteil ihres Geldes verdienen, aber ihren Wohnsitz im Ausland haben -- da gibt es ja Beispiele -- und um genau die geht es.
Das ist natürlich eine kleine Gruppe, aber es geht auch nicht darum, hier und da noch ein paar Cent Steuereinnahmen zu generieren, es geht einzig darum, Zeichen zu setzen.
 
Wenn in einer politisch brisanten Lage komplexe Konzepte entwickelt werden müssen und Bürger bei anstehenden Wahlen Grundsatzentscheidungen fällen müssen, dann sind Populisten die 15+% der Wählerschaft und 100% der öffentlichen Aufmerksamkeit und Parteienaktivitäten auf sich ziehen, ganz sicher ein Problem.

Muahahaha. Dass ich nicht lache! Du traust es unserer Regierung zu, komplexe Konzepte zu entwickeln? Wenn die das können, kann das die AfD schon lange. Und wenn du keine politischen Lösungen bei der AfD siehst, dann bist du entweder blind oder du willst sie nicht sehen, weil sie mit deinem politischen Weltbild nicht denkbar sind.

Vielleicht hätte die Regierung mal komplexe Konzepte entwickeln sollen, bevor sie einfach die Grenzen für hundertausende "Flüchtlinge" öffnet, dann müsste man sich hinter her nicht den Kopf darüber zerbrechen.

Angela Merkel hat zudem eigensinnig und ohne Beschluss des Parlaments gehandelt, was laut einem jüngst vorgestelten Gutachten, verfassungswidrig sein könnte.

Angela Merkel hat das Dublin3-Abkommen außer Kraft gesetzt und damit ganz Europa mit in die Flüchtlingskrise gezogen.

Angela Merkel behauptet, der Euro würde kaputt gehen, wenn wir nicht noch mehr Flüchtlinge in unser Land lassen. Interessante Drohung, zumal 75% der Deutschen ja ohnehin gegen die Einfürhung des Euro waren.

Anngela Merkel beweist, dass sie bisher nichts im Griff hat. Sie hat es nicht geschafft den Rest von Europa davon zu überzeugen die Flüchtlinge besser zu verteilen.
Ich kann auch gut solche Länder wie Polen verstehen, die sich um ihre innere Sicherheit sorgen und dabei von den Ereignissen in Deutschland darin bestätigt werden.

Angela Merkel behauptet "Wir schaffen das", frägt aber vorher nicht mal ob wir das überhaupt wollen. Selbst wenn, können wir es offensichtlich nicht.

Angela Merkel ist auch mit dafür verantwortlich, dass die Behörden längst nicht mehr Herr der Lage sind und weder mit den Asylanträgen noch den Abschiebungen hinterher kommen. Sie ist auch dafür verantwortlich, dass die Polizei immer stärker kastriert und in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt wird.

Die gesamte Regierung hat bisher noch kein Konzept vorgebracht. Das Einzige worüber man sich einig ist, sind die "Rechten", "Nazis", "besorgte Bürger" und dass man pöhse "Hasskommentare" löschen muss.


Was die AfD bzw. PEGIDA fordern:

- Grenzen dicht machen
- strenge Kontrollen
- schnelle Abschiebungen
- Abstimmung mit europäischen Partnern

Das wurde schon gefordert, bevor die Flüchtlingswelle über Europa gerollt ist. Hätte man es damals umgesetzt, wäre das System heute nicht mit Leuten verstopft, die zu unrecht Asyl fordern und nur darauf aus sind, hier die Sau raus zu lassen und den Sozialstaat auszunutzen. Die Mehrheit dieser "Flüchtlinge" stammt ja noch nicht mal aus Kriegs- oder Krisengebieten und hat hier nichts verloren. Und die paar Prozent dieser "Flüchtlinge", die es wirklich nötig hätten hier in Deutschland zuflucht zu finden, haben unter dem faulen Partygesindel zu leiden, das sich hier Asyl erschleichen will.
 
Muahahaha. Dass ich nicht lache! Du traust es unserer Regierung zu, komplexe Konzepte zu entwickeln?

Wenn ich mir angucke, wie umfangreich einige Gesetzeswerke ausfallen, damit auch die Belange von wirklich jedem Lobbyisten drin stehen: Definitiv.
Die Frage ist eher, warum und für wen man sich wieviel Mühe gibt...

Im Falle der Flüchtlingskrise habe ich bislang von niemandem ein Konzept gesehen. Alle Stellen sich hin, zeigen mit dem Finger auf den anderen und sagen "der hat keine Ahnung ich bin der Größte". Teil 1 stimmt ja durchaus, Teil 2 ist dagegen oftmals sehr fragwürdig. Du kriegst ja auch keinen Nobelpreis, wenn du korrekterweise feststellst, dass ich keine Quantenphysik verstehe.


Wenn die das können, kann das die AfD schon lange. Und wenn du keine politischen Lösungen bei der AfD siehst, dann bist du entweder blind oder du willst sie nicht sehen, weil sie mit deinem politischen Weltbild nicht denkbar sind.

