AfD, Pegida und Co.

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Bei den Kinderärzten gehe ich von den Kinderärzten in meiner Region aus.

Ich nehme das, was im Ort ist, da woanders hinfahren Zeit und Geld kostet.

Würde mich aber mal interessieren, obs da eine Statistik gibt.

Wie sieht die AFD eigentlich das Problem der Ärzte Versorgung? Gerade auf dem Land sind allgemein Mediziner ja selten geworden.
 
Ach und Frauen müssen sich nicht emanzipieren? Muss Mann das für Frau erledigen?
Frauen sind seit hundert Jahren dabei, werden aber immer wieder von Männer extrem behindert. Lange Zeit waren es juristische Beschränkungen über allerlei geschlechtsspezifische Gesetze, heute geschieht es vor allem über Seilschaften, etc. Einer Quote stehe ich sehr kritisch gegenüber, weil sie eine Trennung der Geschlechter eher begünstigt, denn abschafft. Trotzdem ist es als Startimpuls ein möglicher Weg, um langfristig dahin zu kommen, dass allen gleiche Fähigkeiten zugesprochen werden, deren Ausprägung einzig an der eigenen Arbeit an sich unterliegt. Bisher wurden Frauen aber Fähigkeiten kategorisch abgesprochen. Die Frauenquote ist aktuell aber einer der untergeordneten Punkte. Da gab es z.B. mit Quoten im Öffentlichen Dienst vor zwanzig Jahren viel größere temporäre Ungerechtigkeiten, denke ich z.B. an Richterstellen, die unzwischen weitestgehend behoben sind.

Und ja, eine Quote z.B. für Grundschullehrer wäre sehr zum Wohle unserer Kinder für eine ausgewogene Erziehung in der Schule.

..."Männer haben keine Opfer-Identität", sagt Waldmann. Sie fürchteten, "als Weichei" stigmatisiert zu werden,....
Von wem werden sie stigmatisiert? Von anderen Männern, oder? Arbeitet daran, holt Euch Freiheiten und sagt den Gartenzwergen ins Gesicht, dass uns ihre Meinung nicht interessiert. Was ist schlimm daran, ein einfülsamer und gewaltfreier Mensch zu sein? Was soll daran ein Stigma sein? In einer Welt aggressiver testosterongeprägter Wesen mag das eine negative Eigenschaft sein. Wer muss jetzt also woran arbeiten? Genau, die "Weicheier" müssen sich einfach emanzipieren und dafür sorgen, dass dieses Verhalten akzeptiert wird.

Und bei Gewalt in Beziehungen gilt für alle Seiten: Man geht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie sieht die AFD eigentlich das Problem der Ärzte Versorgung? Gerade auf dem Land sind allgemein Mediziner ja selten geworden.

Gerade für Schwangere bei uns in der Gegend nicht besonders gut, bis zum nächsten Krankenhaus mit Geburtsstation etc. sind es von mir aus gute 40km weil es beim Krankenhaus um die ecke wohl weg rationalisiert wurde.
 
Frauen sind seit hundert Jahren dabei, werden aber immer wieder von Männer extrem behindert. Lange Zeit waren es juristische Beschränkungen über allerlei geschlechtsspezifische Gesetze, heute geschieht es vor allem über Seilschaften, etc. Einer Quote stehe ich sehr kritisch gegenüber, weil sie eine Trennung der Geschlechter eher begünstigt, denn abschafft. Trotzdem ist es als Startimpuls ein möglicher Weg, um langfristig dahin zu kommen, dass allen gleiche Fähigkeiten zugesprochen werden, deren Ausprägung einzig an der eigenen Arbeit an sich unterliegt. Bisher wurden Frauen aber Fähigkeiten kategorisch abgesprochen. Die Frauenquote ist aktuell aber einer der untergeordneten Punkte. Da gab es z.B. mit Quoten im Öffentlichen Dienst vor zwanzig Jahren viel größere temporäre Ungerechtigkeiten, denke ich z.B. an Richterstellen, die unzwischen weitestgehend behoben sind.

Und ja, eine Quote z.B. für Grundschullehrer wäre sehr zum Wohle unserer Kinder für eine ausgewogene Erziehung in der Schule.

