Solange alle die bei Pegida als rechtes Pack abgestempelt werden. Und man dafür auch noch Beifall bekommt, solange bezeichne ich die gesamte Antifa als linkes Gesocks.
Wer hat den in Hamburg Züge mit Steinen beworfen.
https://www.tagesschau.de/inland/bremen-hamburg-101.html
Wer hat den in Köln Polizisten angegriffen?
Meines Wissens nach wurde weder in Hamburg eine Steinschmeißaktion polizeilich angemeldet, noch folgten in Köln gezielt tausende Leute einer Einladung zum Angriff auf Polizisten. Also alles in allem nichts, was man mit Pegida vergleichen könnte. Weder vom Ausmaß her noch von der Repräsentativität für eine politische Gruppierung wie z.B. die Antifa.
Wesentlich passender wäre ein Vergleich mit denjenigen, die ein Asylbewerberheim angegriffen haben:
Ein kleiner Kreis von Personen, die annonym/in der Annahme, unbemerkt zu entkommen, Gewaltakte mit potentiell schweren Personenverletzungen verüben. Würde man deine vollkommen haltlosen Verallgemeinerungstaktik auf Pegida übertragen, müsste man da von einem brandschatzenden Lynchmob sprechen.
Zum Glück versuchen hier aber einige Leute eine zivilisierte Diskussion zu führen, anstatt auf Stammtischniveau zu provozieren.
War Peter Hartz nicht ein Sozialdemokrat? Demnach verdanken wir unseren jetzigen Standard den Hartz Reformen der SPD.

Trifft auch den Rest der Agenda 2010 zu
https://de.wikipedia.org/wiki/Agenda_2010
Peter Hartz war (ist?) in erster Linie Manager und Unternehmensberater und er erhielt den Auftrag, das extrem umständliche Nebeneinander von verschiedensten Sozialmaßnahmen rund um Sozial- und verschiedenen Formen der Arbeitslosenhilfe zu entschlacken und zu einem zukunftsfähigen System zu vereinigen. Was ihm, bis das Verafassungsgericht mit Verweis auf den bescheuerten Federalismusvertrag, reingrätschen musste. Was meines Wissens nach nicht zu seinem Auftrag gehörte, war übrigens die Festlegung der Bedarfshöhen und der Anrechnungsfaktoren, deren zu niedriger bzw. zu hoher Wert zur prekären Lage vieler Hartzer führen (und die iirc. eine Amtszeit später, also unter Merkel in ihrer Höhe geprüft und mit Praxiserfahrung im Hinterkopf angepasst werden sollten.)
Ob er darüber hinaus Sozialdemokrat ist... - er hat ein SPD-Parteibuch, aber jeder, der auf Basis persönlicher Kontakte mit Schröder zusammengearbeitet hat, steht erstmal unter Verdacht nur bedingt demokratisch und nur sehr, sehr eingeschränkt sozial zu sein.
Die NPD bestand größtenteils aus Mitgliedern das Verfassungschutzes
Quelle?
Es gibt keinen Linksextremismus mehr, wie zu meiner Kindheit. Die RAF ist tot, Hausbesetzer gibt es nicht mehr, nur noch konformistische Ja-Sager, um es überspitzt auszudrücken.
Hausbesetzer gibt es noch, aber fast nur noch im studentische Umfeld. Und die konformistischen Ja-Sager wurden schon lange von der "mir doch egal"-Fraktion der überhaupt-nicht-um-irgendwas-Kümmerer abgelöst
Die Gleichberechtigung ist ebenso viel weiter, als vor dreißig Jahren, auch so ein Thema des linken Gesocks, ebenso wie Kernkraft oder ungehemmte Globalisierung. Die heutigen extremistischen linken, nehmen wir die Antifa, kämpft nur und mit wachen Augen gegen das rechte Gesocks, nicht aber gegen normale Menschen. Das macht Gewalt nicht besser, aber einen Dieb zu beklauen finde ich irgendwie moralisch erträglicher, als einen hart arbeitenden. Wenn gegen offenen Rassismus demonstriert wird, halte ich Steine auch für völlig überflüssig, aber es hat trotzdem eine andere Qualität, gegen die übermächtige Polizei zu kämpfen, als gegen hilflose Flüchtlinge. Verachtenswert ist beides, vergleichbar ist es trotzdem nicht.
Kämpfe gegen die Polizei sind und bleiben ein Problem, da gibt es nichts zu relativieren. Angriffe gegenüber Tätern sind anders einzustufen, als Selbstjustiz dennoch abzulehnen, aber die Polizei ist im heraufbeschworenen Kampf "rechts gegen links" genauso ein unschuldiger Dritter, wie Flüchtlinge. Man muss ihr zwar zum Teil vorwerfen, rechte Täter gewähren zu lassen und linke Gruppierungen zu drangsalieren, aber die tatsächliche Einschränkung legal operierender Linker ist sehr gering und weitaus weniger relevant, als die trotz allem erfolgende Bekämpfung von Rechtsextremismus durch die Polizei. Damit wirkt diese trotz allem im Interesse von Antifaschisten und sollte unterstützt werden (was die organisierte Antifa ja z.T. durch Informationsverbreitung und Anzeigen auch macht), nicht bekämpft. Wer sich gegen staatliche Autoritäten auflehnt handelt nicht antifaschistisch, sondern anarchistisch und gewalttätiger Anarchismus ist nun wirklich nichts positives.