Hilf doch mal und zeig sie. Nicht nur mir - auch andere hier im Forum scheinen die AFD vor allem mit "gegen XY" zu assoziieren, selbst wenn sie die AFD toll finden. Was die AFD tatsächlich für Verfahren etablieren will, da scheinen sehr viele "blind" zu sein. Zeit für den Einäugigen, vorzutreten...

...lange...liste...von...altbekannten...dingen...die...schlecht...laufen...

Was die AfD bzw. PEGIDA fordern:

- Grenzen dicht machen

Was sie nicht sagen:
- Wie
- Welche Auswirkungen das auf Deutschland hätte
- Welche Auswirkungen auf Flüchtlinge das haben soll/wird

- strenge Kontrollen

Was sie nicht sagen:
- Wo
- Wie
- Durch Wen
- Finanziert mit

- schnelle Abschiebungen

Was sie nicht sagen:
- Von wem
- Wodurch beschleunigt

- Abstimmung mit europäischen Partnern

Was sie nicht sagen:
- Wo europäische "Partner" herkommen
- Was Ziel dieser "Abstimmung" sein soll
- Was man macht, wenn diese Partner nicht wollen, was die AFD/Deutschland will

Populismus mag (manchmal) den Finger auf die wunde Stelle legen, aber das ist der kinderleichte Teil. Das schwere ist einen Lösungsansatz zu finden und einen Weg, diesen funktional umzusetzen. Dazu sehe ich nirgendwo etwas, schon gar nicht bei der AFD.

Das wurde schon gefordert, bevor die Flüchtlingswelle über Europa gerollt ist. Hätte man es damals ...

Auf "wir wussten vorher alles besser" können sich vielleicht die Grünen und eventuell noch die Linke berufen. Alle anderen haben fröhlich die politische/wirtschaftliche/soziale Situation anderer Länder zu ihrem eigenen Vorteil beeinflusst und damit das Problem mitverursacht oder aber sie haben diese Vorgänge komplett ignoriert - im Falle der AFD weil sie schlicht noch nicht existierte. Nur zur Erinnerung: Wir erleben heute die Konsequenzen von Fehlern, die im arabischen Frühling gipfelten. Das war 2010-2012, die Ursachen lagen in vorrangehenden Jahrzehnten.
Die AFD wurde 2013 überhaupt erst gegründet wird also ganz sicher nicht seit den 60/70/80ern gefordert haben, die Unterstützung von Diktaturen wie die von Assad oder Gadafi bzw. die Fianzierung deren arabischer/persischer Hintermänner einzustellen. Im Gegenteil: Gauland (der dritte erfolgreiche Landesverbandsleiter bei der AFD neben Björn-der-Nazi-zählt-ja-nicht-Höcke und Petry) war damals noch fleißig in der CDU aktiv.

Die Mehrheit dieser "Flüchtlinge" stammt ja noch nicht mal aus Kriegs- oder Krisengebieten und hat hier nichts verloren. Und die paar Prozent ...

Ach ja? Hast du nachgezählt? Weil diejenigen, die es machen, sehen irgendwie nicht nur "ein paar Prozent" aus Krisengebieten, sondern allein Syrer mit 200% Vorpsrung auf Platz 1 der Bewerber-Herkunftsländer.
• Hauptherkunftsländer von Asylbewerbern 2015 | Statistik
 
Wie wäre es mal mit "für" etwas sein? "Dagegen" ist einfach nur Populismus: Wenn es 1245 Meinungen gibt, wie eine Sache anzugehen ist, dann gibt es auch 1244 Gruppierungen, die "gegen" den von z.B. einer Regierung gewählten Weg sind. Aber das heißt nicht, dass eine Partei, die laut "dagegen" brüllt, die richtige für diese ist. 1243 Gruppierungen werden da sehr enttäuscht sein...
(und wahrscheinlich hinter her wieder auf die "korrupten Politiker" schimpfen, statt auf ihre eigene Dummheit)

Und wofür / für wen sollte man dann deiner Meinung nach sein? Ist ja nicht so als würden die Parteienlandschaft in Deutschland einem viel reale Wahl lassen wofür man sein könnte und wen man dafür sein könnte, weil es keine vollkommene Utopie ist, sind es meist Parteien deren reale Chance gewählt zu werden so minimalistisch wie ein 1:1.000.000.000 Model ist, oder aber die Partei kommt an die Macht und kann sich von heute auf morgen urplötzlich nicht mehr daran erinnern das sie dass wofür man sie gewählt hat umsetzen wollte, und, oder setzt was völlig anderes um.

Real gesehen besteht die deutsche Parteienlandschaft und deren Vorstellungen also entweder aus Utopien, Absurditäten, oder aber Versprechungen die keinen Kupferling Wert sind, hmm, da kann man schon verstehen wen viele ehr einfach gestrickte Menschen am Ende nur noch gegen etwas sind als für etwas. Immerhin ist die Chance größer das dass wogegen man ist auch ehr eintreten wird als wen man in diesem Land für etwas ist. Gott klingt dieses Realbild deutsche Politik absurd... dumm nur das es so ist. :ugly:

(!= "verhindert". Selbst man "nichts tut" sorgt die Welt dafür, dass sich etwas verändert -siehe Merkel-, eine Regierung muss aktiv handeln.)

