Du gehst also davon aus, dass jeder Flüchtling, jeder Einwanderer, egal wer, grundsätzlich nur das Sozialstem ausnutzen will?
Starker Tobak. Das ist AfD Denken in Reinkultur.
Ich glaube nicht das jeder Fluechtling hergekommen ist um ins soziale Netz zu fallen. Da denke ich auch das eher das Gegenteil der Fall sein wird. Natuerlich wird es den Ein oder Anderen geben der von Arbeit nicht ganz so viel haelt.
Die Frage ist: hat jeder Fluechtling die Moeglichkeit ueberhaupt in ein vernuenftiges Arbeitsverhaeltniss zu kommen? Wenn ja, wann? Gibt es ueberhaupt die Arbeitsplaetze fuer all die Ankommenden (ich moechte darauf hinweisen das Deutschland noch immer wieviel reale Arbeitslose hat? 6-9 Millionen)?
Auch haben wir gegenlaeufig zur ersten Propagandawelle festgestellt das nur ein sehr kleiner Teil der ankommenden Personen eine Fachkraft ist und noch weniger nahtlos ins Arbeitsleben in Deutschland ins Arbeitsleben einsteigen koennten.
Kurzfristig gesehen wird jeder Fluechtling erstmal ein Sozialleistungsbezieher sein. Wie lange? Keine Ahnung. Wird der Fluechtling auch mal in die Kassen einzahlen? Keine Ahnung.
Ich unterstelle hiermit aber keinem Fluechtling, das dieser das System ausnutzen will, das ist ganz was Anderes als mein Text.
Ich bin dafür, die Leute, die das Sozialsystem tatsächlich schädigen, stärker anzubinden.
Hoeneß lacht ja immer noch.
Oh ja, auch sehr dafuer, und wirklich empfindliche (Geld)Strafen einfuehren.
Aber dann heißt es gleich wieder: das koennen wir nicht machen, dann wandert der Geldadel ab blablablabla.
Muss man halt an mehr Stellschrauben drehen.
Zuallererst und auf jeden Fall mMn die Beitragsbemessungsobergrenze abschaffen!
Wer abwandert hat halt in Deutschland nix mehr zu suchen. Dann sollten die auch in den Steueroasen Geld verdienen.
Das geht aber dann im Ganzen zu weit an Systemaenderung. Da hat doch keiner "von denen da oben" wirklich Lust drauf und die werden das mit allen Mitteln verhindern versuchen.
/edit zeitgleicher Post:
Ich bin dafür das die Grenzen geschlossen und intensive politische Verhandlungen geführt werden, mit den Regierungen der betroffenen Länder, aus denen die Menschen flüchten.
Deren Systeme müssen schnellstens stabilisiert werden um den Menschen dort wieder einen Alltag mit Perspektive zu ermöglichen, dafür sollten Steuern meiner Meinung nach genutzt werden.
Es macht einfach keinen Sinn, das Sozialsystem umzustellen solange jeden Tag weitere tausend Menschen dort hineingeschoben werden.
Dafuer muesste man erstmal die wahren Fluchtgruende kennen. Natuerlich wird ein (kleiner, behaupte ich mal so) Teil um Leib und Leben geflohen sein. Ich glaube aber das der andere Teil einfach aus wirtschaftlichen Gruenden (Hoffnung auf ein besseres Leben ist auch ein wirtschaftlicher Grund) nach Deutschland gekommen/"geflohen" ist.
Es gibt wieviel Menschen die nicht die Vorzuege eines Lebens in den reicheren Laendern geniessen duerfen? 4-5 Milliarden?
Ist Deutschland jetzt verpflichtet fuer all diese, auch moeglichen Migranten bzw Fluechtlinge, in deren Heimatlaendern fuer bessere Perspektiven zu sorgen?
Fuer eine global gesehen bessere Welt sind die Menschen leider noch nicht bereit.