AfD, Pegida und Co.

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Die Zufriedenheit mit Merkels Flüchtlingspolitik ist schon vor Monaten gekippt. Das lässt sich auch mit einseitiger Berichterstattung nicht mehr kaschieren. Die verzerrte Inseldarstellung driftet immer mehr in eine andere Richtung.
 
Es werden Dinge behauptet, die keinerlei Basis haben. Es wird pauschalisiert und wird spekuliert, aber die Redner auf diesen Veranstaltungen glänzen in der Regel durch Unwissenheit.

Wie unseriös und gefährlich einzelne Mitglieder von AfD und Pegida gesehen werden, ergibt sich aus diesem Artikel:
SPD will AfD vom Verfassungsschutz beobachten lassen - SPIEGEL ONLINE

Aber genau das was du der Pegida und der AfD vorwirfst, wird hier auch gemacht. Weil, wie du sagst, einzelne Personen dort ein an der Waffel haben, werden gleich alle über einen Kamm geschert. Und ja auch du machst es.

Wer im Glashaus sitzt, sollte halt nicht mit Steinen werfen.
 
Aber genau das was du der Pegida und der AfD vorwirfst, wird hier auch gemacht. Weil, wie du sagst, einzelne Personen dort ein an der Waffel haben, werden gleich alle über einen Kamm geschert. Und ja auch du machst es.

Wer im Glashaus sitzt, sollte halt nicht mit Steinen werfen.
Du verstehst es anscheinend nicht. Das sind Nazis, da darf man immer und in jeder Weise argumentieren. Anders rum zaehlt das aber nicht.


Erinnert mich an die Feministinnen die sich ueber alles und jeden beschweren, aber es ist in Ordnung das der Mann im Restaurant zahlt. Es ist sogar gefordert....
 
Muss es auch nicht, den ob man es glaubt oder nicht, Schwarzafrikaner findet man inzwischen nicht mehr nur in Afrika.
Schließlich heißt es auch nicht das nur weil ein Täter ein asiatisch / chinesisches Aussehn hat das er auch wirklich aus Asien / China stammen muss, den auch Chinesen leben inzwischen in vielen anderen Ländern der Welt. ;)
Allerdings liegt bei einer so großen Tätergruppe und dem Umstand das die Täter relativ einstimmig als arabisch / afrikanisch beschrieben wurden die Vermutung nahe das sie wirklich aus Ländern dieser Region kommen, auch wen es natürlich noch nicht entgültig bewiesen ist.

Viele benehmen sich eben wie daheim wo Frauen keine Rechte haben und Freiwild sind. Die wollen und werden sich nicht integrieren und das kapieren die Vollpfosten Berlin aber nicht. Glaub Ihr wirklich die haben Interesse an unseren westlichen Werten? Wacht auf!

EDIT: Genau das was ich befürchtet habe: Köln: Polizeigewerkschaft befürchtet keine Verurteilungen nach Übergriffen - SPIEGEL ONLINE
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier wird es jetzt mal wieder spannend:

Köln: Polizeigewerkschaft befürchtet keine Verurteilungen nach Übergriffen - SPIEGEL ONLINE


Warum kann man nicht erfolgreich ermitteln? Wenn ich sehe, wie viele Millionen in die Ermittlungen zu Herrn Kachelmann geflossen sind geht es doch hier um etwas ganz anderes. Folgt man den Aussagen der Polizei, war es ein Ereignis von ganz anderer Qualität. Es soll ja eine 1000 Mann kriminelle Vereinigung sein. Und die operiert hier völlig ohne Spuren zu hinterlassen? Was spricht dagegen, bei diesen ja angeblich ungeheuerlichem kriminellen Vorfall die Mobilfunkdaten sämtlicher Menschen auszuwerten, die von 22.00: - 3:00 auf dem Platz waren? Was spricht dagegen mit allen Mitteln die geklauten Mobiltelefone aufzuspüren, und deren Aufenthaltsort ist auch abgeschaltet immer auch 10-20 m genau zu lokalisieren. Warum werden jetzt nicht 100.000 Speichelproben und Fingerabdrücke genommen, geht es doch um eine Massenvergewaltigung von 1000 Männern.


