AfD, Pegida und Co.

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Kann jeder für sich sehen wie er will, für mich wäre die Grenzschließung ein Einschnitt in meine Vorstellung von "Freiheit" in Europa. Zudem wäre das meiner Meinung nach auch der beschlossene Anfang vom Ende der EU und die Rückkehr zu den klassischen Nationalstaaten.

Und warum? Weil man es nicht schafft ein paar Menschen unterzubringen bzw. wieder abzuschieben bzw. sich in der EU zu einigen. Denn die Zahl von 1.000.000 ist groß, auf Deutschland bezogen aber klein, auf ganz Europa mehr als mickrig. Einfach weil man nicht konsequent sein kann.
 
Bei der EU geht es sowieso nur um Wirtschaftsinteressen und wer welchen Kuchen bekommt.
Sobald die Staaten mal gefordert sind, wird gemeckert, ignoriert und geschachert.
Wenn ich lesen, was da gerade für ein Aufriss gemacht wird, damit die Briten in der EU bleiben, kriege ich das Kotzen.
Dann weg mit den Briten. Sollen sie zusehen, wo sie mit ihrem Finanzmarkt bleibe, denn was anderes haben die Briten ja nicht mehr.
Hätten sich die Schotten mal abspalten sollen.
 
Bei der EU geht es sowieso nur um Wirtschaftsinteressen und wer welchen Kuchen bekommt.
Sobald die Staaten mal gefordert sind, wird gemeckert, ignoriert und geschachert.
Wenn ich lesen, was da gerade für ein Aufriss gemacht wird, damit die Briten in der EU bleiben, kriege ich das Kotzen.
Dann weg mit den Briten. Sollen sie zusehen, wo sie mit ihrem Finanzmarkt bleibe, denn was anderes haben die Briten ja nicht mehr.
Hätten sich die Schotten mal abspalten sollen.

Stimme allem zu. Vor allem der Punkt mit GB, den ich auch vollkommen nicht nachvollziehen kann (Jeder ist gleich nur die Briten sind auf ihrer Insel wieder gleicher). Aber trotzdem finde ich, würde Europa mit der EU (vor allem in diesen Zeiten) wesentlich mehr verlieren als gewinnen, würde sie auseinander brechen.
 
Du weißt aber schon das so eine Äußerung diskriminierend ist? Da niemand etwas für sein Aussehn, genau wie für seine Hautfarbe, kann? :ugly:

Nö, das ist Humor. Humor geht fast immer zu Lasten von irgendwem. Wenn man keinen Humor hat, dann kann man auch die Heute Show als eine Aneinanderreihung von Diskriminierungen sehen. (Deswegen kriegt die Heute Show auch ständig Beschwerden und Hassmails)
 
Wenn man mal konsequent gemeinsam die EU-Außengrenze sichern würde müssten auch nicht einzelne Staaten die eigenen Grenzen schließen.
Aber man bezahlt lieber wieder die Türkei damit die verhindert, dass mehr Flüchtlinge nach Europa kommen obwohl sie selbst teilweise erst für die Fluchtgründe sorgen. :ugly:
So oder so Deutschland soll immer den Zahlmeister der EU spielen, aber uns hilft dann niemand.

Nö, das ist Humor. Humor geht fast immer zu Lasten von irgendwem. Wenn man keinen Humor hat, dann kann man auch die Heute Show als eine Aneinanderreihung von Diskriminierungen sehen.
Wer über sich selbst lachen kann, darf auch über andere lachen.
 
Nö, das ist Humor. Humor geht fast immer zu Lasten von irgendwem. Wenn man keinen Humor hat, dann kann man auch die Heute Show als eine Aneinanderreihung von Diskriminierungen sehen. (Deswegen kriegt die Heute Show auch ständig Beschwerden und Hassmails)

Die Heute Show macht aber auch Satire die recht eindeutige Themen und Standpunkte ins lächerliche zieht, sich darüber lustig macht. Du hingegen hast einfach nur gesagt das die Frau hässlich wäre und die Torte das gut verdeckt. :P
 
Und warum? Weil man es nicht schafft ein paar Menschen unterzubringen bzw. wieder abzuschieben bzw. sich in der EU zu einigen. Denn die Zahl von 1.000.000 ist groß, auf Deutschland bezogen aber klein, auf ganz Europa mehr als mickrig. Einfach weil man nicht konsequent sein kann.