Nun diese Weisheit trifft wohl auf sämmtliche Regierungen und Regierenden der mindestens letzten 40 Jahre zu. Da ist die Reichsmerkel nicht die einzige die die Strategie des Aussitzens und reagierens beherrscht, im Gegensatz zur Strategie der Aktion und Initative, immerhin war sie beim großen Lehrmeister Kohl in der Lehre, schon der wusste wie man Dinge gekonnt aussitzt. ;)
Wobei man wohl sagen muss das sie ersters wohl von allen Regierenden der Vergangenen Jahrzehnte am meisterlichsten beherrscht, aber nun gut, Entwicklung steht ja auch in der Politik nicht still, leider nur ist es eine Entwicklung in die falsche Richtung...

Finde ich auch sehr fair, hat aber volkswirtschaftlich einen ganz großen Haken:
Diese Regelung stört nur Leute, die etwas abzugeben haben. Damit schreckt die Schweiz gezielt nur diejenigen Flüchtlinge ab, die etwas Besitzt für den Aufbau eines neuen Lebens retten konnten und/oder diejenigen, deren Ausbildung eine Bereicherung für die aufnehmende Gesellschaft sein könnte.

Nun, ich denke dein Blickwinkel darauf ist verkehrt. Die Herrangehensweise der Schweizer ist schon vom Grundsatz her richtig. Das Ziel von Asyl sollte eigentlich nie Migration sein, dafür gibt es die legale Zuwanderung. Asyl sollte dazu dienen denen !zeitlich begrenzt! zu helfen die dringend auf sicheres Obdach angewiesen sind, jemand der noch ein paar tausend Dollar retten konnte von denen sie sich selbst versorgen kann und / oder so gut ausgebildet ist das sie Chancen in den Nachbarstaaten hat kann eigentlich keine Person der Zielgruppe sein die auf Asyl angewiesen ist.
Diesen Menschen hier den Eindruck zu vermitteln das es richtig ist aus ihrer Heimat weg zu gehen, ihr Geld mitzunehmen, um hier ein neues Leben aufzubauen ist daher grundverkehrt, oder wer soll später dann die Länder wieder, und vor allem wovon, aufbauen? Die Armen und Ungebildeten die es nicht bis nach Europa geschaft haben, während wir uns hier ihre "geistige" Elite und deren gerettetes Geld einverleibt haben?
Sich die Rosinen rauspicken zu wollen und diese Menschen hier bleiben lassen zu wollen, auch wen sie das gerne wollen, ist im Grunde doch daher grundverkehrt und geht auch nur zu lasten der Herkunftsländer.

Von daher, wenn es schon abschreckt das er für die Kosten seines Asyls so weit wie möglich aufkommt sollte wohl wirklich lieber da bleiben wo er ist, wer wirklich ein neues Leben sucht und einen Neuanfang will und dafür die nötige Motivation besitzt wird es wohl kaum abschrecken und für den Rest, die breite Masse die auf Grund mangelnder Bildung und entsprechender finanzieller Armut nicht von dieser Reglung betroffen ist sollte sowieso keine dauerhafte Aussicht auf Aufenthalt bestehen. ;)

Ein Konzept, wie sie das selbst umsetzen will, habe ich bislang nicht gesehen. Siehe oben: Mit "dagegen" gehen Populisten auf Bauernfang. Ein "für" würde ja sowas wie Hirn vorraussetzen und Angriffsfläche bieten...

Mit stumpfen Populismus ist doch die AfD nicht alleine, mehr als stumpfen Populismus haben doch alle großen Parteien schon nicht mehr zu bieten, nur das deren Populismus in die entgegengesetzte Richtung geht. Konzepte und Lösungen hat man da genauso wenig zu bieten, oder wo sind Lösungen, Pläne und Strategien wie man mit dieser Fluchtwelle umgehen will? Immerhin ist inzwischen schon 1 Jahr massiven Zustroms rum und im Grunde ist man nicht weiter als zu Beginn diesen 1 Jahres und hat außer ein wir müssen helfen, "Wir schaffen das", Beschwerden über die Bösen Euroländer und Schuldzuweisungen, sowie einen Haufen bewust getätigter Falschaussagen, wie die meisten dieser Menschen sind hoch qualifizierte Fachkräfte und eine Bereicherung für unseren Arbeitsmarkt, nichts zu bieten.
Von den ganzen anderen Themen aus Wirtschaft und Gesellschaft mal ganz abgesehen.
Im Grunde also besteht die ganze Politik nur noch aus Populisten, bzw. wann bestand sie mal nicht nur aus Populisten?


Es gibt eigentlich einen ganz klaren Anhaltspunkt für Integration:
Nimmt jemand in normaler Weise am gesellschaftlichen Leben teil?
Alles andere ist nicht "in die Gesellschaft integriert".

Das ist das Resultat von Integration und zeigt ob jemand integriert ist. Jemand der nicht integriert ist weil er Gesellschaft, Kultur und Gesetze nicht tolleriert, akzeptiert und befolgt wird sich auch vom gesellschaftlichen Leben abschotten und nicht an ihm teilnehmen, oder sich ein gesellschaftliches Leben nach seinen Vorstellungen und bisherigen Geflogenheiten aufbauen was dann meist auch gut an einer Ghettorisierung zu erkennen ist, das Personen nicht an der Gesellschaft teilnehmen und teilnehmen wollen und somit nicht integriert sind.