Emanzipation im Beruf ist das eine, aber auch alle anderen Bereiche gehören dazu und während man da seit Jahren daran arbeitet Dinge wie sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen aufzuarbeiten, sowie häusliche Gewalt findet das in die entgegengesetzte Richtung nicht statt!
Warum?
Weil Mann ja nicht offiziell Opfer einer Frau werden kann, sowohl was sexuelle Belästigung angeht als auch was Gewalt in der Ehe betrifft.

Da herrscht ein extremes Defizit und momentan arbeit man nur daran das das eine gegen Frauen nicht ok ist, aber das andere ja ok ist weil es nicht existiert.
Frauen haben schlicht genauso Nachholbedarf wie Männer und nicht mal zwingend in all zu anderen Bereichen.
 
Frauen sind seit hundert Jahren dabei, werden aber immer wieder von Männer extrem behindert.
Vielleicht liegt es auch daran, dass Frauen in Machtpositionen sich gerne gegenseitig bekämpfen und sich damit auch zusätzlich selbst behindert haben.
Und ja, eine Quote z.B. für Grundschullehrer wäre sehr zum Wohle unserer Kinder für eine ausgewogene Erziehung in der Schule.
Ist aber nicht umsetzbar. Wer will heute schon an der Grundschule unterrichten wenn er als Gymnasiallehrer viel mehr Geld verdient ?
Wie sieht die AFD eigentlich das Problem der Ärzte Versorgung? Gerade auf dem Land sind allgemein Mediziner ja selten geworden.
Sie wollen (ich gehe von Landtagswahlprogramm von Sachsen 2014 aus) Ärzte mit Prämien aufs Land locken.
 
Gerade für Schwangere bei uns in der Gegend nicht besonders gut, bis zum nächsten Krankenhaus mit Geburtsstation etc. sind es von mir aus gute 40km weil es beim Krankenhaus um die ecke wohl weg rationalisiert wurde.

Ein Krankenhaus in meiner Nähe ist auch geschlossen worden.
Das Dilemma bei Schwangeren ist aber auch, dass die Hebamme nicht mehr lohnt, da man den Beruf ja weg mobben will -- zumindest hab ich den Eindruck.

V
Ist aber nicht umsetzbar. Wer will heute schon an der Grundschule unterrichten wenn er als Gymnasiallehrer viel mehr Geld verdient ?

Irgendwann ist das Gymnasium voll und dann gibt es eben nur noch Jobs als Grundschullehrer.
Immer noch besser Grundschullehrer mit Beamtenstatus zu sein als Gymnasiallehrer in Teilzeit.
 
Emanzipation im Beruf ist das eine, aber auch alle anderen Bereiche gehören dazu ....
Aber genau um alle Bereiche geht es doch dem aktuellen Feminismus. Ich würde z.B. ganz einfach den Geschlechtseintrag in Geburtsurkunde und Pass abschaffen. Wir sind Menschen, alle, fertig. Da bedarf es keines juristischen Geschlechts, für gar nichts. Da hängt viel dran, das wird schwer umsetzbar sein, z.B. durch geschlechtsspezifischen Sport etc. Es ist auch nur ein Gedankenspiel, wie man juristisch beginnen könnte, Veränderungen zu starten. Eine Wehrpflicht gäbe es dann natürlich auch für alle, besser würde ich ein soziales Jahr für alle einführen mit der Wahl, auch zum Bund oder technischen Hilfsdienst, zu Ärzten ohne Grenzen oder wem auch immer zu gehen.

Wozu benötigen wir eine juristische Unterscheidung unter gleichgestellten Menschen? Genau damit beginnt viel. Um zum Thema AfD zurückzukommen, deutet (Achtung DarkScorpion, jetzt folgte meine eigene Deutung) vieles darauf hin, dass eine weitere gesellschaftliche Gleichstellung untergraben werden soll.
 
Hier in den "neuen Bundesländern" werden Lehrer nicht mehr verbeamtet.
Das spart ja Geld.

Bei uns in den Schulen sind die Lehrer Beamte. Sofern sie eben keine Teilzeitkräfte sind, denn die haben nur Zeitverträge.
Wobei ich den Eindruck habe, dass der Weg zum Zeitvertrag geht -- denn dadurch wird eben Geld gespart.
Ein paar Beamte Lehrer als Gerüst -- in leitenden Positionen -- und der Rest eben Zeitvertrag.