Und dann sagt die Polizei, sie wird niemanden finden? Das empfinde ich als sehr merkwürdig. Wir der Fall vielleicht aufgebauscht, gab es gar keine Abstimmungen, sind es mehr zufällige Ereignisse, weil sich Menschen mit gleichen Interessen an einem Ort zusammen fanden, in dem sie ihre kleinkriminellen Tendenzen ausleben. Die gezeigten Videos sind so jedenfalls normaler Silvesteralltag. Schon von 1999 auf 2000 war es so unerträglich, dass ich inzwischen Silvester jeder Knallerei aus dem Weg gehe, wenn man Idioten sieht, die Kanonenschläge in Straßenbahnen schmeißen. Die Lösung ist hier auch ganz einfach, der Verkauf Raketen und Knallern kann problemlos eingeschränkt werden. Die Nutzer sind viel zu häufig nicht in der Lage, mit Knallern verantwortungsbewußt umzugehen


 

Aber genau das was du der Pegida und der AfD vorwirfst, wird hier auch gemacht. Weil, wie du sagst, einzelne Personen dort ein an der Waffel haben, werden gleich alle über einen Kamm geschert. Und ja auch du machst es.

Die Rädelführer haben einen "an der Waffel." Zu den Mitläufern sage ich, dass es Rechte bis Rechtsextreme sind, ansonsten würden sie nicht mitlaufen. Ihre rechte Gesinnung ergibt sich aus dem Mitlaufen und aus dem unterstützen der Pegida-Ziele, die nicht im Einklang mit der Verfassung stehen. Der Volksmund nennt es "Mitgefangen, mitgehangen". Wenn man sich von rechten Gedanken distanziert, warum läuft man dann bei Pegida mit? Diesen Widerspruch musst Du mir erklären.


Warum ist es für rechte Menschen heute so schwer, offen zu ihrer Gesinnung zu stehen? Warum werden stetig Sätze benutzt, die eindeutig ins rechte Spektrum gehören, wie Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, aber diese Rechten behaupten weiter, sie wären besorgte Bürger der Mitte. Damit verraten sie sich und ihre Interessen selber. Sie wirken auf mich ein wenig wie, "wasch mich, aber mach mich nicht nass". Wenn ich den Hass sehe, der von Mitglieder der Pegida oder Afd gegenüber linken Gedanken, also sozialen, humanistischen und feministischen, geäußert wird, verwundert es mich, dass weiterhin um deren Anerkennung gebuhlt wird.


Was spricht dagegen, in einem Staat mit weitgehender freien Meinungsäußerung, offen zu sagen, dass man Angst vor fremden Menschen hat, dass man Frauen gerne wieder ins alte Rollenbild zurückdrängen will und das dieses ganze Humanismus nur Geld kostet und wir, als ganz oben stehende heterosexuelle unbehinderte weiße Männer, doch eh nichts davon haben. Humanismus ist nur was für Schwache und schwaches Leben hat kein Lebensrecht. Darum geht es doch im Kern der Pegida, oder habe ich etwas falsch verstanden?
 
Wie viele Fälle von brennenden Asylunterkünften wurden denn aufgeklärt?

Welche Rolle die Frau in unserer Gesellschaft spielen soll, muss man seit der "Herdprämie" schon zwiespältig betrachten.

So einfach würde ich es mir jedenfalls nicht machen, @interessierterUser:
Es soll zwar um 1000 Mann gehen, jedoch musst du jedem einzeln seine Straftat nachweisen. Vermutlich kam es nicht bei Allen zum Austausch von DNA, auf dem Platz kann ich auch mit fremden/geklauten Handy gewesen sein, sprich das Gerät war da aber nicht dessen Besitzer. Die Ortung der gestohlenen Handys muss nicht zu den Tätern führen, dazu ließe sich damit eh nur der Diebstahl beweisen, nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Rolle die Frau in unserer Gesellschaft spielen soll, muss man seit der "Herdprämie" schon zwiespältig betrachten.