Das mit der EU einigen haette Merkel vorher machen sollen bevor sie die EU vor vollendeten Tatsachen stellt und dann fordert das jeder mitzieht.
Wobei es an Utopie grenzt, wenn man sich hier schnelle Entscheidugen seitens der Gesamt-EU vorstellt. Aber da haette Deutschland genug Mittel gehabt um eine schnelle Entscheidung zu finden.
Letztendlich gilt auch fuer die EU ein Demokratieprinzip. Haetten sich zu viele Staaten geweigert, dann haette man das einfach zu akzeptieren.
Wuerde man dann trotzdem national eine andere Meinung haben, koennte man eine eigene Entscheidung treffen, aber dann damit leben.

Was Merkel gemacht hat, einfach Dublinabkommen ausser Kraft setzen und eine Botschaft in die Welt setzen, geht einfach so nicht.
Zu Allem hat sie noch den Transitlaendern eine enorme Buerde aufgelastet, ohne deren Zustimmung.

Ich kanns nicht oft genug erwaehnen, ohne einheitliche Leistungen fuer Fluechtlinge, wird kaum einer irgendwohin verteilt werden koennen. Die Menschen werden immer dorthin gehen wo sie glauben das es am Besten fuer sie ist.
Was absolut verstaendlich ist.
Hier haben wir 2 große Probleme mit Europa, die sich nicht mal eben beseitigen lassen.

Die ganzen Abschiebungen die letztendlich an den Herkunftslaendern scheitern sind auch ein Problem, welches nicht konsequent genug angegangen wird.


Natuerlich sind 1000000 zusaetzliche Menschen fuer Deutschland nicht wirklich das Problem.
Es kann aber keiner genau sagen wieviel es wirklich sind.
Wie groß wird der zu erwartende Nachzug sein?
Wie sieht das ueber paar Jahre aus? Jedes Jahr 1000000 wird nach wieviel Jahren ein Problem, jetzt ohne Nachzug? Und mit Nachzug?

Hinzu kommen die ganzen sozialen Reiberein die u.A Nightslaver aufgezaehlt hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Familiennachzug wird mindestens den Faktor 3 oder sogar 5 mitbringen.
Man darf nicht vergessen, dass in den arabischen Raum Familien noch so groß sind wie in Europa vor 80 Jahren und das in manchen Fällen (aber selten) einige Männer sogar mehrere Frauen mit Kindern hat.
3-7 Kinder sind im arabischen Raum nicht unüblich.
Und diese Kinder sind nach der Anerkennung des Asylantrags oder der Duldung in Deutschland schulpflichtig und bei den sowieso zu vielen Baustellen und Problemen im Bildungssystem und der Lehrermangel seit Jahren, sehe ich da einen Zusammenbruch auf uns zu kommen.

Das mit den Abschiebungen lässt sich leicht mit Streichung der Entwicklungshilfen und Wirtschaftssanktionen regeln.
 
Wie man mit Verbrecher umzugehen hat:

Fall Philip Chism: 40 Jahre Gefängnis fur Mord an der eigenen Lehrerin

Die Welt schrieb:
Für diese Tat wurde der mittlerweile 17 Jahre alte Schüler nun zu einer Haftstrafe von 25 Jahren für den Mord und zu einer Strafe von jeweils 40 Jahren für die Vergewaltigung und schweren Raubes verurteilt.

Da kann Deutschland (und Europa) noch was lernen.

Hier hingegen ein "Flüchtling" in Österreich:

Shitstorm nach Vergewaltigungsurteil - KURIER.at

Kurier schrieb:
Ein zum Tatzeitpunkt 17 Jahre alter Asylwerber aus Afghanistan hatte im September in Traiskirchen eine 72-jährige Pensionistin an einem Flussufer niedergeschlagen und vergewaltigt. Er war voll geständig und wurde vom Schöffensenat unter Vorsitz der besagten Richterin zu 20 Monaten unbedingter Freiheitsstrafe verurteilt.

Beide Täter 17 Jahre alt.

Fazit:

Vergewalltigung in den USA: 40 Jahre
Vergewalltigung in Österreich: 20 Monate

Noch Fragen? Kein Wunder, dass uns die Invasoren nicht ernstnehmen und auslachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Computer sagt nein, der hier vermutlich auch:

Bild schrieb:
Jetzt wurde Schläger Samet M. (25) vom Amtsgericht nur zu 18 Monaten auf Bewährung und 300 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt – wegen gefährlicher Körperverletzung.

Das ist ein Witz. Wer soll denn da denn Rechtsstaat noch ernst nehmen?

Gleich kommen bestimmt wieder die üblichen Berufsempörten und werden sich beschweren.

Aber nicht über das Strafmaß, sondern über die Quelle.
 
Das ist ein Witz. Wer soll denn da denn Rechtsstaat noch ernst nehmen?
Und Leute die eingreifen und Menschen vor Übergriffen schützen müssen am Ende noch mit einer Anzeige und Verurteilung wegen Körperverletzung rechnen.
Manchmal kommen sogar Helfer in den Knast und die Verbrecher dürfen direkt weiter machen.