*edit*
Ach ja? Hast du nachgezählt? Weil diejenigen, die es machen, sehen irgendwie nicht nur "ein paar Prozent" aus Krisengebieten, sondern allein Syrer mit 200% Vorpsrung auf Platz 1 der Bewerber-Herkunftsländer.
• Hauptherkunftsländer von Asylbewerbern 2015 | Statistik

Das dumme dabei ist nur das niemand wirklich sagen kann ob es wirklich alles Syrer sind. Nicht wenige der "Flüchtlinge" besitzen keine Pässe mehr, oder andere Dokumente, die sie als syrische Staatsbürger ausweisen könnten und es ist schon seit Monaten bekannt das nach der Ankündigung von Merkel, das man keine Syrer abweisen werde, sich viele Personen als Syrer ausgeben die wohl keine sind, was selbst den Flüchtlingen die wirklich aus Syrien kommen
aufgefallen ist.
Niemand kann momentan also sagen ob das wirklich alles "berechtigte" Flüchtlinge aus der Krisenregion sind, somal noch unzählige Asylanträge ungeprüft sind und und diese Statistiken daher im Moment vor allem auf den getätigten Angaben der betroffenen Personen beruhen und wie heißt es da in einem Sprichwort so schön: "Man kann viel erzählen wen der Tag lang ist."
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Union möchte anscheinend gerne Nordafrikanische "Flüchtlinge" aus Marokko, Tunesien und Algerien in speziellen Rückführzentren unterbringen, statt dezentral auf die Kommunen verteilt, um sie schneller abschieben zu können, da die meisten von ihnen keine wirkliche Aussicht auf ein Bleiberecht haben.

Quelle: Medien: Union will Nordafrikaner in Rückführungszentren unterbringen - Nachrichten - DIE WELT

Das dumme an der Geschichte ist mal wieder nur das die Herkunftsländer sich quer stellen was die Abschiebung angeht, so verweigern grade Algerien und Marokko die Rücknahme von abgelehnten Flüchtlingen aus diesen Ländern die Einreise und verhalten sich absolut unkooperativ, weshalb schon jetzt tausende Marokkaner und Algerier noch hier sind die eigentlich seit längeren bereits abgeschoben werden sollten.
Die Bundesregierung hat bis jetzt dagegen nicht mehr auf den Weg gebracht als sich über die unkooperative Haltung dieser Länder zu beschweren, ohne jeglichen Erfolg...

Von daher, diese "Rückführzentren" sind, berücksichtigt man diesen Umstand mit den Herkunftsländern, nicht mehr als Placebos um den Leichtgläubigen unter den Bürgern zu zeigen, hey, sehr her wir tun ja was um die Zahl derer die keine Chance auf Asyl haben zu verringern. In der Realität ändert sich dadurch aber nichts und bleiben rund 54.000 abgelehnte Flüchtlinge (aus verschiedensten Ländern) hier in Deutschland, weil deren Länder eine Rücknahme verweigern.

*edit*
Na bravo, jetzt kommt raus das man über norafrikanische Klaubanden (organisierte Kriminelle, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind) schon mindestens seit Oktober 2014 bescheid wusste, aber um die Stimmung gegen Flüchtlinge nicht zu "gefärden" die Ganze Geschichte lieber unter den Tisch gekehrt und verschwiegen hat. :klatsch::wall:

Quelle: Straftaten durch Nordafrikaner: Politiker schwiegen über Gewalt

Wie blöd muss man in der Politik eigentlich sein um zu meinen das sowas nicht irgendwann rauskommt und dann, man muss schon sagen fast berechtigter Weise bei soviel Blödheit, wieder den falschen Leuten in die Karten spielt?
Wieso müssen Politiker nur so unendlich dämmlich sein und statt mit so einem Thema offen umzugehen und wirklich Konsequenzen daraus zu ziehen und was zu tun immer meinen durch vertuschen und aussitzen würde irgendwas besser werden?
Und am Ende beschwert man sich dann wieder über das mangelnde Vertrauen das die Bürger der Politik entgegen bringen und darüber das Populistische rechte Partein, wie die AfD, Zulauf haben, ja warum ist das wohl blos so?
nene.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hab ich schon vor paar Seiten gesagt, mit den klauenden Asylbewerbern. Die Besitzer der Geschäfte wurden vom Staat entschädigt und die Polizei hat es nicht registriert.
 
Also nochmal Krieg, Hunger etc sind keine Gründe für Asyl laut GK.

Wenn diese Länder ihre Leute nicht zurück wollen sollten wir ihnen mit Sanktionen drohen bzw zur bloßen Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln greifen.
 
