Stimmt nicht ganz. Der Begriff "Rasse" wird laut Wiki nach wie vor in Fachbereichen auf den Menschen angewendet, allerdings nur teilweise und überholt ist er de facto auch.
Da wird nicht ohne Grund über die USA gesprochen, "Race" wird anders als "Rasse" gebraucht.
Was ich mich aber Frage: Wenn man Menschen vornehmlich nicht mehr in unterschiedliche Rassen einteilt, in was dann? Unterscheidungen zwischen einem Schwarzen und einem Weißen muss man in der Fachwelt ja vornehmen, aber wie macht man das, ohne einen treffenden Begriff wie "Rasse" zu haben? Du scheinst dich da ja auszukennen, deswegen frage ich.
Die Unterscheidung zwischen "schwarzen" und "weißen" muss man in der Fachwelt schlichtweg nicht vornehmen, weil sie falsch ist. Wenn es nicht gerade explizit um die Handlungen von Rassisten geht, gibt es keine relevanten Unterschiede zwischen "Schwarzen" und "Weißen", also braucht man auch keine fachliche Unterscheidung. Wenn wichtige soziale Merkmale aus historischen Gründen mit ethnischen Korrelieren, dann benennt man die Untersuchungsgruppen nach den sozialen Merkmalen, um die es geht. Einige Leute denken zwar, es ginge bei so etwas nur um Political Correctness als Selbstzweck, aber es steckt oft ein Hintergedanke dahinter. Ein Bürgerkriegsflüchtling aus dem Kongo ist eben in erster Linie jemand, der aus seiner Heimat geflohen ist und der Teile eines Bürgerkriegs miterlebt hat. Welche Hautfarbe er hat tut dabei rein gar nichts zur Sache, wieso sollte ich also derartige Personen als "Schwarze" zusammenzufassen? Das führt nur Missverständnissen, wenn ggf. auch ein nicht-schwarzer Bürgerkriegsflüchtling betrachtet werden soll und umgekehrt zahlreiche andere dunkelhäutige Personen anderer Herkunft gerade mal keine Rolle spielen.
Falls die Frage nicht soziologisch gemeint war (obwohl wir uns hier ausschließlich über soziopolitische Themen unterhalten), sondern biologisch, dann ist die Antwort noch klarer:
Die Grundeinheit der Biologie oberhalb des Individuums ist die Population. Also alle in einem bestimmten Gebiet zusammenlebenden, miteinander verwandten Individuen. Alle Populationen, die sich unter natürlichen Bedingungen untereinander fortpflanzen und dabei voll zeugungsfähige Nachkommen zur Welt bringen, werden zu einer Art zusammengefasst. (biologisches Artkonzept, es gibt noch ein paar weitere die aber nur ausweichend genutzt werden, wenn man das Fortpflanzungsverhalten nicht analysieren kann) Zwischen Art und Population existiert noch eine Zwischenunterteilung, wenn Populationen zwar nicht zusammen in einem Gebiet leben, sich untereinander aber deutlich ähnlicher sind, als anderen Population(sgruppe)n.
Diese Zwischenstufe heißt "Rasse", wenn es künstlich durch menschlichen Eingriff in die Fortpflanzung erzeugte Merkmalsgruppen sind, die zur Abgrenzung dienen. Das heißt also im wesentlichen die Zucht von Nutz- und Haustieren, die Rassemerkmale werden hierbei von den zugehörigen Züchter-Institutionen festgelegt (Zuchtbuch). Wie unschwer zu erkennen ist, kann dieser Begriff unmöglich auf freilebende Tiere inklusive
Homo sapiens angewandt werden (siehe aber obigen Hinweis auf abweichende Begriffsauffassungen in anderen Ländern, die von Wörterbüchern nicht berücksichtigt werden)
Handelt es sich um Unterscheidungsmerkmale, die auf natürlichem Wege entstanden sind, so spricht man von einer "Unterart". (wobei einige Biologen auch alle Haustierrassen einer Art als Unterart derselben zusammenfassen und gleichrangig neben alle natürlichen Unterarten stellen. Die Akzeptanz dieser Klassifizierungsart ist aber gering und auch in der Praxis von wenig Bedeutung, weil sich Biologen kaum mit Zuchttieren und Agrarier kaum mit Wildtieren beschäftigen.) Auch für Unterarten gilt hierbei aber weiterhin: Die Populationen die zu einer Unterart gezählt werden müssen sich deutlich von allen anderen Populationen unterscheiden. Es darf keinen Übergangsformen geben. Diese Anforderung erfüllt
Homo sapiens schlichtweg nicht. Nur wenige Naturvölker waren je so isoliert, dass sie entwicklungsgeschichtlich eigenständige Merkmale hätten ausprägen können und nur die wenigsten unterlagen dann auch entsprechenden Selektionsfaktoren unterworfen, dass dies auch geschah*. Selbst für diese Populationen ist eine entsprechende Isolierung seit dem 19. Jhd. aber nicht mehr gegeben und die anderen 99,999% der Menschheit haben sich nie so stark unterschieden.