Diese Urteile sind mMn eine Schande für Deutschland !
 
Vielen Dank, dass du es für Forumverhältnisse sehr ausführlich erklärt hast. Das weiß ich zu schätzen. Ich werde mir deine Erklärung morgen noch mal durchlesen, wenn mein Verstand etwas frischer ist. Das werde ich dann auch mal auswendig lernen, denn es schadet nicht, so etwas zu wissen. Bist du eigentlich Biologe oder einfach nur sehr belesen? :daumen:

Habe das Ganze mal studiert, aber auch weiterhin persönliches Interesse an Evolutionsbiologie ;)


Nicht selten wie mit Schwerstverbrechern, es geht ja nicht darum das diese Rassisten nicht sagen dürfen was sie denken, solange das situiert passiert (ok, das passiert natürlich ehr selten), ich denke eigentlich meine vorgetäuschte Ansicht zu dunkelhäutigen Menschen war da eindeutig genug was ich unter einer gemäßigten Äußerung verstehe. Schließlich haben wir freie Meinungsäußerung, da muss auch sowas möglich sein.
...
Das wäre ja dann nicht mehr privat, außer man würde in seiner Mittagspause irgendwo in einem Raum sitzen wo man defnitiv nicht von jemanden denn das verletzen könnte gestört wird, da können die dann soviele Rassistenwitze reißen wie sie lustig sind. Sobald das allerdings jemand mitbekommt der sich daran stören könnte ist es aber eben definitiv öffentlich.
...
Solche Einstellungen ändern sich natürlich nicht von heute auf gleich, aber in den letzten Jahrzehnten hat die Zahl gleichberechtigter Beziehungen in der eben nicht nur die Frau für Kochen und Putzen, sowie die Erziehung zuständig ist stetig zugenommen, aber es wird sicher noch weitere Jahrzehnte brauchen bis man da von einer Mehrheit die das als selbstverständlich ansieht sprechen können wird. ;)
Trotz allem findet langsam aber sicher ein umdenken statt.

Und genau da beißen sich "private" Meinungsäußerung und Redefreiheit: Die Erziehung der eigenen Kinder ist nicht privat, sondern entscheidet darüber, wie sich die Gesellschaft der nächsten Generation entwickelt. Gespräche im Kollegenkreis sind nicht rein privat, denn sie entscheiden darüber, wer als Kollege überhaupt teilnehmen kann. Hier Rassissmus zu kultivieren führt sehr wohl zu Diskriminierung, wenn auch nicht unmittelbar, und ist somit eigentlich nicht zu tollerieren. Trotzdem tolleriert es die Gesellschaft und reagiert erst dann ablehnend (und das meist weiterhin ohne Konsequenzen, wenn es nicht um Personen in wichtiger Position oder um handgreifliche Taten geht), wenn rassisstische Thesen gegenüber einer größeren Öffentlichkeit verbreitet werden.
Und da fordert du noch mehr laisez faire? Kann ich erhlich gesagt nicht unterstützen. Rassissmus ist in keiner Form zu akzeptieren oder zu tollerieren und es gibt auch nur sehr wenig, was in irgend einer Situation wichtiger sein könnte. Wenn jemand so rassisstisch ist, dass er damit bei anderen hausieren geht, dann muss er in meinen Augen vollkommen zu Recht damit rechnen, dass darauf reagiert wird.

Ja natürlich gibt es auch die besseren Mittel und werden diese angewendet, aber in den letzten paar Jahren hatte ich ehr denn Eindruck als wenn man auch lieber vermehrt zu weniger guten Mitteln greift und sich bei der Bekämpfung zunehmend selbst nicht mit Ruhm bekleckert, dabei waren unzulässige Rathausverbote, die Ablehnung an Diskusionen im beisein der AfD teilzunehmen und Schüsse auf Plakataufhänger, sowie Vorverurteilungen, wie im Fall der Handgranate auf den Container der Sicherheitsläute eines Flüchtlingsheims, mit die traurigen Höhepunkte der negativen Maßnahmen...