Und wofür / für wen sollte man dann deiner Meinung nach sein? Ist ja nicht so als würden die Parteienlandschaft in Deutschland einem viel reale Wahl lassen wofür man sein könnte

In Bezug auf den aktuen Umgang mit Flüchtlingen sehe ich, wie mehrfach erwähnt, auch keinerlei Kompetenzen. Genau deswegen frage ich ja so genau nach, wenn hier irgendwer irgend eine Partei als toll darstellt. Womöglich ist mir bei der ja was entgangen? Bislang scheint das aber nicht der Fall zu sein. Die Regierungsparteien reden die Scheiß-Situation schön, nicht-Regerierungsparteien tun so, als wäre die politische Arbeit mit der Feststellung "es ist eine Scheiß-Situation" getan.
Ist sie aber nicht. Sie ist auch nicht mit einzelnen Forderungen getan. Jeder, der sich auch nur 5 Minuten ernsthaft mit dem Thema beschäftigt, wird dutzende "inakzeptable" Zustände finden, "gegen die etwas unternommen werden muss". Aber finde mal einer ein Konzept, dass auch nur zwei-drei der Probleme angeht, ohne am anderen Ende alles schlimmer zu machen. Wer das schafft, den sollte man dann ggf. wählen, zumindest solange andere Themen nicht wichtiger sind. Solange aber alle nur Schaumschlägerei betreiben, ist letzteres definitiv der Fall. Dann ist z.B. die AFD eine Partei, die keine Ahnung hat, was man mit den Flüchtlingen macht und die sich darüberhinaus in Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit übt. Da wähl ich doch lieber eine fast x-beliebige andere Partei, die zwar auch kein Konzept für den Umgang mit Flüchtlingen hat, die aber zumindest eine gesunde Ablehnung gegen Rechtsextremismus zeigt.

Real gesehen besteht die deutsche Parteienlandschaft und deren Vorstellungen also entweder aus Utopien, Absurditäten, oder aber Versprechungen die keinen Kupferling Wert sind, hmm, da kann man schon verstehen wen viele ehr einfach gestrickte Menschen am Ende nur noch gegen etwas sind als für etwas. Immerhin ist die Chance größer das dass wogegen man ist auch ehr eintreten wird als wen man in diesem Land für etwas ist. Gott klingt dieses Realbild deutsche Politik absurd... dumm nur das es so ist. :ugly:

Nö, ist nach meiner Beobachtung nicht so. Bzw.: Es stimmt, dass viele Menschen, die sich nicht mit Politik beschäftigen, diesen Eindruck haben. Es stimmt aber nicht, dass Politik so abläuft. Mit Ausnahme von Merkels Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Kernenergie würde mir spontan keine einzige große Regierungsentscheidung der letzten Jahre einfallen, die den Wahlprogrammen beider Koalitionspartner zu wieder lief. Auch wurden in widersprüchlichen Koalitionen nur sehr selten Kompromisse geschlossen, die einem Schwerpunktthema einer der beiden Partner widersprachen, obwohl sie nicht ebenfalls zum Schwerpunkt des anderen gehörten. (Z.B. wurden die Grünen viel für ihre Zustimmung zu Schröders Wirtschaftpolitik gescholten, haben diesem Aspekt aber von Anfang eine geringere Bedeutung beigemessen als der Energiewende und der Landwirtschaftsreform, die sie beide trotz großer Reichweite als Juniorpartner durchboxen konnten.)
Was häufiger vorkommt: Das Leute in populistische Sprüche oder wachsweiche Versprecher reininterpretieren, was sie gerne hören möchten. Nicht selten werden Aussagen im Wahlkampf gezielt darauf zugeschnitten, dass man sich alles mögliche darunter vorstellen könnte. Anstatt hinterher überrascht zu sein, dass die eigenen Phantasien nicht Bestandteil der Wahlversprechen waren, sollte man an der Stelle aber mal ein Bisschen Textkompetenz zeigen und ggf. nachgucken, wofür die gleiche Partei in der Vergangenheit so gestanden hat. Wenn z.B. die FDP-Jugend die Freigabe von Cannabis in eine Wahlprogramm schmuggelt, dann kann man sich eigentlich ziemlich sicher sein, dass das Ergebnis nicht oben auf der Agenda steht und das es wenig mit Wahlbetrug zu tun hat, wenn sie dieses "Versprechen" nicht in einer Koalition mit der CDU umsetzen.

Auch bei den kleineren Parteien sehe ich durchaus Ansätze, die nicht Luftschlössern entsprechen, sondern konkrete (nicht unbedingt pauschal sinnvolle, aber denkbare) Umsetzforderungen enthalten. (Beispiele fallen mir spontan nur im Bereich Tier/Umweltschutz ein, weil mich das interessiert, im Gegensatz zur Flüchtlingspolitik von parlamentsfernen Parteien)

Wobei man wohl sagen muss das sie ersters wohl von allen Regierenden der Vergangenen Jahrzehnte am meisterlichsten beherrscht, aber nun gut, Entwicklung steht ja auch in der Politik nicht still, leider nur ist es eine Entwicklung in die falsche Richtung...

Im Gegensatz zu Kohl beherrscht Merkel vor allen Dingen das aktive Aussitzen. Ich habe die Ära Kohl zwar nur teilweise bewusst miterlebt, im Gegensatz zu Merkel scheint er selbst Schwerpunkte gesetzt zu haben. Merkel dagegen sitzt wie eine Spinne im Netz und wenn eine Iniativie nötig ist, dann wird die erstmal eigenständig von Figuren aus der dritten Reihe geäußert und erst dann "zur Chefsache" erklärt, wenn alle am jubeln sind. Da Unterscheidet sich Merkel gar nicht mal so sehr von manchem Populisten: Solange man selbst keine Konzepte äußert, bietet man auch keine Angriffsfläche und allemöglichen Wähler wähnen einen fälschlicherweise auf ihrer Seite.