Da kannst du mal sehen, dass die Ansichten von CSU und AfD gar nicht so weit voneinander entfernt sind.,
Das hat mal damals auch schön bei der "Ausländermaut" gemerkt.
Ach ja, was ist aus der eigentlich geworden?
 
Viele benehmen sich eben wie daheim wo Frauen keine Rechte haben und Freiwild sind. Die wollen und werden sich nicht integrieren und das kapieren die Vollpfosten Berlin aber nicht. Glaub Ihr wirklich die haben Interesse an unseren westlichen Werten? Wacht auf!

Zum Glück gibt es ja keinen in Deutschland, der jemals Frauen sexuell belästigt oder geschlagen hat. Bemerkenswert finde ich, dass die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen in Deutschland 1950 leicht höher als 2000 war. Und dazu muss berücksichtigt werden, dass Vergewaltigungen 1950 sehr selten zur Anzeige kamen. Aktuell ist es extrem schlimm für Flüchtlingsfrauen und -mädchen, die auf engstem Raum ohne getrennte sanitäre Einrichtungen mit Flüchtlingsmännern zusammen hausen müssen, in Verhältnissen, für die jeder deutsche Straftäter im Gefängnis sofort hohe Entschädigungszahlungen bekommen würde. Und nein, von den Flüchtlingen gibt es keine nennenswerten Klagen, nur ich als links grün versiffter Gutmensch finde es etwas unterhalb der Menschenwürde.

Das ist ein Problem, ein riesiges, aber es wird nicht dadurch besser, dass wir die Flüchtlinge dahin zurück schicken, wo es noch unerträglicher ist oder dadurch, dass wir begrenzten Raum durch brennende Flüchtlingsheime weiter reduzieren. Die Gewalt von muslimischen Männern richtet sich vor allem gegen muslimische Frauen. In dem Bereich gibt es extrem viel zu tun, aber wir haben nur Einfluss auf die Situation bei uns im Land. Wer einmal in Saudi-Arabien war, hat erlebt, wie in machen Staaten mit Frauen umgegangen wird. Der erste Schritt sind z.B. Flüchtlingsunterkünfte mit minimalem Standard, wie ihn jeder schäbige Campingtplatz zu bieten hat. Aber davon sind wir in vielen Turnhallen noch weit entfernt. Und dann wundert man sich, wenn Straftaten gehäuft passieren und zeigt mit dem Finger auf die Menschen. Die Art der Unterbringungen entschuldigt nichts, aber sie ist mit eine der Ursachen.
 
Na ja, hat auch in Deutschland ein wenig gedauert, bis die Ehefrau ihren Ehemann nicht mehr um Erlaubnis fragen musste, ob sie arbeiten gehen darf. :ugly:
Die Gesellschaft wandelt sich eben. Daher sind Veranstaltungen wie der Christopher Street Day eben heute möglich, auch wenn es vor 50 Jahren nicht weniger Homosexuelle gab als heute.
 
Zu Köln: http://www.ksta.de/koeln/sote-bunde...oelner-hauptbahnhof-ab,15187530,33050596.html
[...]
Bundespolizei-Sprecherin Martina Dressler bestätigte im „Kölner Stadt-Anzeiger“ zuletzt, dass die Personaldecke „sehr dünn“ sei. Von resignieren oder aufgeben könne aber nicht die Rede sein. Polizeigewerkschafter Arnd Krummen vom GdP-Bezirk NRW der Bundespolizei wurde da schon deutlicher: „Wir stehen kurz vor dem Kollaps“ – auch wenn die Motivation seiner Kollegen noch hoch sei, sagte Krummen.
Da wurde der Bürger wohl auch mal wieder Opfer der Personalpolitik bei der Bundes- und Landespolizei der letzten Jahrzehnte.

