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Rotkaeppchen
Guest
Lieber beren2707,
ich akzeptiere Deinen moderativen Eingriff natürlich, es ging mir aber im Geschriebenen nur um die Wahrnehmung. Es ist ein Unterschied, ob man Dinge erlebt, oder nur beschrieben bekommt. Zu sagen, Sehende können sich nicht vorstellen, wie sich Blinde Farben vorstellen, ist keine wirkliche Diskriminierung der Sehenden gegenüber.
Und hier geht es nur um das sehr schwer zu beschreibende Gefühl der Diskriminierung. Sie muss gar nicht real sein, sie muss auch vom Diskriminierenden gar nicht so gemeint sein, aber sie wird so empfunden. Der typische "Prototyp von Mann" beantwortet das mit "Stell dich nicht so an", "da musst Du halt mal kämpfen", "nur die Harten kommen in den Garten", etc. Etwas mehr Empathie wäre an der Stelle aber hilfreich zur Deeskalation. Trotzdem leiten sich daraus Handlungsmuster ab. Wenn man die Handlungsmuster kennt, kann man besser darauf reagieren. Darum z.B. die Idee, die Polizei breiter dem Gesellschaftsspektrum anzupassen.
Nur als Beispiel. Wenn ich mit einem jungen Praktikanten zu Kunden oder Lieferanten fahre, wird immer der Praktikant anfangs als Ingenieur und ich als was auch immer angesehen. Das ist mal lustig, es ergeben sich interessante Konstellationen, aber in der Summe und auf Dauer nervt es extrem. Einfach mal auf die Visitenkarte schauen, bevor man wieder mit Vermutungen beginnt. In diese Richtung der Diskussion wollte ich. Das der Begriff "weisser unbehinderter heterosexueller Mann" falsch verstanden werden kann ist klar, aber es ist genauso eine fictive Person, wie der Homo Öconomicus, der nur dazu dient, Verhalten zu prognostizieren und Extreme klar zu machen.
Aber, lassen wir das hier, es ist zu schwer diese komplexen Themen mit reduzierten Schlagworten oder wenigen Sätzen umfassend und vor allem ohne empfundene Angriff gegen andere zu beschreiben. Um zum Thema zurück zukommen, empfinde ich es weiterhin als sehr problematisch, wenn sich gerade die Partei, die sich in vielem gegen Minderheitenrechte aufstellt als Verteidiger der Frauen hinstellt. Das ist nicht optimal und leicht durchschaubar. Es geht nämlich nicht um den Schutz der Frauen, es geht um die pauschale Ausgrenzung ganzen Bevölkerungsgruppen der Täter. So kommt es zumindest bei mir an.
ich akzeptiere Deinen moderativen Eingriff natürlich, es ging mir aber im Geschriebenen nur um die Wahrnehmung. Es ist ein Unterschied, ob man Dinge erlebt, oder nur beschrieben bekommt. Zu sagen, Sehende können sich nicht vorstellen, wie sich Blinde Farben vorstellen, ist keine wirkliche Diskriminierung der Sehenden gegenüber.
Und hier geht es nur um das sehr schwer zu beschreibende Gefühl der Diskriminierung. Sie muss gar nicht real sein, sie muss auch vom Diskriminierenden gar nicht so gemeint sein, aber sie wird so empfunden. Der typische "Prototyp von Mann" beantwortet das mit "Stell dich nicht so an", "da musst Du halt mal kämpfen", "nur die Harten kommen in den Garten", etc. Etwas mehr Empathie wäre an der Stelle aber hilfreich zur Deeskalation. Trotzdem leiten sich daraus Handlungsmuster ab. Wenn man die Handlungsmuster kennt, kann man besser darauf reagieren. Darum z.B. die Idee, die Polizei breiter dem Gesellschaftsspektrum anzupassen.
Nur als Beispiel. Wenn ich mit einem jungen Praktikanten zu Kunden oder Lieferanten fahre, wird immer der Praktikant anfangs als Ingenieur und ich als was auch immer angesehen. Das ist mal lustig, es ergeben sich interessante Konstellationen, aber in der Summe und auf Dauer nervt es extrem. Einfach mal auf die Visitenkarte schauen, bevor man wieder mit Vermutungen beginnt. In diese Richtung der Diskussion wollte ich. Das der Begriff "weisser unbehinderter heterosexueller Mann" falsch verstanden werden kann ist klar, aber es ist genauso eine fictive Person, wie der Homo Öconomicus, der nur dazu dient, Verhalten zu prognostizieren und Extreme klar zu machen.
Aber, lassen wir das hier, es ist zu schwer diese komplexen Themen mit reduzierten Schlagworten oder wenigen Sätzen umfassend und vor allem ohne empfundene Angriff gegen andere zu beschreiben. Um zum Thema zurück zukommen, empfinde ich es weiterhin als sehr problematisch, wenn sich gerade die Partei, die sich in vielem gegen Minderheitenrechte aufstellt als Verteidiger der Frauen hinstellt. Das ist nicht optimal und leicht durchschaubar. Es geht nämlich nicht um den Schutz der Frauen, es geht um die pauschale Ausgrenzung ganzen Bevölkerungsgruppen der Täter. So kommt es zumindest bei mir an.
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). Keine Regierung traut es sich, sich mit denen anzulegen, deswegen bleiben die zahlreichen Privilegien der Kirchen unangetastet. Um trotzdem so etwas wie religiöse Gleichberechtigung zu suggerieren, werden diese Sonderrechte dann auf weitere große Glaubensgemeinschaften erweitert, anstatt sie endlich abzuschaffen 