Nun, ich denke dein Blickwinkel darauf ist verkehrt. Die Herrangehensweise der Schweizer ist schon vom Grundsatz her richtig. Das Ziel von Asyl sollte eigentlich nie Migration sein, dafür gibt es die legale Zuwanderung. Asyl sollte dazu dienen denen !zeitlich begrenzt! zu helfen die dringend auf sicheres Obdach angewiesen sind,

Wobei ich diese Sichtweise für veraltet und dringend überholungsbedürftig erachte.
Der Bürgerkrieg in Syrien geht zum Beispiel gerade in seinen 59. Monat. Zum Vergleich: Im 60. Monat der Westfront des zweiten Weltkriegs haben die Allierten Paris befreit, nach 68 Monaten herrschte dauerhafte Frieden in Europa. Sieht irgend jemand eine Chance, dass sich die Syrer im September in den Armen liegen und für die nächsten 70 Jahre friedliche zusammenleben? Selbst im ehemaligen Jugslawien herrschen nach 2 Jahrzehnten immer noch so große Spannungen, dass gewisse Ethnien nicht in alle Gebiete zurückkehren können, ganz abgesehen davon, dass ihr früher Besitz längst unter Eroberern aufgeteilt wurde.

Bei diesem Zeiträumen muss man ganz klar sagen: Flüchtlinge des 21. Jhd. werden mehrheitlich nicht zurückkehren. Ehe eine sichere Rückkehr möglich wäre, haben die meisten 10-20-30 Jahre hier gelebt. Das heißt für viele den Großteil ihres bewussten Lebens und das gesamte Leben ihrer Kinder. Die Heimat dieser Leute heißt dann Deutschland.

Im Grunde also besteht die ganze Politik nur noch aus Populisten, bzw. wann bestand sie mal nicht nur aus Populisten?

Ooch, da gibts durchaus noch andere und hat es auch immer gegeben. Während alle über Flüchtlinge reden gedeiht z.B. TTIP prächtig, wurde eine neue Stufe im Bereich Patentierung von Leben erreicht, hat die Regierung erfolgreich die geplanten Regeln für AKW-Betreiber solange verzögert, dass die ihre überlebensfähigen Firmenteile und ihr Vermögen ausgegliedert haben, etc. . Kurz: Es wird sehr wohl Politik mit Händen und Füßen (und vielen Arschtritten für künftige Generationen) gemacht. Aber von den Populisten hört man natürlich am meisten - nomen est omen und es ist ja auch nicht so, als würden Medien, die sich komplexen Aspekten widmen, auf großes Interesse beim Wahlvolk stoßen :schief:

Das dumme dabei ist nur das niemand wirklich sagen kann ob es wirklich alles Syrer sind. Nicht wenige der "Flüchtlinge" besitzen keine Pässe mehr, oder andere Dokumente, die sie als syrische Staatsbürger ausweisen könnten und es ist schon seit Monaten bekannt das nach der Ankündigung von Merkel, das man keine Syrer abweisen werde, sich viele Personen als Syrer ausgeben die wohl keine sind, was selbst den Flüchtlingen die wirklich aus Syrien kommen
aufgefallen ist.
Niemand kann momentan also sagen ob das wirklich alles "berechtigte" Flüchtlinge aus der Krisenregion sind, somal noch unzählige Asylanträge ungeprüft sind und und diese Statistiken daher im Moment vor allem auf den getätigten Angaben der betroffenen Personen beruhen und wie heißt es da in einem Sprichwort so schön: "Man kann viel erzählen wen der Tag lang ist."

Sicherlich gibt es bei der aktuellen Zählweise viele Unsicherheiten und leider nimmt man die ja heutzutage gerne in Kauf, anstatt abzuwarten (man gucke sich z.B. diesen ganzen Thread an, in dem es über weite Teile über die per Definition unbekannte Herkunft von noch gar nicht ermittelten und verurteilten Straftätern geht). Deswegen sage ich ja auch nicht "gegenläufige Angaben sind falsch", sondern ich frage "woher weißt du, dass es anders ist?". Denn derzeit sind die offiziellen Zählungen mit unvollständig geprüften Eigenangaben das beste, was wir haben. Jeder, der behauptet, diese wären definitiv falsch (!= fehleranfällig) und er wüsste, was wirklich der Fall ist, muss also offensichtlich eine bessere Quelle haben.
Und die würde ich doch ganz gerne auch nutzen (und das BAMF ggf. auch ;) )
 
Ooch, da gibts durchaus noch andere und hat es auch immer gegeben. Während alle über Flüchtlinge reden gedeiht z.B. TTIP prächtig,

Sehe zwischen beiden Entwicklungen keinerlei Zusammenhang, immerhin kamen die Flüchtlingswellen völlig aus dem Nichts, Merkel ist bekannt für Emotionale Entscheidungen und gegen TTIP protestieren ohnehin nur größtenteils rechte.
 