Ich würde z.B. ganz einfach den Geschlechtseintrag in Geburtsurkunde und Pass abschaffen.

Also überall Unisex Toiletten?
 
Es gibt Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Das ist Fakt und vollkommen natürlich.
In Deutschland sind beide Geschlechter juristisch und rechtlich gleichgestellt. Solange dies der Fall ist muss man daran nichts ändern.
 
Sag einer Frau, dass sie sich die öffentliche Toilette mit Männern teilen muss, weil die Geschlechtszugehörigkeit abgeschafft wurde. :ugly:
Nee. Bei aller Liebe, aber ich finde es gut, dass es Männer und Frauen gibt und es auch den Eintrag "male" oder "female" gibt.
Heute kann man ja am Namen schon kaum noch ausmachen, obs ein Junge oder Mädchen ist.

Und ich will den Frauen auch den Frauenparkplatz in der Tiefgarage nicht nehmen, denn auch wenn es sexuelle Gewalt gegen Männer gibt -- keine Frage -- sind Frauen nun mal deutlich häufiger als Opfer zu beklagen.

Richtig ist, dass es in der Wahl des Jobs keinen Unterschied machen sollte. Männer können auch Kindergärtner werden, Frauen können auch gerne Brummi Fahrer werden.
 
Welchen denn? Jetzt bin ich gespannt.

Hatte ich, glaube ich, schon mal aufgegriffen.
Männer haben mehr Muskelmasse, weniger Fettgewebe und eine größere Blase und größere Lungen.
Frauen haben das empfindlichere Gehör und eine bessere Wahrnehmung für Gefühlsschwankungen.
Ist alles auf die Evolution des Homo Sapiens zurück zu führen.
 
Du schreibst hier die ganze Zeit von "homo maskulinium", daher müsstest du doch die Unterschiede am besten kennen.
Da geht es um Verhalten eines kleinen Teils von Männern. Das ist nicht Gott gegeben, sondern im wesentlich Teil der Erziehung und der Kultur und genau daran kann man arbeiten, wenn man es denn will. Darum frage ich Dich noch einmal, nenne eindeutige und allgemeingültige Unterschiede. Um Dir ein paar Hinweise zu geben

Vermutung: Frauen gebären Kinder
Nein, ca. 5% der Frauen sind dauerhaft unfruchtbar, ca. 50% der Frauen sind zu jung oder zu alt

Vermutung: Männer zeugen Kinder
Nein, ca. 5% der Männer sind dauerhaft unfruchtbar, ca. 30% der Männer sind zu jung oder zu alt

Vermutung: Männer sind stärker als Frauen
Nein, das mag statistisch gelten, aber kaum auf den Einzelvergleich bezogen

.....

Und darum frage ich Dich, welche allgemeingültigen Unterschiede, nicht statistische Häufungen, es gibt. UNd dann frage ich Dich, ob wir klassische Rollenbilde benötigen, und wozu. Warum sollte man nicht jedem Menschen so glücklich werden lassen, wie er es möchte. Und als letztes frage ich darum, ob eine AfD, die zu klassischen Familienbildern mit klassischem Rollenbewußtsein zurück will, eine sinnvolle Entwicklung ist.
 
Das hat jetzt aber weniger was mit der AFD zu tun, oder?
Auch wenn die das Frauenbild stärken will, ist es doch jedem überlassen, was er machen will.
Ob eine Frau Kinder bekommen will, entscheidet sie alleine. Da braucht es niemand, der ihr was vorschreibt.
 
Das hat jetzt aber weniger was mit der AFD zu tun, oder?.
Doch, weil es um zwei Programmpunkt der AfD geht, einen zentralen Punkt, den Rückfall in klassische Rollenmuster und einen weiteren, der "Gendermainstream" ablehnt, was nichts weiter als ein Angriff auf die letzten hundert Jahre Feminismus ist und ein Anfang sein könnte, dass viele positive Entwicklungen der letzten dreißig Jahre rückgängig gemacht werden sollen. Darum hat es Sinn, den Befürwortern dieser abstrußen Thesen der AfD ein kleines bisschen auf die Sprünge zu helfen, wem sie da folgen.
 
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