Es gab nie scharfe Grenzen zwischen menschlichen Populationen, sondern im Rahmen des ganz normalen Austausches immer fließende Übergänge und somit keinerlei abgegrenzte "Unterarten" geschweige denn gezüchtete "Rassen" (auch wenn die Nazis es im Rahmen von Lebensborn versucht haben).
* Anm.1: Genaugenommen fällt mir spontan überhaupt nur eine Gruppe von Völkern ein, die Anforderungen für eine Unterart hätte erfüllen können, nämlich die als "Pygmäen" zusammengefassten afrikanischen Völker. Aber selbst die sind fortpflanzungstechnisch nicht mehr so scharf von der umgebenden Bevölkerung isoliert, dass man sie anhand morphologischer Merkmale differenzieren könnte. Und diese Völker unterscheiden sich kulturell so stark untereinander, dass ein derartiger "Unterartismus" aus ethnologischer Sicht genauso falsch wäre, wie der bekannte Rassismus, denn mit Ausnahme bestimmter Präferenzen bei der Kleidergröße lässt sich aus diesen gemeinsamen, ehemals exklusiven morphologischen Merkmalen eben nichts über die heutige Lebensweise dieser Menschen ableiten.
* Anm.2: Ein weiterer Kandidat aus Gegenrichtung ist der Neanderthaler. Dieser ist morphologisch definitiv scharf abgegrenzt vom modernen Menschen abgegrenzt gewesen. Es gibt einige Hinweise darauf, dass es zu Paarungen zwischen beiden hominiden Populationsgruppen gekommen ist, nach vorherrschender Meinung rechtfertigen diese aber nicht Zusammenfassung der beiden zu einer Art. Die Anwendung des biologischen Artkonzeptes in der Paläontologie ist eben schwierig, da es Verhaltenskonzepte beinhaltet. Wer möchte findet deswegen weiterhin eine Handvoll Wissenschaftler, die
Homo sapiens neanderthaliensis und
Homo sapiens sapiens als zwei Unterarten der Art
Homo sapiens betrachten, anstatt diese als eigenständige Art neben
Homo neanderthaliensis zu betrachten.
Nur auf diesem Niveau könnte man "Unterartismus" betrieben, ohne wissenschaftlich komplett danaben zu liegen. Ob man sich hier sogar guten Gewissens als "Rassisst" outen kann, sollte man vielleicht erst mal mit wissenschaftlichen Kollegen diskutieren. Zwar wurde das Paarungsverhalten der beiden Populationen definitiv von Menschen kontrolliert, aber bislang wurde keine Zuchtbuch gefunden, dass einen planenden Gedanken belegen könnte
Wenn das von dir beschriebene gängige Praxis wäre ("deine Tasche") wieso tragen dann auf den Bildern ca. 99% aller Flüchtlinge ihre Taschen und Rucksäcke noch bei sich? Die müssten deiner Logik nach ja gestohlen worden sein?
Vermutlich aus dem gleichen Grund, aus dem ca. die gleiche Anzahl von Flüchtlingen (ich tippe eher auf 80-90%) noch ihr Smartphone, ihr Geld und ihre Kreditkarte haben: Sie wurden nicht bestohlen.
Ich nehme an dieser Stelle übrigens zur Kenntnis, dass du ganz bewusst nicht auf Frage zur Abschiebeproblematik reagiert, sondern allein nach einer weiteren Möglichkeit zur Anschuldigung von Flüchtlingen gegriffen hast.