@ruyven_macaran
Wie man die Grenzen dicht machen soll ?
Es müsste doch jedem mit Verstand klar sein, das es kein Happy End für diese Situation geben wird.
Es gibt keine friedliche Lösung ! Ich würde jubeln wenn du mich vom Gegenteil überzeugen könntest !
Die Grenzen können natürlich nur auf eine Weise geschlossen werden - Mauern bauen, Zäune ziehen und militärisch bewachen lassen, es will doch nur keiner aussprechen !
Führt das zu Randale ? Ganz bestimmt, aber friedlich kannst du die nicht schliessen, das ist leider die hässliche Wahrheit.

Man sollte sich aber ehrlich fragen, wo führt es hin wenn die Grenzen nicht geschlossen werden ?
Naja geh mal in die Küche und lass Wasser in einen Topf laufen.
Dann berichte uns was passiert, wenn du das Wasser nicht abstellst !

Da bleibt eigentlich nur noch die Frage - was willst du eher verhindern ? Das hier Bürgerkrieg, Anarchie und Chaos ausbricht ?
Oder das Chaos an der Grenze ausbricht, was sich sowieso nicht vermeiden lässt, um endgültig ein Zeichen zu setzen, das unsere Aufnahmekapazität völlig am Ende ist.
Der Realität muß man doch langsam mal ins Auge blicken, es wurde lange genug zugeschaut.
Dieser Schritt muß sowieso erfolgen, da führt gar kein Weg dran vorbei - oder kennst du einen ?

Nenn mir eine Partei, der du diesen Schritt am ehesten zutraust !
All die Gutmenschen werden doch erst aufwachen wenn in ihrem Supermarkt das Recht des Stärkeren in Kraft tritt !
Ich diskutiere hier nicht aus Überzeugung, sondern aus Verzweiflung !
Dieser ganze Scheiss gibt mir jeden Tag zu denken und macht mir große Sorgen.
Wie kann sich unsere Regierung auch nur ansatzweise dazu erdreissten, das Chaos in den Herkunftsländern der Zuwanderer anzugehen, wenn die nichtmal das Chaos im eigenen Land verhindert ?
 
Oh ja diese Verzweiflung, täglich werd ich von Flüchtlingen überrannt, die mittlerweile selbst das Schweinefleisch in meinem Supermarkt wegkaufen. Und dann das Chaos auf den Straßen täglich.... Sorry, aber gehts noch ne Spur dramatischer. Den Deutschen gehts super, auf den Straßen herrscht in der Regel Ordnung, von Flüchtlingen seh ich weder in meinem 30k-Einwohnerkaff hier noch in Frankfurt sonderlich viel. Was sollen Länder wie Libanon und Jordanien sagen, wo teils auf einen Einwohner 0,5-1 Flüchtling kommt und diese Länder kaum internationale Unterstützung erhalten, weil reiche Länder ihre Hilfsgeldzusagen an die UN nicht einhalten? Hier beschwört mancher Weltuntergang wenn wir 1 Flüchtling auf 80 Einwohner haben.

Klar hat die ganze EU ordentlich verkackt was die Asyl- und Flüchtlingspolitik angeht. Aber von Day-Z Zuständen sind wir weit entfernt. Eher isses peinlich das der immens reiche Westen mit einer sich so lange ankündigenden Kriese dermaßen auseinanderbröckelt. Wenn man nicht schon frühzeitig in Syrien intervenieren wollte, muss man jetzt halt mit den Konsequenzen leben. Die Alternative wäre das man sich abschottet und die Leute an den Grenzen verhungern lässt. Damit würden auch die EU Außenstaaten zusammenbrechen und letztendlich das gesamte EU Gebilde. Was das für eine deutsche Wirtschaft bedeutet die essentiell auf gute Handelsbeziehungen angewiesen ist darf sich jeder gerne ausrechnen.

Und mit dem Wort "Gutmensch" wäre ich vorsichtig. Das quasi Nazi Vokabular was die ständig dazu verwenden Menschen als naiv zu diffarmieren, nur weil manche nicht ein Inländer als höherwertig als ein Ausländer ansehen. Die dürfen mich auch gerne Gutmensch nennen, seh ich als Kompliment und als Attribut das mir eben nicht scheiss egal ist wenn andere Menschen irgendwo verrecken denn das sind ja nicht "meine Probleme",
 
Rwk


Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Jeder weiß, dass Deutschland gesellschaftlich, politisch und finanziell zusammenbrechen wird, wenn jedes Jahr eine Million Flüchtlinge ins Land kommen. Merkel kann die Grenze aber nicht von heute auf morgen dicht machen, weil sie dann ihr Gesicht verlieren würde. Warte noch ein paar Monate ab, dann wird so etwas wie eine Obergrenze kommen. Das Wasser steht ihr doch schon bis zum Hals.
 