Eine nennenswerte Steigerung kann ich da nicht erkennen. Was du gerade aufgelistet hast waren schon fast alle größeren Ereignisse und so wirklich groß waren davon auch nur die Schüsse. Vorverurteilungen sind dagegen (leider) extrem weit verbreitet und dass es da ein einziges Mal auch Rechte zu unrecht erwischt hat ist kein gesondert hervorzuhebendes Problem, dass Lokalpolitiker keine Bühne für fragwürdige Gesinnungen bieten wollen kann ich auch unterstützen. Allenfalls die mangelnde Rechtskenntnis wäre in diesem Fall zu kritisieren, steht aber ebenfalls in einer langen, traurigen Tradition.
Um ehrlich zu sein: Wenn man sich anguckt, wieviele fremdenfeindliche Anschläge, populistische Veranstaltungen und politische Querschläger wir in den letzten Monaten hatten, dann ist die geringe Zahl von Eskalationen eigentlich sehr positiv zu bewerten. Das Rückgrat der Gegenwehr sind friedliche Gegendemonstrationen und polizeiliche Ermittlung (von letzterer leider sehr viel zu wenig...), die einzigen die eine Häufung von "falschen Mitteln" gegen Rechts sind für gewöhnlich die Rechten, die jeden einzelnen Fall bis zum Erbrechen ausschlachten um sich in einer Opferrolle zu präsentieren.
(sollen sie doch Asyl in Österreich beantragen :schief: )

Dieses Verhalten findest du in der Geschichte immer wieder, im Mittelalter waren es die Juden die recht wohlhabend waren, obwohl sie ausgegrenzt wurden (eigentlich war es das Ständesystem, sowie die Monarchie und Kirche daran schuld), nach dem für die Mittelmächte verlorenen ersten Weltkrieg war es der Kaiser denn man für die Hungersnot und denn verlorenen Krieg verantwortlich machte (obwohl dieser zwar eine Mitschuld daran trug, kann man die Hauptschuld wohl ehr bei den Militärs suchen die diesen Krieg schon eine Weile herbeisehnten) und heute sind es eben Flüchtlinge (obwohl Politiker und Wirtschaft für die sozialen Verfehlungen wohl zweifelsfrei viel ehr die zuständigen Schuldigen sind).

Weil, wie ich auch schon sagte, der Mensch im allgemeinen nun mal recht irrational und inkonsequent ist. Wenn er denn eigentlichen Schuldigen nicht dingfest bekommt sucht er sich halt oft einen anderne "Schuldigen" denn er zur "Rechenschaft" ziehen kann, obwohl er wenig oder nichts für eine Misere kann.

Und an der Stelle hört bei mir ehrlich gesagt jedes Verständnis auf. Auf Leute, die so irrational und schlichtweg blöd sind, dass sie in das Denkmuster mittelalterlicher Progrome zurückfallen, muss die Politik keinen Schritt zu machen. Solche Leute gehören unter Beobachtung und beim kleinsten Anzeichen tätlicher Umsetzung ihrer Parolen in den Knast.

Und deutschen Politiker ist es eigentlich gar nicht so schwer, habhaft zu werden. Wir leben nämlich in einer Demokratie, in der man alle vier/fünf Jahre sogar aktiv dazu aufgefordert wird, Parteien rauszukegeln die viel ******* bauen.


Dann versuch das mal in den USA auch nur im Ansatz durchzusetzen. Dort ist immer die erste Frage, ob jemand weiss oder schwarz ist.

In der soziologischen Fachwelt? Stecke zwar nicht alzu tief drin, wäre mir aber vollkommen neu, dass da jemand aktiv von "black" und "white" sprechen würde. Die USA haben zwar ein massives Problem mit gesellschaftlichen Rassissmus, aber das heißt nicht, dass auch Wissenschaftler unfähig sind, ihrer Profession nachzugehen.


Selbst wenn wir annehmen, dass 25 oder gar 30% der Flüchtlinge auf ihrem Weg um ihre Habseligkeiten erleichtert worden sind erklärt das nicht, dass beispielsweise im Januar 77% aller Neuankömmlinge in Deutschland keinerlei Papiere vorweisen konnten.

Soll es auch nicht.

Dann irrst du dich leider, ich habe es schlichtweg überlesen, kann vorkommen.

Erstaunlich, immerhin hast du selektiv aus der Mitte heraus zitiert. Ich werde aber gespannt darauf warten, dass du das lesen und antworten nachholst, wenn dir das eigentliche Thema doch wichtig sein sollte und es dir nicht nur um Hetze geht.


Ich bin auch der Meinung, dass wenn man eine Änderung haben will entweder die AfD oder die Linke wählen muss, denn mit jeder anderen Partei würde die Union theoretisch koalieren.
Am besten wäre es wenn beide Parteien stark im Bundestag verankert sind.

Was sollte letzteres bringen? Regiert wird mit Mehrheiten. Stimmen, die sich auf gegensätzliche Lager verteilen, heben sich entweder gegenseitig auf oder machen das gesamte System unregierbar (siehe 1931). Wer eine andere Politik haben will, sollte doch hoffentlich wissen, welche.
Und wer einfach nur Unzufriedenheit protestieren will, der kann das doch bitte mit Parteien machen, die später keinen Schaden anrichten...
 
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