Wobei der eigentliche Knüller heute früh im Deutschlandfunk war, wo es um die Zuständigkeiten bei Bahnhofsvorplatz und Bahnhof, sprich zwischen Landes- und Bundespolizei, ging. Für den Vorplatz ist die Landespolizei zuständig, für den Bahnhof selber die Bundespolizei. Möchte eine von der anderen Unterstützung, muss das ganze natürlich erst seinen bürokratischen Gang gehen. :facepalm:

War Peter Hartz nicht ein Sozialdemokrat? Demnach verdanken wir unseren jetzigen Standard den Hartz Reformen der SPD.
zwinker4.gif
Nicht überall wo Hartz draufsteht, ist auch Hartz drin.
Peter Hartz selbst war ebenso unzufrieden mit der Umsetzung und meinte: „Nicht überall wo Hartz drauf steht, ist auch Hartz drin.“ In dem 2007 erschienenen Buch „Macht und Ohnmacht“ stellte er zudem fest: „Herausgekommen ist ein System, mit dem die Arbeitslosen diszipliniert und bestraft werden.“ [SUP][21]

https://de.wikipedia.org/wiki/Hartz-Konzept#Abweichungen[/SUP]
 
Zuletzt bearbeitet:


Zum Glück gibt es ja keinen in Deutschland, der jemals Frauen sexuell belästigt oder geschlagen hat. Bemerkenswert finde ich, dass die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen in Deutschland 1950 leicht höher als 2000 war. Und dazu muss berücksichtigt werden, dass Vergewaltigungen 1950 sehr selten zur Anzeige kamen. Aktuell ist es extrem schlimm für Flüchtlingsfrauen und -mädchen, die auf engstem Raum ohne getrennte sanitäre Einrichtungen mit Flüchtlingsmännern zusammen hausen müssen, in Verhältnissen, für die jeder deutsche Straftäter im Gefängnis sofort hohe Entschädigungszahlungen bekommen würde. Und nein, von den Flüchtlingen gibt es keine nennenswerten Klagen, nur ich als links grün versiffter Gutmensch finde es etwas unterhalb der Menschenwürde.

Das ist ein Problem, ein riesiges, aber es wird nicht dadurch besser, dass wir die Flüchtlinge dahin zurück schicken, wo es noch unerträglicher ist oder dadurch, dass wir begrenzten Raum durch brennende Flüchtlingsheime weiter reduzieren. Die Gewalt von muslimischen Männern richtet sich vor allem gegen muslimische Frauen. In dem Bereich gibt es extrem viel zu tun, aber wir haben nur Einfluss auf die Situation bei uns im Land. Wer einmal in Saudi-Arabien war, hat erlebt, wie in machen Staaten mit Frauen umgegangen wird. Der erste Schritt sind z.B. Flüchtlingsunterkünfte mit minimalem Standard, wie ihn jeder schäbige Campingtplatz zu bieten hat. Aber davon sind wir in vielen Turnhallen noch weit entfernt. Und dann wundert man sich, wenn Straftaten gehäuft passieren und zeigt mit dem Finger auf die Menschen. Die Art der Unterbringungen entschuldigt nichts, aber sie ist mit eine der Ursachen.

In unserer Gesellschaft sind Unterdrückung von Frauen heute eher die Ausnahme. In den Gesellschaft wo diese Herren aber größtenteils herkommen sind Unterdrückung, Rechtlosigkeit, Zwangsheirat für Frauen Alltag. Dort ist ein Kamel mehr Wert als die eigene Ehefrau. Köln hat genau das gezeigt.

Die Unterkünfte sind durchaus ein Problem. Gebt denen das Baumaterial und lasst die Leute unter Anleitung Unterkünfte bauen.
 
Genau, deswegen braucht es ja eine Frauenquote usw. :lol:

Hier mal ein kleines Best-of:

1972 Rentenreformgesetz - Öffnung der Rentenversicherung für Hausfrauen.

1980
- Stellenausschreibungen sollten geschlechtsneutral formuliert werden.

1994 Das Familiennamensrechtsgesetz wird novelliert. Ehepaare können vonjetzt an frei über den gemeinsamen Familiennamen entscheiden.

1996 Der Deutsche Bundestag beschließt, Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe zu stellen.


LINK

Besonders der letzte Punkt zeigt wie weit wir wirklich sind.
:rollen:

 
Zuletzt bearbeitet:
Shorty das will doch aber keiner Hören :wow:.
Wir sind doch so Gesellschaftlich fortgeschritten und alle anderen erst im Mittelalter angekommen :lol:.
 