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azzih, weil du persoenlich, oder auch dein Umfeld noch keine Beeinflussungen oder schlechte Erfahrungen mit Fluechtlingen gemacht hast/haben, ist das kein Benchmark fuer Alle.
Inwieweit jeder mit Veraenderungen klar kommt, speziell teilweise drastische Veraenderungen innehralb kuerzester Zeit, sollte man auch den betroffenen Personen ueberlassen, ohne darueber abfaellig zu urteilen.
Mag auch sein das ihr im frankfurter Raum weniger Fluechtlinge zugewiesen bekommen habt, weis ich nicht, weist du auch nicht. Vielleicht faellt das da nicht ganz so auf?
Aber auch hier gibst du ein Gesamturteil ab. Bei uns in unserem ~15k Kurort naehe Paderborn sieht es da etwas anders aus. Hier hast du eine deutliche Veraenderung des Straßenbildes. Ich habs schon mal geschrieben, Uebergriffe gab es in meinem Umfeld.
Dein Jordanienvergleich hinkt auch etwas. Aehnliche Kulturen sind hier ein Stichwort u.A.


Mit der Verwendung des Wortes Gutmensch muss man aufpassen weil du es jetzt unter Nazivokabular gestellt hast? Mit welcher Kompetenz geschieht soetwas? Wie gefaellt dir Bahnhofsklatscher oder Teddybaerwerfer als Alternative?
Im Gegenzug ist aber "besorgert Bürger" "Wutbürger" etc. in Ordnung?
Diffamierung ist ok, wenns nicht die Leute mit der gleichen Meinung wie einer selbst sie hat, trifft? Ich koennte hier fast schon Faschismus unterstellen!

P.S. Gutmensch ≠ guter Mensch
 
Auf die Frage

Wie man die Grenzen dicht machen soll ?

folgte viel Text - aber keine Antwort?

Die Länge der Grenze, die sich die Bundesrepublik mit Nachbarländern teilt, beträgt gute 3.700 Kilometer - plus X für Nord- und Ostsee. Wie genau stellst Du Dir eine wirksame Schliessung dieser Grenze vor? Bist Du wirklich so naiv zu glauben, ein heruntergelassener Schlagbaum wuerde zu irgendetwas anderem fuehren als dass solche Menschen, die ins Land gelangen wollen, es dann eben 10 Meter neben dem Schlagbaum versuchen werden? Moechtest Du Mauern und Zaeune (hat frueher auch nicht funktioniert) errichten und die Meere verminen lassen?

Das Schliessen der Grenzen ebenso wie das Kontigentieren von Fluechtlingen ohne einen "Plan B" ist Symbolpolitik, mit der man latent nationalistischen, offen xenophoben oder schlicht rechtsextremen Zeitgenossen den Bauch pinselt, um sie an die Urne zu koedern. Spaetestens in politischer Verantwortung ankommend wuerden auch die Bruellaffen von der AfD erkennen, dass das Grundgesetz auch fuer sie gilt und "Abschieben, Abschieben!" einfach klingt, aber nicht funktioniert, wenn ein Herkunftsland entweder nicht sicher bestimmt werden kann oder aber das Herkunftsland seinen Buerger einfach nicht wiederhaben will. Und nun?

Und was den von Dir gebetsmuehlenartig herbeigeredeten

sicheren Bankrott

angeht - ich denke, bis dahin ist noch etwas Zeit. Ja, das wird uns etwas kosten. Aber es muessen ja auch Haeuser gebaut, Lebensmittel hergestellt und Kleidung produziert werden. Das rechte Mantra, dass es Geld in Deutschland nur fuer Sinti und Roma statt fuer die Oma geben wuerde, ist also falsch - es wird in Kreislaeufe geschuettet.

Ich will damit nicht gutheissen, wie das aktuelle Krisenmanagement aussieht. Weder Deutschland noch der Rest Europas macht dabei eine gute Figur. Aber statt apokalyptischer Untergangsgesaenge waeren hier pragmatische Loesungsmodelle gefragt. Und da ist die AfD ungefaehr so hilfreich wie ein katholischer Priester auf einem Kindergeburtstag.
 
Bei einer Grenzschließung kommen viel weniger Menschen durch. Einen großen Teil wird man aufhalten können und dann werden sich andere auch gar nicht so schnell mehr auf den Weg machen
 
JePe


Die Grenzen zu schließen ist ja schon der Plan B.

Plan A war gewesen, dass man sich in der EU auf eine Flüchtlingsquote einigt. Wäre das geschehen, dann hätte Europa 5 bis 10 Millionen Flüchtlinge aufnehmen können, ohne damit groß belastet zu werden. Immerhin haben die EU-Staaten insgesamt weit über 500 Millionen Einwohner, da wären ein paar Millionen Asylsuchende nicht das Problem gewesen. Aber leider hat das nicht geklappt, weil nicht wenige EU-Staaten - sagen wir es mal höflich - noch nicht bereit für muslimische Mitbürger sind. Australien ist es im Übrigen auch nicht.

Und so sind die Grenzschließungen nun die einzige Alternative zur EU-Flüchtlingsquote. Wir schotten uns ab und machens wie Australien. Oder hast du ne bessere Lösung, abgesehen von den Standardhandlungen, die sowieso fällig sind: Fluchtursachen bekämpfen, Lebensbedingungen der Flüchtlingslager in der Türkei, im Libanon verbessern etc.
 

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