Steht Sachsen auch immer noch, wir haben hier immer noch die Braunkohle und auch ein Werk von VW.
Beides Auslaufmodelle

Über das Ausmaß der bayrischen Vorzeigestellung kann man aber sicherlich getrennt streiten, mir ging es nur um die politischen Hintergründe derselben und die haben eher wenig mit fleißigen Bayern zu tun.
Die Umweltpolitik ist in Deutschland bei allen Parteien irgendwie schwachsinnig, den einen ist die Umwelt vollkommen egal, die anderen haben eine fast fanatische Vorstellung von Umweltschutz mit Regulierungen und massenhafte Einschränkungen für den Menschen.
Leider

Ich würde mir auch eine Partei wünschen, die Ideale hat aber trotzdem Marktwirtschaft versteht. Dummerweise sind alle mit Kenntniss des Systems unwillig, dieses in die richtige Richtung zu steuern und alle ohne entsprechende Kompetenz greifen zu Verboten, sobald es Gutzureden nicht ausreicht.
Nein kann man natürlich nicht eine ablehnende Einstellung bleibt eine ablehnende Einstellung, ob man nun 30% ablehnt oder 100% ablehnt. Aber man kann halt ein für die Gesellschaft unbedenklicher Rassisst sein oder aber man kann ein für die Gesellschaft bedenklicher Rassisst sein. Ersterer wie von mir beschrieben lebt seinen Rassissmus nur in für sich aus, letzterer hetzt offen, brennt Häuser / Wohnungen von ausländischen Mitbürgern nieder, oder tötet sie sogar weil er ihnen die Existenz aberkennt.
Mit ersterer Form von Rassissmus sollte unsere Gesellschaft aber mMn. wesentlich lockerer umgehen und nicht immer völlig verbohrt direkt auf agressivste Konfrontation gehen und somit evt. sogar noch künstlich sorgen das der introvertierte Rassisst durch Ausgrenzung und Stikmatisierung plötzlich zu einem extrovertierten Rassissten wird weil er meint nichts mehr gesellschaftlich zu verlieren zu haben.
Blöde Frage:
Aber wie genau geht denn unsere Gesellschaft mit Rassissten um, die ihren Rassissmus nicht öffentlich ausleben, sondern verdeckt halten?
Per Definition macht die Gesellschaft doch überhaupt nicht als Reaktion auf Dinge, die sie nicht kennt. Lockerer gehts nicht.
Was anderes ist es eben, wenn Rassissten ihre Ansichten in Foren, auf Demonstrationen,... verbreiten oder in politische Entscheidungen einbringen wollen. Zwar gibt es auch da noch einen qualitativen Unterschied zwischen legal aggierenden Rassisten und straftätigen Rassissten - aber deswegen kritisiert man erstere ja auch nur als Rassissten und letztere wesentlich schärfer als Rassissten und als Straftäter. Die Verhältnismäßigkeit erscheint mir praktisch gewahrt, fast schon zwangsläufig aus dem Begrifflichkeiten heraus vorgegeben.
Darum ja auch noch extra die Anführungszeichen für Ironnische, oder relativierende Äußerungen / Wörter neben dem Smilie, um noch einmal extra zu verdeutlichen das der Standpunkt absolut nicht geteilt wird.
Derartige Kennzeichnungen sind in diesem Kontext leider sehr schwer, seitdem zahlreiche echte Rassissten mit halb scherzhaft formulierten "das wird man ja mal sagen können"-Polemiken um sich werfen und erst bei Beobachtung der Reaktion des Gegenübers klarstellen, wie ernst sie ihre Aussagen meinen. Ist unschön, aber aufgrund derartiger subversiver Taktiken ist es imho unmöglich geworden, in einer einfachen Forumsdiskussion mit so einfachen Mitteln eine Unterscheidung durchzuführen. Entweder ernst meinen, als Zitat kennzeichnen oder es mit extrem überspitzter Radikalsatire versuchen. (Wo bei ich ehrlich gesagt Beratung von Titanic und Charlie Hebdo bräuchte, wenn ich mich gegenüber einem "die NSDAP war links"-Niveau noch durch Übertreibungen soweit abheben soll, dass nicht-ernste Intentionen deutlich werden)
Und wer nicht rassisstisch denkt hat übringes auch nicht nur gute Freunde, und gute Freunde, sondern hat gute Freunde und Bekannte (weniger gute "Freunde"), wer nur noch gute Freunde hat sollte über seinen Facebook / Socialnetwork-Konsum nachdenken.

Okay: Ich habe gute Freunde, weniger gute Freunde und Freunde, da braucht man keine Feinde mehr. Aber die haben alle kein farb-adjektiv davorstehen
Nein, nicht ein bisschen Rassissmus ist schon ok, sondern Rassissmus ist unter der Prämise tolerierbar, weil du Rassissmus nunmal nicht einfach wie eine Krankheit komplett wegbehandelt bekommen wirst, !solange! er in denn eigenen vier Wänden, oder dem eigenen Kopf stattfindet, und im sozialen miteinander des öffentlichen Lebens, also außerhalb des persöhnlichen vier Wände, des persöhnlichen Freundeskreises der Person nicht negativen Einfluss auf die Gesellschaft nimmt.
Ab dem "und" wird es schwierig. Denn alles, was in der Gesellschaft stattfindet, hat Einfluss auf die Gesellschaft. Selbst wenn Freunde ihre Freizeit nur mit dem reißen rassisstischer Witze verbringen, wird das spätestens dann zu einer unanangenehmen Situation, wenn sie die Mittagspause mit einem Kollegen entsprechender z.B. Hautfarbe teilen. Du hast recht, dass man gegen Rassissmus im Kopf wenig machen kann, aber sobald Rassissmus zum Teil der identitätsstiftenden Gemeinsamkeiten einer Gruppierung wird (und das immer dann der Fall, wenn Rassissmus untereinander nicht als negativer Aspekt behandelt wird), hört der Spaß auf. Ich tolleriere auch keine islamistischen Hassprediger, nur weil die noch keine Bomben bauen.
Nur wie sie das gemacht hat, ist stümperhaft und dilettantisch.
Jetzt haben wir die Klagen der Energieunternehmen am Hals, weils dafür natürlich keine rechtliche Grundlage gab und daher werden die Unternehmen auch gewinnen und der Steuerzahler darf erst mal wieder Geld bezahlen.
Wenn also Atommeiler abschalten, dann mit einem guten Gesetz und der Beteilung der Unternehmen an den Kosten für Entsorgung und Abbau.
So ein Gesetz hatten wir mal, zumindest im Rahmen der damals erwarteten Entsorgungskosten. Dummerweise ist es in einer Demokratie nicht erlaubt, nachfolgende Regierungen durch Gesetze einzuschränken weswegen Union und FDP eben diese durchdachte Ausstiegsregelung aufgehoben haben, sobald die Industrie danach fragte. Und wenn ich mir angucke, dass Gabiel nicht einmal die Ausgründung von Bad-"Bank"-Nuklearsparten unterbunden hat, dann rechne ich auch nicht mehr damit, dass wir irgendetwas anderes als Dilettantismus bzw. vollkommen bewusstes Lobby-machen-lassen erleben werden.
Zumindest solange nicht, bis hunderte Milliarden Folgekosten des "günstigen Atomstroms" beim Steuerzahler eingetrieben werden müssen. Das läuft dann vermutlich sehr, sehr professionell
Wenn die nachfolgende Generation so wenig Berührungspunkte hat das sie die Verhaltensweisen der vorrangegangenen unreflektiert übernimmt dann liegen die Probleme wo ganz anders als dort das Mutter / Vater, oder beide Rassisstische Einstellungen hatten.
Denn ein Mensch verhält sich so wie er geprägt wird, nicht nur von Mutti und Vati, sondern auch von der Gesellschaft und denn Menschen mit denen er in Berührung kommt und was er erlebt, welche Erfahrungen er macht und wie er diese in der Lage ist mit denken für sich selbst zu reflektieren. Würden wir alle nur von der Generation vor uns geprägt werden müssten wir alle auch noch die Ansicht vertreten das Frauen nicht mehr dürfen als Kinder gebären, sie erziehen, kochen und waschen.
Hast du dich in Deutschland umgeguckt? Erziehung, Kochen und Reinigungstätigkeiten werden zum überwältigenden Teil von Frauen ausgeübt. Und dass sie zusätzlich auch noch arbeiten "dürfen" ist keineswegs eine neue Erfindung, sondern war mit Ausnahme des Bürgertums schon immer üblich, nur das Berufsspektrum wurde prinzipiell erweitert. (Praktisch bekanntermaßen nur eingeschränkt...)
Und für diese Minimal-Fortschritte hat es 6-7 Generationen und massive staatliche Einflussnahme gebraucht, weil eben das eigene Elternhaus doch mit Abstand das prägenste Merkmal ist. Zwar hast du recht, dass Menschen durch Reflektion ihr Verhalten auch grundlegend ändern können, aber ohne einen harten Anstoß reflektieren die meisten Jugendlichen nicht in diesem Maße. Eine scharfe Abgrenzung vom Elternhaus fand schon früher fast ausschließlich entlang popkultureller Aspekte statt, heute fehlt selbst das.
Die einzige Ausnahme, die mir einfällt, waren die Studentenrevolten der End-60er. Da haben vielleicht 5% einer Generation sich scharf von der Lebensweise ihrer Eltern abgegrenzt. Und das war ein singuläres Ereignis ohne Gleichen in früheren oder späteren Generationen und als Stein des Anstoßes brauchte es einen Weltkrieg und die Greultaten der Nazis - und selbst das hat für die Mehrheit der Jugendlichen nicht gereicht, um das Verhalten ihrer Eltern grundlegend in Frage zu stellen und vollständig darüber zu reflektieren. Das eine nenneswerte Anzahl von Kindern, die in rassisstischen Verhältnissen aufgewachsen sind und über den Bekanntenkreis ihrer Eltern auch nur mit anderen Rassissten engen Kontakt hatten, vermutlich noch darauf hingewiesen wurden, dass sie "Lügenpresse" und "staatliche Lügen in der Schule" nicht glauben sollten, von sich aus über Rassissmus reflektieren, kannst du vergessen.
Wir können als Gesellschaft für weniger rassisstisches und diskreminierendes Denken nur die Grundpfeiler legen, aber wir torpedieren diese Grundpfeiler jedes mal aufs neue wenn wir jeden introvertierten Rassisten mit nicht besseren Mitteln bekämpfen (Schusswaffengebrauch gegen Plakataufhänger, Sachbeschädigung, Deformierung und unsägliche Beleidigungen, ect.) und notfalls auch einfach akzeptieren sofern er, wie gesagt nicht für die Gesellschaft ein Problem ist (wenn er es ist gehört er mit den rechtlichen Mitteln die wir als Rechtsstaat haben bestraft).
Bei den "nicht besseren" Mitteln hast du sicherlich recht und die werden nicht ohne Grund von vielen Seiten her kritisiert. Aber das heißt nicht, dass man nicht vielfältige "bessere" Mittel gibt, die man ergreifen sollte (und die auch die Mehrheit der ergriffenen Maßnahmen darstellen) - und seien es nur Verbreitungshemmnisse für alzu offensichtliche Hetze.
Jetzt geht es aber plötzlich das wir 15 Mrd. Euro mehr pro Jahr ausgeben für Flüchtlinge? Da ist plötzlich Geld da und Schäuble sagt trotzdem schwarze 0 schaffen wir trotzdem?
Bei solch politisch sich widersprechenden Aussagen wundert man sich das ein Teil der Leute plötzlich so wird wie sie sind und fehlgeleiteten Hass auf die Flüchtlinge entwickelt?
Ja, da wundert man sich.
Den Widerspruch "Politiker sagten, es wäre kein Geld da" und "Politiker sagen, jetzt ist Geld da", kann man meiner Meinung nach auf vielfältige Weise erklären:
- "Politiker haben gelogen"
- "Politiker lügen"
- "Ich habe Politiker falsch verstanden"
- "Ich verstehe Politiker falsch"
- "Die wirtschaftliche Lage hat sich geändert"
Aber wie genau passt der Schluss
- "Flüchtlinge sind böse"
da rein?
Es geht um fehlgeleitetes politisches Handeln über Jahre
Ja. Genau darum geht es. Und deswegen ist es verdammt schwer zu verstehen, wieso ""denkende"" Menschen einen Hass auf Flüchtlinge entwickeln, die rein gar nichts mit dem seit Jahren erfolgten politischen Handeln zu tun haben?