Genau, deswegen braucht es ja eine Frauenquote usw. :lol:

Hier mal ein kleines Best-of:

1972 Rentenreformgesetz - Öffnung der Rentenversicherung für Hausfrauen.

1980
- Stellenausschreibungen sollten geschlechtsneutral formuliert werden.

1994 Das Familiennamensrechtsgesetz wird novelliert. Ehepaare können vonjetzt an frei über den gemeinsamen Familiennamen entscheiden.

1996 Der Deutsche Bundestag beschließt, Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe zu stellen.


LINK

Besonders der letzte Punkt zeigt wie weit wir wirklich sind.
:rollen:


Tja, Westdeutschland war, und ist es noch, halt wesentlich rückständiger bei der Gleichberechtigung der Frau als die DDR es gewesen ist. Da waren viele der von dir genannten Dinge schon Jahre und Jahrzehnte früher umgesetzt.
Im Westen war und ist eben nicht alles besser und fortschrittlicher gewesen, was wohl auch der Grund dafür war das ostdeutsche Frauen wesentlich emanzipierter als ihre westdeutschen Kolleginen waren und es teilweise noch sind. :P

Aber wie war das noch nach der Wende? Vom Osten kann man nichts übernehmen, der Westen hat gewonnen und sich als das überlegene System erwiesen, leider nur nicht in Fragen der Bildung, Gleichberechtigung der Frau, Vereinbarkeit von Haushalt und Familie und noch einigen anderen Dingen, da hätte man noch das eine oder andere von der DDR lernen können. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja klar, ist ja alles auch nicht unbedingt überlebenswichtig. Trotzdem hören sich einige Punkte "älter" an als sie wirklich sind.


Aber wie war das noch nach der Wende? Vom Osten kann man nichts übernehmen, der Westen hat gewonnen und sich als das überlegene System erwiesen, leider nur nicht in Fragen der Bildung, Gleichberechtigung der Frau, Vereinbarkeit von Haushalt und Familie und noch einigen anderen Dingen, da hätte man noch das eine oder andere von der DDR lernen können. ;)

Hat aber auch etwas Gutes, in dem man so ein Misch-Masch vermieden hat, kann man die Zustände jetzt besser EINER Ursache zu ordnen. Sonst hätte ja wieder keiner gewußt wer Schuld hat, so ist es klarer. =)
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, Westdeutschland war, und ist es noch, halt wesentlich rückständiger bei der Gleichberechtigung der Frau als die DDR es gewesen ist. Da waren viele der von dir genannten Dinge schon Jahre und Jahrzehnte früher umgesetzt.
Naja, es gab einen Krippenzwang für alle, damit schon die Kleinsten politsch korrekt im Sinne des Systems erzogen wurden und früh genug lernten, auch gegen die Eltern auszusagen. Die Fangfragen in Kinderkrippen zu "Hast Du gestern auch die Sesamstraße geschaut" waren immer präsent. "Im Tal der Ahnungslosen", wie im DDR-Jargon glaube ich die Gegenden ohne Zugang zu westlichen Sendern genannt wurde, mag die Entwicklung anders verlaufen sein, als im Rest der Republik.

Natürlich hatte die DDR einzelne sehr gute Ansätze, ob der Arbeitszwang für jeden als positiv oder Gängelung angesehen werden muss, liegt in der Bewertung des Betrachters. Und ja, die Gleichberechtigung war weiter vorangeschritten. Es ist ja auch sehr viel passiert in den letzten 60 Jahren, anfangs zögerlich, zum Schluß immer mehr. Es ist nur immer wieder amüsant, wenn die konservativen Altpolitiker, die in jungen Jahren GEGEN Gesetze zur weiteren Gleichberechtigung gestimmt haben, heute bei Ausländern mangelnde Gleichberechtigung anprangern. Aber gut, es ist ja schon, wenn sich auch die alten konservativen Säcke langsam weiterentwicklen.