Wird die SPD jetzt ihren alten Weg weiterbeschreiten und einen Arbeitnehmer freundlichen?
Wenn nicht dann stellen sie sich auf eine Ebene mit CDU/AfD.
?
Die AfD hat, abgesehen von ihrer wirtschaftsgefährdenen EU-Feindlichkeit, überhaupt kein Arbeitnehmer-Programm. An dieser Stelle ist eine Gleichsetzung mit Union/SPD nicht möglich, es handelt sich bei der AfD eben um eine reine nationalistische "gegen Fremdes" Populismuspartei.
Es gibt einfach nicht nur die armen Fluechtlinge, wenn sie nicht in Deutschland waeren, waeren sie allesamt tot.
Das stimmt einfach so nicht. Wieviele davon fliehen aus sicheren Drittstaaten um hier in Deutschland ihr Glueck zu versuchen?
Ich mein jetzt nicht, wo sie einfach nur durchgereist sind, sondern schon eine ganze Weile "sicher" waren.
"Sicher" ist relativ. Die Versorgungslage ist stellenweise katastrophal, Existenzängste der Menschen in libanesischen Flüchtlingslagern vor dem Wintereinbruch keineswegs unbegründet. Diejenigen, die Richtung Nordafrika geflohen sind, finden sich gar komplett ohne Unterstützung in gescheiterten Staaten wieder. Es stimmt aber, dass gerade die über die Türkei kommenden Flüchtlinge dort nicht in Lebensgefahr schwebten.
Leider liefert das aber keine Antwort auf das Problem, was man mit ihnen machen soll. Auch/gerade diese Leute sind (nach ihrer letzten Fluchtetappe) mittellos. Man könnte ihren Versuch, aus der Hoffnungslosigkeit der türksichen Lager auszubrechen (machen wir uns nichts vor: Die Flüchtlinge dort können nichts für ihre Zukunft tun und es wird in den nächsten 10-20 Jahren keine Hoffnung für sie geben, in Syrien wieder etwas aufzubauen) nur bestrafen, in dem man ihr Leben hier in Gefahr bringt.
Leider wurde man in der Vergangenheit sofort ins rechte Eck gestellt, wenn man Kritik aeusserte oder selbst nur unangenehme Fragen stellte.
Hängt davon ab, wie man Kritik äußert und was man für Fragen stellt. Die meisten Leute kritisieren lauthals und sehr, sehr ausgiebig sekundäre Probleme, deren vollkommene Lösung vor 10, 20, 30 Jahren hätte in Angriff genommen werden müssen (Preisfrage: Wen habt ihr damals gewählt? Hätte er die richtigen Schritte eingeleitet?) und stellt polemische Stammtischfragen. Das ist einfach nur nervig und wenig hilfreich und in aller Regel aus einer rechten Grundhaltung heraus. Solche Leute kann man nur ins (rechte) Eck stellen und ignorieren.
Das Personen abgestelt wurden, die konstruktive, praktikable Ansätze hatten, wäre mir nicht aufgefallen. Daran mangelt es nämlich durchaus. An Montagsredenschwinger mit Hitler-Bartschatten dagegen nicht.
Genau da haben wir eben ein gewaltiges rechtliches, wirtschaftliches und organisatorisches Problem:
Die ganzen Wirtschaftsflüchtlinge aus Ungarn, Rumänien, Bosnien, etc. ohne jede Bleibechance, die durch Merkels Willkommenspolitik mitangelockt wurden, kriegen z.T., in dem Monat, den sie hier sind, über 500€ zugeschoben,
??? Wie bitte schlön kommst du zu dieser Behauptung ???
Wer aus EU-Ländern wie Ungarn oder Rumänien kommt und ernsthaft einen Flüchtlingsantrag stellt, kriegt den "abgelehnt"-Stempel direkt drauf und selbst die paar Bosnier, die tatsächlich eine Prüfung erhalten (afaik mittlerweile die absolute Ausnahme) bekommen zunächst genau das, was alle Flüchtlinge bekommen: Einen Platz in einer Erstaufnahme und was zu Essen. Das Taschengeld (zur Finanzierung von Dingen des persönlichen Bedarfs -Stichwort Kleider-, aber auch für Fahrkosten, etc.) in diesen ersten 3 Monaten (bei der diesjährigen Überlastung auch mal mehr) beträgt maximal 143 Euro im Monat. Und dafür lebt man unter Bedingungen, für die ein Knastinsasse Entschädigung einklagen könnte.
für nichts und wieder nichts und werden erst dann abgeschoben. Das ist mehr Geld als sie zuhause verdienen und müssen nicht mal was dafür tun.
Und das Durchschnittseinkommen in Rumänien liegt übrigens bei
fast 550 Euro im Monat und übersteigt somit sogar deine herbeiphantasierte Zahl. Zur Sozial-/Arbeitslosenhilfe konnte ich keine genauen Angaben finden, der Grundsatz ohne vorheriges Einkommen scheint aber bei 100 Euro im Monat zu liegen. D.h. selbst wer 3 Monate in deutschen Erstaufnahmeinrichtungen aushart und das Taschengeld spart, hat bestenfalls die Reisekosten wieder raus. Selbst die schlechtbezahltesten Jobs für Wanderarbeiter bieten mehr Einkommen pro Unnannehmlichkeit.