Und da ich immer alles positiv sehe, manchmal zwanghaft, sehe ich auch in der aktuellen Flüchtlingsdebatte die Chance, dass sich auch die konservativsten Kräfte im Land für die vollständige rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung der Frau einsetzen, um mehr Angriffsfläche gegen Flüchtlinge zu bieten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja, es gab einen Krippenzwang für alle, damit schon die Kleinsten politsch korrekt im Sinne des Systems erzogen wurden und früh genug lernten, auch gegen die Eltern auszusagen. Die Fangfragen in Kinderkrippen zu "Hast Du gestern als die Sesamstraße geschaut" waren immer präsent. "Im Tal der Ahnnugslosen", wie im DDR-Jargon glaube ich die Gegenden ohne Zugang zu westlichen Sendern genannt wurde, mag die Entwicklung anders verlaufen sein.

Jaja, die böse DDR und die Verfolgung von Kapitalisten... Sowas war nicht nur in der DDR gang und gäbe. Auch in Westdeutschland hat man alles andere als rechtsstaatliche Mittel im Kampf gegen den abgrundtief bösen Kommunismus angewandt, nur das man das natürlich heute lieber unter den Tisch fallen lässt, das man selbst nicht wesentlich besser war als im Osten Deutschlands:

Auch in der BRD fand eine Verfolgung statt wie durch das KPD-Verbot und Berufsverbote. Konrad Adenauer formulierte 1954, würde Deutschland nicht jedem kommunistischen Druck widerstehen, sei „kein Halten mehr: dann überschwemmt die kommunistische Flut ganz Europa“.

Oder auch hier im Blog der Zeit kann man dazu durchaus einige Dinge nachlesen:
Nachkriegsdeutschland: Milde gegen Nazis, Härte gegen Kommunisten - Störungsmelder


Man sollte halt nie vergessen, das auch die BRD ihre Schattenseiten hatte und auch davon nicht zu wenige und das nicht nur etwas ist was der DDR eigen gewesen wäre. Im Grunde ist der Unterschied heute nur das man die Schattenseiten der BRD gerne unerwähnt lässt und in den Medien lieber die tollen positiven Seiten hervorhebt. ;)

Am Ende waren aber sowohl BRD als auch DDR nur zwei politische und wirtschaftliche Systeme die um die Vormacht gekämpft haben, mit allen ihnen möglichen Mitteln, rechtsstaatlich ging es dabei oft in beiden Staaten nicht zu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jaja, die böse DDR ...
Um hier kurz ohne Bezug zum Thema meine persönliche Meinung darzulegen, habe ich keinerlei Problem mit den Bewohnern der DDR. Wir waren ab 1974 jedes Jahr im kleinen Grenzverkehr in der Zone und ich habe den viel engeren Zusammenhalt der Menschen sehr geschätzt. Auch die Kollegen aus Magdeburg und Umgebung in unserer Firma habe ich rein menschlich den Kollegen aus dem Westen vorgezogen. Aber darum geht es nicht, die DDR ist Geschichte und eine Mauer wird es in Deutschland nie mehr geben.


Umso verblüffter bin ich aber dann, wenn genau von jenen Menschen, die hinter einer Mauer lebten, ein ähnliches Konstrukt um Europa gezogen werden soll. Das entspricht nicht meiner Meinung von freiheitlichem Miteinander und langsam unwichtiger werdenden Nationalgrenzen. Das diese Entwicklung Gefahren bedingt, Veränderungen und Unsicherheit, ist mir bewusst. Aber die andere Möglichkeit, auslebende ausgrenzender Nationalismus, Kleinstaaterei mit unnötiger gegenseitiger Behinderung in der freien Entwicklung etc. sehe ich als weniger lebenswert.

Man sollte halt nie vergessen, das auch die BRD ihre Schattenseiten hatte .
Die Schattenseiten hat sie, eindeutig, wo Licht ist, ist auch Schatten, aber ich persönlich kann sehr gut damit leben, ich fühle mich hier wohl. Wäre das anderes, z.B. durch eine Wiedererstärkung unserer Rechten wie in den dreißiger Jahren, wäre ich hier ganz schnell weg.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In unserer Gesellschaft sind Unterdrückung von Frauen heute eher die Ausnahme. In den Gesellschaft wo diese Herren aber größtenteils herkommen sind Unterdrückung, Rechtlosigkeit, Zwangsheirat für Frauen Alltag. Dort ist ein Kamel mehr Wert als die eigene Ehefrau. Köln hat genau das gezeigt.

Kannste so pauschal nicht sagen. Familie und die Mutter haben in vielen muslimischen Kulturen ein viel höheren Stellenwert als bei uns. Siehste hier immer gut wenn du in die Pflege gehst und anschaust wie sich "Ausländer" um ihre weiblichen Angehörigen kümmern und wie viel Besuch im Vergleich die deutschen Frauen bekommen. Es gibt leider viele Länder wo Frauen nicht die gleichen Rechte haben wie Männer, das ist schon richtig. Das heisst aber nicht automatisch das sie pausenlos unterdrückt werden und schlecht behandelt, eher im Gegenteil. Da würde ich schon scharf trennen wollen. Natürlich bin ich trotzdem ein großer Befürworter von Gleichheit, aber das jetzt muslimische Männer ihre Frauen generell schlecht behandeln ist quatsch.

Nebenbei wenn man Abends unterwegs ist und viel Bahn fährt kriegt man ständig irgend ne Belästigungs-Kacke mit und meistens sind das deutsche Männer. Hatte das alleine letztes Jahr bestimmt zwei dreimal.
Das Problem ist eher das heute die meisten Leute keine Eier haben bei sowas dazwischenzugehn. Diese Feiglinge hasse ich wie die Pest, wie sie immer wegsehn und auf ihren Handys rumtippen und so tun als würden sie nix mitkriegen, keine Ahnung wie solche Lappen abends in den Spiegel sehn können. Sind wahrscheinlich auch die die am meisten rumheulen die Polizei solle mehr tun.
 
Das Problem ist eher das heute die meisten Leute keine Eier haben bei sowas dazwischenzugehn. Diese Feiglinge hasse ich wie die Pest, wie sie immer wegsehn und auf ihren Handys rumtippen und so tun als würden sie nix mitkriegen, keine Ahnung wie solche Lappen abends in den Spiegel sehn können. Sind wahrscheinlich auch die die am meisten rumheulen die Polizei solle mehr tun.
Das liegt nicht daran, dass Leute Feiglinge sind sondern am deutschen Rechtsystem. Wenn du jemanden hilfst könnte es sogar sein das du noch bestraft wirst und der Täter als Opfer dargestellt wird und entschädigt wird. Und wer riskiert seine Zukunft oder gar sein Leben schon gern für Fremde, vor allem wenn die Täter in der Überzahl sind.
In Köln hätte bei 1000 Leuten höchstens die Polizei mit Warnschüssen und notfalls auch Schusswaffengebrauch dazwischen gehen können.

Tja, Westdeutschland war, und ist es noch, halt wesentlich rückständiger bei der Gleichberechtigung der Frau als die DDR es gewesen ist. Da waren viele der von dir genannten Dinge schon Jahre und Jahrzehnte früher umgesetzt.
Im Westen war und ist eben nicht alles besser und fortschrittlicher gewesen, was wohl auch der Grund dafür war das ostdeutsche Frauen wesentlich emanzipierter als ihre westdeutschen Kolleginen waren und es teilweise noch sind. :P

Aber wie war das noch nach der Wende? Vom Osten kann man nichts übernehmen, der Westen hat gewonnen und sich als das überlegene System erwiesen, leider nur nicht in Fragen der Bildung, Gleichberechtigung der Frau, Vereinbarkeit von Haushalt und Familie und noch einigen anderen Dingen, da hätte man noch das eine oder andere von der DDR lernen können. ;)
Und die Geburtenraten waren trotzdem höher als im Westen, also können Wessis wohl Arbeit und Familie nicht vereinen. :P :D
Aber wäre die DDR nicht sozialistisch sondern kapitalistisch wie die BRD gewesen, hätte sie sogar die BRD in Sachen Wirtschaft einholen können. Innovativ waren wir Ossis ja trotzdem.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück